Ich habe über die Jahre viele Fahrradträger getestet und auf Langstrecken wie auch im Alltag im Einsatz gehabt.
Besonders oft wurde ich gefragt: Gibt es gute Modelle für vier Fahrräder?
Wann lohnt sich ein Träger für vier Fahrräder?
Ein Fahrradträger für vier Räder ist nicht nur für große Familien oder Freunde sinnvoll - er bringt in vielen Situationen echten Komfort. Ich möchte meinen nicht mehr missen.
Ein Modell für vier Räder ist oft die bessere Lösung.
1. Familien mit mehreren Rädern
Wer mit Kindern unterwegs ist, weiß: Drei Plätze reichen selten.
Ich habe es selbst erlebt - erst quetscht man das Kinderfahrrad in den Kofferraum, dann blockiert es die Sicht oder wird zur Gefahr bei einem Unfall.
2. Sportliche Freundesgruppen
Mit meinen drei Radkumpels war früher immer mindestens ein zweites Auto nötig.
Seitdem ich mir den EUFAB Amber IV gekauft habe, reicht eines. Ein echtes Upgrade für spontane Touren in neue Gebiete.
Worauf es beim Kauf ankommt
Auch ihr solltet vor dem Kauf das Maßband zur Hand nehmen, um ein paar entscheidende Fragen zu klären: Passen die Bikes, ohne überzustehen, auf den Träger? Sind die Schienen breit und die Rastbänder lang genug für fette Schlappen? Außerdem, und das betrifft vor allem E-Bikes mit integriertem Akku oder kantigen Rohren: Umschließt der Greifer im Zweifel auch das voluminöse Unterrohr?
Klassische Klauen-Greifer sind hier klar im Nachteil, sie klemmen kaum mehr als Rohrdurchmesser von 80 Millimetern.
Haltearme mit Rastbändern packen in der Regel auch deutlich wuchtigere Rahmen sicher, lassen sich häufig mit längeren Gurten aufrüsten und sind zudem schonender zum Material - Stichwort Carbon -, weil sie die Klemmkraft auf eine größere Fläche verteilen.
Ob die Bikes trotz langer Radstände noch sicher auf dem Träger stehen, sollte man unbedingt vor dem Kauf checken.
Passt das erste Rad auf den Träger, ist das noch lange kein Go.
Erst beim zweiten Bike zeigt sich, ob der Fahrradträger wirklich zu eurer Flotte passt.
Viel wichtiger: Die Konstruktionsweise der Kupplungsträger hat sich geändert.
Nahezu bei allen Modellen lassen sich die Schienen nun nach oben falten. Das spart Platz in der Garage und erleichtert den Transport.
Doch dadurch fallen auch die Bügel deutlich schmaler aus, damit sie nicht seitlich über die nach oben geklappten Schienen überstehen und so das geringe Packmaß zunichtemachen.
Der negative Effekt: weniger Klemmoptionen am Rahmen.
Gerade beim zweiten Bike bleibt häufig nur noch das Unterrohr als mögliche Position, oder man muss das Rad so weit versetzen, dass es entweder fast von der Schiene rutscht oder die Rastbänder nicht mehr ausreichen, um die Laufräder zu fixieren.
Das erste Bike anzubringen ist meist kein Problem. Schwierig wird es oft, wenn zwei oder drei Bikes transportiert werden sollen.
Auch das Gewicht Ihrer Bikes spielt bei der Anschaffung des Fahrradträgers eine Rolle.
Addiert man beide Bikes mit dem Gewicht des Trägers, kommen schnell mal 65 Kilo und mehr zusammen.
Ein kurzer Blick in die Bedienungsanleitung eures Fahrzeugs zeigt dann, ob sich das mit der zulässigen Stützlast der Anhängerkupplung ausgeht.
Besonders knapp wird es, wenn man zusätzlich eine optionale dritte Schiene montiert.
In der Regel sind die Zusatzschienen aber weder für E-Bikes noch für besonders große Radstände ausgelegt und eher für den Transport von Kinderrädern gedacht.
Das Eigengewicht des Träger plus das der beiden Bikes darf die Stützlast der Kupplung nicht überschreiten.
Als besonders praktisch haben sich im Test übrigens Greifarme erwiesen, die sich leicht vom Bügel lösen - bei den neuen Haltern von Thule geht das sogar mit einer Hand - und dann an passender Stelle am Bügel wieder ansetzen lassen.
