Fatbikes und E-Fatbikes: Informationen und Trends

Die dicken Brummer aus den Wäldern Nordamerikas erobern als neuen Trend Europa - die Rede ist von den sogenannten Fatbikes. Ursprünglich wurden diese Fahrräder mit Ihren 3 bis 4 Zoll dicken Reifen für Expeditionen durch Schnee, Wüste oder Geröll konzipiert. Mittlerweile sind sie auch in den heimischen Wäldern und in den Bergen zuhause.

Eine spezielle Art des Fatbikes ist das Fatbike-Klapprad und das E-Bike-Fatbike Klapprad als Variante mit Motor. Ein E-Bike-Fatbike Klapprad ist ein Elektro-Klapprad mit besonders dicken Reifen. Meistens sind solche Klappräder schwer und haben ein sperriges Klappmaß.

Es gibt Modelle in den unterschiedlichsten Preisklassen von 600 € bis 3000 €. Das beste E-Bike-Fatbike Klapprad im Test ist das MYVELO Rio und Palma. Das Vakole Y20 Pro bietet die beste Reichweite im Test - bei hohem Komfort und mit praktischen Funktionen wie Blinker und Hupe.

Das Wichtigste in Kürze

  • MYVELO Palma & Rio (Fatbike Testsieger): 8.9
  • MYVELO Molinar (Mein Lieblingsrad): 8.8
  • Vakole Y20 Pro (maximale Reichweite): 8.7
  • Engwe L20 SE (Preistipp): 8.4
  • Hitway BK6S: 8.3

Durchschnittliche Bewertung im Test: 8.6 von 10

E-Bike-Fatbike Klapprad Test 2025: Mein Testsieger und 4 weitere Modelle im Test

Im Folgenden findest du die Fatbikes aus meinem Test mit den jeweils wichtigsten technischen Daten und Merkmalen. Los geht es mit meinem E-Bike-Fatbike Klapprad Testsieger 2025.

1. MYVELO Palma: Mein E-Bike-Fatbike Klapprad Testsieger 2025 (Bewertung: 8,9 von 10)

Mein E-Bike-Fatbike Klapprad Testsieger ist das Palma von MYVELO*. Es erzielt im Test eine Bewertung von 8,9 von 10 möglichen Punkten. Die 20 Zoll Räder sind ausgestattet mit 4 Zoll breiten Kenda Reifen, mechanischen Scheibenbremsen und fünf robusten Doppelspeichen.

Der Motor und Akku haben bisher die besten Werte in meinem Test. So handelt es sich beim Motor um einen 250 Watt Hinterradnabenmotor mit einem Drehmoment von 65 Newtonmeter. Damit hast du einen sehr starken Anzug, was wiederum für sehr viel Fahrspaß sorgt. Der Akku ist hinter der Sattelstange angebracht und hat saustarke 950 Wattstunden Akkukapazität. Je nach Gelände, Wetterbedingungen und Fahrergewicht kommst du mit einer Akkuladung ca. 80 Kilometer weit.

Das MYVELO Rio ist genau das gleiche Modell wie das MYVELO Palma, nur ist das Rio mit einem Tiefeinstieg ausgestattet. Dadurch ist das Faltmaß minimal kleiner.

2. MYVELO Molinar: Mein aktuelles Lieblingsklapprad für den Wald und die Berge (Bewertung: 8,8 von 10)

Mit einer Bewertung von 8,8 von 10 möglichen Punkten landet das MYVELO Molinar* ganz knapp hinter dem Palma auf dem zweiten Platz. In den Kategorien Ausstattung & Zubehör sowie Komfort & Fahrspaß macht dem Molinar keiner was vor. Auch die Qualität & Verarbeitung ist fast perfekt.

Lediglich bei Maße & Gewicht gibt es deutlichen Punktabzug. Aber das Problem hat so gut wie jedes Fatbike Klapprad, da die breiten Reifen und der meist leistungsstarke Akku und Motor so einiges auf die Waage bringen.

In meinem Testbericht zum MYVELO Molinar findest du einen längeren Abschnitt zu meinem Test der Reichweite. Dort habe ich genau erklärt, unter welchen Bedingungen, du wie weit mit einer Akkuladung kommst. Außerdem erkläre ich dir, warum ich so begeistert vom MYVELO Molinar bin (Federung, Sattel, Bremslicht). Übrigens gibt es auch vom Molinar eine Variante mit tiefen Einstieg: MYVELO Ipanema*.

