Die Auswahl an Fahrradhelmen ist riesig, und es ist nicht immer leicht, den Überblick zu behalten. Dieser Artikel konzentriert sich auf Fahrradhelme für Herren von Cube und bietet eine detaillierte Analyse ihrer Eigenschaften, Testergebnisse und Kaufempfehlungen.
Warum einen Fahrradhelm tragen?
„Du Papa, warum trägt der Radfahrer vor uns keinen Helm?“ Auf Fragen wie dieser fällt es einem schwer, eine plausible Antwort zu geben. Sätze wie „Hätte ich doch einen Fahrradhelm getragen!“ sind dann überflüssig! Nach einem Sturz kommt dann oft erst die Erkenntnis. Egal ob man im lokalen Fahrradladen oder auf den Webseiten von Radherstellern und Online-Shops stöbert, die Auswahl von Helmen erschlägt einen nahezu. Für so gut wie jeden Einsatzzweck gibt es heutzutage den passenden Helm, aber auch Allround-Helme sind hoch im Kurs.
Worauf beim Kauf eines Cube Fahrradhelms achten?
Ein Fahrradhelm soll dich und deinen Kopf schützen, wenn es bei einem Sturz darauf ankommt. Ein moderner Helm soll zudem auch noch einige andere Eigenschaften mit sich bringen. Er sollte optimal passen und dir damit einen bestmöglichen Komfort bieten. Ausreichend Belüftung sollte dafür sorgen, dass du einen kühlen Kopf behältst. Darüber hinaus ist auch der Style-Faktor nicht zu vernachlässigen.
Cube Fahrradhelme können bei all diesen Aspekten überzeugen, dennoch solltest du bei der Auswahl deines neuen Cube Fahrradhelms einige Dinge beachten. Allen voran geht die passende Größe. Bei Cube kannst du aus vier unterschiedlichen Helmgrößen auswählen, um die passende für deinen Kopfumfang zu finden. Daneben gibt es viele verschiedene Designs und Farben. Je nach deinem Einsatzgebiet kannst du bei Cube den passenden Helm für deine Fahrradkategorie finden.
Die Auswahlkriterien für deinen Fahrradhelm von Cube:
- Wähle die richtige Größe durch Messen des Kopfumfangs
- Der Einsatzzweck (Rennrad, Mountainbike, City etc.) spielt eine entscheidende Rolle bei der Helm Auswahl
- Die Passform sollte dir maximalen Komfort bieten
- Das Design und die Farben sollten zu dir und deinem Style passen
Sicherheitsmerkmale von Fahrradhelmen
Das wichtigste Qualitätskriterium für einen Radhelm ist und bleibt jedoch die Schutzfunktion - sie ist seine originäre Aufgabe. Auf den ersten Blick scheint es hier keine Unterschiede zu geben: Im Inneren aller Modelle unseres Testfeldes von 99 bis 330 Euro prangt ein Sticker, der besagt, dass sie die Europäische Sicherheitsnorm EN 1078 CE bestanden haben. Das ist einerseits gut. Andererseits ist es aber so, wie es oft mit gesetzlichen Normen ist: Sie hinken dem Stand der Technik erheblich hinterher. Das Normsiegel bedeutet nur, dass ein Mindestschutz gewährleistet ist bei einem stumpfen Aufprall aus 19,5 km/h.
Dabei dürfen Verzögerungswerte von 250 g nicht überschritten werden und der Helm darf nicht zerbrechen. Rennradfahrer sind allerdings deutlich schneller unterwegs als 19,5 km/h, und 250 g ist ein sehr hoher Wert - unsere Testhelme (so viel sei hier schon verraten) liegen mehr als die Hälfte darunter, allerdings bei einem schrägen Stoß, der mit dem stumpfen Aufprall im ISO-Test nicht 1:1 vergleichbar ist.
