Eine Fahrradhelmpflicht gibt es in Deutschland nicht, empfehlenswert ist ein Helm beim Radfahren aber auf jeden Fall. Denn selbst bei geringem Tempo können Stürze zu schlimmen Verletzungen führen: Laut der Stiftung Warentest erleiden Helmverweigerer neunmal häufiger schwere Kopfverletzungen als Helmträger.
Aktuelle Fahrradhelm-Tests
Die Stiftung Warentest hat gemeinsam mit dem ADAC in der "test"-Ausgabe 04/2024 insgesamt 14 Fahrradhelme für Erwachsene unter die Lupe genommen. Das erschreckende Ergebnis: Nur drei Helme schneiden "gut" ab. Keiner ist "sehr gut". Vor allem in Sachen Unfallschutz gibt es viel Kritik.
Testsieger: Uvex Urban Planet LED
Der Testsieger von Uvex schützt zuverlässig, ist allerdings auch nicht perfekt.
- Die Außenschale des Helms ist aus biobasiertem Material
- Das integrierte, per Akku wiederaufladbare LED Licht sorgt für bessere Sichtbarkeit
- Der Helm landet bei Stiftung Warentest auf Platz 1
Der Uvex Urban Planet LED Fahrradhelm überzeugt durch seine nachhaltige und ressourcenschonende Herstellung. Die Außenschale des Helms besteht aus biobasiertem High-Density Polyethylen (HDPE), während die Innenausstattung und Gurtbänder aus Recyclingmaterial hergestellt sind.
Für eine bessere Sichtbarkeit und damit erhöhte Sicherheit sorgt das integrierte, per Akku wiederaufladbare LED Licht. Damit ist der Helm besonders für Fahrten in der Dämmerung oder bei schlechten Lichtverhältnissen geeignet.
Dank des uvex 3D IAS 3.0 Systems lässt sich der Helm optimal an den Kopfumfang und die Kopfform des Trägers anpassen. Zudem sorgt ein aerodynamisches Belüftungs-Design mit 14 Lüftungskanälen für ein angenehmes Tragegefühl, selbst bei längeren Fahrten.
Der Uvex Urban Planet LED ist ein nachhaltiger Helm, der durch das integrierte LED Licht für zusätzliche Sicherheit sorgt. Die Anpassungsmöglichkeiten und die Belüftungskanäle versprechen hohen Tragekomfort.
Weitere Empfehlungen und Testberichte
Damit Sie ohne Aufwand einen Fahrradhelm finden, der Sie sicher durch den Straßenverkehr bringt, haben wir uns für Sie schlau gemacht und zahlreiche Modelle näher betrachtet, die in aktuellen Tests gute Bewertungen erhalten. Neben Online-Vergleichsportalen wie AllesBeste konsultierten wir die Erfahrungsberichte, die Käufer auf Amazon verfasst haben. So erfahren Sie alles, was Ihnen bei der Entscheidung für einen Fahrradhelm helfen kann. Eines haben alle Helme in unserem Überblick gemeinsam: Sie genügen höchsten Sicherheitsstandards.
Der Testsieger im Fahrradhelm Test-Vergleich: Uvex city light
Am besten schneidet in unserem Überblick der Uvex city light ab. Es handelt sich um ein Mikroschalen-Modell, das sich durch die charakteristischen Belüftungsschlitze zwischen der Kunststoffhülle auszeichnet. Dadurch fühlt sich der Fahrradhelm selbst bei hohen Temperaturen angenehm an. Der Bezug der Innenhülle lässt sich abnehmen und in der Maschine waschen. Zudem ist er, wie chip.de betont, antibakteriell imprägniert. AllesBeste lobt zudem die simple Anpassung der Gurt. Das besondere Plus ist aber die gute Sichtbarkeit, die in der Dämmerung und bei Dunkelheit einen unschätzbaren Beitrag zur Sicherheit leistet: Auf vier Leuchtbändern sind insgesamt 32 LEDs angebracht, die rot leuchten oder blinken - Sie stellen dies nach Wunsch per Knopfdruck ein. Laut Hersteller liefert der Akku Strom für 6 bis 12 Stunden, geladen wird er über ein USB-Kabel, das im Lieferumfang enthalten ist. Dieses Merkmal ist der Hauptgrund, warum AllesBeste und chip.de den Uvex zum Testsieger erklären. Bei Ersteren fällt nur eines am Uvex city light negativ auf: Es gibt ihn nur in Weiß und Anthrazit.