3. Vakole Y20 Pro: Die maximale Reichweite mit einer Akkuladung hat überrascht (Bewertung: 8,7 von 10)

Mit einer Bewertung von 8,7 von 10 möglichen Punkten erzielt das Vakole Y20 Pro* ein gutes Ergebnis in meinem Test und landet nur ganz knapp hinter den beiden Modellen von Myvelo. Besonders hervorzuheben ist die 960 Wh starke Akkukapazität, mit der ich unter realistischen Bedingungen über 80 Kilometer weit gekommen bin - das ist die höchste Reichweite, die ich bislang mit einem Fatbike-Klapprad erzielt habe.

Auch beim Komfort kann das Y20 Pro punkten: Die breiten 4-Zoll-Reifen, die gefederte Vorderradgabel und der gepolsterte Sattel sorgen für ein stabiles und angenehmes Fahrgefühl - selbst auf Schotter oder Waldwegen. Für Sicherheit im Straßenverkehr sorgen hydraulische Scheibenbremsen, ein helles Frontlicht mit Bremslicht, sowie eine elektronische Hupe und integrierte Blinker. Das Faltmaß und das Gewicht von über 36 kg schränken die Alltagstauglichkeit zwar ein wenig ein - wer aber eher auf Touren geht als täglich pendelt, wird damit gut klarkommen.

In meinem ausführlichen Testbericht zum Vakole Y20 Pro erfährst du unter anderem, wie sich das Bike auf über 200 Testkilometern geschlagen hat, wie realistisch die Herstellerangabe zur Reichweite ist und wie sich das Faltmaß in der Praxis auswirkt. Ich gehe außerdem auf die Bremsleistung, die Unterstützungsstufen, das Display sowie alle relevanten Ausstattungsdetails ein.

4. Engwe L20 SE: Mein Preistipp unter den Fatbike-Klapprädern (Bewertung: 8,4 von 10)

Mit einer Bewertung von 8,3 von 10 möglichen Punkten kann das Engwe L20 SE* nicht mit den ersten drei Modellen von MYVELO und Vakole mithalten, trotzdem ist es ein sehr interessantes E-Bike-Fatbike-Klapprad. Das hat die folgenden zwei Gründe:

Durch die nicht ganz so breiten Reifen (3 Zoll) hat das Klapprad ein kleineres Faltmaß und ein geringeres Gewicht, als die anderen drei Modelle. Trotzdem bieten dir die Reifen noch viel Komfort und Fahrspaß. Außerdem ist das Preis-Leistungsverhältnis mit einer Bewertung von 8,4 und einem Preis von 750 bis 1.000 Euro überragend.

In meinem Testbericht zum Engwe L20 SE erfährst du, wie leistungsstark der Motor ist, wie das Klapprad im Reichweiten-Test abgeschnitten hat und wie meine Bewertung im Einzelnen aussieht. Zusätzlich erzähle ich dir, von welcher zusätzlichen Ausstattung ich richtig begeistert bin.

5. Hitway BK6S: Für ein Fatbike sehr leicht und kompakt (Bewertung: 8,3 von 10)

Ein E-Bike-Fatbike Klapprad mit Rücksitzbank ist das Hitway BK6S*. Es bekommt in meinem Test eine Bewertung von 8,3 von 10 möglichen Punkten. Die 20 Zoll Räder sind ausgestattet mit 3 Zoll breiten Reifen, mechanischen Scheibenbremsen und sechs robusten Speichen.

Mit 26,3 Kilogramm handelt es sich um das leichteste Fatbike in meinem Test. Auch das Faltmaß kann sich mit 88 x 49 x 78 cm sehen lassen. Die 3 Zoll Reifen, die 7-Gang Schaltung und die Vorderradfederung erinnern doch stark an das Engwe L20 SE, allerdings ist der Motor und Akku nicht ganz so leistungsstark, wie beim L20 SE.

In meinem Testbericht zum Hitway BK6S gehe ich genauer auf die Ausstattung und meine Bewertung ein.

Fatbike-Klapprad & E-Bike-Fatbike-Klapprad - Ratgeber 2025

Nachdem ich dir einige Fatbike-Klappräder mit Unterstützung vorgestellt habe, möchte ich dir jetzt noch die wichtigsten Fragen zum Thema E-Bike-Fatbike und Fatbike im Allgemeinen beantworten. So bist du bestens vorbereitet, wenn du dir eines dieser Modelle kaufen möchtest.

