Fahrradhelm Befestigungsmöglichkeiten: So sitzt der Helm richtig und sicher

Der Helm gehört zur Pflichtausstattung in Sachen Fahrradausrüstung eines jeden Radfahrers. Doch der Helm muss nicht immer lästig sein, ganz im Gegenteil. Besonders in den letzten Jahren kam ein Trend auf, welcher den Helm sogar für Actionliebhaber zu einem nützlichen Utensil macht. Denn er dient als Halterung einer GoPro Kamera am Helm.

GoPro am Fahrradhelm befestigen

Viele Radfahrer fragen sich, wie man eine GoPro überhaupt befestigen kann. Wir haben uns diesem Problem angenommen und nach Möglichkeiten gesucht, Helm und GoPro miteinander zu verbinden.

Vorteile der GoPro-Befestigung am Helm

  • Eine GoPro Kamera filmt während des Fahrens alles um einen herum, sodass man nach der Rückreise aus dem Urlaub nochmal alles neu durchleben kann.
  • Die einzigartigen Eindrücke der Natur können so nochmal angeschaut werden, um sich das Urlaubsgefühl mit nach Hause nehmen zu können.
  • Auch für Mountainbiker dient die GoPro Kamera als perfekte Möglichkeit, ihre eigenen Strecken und Wege zu analysieren.

Befestigungsmöglichkeiten auf dem Helm

Helme gibt es viele und sie sind nicht genormt! Dies bedeutet im Umkehrschluss auch, dass es eigentlich recht schwierig sein müsste, immer einen Weg zu finden, um eine GoPro daran befestigen zu können. Dem ist zum Glück nicht so. Meist ist es nicht schwierig, eine Kamera am Helm anzubringen, da sich immer eine Stelle findet. Das Problem daran ist, dass der Sitz der Kamera alles andere als stabil ist. Ein ständiges Wackeln der GoPro lässt sich also nicht vermeiden. Was also tun, um in den vollen Genuss der beliebtesten Radwege zu kommen? Denn Videomaterial, welches durch ein ständiges Wackeln der Kamera aufgenommen wird, ist kaum verwertbar.

Generell wird zwischen drei Varianten unterschieden, zwischen denen eine GoPro am Helm befestigt werden kann. Ob vorne, seitlich oder hinten am Helm. Dies sollte man davon abhängig machen, was das Ziel der Aufnahme ist.

1. Das Anbringen mittels Klebepad

Eine GoPro mit Klebepads anzubringen, ist zunächst ein logischer Vorgang. Doch ganz so einfach ist es nicht. Wichtig ist vor allem, dass man sich eine Stelle auf dem Helm aussucht, auf der der gesamte Klebestreifen Halt findet. Entstehen Luftblasen oder ähnliches, kann ein perfekter Halt nicht erreicht werden. Ein weiterer Aspekt sollte mit beachtet werden, denn der Untergrund, also der Helm, sollte möglichst schmutz- und fettfrei sein. Ansonsten kann die GoPro verrutschen oder gar abfallen.

Ein großer Nachteil an Klebepads ist, dass sie mit der Zeit an Haftung verlieren. Besonders durch äußere Einflüsse, wie Regen, Schnee oder enorme Hitze kann die Qualität der Haftung beeinflusst werden. Darum sollten die Klebepads regelmäßig ausgetauscht werden.

2. Vented Helmet Mount

Der Vented Helmet Mount ist eine Art Gurthalterung, durch die gewisse Gegenstände am Helm befestigt werden können. Möglich ist dies durch die vielen Schlitze, welche oftmals zur Belüftung des Kopfes am Helm angebracht sind. So ist es möglich, durch diesen Gurt auch eine GoPro sicher am Helm befestigen zu können. Ein leichtes Verrutschen kann allerdings nicht ganz vermieden werden. Daher ist dies, wie wir finden, nicht die beste Alternative. Gerade für Fahrer von einem Rennrad kann dies allerdings eine der besten Alternativen sein. Da deren Helme besonders viele Möglichkeiten bieten, eine GoPro zu befestigen. Viel schwieriger wird es hingegen bei Zeitfahrhelmen.

3. Die Kopfbandhalterung

Die Kopfbandhalterung ist im Zusammenhang mit einem Radfahrer eine eher ungewöhnliche Variante der Befestigung. Dennoch wird sie von einigen Radfahrern aus bestimmten Gründen genutzt. Die Kopfbandhalterung kann nicht nur über den Kopf selbst gezogen werden, sondern auch um den Helm herum. Richtig montiert bietet die Kopfbandhalterung dann einen perfekten Halt am Helm. Das Aussehen erinnert dann etwas an eine Stirnlampe, welche auch oftmals auf diese Art und Weise angebracht werden.