BuzzRack löst das Problem besonders clever mit einem zwischen den Schienen platzierten Bügel.
Hier beschränkt lediglich der geringe Klemmdurchmesser von nur 60 Millimetern.
Den eigenwilligen Gelenkarm des MFT-Trägers durch den Rahmen zu fädeln ist dagegen eine Kunst für sich.
Und so wird für manchen die Reise schon zum Geduldsspiel, bevor er sich überhaupt in die Schlange am Brenner eingereiht hat.
Abnehmabre Greifer lassen sich besonders leicht durch das Rahmengewirr fädeln.
1. Preis-Leistung
Gute Träger kosten etwas mehr - aber das lohnt sich.
Ich habe schlechte Erfahrungen mit Modellen unter 150 Euro gemacht: schlechte Fixierung, wackelige Konstruktion oder umständliche Montage.
2. Belastungsgrenze
Wichtig: Nicht jeder Träger, der vier Fahrräder aufnehmen kann, ist dafür auch ausgelegt.
Ich rechne mit mindestens 15 kg pro Fahrrad - also 60 kg insgesamt.
3. Umklappmechanismus
Das war für mich ein Gamechanger.
Ohne diese Funktion muss man jedes Mal die Räder abnehmen, um an den Kofferraum zu kommen.
4. Optik
Klar, ein Fahrradträger ist in erster Linie funktional. Aber ich mag es, wenn das Ding auch halbwegs gut aussieht.
Viele Vierer-Träger wirken wuchtig - manche Hersteller, wie z. B.
Wichtige Hinweise für die Nutzung
Wenn du mit dem Fahrradträger ins Ausland willst, informier dich unbedingt über die Warntafelpflicht.
Auch bei der Zulassung in Deutschland gibt’s klare Regeln.
Fahrräder, die auf einem Träger auf der Kupplung montiert sind, müssen nicht mehr mit einer Warntafel gekennzeichnet sein, sofern der Träger ein Wiederholungskennzeichen und eine eigene Beleuchtung aufweist.
Achtung: Für Fahrradträger an der Heckklappe gilt die neue Regelung nicht!
Übrigens: Wer mit dem Fahrradträger auf der Autobahn unterwegs ist, sollte den Tacho im Auge bahlten.
Alle Hersteller empfehlen für ihre Träger ein Tempolimit. Bei allen Modellen im Test ist bei 130 km/h Schluss!
Praktisches Zubehör für Fahrradträger
1. Laderampe
Für die meisten Fahrradträger gibt es inzwischen faltbare Auffahrtsschienen.
Bei E-Bike-Gewichten von weit über 20 Kilo keine schlechte Investition.
Die Preise starten je nach Hersteller bei etwa 50 Euro.
2. Erweiterungs-Schiene
Lässt sich der Fahrradträger um eine Schiene erweitern, kann man spontan auch mal einen weiteren Gast mit auf Tour nehmen.
Achtung: Die Zusatzschienen sind bei der zulässigen Traglast meist etwas geringer ausgelegt.
Preise: ab ca. 100 Euro.
3. Längere Ratschenbänder
Große Akkus bedingen häufig auch wuchtige Unterrohre.
Nicht alle Greifarme sind auf solche Übermaße ausgelegt.
Toll, wenn sich die Halter über längere Ratschenbänder an die überdimensionierten Rohrdurchmesser anpassen lassen.
Gleiches gilt für die Rast- bänder an den Laufrädern.
4. Rahmen-Adapter
Die ClickTop-Transporthilfe von Yakima ist eigentlich gedacht für unkonventionelle Rahmenformen oder Tiefeinsteiger.
Aber auch für den Transport sensibler Carbon-Bikes ist diese Art der Befestigung eine schonende Alternative.
Die Stange wird zwischen Vorbau und Sattelstütze geklemmt und dient als Ansatzpunkt für den Greifarm.
Preis: 39 Euro.
5. Rahmen-/Felgenschoner
Ihre Robustheit haben Carbonfelgen natürlich längst bewiesen, aber unschöne Kratzer möchte man den teuren Rundlingen nicht zumuten.
Daher sollten die Ratschenbänder immer mit Felgenschonern bestückt sein.
