E-Bike Fully MTB Test: Der umfassende Ratgeber für vollgefederte E-Mountainbikes

E-Bike Fullys, auch bekannt als vollgefederte E-Mountainbikes, bieten im Gelände hohen Komfort, sind jedoch nicht gerade günstig. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Marktüberblick, vergleicht aktuelle Top-Modelle und gibt fünf konkrete Kaufempfehlungen, darunter auch ein Modell unter 3.000 Euro.

Was ist ein E-Bike Fully?

Im Gegensatz zu Hardtail-Mountainbikes, die nur vorne gefedert sind, verfügen Fullys zusätzlich zur Federgabel über eine Dämpfung zwischen Hinterradaufhängung und Rahmen. Damit bieten E-Bike Fullys mehr Komfort und Fahrqualität, insbesondere auf unebenem Gelände wie in den Bergen oder in Wäldern. Viele Modelle verfügen über eine Lockout-Funktion, die die Dämpfung deaktiviert, wodurch Fullys auch straßentauglich sind, da jede Art von Dämpfung zusätzlichen Kraftaufwand beim Radfahren bedeutet. Ein Nachteil von Fullys ist jedoch ihr höherer Preis im Vergleich zu Hardtails oder ungefederten E-Bikes wie Urban-E-Bikes.

Worauf Sie beim Kauf eines Fully-E-Bikes achten sollten

Beim Kauf eines Fully-E-Bikes, also eines vollgefederten E-Mountainbikes, gibt es einige zentrale Punkte, auf die Sie achten sollten - je nachdem, ob Sie eher Touren, Trails oder alpines Gelände fahren:

  • Motor und Akku:
    • Motorleistung: In der Regel 250 W - wichtig ist vor allem das Drehmoment (ab 75 Nm ideal für Berge und Trails).
    • Motorhersteller: Bosch, Shimano, Brose und Yamaha sind gängig. Bosch (z. B. Performance Line CX) ist aktuell am weitesten verbreitet.
    • Akku-Kapazität: 625-750 Wh sind heute Standard für Touren. Für lange Strecken oder viele Höhenmeter besser 750 Wh oder DualBattery (bis 1.250 Wh).
  • Einsatzbereich und Geometrie:
    • Trail / All-Mountain: 140-160 mm Federweg, ausgewogene Geometrie - ideal für Touren und technische Trails.
    • Enduro: 160-180 mm Federweg, flacher Lenkwinkel - für harte Trails und alpines Gelände.
    • Touren & Komfort: Etwas aufrechtere Sitzposition, gute Balance zwischen Komfort und Leistung.
  • Fahrwerk (Federung):
    • Fully = Federgabel + Dämpfer: Für Komfort und Kontrolle im Gelände.
    • Setup wichtig: Hochwertige Gabeln (z. B. RockShox, Fox) mit Einstellmöglichkeiten sind vorteilhaft.
    • Federweg passend zum Einsatzgebiet wählen.
  • Schaltung und Bremsen:
    • Schaltung: 11- oder 12-fach ist Standard. Shimano XT oder SRAM GX sind robust und präzise.
    • Bremsen: Vierkolben-Scheibenbremsen mit großen Scheiben (200 mm) sind bei E-MTBs Pflicht, gerade bergab mit Gewicht + Tempo.
  • Rahmen und Ausstattung:
    • Rahmenmaterial: Alu ist robuster & günstiger, Carbon spart Gewicht (wichtig v. a. bei sportlichem Einsatz).
    • Reifen & Laufräder: Breite, griffige Reifen (2,4"-2,6") mit gutem Pannenschutz. Tubeless ist ein Plus.
    • Dropper Post: Versenkbare Sattelstütze erleichtert technische Abfahrten - heute fast immer serienmäßig.
  • Bedienung & Konnektivität:
    • Display oder Remote: Klar ablesbares Display oder minimalistisches Remote je nach Vorliebe.
    • Apps und Konnektivität: Bosch (Flow App), Shimano (E-Tube) usw. bieten viele Tuning- und Analysefunktionen.
  • Preis und Service:
    • Budget: Gute Fullys starten ab ca. 3.000 Euro.

Empfehlenswerte E-Bike Fullys im Überblick

Im Folgenden werden einige empfehlenswerte E-Bike Fullys vorgestellt, die sich in verschiedenen Preisklassen und für unterschiedliche Einsatzzwecke eignen.

