Fahrradbekleidung für Übergewichtige: Ein umfassender Test und Ratgeber

Für jede Sportart gibt es spezifische Kleidung, auch für das Fahrradfahren ist dies der Fall. Die richtige Fahrradbekleidung kann dabei das Erlebnis Radfahren positiv verändern. Wie bei jeder Sportkleidung hat auch die Fahrradbekleidung bestimmte Ansprüche zu erfüllen und Extremsituationen auszuhalten. Fahrradbekleidung ist dabei immer Funktionskleidung.

Inhaltsverzeichnis

  1. Fahrradhosen für Damen und Herren
  2. Mit der Regenhose trocken durch den Regen kommen
  3. Fahrradhosen mit Sitzpolster
    1. Lange oder kurze Fahrradhosen
  4. Fahrradhandschuhe mit kurzen und langen Fingern
  5. Fahrradtrikots und Fahrradjacken
    1. Fahrradjacken / Regenjacken fürs Fahrradfahren
  6. Verarbeitung der Fahrradbekleidung - Darauf sollte man achten
    1. Pflege der Fahrradbekleidung

Fahrradhosen für Damen und Herren

Da man sich über Geschmäcker bekanntlich streiten kann, steht die Funktion einer Fahrradhose im Fokus. Hierbei unterscheiden wir unterschiedliche Einsatzgebiete. Auf dem Rennrad kommt eine andere Hose zum Einsatz als auf dem MTB. Damenhosen unterscheiden sich in der Breite und Form des Sitzpolsters, bedingt durch anatomische Unterschiede. Wir empfehlen daher, durchaus auf die Angabe „Männer“ oder „Frauen“ zu achten.

Mit der Regenhose trocken durch den Regen kommen

Wer mit dem Fahrrad trockenen Fußes ins Büro oder zur Uni fahren möchte, für den reichen einfache Regenhosen zum Drüberziehen. Eine besondere Polsterung ist nicht erforderlich und wäre auch nur störend. Die Regenhose sollte immer ausreichend groß sein, so kann man sie über eine normale Hose ziehen. Wichtig ist dabei, dass auch die Füße, im Idealfall inkl. Schuhe, durch den Bund vom Bein gehen. Hierzu hat es sich etabliert, dass der Bund am Fuß mittels Reißverschluss oder Klettverschluss zu öffnen ist. Die Überziehhose sollte auch immer in einer Nummer größer gewählt werden.

Auf eigene Taschen kann man bei der einfachen Fahrrad Regenhose verzichten. Hier sind zwar Eingriffe an der Stelle wo eine Tasche wäre, diese sind jedoch nur dafür da, um an die Tasche der eigentlichen Hose unter der Regenhose zu kommen. Wichtig ist dabei, dass man diese Eingriffe trotzdem verschließen kann, mittels Klettverschluss oder die Öffnung sich so überlappt, dass kein Regen durch diese Öffnung fließen kann. Die Überziehhose stellt die einfachste Art der Regenhose dar. Etwas anspruchsvoller wird es, wenn die Regenhose die normale Hose ersetzen soll. In diesem Fall sollten echte Taschen vorhanden und die Hose sollte auch dicker im Material und gegebenenfalls gefüttert sein.

Fahrradhosen mit Sitzpolster

Anders sieht dies aus, wenn man längere Strecken fährt. Auf dem Rennrad, dem Mountainbike oder Trekkingrad kann eine Fahrradhose mit einem Sitzpolster den Fahrkomfort wesentlich fördern. Ein Sitzpolster entlastet dabei die Belastung vom Fahrradsattel auf die Sitzknochen am Hintern und lässt den Radfahrer in der Regel länger im Sattel sitzen. Hierbei handelt es sich dann um eine richtige Fahrradhose und nicht um eine Regenhose. Männer und Frauen haben dabei anatomische Unterschiede, die auch bei der Fahrradhose und beim Sitzpolster eine Rolle spielen. Durch den unterschiedlichen Aufbau vom Becken sollte Frau sich immer eine Fahrradhose für Damen zulegen. Eine gepolsterte Hose gleicht keinesfalls den falschen Fahrradsattel aus.