AllesBeste zeigt sich rundum von unserem Testsieger überzeugt und hebt Belüftung und Beleuchtung hervor. Dasselbe gilt für testberichte.de, die auf der Basis von drei Tests und zahlreichen Kundenmeinungen die Endnote 1,2 vergeben. Auf chip.de ist das Modell ebenfalls Testsieger, kritisiert wird nur der Preis. Kunden auf Amazon vergeben 4,8 von 5 Sternen.
Der Preis-Leistungs-Sieger im Fahrradhelm Test-Vergleich: Fischer Urban
Eine weitere Mikroschale punktet mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis im Überblick. Fischers Modell Urban ist, der Name deutet es an, ein Fahrradhelm für den Stadtverkehr. Er ist mit 260 Gramm besonders leicht und dank 20 Luftschlitzen gut durchlüftet. Hinzu kommt: Für den unschlagbar niedrigen Preis von rund 20 Euro* hat der Hersteller alle wichtigen Sicherheits- und Komfortaspekte im Helm untergebracht - sparsam, aber effektiv. Ein Insektenschutznetz deckt die vorderen Luftschlitze gegen unerwünschte Gäste ab. Die Beleuchtung ist im Drehregler für die Größenanpassung integriert. Chip.de weist darauf hin, dass der geringe Preis schlicht einer teils mittelmäßigen Verarbeitung geschuldet ist, die aber, so wieder AllesBeste, die Sicherheit nicht schmälert. Öko-Test kritisiert die Verarbeitung umweltschädlicher polychlorierter Verbindungen, kürt den Fischer Urban aber dennoch zum Testsieger. Ästhetisch bietet Ihnen das Modell die Qual der Wahl: Acht Farben und Farbkombinationen, teils mit Motiv, stehen zur Wahl.
Neben chip.de merkt auch AllesBeste die Verarbeitungsqualität des Modells negativ an, beide betonen aber das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis. Dasselbe gilt für die Autobild, die im Test 12/20 ein „sehr gut“ vergibt und Passform und Gewicht heraushebt. Auf testberichte.de gibt es eine 1,2. Amazon-Kunden vergeben im Schnitt 4,6 von 5 Sternen.
Weitere gut bewertete Fahrradhelme im Test
Wenn Sie noch nicht fündig geworden sind, keine Sorge: Hier folgen noch einmal drei Fahrradhelme. Zwei Hardshells für Pedelec-Fahrer mit praktischer Ausstattung und ein ebenso einfacher wie günstiger Microshell-Helm für den Stadtverkehr.
Lumos Matrix: Nie mehr übersehen werden
Der Lumos Matrix ist ein Hartschalenhelm und bietet sich besonders für Pedelec-Fahrer an. Das Modell gibt es nur in einer Größe und zwei Farben. Seine Stärken spielt der Helm bei der Sicherheit aus. Diese gewährleistet nicht nur eine stabile Schale, sondern vor allem die insgesamt 99 LEDs, die im Helm verbaut sind. 22 davon strahlen in Weiß nach vorne, die 77 LEDs auf der Rückseite des Helms sind farbig und per App programmierbar. Damit gestalten Sie zahlreiche Muster, sodass Sie garantiert nie mehr im Straßenverkehr übersehen werden. Hoch fällt dafür das Gewicht aus: Mit knapp 600 Gramm ist der Helm der schwerste im Feld. Negativ fällt auf, dass einige Käufer auf Amazon auf minderwertig verarbeitete Bauteile etwa bei der Größenanpassung hinweisen. Der hohen Sicherheit und Sichtbarkeit tun sie aber keinen Abbruch.