Die wichtigsten Daten im Überblick
Hier findet ihr die wichtigsten Daten zu den Fahrradträgern
Übersicht: Getestete Kupplungsträger
In der Tabelle findest du alle getesteten Modelle, inklusive Bewertung und der Angabe zum Jahr des Tests.
Sechs Kupplungsträger ab 649 Euro im Test (2025)
Uebler i21 Z60
So sieht ein Sieger aus: Der Uebler i21 Z60 gewinnt den Vergleichstest 2025!
- Preis: 887 Euro
- Eigengewicht: 13,5 kg
- max. Zuladung: 60 kg
Der Uebler-Träger gewinnt knapp gegen das Thule-Produkt, was an der leichteren Montage und der innovativen Kugelkopf-Arretierung liegt, sie schließt Fehlmontagen aus.
Auch sonst ist wenig zu kritisieren: Durchdacht geht es bei der Fahrradbefestigung weiter, die Räder und Rahmen stehen sicher - die Bikes sollten aber nicht zu groß sein.
Während die Schienen breit genug sind, fallen sie ein wenig zu kurz aus.
Doch im Fahrbetrieb fällt das kaum auf, hier schneidet der i21 Z60 mit am besten ab.
Der Träger sitzt sicher, und die Bikes schlagen auch nicht gegeneinander.
Testergebnis: sehr gut
Thule EasyFold 3
Dicht auf den Fersen: Der Thule EasyFold 3 ist ein sehr guter Träger - mit kleinen Detailschwächen.
- Preis: 950 Euro
- Eigengewicht: 18,5 kg
- max. Zuladung: 60 kg
Der wertige Thule-Träger lässt sich leicht von einer kräftigen Person auf die Kupplung montieren.
Auch die Felgen-Befestigung mit der Ratschenfunktion kann sich sehen lassen, die Bike-Rahmenhalter sowie die Reifenschienen sind ausreichend dimensioniert und gewährleisten sicheren Halt.
Selbst bei den Fahrversuchen erweist sich der Träger als sicher, wenngleich er Bewegungen zeigt.
Nicht schlimm, die Werte liegen in der Toleranz und haben keine Auswirkung.
Ärgerlich ist nur, dass die Bikes zu dicht stehen, dadurch können sie aneinanderschlagen und Schaden nehmen.
Testergebnis: sehr gut
Atera Forza M
Der Atera Forza M patzte bei den kurzen Radschienen.
- Preis: 899 Euro
- Eigengewicht: 18,2 kg
- max. Zuladung: 60 kg
Auf dem dritten Platz landet der neue Träger Forza M.
Es sind nur Kleinigkeiten anzumerken, die aber am Ende den Testsieg kosten: Der Lastesel zeigt während der Fahrversuche Bewegungen auf der Anhängerkupplung, und durch die kurzen Radschienen verhält sich vor allem das Vorderrad speziell bei großen Bikes unruhig.
Doch die Auffälligkeiten sind nicht bedenklich - alles im grünen Bereich.
Dennoch gibt es Punktabzüge. Zudem könnte die Anleitung ausführlicher sein, sie ist etwas zu bildlastig.
Ansonsten erweist sich der gut verarbeitete Träger als sicher und stabil.
Testergebnis: gut
Yakima JustCklick 2 Evo
Der JustClick 2 ist auch in der neuen EVO-Variante eine gute Wahl!
- Preis: 739 Euro
- Eigengewicht: 17 kg
- max. Zuladung: 60 kg
Der Träger macht einen soliden Eindruck und fällt auch bei den Fahrversuchen kaum auf - Träger und Bikes stehen sicher, wenngleich das Yakima-Produkt nicht frei von Bewegungen ist.
Doch die bleiben in der Toleranz.
Allerdings gibt es auch Schwächen: Zwar sind die ausziehbaren Radschienen gut bei großen Rahmen, weil dadurch die Räder sicherer stehen. Doch was bringt das, wenn die Spannriemen zu kurz ausfallen?
Auch die unterschiedliche Höhe der Radschienen kann problematisch sein: gut bei der Fahrradbefestigung, schlecht beim Beladen - ein E-Bike ist höher zu heben.
Testergebnis: gut
XLC Almada Work-E
Pfiffif: Der Almada Work-E-Träger fungiert auch als Montageständer - ist aber sehr schwer.
