Fahrradhelm Damen Test Hollandrad

Beim Radfahren, ob als Freizeitbeschäftigung oder als ehrgeizig betriebener Sport, kann es zu Stürzen kommen und Fahrradhelme retten dabei regelmäßig Leben. Deshalb sollte man sich nicht ohne diese wertvolle Kopfbedeckung auf das Rad schwingen. Ein Helm kann zudem auch sehr stylisch aussehen, vor Sonne und Wetter schützen sowie die Aerodynamik auf dem Bike verbessern.

Verschiedene Arten von Fahrradhelmen

Es existieren mittlerweile verschiedenste Modelle von Fahrradhelmen, die für unterschiedliche Zwecke und Aktivitäten geschaffen wurden. Einige der Helme sind universell einsetzbar, während man andere besser in der dafür vorgesehenen Disziplin verwendet.

  • City-Helm: Dies ist der typische Helm, den die meisten Radfahrer auf der Straße tragen. Er ist leicht, gut belüftet und bietet Schutz für den Kopf bei Unfällen auf der Straße oder im städtischen Verkehr.
  • E-Bike-Helm: Spezielle E-Bike Helme weisen eine um 10 Prozent größere Schutzfläche an Hinterkopf und Schläfe auf. Sie sorgen dadurch für eine erhöhte Dämpfung bei einem Aufprall auf.
  • Mountainbike-Helm: Diese Helme sind für den Einsatz beim Mountainbiken, Trailfahren oder anderen Offroad-Abenteuern konzipiert. Daher müssen diese Helme noch robuster gebaut und bieten oft zusätzliche Sicherheitsfunktionen, wie etwa MIPS.
  • Fullface-Helm: Für besonders riskante Ausflüge ins Gelände, für Besuche im Bikepark oder den wilden Downhill-Fahrten empfiehlt sich neben der Wahl geeigneter Protektoren das Tragen eines Helmes, der den ganzen Kopf einschließlich Gesicht und Kinn schützen kann.
  • BMX-Helm: BMX-Helme sehen stylisch aus, haben auffallende grafische Elemente und schützen bei der Ausübung von Tricks. Insbesondere Hinterkopf und Schläfen sind besser geschützt als bei normalen Helmen.
  • Rennradhelm: Bei Rennradhelmen dreht sich alles um Aerodynamik. Der Luftwiderstand ist einer der größten Feinde der Rennradfahrenden, so dass Helme durch die spezielle Form versuchen diesen so gering wie möglich zu halten.
  • Zeitfahrhelm: Helme für Zeitfahrer und Triathleten sind eine Steigerung von Rennradhelmen. Sie weisen oft nur eine Öffnung am Oberkopf auf, um diesen mit Wasser befeuchten zu können.
  • Kinder- und Jugendhelm: Für Kinder und Jugendliche gibt es Helme, die speziell für ihre Bedürfnisse entwickelt wurden. Diese stehen den Radhelmen der „Großen“ um nichts nach und werden aus den gleichen hochwertigen Materialien gefertigt und müssen die gleichen Härtetests bestehen.

Fahrradhelme für Damen

Hinsichtlich ihrer Funktionalität sind Fahrradhelme gleichermaßen auf die Anforderungen von Damen und Herren zugeschnitten. Natürlich gibt es bei Design und Farbe Radhelme, die sich für Frauen als vorteilhafter erweisen.

So fallen diese durch fröhliche Farben und Motive auf oder haben eine Öffnung zum Tragen eines Pferdeschwanzes bei langen Haaren.

Sicherheitsmerkmale

Helme, die eine LED-Beleuchtung haben oder zusätzliche Reflektoren besitzen, bieten mehr Sicherheit. Als Fahrradfahrer kann man besonders bei Dämmerung oder in der Nacht deutlich besser erkannt werden.

Bei MTB-Helmen ist es ebenfalls von Relevanz, ob die Sicherheitsnormen EN1078 und CPSC erfüllt oder übertroffen werden können.

Komfort

Neben der Sicherheit spielt auch der Komfort eine wichtige Rolle. Mit dem Helm sollte man sich wohlfühlen, damit dieser dann auch regelmäßig und im Alltag getragen wird.

Zum Komfort tragen genügend Einstellungsmöglichkeiten, sowie eine gute Belüftung und eine gute Verarbeitung bei. Außerdem bietet ein Insektennetz Schutz vor lästigen Insekten.

Zudem kann ein geringes Gewicht von ca. 200 g auf Dauer auch deutlich angenehmer sein als ein Helm mit einem Gewicht von 350 g oder mehr. Zum Komfort zählt in diesem Fall auch, ob sich, falls vorhanden, die Polster des Helmes herausnehmen und waschen lassen.

