Die Auswahl an Fahrradklamotten ist riesig - von Regenjacken und Windjacken bis hin zu Westen, Trikots, Radhosen, Radsocken, Armlingen und Beinlingen. Gerade für Einsteiger stellt sich schnell die Frage: Was brauche ich wirklich, und was ist optional? Worauf muss ich beim Kauf achten?
Egal ob MTB, Gravel Bike oder Rennrad - hier finden Sie alle Infos rund um die richtige Fahrradbekleidung für dich.
Die Basics: Welche Fahrradbekleidung brauche ich?
Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten, denn die Wahl deiner Klamotten hängt vor allem davon ab, was du auf dem Rad vorhast. Auf der MTB-Piste ist andere Bekleidung erforderlich als beim sportlichen Fahren auf der Straße. Und wer regelmäßig zur Arbeit pendeln will, hat wieder andere Bedürfnisse. Eine Handvoll Basics lassen sich aber definieren. So sollten ein Wind- bzw. Regenschutz und eine gepolsterte Radhose nicht fehlen.
Gegen Wind und Regen: Jacken für Radfahrer
Durch den Fahrtwind kühlt man beim Radfahren schneller aus als beim Gehen. Und in einen Regenschauer kann man immer kommen. Deshalb sind Wind- und Regenjacken unverzichtbar im Kleidungssortiment eines jeden Radfahrers. Bei Radjacken ist das Rückenteil meist über das Gesäß hin verlängert und die Ärmel bedecken die Handrücken, sodass der Fahrtwind den Oberkörper nicht auskühlt.
3 Top-Tipps für den Kauf von Fahrradjacken
- Atmungsaktivität: Achte bei der Auswahl einer Fahrradjacke nicht nur auf den Regen- und Windschutz, sondern auch auf die Atmungsaktivität. Sonst bist du zwar vor äußeren Einflüssen geschützt, hast aber trotzdem einen nassen Oberkörper vor Schweiß.
- Packmaß: Da ein Windschutz und ggf. ein Regenschutz bei jeder Tour mit am Start ist, ist ein kleines Packmaß Gold wert. So passt der Windbreaker unter Umständen sogar in die Trikottasche.
- Sichtbarkeit: Auffällige Farben und reflektierende Elemente an der Jacke sind ein großes Plus für mehr Sicherheit auf dem Rad.
Gut gepolstert: Radlerhosen für Rennrad und Mountainbike
Fahrradhosen sind beim Radsport das Verbindungsstück zwischen Sattel und Fahrer. Die Hose sollte auf keinen Fall scheuern oder drücken. Das führt im schlimmsten Fall zu unangenehmen Abdrücken und schmerzenden Körperstellen.
Die meisten Radhosen besitzen ein Sitzpolster, das Beschwerden und Druckstellen während der Radtour vermeiden soll. Doch es gibt Unterschiede bei der Qualität und dem Einsatzzweck.
Worauf du beim Kauf achten solltest:
- Träger oder nicht: Radlerhosen gibt es mit Trägern (Bib-Shorts) oder ohne. Träger haben den Vorteil, dass die Hose einen besseren Halt hat, hinten nicht runterrutschen kann und nicht am Bauch einschneidet. Nachteile: Teurer und aufwändig auszuziehen (Toilettenpause).
- Drunter immer ohne: Eine Radhose trägt man direkt auf der Haut. Denn die Hosenpolster sind so konzipiert, dass sie Druck und Reibung minimieren. Eine zusätzliche Lage - in dem Fall eine Unterhose - hat Nähte, was die Reibung im empfindlichen Sitzbereich erhöht.
- Nicht überdehnen: Die Hose sollte eng anliegen, aber keineswegs zu klein ausfallen: ständige Überbeanspruchung der Dehnfähigkeit schadet auf Dauer Material und Nähten.
Nützliches Zubehör: Handschuhe, Armlinge und Beinlinge für Radfahrer
Fahrradhandschuhe schützen deine Hände vor Erschütterungen und bieten zusätzlichen Grip am Lenker. Im Winter verhindern sie das Auskühlen der Finger. Je nach Jahreszeit und Art der Ausfahrt kann man als Radfahrer noch weitere Bekleidungsstücke gut gebrauchen:
- Handschuhe: Die schützen vor allem vor Blasen an den Händen und sind auf längeren Touren unverzichtbar. Gerade dann, wenn man mal unsanft mit den Händen absteigt. Und natürlich wärmen sie im Winter.