MIPS-Technologie
Eines der bekanntesten am Markt ist das Mips-System, welches auch bei dem Großteil der Helme im Test verbaut ist. Laut Prof. Dr. med. Stefan Lorenzl, Facharzt für Neurologie, kommt es bei einem schrägen Aufprall besonders häufig zu sogenannten Dissektionen und zu Verletzungen an den Gefäßen. Durch MIPS soll die Rotationsenergie bei einem Aufprall verringert werden, indem die reibungsarme MIPS-Schale (gelb) ein zum Kopf versetztes Gleiten des Helms ermöglicht. So wird Rotations- in Translationsenergie umgewandelt. Wie bei einem Sturz auf Eis kann sich der Kopf so in der ursprünglichen Richtung weiterbewegen. Diese Technologie soll zusätzlichen Schutz bei schrägen Aufprallwinkeln bieten. Dazu besteht das System aus einer beweglichen Innenschale im Helm, die unabhängig von der äußeren Schale rotieren kann.
Alternative Rotationssysteme
Neben MIPS finden sich im Test noch drei weitere Technologien zur Reduzierung von Rotationskräften. Smartshock / 100% Zwischen Helmschale und Polster sind kleine, bewegliche Elastomere integriert. Die Smartshock-Puffer sollen Stöße absorbieren und die bei einem schrägen Aufprall auftretende Rotationsenergie ableiten. WaveCell / Bontrager WaveCell ist eine komprimierbare Zellstruktur an der Innenseite der Helmschale. Bei einem Aufprall verbiegen sich die Zellen, werden dann komprimiert wie ein Stoßfänger und sollen sich schließlich verschieben, um die Energie vom Kopf wegzuführen. 360˚ Turbine / Leatt Kleine, um 360 Grad bewegliche Scheiben aus flexiblem Kunststoff an der Innenseite der Helmschale sollen lineare Stöße um bis zu 30 Prozent dämpfen und Rotationsbeschleunigung um bis zu 40 Prozent verringern.
Testergebnisse und Schutzwirkung
Die Auswertung der Daten zeigt, dass durchweg alle 20 Helme einen vernünftigen Schlagschutz bieten. Das Spektrum der Beschleunigungsspitzen reicht von 80 bis 120 g. Wir übersetzen das in Teilnoten von 1,0 bis 3,0. Im Durchschnitt liegen die Top-Helme acht Prozent vor den günstigeren Modellen - allerdings können die günstigen von Scott und Uvex mit Noten von 1,7 für die Schlagdämpfung locker mit den teuren mithalten. Auch im Rotationsschutz sind die teureren Helme etwas besser.
Mit Rotationseinbauten ist die Gefahr einer Gehirnerschütterung deutlich gemindert. Allerdings funktionieren die Lösungen nicht alle gleich gut. Scotts Top-Modell Cadence Plus kann sich auch mit Mips nicht deutlich von den Helmen ohne Mips absetzen. Minimalistische Mips-Lösungen wie im Top-Helm Cube Heron funktionieren sehr gut. Auch sehr gut schneidet der besonders aufwendig konstruierte Giro Aries Spherical ab, der zwei gegeneinander bewegliche Helmschalen besitzt.
Komfort und Passform
Natürlich ist der Tragekomfort ein wichtiger Aspekte für einen gut sitzenden Helm. Die richtige Passform ist überdies ganz entscheidend für die Sicherheit, wie Lukas Bucht von SQlab betont. Dennoch ist die technische Sicherheit durch Materialien und Ausstattung wesentlich. Ungeachtet seiner Schutzfunktion muss ein Helm natürlich auch noch nach Stunden im Sattel bequem sitzen. Deshalb haben wir zusätzlich zu den Crash-Prüfungen die Belüftung an einem ebenfalls von uns entwickelten Prüfstand gemessen, das Gewicht ermittelt und das Anpassungssystem beurteilt.
Weil bei der Passform die persönliche Kopfform aber eine entscheidende Rolle spielt, kommt man um eine Anprobe des Wunschhelms nicht herum. Ein Helm, der nicht getragen wird, weil er nicht richtig passt, kann noch so gute Werte im Labor erzielen. Solange er nicht auf dem Kopf sitzt, kann schon ein kleiner Sturz schwere Folgen haben.
