Fahrradhelme sind ein wichtiges Sicherheitsaccessoire. Alle großen Verbrauchertester testen in regelmäßigen Abständen die neusten Modelle und küren Testsieger. Die Mindestanforderungen, die ein Fahrradhelm im Test bestehen muss, sind die der europäischen Fahrradhelmnorm EN 1078. Hieran haben sich auch der ADAC (2017), die Stiftung Warentest (2017) und Ökotest (2018) orientiert.
Testkriterien und Schwerpunkte
Darüber gehen die Tester aber alle noch etwas hinaus. Insbesondere die Stiftung Warentest hat ihren Test um sämtliche Sicherheits-Testfaktoren erweitert. So prüften sie z.B. nicht nur einen Fall auf eine gerade Fläche, sondern auch einen Fall auf eine Schräge. Dem ADAC kommt es in seinem Fahrradhelm Test besonders auf die Sicherheit im Straßenverkehr an, für sie ist es daher auch ein Testkriterium, dass ein Fahrradhelm gut zu sehen ist und mit Reflektoren und /oder Rücklicht ausgestattet ist.
Auf keinen Fall empfehlen sie schwarze Modelle. Der ADAC ist der einzige der drei Tester, der seine Testergebnisse inkl. Testsieger kostenlos im Internet zur Verfügung stellt. Die Ergebnisse von Ökotest und Stiftung Warentest müssen kostenpflichtig auf deren Webseiten abgerufen werden und dürfen nicht veröffentlicht werden.
Das Magazin Ökotest ließ 2018 zwei Modelle durch den Test fallen. Der ADAC hatte von 15 Fahrradhelmen im Test 7 mit „gut“ bewertete. Ebenso bei Stiftung Warentest: 7 x „gut“ bei 15 Modellen. Ein „sehr gut“ verlieh nur Ökotest, aber auch nur für ein einziges Modell.
Warum ein Fahrradhelm wichtig ist
Ein Fahrradhelm bietet einen entscheidenden Vorteil: Sicherheit. Viele Menschen ziehen keinen Fahrradhelm auf, weil dieser langweilig oder spießig aussieht. Jedoch kann Ihnen der Fahrradhelm das Leben retten. Jedes Jahr kommt es zu Tausenden von Unfällen zwischen Fahrradfahrern, Autos, Fußgängern oder den Gezeiten. Innerhalb weniger Sekunden fallen Sie vom Bike und landen mit dem Kopf auf dem harten Boden.
Zwar kann unser Körper einiges aushalten, doch eine zu große Krafteinwirkung führt zu Kopfverletzungen wie Beulen, Platzwunden oder sogar Schädelbrüchen. Genau diese Kopfverletzungen verhindern Sie mit einem Radhelm. Daher ist der größte Vorteil eines Fahrradhelms, dass Sie sicherer unterwegs sind. Selbst Stürze stellen keine große Gefahr mehr für Ihren Kopf dar. Vor allem Kinder sollten dabei nicht auf einen Fahrradhelm verzichten.
Untersuchungen ergeben: Jeder Helm ist besser als gar kein Helm. Das heißt: auch ein schlechter Helm bietent einen gewissen Schutz vor Kopfverletzungen. Doch die besten Modelle haben viele Vorzüge in der Handhabung und Sicherheit und sind zudem mit vielen weiteren Features wie Rücklicht etc.
Ein weiterer Vorteil von einem Modell aus einem Fahrradhelm Test ist, dass Sie gut durchlüftetet werden. Beim Fahrradfahren ist es keine Seltenheit, dass Sie irgendwann zu schwitzen beginnen. Immerhin ist das Radfahren anstrengend. Dank der Belüftungsschlitze sorgen Sie aber dafür, dass Ihr Kopf ständig kühl und belüftet bleibt.
Aber auch das Design kann vom Helm überzeugen. Gerade Kinder erfreuen sich an den bunten Farben. Zudem gibt es heute bereits außergewöhnliche Formen, sodass jedes Kind den Fahrradhelm gerne trägt.
Natürlich sagt der Name „Fahrradhelm“, dass Sie den Helm vor allem beim Radfahren tragen können. Das ist aber nicht der Fall, denn ein Fahrradhelm ist für alle Sportarten geeignet, wo Sie mit hohen Geschwindigkeiten konfrontiert werden. Beispielsweise sollten Sie einen Helm stets beim Skateboarden oder Inlineskating tragen. Gemeinsam mit der passenden Schutzkleidung sind Sie im Falle eines Sturzes bestens geschützt.