AllesBeste ist vom Tragekomfort des Hartschalenhelms weniger überzeugt, empfiehlt ihn aber dennoch aufgrund der guten Sichtbarkeit und der damit verbundenen Sicherheit. Amazon-Kunden vergeben durchschnittlich 4,3 Sterne, monieren dabei gelegentlich die Verarbeitung, vor allem in Anbetracht des hohen Preises von über 200 Euro.
Casco Roadster Plus: Perfekte Sicht bei Wind und Wetter
In drei Größen erhalten Sie den Roadster Plus von Casco. Die Mischung aus Mikro- und Hartschale kombiniert den stabilen Seitenschutz des letzteren mit der guten Belüftung des ersteren Typs. Die Besonderheit des Casco ist das klappbare und getönte Visier: Zahlreiche Nutzer auf Amazon zeigen sich davon überzeugt - als Insektenschutz, gegen den Fahrtwind bei empfindlichen Augen oder als Sonnenschutz. Auch die individuelle Anpassung des Casco an die Kopfform findet bei testberichte.de und chip.de Anklang. Abstriche müssen Sie bei der Sichtbarkeit machen: Die verarbeiteten Reflektorstreifen stehen den Lösungen der Modelle von Uvex, Fischer und Lumos deutlich nach.
Design, Belüftung und das Visier überzeugen AllesBeste, chip.de und testberichte.de gleichermaßen. Erfahrungsberichte auf Amazon weisen darauf hin, dass die Größe genau gewählt werden sollte. Allerdings loben sie das Visier als praktische Lösung gegen Wind, Regen und Insekten.
Dunlop HB 13: Hochwertig und günstig
Nach all dem Hightech gibt es zum Schluss noch eine günstige Microshell für den täglichen Stadtverkehr. Dunlops HB 13 wird in drei Größen angeboten, sodass jeder ein passendes Modell für seine Rübe finden sollte. Mit je nach Ausführung 220 bis 260 Gramm ist er mit der leichteste Helm im Testfeld. Die Grundfarbe ist Schwarz mit einem Design, für das vier Farbkombinationen zur Wahl stehen. Der Helm ist rundum gut verarbeitet - besser als unser noch etwas günstigerer Preis-Leistungs-Sieger - und verzichtet außer auf ein aufsteckbares Visier auf sämtliche Ausstattungsmerkmale. Der Nachteil: Da der Helm keine integrierte Beleuchtung bietet, müssen Sie sich selbst darum kümmern. Bei dem geringen Preis fällt das aber kaum ins Gewicht.
Der Stern lobt den Dunlop HB 13 für sein niedriges Gewicht, das angenehme Tragegefühl und die gute Belüftung. Kunden auf Amazon zeigen sich ebenfalls überzeugt und vergeben 4,5 Sterne. Der Tenor: Der Helm verzichtet auf allen Schnickschnack und tut, was er soll und das zu einem günstigen Preis.
Faltbare Fahrradhelme
Faltbare Fahrradhelme sind eine praktische Alternative zu herkömmlichen Fahrradhelmen. Sie sind leicht und kompakt, so dass sie leicht zu transportieren sind. Sie geben dem Fahrer ein Gefühl der Sicherheit, während er sich auf sein Fahrrad begibt und sind auch noch modisch.
Beispiele für faltbare Fahrradhelme
- Nutcase Faltbarer Fahrradhelm: Der Nutcase Faltbarer Fahrradhelm ist ein leichter und bequemer Fahrradhelm, der sich leicht zusammenfalten lässt. Die Innenseite ist mit einem weichen Futter ausgestattet, das Sie bequem macht und den Kopf vor Stößen schützt.
- Giro Air Attack Faltbarer Fahrradhelm: Der Giro Air Attack Faltbarer Fahrradhelm ist ein leichter und aerodynamischer Fahrradhelm, der sich leicht zusammenfalten lässt und eine hervorragende Passform bietet. Er ist leicht und kompakt, so dass er einfach zu transportieren ist.
