Livall Fahrradhelm Testberichte: Smarte Sicherheit für Radfahrer

Smarte Fahrradhelme schützen nicht nur den Kopf bei einem Unfall, sondern bieten auch nützliche Zusatzfunktionen. Der Livall L23 ist so ein intelligenter Helm. Er verfügt über integriertes LED-Licht hinten und er kann im Notfall einen Kontakt informieren. Auch ein abnehmbares Visier zum Schutz vor Regen und Wind ist an Bord.

Livall L23: Ein genauerer Blick

Wir haben uns den Livall L23 genauer angeschaut. Wie er sich im Alltag schlägt, welche Funktionen er bietet und für wen sich der Kauf lohnt, zeigt unser Test.

Design und Komfort

Der Livall L23 macht optisch eine gute Figur. Er ist in unserem Fall auffällig Gelb und hat eine moderne, aerodynamisch geformte Helmschale. Das abnehmbare Visier schützt die Augen vor Regen, Insekten und Wind. Für gute Belüftung sorgen verschiedene Öffnungen.

Die Passform lässt sich über das Verstellsystem am Hinterkopf an Kopfgrößen zwischen 54 und 62 cm anpassen. Dank der weichen, herausnehmbaren Polster sitzt der Helm recht bequem. Die Konstruktion aus Polycarbonat und EPS-Schaum verspricht guten Schutz und soll Kräfte bei einem Aufprall effektiv absorbieren. Mit einem Gewicht von 350 Gramm ist der L23 erfreulich leicht.

Bedienung und App

In der App lässt sich die LED-Leuchte an der Rückseite des Helms einstellen. Es stehen verschiedene Leuchtmodi zur Verfügung, etwa blinkendes oder konstantes Licht. Die Helligkeit ist ausreichend, um bei Dämmerung und Dunkelheit gut gesehen zu werden. Schade: Einen Bewegungssensor, um die Lichter als Bremslicht zu nutzen, gibt es nicht.

Funktionen für mehr Sicherheit

Neben der Lichtanlage bietet der Livall L23 noch eine praktische SOS-Funktion. Registriert der Helm über seine Sensoren einen Unfall, sendet er automatisch eine Nachricht mit GPS-Koordinaten an einen zuvor in der App hinterlegten Notfallkontakt. Das kann im Ernstfall wertvolle Zeit sparen, um schnell Hilfe zu bekommen.

Der L23 ist nach IPX4 gegen Spritzwasser geschützt. Laut Hersteller hält der Akku bei aktiviertem Licht 15 bis 20 Stunden durch, geladen ist er nach ca. 3 Stunden.

Der Livall L23 kostet aktuell bei Amazon 96 Euro.

Der Livall L23 ist ein solider Fahrradhelm, der dank Licht und SOS-Funktion ein Plus an Sicherheit bietet. Die Verarbeitung ist gut, die Passform angenehm. Schade, dass der Helm smarte Features wie etwa Blinker und Lautsprecher vermissen lässt.

Livall Neo: Urban, smart und Vintage

Urban, smart und Vintage: So kann man den neuen Livall Neo umschreiben. Optisch macht unser Kandidat schon etwas her - futuristisch anmutend fallen einem die LED-Lichter im hinteren Bereich auf: Blinker am Helm?

Mittels der kleinen, externen Fernbedienung am Lenker kann mit dem kleinen Schalter im unmissverständlichem Design links und recht geblinkt werden. Sobald der Schalter betätigt wird, blinkt es am Helm auf und es ertönt ein Piepen. Schade: die Dauer des Blinkintervalls kann nicht variiert werden so dass das Blinken gute 30 Sekunden benötigt.

Dass der Livall auch noch per App ans Smartphone gekoppelt werden kann, lässt dann doch aufhorchen: das geht? Ja, das geht. Und es geht sogar richtig gut. Eine Verbindung ist zum Mobiltelefon schnell hergestellt - Blutooth einfach anschalten, den Livall Helm auswählen, fertig.