- Armlinge und Beinlinge: Die dünnen Sleeves, die man sich bei Bedarf über Arme und Unterschenkel zieht, sorgen für zusätzliche Wärme - sind aber deutlich leichter als eine Extra-Hose oder -Jacke.
- Winterequipment: Radfahren bei anhaltender Kälte und Nässe stellt eine besondere Herausforderung an die Radbekleidung da. Nützlich sind etwa Radmützen, die unter dem Helm getragen werden können, und Überschuhe, die die Füßchen warm halten.
Sommer-Radbekleidung
Hitze, Schweiß, Erschöpfung - und kühlender Fahrtwind. Dies gehört zum Rennradfahren im Sommer dazu. Bei hohen Temperaturen braucht man nicht viel: Rad, Schuhe, Socken, Helm, Brille, Trikot, Hose. Gerade bei der Bekleidung gilt: weniger ist oft mehr. Leichtgewicht, Atmungsaktivität, wenig Stoff für eine gute Belüftung - unter anderem darauf achteten wir in unserem großen Test von insgesamt 66 Rad-Trikots und Hosen für Männer und Frauen.
Bei vielen Kurzarmmodellen ist das Material sehr dünn und teilweise sehr großporig. Oft sind die Abschlüsse an den Ärmeln nicht vernäht. Die Schnitte fallen oftmals enganliegend aus, während die Dehnbarkeit der Stoffe hoch ist. Unterschiedliche Gewebearten werden strategisch kombiniert.
Glatte feine Stoffe an der Vorderseite und an den Ärmeln sollen teilweise auch der Aerodynamik dienen und einen Luftstrom mit möglichst wenigen Verwirbelungen ermöglichen. Am Rücken werden häufig Stoffe mit einer raueren Struktur verarbeitet. Dies dient vor allem dem Schweißtransport. Hersteller wie etwa Ekoi und De Marchi bieten zudem Bekleidung mit einem Graphen-Anteil in den Fasern. Graphen soll die Wärme noch besser ableiten können.
Auffällig ist: Das wohl einfachste Mittel für ein besonders „luftiges“ Trikotdesign ist die Gestaltung des Kragens. Viele der Testprodukte verfügen über ein nahezu kragenloses Design. Manche dieser Modelle sind zudem besonders enganliegend und aerodynamisch optimiert geschnitten. Zugunsten einer möglichst faltenfreien und körpernahen Race-Passform sind sie vorne am Bauch klar kürzer gehalten als an der Rückenpartie. Oft können etwas muskulösere Fahrertypen deshalb eine größere Größe als üblich wählen.
Um die Robustheit und die Passform nicht zu sehr zu beeinträchtigen, sparen viele Hersteller bei ihren „Sommer-Radhosen“ nur wenig Material ein. Sportful beispielsweise belässt den dickeren, robusteren Stoff an der Innenseite und verarbeitet nur an der Außenseite ein sehr dünnes netzähnliches Gewebe. Assos verzichtet ganz auf einen Rückeneinsatz zwischen den Trägern und spart bei seinem Top-Modell zudem viele Nähte ein.
Entscheidend ist, wie immer bei Radhosen, dass der Stoff das Sitzpolster eng am Körper und ohne Verrutschen stabilisieren kann. Perforierte Sitzpolster können die Belüftung dabei in der Regel insgesamt deutlich verbessern. Die Sitzpolster, die in Damen-Modell-Radhosen verarbeitetet werden, sind in der Regel speziell der weiblichen Anatomie angepasst. Bei manchen Modellen sind sie etwas dicker gehalten, gerade im Bereich der Sitzknochen. Anders als bei Männer- werden viele Frauen-Radhosen auch als Modelle ohne Träger angeboten. Hinsichtlich des Dauer-Tragekomforts liegen jedoch in den meisten Fällen Träger-Modelle vorne.
Einen speziellen Weg hinsichtlich der Sitzpolster schlagen hier die Ergonomie- und Sattelspezialisten von SQ-Lab ein. Ihre Ingenieure haben ein Polster entwickelt, das in der Premium-Version gerade einmal vier Millimeter dünn ist. Das Sitzgefühl: hart. Das Gefühl nach mehreren Fahrstunden auf dem Rennrad: Das Konzept funktioniert. SQLab hat es geschafft, dass dieses harte Pad genauso gut „atmet“ wie ein klassisches. Der Grund für die klassische Herstellungsweise ist unter anderem, dass Hose und Körper an dieser Stelle nicht übermäßig erhitzen sollen. In diesem Testfeld verwende die Gonso-Damen-Bibshorts dieses Chamois - wenn auch in der günstigeren sechs bis acht Millimeter dicken Variante. Unsere Testerinnen überzeugte dieses Konzept.