Lange oder kurze Fahrradhosen

Im Sommer fährt es sich mit kurzen Fahrradhosen sehr gut, die Belüftung funktioniert und der Fahrtwind kann dabei die Verdunstung unterstützen. In den kälteren Monaten kann man durchaus auf Dreiviertel-Hosen oder lange Fahrradhosen zurückgreifen. Die Fahrradbekleidung für Herren und Damen unterscheiden sich lediglich bei der Form und bei den Farben. Wie bereits erwähnt, ist das Sitzpolster ist bei Frauen aufgrund der Anatomie etwas anders aufgebaut.

Da Fahrradhosen nicht nur den Hintern vor unangenehmen Druckstellen und Schmerzen schützen sollen, ist auch der Wärmeerhalt und in den Sommermonaten der UV-Schutz eine wichtige Aufgabe. Kühlt der Muskel zu schnell aus, können Verletzungen entstehen.

Fahrradhandschuhe mit kurzen und langen Fingern

Fahrradhandschuhe schützen nicht nur vor Kälte, gepolsterte Handschuhe entlasten die Handballen und können so ebenfalls wie gepolsterte Fahrradhosen das Fahrgefühl und den Komfort beim Fahrradfahren steigern. In der Kombination mit den richtigen Handgriffen schützen die Fahrradhandschuhe auch vor dem Einschlafen der Hände. Im Winter und in den kalten Monaten suchen die meisten Fahrradfahrer Fahrradhandschuhe, die wärmen und vor Kälte schützen. Hier wird weniger auf die Funktion der Entlastung geachtet. Es stellt sich dann nicht die Frage, ob lange oder kurze Finger, da hier eindeutig ein Wärmeerhalt beim Fahren das Ziel ist. Fahrradhandschuhe mit Reflexstreifen können dabei die Sicherheit beim Radfahren erhöhen.

Damit ein Handschuh auch optimal wärmen kann, ist das Material aber auch die richtige Passgröße wichtig.

Fahrradtrikots und Fahrradjacken

Fahrradtrikots gehören auch zur Fahrradbekleidung und bilden zusammen mit der Fahrradhose und den Fahrradhandschuhen fast das ganze Outfit. Bei den Trikots steht die Funktion im Vordergrund, hierbei sollte das Material atmungsaktiv sein und Körperschweiz gut an die Umwelt abgeben können. Die Körperwärme sollte hingegen nicht zu sehr durchgelassen werden. Wie auch bei den Hosen und den Handschuhen gibt es Fahrradtrikots mit langen und kurzen Armen. Wer das Fahrradfahren als Sport betreibt, der möchte nicht immer eine Tasche mitnehmen. Schlüssel, Notfallgeld oder einen Ausweis kann man in einer der Trikotaschen am Rücken verstauen. Das Trikot sollte keinesfalls zu weit sein, da es so seine Funktionen nicht optimal ausüben kann.

Fahrradjacken / Regenjacken fürs Fahrradfahren

Wer mit dem Fahrrad fährt, der bewegt sich und schwitzt dabei. Damit die Feuchtigkeit vernünftig abdampfen kann, sollte die Fahrrad Regenjacke mit Belüftungsnetzen gespickt sein. Gerade unter den Achseln können Netze den nötigen Abtransport der feuchten Luft ermöglichen. Wer sich lediglich vor Regen schützen will, dem reicht eine dünne und leichte Jacke zum Drüberziehen. Möchte man nur eine Jacke anziehen, sollte man direkt eine gefütterte Jacke kaufen, die gleichzeitig Regenfest bzw. Wasserdicht ist. An den Armen sollten die Bündchen verstellbar sein, sodass man die Jacke perfekt an den Fahrradhandschuhen schließen kann. Ein kalter Wind hat so keine Chance an den Armen in die Fahrradjacke zu kommen. Auch am Hals sollte man den Kragen so wählen, dass dieser bis zum Kinn zu verschließen ist.

Softshelljacken sind ebenfalls beliebte Fahrradjacken. Sie sind sehr leicht und aus einem atmungsaktiven Material, gleichzeitig schützen Sie vor dem Auskühlen. Farblich darf hier gerne kombiniert werden.

Der Fahrradhelm gehört ebenfalls zur Schutzbekleidung beim Fahrradfahren. Auch wenn es sich hierbei nicht um ein klassisches Kleidungsstück handelt, gehören der Helm sowie auch die Fahrradbrille zur Fahrradbekleidung. Sie schützen den Fahrradfahrer vor Verletzungen und sollten auch auf kürzeren Strecken ihren Einsatz finden.

