Wer sich dafür entscheidet, verstärkt auf das Fahrrad als Fortbewegungsmittel zu setzen, steht oftmals vor der Frage, wo der zweirädrige Gefährte über Nacht geschützt stehen kann. Denn neben der Gefahr von Vandalismus und Diebstählen spielt gerade die Witterung eine nicht unerhebliche Rolle. Ist das Fahrrad regelmäßig Regen, Schnee, Hagel, Wind, Minusgeraden aber auch direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt, nimmt es bereits nach kurzer Zeit nachhaltigen Schaden an. Eine weit verlässlichere Aufbewahrungsmöglichkeit ist eine Fahrradgarage. Sie schützt vor Witterung und hält Langfinger von Diebstahl oder Vandalismus ab. Doch es gibt noch weitere gute Gründe, sich für diese Variante zu entscheiden.
Warum eine Fahrradgarage sinnvoll ist
Auf dem Bahnhof, vor dem Mehrfamilienhaus oder neben dem Büro - überall dort, wo man sein Fahrrad für längere Zeit abstellen muss, ist eine Fahrradgarage die ideale Lösung. Radfahrer schätzen es sehr, wenn sie eine solche als Parkmöglichkeit vorfinden. Sie bietet weit mehr Komfort und Schutz als ein klassischer Fahrradständer. So wissen Sie Ihren geliebten Drahtesel am besten geschützt.
Anders als bei einfachen Fahrradüberdachungen oder einzelnen Parkern bieten unsere Fahrradgaragen zudem von allen Seiten einen Witterungsschutz. Egal ob Kinderfahrräder, Cityräder, E-Bikes oder je nach Modell auch Liege- und Lastenräder: In einem unserer Fahrradhäuser finden die verschiedenen Fahrradtypen Platz und sind sicher verwahrt.
Vielfalt und Qualität bei Fahrradgaragen
Bei unserer Vielfalt an Fahrradgaragen finden Sie garantiert das passende Modell. Unser Sortiment reicht vom klassischen Einsteigermodell für ein Rad bis hin zu unserem trendigen High-End-Produkt für mehrere Räder. Natürlich gibt es eine ganze Reihe Anbieter von Fahrradboxen. Doch was zeichnet ZIEGLER aus und warum sollten Sie uns Ihr Vertrauen schenken? Unsere in hochwertiger Qualität gefertigten Minigaragen für Fahrräder sind auf eine lange Nutzungsdauer ausgelegt. Sie bieten über viele Jahre hinweg verlässliche Sicherheit und viel Komfort für Radfahrer.
In die feuerverzinkten Seitenwände aus Stahl sind bei all unseren Modellen Lüftungslöcher integriert, um Kondenswasser zu vermeiden. Jede Fahrradgarage ist abschließbar und verhindert somit Diebstahl oder Beschädigung. Bei den meisten unserer Modelle sind die Türen mit einem Dreipunkt-Schließsystem ausgestattet und bieten dementsprechend umfassenden Schutz vor dem Zugang durch unberechtigte Personen. Über ihre Funktionalität hinaus überzeugen unsere Produkte durch ein ansprechendes Design, das jede Umgebung aufwertet. Verschiedene Varianten, Größen und Kombinationsmöglichkeiten stehen zur Verfügung. Viele Modelle sind in einer RAL-Farbe nach Wahl erhältlich.
Aufbau und Installation
Ihre Fahrradgarage wird vormontiert oder zerlegt geliefert. Eine ausführliche Anleitung, die Ihnen den Aufbau detailliert erklärt, liegt jedem ZIEGLER-Produkt bei. Die Installation kann flexibel an jedem Standort erfolgen.
Worauf Sie beim Kauf einer Fahrradbox achten sollten
Achte beim Kauf der Fahrradbox auf folgende Eigenschaften: Größe, Material und maximale Anzahl der aufnehmbaren Fahrräder - diese Eigenschaften sind essenziell für die Auswahl der passenden Fahrradbox. Die ideale Entscheidung hängt hier vor allem von deinen eigenen Wünschen und Bedürfnissen ab. Besonders bewährt und beliebt sind vor allem Fahrradboxen aus Metall, also Stahlblech. Als Nächstes bestimmst du die richtige Größe für die Box. Berücksichtige hierbei die verfügbare Stellfläche und die etwaige Anzahl der Fahrräder, die die Box oder Fahrradgarage regelmäßig aufnehmen muss. Bedenke gegebenenfalls, dass auch Roller, Skateboards oder andere Geräte ausreichend Abstellmöglichkeit brauchen.
