Ein schmerzender Po kann die schönste Fahrradtour vermiesen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Jeder Fahrradsattel muss erst mal eingefahren werden bzw. der Fahrer muss sich daran gewöhnen und ein paar Kilometer darauf fahren, um sich ein Urteil zu erlauben.
Die Bedeutung des richtigen Sattels
Der Sattel ist Dreh- und Angelpunkt beim Fahrradfahren. Er sollte so schmal sein, dass er komplett unter dem Radfahrer verschwindet. Der Sattel sollte nicht zu früh zu breit werden. Eine T-Form ist ideal, keine Dreiecksform, denn beim Treten muss der Oberschenkel am Sattel vorbei.
Sattel-Empfehlungen
- Ergon ST Gel Women/Men: Unser aktueller Testsieger für Trekking und Touring ist der Ergon ST Gel Women, den es auch für Männer als Ergon ST Gel Men gibt. Der ergonomische Sattel ist mit orthopädischem Komfortschaum ausgestattet, der für eine effektive Entlastung sorgt. Die schmale Sattelnase bietet viel Beinfreiheit. Bei unserer ersten Testfahrt mit dem Ergon ST Gel Women haben wir uns bereits ab dem ersten Moment auf dem Sattel wohlgefühlt. Der Tourensattel ist in zwei Größen erhältlich: S/M für einen Sitzknochenabstand von neun bis zwölf Zentimetern und M/L für einen Abstand von zwölf bis 16 Zentimetern. Gut gefallen hat uns auch die schmale Sattelnase des Ergon ST Gel Women. Der Sattel ist breit, man sitzt sehr stabil. Außerdem schluckt er kleine Unebenheiten im Boden einfach weg und dämpft Stöße gut ab. Der Ergon ST Gel Women ist ein hochwertiger Tourensattel zu einem guten Preis, ideal für längere Touren.
- SQlab 602 Ergolux Active 2.0: Für mittlere und längere Touren auf einem Reiserad braucht man einen guten und bequemen Sitz. Der schmale SQlab 602 Ergolux Active 2.0 hat ein wellenförmiges Stufenheck und nimmt in der 45-Grad-Haltung den Druck vom Sitzknochen. Für alle, die mit ihrem Trekkingrad gerne längere Touren machen, ist der SQlab 602 Ergolux Active 2.0 empfehlenswert. Das Sitzgefühl war von Anfang an sehr angenehm. Die Sattelnase ist ein wenig tiefergelegt, so konnten wir keine Druckstellen im Dammbereich bzw. im vorderen Bereich des Schambeins feststellen. Die Testfahrt mit dem SQlab Ergolux Active 2.0 hat uns Spaß gemacht.
- Terry Anatomica: Die meisten City-Radler werden sich an dem Sitzkomfort des Terry Anatomica erfreuen. Für einen Citysattel ist er ungewöhnlich hart, was sich aber nicht auf den Sitzkomfort auswirkt. Für Citybikes - also für die aufrechte Sitzposition - ist der Terry Anatomica Flex Gel für uns der beste in diesem Testfeld. Das können wir zumindest von dem Damen-Modell, das wir getestet haben, behaupten. Zwar ist der Citysattel im Vergleich zu anderen Citysätteln verhältnismäßig hart, aber unangenehme Druckstellen haben wir auf unserer Testfahrt nicht verspürt. Das System hat der Hersteller gemeinsam mit BASF in Deutschland entwickelt und hergestellt. Damit werden Stöße gut absorbiert und der Rücken wird somit stark und effektiv entlastet. Auch wenn der Terry Anatomica für einen City-Sattel ungewohnt hart erscheint - das Fahrgefühl ist viel angenehmer als bei anderen City-Sätteln, die aufgrund ihrer Polsterung auch immer etwas waberig erscheinen.