Verarbeitung der Fahrradbekleidung - Darauf sollte man achten

Ausschlaggebend für eine lange Haltbarkeit sind die genutzten Materialien und die Verarbeitung dieser. Im Sportbereich sollte man auf Poliamide und Elastan setzen. Wichtig ist, dass die Fahrradkleidung Feuchtigkeit schnell wieder abgeben kann.

Bei Qualitätsprodukten sind die Nähte entsprechend sauber, gut und teilweise doppelt angelegt. An bestimmten Körperstellen wird auf eine Naht verzichtet, dies hat den Vorteil, dass die Fahrradkleidung nicht unangenehm drückt. Gerade bei den Fahrradhosen ist dies wichtig. Druckstellen können schnell unangenehm werden und den Fahrkomfort mindern.

Pflege der Fahrradbekleidung

Bei der Pflege sollte unbedingt auf die Herstellerangabe geachtet werden. Jedes Kleidungsstück hat einen eingenähten Pflegehinweis. Wer sich an diese Angaben hält, kann lange Freude an seiner Fahrradbekleidung haben. Die Bekleidung ist während der Fahrt oft UV-Stahlen ausgesetzt, trägt man sein Outfit nicht, ist es ratsam, die Kleidung aus der Sonne fernzuhalten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, auf diese Dinge sollte man vor dem Kauf achten:

  • Sind die Nähte gut verarbeitet
  • Ist das Material atmungsaktiv
  • Hat die Fahrradkleidung wirklich die passende Größe

XXL-Kleidung für Radfahrer

Dass das Thema XXL-Kleidung für Radfahrer akut ist, haben wir unter anderem durch Leserzuschriften bemerkt. Dass Radbekleidung in Übergrößen so ein Problemthema ist, ist bitter. Immerhin ist Radfahren eine super Sportart, auch bei Übergewicht perfekt, da es genauso wie Schwimmen nicht übermäßig die Gelenke beansprucht. Wer Fahrrad fährt, trägt sein Gewicht nicht allein, denn je nach Sitzposition trägt der Sattel etwa 60 Prozent des Körpergewichts.

Umso wichtiger, dass es das passende Outfit gibt. Natürlich kann man sich auf kurzen Strecken mit Jogginghosen und Co. behelfen. Klar ist vor allem Unklarheit, denn das ist nicht genau definiert. Wir haben uns für diesen Artikel nach Bekleidung umgeschaut, die auch in Größen über XXL (Herren) bzw. 46 (Damen) zu finden ist. Die Erkenntnis: Viele Sportbekleidungshersteller fallen dann schon raus, sie haben Bekleidung nur bis XL oder XXL im Sortiment. Oder sie haben nur ein paar wenige Produkte in den großen Größen.

Eine positive Ausnahme ist die Marke Gonso, zugehörig zur Gruppe Maier Sports, bei denen die komplette Kollektion bis 6XL (Herren) bzw. 52 (Damen) erhältlich ist. Heike Schönemann, Schnitttechnikerin bei Maier Sports, erklärt die Herausforderung dabei: „Es ist gar nicht so einfach, die großen Größen zu schneidern - nur mit einer Maßtabelle kommt man dabei nicht weit.“ Der Aufwand und damit auch die höheren Kosten seien vermutlich auch der Grund, warum einige Marken nichts für überdurchschnittlich Gebaute im Angebot haben.

Denn während man bei kleineren Größen noch einfach überall je 2 cm pro Größe hinzugibt, funktioniert das bei großen Größen nicht mehr. Das Resultat wären sonst beispielsweise viel zu lange Ärmel, die Proportionen müssen stimmen. Schönemann berichtet, dass auch bei Gonsos Neuentwicklungen ein Musterschnitt in Größe L (bzw. Damen 38) angelegt wird und die Größen hochgerechnet werden. Doch dann werden Probestücke genäht und anprobiert, dazu stehen ihnen Probanden mit Größen bis 5XL zur Verfügung. Oft zeigt sich dann, wo das neue Kleidungsstück zu weit oder zu eng geschnitten ist. „Eine Person reicht da teilweise gar nicht aus“, meint Schönemann. „Denn - um es mal flapsig zu sagen: Jeder Mann trägt seinen Bauch anders!“

