Eine Untersuchung der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) zeigte 2020, dass immer mehr Radfahrende zum Fahrradhelm greifen. Über alle Altersgruppen hinweg sind es 26 Prozent, also gerade einmal rund ein Viertel der Radelnden. Warum sind das nur relativ wenige?
Moderne Fahrradhelme überzeugen längst mit hoher Sicherheit, guter Belüftung und hohem Tragekomfort. Und das Beste: Es gibt mittlerweile stylische Designs, die den Helm zu einem echten Accessoire machen. Denn moderne Fahrradhelme überzeugen längst mit hoher Sicherheit, guter Belüftung und hohem Tragekomfort.
Entscheidend für unsere Auswahl waren Sicherheitsmerkmale wie eine CE-Zertifizierung, ein GS- oder TÜV-Siegel sowie weitere Technologien wie das Schutzsystem MIPS. Außerdem zählten der Tragekomfort, Belüftungsschlitze und Insektenschutz sowie das Gewicht und das Design. Pluspunkte gab es für zusätzliche Features wie LED-Lichter, Visiere, integrierte Schutzbrillen oder Brillenhalterungen.
Smarthelme im Test
Insbesondere für Stadtradler, E-Biker und Digital Natives werden Fahrradhelme heute auch mit Elektronik vollgepackt. Ein Smarthelm findet seine Zielgruppe, vor allem, wenn man damit beim Radeln telefonieren oder der Sprachnavigation folgen kann, ohne die Hände vom Lenker zu nehmen. Sicherheitsorientierte Radfahrer freuen sich über helle LED-Lichter, die zusätzlich eine Blink- und Bremslichtfunktion haben können. Allerdings lassen sich alle diese Funktionen nur anwenden, wenn die Akkus geladen sind. Und das muss je nach Nutzungsintensität täglich erfolgen.
Ein moderner Smarthelm für Radfahrer kann seine vielen Funktionen nur mithilfe des Smartphones oder einer Smartwatch bieten. Je nach Helmmarke lädt man sich die kostenlose App aus dem App- bzw. Google-Play-Store und verbindet per Bluetooth das Handy mit dem Fahrradhelm. Je nach Ausstattung ermöglicht die App dann, dass der Helm blinkt, das Bremslicht aufleuchtet, dass man Musik hören, telefonieren oder der Sprachnavigation folgen kann.
Fünf Smarthelm-Modelle im Detail
Wir haben fünf Smarthelm-Modelle ausprobiert. Vier davon haben uns „schwer“ beeindruckt. Wobei sich schwer insbesondere auf das hohe Gewicht bezieht. Die zusätzliche Elektronik bringt doch eine Menge zusätzliche Gramm auf die Waage. Und das bedeutet vor allem für sportliche Tourenradler und Pendler ein Minus an Tragekomfort. In puncto Sicherheit erfüllen jedoch alle Helme die verpflichtende Euronorm EN 1078.
Cratoni Smartride
Die Optik des Cratoni Smartride, des teuersten Smarthelms in der Auswahl, erinnert mit seiner Form und dem ansteckbaren Visier etwas an einen Motorradhelm. Die S-Pedelec-Norm setzt eine größere Stabilität und Bruchsicherheit als gewöhnliche Fahrradhelme voraus. Die Helmschale ist weit in den Nacken gezogen und bietet einen guten, wertigen Rundumschutz. Das aufsteckbare Visier lässt sich auch für Brillenträger anpassen, allerdings ein bisschen hakelig. Wenn es unter dem ziemlich schweren Smarthelm zu warm wird - was durchaus vorkommt -, kann man sich oben mehr Luft verschaffen mittels eines Schiebereglers. Beleuchtung und Blinker können über die Fernbedienung am Lenker eingeschaltet werden. Diese muss jedoch zuerst per Cratoni-App und Bluetooth mit dem Helm verbunden sein.
Über die App und einen Crash-Sensor kann im Notfall eine Nachricht mit den Koordinaten des Fahrers an einen zuvor eingetragenen Notfallkontakt gesendet werden. Die App zeichnet zudem die persönlichen Tourendaten auf und stellt einen Kontakt zur individuellen Musiksammlung auf dem Smartphone her, sodass man sich unterwegs mit Musik berieseln lassen kann. Fahren in einer Gruppe mehrere Radler mit dem Cratoni Smartride, können sich diese über eine Walkie-Talkie-Funktion verständigen, falls sie nicht allzu weit auseinander radeln.
