Der Helm gehört zur Pflichtausstattung in Sachen Fahrradausrüstung eines jeden Radfahrers. Doch der Helm muss nicht immer lästig sein, ganz im Gegenteil. Besonders in den letzten Jahren kam ein Trend auf, welcher den Helm sogar für Actionliebhaber zu einem nützlichen Utensil macht. Denn er dient als Halterung einer GoPro Kamera am Helm.
Für viele Radfahrer stellt sich jedoch die Frage, wie man eine GoPro überhaupt befestigen kann. Wir haben uns diesem Problem angenommen und nach Möglichkeiten gesucht, Helm und GoPro miteinander zu verbinden.
Befestigungsmöglichkeiten auf dem Helm
Helme gibt es viele und sie sind nicht genormt! Dies bedeutet im Umkehrschluss auch, dass es eigentlich recht schwierig sein müsste, immer einen Weg zu finden, um eine GoPro daran befestigen zu können. Dem ist zum Glück nicht so. Meist ist es nicht schwierig, eine Kamera am Helm anzubringen, da sich immer eine Stelle findet. Das Problem daran ist, dass der Sitz der Kamera alles andere als stabil ist. Ein ständiges Wackeln der GoPro lässt sich also nicht vermeiden. Was also tun, um in den vollen Genuss der beliebtesten Radwege zu kommen? Denn Videomaterial, welches durch ein ständiges Wackeln der Kamera aufgenommen wird, ist kaum verwertbar.
Generell wird zwischen drei Varianten unterschieden, zwischen denen eine GoPro am Helm befestigt werden kann. Ob vorne, seitlich oder hinten am Helm. Dies sollte man davon abhängig machen, was das Ziel der Aufnahme ist. Die erste Möglichkeit sind Klebepads. Zudem ist es auch möglich, Vented Helmet Strap oder Kopfbandhalterung für den nötigen Halt zu sorgen. Gerade bei Hochleistungssportlern, welche auf Ausdauer trainieren, ist es enorm wichtig, die eigenen Verhaltensweisen analysieren zu können. Daher ist der richtige Halt von enormer Bedeutung. Auch dem Verlust einer GoPro durch Abfallen während der Fahrt wird somit vorgebeugt.
Das Anbringen mittels Klebepad
Eine GoPro mit Klebepads anzubringen ist zunächst ein logischer Vorgang. Doch ganz so einfach ist es nicht. Wichtig ist vor allem, dass man sich eine Stelle auf dem Helm aussucht, auf der der gesamte Klebestreifen Halt findet. Entstehen Luftblasen oder ähnliches, kann ein perfekter Halt nicht erreicht werden.
Ein großer Nachteil an Klebepads ist, dass sie mit der Zeit an Haftung verlieren. Besonders durch äußere Einflüsse, wie Regen, Schnee oder enorme Hitze kann die Qualität der Haftung beeinflusst werden. Darum sollten die Klebepads regelmäßig ausgetauscht werden.
Ein weiterer Aspekt sollte mit beachtet werden, denn der Untergrund, also der Helm, sollte möglichst schmutz- und fettfrei sein. Ansonsten kann die GoPro verrutschen oder gar abfallen.
Vented Helmet Mount
Der Vented Helmet Mount ist eine Art Gurthalterung, durch die gewisse Gegenstände am Helm befestigt werden können. Möglich ist dies durch die vielen Schlitze, welche oftmals zur Belüftung des Kopfes am Helm angebracht sind.
So ist es möglich, durch diesen Gurt auch eine GoPro sicher am Helm befestigen zu können. Ein leichtes Verrutschen kann allerdings nicht ganz vermieden werden. Daher ist dies, wie wir finden, nicht die beste Alternative. Gerade für Fahrer von einem Rennrad kann dies allerdings eine der besten Alternativen sein. Da deren Helme besonders viele Möglichkeiten bieten, eine GoPro zu befestigen. Viel schwieriger wird es hingegen bei Zeitfahrhelmen.
Die Kopfbandhalterung
Die Kopfbandhalterung ist im Zusammenhang mit einem Radfahrer eine eher ungewöhnliche Variante der Befestigung. Dennoch wird sie von einigen Radfahrern aus bestimmten Gründen genutzt. Die Kopfbandhalterung kann nicht nur über den Kopf selbst gezogen werden, sondern auch um den Helm herum. Richtig montiert bietet die Kopfbandhalterung dann einen perfekten Halt am Helm. Das Aussehen erinnert dann etwas an eine Stirnlampe, welche auch oftmals auf diese Art und Weise angebracht werden.
Die Kameraperspektiven
Gerade die Kameraperspektive sollte an das Vorhaben angepasst werden. Denn nicht jeder Träger einer GoPro nutzt diese aus denselben Gründen. Hochleistungssportler nutzen die GoPro meist, um eigene Verhaltensweisen auf bestimmten Strecken zu analysieren. Daher wird die Kamera nach vorne gerichtet getragen. Wer aber auch gerne wissen möchte, was um sich herum geschieht, der kann die GoPro auch gerne nach hinten richten. Dies ist im Nachgang eine besonders interessante Perspektive. Für Urlauber oder Genießer der Natur lohnt sich auch die Halterung zur Seite, da man auf Radtouren oftmals parallel zu Flüssen oder Bergen fährt. Im Nachgang lässt sich dies dann nochmal in vollen Zügen genießen.
Weitere Befestigungsideen
Es gibt auch kreative Lösungen für die Befestigung am Helm. So können beispielsweise eine Grundplatte mit einem 4-Loch Klicksystem am Helm montiert werden, worauf dann eine Kamera oder eine Taschenlampe befestigt werden kann. Diese Grundplatte wird mit Kabelbindern befestigt und kann bei Bedarf auch mit einem Gelenk versehen werden, um die Kamera in verschiedene Richtungen zu schwenken. Für die WIFI Fernbedienung der GOPRO gibt es ebenfalls diverse Befestigungsmöglichkeiten, sodass sie einfach erreichbar und gut ablesbar ist.
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