Wie auch bei den Tests der vergangenen Jahre kategorisieren wir die Sets in verschiedenen Preis-Levels. Diese müssen wir aufgrund der Preissteigerungen immer wieder anheben. Am stärksten spürbar ist dies in der günstigsten Preisgruppe. Hier sind oft Preisaufschläge von zehn oder gar 20 Euro pro Trikot beziehungsweise Hose festzustellen.
Fahrradbekleidung für jedes Wetter
Warm, aber windig? Nass und kalt? Völlig egal! Mit der passenden Fahrradbekleidung sind Sie für jedes Wetter richtig vorbereitet. Denn das wichtigste neben dem richtigen Fahrrad ist die perfekte Bekleidung. Dabei fällt die Wahl im Sommer den meisten Bikern relativ einfach. Kurze Hose, Kurzarm-Radtrikot und vielleicht noch ein Funktionsunterhemd und fertig ist das optimale Outfit.
Im Herbst und Winter ist die Wahl der richtigen Bekleidung dagegen schon etwas komplizierter. Denn beim Radfahren gibt es im Prinzip zwei verschiedene Temperaturen, die gemessen werden. Einerseits natürlich die Außentemperatur, wie Sie das Thermometer anzeigt und zum anderen die gefühlte Temperatur für den Biker, die letztlich über das Wohlbefinden beim Radeln entscheidet. Dazu kommt dann noch eine erhöhte Körpertemperatur und damit einhergehend eine Menge Schweiß und fertig ist das Potpourri aus Temperaturen.
Sie merken schon: Eine gute Fahrradbekleidung für Damen und Herren hat mit „normalen“ Klamotten vom Discounter nicht mehr viel zu tun. In unseren vielen Ratgebern haben wir alle Bestandteile einer kompletten Radausrüstung für Sie getestet und viele wichtige Tipps und Hinweise zum Kauf gegeben.
In diesem Artikel wollen wir Ihnen eine Übersicht darüber geben, welche ausführlichen Ratgeber Sie auf Profirad.de finden und worauf es hinsichtlich von Passform und Material bei jeder Form von Fahrradbekleidung ankommt.
1. Die Bestandteile einer guten Radausrüstung
Wir von Profirad haben jedes einzelne Teil einer guten Radausrüstung für Sie auf Herz und Nieren überprüft - dazu gehört natürlich auch alles, was unter den Bereich „Bekleidung“ fällt. Dabei haben wir unseren Fokus sowohl auf Damen Fahrradbekleidung als auch auf Herren Fahrradbekleidung gelegt.
Hosen und Unterwäsche
Der erste Teil unseres Bekleidungs-Tests kümmert sich um alles „untenrum“. Denn für einen angenehmen Sitz und ausreichende Belüftung bei heißen Tagen brauchen Sie eine gute Hose und funktionale Unterwäsche. Gerade im sportlicheren Einsatzbereich oder auf längeren Radtouren können Sie nicht auf eine funktionale Fahrradhose verzichten. Selbst wenn Sie einen bequemen und weichen Sattel haben, ist der Fahrkomfort mit einer speziellen Radhose nicht zu übertreffen.
Ein weiches Sitzpolster sorgt dafür, dass lästige Druckstellen und daraus resultierende Schmerzen passè sind. Spezielle Funktionsunterwäsche ist genau auf die Bedürfnisse von Radfahrern angepasst. Gerade als ambitionierter und ehrgeiziger Biker können Sie nicht auf die Vorteile der atmungsaktiven Unterhosen verzichten. Denn diese hochwertigen Modelle haben mit „normaler“ Unterwäsche nichts mehr am Hut. Und auch auf die richtigen Fahrradsocken sollten Sie nicht verzichten. Für ein angenehmes Gefühl im Radschuh sind passende Radsocken essentiell.
Tipp: Gerade bei allem für „untenrum“ lohnt es sich, in gute Qualität zu investieren. Denn bei Hose und Unterwäsche spüren Sie schlechtes Material oder mangelhafte Verarbeitung sofort.
Trikots und T-Shirts
Ob im Sommer als einzige Oberbekleidung oder im Winter unter einer Radjacke getragen - Radtrikots und T-Shirts zeichnen sich vor allem durch eine gute Verarbeitung aus. Dabei darf natürlich auch das Design nicht zu kurz kommen: Gerade hier existieren immer die größten Unterschiede zwischen Damen Fahrradbekleidung und Herren Fahrradbekleidung.