Details zum Smarthelm:- Preis: 349,95 Euro
- Gewicht: 560 Gramm
- Größen: S/M 54 - 58 cm, M/L 58 - 61 cm
- Features/Ausstattung: Helmbeutel, abnehmbares Visier (für Brillenträger geeignet), regulierbare Lüftungsöffnung, reflektierendes Gurtband, LED-Blinker, Rücklicht, Micro-USB-Ladekabel, Fernbedienung für Lenker, Cratoni-App, Unfall-Sensor mit SOS-Notruf, integriertes Mikrofon und Lautsprecher, Walkie-Talkie-Funktion
Vor- und Nachteile:
Plus: Gute Verarbeitung, gut sichtbare Rück- und Blinklichter, regulierbare Belüftung, aufsteckbares Visier, für S-Pedelecs zugelassen
Minus: Sehr schwer, teuer
Fazit zum Smarthelm von Cratoni:
Ein kostspieliger, überaus schwerer, aber robuster Helm für technikaffine E-Biker und S-Pedelec-Fahrer.
Livall BH51 M Neo
Der Livall BH51 M Neo zählt eher zu den Schwergewichten unter den Fahrradhelmen und wiegt rund das Doppelte eines guten Rennradhelmes. Dafür kann dieses Modell mehr mit seinen Funktionen punkten: Zum Beispiel LED-Beleuchtung vorne und hinten mit Blinker. Das Rücklicht leuchtet aufgrund eines Geschwindigkeits-Sensors beim Bremsvorgang auf. Mittels Bluetooth und integrierter Lautsprecher sowie Mikrofon kann man beim Radeln telefonieren und Musik hören bei mittelmäßiger Tonqualität. Bei einem Sturz wird eine SMS an einen Notfallkontakt gesendet. Und wenn ein Mitradler auch einen Livall-Helm trägt, kann man mit ihm per Gegensprechfunktion kommunizieren, falls er nicht weiter als rund 500 Meter entfernt ist.
Um die erweiterten Funktionen des BH51 M Neo nutzen zu können, müssen Helm, Fernbedienung und App miteinander gekoppelt werden. Soll der Smarthelm nur blinken, sind Smartphone und App nicht nötig, das funktioniert auch über die Fernbedienung am Lenker. Die Ladezeit des Helmakkus per Magnet-USB-Kabel beträgt zwei Stunden, die aktive Betriebszeit bis zu zehn Stunden. Die Knopfbatterie für die Fernbedienung soll bis zu zwei Jahre halten. Wer sich nur für Beleuchtung und Blinkfunktion sowie Sturz-Sensor interessiert, für den genügt das 40 Euro günstigere Modell Livall BH51 T Neo - gleiche Schale, weniger Elektronik.
Details zum Smarthelm:- Preis: 169,99 Euro
- Gewicht: 480 Gramm (L)
- Größen: M 54 - 58 cm, L 57 - 61 cm
- Features/Ausstattung: Rücklicht, LED-Licht vorne, Bremslicht, Blinker mit Pieps-Ton, Fernbedienung inklusive Knopfbatterie für Lenker, Magnet-USB-Ladekabel, Livall-Riding-App, Lautsprecher, Mikrofon, Sturz-Sensor mit SOS-Alarm-System, Dunkelheits-Sensor, Walkie-Talkie-Funktion
Vor- und Nachteile:
Plus: Gut sichtbare Lichter und Blinker
Minus: Sehr schwer, Belüftung, spezielles USB-Ladekabel, App
Fazit zum Smarthelm von Livall:
Gewichtiger Smart-Helm in urbanem Design. Pluspunkte sind die Lichtausstattung und Blinkfunktion.
Livall BH60 SE
Der Livall BH60 SE sieht nicht nur aus wie ein klassischer Tourenhelm; mit seinen 310 Gramm liegt er im Gegensatz zu anderen Smart-Modellen auch in einer komfortablen Gewichtsklasse. Leider nicht auf der Höhe der Zeit ist die Größenauswahl. Mit einer Einheitsgröße für Kopfumfänge von 55 bis 61 Zentimetern ist die Auswahl etwas eingeschränkt, trotzdem bietet das Modell für gängige Kopfgrößen eine bequeme Passform. Die Sicherheit der Helmschale ist mit der Euronorm EN 1078 bestätigt. Weitere Sicherheits-Funktionen sind die acht LED-Rücklichter und je drei Blinklichter, die über eine per Gummiband leicht zu installierende Fernbedienung am Lenker bedient werden.