Cube Stereo Hybrid 140 HPC SLX 750 2024

Das Cube Stereo Hybrid 140 HPC SLX 750 2024 ist ein leistungsstarkes E-Bike Fully, ideal für längere Touren und bergige Strecken. Es verfügt über einen kraftvollen Bosch Performance Line CX Motor mit 85 Nm Drehmoment und eine 750 Wh Batterie, die je nach Steigung und Unterstützungsmodus Reichweiten zwischen 48 und 257 Kilometer ermöglicht. Im Vergleich zum Vorgänger hat Cube die Motorsteuerung optimiert, die Bremsanlage verbessert und das Handling durch Anpassungen bei der Geometrie komfortabler gestaltet. Die Ausstattung umfasst eine Fox 34 Float Rhythm Gabel, einen Fox Float DPS Performance Dämpfer, eine Shimano XT 1x12 Schaltung und hydraulische XT-Scheibenbremsen. Newmen Performance Laufräder und Schwalbe Reifen sorgen für Grip und Stabilität. Eine höhenverstellbare Sattelstütze ermöglicht die Anpassung der Sitzhöhe per Knopfdruck.

Fazit: Das Cube Stereo Hybrid 140 HPC SLX 750 2024 ist ein starkes E-Fully, das sich besonders für lange Touren und anspruchsvolle Anstiege eignet.

Fischer Montis 6.0i Fully

Das Fischer Montis 6.0i Fully ist ein solides E-Fully und ein gutes Angebot für preisbewusste Fahrer. Im Vergleich zu seinen Vorgängern bietet es eine verbesserte Ausstattung mit hochwertigeren Bremsen und Reifen sowie einem stärkeren Motor. Der Brose Drive S Mittelmotor liefert 90 Nm Drehmoment und bewältigt auch steile Anstiege. Der 504 Wh Lithium-Ionen-Akku soll das 26,5 Kilogramm schwere E-Bike samt Fahrer bis zu 120 Kilometer weit bringen, wobei 80 bis 90 Kilometer bei moderater Steigung und Gewicht des Fahrers realistischer sind. Die Ausstattung umfasst eine RockShox RECON RL Federgabel, einen Fox Float DPS Performance Dämpfer, hydraulische Scheibenbremsen und eine 12-Gang-Schaltung von Shimano. Newmen Performance Laufräder, Schwalbe-Reifen und eine absenkbare Sattelstütze sind ebenfalls vorhanden.

Fazit: Das Fischer Montis 6.0i Fully ist ein solides E-Bike Fully und bietet preisbewussten Fahrern, die eine gute Leistung und Ausstattung suchen, einiges fürs Geld.

Giant Stance E+ 0 Pro 2023

Das Giant Stance E+ 0 Pro 2023 ist ein leistungsstarkes und ausdauerndes E-Fully für alle, die gute Leistung und Ausstattung zu einem fairen Preis suchen. Der SyncDrive Pro Motor, den Giant zusammen mit Yamaha entwickelt hat, liefert 85 Nm Drehmoment. Der Akku ist vollständig im Unterrohr integriert und kann für Ladevorgänge entfernt werden. Giant gibt je nach Bedingung eine Reichweite von 70 bis 250 Kilometer an. Optional kann die Reichweite mit einem 250-Wh-Range Extender auf insgesamt 1.050 Wh erhöht werden. Der ALUXX SL-Rahmen besteht aus Aluminium, und das E-Fully ist mit einer FlexPoint Hinterradfederung mit 125 mm Federweg, einer RockShox 35 Gold RL Federgabel und RockShox Deluxe Select+ Dämpfern ausgestattet. Allerdings hat der FlexPoint-Hinterbau einige Nachteile im Vergleich zu anderen Federungssystemen, insbesondere bei schnellen Abfahrten und intensiven Geländefahrten. Hydraulische Scheibenbremsen von Shimano SLX und eine Shimano XT 1x11-Gang-Schaltung kommen zum Einsatz. Die Laufräder messen 29 Zoll, und die Reifen bieten guten Grip. Die Unterstützungsmodi lassen sich mit der integrierten RideControl Dash einstellen. Im Vergleich zum Vorgängermodell bietet das 2023er Modell einige Verbesserungen, darunter einen stärkeren Motor und eine erhöhte Reichweite.

Fazit: Das Giant Stance E+ 0 Pro 2023 bietet gute Leistung und Ausstattung zu einem fairen Preis.