Der eine mit Größe 4XL ist vielleicht besonders lang und breit, der nächste ist schmal, hat aber einen großen Bauch, wiederum der nächste ist überall mollig. Und allein Bäuche sind unterschiedlich geformt. Für den Kunden stellen sich weitere Probleme dar. Es ist wie bereits erwähnt teilweise schwierig, passende Kleidung zu finden. Nicht alle Marken führen alle Größen und wer direkt beim Hersteller sucht, landet teilweise in Onlineshops, in denen nicht mal nach Größe gefiltert werden kann. Das bedeutet, dass sich der Kunde durch die Produkte klicken muss. Umso stärker man von der Norm abweicht, umso aufwändiger also die Suche. Dazu kommt, dass Konfektionsgrößen nicht einheitlich sind. „Jede Firma schneidert anders“, so Schönemann. Ums Anprobieren kommt man in der Regel nicht herum.

Es gibt bei manchen Marken sogenannte „Schmeichelgrößen“ - das heißt, es passt einem die Kleidung in einer Konfektionsgröße kleiner. Der Kunde fühlt sich damit angeblich so wohl und zufrieden, dass ihm die Marke direkt sympathischer ist, was sich dann auch auf seine nächste Kaufentscheidung auswirken wird. Ein psychologischer Vorteil, den nicht wenige Hersteller für sich zu nutzen wissen.

Auch ElektroRad-Leser Robert Hildebrandt ist genervt. Der begeisterte Radfahrer trägt bei Oberbekleidung 3XL und sagt: „In der Größe ist fürs Radfahren fast nichts zu bekommen!“ Sein Tipp: Auf Motorrad- und normale Outdoorkleidung ausweichen. Das kann bei Regenhosen und Jacken funktionieren, ist aber natürlich nicht ideal. Bei Hosen greift er oft auf bequeme Alltagshosen zurück. „Leichte Baumwolljeans mit Stretch gehen gut, die sind nach einem überraschenden Regenguss auch schnell wieder trocken.

Tipps für den Kauf von XXL-Kleidung zum Radfahren:

  • Unbedingt auf komfortable, großzügige Schnitte achten.
  • Nur wer sich im Kleidungsstück wohlfühlt, trägt es. Das heißt, direkt beim Anprobieren verschiedene Bewegungen und die Sitzposition auf dem Fahrrad testen.
  • Fahrradbekleidung sollte im Idealfall nicht flattern, aber auch nicht einquetschen.
  • Beim Material ist auf gute Funktionalität zu achten: Hochwertige Funktionskleidung ist atmungsaktiv und elastisch, so fühlt man sich wohl und es werden unangenehme Gerüche verhindert.

Beispiele für Radbekleidung in Übergrößen:

  • Löffler Bike Shirt Rise 3.0: Weiches und schnell trocknendes Fahrradtrikot mit Löfflers 3.0-Strickstruktur. Gibt es in den Größen 36 bis 50.
  • Vaude Damen Escape Bike Light: Leichte Regenjacke zum Radfahren, wasser- und winddicht. Größen XS bis 4XL.
  • Gonso SQlab Bibshorts: Eng anliegende Bibshorts mit besonders flachem Sitzpolster. Für Frauen in den Größen 34 bis 52, für Herren in S bis 6XL.
  • Chiba Watzmann: Sportlich geschnittenes Fahrradtrikot für Herren, Größen S-4XL, als Damenmodell im gleichen Größenraster.
  • Pearl Izumi Quest Barrier Convertible Jacket: Sportlich geschnittene Damenjacke aus Recycling-Polyester. Größen XS bis 3XL.
  • Craft Endur Logo: Elastisches Bike-Jersey aus recyceltem Polyester für Damen. Verfügbar in den Größen XS bis 4XL, bei den Herren in S bis 4XL.
  • North 56-4 Bike Shorts: Robuste und elastische Bibshorts für Herren. Der dänische Spezialist für große Größen bietet die Hose in XL bis 8XL an.
  • Protective Herrnshirt P-Dust: Multifunktionales Shirt aus recyceltem Polyester. In verschiedenen kräftigen Farben und den Größen S bis 5XL verfügbar.
  • Dexter: Leichte und dennoch widerstandsfähige Herren-Multifunktionsjacke. Größen: S-4XL.
  • Oxylane Regenhose Herren: Robuste Regenhose für Herren bei Decathlon, Größen bis 3XL.
  • Shimano Fujimi L.S. Jersey: Komfortables und lässig geschnittenes MTB-Trikot mit langen Ärmeln. In den Größen S bis XXXL im Angebot.
  • Silvini Vetta: Sehr leichte und sportliche Windjacke für Herren aus Polyester. Erhältliche Größen: S bis 6XL, das ähnliche Damenmodell in S bis 3XL.