Zum weiteren technischen Innenleben zählen zwei Lautsprecher und ein Mikrofon. Wird der Smarthelm per Livall-Riding-App mit einem Smartphone gekoppelt, kann man damit Telefongespräche empfangen, Musik hören oder den Sprachansagen einer Navi-App folgen. Und das funktioniert sogar relativ gut, wobei die Lautsprecher am Helm so angebracht sind, dass der Nutzer auch die Umgebungsgeräusche noch gut mitbekommt. Bei lautem Verkehrslärm stößt die Verständigung per Telefon jedoch an ihre Grenzen. Interessant für die Sicherheit des Radfahrers ist der Sturzsensor im Helm. Bei einem Aufprall verständigt dieser den eingetragenen Notfallkontakt, allerdings nur, wenn sich der Radler nicht in einem Funkloch befindet. Das Laden der Akkus dauert rund zwei Stunden, die Laufzeit beträgt acht bis zehn Stunden. Diese kann sich jedoch halbieren, wenn jemand viel Musik hört und oft mit Licht fährt.
Details zum Smarthelm:- Preis: 139,99 Euro
- Gewicht: 310 Gramm
- Größen: 55 - 61 cm (One Size)
- Features/Ausstattung: Fernbedienung für den Lenker, USB-Kabel, Livall-Riding-App, 14 LED-Rücklichter in unterschiedlichen Farben, 3 Blinklichter je Seite, integriertes Mikrofon und Lautsprecher
Vor- und Nachteile:
Plus: Vergleichsweise leicht und preiswert, gute Headset-Verbindung, Belüftung
Minus: Nur eine Einheitsgröße, kryptische App
Fazit zum Smarthelm von Livall:
Smarter Einsteigerhelm mit gutem Tragekomfort zum relativ günstigen Preis. Durch das geringe Gewicht ist der Livall BH60 SE auch für längere Touren geeignet.
Lumos Kickstart
In Form und Design ähnelt der Lumos Kickstart auf den ersten Blick durchaus einem klassischen Fahrradhelm. Auf den zweiten Blick fallen dann an der Front und am Heck die Leisten bzw. Flächen mit LED-Lichtern auf. Vorne sind zehn weiße LEDs eingelassen, hinten sind es jeweils elf LEDs links und rechts. In puncto Gewicht macht sich beim Lumos Kickstart dann doch die zusätzliche Technik im Inneren bemerkbar. Mit 380 Gramm wiegt er immerhin rund 80 bis 100 Gramm mehr als ein gewöhnlicher Tourenhelm ohne Elektronik in der Schale, was sich aber nur bei längerem Tragen als unangenehm am Kopf herausstellt. Der Blinker lässt sich über große Tasten an einer Bluetooth-Fernbedienung am Lenker betätigen. Die Fernbedienung ist mithilfe von Gummiringen schnell zu befestigen, ist aber deshalb auch nicht diebstahlsicher. Bei eingeschaltetem Blinker ist zudem ein akustisches Signal hörbar, und der Lenkerschalter blinkt mit. Außerdem blinken die Front-LEDs in der Fahrtrichtung. Geladen werden die Fernbedienung wie auch der Smarthelm in rund zwei Stunden mittels eines speziellen USB-Kabels mit Magnet-Anschluss. Die Akkulaufzeit bei voller Helmbeleuchtung beträgt etwa drei Stunden, in einem der drei Blink-Modi bis zu doppelt so lange.
Richtig smart wird der Lumos Kickstart mithilfe der Lumos-App (IOS und Android). Damit werden vor allem die Geschwindigkeits-Sensoren im Helm aktiviert. Das heißt, beim Bremsen leuchtet das rote Rücklicht als Bremslicht auf. Außerdem zeigt die App den Ladestand des Helmakkus, und über die Auto-Ride-Tracking-Funktion werden Daten zu Aktivitäten gesammelt, die an eine Health App oder die Fitness-App Strava weitergeleitet werden können. Der Helm kann auch mit der Apple-Watch gekoppelt werden.
Details zum Smarthelm:- Preis: 179,99 Euro
- Gewicht: 370 Gramm
- Größen: 54 - 61 cm (Einheitsgröße)
- Features/Ausstattung: USB-Ladekabel, kabellose Bluetooth-Fernbedienung mit Lenkerhalterung, Lumos-App, 10 weiße LEDs vorn, 11 orange und 16 rote LEDs hinten, Blinker und automatisches Bremslicht, MIPS-Ausstattung (gegen Aufpreis!)
