Der deutsche Werbemarkt für Fahrräder und E-Bikes wird zunehmend von Fachhändlern dominiert. Laut der aktuellen „Werbemarktanalyse Fahrräder und E-Bikes 2025“ von research tools investieren Händler wie Fahrrad XXL und das Zweirad-Center Stadler gemeinsam über die Hälfte des gesamten Werbebudgets der Branche - eine bemerkenswerte Konzentration von Werbemacht.
Werbeausgaben und Marktdynamik
Im Zeitraum von März 2024 bis Februar 2025 investierten Anbieter von Fahrrädern und E-Bikes rund 72 Millionen Euro in mediale Kommunikation. Das entspricht einem leichten Zuwachs von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig ist die Anzahl der monatlich werbenden Marken von 234 auf 223 leicht abgesunken.
Getrieben wird diese Dynamik vor allem durch Fachhändler, auf die über 90 Prozent der gesamten Spendings entfallen. Die Fahrrad XXL-Gruppe und Zweirad-Center Stadler vereinen bereits mehr als 53 Prozent auf sich. Die restlichen Akteure innerhalb der Top 10 bewegen sich mit ihren Budgets zwischen 700.000 und vier Millionen Euro.
Medienstrategien im Fokus
Eine detaillierte Betrachtung der eingesetzten Werbeträger offenbart sowohl Übereinstimmungen als auch Unterschiede in der Medienstrategie. Tageszeitungen dominieren mit einem Anteil von 59 Prozent das Spektrum und werden vor allem von den Händlern genutzt. An zweiter Stelle folgt mit 13 Prozent das Fernsehen, welches noch vor Zeitschriftenwerbung der primäre Kommunikationskanal für Fahrräder ist.
Von den zehn werbestärksten Marken tätigt Zweirad-Center Stadler die größten Werbeausgaben im Bereich Zeitungswerbung. Der Hersteller Multicycle zeigt eine ähnlich starke Präferenz für dieses Medium. TV-Werbung wird dagegen überdurchschnittlich stark von Fahrrad XXL und Upway genutzt. Hepha fokussiert sich als einziger nahezu ausschließlich auf digitale Werbung.
Während sich die großen Händler breit aufstellen, zeigen sich punktuelle Spezialstrategien bei den übrigen Akteuren: Upway investiert intensiv in TV-Werbung, während ein ausgewogener Medienmix inklusive Radio und Out-of-Home bei vielen der Top-Marken erkennbar ist.
Die Top 3 Werbetreibenden im Vergleich
Die drei Top-Marken Fahrrad XXL, Lucky Bike und Zweirad-Center Stadler verantworten zusammen rund 49 Prozent der gesamten Werbeausgaben der Branche. Hier eine detaillierte Aufschlüsselung:
| Marke | Anteil an den Werbeausgaben |
|---|---|
| Fahrrad XXL | (Teil der 49%) |
| Lucky Bike | (Teil der 49%) |
| Zweirad-Center Stadler | (Teil der 49%) |
Fahrrad XXL: Servicequalität und Auszeichnungen
In Berlin wurde Fahrrad XXL jetzt mit dem Deutschen Service-Preis 2017 ausgezeichnet. Der Fernsehsender n-tv hatte zuvor in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Service-Qualität (DISQ) in der Kategorie Einzelhandel deutschlandweit Fahrradfilialisten in puncto Servicequalität getestet. Ganz vorne landete wieder Fahrrad XXL als Testsieger und mit dem Prädikat „SEHR GUT“.
Auch für 2017 bewerteten das Deutsche Institut für Service-Qualität und der Nachrichtensender n-tv die Servicequalität Deutschlands Fahrradhäusern. Und wieder hieß der Sieger Fahrrad XXL. Mit 83,8 von 100 möglichen Punkten belegte die inhabergeführte Händlergruppe mit der Gesamtnote „SEHR GUT“ die Spitzenposition in der Kategorie Einzelhandel.
Testsieger erhält Gesamtnote "Sehr Gut"
Der Testsieger überzeugte wieder einmal durch kompetente Mitarbeiter, ein professionelles Reklamationsmanagement sowie eine große Produktvielfalt. Die Mitarbeiter bei Fahrrad XXL beraten besonders kompetent und stellen im Verkaufsgespräch viele Produktalternativen vor. Die gestellten Testfragen wurden hier qualitativ hochwertig und kompetent beantwortet.
Die Tester überzeugte darüber hinaus auch die Produktvielfalt: Neben einem großen Angebot an Rädern, Fahrradteilen und Zubehör gibt es bei Fahrrad XXL auch den Vorteil aktueller Aktionsangebote. Die Filialen präsentieren sich clean und übersichtlich. Kunden können sich durch Orientierungshilfen einfach und schnell zurechtfinden.