Gerade beim Skateboarden fallen Sie bestimmt das eine oder andere Mal hin. Zwar ist ein Fahrradhelm eher auf schnelle Geschwindigkeiten ausgelegt, doch in manchen Fällen können Sie den Helm zweckentfremden. Beispielsweise kommt er nun auch beim Reiten, Kajakfahren oder Skifahren zum Einsatz.
Auf keinen Fall sollten Sie den Fahrradhelm für das Moped oder Motorrad verwenden.
Weichschalen- vs. Hartschalenhelme
Bei Fahrradhelmen wird im Vergleich zwischen zwei Arten unterschieden: Weichschalen- und Hartschalenhelm. Der große Unterschied ist der Aufbau. Hartschalenhelme bestehen aus Schaumstoff sowie einem harten Überzug aus Kunststoff. Bei Weichschalenhelmen erhalten Sie lediglich eine Schale aus Hartschaumstoff.
Weichschalenhelm
Der Weichschalenhelm besitzt eine Schicht aus Hartschaum. Der große Vorteil dieser Art ist, dass er für relativ geringe Preise angeboten wird. Auch das Gewicht ist ein großer Vorteil, denn der Weichschalenhelm ist überraschend leicht. Doch ein Softshell-Helm bietet Ihnen viele Nachteile. Der Hartschaum scheint auf dem ersten Blick zwar sehr robust, wirkt aber zu viel Druck auf den Helm, bricht er leicht auseinander. Daher ist er im Vergleich zum Hardshell-Helm nicht so sicher und stabil.
Außerdem sind Weichschalenhelme nur in begrenzten Maße zu reinigen, sodass es schnell passiert, dass der Helm unansehnlich wird. Zwar gibt es für die Helme unterschiedliche Überzüge, doch im Innenbereich helfen diese nicht. Grob gesagt entsprechen Weichschalenhelme nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik.
Nach Meinung der Experten sollten Sie ein solches Modell aus einem Fahrradhelm Test nicht mehr verwenden.
Hartschalenhelme
Die wesentlich bessere Lösung ist ein Hartschalenhelm. Zwar sind die Preise und das Gewicht ein wenig höher, doch dafür erhalten Sie eine hervorragende Schutzwirkung und Pflegeleichtigkeit. Das Besondere an Hardshell-Helmen ist, dass nicht nur eine dämpfende Schicht vorliegt, sondern auch eine harte Außenschale aus Kunststoff.
Dank der glatten und harten Oberfläche erhalten Sie einen guten Schutz gegen mechanische Einwirkungen. Aber auch eine raue Behandlung ist meist kein Problem, weshalb sich ein Hartschalenhelm hervorragend für Kinder eignet. In der Regel wird ein solcher Fahrradhelm mit einem Dreipunkt-Gurt sowie Kinnriemen befestigt. Sie können die einzelnen Teile flexibel verstellen, sodass der Helm perfekt auf Ihren Kopf angepasst wird. Außerdem wird dadurch verhindert, dass sich der Helm verschiebt oder verrutscht.
Natürlich sollten Sie auch den Komfort nicht vergessen. Das bedeutet, der Hartschalenhelm sitzt nicht mit der harten Schale direkt auf dem Kopf, sondern Sie erhalten noch eine weiche Polsterung. Diese sorgt dafür, dass der Helm sehr bequem ist und zusätzlich Schweiß aufnimmt.
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Der Kauf eines Fahrradhelms ist nicht voreilig zu tätigen. Immerhin hängt Ihre Sicherheit oder sogar Ihr Leben von einem guten Fahrradhelm ab. Lassen Sie sich beim Kauf deshalb ausreichend Zeit und wählen Sie ein Modell, dass zu 100 Prozent mit den Normen und den eigenen Wünschen übereinstimmt.
Sie sollten den Fahrradhelm vor dem Kauf immer genau testen und überprüfen. Setzen Sie den Helm auf den Kopf und schauen Sie, ob dieser gut sitzt. Spielen Sie vor allem mit den Gurten und dem Verstellrad. Immerhin können Sie den Helm somit genau Ihrem Kopf anpassen.
Sehr viel wichtiger ist aber der Kinnriemen. Sollte dieser nicht gut sitzen, verrutscht der Helm bei einem Sturz und Sie sind nicht mehr geschützt. Der Verschluss ist sehr wichtig, denn er soll nicht nur den Helm sicher am Kopf halten, sondern sich auch leicht öffnen und schließen lassen.