Vor- und Nachteile:
Plus: Einfache Bedienung, gute Belüftung, gute Sichtbarkeit im Dunkeln
Minus: Nur Einheitsgröße, kein Kinnpolster
Fazit zum Smarthelm von Lumos:
Der Helm ist für Radler interessant, die sich mehr gefühlte Sicherheit wünschen. Die Helmbeleuchtung ersetzt zwar nicht die Radbeleuchtung, aber man wird im Dunkeln als Verkehrsteilnehmer besser wahrgenommen.
Sena R1 Evo
Sena gilt als Spezialist für Motorradzubehör. Und unter Motorradfahrern sind Helme mit eingebautem Funk und Gegensprechanlage längst keine Innovation mehr. Diese Expertise überträgt Sena nun in den Fahrradbereich. Beim Gewicht tendiert der Sena R1 Evo mit mehr als 400 Gramm schwer in Richtung Motorrad. Bei längeren Touren beginnt die Last am Kopf zu drücken. Aufgrund der Einstellmöglichkeiten und der drei Modellgrößen findet zumindest (fast) jeder Radler die passende Schale. Polsterung und Belüftung können dabei durchaus überzeugen.
Auftrumpfen kann der Sena R1 Evo mit seinem technischen Innenleben: Im Smarthelm ist neben Lautsprechern und Mikrofon auch ein UKW-Radio integriert, das nach Installation der Sena-Cycling-App nutzbar ist. Bis zu zehn Sender werden über die App oder - etwas fummelig - direkt am Helm gesucht. Viel interessanter und nützlicher ist jedoch die Bluetooth-Verbindung zum Smartphone oder GPS-Navigationsgerät. Die Sprachansagen zum Beispiel von Komoot sind gut über die eingebauten Lautsprecher verständlich, ohne dass die ganze Umgebung mithören kann. Mithilfe der Freisprecheinrichtung kann man auch unterwegs telefonieren, ohne dass der Fahrtwind allzu sehr stört. Wer sich unterwegs gerne mit seinen Mitradlern verständigt, kann dies mithilfe einer Funk-Gegensprechanlage tun. Vorausgesetzt, die anderen tragen auch einen Sena-Helm. Die Reichweite der Funkverbindung liegt im Schnitt je nach Umgebung bei rund 500 bis 600 Metern. Die Einrichtung dieser technischen Features ist gut im Handbuch beschrieben, aber trotzdem etwas diffizil in der Praxis. Der Ladevorgang des Smarthelm-Akkus per USB-Kabel dauert zwei bis drei Stunden. Die Betriebsdauer reicht bis zu zwölf Stunden.
Details zum Smarthelm:- Preis: 199 Euro
- Gewicht: 430 Gramm (Gr. M)
- Größen: S, M, L
- Features/Ausstattung: Helmhülle, Sonnenblende, reflektierende Halteriemen, Rücklicht, integriertes Mikrofon und Lautsprecher, Mikro-USB-Kabel, Tastensteuerung am Helm und Sprachsteuerung, Sena-Cycling-App
Vor- und Nachteile:
Plus: Gut belüftet, Gegensprechanlage
Minus: Schwer, kleines Rücklicht, Fernbedienung für den Lenker nur zum Zukaufen
Fazit zum Smarthelm von Sena:
Ein Smarthelm für Radler, die gerne beim Fahren kommunizieren, entweder per Smartphone oder mittels Gegensprechanlage.
Testsieger und Empfehlungen
Wir haben die besten Fahrradhelme getestet, die Tragekomfort, guten Schutz und Stil vereinen. Dabei wurden besonders Helme für Pendler:innen und Freizeitausflüge berücksichtigt, aber auch für Rennrad- und Pedelecfahrer:innen. In unserem Test finden Sie neben unserem Testsieger auch die besten Fahrradhelme aus dem aktuellen Test der Stiftung Warentest.
GQ Editor’s Pick: POC Omne Air MIPS
Egal ob Sie in der Stadt pendeln oder in Ihrer Freizeit Touren unternehmen, bietet der “POC Omne Air MIPS” den besten Rundumschutz bei Stürzen und Unfällen. Dank Multi-Directional Impact Protection System (MIPS) schützt der Helm vor gefährlichen Drehbewegungen, die ansonsten auf das Gehirn wirken würden. Besonderer Pluspunkt ist das minimalistische und schlanke Design, das Ihr Outfit garantiert nicht ruinieren wird. Wenn Ihnen Helme bisher zu klobig waren, dann ist der POC Omne Air MIPS genau der richtige Fahrradhelm für Sie. Trotz schlankem Design und geringem Gewicht bietet er hohen Rundumschutz mit MIPS-Technologie. Der perfekte Kompromiss zwischen Style und Sicherheit.