- Rose Comfort Handle: Der Rose Comfort Handle Sattel überzeugt vor allem durch seinen günstigen Preis bei solider Qualität. Wir empfanden den Sattel beim Testfahren als komfortabel, auch wenn er im Vergleich zu anderen City-Sätteln eher fest gepolstert ist. Dazu kommt, dass der Sattel Unebenheiten auf der Straße gut abdämpft. Für eine gute Entlastung im Dammbereich sorgen die Ergoplain-Oberfläche sowie die Geldämpfung.
- Brooks Kernledersattel: Der klassische Ledersattel muss erst eingefahren werden, passt sich aber individuell an den Fahrer an und ist ein echtes Schmuckstück. Kernledersättel haben den klassischen Look - und sind überaus bequem, vorausgesetzt, sie sind eingefahren. Das kann allerdings bedeuten, 100 Kilometer auf einem anfangs harten Sattel zu fahren. Wer sich nach einem guten Ledersattel umsieht, kommt an Brooks aus England nicht vorbei. Der Hersteller fertigt seit 1866 Ledersättel in Handarbeit. Brooks produziert seit 1866 in Handarbeit Kernledersättel in England. Die Stahlfedern bei unserem Modell sorgen für viel Komfort beim Fahren. Ein Brooks Flyer Classic Line sollte regelmäßig gepflegt werden.
Weitere Sattel-Optionen
- Alpensattel 3.0 Komfort+: Beim Alpensattel 3.0 Komfort+ handelt es sich um einen breiten, ergonomisch geformten Sattel, der für eine aufrechte Sitzpositon wie bei einem City-Bike geeignet ist. Für sportliche Fahrer ist der Sattel nicht geeignet. Wer aufrecht durchs Leben pedaliert und auch gerne länger auf dem Rad unterwegs ist, kann den Unisex-Sattel gerne mal ausprobieren.
- Alpensattel 3.0 Sport+: Der Alpensattel 3.0 Sport+ richtet sich an sportliche Radfahrer, allerdings ist im Vergleich zu anderen sportlichen Sätteln aus unserem Test die Polsterung mit 3D Memory Foam weicher.
- SQlab 602 Ergolux Active 2.1: Der SQlab 602 Ergolux Active 2.1 ist die Weiterentwicklung des 602 Ergolux Active 2.0, unserer Empfehlung als Trekking-Alternative. Für längere Touren oder zur stärken Entlastung der Bandscheibe und des Rückens kann mithilfe des Drehmechanismus die gewünschte Beweglichkeit eingestellt werden. Im ersten Moment empfanden wir die Stufenform des Sattels wenig komfortabel, nachdem wir allerdings die Sitzhöhe an unserem Trekkingrad verringert haben, kamen wir auch in den Genuss des Sitzkomforts - ohne Druckspitzen oder anderen Unannehmlichkeiten. Der SQlab 602 Ergolux Active 2.1 ist eine lohnenswerte Alternative für Tourenfahrer.
- Selle Italia GT-5: Für Cityräder und Pendler eignet sich der Selle Italia GT-5, ebenso wie für E-Bikes mit aufrechter Sitzposition. Der Sattel ist mit einem integrierten Griff und Rückstrahler versehen. Als Polster verwendet der Hersteller Ethylen-Vinylacetat-Copolymer (EVA), das Material ist leicht, weich und dämpft Stöße ab. Bemerkenswert ist noch, dass die Produktion klebstofffrei ist und der Sattel somit leicht zu recyceln ist.
Herausforderungen und Lösungen beim Fahrradfahren
Radfahrer müssen diese Probleme nicht aussitzen, sondern können etwas dagegen tun. Drehen Sie zunächst an den Stellschrauben Ihres Sattels, und verändern Sie in kleinen Schritten die Einstellung - waagerecht, leicht nach unten kippend, in der Höhe. Möglicherweise haben Sie damit schon das Problem gelöst. Egal für welchen Fahrradsattel Sie sich entscheiden, er sollte immer im Einklang mit Ihrer Sitzposition und Ihrem Einsatzbereich stehen.