Die App selbst wird zum Blinken nicht benötigt. Dafür alleine reicht die Fernbedienung die mit einer Schnellbefestigung per Gummispanner am Lenkrad fixiert werden kann. Die Fernbedienung klammert somit fest am Lenker. Sie kann so bei Nichtgebrauch entfernt werden und wird somit nicht geklaut. Der Gummispanner sitzt relativ fest aber man könnte noch etwas nachbessern. Dass die Fernbedienung wasserfest ist versteht sich von selbst.

Dass der Fahrradhelm von Livall eingebaute Lautsprecher sowie Mikrofon hat erfreut umso mehr. Dezent und fast unsichtbar sind sie an den Seite über den Ohren angebracht. Da wurde richtig mitgedacht, ermöglicht es doch neue, ungeahnte Möglichkeiten: Sprachanweisungen der Navigation oder Telefonate lassen sich somit bequem während der Radfahrt erledigen. Musik kann natürlich auch gehört werden, der rote Plankopf an der Fernbedienung lädt.

Gegen die StVO wird somit nicht verstossen und man hat die Hände jederzeit frei. Der Helm verfügt über ein helles LED-Licht, gut sichtbare Blinker sowie einem Sturzsensor mit SOS-Funktion, Die intelligente Lichtsteuerung (Helligkeitssensor) regelt den Helm automatisch auf die richtigen Lichtverhältnisse. Die gesamte Beleuchtung ist rundum gut für andere Verkehrsteilnehmer sichtbar.

Das zusätzliche Bremslicht ist genial - endlich ist man als Radfahrer sichtbarer im Stadtverkehr. Der intelligente Sensor im Helm aktiviert sich bei Verzögerung der Fahrt oder beim Bremsen. Grade in Innenstädten, an Ampeln und Kreuzungen ist das für mich ein absolutes Highlight da Autofahrer gerne mal zu nah auffahren oder einen beim Abbiegen übersehen.

Im Falle eines Sturzes kann ein Helm erheblich dazu beitragen, eine schwere Kopfverletzung zu verhindern. Der Livall wirkt dabei deutlich robuster als herkömmliche Fahrradhelme ist aber nur unwesentlich schwerer mit den gut 460 g (je nach Größe). Ein Fahrradhelm schützt vor Kopfverletzungen; der dunkelgraue Schaumstoff übernimmt hier die Funktion einer sichernden ”Knautschzone“.

Ein neues Feature ist der Anti-Loss Alarm: er warnt mit einem lauten Signalton, wenn man sein Smartphone verliert. Perfekt in der heutigen Zeit. Livall macht es dem Fahrradfahrer leicht auf einen Helm umzusteigen. Die wirklich guten Features sorgen nicht nur bei technik-affinen Radlern für Freude. Die Livall Riding App ist nice to have und bietet umfangreiche Funktionen wie Anrufe tätigen. Navigation, SOS Funktion uvm.

Seine smarten Features zeigt der Livall Helm erst wenn man einschaltet; vorher sieht er (fast) wie ein regulärer Helm aus). Laut Hersteller hält der Akku bis zu 10 Stunden.

Der Livall BH51M Neo punktet durch Funktionen und vielen Lichtfunktionen. Der gute Sitz und Tragekomfort des Helmes im Vintage-Lock lässt einen fast vergessen, dass man einen Helm trägt. Schick ist er außerdem; oft wurden wir auf den Helm bei Radfahren angesprochen. Die Blinker- und Bremsfunktionen überzeugten auch andere Radfahrer sofort.

Livall Evo21: Funktionalität trifft Design

Der Fahrradhelm Evo21 von Livall bietet zu dem aktuellen Angebotspreis von rund 100 Euro ein sehr starkes Preis-Leistungsverhältnis. Mit den integrierten Lichtern wird der Helm zum absoluten Hingucker, was gerade im Straßenverkehr während der Dämmerung und Nacht zu Ihrem Vorteil wird. Mit dem Evo21 verbinden Sie Funktionalität mit Design - ein insgesamt überzeugendes Zubehör mit wenigen Schwächen.