Die Kameraperspektiven

Gerade die Kameraperspektive sollte an das Vorhaben angepasst werden. Denn nicht jeder Träger einer GoPro nutzt diese aus denselben Gründen. Hochleistungssportler nutzen die GoPro meist, um eigene Verhaltensweisen auf bestimmten Strecken zu analysieren. Daher wird die Kamera nach vorne gerichtet getragen. Wer aber auch gerne wissen möchte, was um sich herum geschieht, der kann die GoPro auch gerne nach hinten richten. Dies ist im Nachgang eine besonders interessante Perspektive. Für Urlauber oder Genießer der Natur lohnt sich auch die Halterung zur Seite, da man auf Radtouren oftmals parallel zu Flüssen oder Bergen fährt. Im Nachgang lässt sich dies dann nochmal in vollen Zügen genießen.

Der richtige Sitz des Fahrradhelms

Fahrradhelme schützen - aber nur, wenn sie richtig sitzen. Wie Du Deinen Helm richtig einstellst, wird hier in ein paar einfachen Schritten erklärt. Der Fahrradhelm sitzt viel zu weit im Nacken. Wir zeigen Dir in diesem Blogbericht, wie Du den für Dich passenden Fahrradhelm findest und diesen optimal an Deinen Kopf anpasst. Denn nur ein richtig eingestellter Helm bleibt auch bei einem Sturz richtig auf dem Kopf und kann Dich so zuverlässig vor Verletzungen schützen.

Vor dem Kauf

Bevor Du Dir einen neuen Fahrradhelm kaufst, solltest Du Dir über die richtige Größe Gedanken machen. Helmgrößen richten sich nach dem Kopfumfang. Obwohl eigentlich alle neuen Fahrradhelme eine Kopfumfangsverstellung haben, gibt es unterschiedliche Helmgrößen. Die Verteilung der Größen kann je nach Hersteller variieren. So ist etwa ein Helm in Größe M von Alpina für einen Kopfumfang von 55 bis 57 cm gedacht, während ein Helm von MET in Größe M für 56-59 cm passen soll. Also heißt es vor dem Helmkauf, Kopfumfang messen! Dazu nimmst Du Dir ein Maßband und legst es ca. 2 cm über Deinen Augenbrauen an und führst es einmal um Deinen Kopf. Dabei sollte das Maßband ein bisschen nach hinten abfallen. Ist das Maßband richtig angesetzt, kannst Du es stramm ziehen und Deinen Kopfumfang ablesen.

Ebenfalls gilt zu beachten, dass Hersteller unterschiedliche Musterköpfe verwenden. Daher ist nicht gesagt, dass jeder ausreichend große Helm jedem Träger oder jeder Trägerin gleich gut passen wird. Am besten ist, Du findest „Deinen“ Hersteller durch sorgsames Ausprobieren, damit es beim Radfahren keine unangenehmen Druckstellen gibt, die Dir den Spaß vermiesen.

Die richtige Einstellung

Dein Fahrradhelm darf nicht auf den Augenbrauen kleben und sollte nicht zu weit im Nacken sitzen. Dabei solltest Du folgende Punkte beachten:

  • Der Kinnriemen sollte so fest wie möglich sitzen, Dich aber nicht beim Atmen oder Mund öffnen hindern
  • Das Gurtdreieck sollte direkt unter dem Ohrläppchen sitzen
  • Die Gurte, die das Dreieck bilden, sollten auch fest am Kopf anliegen und dem Helm wenig Spiel zur Bewegung bieten

Bei der Einstellung der Gurte solltest Du sehr sorgfältig vorgehen. Die Weitenverstellung ist bei Fahrradhelmen längst Standard. Drehe sie so weit zu, bis Du merkst, dass der Helm eng anliegt. Setze den Helm auf und bediene die Umfangseinstellung, bis Du merkst, dass der Helm eng wird. Danach solltest Du den Helm nicht mehr vom Kopf abheben können, ohne einen deutlichen Widerstand zu spüren. Es gibt auch einige Helmmodelle, bei denen das Einstellsystem in der Höhe verstellt werden kann, was je nach Kopfform oder zum Beispiel bei Frauen mit Zopf praktisch sein kann. Um den Helm auszuziehen, musst Du die Einstellung dann erst wieder lösen.

Was tun, wenn der Helm noch wackelt?

Wackelt der Helm trotz sorgfältiger Einstellung noch auf dem Kopf, kann es eigentlich nur daran liegen, dass der Helm zu groß ist oder die Helmpolster zu dünn sind. Bei den meisten Helmen liegen Helmpolster in 2 Dicken bei oder sie sind nachträglich als Ersatzteil zu kaufen.