Die richtige Sattelbreite finden
Der Münchner Hersteller SQlab hat die Methode der Sitzknochenvermessung in Deutschland etabliert. Aber auch andere Hersteller bieten Sättel an, die auf der Berechnung des Sitzknochenabstands basieren. So bieten viele Fachhändler an, den Sitzknochenabstand ihrer Kunden zu messen.
Sitzknochenabstand messen
Um den Sitzknochenabstand zu messen, brauchen Sie Wellpappe, eine Sitzgelegenheit mit ebener Oberfläche, einen Stift und ein Lineal. Die Wellpappe wird auf die gerade Sitzfläche (beispielsweise ein Hocker) gelegt. Setzen Sie sich nun mittig auf die Pappe und richten Ihren Oberkörper auf, die Füße stellen Sie auf die Zehenspitzen, damit die Sitzknochen mehr Druck auf die Pappe ausüben. Umkreisen Sie nun mit einem Stift den Abdruck, und kennzeichnen Sie den tiefsten Punkt mit einem Kreuzchen.
Umgang mit Ledersätteln
Das natürliche Material passt sich im Laufe der Zeit der Anatomie des Fahrers an, da die Lederdecke wie eine Hängematte vorne und hinten flexibel aufgehängt ist. Die Bespannung muss, wenn der Sattel weich gefahren ist, regelmäßig nachgezogen werden. Leder ist ein natürliches Material, das sich verändert. Daher sollten Ledersättel regelmäßig gefettet und nachgespannt werden. Laut Hersteller soll die Spannschraube immer mit einer halben Umdrehung weiter gespannt werden.
Kundenperspektiven und Servicequalität
Einige Kunden loben die kompetente Beratung und den ausgezeichneten Service bei Velo West. Ich fahre schon seit Jahren Cannondale und habe immer einen kompetenten Ansprechpartner in Potsdam gesucht. Nun endlich habe ich einen mit " Velo West " gefunden. Beraten lassen lohnt sich! Ausgezeichneter Service!!! Sehr kundenfreundliche Bedienung.
Allerdings gibt es auch gemischte Erfahrungen. Zudem empfinden viele Kunden die Informationspolitik rund um Bestellung, Status und Versand als intransparent und verspätet, während die Beratung - sowohl im Laden als auch telefonisch - von kompetent und freundlich bis hin zu unmotiviert und schlecht organisiert reicht. Dieser Text wurde automatisch durch ein KI-System aus Nutzerbewertungen erstellt.
Herausforderungen im Bestellprozess
Bearbeitung/Lieferung dauert wesentlich länger als auf der Webseite angegeben, Kommunikation schwierig.
Positive Aspekte
Ich hab den Eindruck die wollen, dass man dann im Endeffekt zufrieden ist und das ist schön.
Kritische Punkte
Bei Abholung wurde vom dortigen “Mechaniker” in unserem Beisein noch eine Probefahrt durchgeführt und dabei, vollkommen unnötig, direkt vor uns eine Vollbremsung gemacht - dabei war danach / davon eine ungefähr einen Meter lange Bremsspur am Fliesenboden vom Hinterreifen.
Online-Kauf und Click & Collect
Ich kann den Onlinekauf mit Abholung im Geschäft uneingeschränkt empfehlen. Einziger Mangel im Laden: Nicht eine Sitzgelegenheit in der Abholzone...Kaffeemaschine, wie bei der Konkurrenz, habe ich auch vermisst.
Zubehör und Service
Sowohl bei der Beratung für den Gepäckträger (Ortlieb Quick-Rack) wie auch für die Ortlieb Gravel-Pack Taschen war ich sehr zufrieden. Zur Anpassung des Gepäckträgers, welchen es in mehreren Größen gibt, war ich mit dem Rad zur Anpassung vor Ort, die Montage war kinderleicht.