Der wichtigste Punkt beim Kauf eines Fahrradtrikots ist eindeutig die Passform. Wir empfehlen Ihnen, das Trikot immer in Fahrtposition anzuprobieren und vor dem Kauf am besten mehrere Größen zu testen. Denn auf die Vorteile des atmungsaktiven Trikots sollten Sie keinesfalls verzichten - machen die Profis ja auch nicht! Alles Weitere zu Material, Design und Co. erfahren Sie in unserem ausführlichen Fahrradtrikot Test.
Unter dem Fahrrad T-Shirt verstehen wir von Profirad vor allem kurzärmelige Trikots, die im Sommer extrem beliebt sind. Grund dafür ist das gute Klima-Management der Shirts, welche den Schweiß und die Nässe nach außen ableiten und den Körper so effektiv kühlen. Shirts aus Baumwolle eignen sich dagegen nur fürs Cafe-Trinken danach.
Caps
Stylische Fahrrad-Caps sind wieder in! Also zumindest so ein wenig. Die 70er-Jahre Retro-Kappen haben einige Hersteller wieder in ihre Sortimente aufgenommen. Natürlich kann die Cap den Kopf nicht so gut schützen wie ein funktionaler Fahrradhelm, jedoch sind die Kappen sowieso eher für den Gebrauch unter dem Helm oder nach dem Biken gedacht.
Tipp: Beachten Sie jedoch gerade bei allen Trikots folgendes: Passform geht IMMER über das Design! Denn was hilft Ihnen ein total cooles Outfit, wenn es Ihnen nach zwei Minuten um die Arme flattert?
Jacken und Westen
Ob Sie mit dem Mountainbike, Rennrad oder Crossbike unterwegs sind; ob Winter oder Sommer - Die richtige Fahrradjacke bzw. Fahrradweste gehört einfach zur kompletten Radausrüstung dazu. So haben Sie in jeder Jahreszeit einen optimalen Schutz gegen Wind und Wetter dabei, der Sie obendrein wegen der guten Atmungsaktivität auch noch warm hält oder im Sommer effektiv kühlt.
Die Fahrradjacke gehört zu den beliebtesten Kleidungsstücken der Deutschen. Man unterscheidet hier zwischen Hardshell- und Softshelljacken, die jeweils andere Eigenschaften und Funktionen aufweisen. Dank moderner Entwicklungen wiegen die Wind- und Regenjacken heute einen Bruchteil dessen, was sie früher auf die Waage gebracht haben und können deshalb ganz einfach im Rucksack oder einer kleinen Fahrradtasche mitgenommen werden.
Spezielle Radwesten eignen sich vor allem für engagierte Mountainbiker, die gerne ohne Rucksack unterwegs sind. Denn die Fahrradwesten zeichnen sich vor allem durch ihre Kompaktheit aus: Sie lassen sich bei Bedarf ganz einfach zusammenfalten und haben ein sehr geringes Gewicht.
Mützen und Handschuhe
Gerade für den Winter haben die Hersteller Fahrradmützen für die hartgesottenen Biker unter uns im Angebot. Diese speziellen Radmützen eignen sich auch dafür, unter dem Helm getragen zu werden.
Ein wichtiger Hinweis an dieser Stelle: Tragen Sie bitte NIE normale Wintermützen unter dem Helm, da dieser sonst verrutschen kann und so die Sicherheit nicht mehr gewährleistet ist.
Fahrradhandschuhe sind heute weit mehr als reine modische Accessoires. Sie schützen die Hände effektiv bei Stürzen und halten die Finger im Winter warm.
Sicherheitsequipment
Ein wichtiger Punkt bei der Fahrradbekleidung für Damen und Herren ist natürlich auch die Sicherheit und der Schutz von wichtigen Körperteilen wie Kopf, Nacken, Rücken oder Knie. Gerade für Downhiller, BMX Biker und risikofreudige Mountainbiker lohnt sich ein Blick in diese Kategorie. Denn nicht jede Kurve wird perfekt genommen und nicht jeder Sprung oder Stunt gelingt auf das erste Mal. Im Falle eines Misserfolgs sind Sie über jeden zusätzlichen Schutz froh.