Verschiedene Arten von Fahrradhelmen

Es gibt verschiedene Arten von Fahrradhelmen, die für unterschiedliche Bedürfnisse und Einsatzbereiche entwickelt wurden:

  • Straßenhelme: Diese Helme sind für den Einsatz beim Rennradfahren oder beim Fahren auf der Straße bestimmt.
  • MTB / Allrounder: Diese Helme sind für den Einsatz beim Mountainbiken entwickelt.
  • Rennradhelme: Diese Helme sind für den Einsatz beim Rennradfahren auf höchstem Niveau entwickelt.
  • Urban / City: Diese Helme sind für den allgemeinen Einsatz beim Fahrradfahren im Alltag oder in der Freizeit bestimmt.
  • Fullfacehelm: Ein Fullfacehelm ist ein Fahrradhelm, der den gesamten Kopf des Fahrers bedeckt. Diese Helme haben eine große Schale, die um den Kopf herumläuft und ein Visier, das den Mund und die Nase des Fahrers bedeckt. Fullfacehelme werden in der Regel beim Mountainbiken oder beim Downhill-Fahren verwendet, da sie einen zusätzlichen Schutz für das Gesicht und den Unterkiefer bieten und dadurch das Risiko von Verletzungen bei Stürzen verringern.

Die Wahl des richtigen Fahrradhelms

Die Wahl des richtigen Fahrradhelms hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel dem Geschlecht, dem Alter, der Kopfgröße und dem Einsatzbereich des Fahrrads. Um den richtigen Fahrradhelm zu finden, sollten du zunächst die Größe deines Kopfes messen, indem du ein Maßband um den Kopf legst und dabei die breiteste Stelle über den Ohren und der Stirn bestimmst. Anschließend kannst du die Größenangaben des Fahrradhelms mit deinen Kopfmaßen vergleichen und so den richtigen Fahrradhelm für dich auswählen. Es ist auch wichtig, dass der Fahrradhelm bequem und sicher sitzt und dass er dein Gesicht und deinen Kopf komplett abdeckt.

Wie sollte ein Fahrradhelm sitzen?

Ein Fahrradhelm sollte so sitzen, dass er fest auf dem Kopf aufliegt und nicht verrutschen kann. Er sollte auf der Mitte des Kopfes angesetzt werden und sicher befestigt sein. Die Riemen des Helms sollten so eingestellt werden, dass sie fest um das Kinn sitzen, ohne dabei jedoch einzuengen. Wenn der Helm ordentlich sitzt, sollte man ihn kaum spüren und er sollte sich auch bei ruckartigen Bewegungen nicht verrücken. Wenn du dir unsicher bist, ob der Helm richtig sitzt, kannst du uns gerne um Rat fragen.

Aufbewahrung des Fahrradhelms

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Fahrradhelm aufzubewahren:

  • Im Fahrradkorb: Wenn dein Fahrrad über einen Fahrradkorb verfügt, kannst du den Fahrradhelm darin verstauen. Diese Option ist besonders praktisch, wenn du den Fahrradhelm nur gelegentlich transportierst und wenn genügend Platz im Fahrradkorb vorhanden ist.
  • In einer Fahrradtasche: Wenn dein Fahrrad über eine Fahrradtasche verfügt, kannst du den Fahrradhelm darin verstauen. Diese Option ist besonders praktisch, wenn du den Fahrradhelm häufig transportierst.
  • In einem Fahrradkoffer: Wenn du über einen Fahrradkoffer verfügst, in dem das Fahrrad transportiert wird, kannst du den Fahrradhelm darin verstauen. Diese Option ist besonders praktisch, wenn du den Fahrradhelm häufig transportieren und wenn genügend Platz im Fahrradkoffer vorhanden ist.
  • An einem Fahrradständer: Wenn dein Fahrrad über einen Fahrradständer verfügt, kannst du den Fahrradhelm daran befestigen.

Entsorgung eines Fahrradhelms

Ein Fahrradhelm ist ein wichtiges Sicherheitszubehör und sollte sorgfältig behandelt und entsorgt werden. Wenn dein Fahrradhelm beschädigt oder abgenutzt ist und nicht mehr verwendet werden kann, solltest du ihn sicher und verantwortungsbewusst entsorgen.

  • Recycling: Viele Gemeinden und Städte bieten Recycling-Programme für Fahrradhelme an.
  • Second-Hand-Läden: Du kannst deinen Fahrradhelm auch an Second-Hand-Läden oder Wohltätigkeitsorganisationen spenden.

Weitere Informationen rund um den Fahrradhelm

Für ein E-Bike wird in der Regel der gleiche Fahrradhelm empfohlen wie für ein normales Fahrrad. In Deutschland ist es Pflicht, einen Fahrradhelm zu tragen, wenn man jünger als 12 Jahre alt ist. Für ältere Personen ist das Tragen eines Fahrradhelms nicht verpflichtend, es wird jedoch dringend empfohlen, einen zu tragen, um sich im Falle eines Unfalls zu schützen.