Gerade als E-Bike-Fahrer sollte man auf diesen nicht verzichten. Per Zufall stieß ich auf den Evo21 von Livall (bei Amazon kaufen), wobei mich vor allem ein Feature gleich begeisterte: Dieser Helm kann leuchten - und noch vieles mehr!

Das erste Highlight, das jedem auf den ersten Blick ersichtlich wird, sind die integrierten Lichter auf der Vorder- und Rückseite. Diese lassen sich über einen Knopf auf der Rückseite ein- und ausstellen, zudem können Sie mittels Power-Knopf durch verschiedene vorprogrammierte Leuchtmuster navigieren. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Dadurch, dass die integrierten Leuchten im Helm deutlich höher positioniert sind als Front- und Rücklicht des Fahrrads, hilft dieser Helm dabei, Sie im Straßenverkehr besser sichtbar zu machen.

Ebenfalls toll: Die integrierten Blinker. Sie können wahlweise über die Smartphone-App oder eine im Lieferumfang enthaltene Fernbedienung, die am Fahrradlenker befestigt werden kann, den Helm zum Blinken bringen und somit die Richtungswechsel über Leuchtsignale verdeutlichen. Aber Achtung: Das befreit Sie nicht von vorgeschriebenen Handgesten im Straßenverkehr.

Sollten Sie darauf verzichten, droht Ihnen laut Straßenverkehrsordnung ein Bußgeld von zehn Euro. Nichtsdestotrotz: Die im Helm integrierten Blinker sind eine tolle Ergänzung! Dank entsprechender Sensoren erkennt der Helm automatisch, wann die Licht-Funktion notwendig ist - und wann nicht. Dadurch kann der Akku ebenfalls geschont werden. Der Helm verfügt ebenfalls über Sensoren, die das Bremsen auf dem Fahrrad erkennen und über die integrierten Lichter erkenntlich machen sollen.

Das Helm-Innere ist mit großzügig platziertem Schaumstoff ausgestattet: Sowohl an den Seiten, am Hinterkopf und natürlich auf der Hauptfläche befinden sich Schaumstoff-Polster, die über einen Klettverschluss ausgetauscht werden können. Die Helm-Riemen sind ebenfalls durch eine Schaumstoff-Abdeckung geschützt, sodass das Band nicht am Hals und Kinn scheuert, über ein Drehrad an der Hinterseite können Sie zudem einstellen, wie fest der Helm am Kopf sitzen soll.

Der Evo21 ist mit gerade mal 350 Gramm zudem sehr leicht und fällt beim Tragen nicht sonderlich auf, zudem ist er nach IPX5 wasserdicht!

Der Evo21 kommt mit einer integrierten Sturzerkennung: Sollten Sie aus einer Höhe von mehr als 1,5 Meter stürzen, löst der Helm innerhalb von 90 Sekunden einen SOS-Alarm aus. Dieser Alarm inklusive einer genauen GPS-Position wird an Notfallkontakte geschickt, die Sie zu vor in der kostenlosen App “Livall Riding” hinterlegen müssen. Wenn ein Notruf jedoch nicht notwendig ist, können Sie diesen innerhalb von 90 Sekunden abbrechen. Auch die Apple Watch verfügt über eine Sturzerkennung, die Ihnen im Ernstfall helfen kann.

Im Evo21 kommt ein 600 mAh großer Akku zum Einsatz, der Hersteller verspricht bei einer Ladung bis zu zehn Stunden Laufzeit. Der Helm erkennt außerdem von selbst, wenn man ihn trägt oder abnimmt und schaltet sich dementsprechend automatisch ein oder aus, bei Tageslicht wird das Licht gedimmt.

Zudem sollten Sie das Ladekabel nicht verlieren. Hierbei handelt es sich um einen besonderen magnetischen Anschluss, den man auf Amazon zwar auch nachbestellen kann. Wenn das Kabel allerdings verschwindet, bleibt der Helm ohne Ladung vorerst “dumm”.