- Bell Spark Faltbarer Fahrradhelm: Der Bell Spark Faltbarer Fahrradhelm ist ein leichter und komfortabler Fahrradhelm, der sich leicht zusammenfalten lässt. Er ist mit einer Belüftung ausgestattet, die Ihn kühl hält.
- Lumos Faltbarer Fahrradhelm: Der Lumos Faltbarer Fahrradhelm ist ein leichter und bequemer Fahrradhelm, der sich leicht zusammenfalten lässt. Er ist mit einer Belüftung ausgestattet, die Sie angenehm kühl hält.
- POC Omne Air Faltbarer Fahrradhelm: Der POC Omne Air Faltbarer Fahrradhelm ist ein leichter und komfortabler Fahrradhelm, der sich leicht zusammenfalten lässt und eine hervorragende Passform bietet. Er ist mit einer Belüftung ausgestattet, die Sie angenehm kühl hält.
Smarte Fahrradhelme
Aber einige Helme können mehr als „nur“ den Kopf schützen. Sie leuchten, blinken, spielen Musik, eignen sich zum Telefonieren und senden bei einem Unfall automatisch eine Nachricht an den hinterlegten Notfallkontakt. Ein ganz besonderer Fahrradhelm, der eigentlich kein Helm ist, löst bei einem Unfall sogar einen Airbag aus, der sich wie eine Haube über den Kopf des Fahrers legt.
Beispiele für smarte Fahrradhelme
Sena R1 Evo
Der Sena R1 Evo ist ein gelungener smarter Fahrradhelm, der vor allem mit dem Mesh-Intercom ein sehr nützliches Feature bietet. Die Verarbeitung ist hochwertig, die Passform lässt sich flexibel anpassen. Schade ist, dass es kein Frontlicht und keinen Blinker gibt. Wer darauf verzichten kann und einen zuverlässigen Helm zum Telefonieren und für Gruppenfahrten sucht, wird mit dem Sena R1 Evo aber gut bedient sein.
- Vorteile: Mesh-Intercom für Gruppenfahrten & Möglichkeit zum Telefonieren, Musik- und Podcast-Wiedergabe, flexibles Verschlusssystem
- Nachteile: kein Frontlicht und kein Blinker, keine App-Anbindung, Lautsprecher ohne Bass
Livall Evo 21
Der Livall Evo 21 ist ein guter Helm. Uns gefällt besonders das gut sichtbare Licht, welches dank Umgebungslichtsensor zuverlässig leuchtet, wann es draußen dunkel ist. Auch der Blinker funktioniert gut über die Fernbedienung und die SOS-Funktion kann im Zweifelsfall eine echte Hilfe sein.
- Vorteile: 360-Grad-Licht, Blinker mit Fernbedienung, Umgebungslichtsensor, Bremslicht, SOS-Funktion
- Nachteile: proprietärer Ladestecker, Licht kann nicht dauerhaft leuchten, Frontlicht nicht sehr hell
Hövding 3 (Airbag-Helm)
Wer überwiegend gemütlich in der Stadt unterwegs ist und das entsprechende Kleingeld hat, für den ist der Fahrrad-Airbag Hövding 3 eine reizvolle Alternative zum klassischen Helm. Er trägt sich beim Fahren angenehm und ruiniert keine Frisur. Für anspruchsvolle Trails und Abfahrten können wir ihn nicht empfehlen. Denn es könnte passieren, dass er an der falschen Stelle auslöst.
- Vorteile: schützt Kopf und Nacken zuverlässig, für viele bequemer als ein klassischer Helm, benachrichtigt bei einem Unfall einen Kontakt
- Nachteile: Hövding ist insolvent, löst manchmal ungewollt aus, löst nicht aus, wenn der Fahrer gegen LKW-Spiegel knallt, teuer; kann nicht wiederverwendet werden
Fahrradbeleuchtung
Bei schlechten Sichtverhältnissen ohne Beleuchtung zu fahren, ist verboten und mitunter lebensgefährlich. Möglich sind diese Systeme erst durch die Entwicklung der effizienten LED-Technologie geworden. Diese Lampen sind oft deutlich heller als Halogenscheinwerfer, sodass Radfahrer besser gesehen werden, unterwegs aber auch selber bessere Sicht haben.
