Ein gut sitzender Fahrradhelm ist essentiell für die Sicherheit und den Komfort beim Radfahren. Ein schlecht sitzender Fahrradhelm kann nicht nur die Sicherheit einschränken, sondern seinen Besitzer durch ein unbequemes Tragegefühl auf Dauer sogar ganz von der Nutzung abhalten. Deshalb lohnt es sich beim Kauf genau hinzusehen und auf folgende Kriterien zu achten:
- Helmtypen: Die meisten modernen Helme werden im In-Mold-Verfahren hergestellt, bei dem Innenfutter und Außenschale fest verbunden sind. So auch Hartschalenhelme, Mikroschalenhelme oder Twinshell-Helme. Sie bieten gegenüber verklebten Varianten den Vorteil, dass sie besonders robust und trotzdem leicht sind.
- Passform: Ein guter Fahrradhelm fällt auch dann nicht vom Kopf, wenn man diesen ohne geschlossenen Kinnriemen hin und her bewegt. Zudem sollte er weder drücken noch wackeln.
- Lüftung: wird meist durch viele kleine Belüftungslöcher im Gehäuse gewährleistet und bietet in Kombination mit einem integrierten Insektenschutznetz am meisten Komfort.
- Sicherheitskennzeichnen: Essenziell für einen Fahrradhelm sind das CE-Prüfzeichen und der Normhinweis EN 1078, wobei viele Hersteller zusätzlich auch auf ihre erfolgreich bestandene TÜV Prüfung hinweisen.
- Fahrradhelm Preis: Zwischen 20 und 200 Euro können die Anschaffungskosten eines Fahrradhelms liegen - je nachdem, welche Marke und Ausstattung vorliegt. Wir empfehlen auch für ein Basismodell mindestens 30 Euro zu investieren.
Laut Studien lässt sich durch das Tragen eines Fahrradhelms die Gefahr von Kopfverletzungen sogar um bis zu 80 Prozent verringern. Egal ob mit Trekking Bike oder Lastenfahrrad: Wer als Radfahrerer am Straßenverkehr teilnimmt, sollte sich nicht durch Bequemlichkeit davon abhalten lassen einen Helm zu tragen. Schließlich schützt dieser bei Stürzen und kann im Ernstfall Leben retten.
Dunlop HB13 Fahrradhelm im Detail
Trotz seines günstigen Preises hat der Hersteller von Dunlop HB13 nicht an den Sicherheitskomponenten gespart: Der Microschalenhelm besitzt eine Innenschale aus EPS, bei dem es sich um bewährten Hartschaum zur Dämpfung und Absorption im Falle eines Sturzes handelt. Dunlop HB13 besitzt zudem die erforderliche CE Kennzeichnung und entspricht der Prüfnorm DIN EN 1078.
Bewertung der Redaktion
Dass Gutes nicht unbedingt teuer sein muss, beweist dieser robuste Fahrradhelm, der zudem durch sein sportliches Design punktet. Darüber hinaus ist der Fahrradhelm besonders leicht und angenehm zu tragen. Leichter und vielseitiger Fahrradhelm mit sicherer EPS-Innenschale und Blendschutz.
Tests und Kundenbewertungen im Überblick
- Das Team der Zeitschrift Haus & Garten vergab für Dunlop HB13 die Note gut (Stand: 04/2020).
- Zudem wurde er im Stern Fahrradhelm Vergleich 2020 unter den vier besten Modellen gelistet (Stand: 08/2020).
- Außerdem wurde der Dunlop HB13 Helm von Amazon Kunden durchschnittlich mit 4,5 von 5 Sternen bewertet. (Stand: 09/2020)
Vergleich mit anderen Fahrradhelmen
Um die Eigenschaften des Dunlop HB13 besser einordnen zu können, wird er hier mit zwei anderen beliebten Modellen verglichen:
| Merkmal | Uvex i-vo cc | Fischer Urban | Dunlop HB13 |
|---|---|---|---|
| Produkttyp | Fahrradhelm mit "inmould technology" | Hochfeste EPS-Innenschale | Microschalenhelm mit Innenschale aus EPS |
| Farben | u.a. Rot-Schwarz, Weiß-Schwarz, Dunkelblau-Metallic oder matt Weiß | u.a. Blau, Blau-Braun, Orange-Schwarz, Weiß oder Grau | Blau, Rot, Grün, Weiß kombiniert mit Schwarz und Weiß |
| Verschluss | Fast-Adapting-System-Gurtband stufenlos einstellbar | Kinnriemen stufenlos verstellbar | Schnellverschluss System |
| Gewicht | 270 g | 300 g | S ca. 225 g, M ca. 235 g, L ca. 250 g |
| Größe verstellbar | ja, per IAS-System | ja, durch verstellbares Innenring-System | ja, 7 Belüftungslöcher |
| Insektengitter | ja | ja | nein |
| Belüftungssystem | 24 Belüftungskanäle | 20 große Lufteinlässe | ja |
| Besonderheiten / Extras | abnehmbares Visier, atmungsaktive High-Tech-Polsterung, hochwertige, waschbare Helmpolster, optional erweiterbar mit Plug-in LED-Licht | mit beleuchtetem Innenring-System | abnehmbarer Visor, besonders leicht |
Weitere Empfehlungen für Fahrradhelme
Neben dem Dunlop HB13 gibt es auch andere empfehlenswerte Fahrradhelme für Erwachsene, Kinder und Jugendliche. Hier eine kurze Übersicht:
Für Kleinkinder: ABUS Smiley 2.0
Dieser Kinderhelm wurde per In-Mold Verfahren hergestellt, um eine strapazierfähige, flächige Verbindung der Außenschale und dem stoßabsorbierenden Helmmaterial (EPS) zu erreichen. Damit den Kleinen unterwegs nichts passiert, besitzt ABUS Smiley 2.0 außerdem eine Visierartige Vorderkante für höheren Gesichtsschutz und einen tief heruntergezogenen Schläfen- und Nackenbereich für erhöhten Rundumschutz.
