Ein Fahrrad zu verschenken klingt zunächst sehr einfach. Doch befasst man sich etwas näher mit dem Thema, tauchen plötzlich immer mehr Fragen auf. Einsatzzweck, Größe und Vorlieben sind wichtiger Bestandteil einer Kaufentscheidung.
Wo finde ich ein Fahrrad zu verschenken?
Mit etwas Glück finden Sie jemanden, der ein Fahrrad zu verschenken hat. Die besten Webseiten und Anlaufstellen für Gratis-Drahtesel haben wir für Sie zusammengestellt:
- eBay Kleinanzeigen: Hier finden Sie alles Mögliche, auch Fahrräder. Zu den kostenlosen Drahteseln gelangen Sie über die Rubrik "Zu verschenken". Um nur Fahrräder in Ihrer Nähe zu finden, schränken Sie die Anzeige mit Ihrer Postleitzahl und der Umkreisbegrenzung ein.
- Quoka: Auch Quoka ist eine geeignete Plattform für die Suche nach einem kostenlosen Fahrrad. Die Geschenke gibt's hier unter "Alles Mögliche" und anschließend "Biete kostenlos".
- Markt.de: Etwas kleiner ist die Auswahl auf Markt.de, trotzdem finden Sie auch hier kostenlose Angebote. Suchen Sie nach "Fahrrad" und filtern Sie links anschließend unter "Preis" nach "Zu verschenken".
- Bekanntenkreis: Hören Sie sich in Ihrem Bekanntenkreis um.
E-Bike zu verschenken: Hier gibt's vielleicht Geschenke
Jemanden zu finden, der ein E-Bike zu verschenken gedenkt, ist sicherlich nicht einfach. Wir zeigen Ihnen, wo Sie mit Geduld vielleicht Glück haben.
- eBay Kleinanzeigen: Starten Sie Ihre Suche, indem Sie "E-Bike" als Suchbegriff eingeben. Um zu den Geschenken zu gelangen, wählen Sie zuerst die Kategorie "Zu verschenken & Tauschen", anschließend "Zu verschenken". Zudem können Sie auf dem Portal die Entfernung eingrenzen.
- Quoka: Auch auf der Webseite von Quoka finden Sie eine große Auswahl an E-Bikes. Zu den Gratis-Angeboten gelangen Sie über "Alles Mögliche -> Biete kostenlos".
Weitere Wege zum geschenkten Elektrofahrrad: Sie können Ihre Suche auch aktiv selber verfolgen. Ein einfaches Inserat auf den genannten Plattformen ist kostenfrei. Auch hier könnte die Suche erfolgreich sein.
So verschenkst du das richtige Fahrrad
Wir haben uns daher einmal in unserer Redaktion umgehört und die besten Tipps in eine FAQ zusammengetragen. Mit ihnen sollte das Verschenken eines Fahrrads zu einem erfolgreiches Unterfangen werden.
- Wähle das passende Modell: Du solltest das Bike verschenken, welches für die beschenkte Person das Richtige ist - nicht das, was du selbst gerne haben würdest! Vielleicht ist ja bereits ein Wunsch geäußert worden, welches Bike interessant gefunden wird? Mountainbike? Rennrad? Gravelbike? E-Bike? Die Farbe spielt mit Sicherheit auch eine Rolle. Versuche im Vorfeld im Gespräch diskret herauszufinden, welcher Geschmack bevorzugt wird und wo die Interessen liegen. Dies ist bereits ein großer Schritt in die richtige Richtung.
- Einsatzzweck berücksichtigen: Überlege, wofür das Fahrrad der beschenkten Person genutzt werden soll (z. B. Touren, Pendeln, Sportiv) und wähle dementsprechend ein Modell aus. Es macht beispielsweise wenig Sinn ein tolles Mountainbike zu verschenken, wenn die Person einmal geäußert haben sollte, gerne mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren zu wollen. Ein Fahrrad mit Gepäckträger wäre in dem Fall sicher die bessere Wahl.