Helme
Einen Fahrradhelm zu tragen, ist mittlerweile absoluter Standard in Deutschland. In unserem Test haben wir klassische Mountainbike-Helme von BMX-Helmen und Downhill Kopfschützern abgegrenzt. Und auch einen eigenen Ratgeber zum Thema Kinderhelm finden Sie bei uns auf Profirad. Bei jedem dieser Helme ist der wichtigste Punkt die Passform, um optimalen Schutz zu gewährleisten.
Brillen
Für den Schutz unserer Augen sind Fahrradbrillen gedacht. Diese haben verschiedene Funktionen: Sie müssen einerseits nervigen Schmutz von den Augen fernhalten, aber mindestens genau so gut vor Insektenangriffen und dem lästigen Fahrtwind schützen. Alles zu Passform, Material und Co.
Schuhe und Überschuhe
Fahrradschuhe mit Klick sind seit einigen Jahren der absolute Renner. Diese ermöglichen eine optimale Kraftübertragung vom Fuß auf das Pedal. Ausschlaggebend für den Preis sind einerseits die Beschaffenheit der Sohle und auch das verwendete Material. Welcher Schuh der passende für Sie ist, erfahren Sie in unseren verschiedenen Ratgebern.
Für den Schutz Ihrer Fahrradschuhe sind spezielle Überschuhe notwendig. Bei schlechtem Wetter lassen sich diese ganz einfach über den Schuh ziehen und schützen so einerseits den Schuh vor Verschmutzungen sowie Ihren Fuß vor Überschwemmungen.
Protektoren
Gerade ambitionierte und waghalsige Biker brauchen zusätzlichen Schutz in Form von Fahrrad- Protektoren.
Tipp: Zu viel Schutz ist immer besser als zu wenig! Denken Sie also an sich und Ihre Gesundheit und tragen Sie auf jeden Fall einen Helm.
2. Passform ist entscheidend
Sie haben das allerbeste Material? Egal! Das coolste Design? Vergessen Sie es! Der wichtigste Aspekt bei jeder Herren und Damen Fahrradbekleidung ist die Passform. Dabei darf die Kleidung und vor allem die Schuhe nicht zu eng anliegen, sodass sie die Füße einschnüren oder Ihnen selbst kaum mehr Luft zum Atmen lassen. Schließlich tragen Sie Radkleidung und kein Korsett.
Das Material darf aber auch nicht zu locker um Ihren Körper herumschlabbern, da es sonst nicht mehr effektiv wirken kann. Die richtige Größe zu finden ist dabei, vor allem für Kinder, nicht ganz so einfach. Jedoch haben wir in jedem unserer Ratgeber einen kleinen Absatz zum Thema Passform geschrieben. Klicken Sie sich durch unsere Hinweise und Tipps zu Schuhen, Helmen und Co.
3. Material und Klima-Management
Bei dem Großteil der Bekleidungsstücke verwenden die Hersteller heutzutage atmungsaktives Material, welches den Schweiß und eventuelle Nässe effektiv nach außen ableitet. Diese Kleidungsteile verfügen meist über ein sehr gutes Klima-Management: Sie speichern die körpereigene Wärme im Winter und halten Sie somit warm.
Hinsichtlich der Schuhe und Überschuhe wird die Materialfrage gerne zur wichtigsten hochstilisiert. Experten diskutieren, welche Sohlen-Beschaffenheit die beste für eine möglichst gute Kraftübertragung vom Schuh auf das Pedal ist. Meist verwenden die Hersteller harte Materialien wie Carbon, welche diese Kraftübertragung perfekt ermöglichen.
4. Design
Für viele Biker der wichtigste Punkt, für uns der am Aspekt, den Sie am ehesten vernachlässigen sollten. Klar, ein cooles Trikot, ein stylischer Helm oder knallige Neonschuhe lassen Sie vor den besten Freunden ziemlich lässig da stehen. Was aber hilft Ihnen das, wenn der Schuh dann nicht richtig sitzt oder das Trikot um die Arme flattert?
Das heißt aber nicht, dass Sie nicht auf auf ein schönes Design achten sollten. Sie sollen sich schließlich in Ihrer Bekleidung wohl fühlen und die Auswahl an richtig stylischen Designs ist riesig. Doch die Passform und das Material sollten immer die erste und zweite Priorität sein. Erst danach kommt das Design.
Egal, ob Sie die passende Herren Fahrradbekleidung oder Damen Fahrradbekleidung suchen, eines sollten Sie immer bedenken: Passform geht IMMER über das Design!