Alternative für etwas ältere Kinder: Skullcap BMX & Skater- und Fahrradhelm
Als Halbschalenhelm eignet sich dieses Modell nicht nur zum Radfahren, sondern auch für Skater und BMX-Fans, die gerne ihre Grenzen austesten. Damit der Helm dabei auf keinen Fall verrutscht, verspricht der Hersteller bei Bedarf kostenlos zusätzliche Pads zur Anpassung der Kopfform zu versenden. Ihn gibt es sogar im Monsterdesign und mit falschen Einschusslöchern.
Empfehlung für Jugendliche: Uvex hlmt 4 cc
Die durch eine Schale aus EPS-Innenschicht und der Polycarbonat-Außenschicht untrennbar verbundene leichte Helmkonstruktion von Uvex hlmt 4 cc übersteht trotz ihres geringen Gewichts auch heftige Stöße mühelos. Das aerodynamische Belüftungs-Design mit 10 Lüftungskanälen sorgt auch bei waghalsigen Aktionen für einen kühlen Kopf.
Kaufberatung Fahrradhelme - die wichtigsten Kriterien beim Kauf
Ein Fahrradhelm kann im Ernstfall Leben retten und sollte mit entsprechender Sorgfalt ausgewählt werden. Was ein gutes Model auszeichnet, erfahren Sie in unserem Überblick:
- Kinnriemen: Er darf nicht drücken, sollte jedoch auf keinen Fall zu locker sitzen - sonst könnte der Helm z.B. von einem herunterhängenden Ast abgestreift werden. Wenn bei geschlossenem Kinnriemen noch ein Finger zwischen Kinn und Riemen passt, sitzt er richtig.
- Insektenschutz: Bei manchen Helmen befindet sich hinter den Lüftungslöchern ein Schutznetz, das z.B. Wespen fernhält und vor allem für Radler empfehlenswert ist, die sich viel in der Natur aufhalten.
- Sonnenblende: Sie verhindert eine Einschränkung der Sicht durch ungünstige Sonneneinstrahlung und schützt gleichzeitig die Augenpartie vor Sonnenbrand.
- Rücklicht: Als Ergänzung zu den weit verbreiteten Helm-Reflektoren bieten auch immer mehr Modelle ein praktisches LED-Rücklicht. Dieses stellt allerdings keinen Ersatz für die gesetzlich vorgeschriebene Fahrradbeleuchtung dar.
Maßgeblich für die Helmgröße ist der Kopfumfang in Zentimetern. Je nach Hersteller kann die Helm Zuordnung dabei, abhängig von dessen Größentabelle, variieren. Grundsätzlich sind die meisten Fahrradhelme für Frauen und Männer geeignet.
Stiftung Warentest verweist darauf, dass Helme durch Alterungsprozesse ihre Schutzwirkung verlieren können und deshalb regelmäßig ausgetauscht werden müssen. Deshalb sind Anbieter verpflichtet ein Verfalls- oder Herstellungsdatum anzugeben, das dem Kunden Orientierung bietet. Sind dennoch keine genauen Angaben zu finden, empfiehlt der ADAC Fahrradhelme alle 3 bis 5 Jahre auszutauschen. Spätestens nach einem Sturz sollte der Helm in jedem Fall gewechselt werden.
Rückruf für Dunlop-Fahrradhelme HB13
Es ist wichtig zu beachten, dass es in der Vergangenheit einen Rückruf für Dunlop-Fahrradhelme der Modellnummer HB13 gab. Grund für den Rückruf ist das Resultat eines Tests zum Schutz vor Aufprallverletzungen. Dieser habe ergeben, dass Dunlop-Helme mit der betroffenen Modellnummer bei niedrigen Temperaturen ab minus 20 Grad nicht mehr richtig schützen könnten. EDCO rief dazu auf, die Dunlop-Helme nicht weiterzuverwenden. Wer ein betroffenes Modell besaß, konnte dieses in die jeweilige Verkaufsstelle zurückbringen. Der volle Kaufpreis sollte erstattet werden, auch ohne Beleg.
IMTEST-Ergebnisse zum Dunlop HB13
IMTEST hat zusammen mit dem TÜV Süd einen Test mit Fahrradhelmen durchgeführt, bei dem auch der Dunlop HB13 geprüft wurde. Die Stoßprüfung wurde mit erhöhter Auftreffgeschwindigkeit von 23,5 km/h durchgeführt. Das sind 20 % über der Normvorgabe von 19,5 km/h. Insgesamt ein sehr erfreuliches Ergebnis. Denn alle Fahrradhelme im Test schaffen hier ein unerwartet gutes Ergebnis. Die Wirkung der Stoßdämpfung ist auch bei 20 % höherer Auftreffgeschwindigkeit sehr deutlich unter den in der Norm geforderten 250 g Verzögerung.
Der Dunlop-Helm zeigte sich wie die übrigen Kandidaten im Test als sehr sicher. Auch nach der zweiten Stoßprüfung war die Schale des Dunlop-Helmes noch intakt. Die Beriemung des Dunlop HB13 kann mit den moderneren Konstruktionen der anderen Produkte im Test nicht ganz mithalten.
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