Bulls Sonic EVO AM 2

Das Bulls Sonic EVO AM 2 ist vielseitig und zeichnet sich durch den Premium-E-Bike-Motor von Bosch und damit eine kraftvolle Motorleistung aus. Es ist ein Fully-E-Bike mit einigen beeindruckenden Features. Im Vergleich zu seinen Vorgängern ist die Motorsteuerung weiter optimiert worden, um eine noch dynamischere und natürlichere Unterstützung zu bieten. Innovative Details wie die 45-Grad-Akkuentnahme und die verbesserte Kabelführung sorgen für besseres Handling auch abseits der Wege. Der Bosch Performance Line CX Motor bietet kraftvolle Unterstützung mit 85 Nm, und das vollgefederte Fahrwerk mit 150 mm Federweg dürfte selbst auf anspruchsvollen Trails hohen Fahrkomfort bringen. Der Carbonrahmen des E-Fullys ist leicht und steif, was die Kontrolle und das Handling verbessern sollte. Die TRP Slate Evo Bremsen sind hydraulische Vierkolben-Scheibenbremsen, die speziell für den Einsatz im anspruchsvollen Gelände entwickelt wurden. Insgesamt ist das Bulls Sonic EVO AM 2 ein wertiges E-Fully für Offroad-Abenteuer. Allerdings ist auch dieses E-Fully mit 24 Kilogramm kein Leichtgewicht.

Fazit: Insgesamt ist das Bulls Sonic EVO AM 2 ein gutes E-Bike Fully, aber es gibt definitiv Raum für Verbesserungen. Es eignet sich aber für Fahrer, die solide Leistung und innovative Details zu einem fairen Preis suchen.

Scott Patron eRide 900 Carbon

Das Scott Patron eRide 900 Carbon ist ein beeindruckendes, allerdings auch recht kostspieliges E-Fully. Im Vergleich zu seinem Vorgängermodell, dem Genius eRide, bietet es einen noch besseren Carbon-Rahmen, funktionelles Design, einen stärkeren Motor, eine stark verbesserte Kabelführung und integrierte Beleuchtung. Der Bosch Performance Line CX Motor ist leicht nach oben gedreht und tief im Rahmen montiert, was den Schwerpunkt des E-Fullys verbessert. Der PowerTube-Akku bringt eine Kapazität von ordentlichen 750 Wh, so können Sie etwa mit einer Reichweite von locker 100 Kilometern rechnen. Die Federung besteht aus einer FOX 38 Performance Elite Federgabel und einem FOX Nude T eRIDE EVOL Dämpfer, die stolzen 160 mm Federweg sorgen für zusätzlichen Fahrkomfort. Darüber hinaus ist das E-Bike Fully mit einer Shimano XT 12-Gang-Schaltung und Shimano XT 4-Kolben-Scheibenbremsen, einer absenkbaren Sattelstütze und hochwertigen Syncros-Komponenten ausgestattet. Die Integration der Komponenten ist durchdacht, dennoch hat das aufgeräumte Erscheinungsbild dieses E-Fullys auch Nachteile: Die Wartung gestaltet sich unter Umständen komplex und teuer, weil der Hersteller Scott unter anderem die Dämpfer und die Verkabelung im Rahmen integriert hat.

Fazit: Das Scott Patron eRide 900 Carbon ist ein beeindruckendes, allerdings auch recht kostspieliges E-Fully. Es eignet sich für anspruchsvolle Fahrer, die Wert auf innovative Technik, schicken Look und hohe Leistung legen. Für das Fully sprechen hauptsächlich eine starke Motorleistung, eine lange Reichweite und viele nützliche Features.

Preisspanne für E-Bike Fullys

Für ein gutes, sicheres E-Bike Fully, das auch in den Bergen zuverlässig funktioniert, sollten Sie zwischen 3.000 und 4.500 Euro einplanen. In dieser Preisklasse finden Sie Modelle mit hochwertigen Komponenten, wie leistungsstarken Motoren und langlebigen Batterien. Diese E-Fullys bieten eine gute Balance zwischen Preis und Qualität und sind für anspruchsvolle Geländefahrten geeignet. Wenn Sie bereit sind, mehr zu investieren, können Sie auch Modelle jenseits von 4.500 Euro in Betracht ziehen. Diese bieten oft noch bessere Ausstattung, wie leichtere Rahmen aus Aluminium oder Carbon, sehr gute Bedienelemente, sowie fortschrittliche Federungssysteme. Solche E-Fullys sind ideal für intensive Nutzung in bergigem Gelände und bieten höchsten Komfort und Sicherheit.