Die Stiftung Warentest hat im Herbst 2020 13 LED-Frontscheinwerfer und 6 Rücklichter fürs Fahrrad getestet - jeweils abnehmbar und akkubetrieben.
Ob mit Dynamo oder Akku, beide Beleuchtungssysteme fürs Fahrrad haben Vor- und Nachteile. Während Nabendynamos, einmal installiert, sehr wartungsarm und ausfallsicher sind, punkten Akkuleuchten mit ihrem geringen Gewicht und hoher Flexibilität.
Fahrradscheinwerfer müssen mindestens 10 Lux stark leuchten, moderne Modelle schaffen jedoch ein Vielfaches. Das bringt mehr Sicht und Sicherheit für Radfahrer, hat aber auch eine Schattenseite: Insbesondere bei abnehmbaren Akkuleuchten, die Radfahrer selbst anbringen und ausrichten, ist die Gefahr groß, dass der Gegenverkehr durch die grellen Scheinwerfer geblendet wird.
Wichtige Regeln für Fahrradbeleuchtung
- Nur mit K-Nummer: Dieses Prüfzeichen bestätigt, dass eine Leuchte für den Straßenverkehr zugelassen ist. Fehlt dem Licht die K-Nummer, darf es im Straßenverkehr nicht ans Rad.
- Licht an bei schlechter Sicht: Sobald Dunkelheit, Dämmerung oder schlechte Sicht hereinbrechen, müssen alle Lampen am Rad an sein.
- Gegenverkehr nicht blenden: Fahrradlampen dürfen den Gegenverkehr nicht blenden, schreibt die StVZO vor. Um die Blendgefahr gering zu halten, gilt deshalb: Frontscheinwerfer müssen 40 Zentimeter bis 1,20 Meter über dem Boden montiert sein. Stirnlampen, die sich deutlich höher befinden, sind aus diesem Grund als Fahrradlampen verboten.
- Erlaubte Zusatzfunktionen: Erlaubte Zusatzfunktionen sind zum Beispiel Tagfahr- und Fernlicht - solange es auch ein Abblendlicht (normaler Modus) gibt.
- Erlaubte Blinklichter: Seit einer Änderung der Straßenverkehrszulassungsordnung im Juni 2024 dürfen an Fahrrädern und Pedelecs elektronische Richtungsanzeiger verbaut werden. Bis es bauartgenehmigte Modelle gibt, können Radler auf Blinker zurückgreifen, die ursprünglich für Mofas, Kleinkrafträder oder S-Pedelecs zugelassen wurden.
- Verbotene Blinklichter: Im Straßenverkehr immer wieder zu sehen, aber am Fahrrad verboten sind blinkende Front- und Rücklichter.
- Reflektoren: Zusätzlich zur aktiven Beleuchtung durch die Fahrradlichter sind einige Reflektoren Pflicht.
Grundtypen von Fahrradhelmen
Grundsätzlich gibt es drei Typen von Fahrradhelmen:
- Softshell: oder Weichschalenhelme finden sich allerdings kaum mehr auf dem Markt - die namensgebende Kunststoffpolsterung bietet zu wenig Schutz bei einem Aufprall.
- Microshell: oder Mikroschalenhelme sind hingegen weit verbreitet. Sie erkennen sie an der flachen Form mit den großen Öffnungen. Geschützt wird der Fahrer über einen polsternden Schaumstoffkern mit Kunststoffüberzug. Modelle dieses Typs sind leicht und gut belüftet.
- Hardshell: oder Hartschalenhelme. Bei ihnen kommt eine zusätzliche Schutzschicht hinzu, die Oberfläche ist glatt und geschlossen. Fahren Sie ein E-Bike, empfiehlt sich ein Hartschalenhelm. Der Nachteil: Sie sind schwerer und die schlechtere Belüftung stört bei warmem Wetter.