Weitere wichtige Kaufkriterien sind:
- Die Art der Öffnung der Fahrradbox sowie die Art der Unterbringungsmöglichkeit.
- Die Frequenz, wie häufig du und deine Familie die Fahrräder raus und reinstellen.
- Die Sicherheit - Wir empfehlen dir grundsätzlich, eine Fahrradbox zu kaufen, die abschließbar ist, um einen wirkungsvollen Schutz gegen Diebstahl zu erhalten.
Tipp: Um die Sicherheit deiner Räder weiter zu erhöhen, schließe Fahrräder auch in der Box mit einem Fahrradschloss zusammen oder an einen Fahrradständer an.
Fahrradboxen bei OBI
Wenn beispielsweise in der Garage oder im Keller keine Abstellmöglichkeiten für alle Fahrräder bestehen oder der jeweilige Weg zu umständlich wäre, dann könnte eine moderne Fahrradbox die Lösung sein. Die Boxen, teilweise auch Fahrradgaragen genannt, bieten je nach Modell und Größe ausreichend Abstellmöglichkeiten für mehrere Fahrräder. Bei größeren Modellen findet sogar ein Roller oder Mofa genügend Platz. Auch Tretroller oder andere Geräte kannst du hier in der Regel trocken und sicher abstellen.
Vom Aufbau her bestehen die meisten Fahrradboxen oder Fahrradgaragen zunächst einmal aus Metall beziehungsweise Stahlblech. Es gibt auch Modelle aus Kunststoff oder Holz. Boxen aus Stahlblech haben sich vor allem in puncto Langlebigkeit, Robustheit und Sicherheit bewährt. Modelle aus Holz bieten dir eine natürlichere Optik, erfordern aber auch deutlich mehr Pflege und sind meist kostspieliger in der Anschaffung. Fahrradboxen aus Kunststoff erfordern wiederum besonders wenig Pflege und sind meist etwas preiswerter.
Je nach Variante wird die Fahrradbox über Türen nach vorne hin geöffnet und das Fahrrad entweder seitwärts oder gerade hineingeschoben. Vorteilhaft sind hierbei Fahrradgaragen und -boxen mit Schienen, in die du dein Fahrrad schieben kannst.
Bei OBI findest du Fahrradboxen in unterschiedlichen Varianten zu jeweils preiswerten Angeboten. Du kannst die Boxen bequem online im OBI Online-Shop bestellen oder aber direkt in deinem OBI Markt vor Ort kaufen. Sieh dir die aktuellen Modelle direkt an und komm bei weiteren Fragen jederzeit gern auf uns zu!
Fragen zur Fahrradbox
Dürfen Fahrradboxen überall aufgestellt werden?
Da Fahrradboxen und Fahrradgaragen baurechtlich in der Regel mit Gartenhäusern gleichgesetzt werden, kannst du eine Box nicht pauschal überall auf deinem Grundstück aufstellen. Informiere dich hierzu am besten vor dem Kauf und der Montage bei deiner örtlichen Baubehörde, um dich abzusichern. Sprich das Aufstellen der Fahrradbox zudem mit deinen direkten Nachbarn ab, damit alle frühzeitig informiert sind und der nachbarschaftliche Friede gewahrt bleibt. In den meisten Fällen dürfte der Aufbau aber genehmigungsfrei und ohne Streit bleiben, da die Boxen im Vergleich zu anderen Häusern im Garten relativ wenig Fläche und Höhe einnehmen. Viele Modell können zudem jederzeit wieder rückstandslos demontiert werden.
Bodenplatte bei der Fahrradgarage oder Fahrradbox - Ja oder Nein?
Die meisten Fahrradboxen besitzen keine Bodenplatte und sind unten offen. Ist die Box schwer genug, beispielsweise weil sie aus Metall oder Holz besteht, oder wird sie am Boden verankert, dann sind die Räder in der Fahrradgarage dennoch recht sicher vor Diebstahl. Allerdings könnte Feuchtigkeit vom Boden aus aufsteigen und, wenn auch in geringem Maß, zu Rost und witterungsbedingten Schäden an den Rädern führen. Daher empfehlen wir dir, für einen trockenen und weitgehend abgeschlossenen Untergrund zu sorgen. Hierzu eignen sich bereits einfachere Bodenplatten, die du entsprechend verlegst. Ein ebener und robuster Untergrund trägt letztlich auch zur Langlebigkeit und Stabilität der Fahrradgarage oder Box bei. Außerdem lassen sich die Türen auf einem gepflasterten Boden häufig besser öffnen und schließen.