Die verschiedenen Kategorien von E-Bikes

Die E-Bike-Modelle eignen sich je nach Bauform für die verschiedenen Einsatzzwecke unterschiedlich gut. So muss ein E-Mountainbike, mit dem Sie über Stock und Stein fahren, natürlich andere Herausforderungen bewältigen als ein Trekking-Bike, das nur befestigte Wege kennt. Die Grenzen sind jedoch fließend, auch weil die Hersteller oft nicht eingrenzen wollen, für wen sich das eigene Modell eignet und für wen nicht. In diesen Fällen gibt es zwar sogar eine eigene Kategorie, nämlich die Allroad- oder SUV-E-Bikes, aber nicht immer klassifizieren die Hersteller ihre Räder als solche.

Die maßgeblichen Kategorien sind:

  • Trekking-E-Bike: Die Trekking-E-Bikes sind die beliebtesten Modelle, denn sie versprechen erholsame Fahrrad-Touren in der Natur. Hier kommt es auf Komfort und Reichweite an, sowie den Transport von Ausrüstung auf dem Gepäckträger. Gleichzeitig müssen die Trekking-Bikes - im Gegensatz zu den E-MTBs - auch über eine verkehrstaugliche Ausstattung verfügen, also Schutzbleche, Lichtanlage und Reflektoren.
  • E-Mountainbike: Das E-Mountainbike muss dieselben Anforderungen erfüllen wie ein herkömmliches Modell, bietet jedoch zusätzlich die Unterstützung eines Motors. E-MTBs sind mit ihren breiten Reifen für sportliche Fahrten auf Feldwegen und Waldpfaden vorgesehen und müssen daher robust und gut gefedert sein. Der Motor muss starke Steigungen bewältigen, die Reichweite ist eher Nebensache. Im Fokus stehen kürzere, aber intensive Fahrten über Stock und Stein. E-MTBs sind oft nicht straßenverkehrstauglich.
  • City-E-Bike: Das City-E-Bike ist, wie der Name schon sagt, für die Stadt gedacht. Dort gilt es normalerweise keine großen Hindernisse zu bewältigen und eine große Reichweite ist nicht der Fokus. Den Elektromotor können Sie dann dazuschalten, wenn es Sie es möchten - beispielsweise um nicht verschwitzt in der Arbeit anzukommen. Danach können Sie aber ohne Motor etwas für die Fitness zu tun. Hauptaspekt ist der Komfort und das Zubehör, das Sie in der Stadt benötigen, beispielsweise einen Gepäckträger.
  • SUV/Allroad-E-Bike: Da sich die wenigsten Radfahrer mehrere E-Bikes für verschiedene Zwecke leisten wollen, sollen die SUV- oder Allroad-Bikes die Vorzüge aller Typen vereinen: die Federung und Sportlichkeit der E-MTBs, die Ausdauer der Trekking-Bikes und den Komfort der City-Bikes. Meistens tendieren die Modelle in eine Richtung, also beispielsweise mehr Trekking als Sport. Und natürlich werden gewisse Kompromisse eingegangen. Die Allroader sind aber vielseitig und straßenverkehrstauglich.
  • Crossover-E-Bike: Die Bezeichnung „Cross“ wird manchmal synonym mit SUV/Allroad verwendet. Grundsätzlich stellen die Crossover-E-Bikes eine Mischung aus Trekking- und Mountainbike dar. Sie tendieren jedoch meist mehr in Richtung E-MTB und haben daher keine straßenverkehrstaugliche Ausstattung, es fehlen also Schutzbleche und Licht. Für Touren in der Natur sind die Cross-Modelle gut geeignet, weil Sie jedes Gelände bewältigen können.
  • E-Lastenrad: Der Elektromotor kann nicht nur einfach beim Treten unterstützen, sondern er ermöglicht auch den Transport von Lasten. E-Lastenräder verbinden die Vorteile eines Fahrrades mit denen eines Kleinlasters.

Fully oder Hardtail: Was ist das Richtige für mich?