Für Fahrrad XXL ist der jüngste Testsieg die Bestätigung, dass sich die Gruppe auf dem richtigen Weg befindet. Servicequalität und Produktvielfalt werden seit der Gründung traditionell groß geschrieben. Bereits 2014 und 2016 wurde Fahrrad XXL im Vergleich der acht größten deutschen Fahrradhäuser als Testsieger vom Deutschen Institut für Service-Qualität ausgezeichnet.
Kooperation mit Upway
Fahrrad XXL und Upway kooperieren. Ab sofort können gebrauchte E-Bikes in allen Filialen von Fahrrad XXL direkt vor Ort in Zahlung gegeben werden. Der sogenannte Trade-in-Prozess ist kundenfreundlich gestaltet: Kundinnen und Kunden bringen ihr gebrauchtes E-Bike in einen der 18 Shops von Fahrrad XXL, wo es überprüft und anhand des Upway-Rechners bewertet wird.
Der ermittelte Angebotspreis kann direkt auf den Kauf eines neuen E-Bikes angerechnet werden. Die in Zahlung genommenen E-Bikes werden von Upway in Berlin oder Düsseldorf und weiteren Standorten gründlich inspiziert, repariert und technisch aufbereitet.
„Unser Ziel ist es, so vielen Menschen wie möglich Zugang zu nachhaltiger Elektromobilität zu ermöglichen“, sagt Toussaint Wattinne, Mitgründer und CEO von Upway. „Dabei sind wir immer auf der Suche nach strategischen Partnern, die dieses Ziel mit uns umsetzen wollen. „Wir suchen stets nach Wegen, den bestmöglichen Service zu bieten. Die Kooperation mit Upway ist ein strategischer Schritt, der genau das ermöglicht“, erklärt Alexander Schäfer, Geschäftsführer von Fahrrad XXL.
Mit der nationalen Aktion „Alt gegen Neu“ initiiert Fahrrad XXL die neue Partnerschaft. Über verschiedene Kanäle - darunter Out-of-Home-Werbung, Radio, Print, Prospekt und die eigenen digitalen Plattformen - wird das neue Trade-in-Angebot beworben.
SEO und Social Media Analyse
Der Marke Fahrrad XXL gelingt es mit deutlichem Vorsprung am besten, mit SEO-Maßnahmen Rang 1 im Ranking zu erzielen. Alle anderen sollten an der Optimierung ihrer Meta-Tags, Überschriftenstruktur, URL-Struktur und Backlink-Strategie arbeiten.
Lucky Bike ist in auf InstagramLucky Bike generiert auf Instagram die meisten Reaktionen. Stetig wiederkehrendes Corporate Design, interessante Beiträge und kontinuierliches Posten sorgen für den Resonanz-Bestwert.
E-Bike Studie: Ergebnisse und Erkenntnisse
Im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit wurden Daten erhoben, um Erkenntnisse über E-Bike-Käufer zu gewinnen. Die Stichprobe umfasste 1.374 Personen, die entweder ein E-Bike besitzen oder innerhalb des nächsten Jahres eine Anschaffung planen.
Soziodemografische Merkmale der E-Bike-Käufer
- Geschlecht: 71,6 Prozent der befragten E-Bike-Käufer sind männlich.
- Alter: Die Hauptaltersgruppen sind 30-39 Jahre (25 Prozent), 50-59 Jahre (24,8 Prozent) und 40-49 Jahre (23,5 Prozent).
- Familienstand: 81,2 Prozent sind entweder verheiratet (57,5 Prozent) oder in einer Partnerschaft (23,7 Prozent).
- Wohnortgröße: Die E-Biker verteilen sich relativ gleichmäßig auf Dörfer/Landgemeinden, Kleinstädte, Mittelstädte und Großstädte.
- Landschaftliches Umfeld: 53,4 Prozent leben in hügeligem Umfeld.
Beliebteste E-Bike-Typen
- E-Mountainbikes (43,7 Prozent)
- E-Trekkingräder (25,9 Prozent)
- E-City-/Urbanbikes (13,6 Prozent)
Wichtige Kaufmotive
- Geringere Anstrengung im Vergleich zum herkömmlichen Fahrrad (66,3 Prozent)
- Spaßfaktor (59 Prozent)
- Erhöhte Ausdauer für längere Strecken (56,5 Prozent)
Wichtigste Produkteigenschaften
- Lange Akkureichweite (53,8 Prozent)
- Leistungsstarker Motor (42,8 Prozent)
- Bekannter Motor-/Akku-Hersteller (32 Prozent)
Markenpräferenzen
- Cube (37,6 Prozent)
- Haibike (29,4 Prozent)
- Keine Marken-Präferenz (28,9 Prozent)
Größte Schmerzpunkte beim E-Bike-Kauf
- Hoher Anschaffungspreis/Reparaturkosten (61,1 Prozent)
- Diebstahlgefahr (48,7 Prozent)
- Zu hohes Gewicht (37,3 Prozent)
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