Der Helm “Evo21” von Livall ist hochwertig verarbeitet (entspricht der Norm DIN EN1078), bietet einen bequemen Tragekomfort und kommt mit hilfreichen smarten Features. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist mit knapp über 100 Euro zudem sehr fair. Die Bluetooth-Verbindung ist stabil, die Nutzung einfach und intuitiv. Würde der Akku über USB-C geladen werden können und die Bremslicht-Funktion zuverlässiger funktionieren, wäre der Helm noch besser.

Livall L23 Fahrradhelm: Für Vielfahrer

Der LIVALL L23 Fahrradhelm ist ein Modell mit ein paar Zusatzfunktionen und bietet sich vor allem für Nutzer an, die oft mit dem Bike unterwegs sind. Mehr Informationen liefert dieser Bericht.

Der LIVALL L23 Fahrradhelm ist ein modernes Modell mit einigen zusätzlichen Funktionen und robuster Verarbeitung für Sicherheit bei Unfällen. Durch die robuste Außenschale schützt das Modell vor Stößen und Stürzen und bietet zusätzlich Komfort durch die innere Polsterung. Der Helm ist wasserdicht und wartet mit Luftlöchern auf. So soll für Atmungsaktivität gesorgt werden. Zusätzliche Sicherheit bietet zudem die vorhandene Beleuchtung. Nutzer können zudem über eine App noch eine zusätzlich Bluetooth SOS Funktion aktivieren, die bei Unfällen Kontakt zu einer gewünschten Rufnummer herstellt.

Der moderne Bike Helm erntet einige Sterne auf Amazon und sorgt für zufriedene Nutzer. Es handelt sich um einen recht modernen Helm, der nicht nur schützt, sondern auch noch Beleuchtung bietet und sich so vor allem bei Fahrten in der Dämmerung anbietet. Mit Qualität und Verarbeitung sind die meisten Käufer sehr zufrieden. Der Helm bietet umfassenden Schutz und sitzt auch recht bequem.

Einige im Shop schätzen den Helm als etwas klein ein. Grundsätzlich sitzt er bei vielen etwas zu eng. Preislich wird der Helm im etwas höheren Bereich angeboten und bietet dafür Zusatzfunktionen aber auch Schwächen.

Der LIVALL L23 Fahrradhelm ist ein gutes funktionales Modell, das sich an Vielfahrer richtet, die sicher mit dem Bike unterwegs sein möchten. Dafür ist der Helm nicht nur sehr robust verarbeitet. Er wartet auch noch mit Beleuchtung auf. Ob sich die zusätzliche SOS Funktion auch als sinnvoll erweisen könnte, muss man selber herausfinden. Auf jeden Fall eignet sich der Helm gut für längere Touren im Sommer und auch bei Regen. Leider fällt er aber etwas kleiner aus und könnte daher zu eng sitzen.

Bei Amazon finden wir derzeit 40 Kundenrezensionen, welche durchschnittlich 4.2 Sterne vergeben.

Livall BH51M Neo: Smarter Helm mit Walkie-Talkie Funktion

Der Livall BH51M Neo ist ein smarter Fahrradhelm mit Blinker, Licht und Walkie-Talkie-Funktion. Wir haben ihn getestet und verraten, für wen sich der Kauf lohnt.

Smarte Fahrradhelme bieten neben dem Schutz des Kopfes praktische Zusatzfunktionen wie integriertes Licht, Blinker zur Anzeige eines Abbiegevorgangs oder die Möglichkeit zu telefonieren und mit anderen Fahrern zu kommunizieren. In diesem Test nehmen wir uns den Livall BH51M Neo vor, der all diese Features mitbringt.

Design und Komfort

Der Livall BH51M Neo erinnert optisch an einen BMX-Helm. Er hat eine runde, geschlossene Form mit einem fest angebrachten Sonnenschutz aus Kunstleder an der Vorderseite. Darüber befindet sich ein breiter Lüftungsschlitz für eine gute Belüftung. Den smarten Helm gibt es in den Farben Weiß und Schwarz.

Das Feststellsystem zur Anpassung an den Kopf ist einfach, aber funktionell. Die Polster im Inneren lassen sich zum Reinigen herausnehmen.

