Fahrrad Scheibenbremse Einstellen: Eine Anleitung

Die Scheibenbremsen an einem Fahrrad gehören zu den wichtigsten Bauteilen überhaupt. Das gilt für alle Fahrradtypen gleichermaßen, auch wenn natürlich die Fahrradbremse im Gelände höheren Ansprüchen gerecht werden muss. Im Vordergrund stehen hierbei eine ausreichend hohe Bremswirkung und absolute Verlässlichkeit. Beides kann nur mit einer regelmäßigen Kontrolle und Wartung gewährleistet werden, denn die Bremsbeläge sind ein klassisches Verschleißteil. Die Haltbarkeit von Scheibenbremsbelägen hängt von vielen Faktoren ab, in erster Linie natürlich von der Art und Häufigkeit der Nutzung. Am Anfang stehen allerdings immer eine korrekte Einstellung sowie das absolut notwendige Einbremsen der neuen Beläge. Nur so können Sie das volle Potential überhaupt erst nutzen und die Bremsbacken verschleißen oder verglasen nicht vorzeitig. Schlecht ausgerichtete Schreibenbremsen können zu einem späteren Zeitpunkt die bekannten Probleme, wie zum Beispiel Schleif- oder Quietschgeräusche, verursachen. Diese entstehen oftmals durch asymmetrische Abnutzungen aufgrund einer unsauberen Bremssatteleinstellung.

Warum ist die richtige Einstellung der Scheibenbremse wichtig?

Regelmäßige Kontrolle (Beläge, Züge, etc.) und ggf. Die Bremsleistung eines Fahrrads ist regelmäßig zu überprüfen. Nur dann ist die Regulierung deiner Fahrtgeschwindigkeit gewährleistet. Das ist besonders wichtig, wenn du schnell unterwegs bist oder auf ungeeignetem Untergrund fährst.

Hohe Geschwindigkeiten und Nässe fordern Fahrradbremsen heraus. Hinzu kommt, dass Fahrradbremsen durch intensive Nutzung und Witterungseinflüsse schnell verschleißen können. Du schonst zudem die Fahrradfelgen und sparst gegebenenfalls größere Aufwände, sofern Du verschleißte Fahrradbremsen rechtzeitig erkennst. Es lohnt sich also in mehrfacher Hinsicht, wenn Du die Fahrradbremsen regelmäßig prüfst, einstellst oder austauschst.

Wichtig, denn vor allem für Felgen- und Scheibenbremsen gilt: Überprüfe die Schrauben und die Beläge der Bremsen einmal im Monat auf Abnutzung!

  • Felgenbremsen einstellen und Bremsbeläge ersetzen, wenn: Die Einkerbungen auf der Oberfläche weniger als 2 mm tief sind (bei Direktzugbremsen 1 mm).
  • Scheibenbremsen einstellen und Bremsbeläge ersetzen, wenn: weniger als 1 mm dick sind.

Bei diesen beiden Bremstypen unterscheidet man zwischen zwei Übertragungsmöglichkeiten der Bremskraft:

  • Hydraulische Bremse: Die Bremskraft wird mithilfe eines geschlossenen Flüssigkeitssystem übertragen.
  • Mechanische Bremse: Die Bremskraft wird über eine Art Seilzug übertragen.

Tipp: Das Bremssystem lässt sich ohne die entsprechenden Werkzeuge und die richtige Ausbildung nur schwer einstellen. Es wird empfohlen, die Bremsen nur vom Fachhändler einstellen zu lassen.

Werkzeuge zum Einstellen und Wechseln der Fahrradbremse

  • Kreuzschlitzschraubendreher
  • Innensechskantschlüssel
  • Wenn kein Werkzeug vorhanden: 1 Cent Stück
  • Zur zusätzlichen Erleichterung: Bremsen- und Kettenreiniger, Zange, Montageständer

Woran erkennt man, dass die Fahrradbremse neu eingestellt werden muss?