Die meisten Hersteller aus einem Fahrradhelm Test setzen auf einen Klickverschluss. Das ist die einfachste Lösung. Gut ist, wenn der Verschluss aus Metall besteht. Natürlich ist der Helm dadurch etwas schwerer, aber ein Metallverschluss ist wesentlich robuster. Außerdem gilt Metall als sehr hygienisch, da Sie es leicht reinigen können. Kunststoff ist aber ebenso in Ordnung. Achten Sie nur darauf, dass Sie den Verschluss mit einer Hand öffnen und schließen können.
Werfen Sie einen Blick ins Innere. Eine gute Polsterung ist sehr wichtig und bietet unterschiedliche Vorteile. In erster Linie sollte die Polsterung Sie vor Druckstellen schützen. Daher muss sie angenehm weich und kuschelig sein. Am besten sollten Sie das harte Material des Helms gar nicht spüren. Ansonsten muss die Polsterung saugfähig sein. Gerade beim Radfahren beginnen Sie zu schwitzen, sodass Ihnen der Schweiß leicht in die Augen laufen kann. Daher muss die Polsterung den Schweiß auffangen und nach außen tragen.
Praktisch ist, wenn die Polsterung per Klettverschluss im Fahrradhelm angebracht ist.
Für die eigene Sicherheit sollten Sie nur ein Modell aus einem Fahrradhelm Test kaufen, welches über verschiedene Prüfzeichen verfügt. Vor allem bei sehr günstigen Modellen sollten Sie nicht auf Prüfzeichen verzichten. Besonders wichtig sind die gesetzlichen Sicherheitsstandards. Insofern sollten die Helme das Zeichen zu DIN EN 1078 bieten. Finden Sie einen Helm, der ohne das CE-Zeichen auskommt, kaufen Sie ihn auf keinen Fall.
Viele Radhelme bieten die Möglichkeit, dass Sie diese individuell erweitern können. Das ist von großen Vorteil, wenn Sie mehr aus dem Helm holen wollen. Beispielsweise können Sie eine Lampe oder ein Visier anbringen. Auch Reflektoren sind keine Seltenheit.
Ein guter Fahrradhelm kann das eigene Leben retten und vor Schäden bewahren. Umso wichtiger ist, dass Sie ein hochwertiges und genormtes Modell aus einem Fahrradhelm Test kaufen.
Natürlich gibt es viele Punkte zu beachten, doch manchmal fehlt die Zeit. Möchten Sie dennoch nicht auf ein passendes Angebot verzichten, stellen wir Ihnen sieben bekannte Produzenten von Fahrradhelmen vor.
Bekannte Hersteller von Fahrradhelmen
- Uvex: Die Fahrradhelme von Uvex können Sie genauso auf langen Touren mit dem Rennrad wie beim Mountainbiking verwenden. Besonders die zwei Schalengrößen mit praktischen Uvex-IAS-Größenverstellsystem sind sehr vorteilhaft, sodass sich der Helm jeder Kopfform anpasst. Außerdem ist der Helm auf die Uvex Triangle-LED vorbereitet, sodass Sie auf Wunsch eine Lampe anbringen können. Ideal, wenn Sie in der Nacht unterwegs sind. Ansonsten finden Sie bei vielen Modellen ein angebrachtes Visier, das auf Wunsch entfernt werden kann. Besonders interessant ist, dass die Helme aus atmungsaktiven High-Tech-Polster bestehen, die zum täglichen Tragekomfort beitragen. Alles wird durch einen sicheren Monomatic-Verschluss verschlossen. Außerdem gibt es die Fahrradhelme in vielen unterschiedlichen Farben.
- Prowell: Alle Fahrradhelme der Marke Prowell entsprechen den CE EN 1078 europäischen Sicherheits- sowie Fertigungsstandards. Deshalb achtet Prowell auf höchste Sicherheit, einen eleganten Stil sowie einen wettbewerbsfähigen Preis. Natürlich wurde die neuste Technologie bei der Herstellung der Fahrradhelme genutzt. Dadurch wird es ermöglicht, dass die Helme vielen unterschiedlichen Einwirkungen standhalten. Beispielsweise kommt es bei einem Aufprall nicht zu Schäden im Rahmen. Demzufolge ist Ihr Kopf bestmöglich geschützt. Ansonsten wird mit einer In2mold-Fertigung gearbeitet. Bei dieser werden die zwei Außenschalen mittels EPU-Schaumstoff verbunden.