Bedienung und Funktionen

Am hinteren Teil des Helms befindet sich der einzige Knopf zur Bedienung. Leider hat dieser einen etwas unsauberen Druckpunkt. Darüber versteckt sich hinter einer Klappe der Ladeanschluss. Hier hat Livall weder auf einen modernen USB-C-Port noch auf den Micro-USB-Standard gesetzt. Stattdessen wird ein proprietärer Adapter benötigt, den man zum Laden immer dabeihaben muss. Bei Verlust des Adapters hat man ein Problem.

Koppelt man den Helm per Bluetooth mit dem Smartphone, kann man ihn zum Telefonieren nutzen. Die Sprachqualität ist im Test aber nicht besonders gut. Vor allem bei Windgeräuschen muss man sehr laut sprechen, damit das Gegenüber einen versteht. Die eingebauten Lautsprecher sind dagegen ordentlich. Sie spielen etwas leiser als beim Sena R1 Evo, klingen dafür aber etwas voluminöser. Für Sprache und den ein oder anderen Song reicht die Qualität. Mit ordentlichen Open-Ear-Kopfhörern erzielt man aber einen deutlich besseren Klang. Laut Hersteller hält der Akku für bis zu 5 Stunden Gesprächszeit.

Dem Livall BH51M Neo liegt eine hochwertig verarbeitete Lenker-Fernbedienung bei. Diese verbindet sich sofort mit dem Helm und aktiviert per Knopfdruck die Blinkfunktion.

Vorne und hinten hat der Helm integrierte LED-Leuchten. Leider lassen sie sich in der App nicht dauerhaft einschalten, sondern nur in verschiedenen Blink-Modi betreiben. Praktisch ist, dass Bewegungssensoren im Helm beim Bremsen ein Bremslicht aktivieren. Sie erkennen auch heftige Erschütterungen wie bei einem Unfall und benachrichtigen dann einen hinterlegten Notfallkontakt.

Sind Freunde ebenfalls mit einem Livall BH51M Neo unterwegs, kann man über die Fernbedienung eine Walkie-Talkie-Verbindung aufbauen und während der Fahrt miteinander sprechen. Eine nette Funktion für gemeinsame Ausflüge.

Der Livall BH51M Neo kostet aktuell bei BikeInn nur 63 Euro. So günstig war der Helm noch nie.

Der Livall BH51M Neo ist ein smarter Fahrradhelm mit nützlichen Funktionen. Die Blinkfunktion über die Fernbedienung erhöht die Sicherheit, gerade bei E-Scootern. Auch die automatische Unfall-Erkennung mit Benachrichtigung eines Notfallkontakts kann im Ernstfall wertvoll sein.

Enttäuschend ist die mäßige Sprachqualität beim Telefonieren. Hier hatten wir uns mehr erhofft. Auch beim Ladeport hätte Livall besser auf einen Standard wie USB-C gesetzt, statt einen proprietären Adapter zu verwenden.

Insgesamt ist der Livall BH51M Neo aber ein guter smarter Helm für preisbewusste Käufer, die Wert auf Sicherheitsfunktionen und die Möglichkeit zur Kommunikation mit anderen Fahrern legen. Puristen, die nur einen leichten, gut belüfteten Helm ohne Schnickschnack suchen, greifen besser zu einem konventionellen Modell.

Smart-Helme im Vergleich: Livall, Sena, Lumos

Helme mit integriertem Headset gibt es längst nicht mehr nur für Motorradfahrer. Marken wie Livall bieten Smart-Helme auch für Fahrradfahrer an. BIKE BILD hat drei Helme mit Smart-Funktionen und Beleuchtung getestet.

Musik hören und Fahrrad fahren? Das geht, ohne dass man seine Ohren komplett gegen nervige, aber sicherheitsrelevante Verkehrsgeräusche abschirmt. Smart-Helme mit integriertem Headset machen das möglich. Dank Bluetooth-Standard können sie problemlos mit allen üblichen Smartphone-Modellen gekoppelt werden.