Beschädigung durch Herunterfallen?

Ob ein Fahrradhelm beschädigt wurde, wenn er herunterfällt, kann man in der Regel erst beurteilen, wenn man ihn genauer untersucht hat. Ein Fahrradhelm besteht aus robusten Materialien, die dazu entworfen sind, um im Falle eines Unfalls deinen Kopf zu schützen. Wenn dein Helm herunterfällt, kann es sein, dass er beschädigt wurde und nicht mehr voll funktionstüchtig ist. Es ist deshalb wichtig, den Helm nach einem Sturz sorgfältig zu untersuchen und gegebenenfalls auszutauschen. Auch wenn der Helm nach einem Fall auf den ersten Blick unbeschädigt aussieht, kann es sein, dass die inneren Schutzschichten beschädigt wurden und der Helm nicht mehr den notwendigen Schutz bietet.

Fahrradhelme mit Licht

Ja, es gibt tatsächlich Fahrradhelme mit Licht. Einige Hersteller Uvex oder Lumos, bieten Helme an, die über integrierte Beleuchtung verfügen, entweder in Form von LED-Leuchten oder durch Reflektoren, die das Licht von anderen Lichtquellen zurückwerfen. Dies kann eine nützliche Funktion sein, insbesondere für Fahrradfahrer, die in der Dämmerung oder im Dunkeln unterwegs sind. Es ist möglich, Fahrradhelme mit nachträglich anbringbaren Beleuchtungssystemen auszustatten. Es gibt verschiedene Beleuchtungssysteme, die für Fahrradhelme erhältlich sind, wie zum Beispiel kleine LED-Leuchten, die an den Helm befestigt werden können.

Zubehör für Fahrradhelme

Es gibt eine Vielzahl von Zubehörteilen, die für Fahrradhelme erhältlich sind:

  • Visiere: Visiere können an Fahrradhelmen befestigt werden, um die Augen vor Sonnenlicht und Regen zu schützen.
  • Helmkameras: Helmkameras ermöglichen es, Aufnahmen aus der Perspektive des Fahrradfahrers zu machen.
  • Reflektoren: Reflektoren können an Fahrradhelmen befestigt werden, um im Dunkeln besser gesehen zu werden.
  • Helmtaschen: Helmtaschen sind kleine Taschen, die an Fahrradhelmen befestigt werden können, um kleine Gegenstände wie Schlüssel oder Geldbörsen zu verstauen.

Es ist wichtig, beim Kauf von Zubehörteilen für Fahrradhelme darauf zu achten, dass sie von guter Qualität sind und sicher an dem Helm befestigt werden können.

Kinderfahrradhelme

Kinderfahrradhelme sind speziell für Kinder entwickelte Fahrradhelme, die ihren Kopf beim Fahrradfahren schützen. Sie unterscheiden sich von Erwachsenenhelmen in verschiedenen Punkten, insbesondere in ihrer Größe und Passform. Kinderfahrradhelme sind in verschiedenen Größen erhältlich, um sicherzustellen, dass sie für die meisten Kinder geeignet sind. Es ist wichtig, den Kopfumfang des Kindes zu messen, bevor man einen Helm kauft, um sicherzustellen, dass man die richtige Größe wählt. Helme für Kinder sind in verschiedenen Farben und Designs erhältlich, um sie attraktiv für Kinder zu machen. Es ist wichtig, dass das Design des Helms dem Geschmack des Kindes entspricht, damit es gerne damit fährt.

Fahrradhelme für Frauen

Fahrradhelme für Frauen sind Helme, die speziell für Frauen entwickelt wurden. Sie unterscheiden sich von Fahrradhelmen für Männer in verschiedenen Punkten, insbesondere in ihrem Design und ihrer Passform.

MIPS-System

Es ist wichtig, beim Kauf eines Fahrradhelms darauf zu achten, dass er den geltenden Sicherheitsstandards entspricht und eine geeignete Passform hat. MIPS ist ein Sicherheitssystem, das in einigen Fahrradhelmen verwendet wird. MIPS steht für "Multi-Directional Impact Protection System" und ist ein zusätzliches Schutzsystem, das bei bestimmten Arten von Aufprall- oder Stürzszenarien helfen soll, die Kopfverletzungen verringern können. MIPS-Systeme arbeiten, indem sie eine zusätzliche Schicht im Innern des Helms einfügen, die es ermöglicht, dass der Helm leicht auf dem Kopf rotieren kann, wodurch die Kräfte, die bei einem Aufprall auf den Helm wirken, besser absorbiert werden können.

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