Commuter-Hosen im Test

Beim Begriff Radhosen denken viele klischeehaft nur an enge Trägerhosen, auch Bibs genannt, für Rennradler oder robuste Baggy-Shorts für Mountainbiker oder eventuell noch an wasserdichte Überhosen gegen Regen. Aber Rad­hosen für den Alltag bilden mittlerweile eine eigene Kategorie jenseits des Mottos „Hauptsache funktional“. Einige Modedesigner, wie zum Beispiel Alberto und Breddy’s, haben sich sogar auf Alltagskleidung für Radpendler & Co. spezialisiert.

Sechs Punkte, die eine Commuter-Hose ausmachen

  1. Der richtige Schnitt: Da Radfahrer meist leicht gebeugt im Sattel sitzen, ist die Hose vorne etwas tiefer und hinten etwas höher geschnitten, damit es nicht kalt an den Rücken zieht. Einige Modelle haben auch vorgeformte Knie.
  2. Dehnbares Material: Die Beimischung von Elasthan oder Spandex macht es möglich, dass zum Beispiel auch ein klassischer Jeans-Stoff die Bewegungen beim Treten gut mitmacht.
  3. Wind- und wasser­abweisendes Material: Wer auch im Herbst und Winter mit dem Rad unterwegs ist, schätzt Hosen mit Wetterschutz.
  4. Die Nähte an der richtigen Stelle: Die Hosennähte dürfen auch nach mehreren Kilometern nicht am Schenkel scheuern.
  5. Sichere Hosentaschen: Am besten mit Reißverschluss oder Druckknopf verschließbar. Die Taschen sollten mit Inhalt nicht bei der Tretbewegung stören.
  6. Sicherheits-Elemente: Reflex-Material, zum Beispiel am Hosensaum oder an den Gesäßtaschen, soll die Erkennbarkeit im Straßenverkehr vor allem in der Dämmerung und nachts steigern.

Die MYBIKE-Testerinnen und Tester haben mehrere Wochen lang zwölf verschiedene Radhosen im Alltag ausprobiert. Und sie haben dabei auch einige sehr gute Modelle, wie von Breddy’s, Pearl Izumi und Alberto, ermittelt. Einen Punkt betonen jedoch alle Testfahrer: Wer sich eine neue Radhose kaufen möchte, sollte sie unbedingt vorher anprobieren und am besten damit auch schon einige Runden mit dem Fahrrad drehen. Die schickste Bike-Jeans macht keine Freude, wenn sie zwickt, scheuert oder zu warm ist.

Hans-Peter Ettenberger, Fahrrad-Technikexperte im Radlabor von MYBIKE und begeisterter Ganzjahres-Radler: Die zwei wichtigsten Details an einer guten Radhose sind für mich schnell trocknendes Stretch-Material, das die Bewegungen beim Pedalieren gut mitmacht, und eine wasser­abweisende Beschichtung oder Imprägnierung, vor allem für die feuchten Morgenstunden.

Commuter-Hosen im Test:

  • ALBERTO Alberto Marta Bi-Stretch Dual FX
  • ALBERTO Alberto Regular Fit Bike-B
  • CHROME Brannan Riding Pants
  • BREDDY‘S New York
  • PEARL IZUMI W ROVE JEAN
  • JACK WOLFSKIN Gradient M
  • PEARL IZUMI Rove Pant
  • OSLOH No. 1 Pedal
  • ISADORE Urban Jeans 2.0 Men
  • RAPHA Men’s Technical Trousers
  • BREDDY’S Florence Slim Pants
  • RAPHA Premium Denim Slim Fit

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