Egal ob Felgenbremse, Seitenzugbremse, Hydraulikbremse oder Scheibenbremse - Wenn vor Kurzem die Bremsbeläge gewechselt wurden, müssen diese untersucht werden und Sie gegebenenfalls Ihre Fahrradbremse neu einstellen. Abgesehen davon, sprechen folgende Symptome für eine Überprüfung der Bremse:

  • Der Bremshebel kann ohne Bremswirkung bis zum Lenker durchgezogen werden.
  • Schleifgeräusche beim Bremsen.
  • Es ist zwar noch ein Druckpunkt vorhanden, aber keine Bremswirkung.

Scheibenbremsen: Konstruktionen und Einstellung

Bei Scheibenbremsen üben die Bremsbeläge Druck auf eine Scheibe aus, die an der Radnabe befestigt ist (Abb. 6). Der Druck wird mit einem Handhebel gesteuert, der über einen Seilzug oder Hy draulikschlauch mit der Bremse verbunden ist. Drücke nicht den Bremshebel, wenn das Laufrad nicht angebracht ist.

Die hydraulische Scheibenbremse beim Fahrrad ist korrekt eingestellt, wenn die Bremsscheibe exakt mittig zwischen den beiden Bremsbelägen liegt.

Hydraulische Scheibenbremsen ausrichten

  1. Löse die Befestigungsschrauben der Bremse (Abb. 6).
  2. Betätige den Bremshebel bis zum Anschlag und ziehe die Befestigungsschrauben auf 11.3-12.4 Nm (100-110 lb/in) an.

Scheibenbremse mit Seilzug ausrichten

Abstand zwischen rechtem Bremsbelag und Bremsscheibe einstellen

Drehe die Einstellschraube des Bremsbelags (Abb. 6). Wenn sich die Beläge auf diese Weise nicht korrekt ausrichten lassen, befolge die Anleitung unter „Abstand zwischen linkem Bremsbelag und Bremsscheibe einstellen“ und stelle dann die rechte Seite ein.

Abstand zwischen linkem Bremsbelag und Bremsscheibe einstellen

  1. Drehe den Zugeinsteller im Uhrzeigersinn, um den Abstand zu erhöhen, und gegen den Uhrzeigersinn, um den Abstand zu verringern.
  2. Wenn sich die Beläge nicht richtig einstellen lassen, löse die Klemmschraube des Seilzugs und klemme den Seilzug erneut fest. Ziehe die Klemmschraube des Seilzugs auf 5.7-7.9 Nm (50-70 lb/in) an.
  3. Drehe die Kontermutter nach der Einstellung im Uhrzeigersinn, um die Einstellung zu sichern.

Je nach Hersteller beträgt der Abstand zwischen dem Bremsbelag und der Bremsscheibe 0,2 bis 0,4 Millimeter.

Bremse und Bremsscheibe ausrichten

  1. Löse die Befestigungsschrauben der Bremse.
  2. Schiebe eine Visitenkarte oder einen anderen dünnen Gegenstand zwischen den rechten Bremsbelag und die Bremsscheibe.
  3. Betätige den Bremshebel bis zum Anschlag und ziehe die Befestigungsschrauben auf 11.3-12.4 Nm (100-110 lb/in) an.

Bremsbeläge von Scheibenbremsen auswechseln

  1. Nimm das Rad ab.
  2. Ziehe den Bremsbelag an dessen Lasche mit den Fingern oder einer schmalen Zange heraus.

Zusätzliche Tipps zur Scheibenbremseneinstellung

  • Fixieren Sie den Bremshebel mit dem Gummiband.
  • Mit der Einstellschraube führen Sie den Bremssattel an die Bremsscheibe heran.
  • Erst wenn der freie Lauf garantiert ist schließen Sie die Einstellung ab, indem Sie die Schrauben mit dem Drehmomentschlüssel anziehen.

Das passende Drehmoment finden Sie bei den Herstellerangaben Ihres Bremsenfabrikanten.

Der Druckpunkt der Scheibenbremse sollte spätestens auf halben Bremshebelweg erreicht sein.