Wie groß muss eine Fahrradbox sein?
Die optimale Größe für eine Fahrradbox oder eine Fahrradgarage hängt vom verfügbaren Platz sowie der Menge an Rädern ab, die hier regelmäßig abgestellt werden sollen. Grundsätzlich kann auch eine kleinere Box aus beispielsweise Metall bereits einen großen Beitrag zu mehr Sicherheit gegen Diebstähle und einem besseren Schutz vor Regen und Nässe bieten. Wenn du hingegen mehr Komfort und noch mehr Sicherheit möchtest, empfehlen wir dir eher auf ein größeres Modell mit geradem Einschub, integrierten Schienen und zusätzlich montiertem Fahrradständer zu setzen.
Tipp: Wenn du weitere Fragen zu Fahrradgaragen oder Fahrradboxen hast, komm auch gern in deinem örtlichen OBI Markt vorbei. Unsere freundlichen und fachkundigen Mitarbeiter helfen dir gern weiter!
Alternativen zur Fahrradgarage
Die Auswahl an großen Fahrradgaragen und kleineren Abstellsystemen ist riesig. Wer sein Fahrrad oder E-Bike vor Diebstahl und Witterung schützen will, sollte Platzbedarf, Komfort sowie Kosten vorab bedenken. Die Vor- und Nachteile auf einen Blick.
Zeltgaragen oder Abdeckplanen
Einmal aufgebaut ist es eine praktische und günstige Variante, Fahrräder vor oder hinter dem Haus wetterfest zu parken. Werden die Fahrräder im Alltag oft genutzt, ist dieses System einfacher zu handhaben als eine Abdeckplane, die vor und nach jeder Nutzung abgenommen und verstaut werden muss.
Die Vorteile:
- Das Fahrrad kann in Stehhöhe hineingeschoben, abgestellt und gesichert werden.
- Meistens ist Platz für mehrere Fahrräder.
- Recht wetterfeste Abstellfläche mit Blickschutz.
Die Nachteile:
- Kein Diebstahlschutz.
In der Regel sind die Planen wasserdicht und können am Fahrrad festgeschlossen werden. Diese kostengünstigste Variante gibt es auch für mehrere Fahrräder oder Lastenräder.
Die Vorteile:
- Geringer Platzbedarf.
- Kostengünstigste Variante bei den unterschiedlichen Systemen.
Die Nachteile:
- Das Fahrrad ist nicht vor fremdem Zugriff geschützt. Es muss stets zusammen mit Plane an einem stabilen Gegenstand oder Fahrradständer gesichert werden.
- Das Rad kann je nach Witterung und Standort umkippen und beschädigt werden.
- Bei regelmäßiger Nutzung unpraktisch, da Plane mühsam abgenommen und verstaut werden muss.
Kostenübersicht
Das Angebot an Witterungs- und Diebstahlschutz für Fahrräder und Stellplätze ist sehr vielfältig und damit sind es auch die Preisspannen. Einfache Abdeckplanen als kostengünstigste Variante kosten zwischen 10 bis 50 Euro, etwas komfortablere Zeltgaragen rund 150 bis 300 Euro.
Bei Fahrradboxen muss man je nach Größe schon mit bis zu 500 Euro Anschaffungskosten rechnen. Massive Fahrradgaragen, die einen guten Schutz vor Diebstahl und Witterung bieten, kosten schon zwischen 500 und rund 2500 Euro. Die Preise wurden während der Marktrecherche 2022 erhoben. Wer die Montage oder das Gießen eines Betonfundaments nicht selbst übernimmt, muss natürlich auch die Kosten für Handwerker einplanen.
Diebstahlsicherung oder Witterungsschutz?
Je nach Wert des Fahrrads, E-Bikes, Pedelecs oder auch Lastenrads werden sich Radfahrende eher für ein wetterbeständiges oder für ein diebstahlsicheres System entscheiden. Einen soliden Schutz vor Diebstahl bieten Fahrradboxen und Fahrradgaragen - erhältlich aus Stahl, Aluminium, Holz, undurchsichtigem Kunststoff oder Beton - mit dem entsprechenden sicheren Schließsystem an der Tür. Die Zeltgarage oder auch Abdeckplane sollte eher als Schutz vor schlechter Witterung und direkter Sonneneinstrahlung verwendet werden. In jedem Fall müssen natürlich die Fahrräder selbst entsprechend mit einem sicheren Fahrradschloss gesichert werden.
