Bontrager Specter WaveCel Fahrradhelm Test: Sicherheit und Innovation für Radfahrer

Radfahren erfreut sich wachsender Beliebtheit, fördert die Gesundheit und schont die Umwelt. Allerdings birgt das Radfahren auch Gefahren. Statistisch gesehen sind Radfahrer an jedem vierten Unfall mit Personenschaden beteiligt, Tendenz steigend. Ein Fahrradhelm kann zwar Unfälle nicht verhindern, aber er kann Ihr Leben retten.

In diesem Artikel geht es um den Bontrager Specter WaveCel Fahrradhelm, ein Modell, das in Sachen Sicherheit und Innovation neue Maßstäbe setzt.

Warum ein Fahrradhelm wichtig ist

Ein Fahrradhelm bietet in jedem Fall Schutz - speziell gegen Kopfverletzungen. Gerade dem seitlichen Schutz wurde bei Fahrradhelmen von den Herstellern zuletzt starke Aufmerksamkeit geschenkt. Die MIPS Technologie soll zusätzlichen Schutz bei Drehbewegungen während eines Sturzes bieten.

Viele Radfahrer scheuen sich, einen Helm zu tragen, weil sie ihn als unästhetisch oder unbequem empfinden. Doch es gibt sichere Fahrradhelme, die vor Kopfverletzungen schützen. Stiftung Warentest rät ausdrücklich von Falthelmen ab. Bei höheren Geschwindigkeiten kann ein Helm sogar Pflicht sein.

Die WaveCel-Technologie von Bontrager

Der Bontrager Specter WaveCel ist mit einer neuartigen Wellenstruktur ausgestattet, die wie eine Knautschzone wirken soll. Dieses Fahrradhelm Modell hat den Red Dot Award 2020 für Product Design gewonnen. Laut Hersteller ist er besonder gut für offroad Fahren geeignet.

Die WaveCel-Technologie bietet einen wirksameren Schutz vor radfahrbedingten Kopfverletzungen als herkömmliche Helme. Die komprimierbare Zellstruktur im Helminneren verformt sich bei einem Sturz und absorbiert so die Aufprallenergie, bevor sie das Gehirn erreicht.

Durch Technologien, die die Rotationsenergie beim Aufprall absorbieren sollen, kann die Wahrscheinlichkeit einer Gehirnverletzung der Studie „Evaluation of a novel bicycle helmet concept in oblique impact testing“ zufolge von über 50% bei herkömmlichen Helmen auf 34,2% bei MIPS-Helmen bzw. 1,2% bei den WaveCel-Helmen gesenkt werden.

Wie macht WaveCel das möglich? Eigentlich relativ simpel: die flexibel komprimierbare Zellstruktur kann sich zusammendrücken und verschieben und soll dadurch die Aufprallenergie, ähnlich wie bei MIPS Spherical, aufnehmen und vom Kopf abführen. Das Funktionsprinzip ist jedoch völlig anders als bei MIPS: Bei einem Aufprall bewegen sich die Zell-Schichten erst unabhängig voneinander und verformen sich, bis die Zellwände komprimieren. Dann beginnen sie, zu gleiten und absorbieren dadurch die auftretenden Linear- und beschriebenen Rotationskräfte.

Vorteile des Bontrager Specter WaveCel

  • Erhöhte Sicherheit: Die WaveCel-Technologie absorbiert die Aufprallenergie und reduziert das Risiko von Kopfverletzungen.
  • Hoher Tragekomfort: Das durchdachte Belüftungssystem sorgt für eine optimale Luftzirkulation und hält den Kopf kühl und trocken.
  • Modernes Design: Die schlanke Silhouette und die hochwertigen Materialien verleihen dem Helm einen sportlichen Look.
  • Boa-Passformsystem: Für einen optimalen Sitz.
  • Fidlock-Magnetverschluss: Für einfaches und sicheres Öffnen und Schließen.

Weitere WaveCel-Modelle von Bontrager

Das Sortiment an Helmen, die bereits die WaveCel Technologie intergeriert haben deckt mit dem XXX WaveCel, dem Blaze WaveCel, dem Specter WaveCel und dem Charge WaveCel die Bedürfnisse einer großen Bandbreite an Fahrern ab.

  • XXX WaveCel: Für Geschwindigkeit und Aerodynamik konzipiert, ideal für Rennradfahrer und Cyclocrosser.
  • Blaze WaveCel: Für Mountainbiker entwickelt, mit verbessertem Schutz bei seitlichen Stürzen und einem hochklappbaren Schirm.
  • Charge WaveCel: Für Pendler, mit geschlossener Oberseite und integriertem Schirm zum Schutz vor Regen und Sonne.

Tabelle: Bontrager WaveCel Helme im Überblick

Modell Zielgruppe Besonderheiten
XXX WaveCel Rennradfahrer, Cyclocrosser Aerodynamisch, leicht
Blaze WaveCel Mountainbiker Verbesserter Seitenschutz, hochklappbarer Schirm
Charge WaveCel Pendler Geschlossene Oberseite, integrierter Schirm

Passform und Komfort

Ein Fahrradhelm, der nicht richtig auf den Kopf passt, nicht richtig sitzt oder verrutscht, schützt nicht. Verlass dich also nicht nur auf die Ergebnisse unseres E Bike Helm Tests, sondern überprüfe vor dem Kauf Größe und Passform. Miss deinen Kopfumfang oberhalb der Augenbrauen. Der Fahrradhelm muss waagerecht auf dem Kopf sitzen auf und darf sich nicht verdrehen oder abstreifen lassen.

Bontrager erhielt von vielen Testern die Rückmeldung, dass sich der Helm viel angenehmer auf dem Kopf trage. Dies liegt wohl an der Zellstruktur, die flexibler ist als der klassische Hartschaum. Außerdem soll durch weniger notwendiges Schaummaterial mehr Hitze entweichen können bzw.

Die Anpassung erfolgt durch Y-Versteller unter dem Ohr, Boa-Drehverschluss am Hinterkopf und Fidlock Magnetverschluss am Kinnriemen. Alles bewährte, schnelle und komfortable Systeme.

Fidlock-Magnetverschluss

Ein Fidlock-Helmverschluss ist sehr leicht zu bedienen. Er kann mit einer Hand geöffnet und geschlossen werden, was besonders praktisch ist, wenn man zum Beispiel einen Bontrager-Rennrad-Helm öffnen möchte, ohne die Hände freizuhaben. Ein weiterer Vorteil ist, dass er sehr zuverlässig ist und nicht so leicht aufgeht wie ein Reißverschluss oder ein Klettverschluss. Auch bei Nässe oder Kälte funktioniert der Fidlock-Magnetverschluss gut. Zudem ist er leicht und robust, was ihn zu einer guten Wahl für Sport- und Freizeitprodukte macht.

Unconditional Bontrager Garantie

Spitzenklasse: Durch die „Unconditional Bontrager Garantie“ kann der Helm die ersten 30-Tage nach dem Kaufdatum zurückgegeben werden, wenn etwa beim Tragen Druckstellen auftreten. Zudem gibt es ein Crash-Replacement während des ersten Jahres, bei dem der Helm kostenlos ausgetauscht wird.

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