Häufige Ursachen für Probleme und deren Lösungen

Quietschende Scheibenbremsen

Wenn die Scheibenbremse beim Fahrrad schleift und quietscht, ist das lästig und vermindert die Bremswirkung. Mit diesen Tipps lässt sich die Scheibenbremse leicht selbst neu einstellen. Oft ist auch ein Klingeln oder regelmäßiges Schleifgeräusch zu hören. Bei einer Reparatur sollten Werkzeuge und Hilfsmittel wie Inbus-Schlüssel, Taschenlampe, Tuch und auch Bremsreiniger zum Entfetten griffbereit sein.

In der Regel gibt es fünf häufige Ursachen für quietschende Scheibenbremsen beim Fahrrad.

  1. Feder am Schnellspanner richtig herum einsetzen.
  2. Bremssattel schief verschraubt, Bremsbeläge ungleich abgenutzt
  3. Scheibenbremse hat Seitenschlag
  4. Verschmutzungen
  5. Mechanische Probleme

Weitere Ursachen und Lösungen

  • Die Bremsen wurden nie eingefahren, aber bei einer steilen Bergfahrt gleich sehr stark beansprucht. Dann sind sie wahrscheinlich verglast. Dabei bildet sich eine knallharte Oberfläche ohne viel Reibwert.
  • Die Beläge sind verölt z.B.
  • Der Bremshebel am Bremssattel schlägt auf Metall, weil die Bremse nachgestellt werden muss oder die Beläge doch schon abgefahren sind (bei mir nach 1.000 km). Oder der Handbremshebel lässt sich bis zum Lenker durchziehen - evtl.
  • Die Bowdenzüge sind schwergängig - diese sauber verlegen und gangbar machen. Falls sie geknickt wurden, müssen sie ausgetauscht werden. Es gibt Spezial-Bowdenzüge für Scheibenbremsen, die sich kaum dehnen bzw. stauchen z.B. von „Jagwire“.
  • Die Bremsscheibe selbst ist nicht ganz plan. Das gibt es auch schon bei neuen Rädern ab Werk - oder nach dem Transport zum Kunden.
  • Ein paar Schleifgeräusche gelten als normal.

Bremsbeläge

Sind organische Bremsbeläge (Resin etc.) verbaut hängt die Haltbarkeit stark vom Einsatz ab: Bei häufigen Bergfahrten, bei Crossbikes im schmutzigen Gelände, bei schwer bepackten Reiserädern kann es sein, dass die Bremsen bereits nach einer einzigen Tour von 50 km nachgestellt werden müssen.

Bei permanent geforderten Bremshöchstleistungen lohnt sich evtl. auch der Umbau auf größere Bremsscheiben am Fahrrad z.B. von 160 auf 180 mm. Je mehr Kühlschlitze die Bremsscheibe zieren, desto mehr raspelt das scharfe Metall natürlich auch die Bremsbeläge ab. Es gibt Bremsscheiben, eine geschlossene Reibfläche haben wie z.B.

Scheibenbremsen richtig reinigen

Im Zuge eines solchen Waschgangs kannst du die Scheibenbremsen im Prinzip ohne besondere Behandlung einbeziehen. Die Bauteile vertragen Wasser und Fahrradreiniger problemlos. Bei stärkerer Verschmutzung solltest du mit Bremsenreiniger (Spray) arbeiten, der speziell den typischen, aggressiven Bremsstaub lösen kann. Wir empfehlen, den Reiniger dosiert einzusetzen, oder ihn mit einem benetzten Tuch aufzutragen. Zum Beispiel zum Säubern der Scheiben. Das kann im Übrigen auch zur Bekämpfung von Quietschgeräuschen hilfreich sein.

Achtung!! Niemals Öl oder ölhaltige Substanzen auf die Beläge bringen!!

Bremsbeläge - Verschleiß checken und ggf. austauschen

Je nach Fahr-Intensität solltest du etwa alle zwei bis drei Wochen einen Blick auf die Beläge werfen. Nach Schlechtwetter-Einsätzen jedoch gezielt und öfter! Das kannst du bei relativ neuen Belägen mit Hilfe einer Taschenlampe von oben durch den Schlitz im Sattel erledigen.