Prüfsiegel und Normen

Ein Fahrradhelm muss europäischen Sicherheitsanforderungen entsprechen, damit man sich im Ernstfall auf seine Schutzfunktion verlassen kann. Soll ein Helm in der EU und der Schweiz verkauft werden, so muss dieser ein intensives Testverfahren inklusive Crashtests bestehen.

  • CE-Siegel (DIN-Norm EN 1078): Bei diesem EU-weiten Testverfahren muss ein Test überstanden werden, bei der der Helm zusammen mit Messköpfen auf einen flachen Untergrund sowie einer satteldachförmigen Kante fallen.
  • CE-Siegel (DIN-Norm EN 1080): Diese Norm ist von der DIN-Norm 1078 abgeleitet und bezieht sich auf Kinderhelme. So muss der Kinnriemen bei einer bestimmten Zugkraft reißen so dass verhindert wird, dass sich Kinder damit strangulieren können.
  • GS-Zeichen (geprüfte Sicherheit)

Wie finde ich die richtige Helmgröße?

Damit der Helm seine Funktion erfüllen kann, sollte dieser so gut wie möglich an den Kopf angepasst sein. Mithilfe eines Maßbandes oder eines Fadens kann der Kopfumfang gemessen werden, um so die geeignete Helmgröße herauszufinden.

Zunächst das Maßband etwa einen Zentimeter oberhalb der Augenbrauen anlegen. Im Anschluss das Band oder den Faden um den Kopf herumführen, sodass es knapp oberhalb der Ohren am Kopf anliegt.

Zur Angabe der Größe von Helmen wird oft das aus der Bekleidungsindustrie bekannte Größensystem von XS bis XL verwendet. Wir geben bei jedem unserer verkauften Helme eine Angabe in Zentimeter für den Kopfumfang an.

Nachfolgend eine Tabelle mit ungefähren Richtwerten für Helmgrößen zur ersten Orientierung:

Größe Fahrradhelm Kopfumfang in cm
XS 46 bis 51
S 51 bis 55
M 55 bis 59
L 59 bis 63
XL 61 bis 65

Wie stelle ich fest, ob der Fahrradhelm richtig sitzt?

Um den neuen Helm optimal auf den Kopf einzustellen, kann man sich an folgende Schritte halten:

  1. Zunächst sollte man das Einstellrad am Hinterkopf des Helmes ganz aufdrehen, bis man den maximal einstellbaren Kopfumfang erreicht hat.
  2. Den Helm aufsetzen und darauf achten, dass sich dieser waagrecht auf dem Kopf befindet.
  3. Die Helmschale sollte so dicht wie möglich am Kopf anliegen.
  4. Dann das Einstellrad in die andere Richtung drehen, bis der Helm fest auf dem Kopf sitzt. Er sollte weder zu eng noch zu locker sein.
  5. Die Bänder des Helms müssen nun so eingestellt werden, dass sich die Riemen etwa einen Zentimeter unter den Ohren treffen.
  6. Zwischen Kinn und Gurtbänder, wo sich die Helmschnalle befindet, sollte gerade nur Platz für einen Finger sein.

Materialien von Fahrradhelmen

Für die Herstellung von Fahrradhelmen werden unterschiedliche Materialien verwendet, um den Schutz zu maximieren, aber gleichzeitig das Tragen des Helmes so angenehm wie möglich zu machen.

Die äußere Schale ist üblicherweise aus Polycarbonat, einem widerstandsfähigen Kunststoff, der Stöße und Schläge gut absorbieren kann und dabei erstaunlich leicht bleibt.

Im Inneren besteht ein Fahrradhelm aus expandiertem Polystyrol (EPS), ein stoßdämpfender Schaumstoff, der sich beim Aufprall verformt und so die Energie des Aufpralls aufnimmt.

MIPS Technologie

Das Akronym „MIPS“ steht für Multi-Directional Impact Protection System. Die Technologie, die von einem schwedischen Unternehmen entwickelt wurde, befasst sich mit Rotationskräften, die bei einem schrägen Aufprall auf den Kopf einwirken können.

Durch unterschiedliche Gleitschichten im Inneren des Helmes soll verhindert werden, dass diese Art von inneren Verletzungen durch ruckartige Drehbewegungen auftreten.

Wann sollte man einen neuen Fahrradhelm kaufen?

Der ADFC empfiehlt alle 3 bis 5 Jahre den Helm gegen ein neues Modell zu ersetzen. Der Alterungsprozess eines Fahrradhelmes beginnt dabei ab Nutzung.

Nach einem Sturz auf den Helm oder wenn dieser aus einer großen Höhe auf den Boden aufgeschlagen ist, sollte man ebenfalls einen Austausch vornehmen.

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