Testergebnisse

BIKE BILD hat drei Modelle des noch recht kleinen Smart-Helm-Angebots in Deutschland getestet. Hier kommen die Ergebnisse! (Weitere Helme mit Beleuchtung im Test gibt's hier.)

Platz 1: Livall BH51M Neo

Auf dem Siegertreppchen ganz oben: Platz 1 für den Livall BH51M Neo. Egal ob Pendler oder Sportler, Livall hat Smarthelme für alle Anwender im Sortiment. Der BH51M Neo ist Livalls Topmodell, das sich an Pendler richtet. Mit 486 Gramm ist er kein Leichtgewicht, fällt beim Tragen aber auch nicht unangenehm auf. Die Passform ist indes Geschmackssache, einigen könnte der BH51M Neo etwas zu breit sein.

Der Helm ist ein schönes Beispiel dafür, dass die Smartfunktionen von Newcomern wie Livall ausgereift sind: Die Bluetooth-Verbindung steht sofort, die Bedieneinheit am Lenker verbindet sich klaglos, und die Musik aus dem Headset schallt klar und deutlich heraus. Exemplarisch zeigt der BH51M Neo auch, dass Livall noch nicht mit den Helmspezialisten mithalten kann, wenn es um Tragekomfort, Einstellbarkeit und fahrradspezifische Ausstattung geht. Hier sind heimische Spezialisten wie Uvex, Alpina oder Ked dem China-Produkt noch überlegen.

KategoriePunkte (max. 5)
Smart-Funktionen4
Beleuchtung4.5
Ausstattung0.5
Gewicht3
Design4.5
Punkte gesamt16.5
Notesehr gut (Testsieger)

Platz 2: Sena R1 Evo

Den zweiten Rang im Test belegt der Sena R1 Evo. Der unscheinbarste Kandidat unter den Smart-Helmen kommt von Sena, einem Spezialisten für Motorradhelme mit Kommunikationsfunktionen. Dementsprechend technisch ausgereift ist das Headset. Mit dem R1 Evo kann man nicht nur Musik hören und Anrufe entgegennehmen, via Intercom wird man direkt mit anderen Sena-Nutzern in der Nähe verbunden (wenn man den gleichen Kanal verwendet). Probleme gab es beim Test der Sena-App, die den Helm nicht erkannte, die Headset-Funktion war dadurch allerdings nicht eingeschränkt. Etwas Übung braucht man für die Bedieneinheit an der Seite. Welche Funktion die drei Seitentasten in welchem Kontext haben, ist nicht sofort ersichtlich. Das leider recht kleine Licht lässt sich via Sprachbefehl (oder per Knopfdruck) an- und ausschalten, die Passform des recht sportlichen Helms fällt eher breit und rundlich aus.

KategoriePunkte (max. 5)
Smart-Funktionen3
Beleuchtung3
Ausstattung2
Gewicht3.5
Design4.5
Punkte gesamt16
Notegut

Platz 3: Lumos Matrix

Auf dem dritten Platz: der Lumos Matri. Dass die Lumos-Helme als einzige im Apple-Store vertrieben werden, verrät schon, wer die Zielgruppe dieser smarten Kopfschützer ist: die digitale Avantgarde. Der Lumos, für den es natürlich nicht nur eine iOS-, sondern auch eine Android-App gibt, passt optisch perfekt zu den mobilen Endgeräten und bedient die Bedürfnisse der Digital Natives nach blinkender Aufmerksamkeit, progressivem Bike-Lifestyle und spielerischen Gadgets gleichermaßen. Highlight: Auf dem Matrix-Display können eigene Botschaften oder eine Vielzahl von hippen Animationen abgespielt werden. Und das heißt nicht, dass der Lumos ein schlechter Helm ist, das Mega-Display und die integrierten Frontscheinwerfer treiben allerdings das Gewicht (603 Gramm) nach oben. Den Matrix gibt es nur in einer Größe, allerdings liefert Lumos zwei verschiedene Polstereinlagen für kleine und große Köpfe mit.

KategoriePunkte (max. 5)
Smart-Funktionen2
Beleuchtung5
Ausstattung2
Gewicht1.5
Design3.5
Punkte gesamt14

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