- Passende Größe beachten: Das Fahrrad sollte zur Körpergröße und Schrittlänge der Person passen. Ein zu großes oder zu kleines Fahrrad kann unbequem und unsicher beim Fahren sein. Wenn bereits ein anderes Rad in der passenden Größe im Haushalt vorhanden ist, macht es die richtige Entscheidung etwas einfacher. Achte darauf, dass eine Änderung des Vorbaus, Höhenverstellung des Sattels und des Lenkers auch im Nachhinein das Rad noch etwas besser anpassen lässt. Ein Restrisiko lässt sich nicht vermeiden.
- Qualität zählt: Du fährst selber gerne Fahrrad und kennst dich ein wenig in dem Thema aus? Prima. Dann weißt du bereits, dass eine gute Verarbeitung und langlebige Komponenten am Fahrrad nur von Vorteil sein können. Billige Fahrräder mit No-Name-Komponenten können schnell Probleme bereiten, die Freude an dem Geschenk nur von kurzer Dauer sein.
- Fahrbereit schenken: Das Fahrrad unter dem Weihnachtsbaum zu stellen, ist das eine. Die Freude ist jedoch eine andere (und noch größer), wenn es bereits fahrbereit ist. Stelle deshalb sicher, dass das Fahrrad korrekt montiert und eingestellt ist. Entweder du kannst das selbst oder der Fahrradhändler macht das Bike bereits einsatzfähig. Sattel- und Lenkerhöhe sind leicht selbst einzustellen. Achte dabei auf das richtige Drehmoment beim Anziehen der Schrauben.
- Zubehör nicht vergessen: Ein Fahrrad zu verschenken ist schön und gut. Du solltest aber zumindest auch an wichtiges Zubehör wie Helm, Beleuchtung, Klingel oder Schloss denken, wenn dies noch nicht vorhanden ist. Erstens steigt so die Motivation und zweitens kann es nach dem Auspacken des Fahrrads schneller auf die Piste gehen.
- Garantie und Service: Bevor du bei deinem Geschenk zuschlägst, solltest du dich zusätzlich über Garantieleistungen und Serviceoptionen bei deinem Fahrradhändler informieren. Und: Ein Gutschein für eine Inspektion könnte eine nette Ergänzung zum Hauptgeschenk sein.
- Gutschein als Alternative: Falls du dir bei der Wahl des richtigen Fahrrads dennoch nicht sicher bist: keine Panik! Alternativ lässt sich prima einen Gutschein für ein neues Fahrrad ganz nach Wunsch schenken. Daraus kann man ein tolles, gemeinsames Erlebnis stricken, wenn es in den Fahrradladen geht.
Was tun mit alten Fahrrädern?
Zunächst stellt sich die Frage, ob Ihr altes Rad noch verkehrstüchtig und einwandfrei zu benutzen ist - oder ob Reparaturen anstehen und ob dieser Aufwand überhaupt noch lohnenswert ist. Unsere Empfehlung: Treten Sie Ihr defektes, aber gut erhaltenes Rad einfach an Bike Point ab.
Ist eine Reparatur aus wirtschaftlichen oder technischen Gründen unsinnig, entsorgen Sie Ihr Fahrrad bitte im Rahmen eines Sperrmülltermins der Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES). Keine Entscheidung über die weitere Zukunft eines defekten Fahrrads zu treffen und das Rad einfach dauerhaft unbenutzt im öffentlichen Verkehrsraum stehen zu lassen, ist bestimmt die schlechteste Entscheidung!
Durch sorglos abgestellte Altfahrräder kann es zu Behinderungen und sogar zur Gefährdung von Verkehrsteilnehmern kommen. Und nicht nur der öffentliche Raum wird belastet: Kaum besser sieht es in vielen gemeinschaftlich genutzten Kellerräumen und Innenhöfen von Mietshäusern aus, wo Altfahrräder oft über Jahre herumstehen.
In Leipzig gibt es auch die Möglichkeit, ausgemusterte Gegenstände zum Tauschmarkt im Foyer des Technischen Rathauses zu bringen. Wer ausrangierte oder nicht mehr funktionsfähige Computer, Smartphones oder Haushaltsgeräte besitzt und entsorgen möchte, findet bei inab, der Ausbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft des bfw mbH (Unternehmen für Bildung) dankbare Abnehmer. Auch Fahrräder und Teile davon sind gern gesehen.
