CASCO Cuda 2 Fahrradhelm Testbericht: Komfort und Sicherheit vereint

Der CUDA 2 von CASCO vereint Komfort und technische Feinheiten. Nach der Eurobike hat uns die Firma Casco einen Cuda 2 Helm zum Test zur Verfügung gestellt. Der Helm kommt in der Ladenverpackung einschließlich eines kleinen Visiers und einer Gebrauchsanleitung bei uns an. Der Helm ist in 7 unterschiedlichen Farben erhältlich.

Ich habe ihn in hellgrau getestet und er war mit neongelben Reflektoren versehen. Meiner ist neongelb, damit bin ich im Verkehr gut zu sehen. Dezente Farben für alle, die es weniger auffällig mögen, sind auch im Angebot. Wer seinen Helm individuell aufpeppen will, kann übrigens die Längsstreifen austauschen. Dazu einfach die Gummikordeln entfernen und durch welche in der Lieblingsfarbe ersetzen. Der Clou - die beiden reflektierenden Gummibänder links und rechts entlang der Schädelmittellinie sind austauschbar. So kannst du dein Helmdesign deinem Trikot oder deinem Bike anpassen. Nichts Lebenswichtiges, aber eine witzige Idee.

Zusätzlich befinden sich zwei zusätzliche Reflektorflächen. 360° reflektierende Design-Elemente sorgen für Rundum-Sichtbarkeit. Im Nacken ist der Helm weit nach hinten hinuntergezogen. Das gibt mir das sichere Gefühl, auch am Hinterkopf geschützt zu sein. Ein Plus an Sicherheit bietet die erweiterte Schutzzone im Hinterkopfbereich.

Einstellung und Passform

Vor der ersten Fahrt ist Einstellen angesagt. Das ist schnell erledigt und funktioniert wie bei den meisten anderen Helmen auch. Je nach Kopfgröße den Sitz nach vorne oder hinten korrigieren, dazu den Kopfriemen rechts und links aus der voreingestellten mittleren Arretierung rausziehen und in die vordere oder hintere einrasten lassen. Die Höhe wird über den Schieberegler am Hinterkopf reguliert.

Im Nacken befindet sich wie bei fast allen Helmen ein Rädchen zur Weitenregulierung. Neben der Weitenregulierung kann der Helm auch über den Kinnriemen verstellt werden. Das Gurtband des Kinnriemens kann verstellt werden. Für die richtige Weite des Kinnriemens ist natürlich jeder selbst verantwortlich. Das DISCFIT-VARIO Verstellsystem kann mit dem CASCO-LOC geschlossen werden. Das Verstellsystem am Hinterkopf lässt sich kinderleicht durch ein Verstellrad an den eigenen Kopfumfang anpassen und auch vertikal verschoben werden, um einen ergonomischen Sitz zu ermöglichen. Ein leichtes Polster verhindert, dass der Verschlussstecker reibt oder drückt.

Komfort und Belüftung

Die Helmschale ist leicht gebaut und hat viele Durchbrechungen. Bei diesem Helm gibt es zusätzlich ein CASCOFIT-Netz. Dahinter steckt das CASCOFIT-Netz: Der Helm und dein Kopf haben keinen direkten Kontakt, so werden kaum Druckstellen erzeugt und ein angenehmer Luftstrom erzeugt. Dabei handelt es sich um ein ca. 10 x 10 cm großes weiches großmaschiges Netz, dass dafür sorgt, dass der Helm nicht direkt auf dem Kopf aufliegt. So werden Druckstellen und Reibung vermieden und die Luft kann besser zirkulieren. Hitzestau liegt hier ganz sicher nicht am Helm. Zudem mildert diese freie Aufhängung Stöße ab.

Das Netz im Helm sorgt dafür, dass es wenig Kontaktflächen zwischen Helm und Kopf gibt. Fast der ganze Kopf wird dadurch ständig gekühlt. Ich bin den Helm in den letzten Monaten etwa 1500 km im Wald auf dem Mountainbike und im Verkehr auf dem Rennrad gefahren. Nach der ersten Tour war es „mein“ Helm. Nie hat irgendwas gedrückt oder gescheuert oder sonst wie gestört. Die Brille passt problemlos, das Fahrtwindrauschen hält sich in Grenzen auch wenn es mal schneller wird.

Design und Bauweise

Die CASCO Strukturoberfläche soll Kratzer reduzieren. Die CASCO-STRUKTUROBERFLÄCHE reduziert Kratzer an der Helmunterkante und verleiht dem Helm ein innovatives und modernes Aussehen. Die Helmschale ist leicht gebaut und hat viele Durchbrechungen.

MONOCOQUE IN-MOLD PLUS Bauweise: Bei dieser Konstruktion wird die robuste Polycarbonat-Außenschale während des Aufschäumens der aufprallabsorbierenden EPS-Innenschale in einem Arbeitsgang mit dieser verklebt. Die Innenschale wird unter hohem Druck und starker Hitze unter die Außenschale geschäumt, um eine vollständige und sehr feste Verbindung zu erzeugen. Der Helm wird, ohne zusätzliches Gewicht, dadurch noch widerstandsfähiger. Dieser Produktionsprozess ermöglicht es außerdem, deutlich besserer Belüftungssysteme und Belüftungsöffnungen zu formen. Diese Bauweise hat robuste, sichere und hitzebeständige Helme als Ergebnis.

Technische Daten

  • EN 1078+A1:2012

CASCO Cuda 2 im Vergleich

Mit 320 g ist der Cuda 2 kein Leichtgewicht, mein alter Helm ist 100 g leichter. In der Hand fällt der Unterschied auf, auf dem Kopf aber nicht mehr. Hier ist ein Vergleich von Casco Fahrradhelmen:

Modell Helm-Typ Gewicht Besonderheiten
Casco Roadster Plus Allround-Helm 611 g Einhändiges Öffnen, Klappvisier
Casco e.motion 2 Allround-Helm 563 g Leicht, Farbige Streifen austauschbar
Casco Cuda 2 Strada Allround-Helm 665 g Farbige Streifen austauschbar
Casco MTBE 2 MTB-Helm 660 g Einhändiges Öffnen, Verstellbare Sonnenblende
Casco 1307 Allround-Helm 250 g Verstellbare Sonnenblende
Casco Cuda 2 Allround-Helm 619 g Verstellbare Sonnenblende, Farbige Streifen austauschbar
Casco Roadster TC Allround-Helm keine Herstellerangabe Farbige Streifen austauschbar
Casco Mini 2 Allround-Helm 400 g Farbige Streifen austauschbar

Fazit

Ich bin gerne mit meinem Mountainbike in Wald und Feld unterwegs. Im Sommer geht's dann mit dem Rennrad durch den vorderen Odenwald. Für den täglichen Gebrauch ist der Cuda 2 ein guter Begleiter. Internet: ab ca. 100 € ggf. zzgl. u. a.

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0