1. Was ist das Besondere an einem Fatbike-E-Klapprad?

Der Unterschied zwischen einem herkömmlichen E-Bike Klapprad und einer Fatbike-Ausführung ist, dass die Bereifung um einiges größer ausfällt. Das sorgt nicht nur für puren Fahrspaß, sondern gleichzeitig bist du im Gelände bzw.

Für viele Interessenten sind die breiten Reifen in erster Linie ein wenig abschreckend, da sie mehr Rollwiderstand bedeuten. Allerdings ist hier die moderne Pedelec-Technologie integriert, weshalb derartige Fahrräder auch als Fatbike-E-Klapprad bekannt sind. Kurz und knapp gesagt: Mit einem Fatbike Elektro Klapprad sind die Eigenschaften eines Klapprades, Fatbikes und Pedelecs vereint.

Vor allem, wenn du häufig auf unbefestigten Wegen fährst, kommt dir das große Volumen der Reifen zugute. Die Reifen sind etwa doppelt so breit wie herkömmliche Mountainbike-Reifen (3 bis 4 Zoll). Dadurch hast du eine gute Dämpfung. Legst du regelmäßig nur kurze Strecken zurück und möchtest nicht auf die Vorteile eines Klapprades verzichten?

Dann macht das Fatbike-E-Klapprad auch noch jede Menge Spaß, wenn du gerne etwas zügiger unterwegs bist. Doch auch wenn du regelmäßig im öffentlichen Straßenverkehr radelst, genießt du durch die breite Bereifung von einem Fatbike-Faltrad einige Vorteile. Musst du beispielsweise plötzlich und unerwartet scharf bremsen, hast du durch die breiten Reifen eine hervorragende Traktion und rutschst nicht weg.

2. Wie viel Leistung hat ein Fatbike-Faltrad?

Die Leistung von einem Fatbike-E-Klapprad wird in Watt angegeben. Damit ist die reine Arbeitsleistung des Elektromotors gemeint, der fest im Rahmen integriert ist. Für alle europäischen Länder, und damit auch Deutschland, gilt eine maximal zulässige Motorleistung von 250 Watt.

Als grobe Orientierung: 750 Watt entsprechen etwa 1 PS (Pferdestärke). Gleichzeitig zur Regelung von maximal 250 Watt ist hier auch die Höchstgeschwindigkeit von wichtiger Bedeutung. Die liegt bei einem Fatbike-Faltrad beim größten Teil aller Modelle und Hersteller nämlich bei 25 km/h.

Des Weiteren musst du bei diesen Angaben und Werten keine Kfz-Steuer zahlen und das Fatbike Faltrad ist nicht versicherungspflichtig. Merke: Würdest du dich hingegen für ein Fatbike-Elektro-Klapprad mit mehr als 250 Watt und 25 km/h entscheiden, sind Fahrerlaubnis und eine Anmeldung (Kfz-Steuer und Versicherung) fällig.

3. Wie groß ist der Akku?

Damit der integrierte Elektromotor von einem Fatbike-Faltrad mit ausreichend Energie versorgt wird, ist im oder am Rahmen ein Akku integriert. In der Regel verwenden die meisten Hersteller bei ihren Modellen Akku-Spannungen von 36 und 48 Volt. Gleichzeitig ist ein Blick auf die Amperestunden (Ah) hilfreich.

Denn dieser Wert gibt Aufschluss darüber, wie viel Kapazität ein Akku hat, also wie viel Strom er insgesamt speichern kann (Volt*Ampere = Wattstunden = Akkukapazität). Auf diesem Wege lässt sich gleichzeitig die Laufleistung ermitteln. Hierüber erfährst du also, wie viele Kilometer du mit einer Akkuladung in etwa kommst, bis sie vollständig aufgebraucht ist.

Doch damit du keine komplizierten Berechnungen mit Spannung, Kapazität und Wattstunden durchführen musst, findest du in meinen Testberichten die maximale Reichweite aus dem jeweiligen Test.

4. Wie hoch ist die maximale Reichweite?

Und damit kommen wir auch schon zum nächsten wichtigen Punkt, der maximalen Reichweite in Kilometern. Bist du viel unterwegs und legst längere Strecken zurück, kann ein Blick auf diesen Wert hilfreich sein. Die maximale Reichweite gibt an, wie viele Kilometer du mit Unterstützung ungefähr zurücklegen kannst, bis eine Akkuladung vollständig aufgebraucht ist.