Auf der Shop Seite würde ich mir wünschen mehr Übersicht zu haben welches Zubehör zu welchem fahrrad gehört. Das ist für mich nicht ersichtlich und hab daher falsches bestellt. Euer Bestellsystem erkennt das nicht und schlägt auch kein Zubehör vor.
E-Bike Erfahrungen
Allerdings war als Sprache des Purion 200 Chinesisch (!) voreingestellt. Das Wechseln auf Deutsch war, weil die chinesischen Schriftzeichen überhaupt nicht zu interpretieren sind, schwierig und nur per YouTube Video und dann mit zahlreichen fehlerhaften Versuchen nach dem System "Try and Error" möglich , was wirklich genervt und die Freude getrübt hat.
Fazit
Die Erfahrungen mit Velo West sind vielfältig und reichen von exzellenter Beratung bis hin zu Herausforderungen im Bestellprozess. Besonders wichtig ist die Wahl des richtigen Sattels, um den Komfort auf längeren Touren zu gewährleisten. Trotz einiger Kritikpunkte scheint das Unternehmen bemüht, seine Kunden zufriedenzustellen.
bike-components: Leidenschaft und Expertise
Seit 20 Jahren versorgt bike-components Radsportbegeisterte mit essentiellen Komponenten. Was ursprünglich aus der Leidenschaft zweier Radsportler heraus entstand, ist heute ein Unternehmen mit 200 radbegeisterten Mitarbeitern, die für alles rund um das Thema Fahrrad brennen. Von wo aus wir dafür sorgen, dass Dein Bike alles bekommt, was es braucht? Seit 2014 sitzen wir in Würselen bei Aachen - in einem großräumigen Büro und einem großzügigen Logistikzentrum mit 23.000 m² Lagerfläche.
Leidenschaftliche Beratung
Für Tim und seine Kollegen aus dem bike-components Service-Team ist eine gute und ehrliche Beratung mehr als nur ein Job. Unser Ziel: Der Kunde ist nach dem Gespräch noch mehr in sein Bike verliebt und will direkt ne Runde drehen!
Werkstatt und Tools
Deshalb gibt es in unserem Shop unter der Kategorie `Werkstatt´ eine große Auswahl an Tools, mit denen Du Dein Bike auf Vordermann bringen kannst. Drehmomentschlüssel, Kettennieter, Werkzeugkoffer oder Nippelspanner zum Zentrieren der Laufräder. Alles da! Und beraten Dich bei der Auswahl der richtigen Parts für Reparaturen oder Umbauten.
westBike: Fahrrad leihen im Kreis Heinsberg
westBike ist ein Bike-Sharing Produkt und hält sowohl Standardräder, als auch E-Bikes für Sie bereit. Rad parken, ohne die Ausleihe zu beenden? Stellen Sie das Rad an einer offiziellen westBike-Station im Kreis Heinsberg ab und drücke Sie den kleinen Hebel am Rahmenschloss nach unten.
westBike Tarife
Hier sind die Tarife für westBike:
| Tarif | Standardräder | E-Bikes |
|---|---|---|
| Basistarif | 1 € / 15 min. (max. 15 € / 24 h) | 2,50 € / 15 min. (max. 25 € / 24 h) |
| Monatstarif | 10 € / Monat (Die ersten 30 Minuten pro Ausleihe sind inklusive. Für jede weitere halbe Stunde zahlen Sie 1 € (max. 15 € / 24 h) | 15 € / Monat (Die ersten 30 Minuten pro Ausleihe sind inklusive. Für jede weitere halbe Stunde zahlen Sie 2,50 € (max. 25 € / 24 h) |
| Jahrestarif | 60 € / Jahr (Die ersten 30 Minuten pro Ausleihe sind inklusive. Für jede weitere halbe Stunde zahlen Sie 1 € (max. 15 € / 24 h) | 90 € / Jahr (Die ersten 30 Minuten pro Ausleihe sind inklusive. Für jede weitere halbe Stunde zahlen Sie 2,50 € (max. 25 € / 24 h) |
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