Checkliste: Vor dem Kauf zu beachten
- Abstellfläche berechnen: Nicht jeder hat genügend Platz für eine Fahrradgarage im Garten. Fahrradboxen für jeweils einzelne Fahrräder, die vor der Haustür Platz haben, gibt es allerdings schon mit den Maßen zwei Meter Länge und ein Meter Breite. Berechnet werden muss allerdings auch der Platz für den Schwenkbereich der Tür beim Öffnen. Praktisch und platzsparend sind in der Regel Modelle mit seitlichem Öffnungs- oder Rollladensystem.
- Größe richtig einschätzen: Die Größe des Abstellsystems hängt natürlich davon ab, wie viele Fahrräder oder gar E-Lastenräder untergebracht werden sollen. Wenn zu den Rädern auch noch Fahrradanhänger in die Garage passen sollen, muss diese recht groß geplant werden. Mittlerweile gibt es allerdings auch schon Fahrradgaragen mit Erweiterungssystemen.
- Gibt es mehrere Nutzer? Bei Mehrparteien-Häusern haben eventuell auch die Nachbarn Interesse an einer gemeinsam genutzten, größeren Fahrradgarage.
- Längs oder quer einstellen? Meist ist es einfacher, die Fahrräder kurz anzuheben und seitlich beziehungsweise quer einzustellen. Bei seitlichen Klappen zum Öffnen oder Rollladensystemen kann auch Gepäck für eine Fahrradtour bereits in der Box oder Garage leichter am Rad montiert werden. Wer mehrere Räder nebeneinander parkt, sollte diese in Längsrichtung einstellen. Hier empfehlen sich Rampensysteme, die jedes zweite Fahrrad so anheben, das sich die Lenker nicht blockieren.
- Aufhängen am Vorderrad ist sinnvoll. Eine Aufhängung des Vorderrads an einer stabilen Wand ist in jedem Fall platzsparend. Damit kann die benötigte Grundfläche für die Unterbringung der Fahrräder gut minimiert werden. Für schwere E-Bikes, Pedelecs und Fahrräder gibt es mittlerweile schon spezielle Lifter, die die Räder in die hängende Position bringen.
- Klären, ob Baugenehmigung nötig ist: In der Regel ist für das Aufstellen kleinerer Fahrradgaragen und -boxen keine Baugenehmigung nötig. Bei größeren Fahrradgaragen sollte im Zweifelsfall bei der zuständigen Gemeinde nachgefragt werden. Denn meistens ist das maximale umbaute Volumen als Maß für eine Genehmigungspflicht festgelegt. Wer den Fahrradabstellplatz direkt an die Grundstücksgrenze bauen möchte, sollte in jedem Fall vorher die Genehmigung des Nachbarn einholen und die regionale Behörde befragen.
- Sicherheit und Diebstahlschutz berücksichtigen: Je nach Wert der Fahrräder empfiehlt sich ein Abstellsystem, das vor Einblicken gut schützt und über ein qualitativ hochwertiges Schließsystem verfügt.
Umgang mit E-Bike Akkus im Winter
Allerdings sollte diese nur bei milden Außentemperaturen bis zu 10 Grad Celsius genutzt werden. Denn bei passenden Temperaturen nimmt der Akku die Ladung leichter auf und kann im Betrieb sofort die volle Leistung abgeben.
Bis zu einer Außentemperatur von 10 Grad können Akkus noch problemlos draußen geladen werden. Ansonsten sollte der Akku im Winter bei niedrigeren Temperaturen immer mit ins Haus genommen und dort aufgeladen werden. E-Bikes mit fest installierten Akkus sollten gleich im Haus "überwintern".
Deshalb auch vorab bedenken: E-Bikes mit fest installiertem Akku erfordern bei niedrigen Temperaturen unter 10 Grad eine besondere Behandlung - speziell beim Laden. Deswegen sollten sie möglichst in leicht gewärmten Räumen untergebracht werden. Bei Fahrradgaragen ist das schwer machbar, da Heizen in diesen schlecht isolierten Räumen verschwenderisch wäre.
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