- Abus: In vielen bunten Farben zeigen sich die Fahrradhelme von Abus. Sie können zwischen Schwarz, Blau, Weiß, Lila, Grün und vielen anderen Farben wählen. Noch wichtiger ist aber die Sicherheit, die Ihnen die Fahrradhelme von Abus versprechen. Es handelt sich um vielseitige und trendige Helme, die sich hervorragend für den Cityeinsatz von Radfahrern sowie Inlinern eignen. Das ist der ABS-Hartschalentechnologie zu verdanken, sodass selbst harte Stürze nicht zu Beschädigungen führen. Dadurch bleibt Ihr Kopf bestmöglich geschützt. Aber auch für eine gute Durchlüftung wurde gesorgt. Sie finden 12 Luftein- und fünf Luftauslässe. Somit passiert es nicht, dass Ihr Kopf zu schwitzen beginnt.
- HAUXUAN: Wahre Leichtgewichte treffen Sie bei der Marke HAUXUAN an. Der Bike-Helm ist aus EPS-Formteilen herstellt und bietet im Innenbereich ein Pad. Das sorgt für den hohen Tragekomfort und lässt den Kopf atmen. Aber auch die hohe Qualität überzeugt auf ganzer Linie. Das robuste PVC sowie PC-EPS werden mit der „in-Mould“-Technik gefertigt, sodass besonders hochwertige sowie sichere Helme entstehen. Ebenso spielte das Design eine wichtige Rolle. Der Hersteller hat sich darüber viele Gedanken gemacht, sodass es heute als intelligentes Design bezeichnet werden kann, welches auch den Nachwuchs anspricht. Dadurch fühlt sich der Helm großartig auf dem Kopf an. Abgerundet werden die Vorteile durch die vielfältige Einsetzbarkeit.
- Giro: Giro ist eine große und bekannte Marke bei der Herstellung von Fahrradhelmen. Deshalb gibt es auch viele unterschiedliche Modelle. Die meisten Angebote sind dabei mit dem Roc-Loc-System ausgestattet. Das erlaubt, dass Sie die Größe des Helms innerhalb von wenigen Sekunden verstellen können. Somit passt sich dieser immer perfekt Ihrem Kopf an. Aber auch die In-Mold-Polycarbonatschale ist ein Highlight. Selbst schwere Aufpralle stellen keine Gefahr mehr dar, da Ihnen höchste Stabilität geboten wird. Für die Belüftung liegen 25 Belüftungsöffnungen und Luftkanäle vor, die auf der Innenseite verlaufen.
- Bell: Bell bietet sowohl Fahrradhelme für Damen und Herren als auch für den Nachwuchs an. Dabei punkten die Modelle durch bunte Farben und Muster, was die Helme perfekt sichtbar macht. Ansonsten werden die Angebote aus einem Fahrradhelm Test aus Polycarbonat hergestellt. Dafür wird die In-Mold-Technologie genutzt, damit eine Verschmelzung der harten Außenschale und des stoßdämpfen Schaumpolsters innerhalb des Helms stattfinden kann. Die robuste Einheit sorgt dafür, dass Ihr Kopf bestmöglich geschützt ist. Außerdem erhalten Sie das Float-Fit-Anpassungssystem. Dadurch können Sie den Helm exakt und schnell auf die eigene Kopfform einstellen.
- Alpina: Zahlreiche unterschiedliche Fahrradhelme erwarten Sie bei Alpina. Der Hersteller überzeugt durch verschiedene Farben und Formen sowie Modelle mit Reflektoren. Reflektoren sorgen für bessere Sichtbarkeit. Bekannt ist das Modell Alpina „Panorama City“ mit Reflektoren, welches auch schon im Vergleich zu finden war. Beim „Panorama City“-Helm kommt (wie auch bei den anderen Modellen) das In-Mold-Verfahren zum Einsatz, sodass Polster und Außenschale zu einer festen Einheit verschmelzen. Die Helmoberschale ist dabei aus Polycarbonat gefertigt, sodass große Hitze oder starker Druck nicht zu einem Problem werden. Die untrennbare Ober- und Unterschale sichert Ihren Kopf somit hervorragend. Außerdem liegt häufig das Run-System vor, welches dank eines einfachen Verstellrads dafür sorgt, dass Sie den Helm Ihrem Kopf anpassen können. Das Gurtschloss mit rotem Druckknopf ist bereits bei Alpina bekannt und ermöglicht es.
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