Vor- und Nachteile:
Vorteile: starke Belüftung, minimalistischer Look, schöne Farbauswahl
Nachteile: hoher Preis
Stiftung Warentest Testsieger: Uvex Urban Planet LED
Mit einem aufladbaren LED-Rücklicht, Fliegengittern und Reflektoren ist der “Uvex Urban Planet LED” der beste Fahrradhelm für die Stadt und damit der Testsieger der Stiftung Warentest. Der Fahrradhelm im Urban-Look schützt laut Testurteil zuverlässig bei Unfällen und lässt sich gut handhaben. Auf längeren Pendelstrecken durch die Stadt ist der Uvex Urban Planet LED die beste Wahl. Der Stiftung-Warentest-Testsieger besitzt ein LED-Licht am Hinterkopf, damit Sie im Dunkeln besser gesehen werden, und schützt zuverlässig vor Stößen und Schlägen. Der Helm ist außerdem aerodynamisch geformt und mit Lüftungsschlitzen ausgestattet.
Vor- und Nachteile:
Vorteile: einfache und gute Passformeinstellungen, integriertes LED-Licht, nachhaltige Produktion
Nachteile: kein Sonnenschutz
Preistipp: Fischer Urban Plus
Mit seinen Features wie einem LED-Licht am Hinterkopf und reflektierenden Elementen kann der Fischer Urban Plus problemlos mit deutlich teureren Modellen mithalten. Er ist TÜV- und GS-geprüft und schützt den Kopf zuverlässig bei Stürzen und Unfällen.
Weitere Empfehlungen
- Alpina Gent Mips: für sportlich aktive Pendler:innen und Radler:innen in der Stadt
- Uvex Finale Visor: schützt Hinterkopf und Augen
- Abus Pedelec 2.0: erfüllt die hohen Anforderungen, die es für einen guten City-Helm braucht
- Lazer Codax Kineticore: ein solides Basismodell
- Uvex Quatro CC Mips: für verblockte Trails, dicke Wurzeln und tiefen Schlamm
- Abus Game Changer 2.0: für Radfahrer:innen und Triathlet:innen, die hohe Ansprüche an ihren Fahrradhelm haben
Worauf muss ich beim Kauf eines Fahrradhelmes achten?
- Die Passform: Ein Fahrradhelm kann noch so stabil sein - passt er nicht richtig, entfaltet er nicht seine gewünschte Funktion.
- Lüftungsschlitze: Achten Sie auf Lüftungsschlitze, um Luft an Ihren Kopf zu lassen.
- Sicherheit: Um sicherzustellen, dass der Fahrradhelm für spritzige Fahrradtouren geeignet ist, sollten Sie auf das CE-Prüfsiegel achten.
- Gewicht: Achten Sie also auf einen möglichst leichten Helm. Wichtig sind außerdem eine gute Polsterung und verstellbare Riemen.
- Sichtbarkeit: Gerade, wenn Sie oft im Dunkeln unterwegs sind, sollten Sie auf Features wie ein LED-Rücklicht, reflektierende Elemente oder ein Visier achten.
FAQ
- Wie finde ich die richtige Größe für meinen Fahrradhelm? Messen Sie Ihren Kopfumfang mit einem Maßband, um die passende Größe zu finden.
- Sind stylische Fahrradhelme genauso sicher wie klassische Modelle? Ja, solange sie ein CE-Kennzeichen tragen und gut sitzen, schützen auch modische Fahrradhelme zuverlässig bei Stürzen und Unfällen.
- Welche Fahrradhelme sind für Brillenträger:innen geeignet? Helme mit viel Platz im Stirnbereich, weichen Polstern und gegebenenfalls einem Visier eignen sich gut für Brillenträger:innen.
Fahrradhelme im Test der Stiftung Warentest
Die Stiftung Warentest prüft Fahrradhelme im Test streng - und das ist gut so! Wichtige Kriterien sind die Schutzwirkung, Passform und die Hitzebeständigkeit. Modelle wie die von Uvex und Cratoni erhalten regelmäßig Bestnoten. Besonders beliebt sind Helme mit MIPS, die gefährliche Rotationskräfte verringern. Sehen Sie sich auch Modelle mit LED-Licht und stabiler Außenschale an. Ihr Kopf ist Ihnen sicher wichtig, setzen Sie also auf geprüfte Qualität!