Entscheidest du dich für ein kleines klassisches Klapprad mit einer Rahmengröße von etwa 20 Zoll, ist ein verhältnismäßig kleiner Akku integriert. Bist du hingegen mit einem größeren Fatbike-Faltrad mit beispielsweise 26 Zoll unterwegs, ist hier ein größerer Akku mit dabei. Damit schaffst du es je nach Modell auf eine Reichweite von etwa 70 bis 100 km.

Wichtig: Wie weit du mit einer Akkuladung wirklich kommst, ist immer von mehreren Faktoren abhängig. So ist beispielsweise von wichtiger Bedeutung, ob du viel Gegenwind hast, mit welcher Unterstützungsstufe du fährst und wie viel der Fahrer wiegt. Somit kann es zu kleinen bis größeren Abweichungen als vom Hersteller angegeben kommen.

5. Wie wird der Akku aufgeladen?

Mittlerweile sind Fatbike Elektro-Klappräder wie viele andere Modelle auf dem Markt auch mit einem modernen und einfach zu bedienenden Akku ausgestattet. Häufig befindet sich der Akku direkt im Rahmen und ist in eine kleine Halterung gesteckt. Im Haus angekommen, öffnest du eine kleine Verschlussklappe, unter der sich die Ladebuchse befindet. Das war es auch schon!

Anhand einer kleinen Kontroll-LED kannst du ablesen, wie es um den Ladestand des Akkus steht.

6. Wie erfolgt die Steuerung des Elektromotors?

Erhältst du bei einem klappbaren Fatbike mit Elektromotor Unterstützung, kannst du die Leistung in mehreren Stufen bequem anpassen. Alles wird von einem kleinen Computer geregelt, der sich an der Vorderseite direkt am Lenker befindet.

Die unterstützenden Stufen passt du mit nur einem Knopfdruck an. Viele Bikes verfügen beispielsweise über 3 oder 5 Stufen, für die du schon bald ein Feingefühl bekommst. Des Weiteren zeigt dir der kleine moderne Computer alle wichtigen Informationen an, die du beim Fahrradfahren gut gebrauchen kannst.

7. Wie wird ein Fatbike E-Klapprad zusammengeklappt?

Die wohl wichtigste Eigenschaft, weshalb sich viele Interessenten für ein klappbares E-Fatbike entscheiden, ist der klappbare Rahmen. Denn hierüber lässt sich das Fahrrad vollständig zusammenklappen und anschließend in einem Auto/der Bahn kompakt verstauen oder zuhause platzsparend abstellen. Im Rahmen ...

Was kann ein E Fatbike?

Mit einem E Fatbike sind Sie in der Stadt der Hingucker und im Gelände trumpfen Sie richtig auf. Hier kann ein Fatbike E-Bike gegenüber einem E-Mountainbike bei riskanten Abfahrten mit zusätzlicher Sicherheit und bei steilen Anstiegen mit besserem Grip punkten.

E-Fatbikes wiegen etwas mehr als City-Pedelecs. Die Reifenbreite ist jedoch nicht der wichtigste Faktor für das Gesamtgewicht. Auch Rahmen, Reifendurchmesser, Felgenbreite und Akku spielen eine Rolle. Bei hochwertigen elektrischen Fatbikes besteht der Rahmen aus Aluminium oder sogar Carbon, um das Gewicht zu reduzieren.

Auf ein leistungsstarkes Akku zu setzen, ist trotz des höheren Gewichts sinnvoll, um eine gute Reichweite zu erzielen. Bei den meisten elektrischen Fatbikes kommen Sie auf ein Gesamtgewicht von 35 bis 45 Kilo.

E Fatbike 26 Zoll Reifen wirkt größer, als ein 26 Zoll Rad mit Standardreifen

Ein E Fatbike 27.5 Zoll oder E Fatbike 28 Zoll wirkt eher wie 30 Zoll. Wegen diesen Extra-cm haben die meisten Fatbike maximal 26 Zoll Reifen, denn sonst würden sie viel groß. Durch die Breite der Reifen benötigen sie ebenfalls eine breitere Gabel. Eine beliebte Größe für Fatbikes sind auch 20 Zoll.

Diese kleinen und wendigen E Fatbike 20 Zoll sind oft auch faltbar und können so überall mit hin genommen und leicht verstaut werden. Das Varaneo Dinky Modell gibt es in zwei Variationen, die Sport Variante bietet zusätzlich eine Federgabel für super Fahrkomfort.

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