Wenn die Beläge dünner werden, empfehlen wir, sie zur Sichtprüfung auszubauen. Dazu zunächst das Laufrad ausbauen. Als erstes sollten die Beläge in ihre maximale Ausgangsposition zurück gedrückt werden. Dazu mit einem flachen und stumpfen Hebel zwischen die Beläge fahren und diese mit sanfter Gewalt auseinander drücken. Es eignet sich zum Beispiel ein dünner Reifenheber (Ein scharfkantiger Schraubendreher kann die Beläge beschädigen!). Das Zurückdrücken der Kolben ist auch nötig, damit bei Bedarf neue Beläge im Sattel genügend Platz finden.

Neue Bremsbeläge unbedingt einbremsen!

Erst nachdem neue Bremsbeläge nach folgendem Prozedere eingebremst wurden, können sie ihre volle Bremsleistung entfalten: Das Fahrrad etwa 20 bis 30 Mal hintereinander auf rund 30 km/h beschleunigen und anschließend kraftvoll bis zum Stillstand abbremsen.

Scheibenbremsen - Geräusche ermitteln und beseitigen

Nichts ist schlimmer, als eine quietschende Scheibenbremse. In einzelnen Fällen kann dieses Bremsgeräusch unerträgliche Lautstärken erreichen. Aber auch weniger laute Geräusche wie kratzen, schleifen oder rubbeln können nerven. Umso mehr, wenn der Krach mit einer verringerten Bremsleistung einher geht. Grund genug, die Probleme aufzuspüren und zu beseitigen.

Quietschen bei Nässe

Leider ist es ein recht häufiges Phänomen, dass Scheibenbremsen während einer Regenfahrt plötzlich zu quietschen anfangen. Die Geräusche verschwinden, sobald alles wieder trocken ist. Warum das passiert, ist nicht wirklich zu klären. Aber unserer Erfahrung nach kannst du kaum etwas dagegen tun. Manchmal verschwindet das „Nassquietschen“ auch auf längeren Abfahrten wieder, wenn die Bremsscheiben heiß werden.

Welche Beläge sind montiert?

Es gibt hauptsächlich zwei verschiedene Arten von Material, das für Bremsbeläge zum Einsatz kommt:

  • Organische Beläge aus verpressten Fasern organischer Stoffe.
  • Beläge aus Sintermetall, also verschiedenen Metallgranulaten.

Unser Tipp: Wer sich häufig über Bremsgeräusche ärgert, sollte unbedingt organische Beläge verwenden. Diese verschleißen zwar etwas schneller als Sinterbeläge, neigen aber weniger zu Geräuschentwicklungen. Außerdem lassen sich Bremsen mit organischen Belägen besser dosieren.

Sind die Beläge verschlissen?

Auch abgefahrene Beläge können Geräusche verursachen. Dabei handelt es sich meist um ein metallisches Schleifen, verursacht durch die Spreizklammer zwischen den Belägen, die bei zunehmend dünner Bremsfläche an der Scheibe kratzt. Oder die Beläge sind bereits komplett abgenutzt, so dass das Trägermetall auf der Scheibe schleift. So oder so müssen derart abgenutzte Bremsbeläge unverzüglich ausgetauscht werden!

Ist die Oberfläche der Beläge verglast?

Besonders auf langen Abfahrten werden die Bremsen sehr heiß. Durch die hohen Temperaturen kann sich mit der Zeit eine harte, glänzende Schicht auf den Bremsbelägen bilden. Man spricht dann von verglasten Belägen. Das äußert sich mit nachlassender Bremswirkung und erhöhter Geräuschentwicklung. Bei rechtzeitiger Behandlung kannst du die Beläge retten und weiter verwenden. Dazu die Beläge ausbauen und so oft über einen ausgelegten Bogen Schleifpapier ziehen, bis die Bremsfläche wieder matt aussieht. Achte darauf, dass du den Belag nicht schräg anschleifst. Die Oberfläche muss parallel zur Trägerplatte stehen.