Der Fahrradhelm-Test der Stiftung Warentest zeigt, dass Mips keine Voraussetzung für einen guten Fahrradhelm ist. Auch einige Helme ohne dieses System schützen gut vor Kopfverletzungen. Zusätzliche Sicherheit bieten Fahrradhelme mit Licht, die im Dunkeln gut zu sehen sind.
Im Fahrradhelm-Test 2024 haben wir erstmals auch drei speziell für S-Pedelecs zertifizierte Helme geprüft. Sie sollen Fahrerinnen und Fahrern dieser schnellen E-Bikes ein Plus an Sicherheit bringen.
Einige Anbieter versprechen Extra-Schutz durch Mips oder ähnliche Systeme wie Kineticore von Lazer. Mips steht für Multidirectional Impact Protection System, zu Deutsch: Schutzsystem für Zusammenstöße aus verschiedenen Richtungen. An der Helm-Innenseite ist eine Kunststoffschale befestigt, die sich unabhängig bewegt. Sie soll Rotationskräfte abfangen, die während eines Aufpralls auf das Gehirn wirken.
BMX-, Skate- oder Inline-Helme im Test
Für viele Jugendliche muss ein Fahrradhelm cool aussehen. Deshalb sind bei ihnen sogenannte BMX-, Skate- oder Inline-Helme gefragt. Der ADAC hat in einem Test zehn dieser Helme auf Sicherheit, Handhabung und Komfort, Hitzebeständigkeit sowie Schadstoffgehalt überprüft.
Testsieger ist der Uvex hlmt 4cc. Er ist leicht, gut einstellbar, bequem, gut belüftet und hat keine erkennbaren Schwächen.
City-Fahrradhelme im Test 2025
Die Wahl des besten City-Fahrradhelms ist nicht nur eine Frage der Sicherheit, sondern auch des Komforts und Stils beim täglichen Pendeln oder entspannten Cruisen durch die Stadt. In diesem Artikel präsentieren wir dir unseren aktuellen City Fahrradhelm Test 2025 mit den besten Modellen des Jahres - ausgewählt nach Schutz, Funktionalität und Design.
Top 10 City-Fahrradhelme 2025
- KASK Moebius Onyx Helm
- Closca Visor Klapphelm - Weiß
- Brooks Harrier Helm - Blau
- Livall BH51M Neo Helm - Weiß
- Bollé Messenger Standard Helm - Grün
- GES City Helm - Weiß
- Closca Loop Klapphelm - Schwarz Reflective
- Abus Hyban 2.0 Helm - Schwarz
- Bern Macon 2.0 MIPS Helm - Matte Retro Rust
- Bern FL-1 Libre Helm - Schwarz
Vergleichstabelle der besten City-Fahrradhelme
| Produkt | Modell | Gewicht (g) | Belüftung | Verstellsystem | Sicherheit |
|---|---|---|---|---|---|
| KASK Moebius Onyx | 420 | 2 Öffnungen | Ergo Fit | ABS + Reflektor | |
| Closca Visor Klapphelm - Weiß | 340 | Air Flow System | Hinterkopfverstellung | EN1078 / CPSC | |
| Brooks Harrier - Blau | 300 | 4 Kanäle | Mikroverstellung | EN1078 / CPSC | |
| Livall BH51M Neo - Weiß | - | LED + Sensoren Bluetooth + App CE/FCC/ROHS | |||
| Bollé Messenger Standard - Grün | 270 | Click-to-Fit | EN1078 | ||
| GES City - Weiß | 370 | 15 Öffnungen | RS-1 | LED Rücklicht | |
| Closca Loop Klapphelm - Schwarz Reflective | 340 / 375 | Air Flow | Faltmechanismus | EN1078 / CPSC | |
| Abus Hyban 2.0 - Schwarz | 380 | 5 Ein‑ / 8 Ausgänge | Zoom Ace Urban | LED + Reflektoren | |
| Bern Macon 2.0 MIPS - Retro Rust | 375 | 12 Öffnungen | Ez‑Fit | MIPS | |
| Bern FL‑1 Libre - Schwarz | 248 (S) | 18 Öffnungen | Crank Fit II | CPSC / EN1078 |
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