Cube Fahrradhelm Pro: Ein Preis-Leistungs-Sieger
Sicherheit und Vielseitigkeit - das sind die Anforderungen, die von Cube an den Pro gestellt werden. Dank des günstigen Preises ist der Pro für eine große Käuferschicht interessant und die Sicherheit beweist der Helm im Labor. Beste Werte liefert er bei der Stoßdämpfung und auch beim Roll-Off-Test. Der günstige Preis schlägt sich auch nicht bei der Ausstattung nieder. Das Drehrad für den Verschluss ist gummiert und das Steckschloss mit einem Polster versehen. Kurzum, der Cube Pro ist günstig, sicher und, wie es der Hersteller beschreibt, vielseitig einsetzbar.
Testberichte und Auszeichnungen
In diversen Fachmagazinen und Internetportalen findest du eine Vielzahl an Testberichten zu Fahrradhelmen. Diese sind für viele unserer Kunden eine erste Informationsquelle vor dem Fahrradhelm Kauf. Wir wollen dir die in unserem Shop verfügbaren Testsieger nicht vorenthalten und haben uns auf die Suche gemacht und die am besten bewerteten Fahrradhelme zusammengetragen.
Weitere empfehlenswerte Helme
- Cube Heron: Top Sicherheit und gutes Handling; noch gute Belüftung trotz der relativ geschlossenen Helmschale
- Cube Road Race: 28 Gramm leichter und 150 Euro günstiger als das Cube-Top-Modell, doch längst nicht so sicher; sehr gut belüftet; gutes Gurtsystem
- Uvex Urban Planet LED: Der etwas schwere, aber gut verarbeitete Helm von Uvex geht als Testsieger hervor.
Die richtige Größe finden
Idealerweise sollten Sie einen Fahrradhelm vor dem Kauf immer anprobieren. Nur so können Sie feststellen, ob er optimal zu Ihrer Kopfform passt. Er sollte stramm sitzen, aber nicht drücken. Als Faustformel gilt: Wenn Sie den Helm vor- und zurückbewegen, sollte die Stirn ein wenig Falten schlagen. Dann sitzt der Fahrradhelm fest genug. Ist der Kinnriemen geschlossen, darf sich der Helm nicht nach hinten abstreifen lassen. Grundsätzlich ermöglicht es so gut wie jeder Fahrradhelm, die Größe über ein Drehrädchen anzupassen.
Dennoch ist es wichtig, einen Fahrradhelm zu kaufen, der von seiner Dimension her zu Ihrem Kopf passt. Der Kopf lässt sich in folgende vier Altersgruppen unterteilen: Kleinkinder bis zu drei Jahren haben meist einen Kopfumfang von 44 bis 52 Zentimetern, Zwei- bis Siebenjährige einen von 46 bis 57 Zentimetern und Fünf- bis Zwölfjährige messen für gewöhnlich 52 bis 60 Zentimeter. Allen Radfahrern über zwölf Jahren wird ein Helm für einen Kopfumfang von 52 bis 65 Zentimetern empfohlen.
Tabelle: Auswahl von Fahrradhelmen und ihre Eigenschaften
| Helm Modell | Hersteller | Besondere Eigenschaften | Preis (ungefähr) |
|---|---|---|---|
| Cube Pro | Cube | Günstig, sicher, vielseitig einsetzbar | 60 Euro |
| Cube Heron | Cube | Top Sicherheit, gutes Handling, MIPS | 250 Euro |
| Cube Road Race | Cube | Leicht, gut belüftet, gutes Gurtsystem | 100 Euro |
| Uvex Urban Planet LED | Uvex | Testsieger, gut verarbeitet, LED Licht | 100 Euro |
Fazit
Die Wahl des richtigen Fahrradhelms ist entscheidend für die Sicherheit und den Komfort beim Radfahren. Cube bietet eine breite Palette an Helmen für Herren, die sowohl in puncto Sicherheit als auch in Bezug auf Design und Komfort überzeugen. Achten Sie beim Kauf auf die richtige Größe, Passform und die gewünschten Features wie MIPS-Technologie und Belüftung.
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