Fahrradhose kaufen - eine Herausforderung
Fahrradhose kaufen - angesichts dieser Aufgabe verdrehen viele die Augen. Es gibt unzählige Marken, Formen, Einsatzbereiche. Und doch haben sie alle eines gemeinsam: Sie müssen gut sitzen. Die Hersteller lassen sich im Buhlen um die Gunst der Käufer einiges einfallen, um auf sich aufmerksam zu machen. Flachnähte treffen auf filigrane Silikon-Applikationen, Stretch-Materialien auf robuste, abriebfeste Stoffe, auch bei den Details greifen die Hersteller von A wie Airtracks bis V wie Vaude tief in die Trickkiste.
Fahrradhose ist nicht gleich Fahrradhose. Rennradfahrer haben nämlich andere Ansprüche an ihre Fahrradhose als etwa Mountainbiker oder Tourenradler. Enge Bib oder weite Short? Fahrradhose ist nicht gleich Fahrradhose. Die eher sportliche Kategorie, gerne auch Tights genannt, ist knalleng. Tights lassen sich in trägerlose Hosen und Hosen mit Hosenträgern (»Bibtights«) einteilen. Diese Hosen werden vornehmlich beim Rennradfahren getragen, vereinzelt auch beim Mountainbiken und Tourenradfahren, hier wiederum gerne von leistungsorientierten Cross Country (XC)- Fahrern und bei Rennen.
Andere Hosen wiederum sind weiter geschnitten und ähneln Lauf- oder Wandershorts. Sie wurden für Tourenradler, E-Biker und Touren-Mountainbiker entworfen. Die letzte Kategorie der hier getesteten Hosen sind robustere Hosen, die speziell für den härteren Mountainbike-Einsatz geschneidert wurden.
Bei weiter geschnittenen Shorts stellt sich auf den ersten Blick die Frage, ob man eine Innenhose darunter ziehen sollte oder nicht. Schließlich werden viele der getesteten Hosen auch ohne Innenhose angeboten. Wer je mit Innenhose gefahren ist und das Plus an Komfort, das Innenhosen durch ihre Polsterung am Gesäß liefern, schätzen gelernt hat, wird sie nicht mehr missen wollen. Auch wenn es beim ersten Mal tragen vielleicht etwas zwickt und zwackt.
Das Thema Sitzpolster ist so eine Sache. Die einen mögen es dick, die anderen dünn. Die einen wollen einen breiten, die anderen einen schmalen Sitz-Einsatz. Am Ende ist jedes Hinterteil anders. Wir haben im Test auf einen gesunden Mittelweg Wert gelegt. Soll bedeuten: Hosen mit lieblos gemachten, wulstigen und schlecht vernähten Sitzpolstern mussten mit Abzügen rechnen. Flach eingenähte, nicht zu stark auftragende Sitzpolster mit einem cleveren Profil, das sich an den anatomischen Gegebenheiten orientiert, wurden besser bewertet.
Bodymapping hat auch bei den Fahrradhosen Einzug gehalten, zumindest bei den teureren und sorgfältiger verarbeiteten Hosen. Bodymapping bedeutet, dass die Hosen an unterschiedlichen Bereichen wie Trägern, Gesäß, an der Seite und an den Beinen aus verschiedenen Materialien gefertigt werden, um den unterschiedlichen Anforderungen wie Schweißtransport, Luftdurchlässigkeit oder Abriebfestigkeit gerecht zu werden.
Tights sind die erste Wahl für Rennradfahrer und wettbewerbsaffine Cross-Country-Mountainbiker. Sie haben weniger Luftwiderstand als flatternde Shorts und sorgen für einen athletischen Look.
Radhosen im Test
Hier ist eine Übersicht einiger getesteter Radhosen:
| Radhose | Beschreibung |
|---|---|
| Gore Spinshift Bib Shorts | Unkomplizierte Hose mit gutmütiger Passform und Vielseitigkeit, hergestellt aus recycelten Rohstoffen. |
| Oakley Off Grid Cargo Bib Shorts 2.0 | Bietet viel Stauraum für Gravelbiker, Langstrecken-Rennradler und Reiseradler. |
| Vaude Posta Bib Tight | Wendet sich an Allround-Radler, die Wert auf Nachhaltigkeit legen, hergestellt aus recycelten Materialien. |
| Q36.5 Unique Pro Bib Shorts | Kompromisslos auf Leistung getrimmte Radbekleidung mit fast nahtlosem Design und hohem Tragekomfort. |
| Odlo Essentials Radshorts | Funktionale Basis-Radklamotte, die gut sitzt und sich vielseitig einsetzen lässt. |
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