Alle Schraubverbindungen fest?

Eine Ursache für Geräusche ist, dass ein oder mehrere Teile in Schwingung geraten und hochfrequent vibrieren. Das kann ein Bauteil selbst sein oder eine (lose) Verbindung zwischen zwei Bauteilen. Im ersten Fall kann man nicht wirklich etwas tun. Du kannst jedoch prüfen, ob alle Schraubverbindungen an den Bauteilen der Bremsanlage fest geschlossen sind: Das sind zum einen die Befestigungsschrauben der Sättel an Rahmen und Federgabel. Zum anderen die Befestigungsschrauben der Bremsscheiben an den Naben. Bitte hier mit Gefühl vorgehen und einen Drehmomentschlüssel verwenden!

Sitzt der Bremssattel mittig über der Scheibe?

Die Bremsscheibe muss bei geöffneter Bremse mittig zwischen den Bremsbelägen rotieren, ohne diese zu berühren. Bei einer gut eingestellten Bremse ist der Spalt links und rechts minimal. Schleift die Bremse einseitig, kann dies Geräusche verursachen. Heute sitzen nahezu alle Laufräder mit Hilfe von Steckachsen in Rahmen und Gabel. Das heißt, die Position der Scheibe ist bei jeder Laufrad-Montage präzise definiert und somit identisch. In der Regel muss man also den Sattel nur einmal korrekt ausrichten.

Zwei Methoden führen zum Erfolg. Die einfachere geht so: Den Bremssattel an den beiden Inbusschrauben lockern, so dass er sich leicht von Hand seitlich bewegen lässt. Nun die Bremse am Hebel fest anziehen. Dadurch klammert sich der Sattel an die Scheibe und richtet sich automatisch aus. Nun bei weiterhin gezogener Bremse die beiden Schrauben wieder fest anziehen (Drehmomentschlüssel!). Nach Loslassen des Hebels sollte die Scheibe mittig zwischen den Belägen stehen und frei rotieren.

Sollte diese Methode nicht funktionieren, kannst du es händisch probieren: Den Bremssattel ebenfalls lösen, aber nur soweit, dass er sich mit etwas Kraftaufwand verschieben lässt. Damit verhinderst du zu große Bewegungen. Nun ist Augenmaß gefragt, denn man muss den Sattel in kleinsten Schritten verschieben. Dazu stets von oben durch den Schlitz die Position kontrollieren. Erst wenn sich die Scheibe frei dreht, kannst du den Sattel wieder richtig festschrauben.

Fahren alle Kolben gleichmäßig und leichtgängig aus?

Nach längerer Nutzung und vielen Schlechtwetterfahrten kann es sein, dass die Kolben verschmutzt sind und nicht mehr gleichmäßig ausfahren. Oder dass sich einer der Beläge nach dem Bremsvorgang nicht mehr von der Scheibe zurückzieht. Auch das kann dann Schleifgeräusche verursachen. In diesem Fall müssen die Kolben wieder gängig gemacht werden. Dazu das Rad ausbauen, die Beläge (und Kolben) zurück drücken und anschließend entnehmen (siehe Schritt eins: Beläge checken).

Als erstes den Innenbereich des Sattels und die Druckfläche der Kolben mit Bremsenreiniger säubern. Nun ist wieder Fingerspitzengefühl gefragt, denn mit einem sachten Zug am Bremshebel müssen die Kolben ein kleines bisschen ausgefahren werden. Bitte hier extrem vorsichtig sein und die Kolben höchstens einen Millimeter weit ausfahren! Jetzt kannst du die Gleitflächen mit etwas Bremsenreiniger benetzen.ur Schmierung kannst anschließend einen Tropfen Hydrauliköl mit einer Spritze aufbringen. Achtung! Es darf kein Öl auf die Bremsbeläge gelangen! Zum Zurückdrücken der Kolben die Beläge wieder einsetzen! Niemals auf die Kolben direkt drücken.

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