- Preis: 700 Euro
- Eigengewicht: 20,4 kg
- max. Zuladung: 60 kg
Der Träger überzeugt an vielen Stellen: Er lässt sich perfekt auf alle Rahmengrößen einstellen, was aber ein wenig Zeit in Anspruch nimmt.
Das mag stören, dafür stehen die Bikes aber sicher und weit genug auseinander.
Zudem meistert der Almada Work-E die Fahrversuche, dennoch gibt es Punktabzüge.
Trotz der einstellbaren Kugelkopf-Arretierung verschiebt er sich horizontal auf der Kupplung, zudem sind Trägerbewegungen beim Bremsen und auf der Rüttelstrecke feststellbar.
Unterm Strich sind die Auffälligkeiten aber im Toleranzbereich, somit also nicht bedenklich.
Testergebnis: gut
Spinder TX2
Geniales Konzept - aber Schwächen bei den Fahrversuchen: Spinder TX2 bleibt hinter den Erwartungen zurück.
- Preis: 649 Euro
- Eigengewicht: 18 kg
- max. Zuladung: 60 kg
Der Träger scheint durchdacht zu sein, was für die Kugelkopf-Arretierung nicht gilt.
Man kann sie zwar einstellen, doch in den Fahrversuchen bewegt sich trotzdem der Träger deutlich auf dem Haken und kommt dem Auto sehr nah.
Die Befestigungen hielten am Ende, Räder und Träger fielen nicht auf die Straße.
Bis auf die Kugelkopf-Arretierung macht das Konzept einen guten Eindruck: Die Rahmenhalterungen lassen sich gut auf die Bikes anpassen, und die Radschienen sind selbst für große Fahrräder geeignet.
Testergebnis: befriedigend
Sieben Kupplungsträger ab 250 Euro im Test (2024)
Der vergleichsweise teure Apex 58000 landete im Test 2024 auf dem letzten Platz.
Apex 58000
- Preis: 389 Euro
- Eigengewicht: 20 kg
- max. Zuladung: 60 kg
Der Apex landete auf dem letzten Platz. Der Grund: Der Träger wird in Einzelteilen geliefert, und die sind teils gefährlich scharfkantig.
Der Aufbau dauert circa 30 Minuten, Werkzeug wird nicht mitgeliefert. Die Schienen liegen etwas zu dicht beieinander, dafür sind die Greifarme gut gummiert.
Die Spannhebeleinstellung ist schwierig zu händeln: Man muss sich herantasten und den Träger immer wieder absetzen.
Bei den Fahrversuchen zeigt der Apex beim Ausweichen eine viel zu große Bewegung am Kugelkopf.
Beim Rütteltest neigt sich der Haltegriff mehrmals viel zu nah Richtung Auto.
Testergebnis: Befriedigend
Bullwing SR 11
Geringes Packmaß, zufriedenstellende Performance: Der Bullwing SR 11 hat flexible Befestigungsmöglichkeiten und ein geringes Packmaß.
- Preis: 290 Euro
- Eigengewicht: 17 kg
- max. Zuladung: 60 kg
Der Feststellmechanismus des Bullwing funktioniert gut und leichtgängig und ermöglicht eine problemlose Montage auf der AHK.
Die ausziehbaren Schienen und die verstellbaren Schlaufen erlauben eine flexible Befestigung der Fahrräder.
Die Greifarme sind glatt und deshalb beim Befestigen nicht so handlich wie die anderer Träger. Die Schlaufen aus Webstoff mit dazugehöriger Metallschnalle fallen bereits bei der Montage auf und zeigen bei den Fahrversuchen Schwächen, da sie sich nach dem Spurwechsel lösen.
Auch der Träger bewegt sich etwas auf der Anhängerkupplung.
Testergebnis: Gut
Eufab Crow Plus
Geringer Schienenabstand, Greifarme mit Webstoff-Schlaufen: Trotzdem war der Eufab Crow Plus im Fahrsicherheitstest eine Bank und bekam in der Wertung ein "Gut".
- Preis: 260 Euro
- Eigengewicht: 14,5 kg
- max. Zuladung: 50 kg
Bei der Montage und Befestigung des Trägers sind ein paar Dinge zu beanstanden.