Kinderfahrrad verschenken
Früher wurden Fahrräder meist vom Osterhasen gebracht. Doch da es angesichts milder Winter keine fahrradfreie Zeit mehr gibt, steht das eine oder andere Kinderrad schon am Weihnachtsabend unterm Baum. Auch in den Winterferien kann man schließlich im Stadtpark vorzüglich seine Runden drehen - ob mit dem ersten Fahrrad wie einem Bulls Tokee lite, das es in verschiedenen Größen für alle Alterstufen gibt (von ca. 3 bis 7 Jahren) oder seinem Vorläufer einem Laufrad.
Ohnehin fällt es Kindern heute leichter, Fahrradfahren zu lernen. Ein weiterer Grund ist, dass Stützräder weitgehend aus der Mode gekommen sind. Webseiten wie der-kleine-biker.de sprechen eine klare Sprache: Die Zusatzräder sind dem Lernprozess abträglich, da es beim Fahrradfahren nun mal auf die Fähigkeit des Balancierens ankommt.
Schon beim zweijährigen Nachwuchs kann demnächst ein Fahrzeug wie das Tokee Runner von Bulls auf (bzw. neben) dem Gabentisch stehen. Denn wer sicher gehen, stehen und rennen kann, ist alt genug fürs Laufrad. Meist ist das Laufrad ein bis zwei Jahre im Dauerbetrieb, und nebenher kommen immer wieder andere Fahrzeuge wie Dreirad oder Kettcar zum Einsatz.
Wenn das geschafft ist, fehlt im Grunde nur noch das geeignete Material - und „geeignet“ heißt bei Fahrrädern für Fahranfänger vor allem „passend“. Wie beim Laufrad gilt, dass das Kind den Boden mit den Füßen gut erreichen können muss, außerdem sollte es völlig aufrecht sitzen können - der Lenker muss also ausreichend hoch bzw. der Sattel ausreichend niedrig gestellt werden können.
Punkt zwei beim ersten Kinderrad ist die Sicherheit, bei den Bulls-Modellen unter anderem gewährleistet durch den geschlossenen Kettenkasten und den Prallschutz an Lenkervorbau und Griffen. Ein Sicherheitsmerkmal ist auch die Rahmenform der frisch und auffällig lackierten Kinder-Bikes: Die sogenannte Überstandshöhe muss so bemessen sein, dass das Kind nach vorne vom Sattel kann, ohne sich zu stoßen.
Zwei Bremsen muss ein Kinderrad natürlich auch haben, und bis heute ist eine davon der Rücktritt. Mehr Technik ist erst einmal nicht nötig - kleine Radler brauchen keine Gangschaltung, die sie mit verwirrenden Schaltern ablenkt, und auch keine Federung, die das Gewicht hochtreibt und in dieser Fahrzeugkategorie ohnehin meist wenig Wirkung zeigt.
Nicht fehlen darf beim Radfahren natürlich der Helm - ein schönes, kindgerechtes Exemplar können ja vielleicht die Großeltern unter den Baum legen. Viele weitere Informationen zu Größenwahl, Zubehör und Modellen, außerdem wertvolle Tipps finden sich auf der-kleine-biker.de - etwa der folgende Rat an Eltern, deren Kinder nicht schon auf dem Laufrad das Balancieren erlernt haben: Indem man die Pedale abschraubt (bitte daran denken, dass das linke Pedal ein Linksgewinde hat) und den Sattel ganz tief stellt, wird aus dem ersten Fahrrad im Handumdrehen ein Laufrad.
Verwandte Beiträge:
- Triumph Mountainbike Test & Kaufberatung: Modelle, Preise & Erfahrungen
- Decathlon Mountainbike 26 Zoll: Test & Kaufberatung
- Ist Fahrradfahren Sport? Kalorienverbrauch & gesundheitliche Aspekte
- E-Dreirad mit Akku: Test & Vergleich der besten Modelle für Senioren & Erwachsene
- Shimano EP8 Akku 504 Wh Reichweite: Test & Erfahrungsbericht
- Shimano Fahrrad Schaltung Ersatzteile: Kaufberatung & Tipps
Kommentar schreiben