Worauf Sie beim Kauf eines Fahrradhelms achten sollten
Größe, Sitz und Sicherheit: Fahrradhelme müssen Sie schützen, ohne beim Tragen unangenehm zu sein. Achten Sie daher immer auf die passende Größe und probieren Sie einen Helm vor dem Kauf am besten an. Neben der Größe ist das Gewicht von Bedeutung. Zu schwere und unbequeme Helme stören beim Radfahren und können eine unerwünschte psychologische Nebenwirkung haben: Je mehr das Tragen den Fahrspaß einschränkt, desto weniger setzen Sie ihn tatsächlich auf.
Inzwischen sind zahlreiche Fahrradhelme mit einer Form von Beleuchtung ausgestattet. Diese erhöht die Sichtbarkeit des Fahrers im Straßenverkehr erheblich. Manche Modelle besitzen zudem ein Insektennetz, das gerade im Sommer hilfreich ist. Nicht zuletzt soll der Fahrradhelm ästhetisch gefallen: Zur Wahl stehen verschiedene Designs und Sie erhalten nahezu alle Produkte in unterschiedlichen Farben.
Coole Designs und Individualisierung
Um die Akzeptanz der Fahrradhelme zu steigern, setzen viele Hersteller auf ein besonders cooles Design oder trendige Farben. So sind nicht mehr nur Radsportler mit einem Fahrradhelm unterwegs, sondern auch in der City sieht man immer mehr ausgefallene Formen und Muster. Der eigene Geschmack spielt hier natürlich eine wichtige Rolle.
Natürlich sollte der Fahrradhelm auch optisch zu dir passen. Wähle dein Design selbst aus, damit du ihn immer gern trägst. Vor allem bei Kindern ist dieser Punkt wichtig, um die Akzeptanz des Fahrradhelms zu erhöhen. Coole Designs sind beispielsweise außergewöhnliche Farben oder Muster. Wenn du auffallen willst, solltest du dich für Neon-Farben entscheiden. Viele BMX-Fahrer lieben eher einen matten Look.
Coole Designs können auch sehr elegante und schicke Modelle haben. Hier punkten die einfarbigen Varianten mit filigranen Mustern. Oder du setzt auf eine besondere Form, beispielsweise einen Helm als Schiebermütze oder als Hut. Die Welle der kleinen Ohren und Irokesen hat bei den Skihelmen angefangen und ist mittlerweile auch bei den Radfahrern beliebt. Hierbei handelt es sich um witziges Zubehör für deinen Fahrradhelm, das einfach auf die Helmschale geklebt wird. Schon hast du zwei Katzenohren oder einen bunten Irokesen auf dem Kopf. Oder du verwandelst deinen Helm in einen Panda, einen Hund mit Schlappohren oder ein Rentier mit Geweih.
Wichtig: Das Zubehör darf die Belüftungsöffnungen nicht verdecken.
Es gibt aber genügend andere Sicherheitssiegel, auf die du beim Kauf achten solltest. Jeder in der EU verkaufte Fahrradhelm muss den geltenden Normen und Anforderungen folgen. Nur so ist für den Träger größte Sicherheit geboten. Trotz Design sollte er aus robusten Materialien bestehen und am besten auch wetterbeständig sein. Handelt es sich also um ein Modell mit Stoffüberzug, muss sich darunter eine feste Schale aus Kunststoff befinden. Der TÜV prüft die meisten Modelle und kennzeichnet sie mit einem Siegel. Daneben kannst du auf das CE-Siegel und das GS-Siegel achten. Viele Hersteller geben zusätzlich noch das Produktionsdatum an. Denn ein Fahrradhelm sollte nie älter als 5 Jahre sein, da sonst die Materialien spröde werden und nachgeben.
Achtung: Die Lebensdauer eines Fahrradhelms beträgt etwa 5 Jahre und er sollte danach ausgetauscht werden.