Die Greifarme verfügen nicht über Griffe, sondern über Stoffschlaufen aus Web stoff. Zudem ist der Schienen abstand gering.
Auch die Einstellung des Spannhebels auf den Kugelkopf über eine Schraube mit Kontermutter ist beschwerlich; Werkzeug hierfür liefert Eufab leider nicht mit.
Bei der Vollbremsung machte der Träger einen sauberen Job, aber beim Ausweichtest lösten sich sowohl oben am Greifarm als auch unten die Schlaufen. Zudem bewegte sich der Träger auch etwas auf dem Kugelkopf.
Testergebnis: Gut
Green Valley Discovery 2
Der Green Valley Discovery 2 heimste ebenfalls ein "Gut" ab: Die Sicherheits-Performance bei der Vollbremsung war prima, allerdings lösten sich beim Ausweichen zwei Schlaufen und die Haltearme leicht.
- Preis: 290 Euro
- Eigengewicht: 16 kg
- max. Zuladung: 60 kg
Der Radträger war beim Transport beschädigt worden, eines der Rücklichter aus der Halterung gebrochen. Doch der Verkäufer lieferte schnell und problemlos ein Ersatzteil.
Zur Montage: Der Discovery 2 lässt sich gut auf dem Kugelkopf befestigen, die Räder haben in den Schienen genug Platz.
Einen Punktabzug gibt es für die Schlaufen aus Webstoff, die nicht fest am Träger verbaut sind und somit verloren gehen können.
Bei den Fahrversuchen ist die Perfomance beim Bremsen gut, beim Ausweichen jedoch lösen sich nicht nur zwei Schlaufen, sondern auch die oberen Halterungen.
Testergebnis: Gut
Menabo Merak
Der superleichte Merak von Menabo musste zunächst aus Einzelteilen zusammengebaut werden, stand bei den Fahrversuchen aber superstabil auf der Anhängerkupplung. Schade: Die Schienen stehen sehr nah beieinander. Note: Gut.
- Preis: 264 Euro
- Eigengewicht: 9,6 kg
- max. Zuladung: 45 kg
Der Menabo verfügt über eine simple, aber effektive Fixierung am Kugelkopf mittels einer riesigen Schraube.
Ob sie lange gut hält, lässt sich nicht sagen. Jedoch tat sie im Test, was sie sollte: Der Träger saß stabiler auf der Kupplung als einige besser platzierte Rivalen.
Doch die Halterungen sind zu instabil, die Greifarme zwar gummiert, aber simpel.
Die Schlaufen, die sich schwierig festziehen lassen, fädelt man nur durch eine Plastiköse, sie können schnell verloren gehen. Die Schienen sind lang genug, liegen aber so nah beieinander, dass man zwischen den Rädern polstern muss.
Testergebnis: Gut
Norauto E-Fit 100-2
Testsieger 2024: Der Norauto E-Fit 100-2 überzeugte mit einfacher Montage, gummierter Greifarme und langen Schlaufen mit Felgenschonern.
- Preis: 250 Euro
- Eigengewicht: 18,2 kg
- max. Zuladung: 60 kg
Der E-Fit 100-2 sticht im Test alle Mitstreiter aus - mit gutem Grund.
Das Konzept ist stimmig, die Montage sehr einfach. Über einen fest verbauten Gabelschlüssel lässt er sich gut am Kugelkopf fixieren.
Bei der Befestigung überzeugt er mit langen Schlaufen samt Felgenschutz aus Gummi. Nur die Ratschenfunktion vermisst man. Bei der Vollbremsung zeigt er leichte, normale Aufstellbewegungen.
Das Ausweichen meistert er souverän. Lediglich auf der Schlechtwegestrecke wackeln die Vorderräder etwas zu stark. Der Träger in sich bleibt aber stabil auf der Anhängerkupplung.
Testergebnis: Sehr gut
XLC Beluga
Der zweite Platz geht an XLCs Beluga: ordentliche Performance bei den Fahrversuchen und gute Schlaufen an den etwas kurzen Schienen.
- Preis: 289 Euro
- Eigengewicht: 14,6 kg
- max. Zuladung: 60 kg
Der XLC Beluga beendet den Test mit 126 Punkten auf dem zweiten Platz.
In den Fahrversuchen zeigte er etwas größere Aufstellbewegungen bei der Vollbremsung.
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