Fullys sind technisch gesehen die überlegenen Mountainbikes. Aber sie sind schwerer, teurer und wartungsintensiver als Hardtails. Das erklärt, warum Hardtails auch über 40 Jahre nach ihrer Erfindung noch immer eine große Fangemeinde haben. Wenn dein Budget unter 1500 € liegt oder du keinen Bock auf die regelmäßige Wartung des Hinterbaus hast, greif zum Hardtail. Wenn dir der Fahrspaß in der Abfahrt besonders wichtig ist, oder du viel Wert auf Komfort legst, solltest du dir ein Fully kaufen.

Mountainbike Test: So finden Sie das passende Modell

Wer sich vor dem Bike Kauf intensiv mit Mountainbikes beschäftigt, ist vom Fachjargon der Branche schnell überfordert. Reach, Stack, Lenkwinkel sind wichtige Geometrie Maße die die das Fahrverhalten eines Mountainbikes maßgeblich beeinflussen. Wir haben deshalb nicht nur die Ausstattung eines jeden Bikes bewertet, sondern auch einen detaillierten Blick auf seine Geometrie geworfen. Damit du selbst kein Studium der Mountainbike-Wissenschaften ablegen musst, haben wir die Geometrie aller Bikes einheitlich analysiert und Rückschlüsse für unseren Test gezogen.

Unser Mountainbike Test gibt dir nicht nur eine absolute Einschätzung der MTB Ausstattung. Um es dir so einfach wie möglich zu machen, haben wir unsere Testergebnisse auch mit dem relevanten Marktumfeld verglichen. In der Spinnennetz-Grafik siehts du wie die einzelnen Baugruppen und die Geometrie in unserem Test abschneiden. Die violette Grafik repräsentiert hier die Durchschnittswerte aus dem relevanten Marktumfeld. Du kannst also auf einen Blick die Stärken und Schwächen eines jeden Bikes sehen.

Jede Bewertung, die irgendwie in ein MTB Test auf bike-test.com einfließt, lässt sich auf einen Fakt zurückführen. Mountainbikes werden ja nach Federweg in MTB-Kategorien gegliedert. Jede dieser einzelnen Mountainbike Arten hat einen spezifischen Einsatzbereich. Um ein MTB vernünftig zu testen ist es extrem wichtig es mit anderen Mountainbikes der selben Kategorie zu vergleichen. Unsere großen Vergleichstest machen genau das.

Tipps für den Kauf eines Fully MTBs

Das liebevoll „Fully MTB“ genannte Bike verfügt sowohl am Vorder- als auch am Hinterrad über eine Federung, also über eine sogenannte Vollfederung, was sich oft auch im Preis wiederspiegelt. Durch seine zusätzliche Dämpfung am Rahmen unterscheidet es sich vom billigeren und etwas leichteren Hardtail Mountainbike, welches nur über eine Vorderrad-Federung verfügt.

Das Fully MTB eignet sich für alle Biker, die gerne abseits von befestigten Wegen unterwegs sind und auch dort nicht auf den gefederten Komfort verzichten möchten. Andererseits hat das spezielle Mountainbike bei gesperrter Dämpfung auch auf glatten Straßen sehr gute Rolleigenschaften. Das Bike verfügt über eine großartige Hinterradhaftung und bietet dem Fahrer eine bessere Traktion als beim Hardtail-Bike, also insgesamt eine bessere Fahrdynamik. Um die Vorteile eines Full Suspesion Mountainbikes voll ausnutzen zu können, braucht der Fahrer allerdings eine ausgeprägte Fahrtechnik. Mit dem Fully lassen sich auch höhere Geschwindigkeiten erreichen.

Unser Mountainbike-Ratgeber zeigt Ihnen in allen Einzelheiten und Details, was Sie beim richtigen Equipment für Ihr Fully MTB beachten müssen. Ob Gangschaltung, Bremsen oder Sitzkomfort: Unser Test zeigt Ihnen die wichtigsten Vor- und Nachteile und gibt Ihnen hilfreiche Kauftipps. Wussten Sie beispielsweise, dass die sogenannten „Twentyniner“-Laufräder besonders bei Männern extrem beliebt sind? Oder, dass der Trend bei allen Mountainbikes hin zu hydraulischen Scheibenbremsen geht?

Falls Sie sich sicher sind, nur in leichtem Gelände unterwegs zu sein und ein paar Euros einsparen wollen, sind Sie mit einem Hardtail Mountainbike besser bedient.

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