Beispiele für Fahrradhelme mit coolem Design
- Skullcap-Skaterhelm: Das Modell besteht aus einer robusten Hartschale aus Polycarbon, die fest mit der EPS-Innenschale verschweißt ist. Die Materialien sind also enorm stabil und halten selbst spitzkantige Gegenstände bei einem Sturz problemlos ab. Trotzdem behält das Modell ein geringes Eigengewicht mit etwa 400 Gramm. Acht große Lüftungsöffnungen sorgen dafür, dass dein Kopf im Sommer nicht überhitzt. Außerdem fällt das matte und dunkle Design des Helms auf. Er kommt nicht nur in Carbon-Optik, sondern besteht zu einem Teil sogar aus Carbon. Im Inneren findest du noch wechselbare Pads, die du auch problemlos in der Maschine reinigen kannst. Mit diesem außergewöhnlichen Modell fällst du mit Sicherheit auf der Halfpipe auf.
- Abus-Hyban-Helm: Er ist für den Alltag konzipiert, kann aber auch beim Radsport getragen werden. Er besitzt ein feinjustierbares Verstellsystem im Inneren und kann sich an fast jede Kopfform anpassen. Von außen besteht das Modell aus einer ABS-Hartschalentechnologie. Im Inneren findest du weiche Polster für mehr Tragekomfort. Selbst eine längere Tragedauer ist mit diesem Modell garantiert. An der Rückseite sorgt ein LED-Licht für noch mehr Sicherheit beim Fahren im Dunkeln. Die Kunden sind sehr zufrieden mit dem Modell und loben das coole und dunkle Design. Allerdings könnten mehr Löcher an der Front mit einem Sicherheitsnetz versehen sein.
- Nutcase: Als Integralhelm haben sie eine sehr runde Form mit einem tiefen Hinterkopfbereich und ausreichend Schutz an den Schläfen. Der Gen3 ist mit zwei großen Lufteinlässen an der Front ausgestattet und bietet auch im oberen Kopfbereich eine ausreichend Belüftung. Das Gurtsystem lässt sich schnell feststellen. Ein großer Vorteil: der Helm ist rundum reflektierend durch die Logos, die Gurte oder das Verstellsystem am Hinterkopf. Wähle coole bunte Designs, wie große Punkte, bunte Blumen oder zackige Muster. Hier findest du mit Sicherheit eine schöne Farbe oder trägst den Helm in der Optik einer Melone. Willst du mit deinem Fahrradhelm wirklich im Straßenverkehr auffallen, dann solltest du dich für dieses Modell entscheiden. Der Helm ist für Kinder ab 8 Jahren geeignet und kommt in einer Einheitsgröße von 54 bis 58 cm Kopfumfang. Der Hingucker ist natürlich der stachelige Irokese auf der Oberseite des Helms. Aber auch die 3D-Grafiken und die Strukturen überzeugen. Das Riemensystem im Inneren sorgt für eine optimale Anpassung. Außerdem bekommst du dank der EPS-Schale und den Polstern einen guten Tragekomfort geboten. Vor allem Skater setzen gern auf dieses außergewöhnliche Design und Kinder sind begeistert. Der Fahrradhelm ist CE-zertifiziert und nach der EN 1078 Norm geprüft.
Versicherungen für Radfahrer
Fahrradfahren hat nachweislich positive Auswirkungen auf die Gesundheit - selbst E-Bikes sind viel besser als etwa Autofahren. Doch selbst die vorsichtigsten Fahrer können einen Unfall nie zu 100 Prozent ausschließen. Wir empfehlen deshalb Zusatzversicherungen, um die möglichen negativen Konsequenzen abzumildern.
Bei vielen Versicherungen lohnt sich das Vergleichen. Denn wer regelmäßig vergleicht, spart gut und gerne mehrere hundert Euro im Jahr. Wo man am meisten spart, zeigen die Tarifrechner von heise online.
- Berufsunfähigkeitsversicherung
- KFZ-Versicherung
- Lebensversicherung
- Rechtsschutzversicherung
- Unfallversicherung
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