Fahrradhelm mit abnehmbarem Visier: Tests und Empfehlungen

Wer auf der Suche nach einem Fahrradhelm ist, findet eine große Auswahl an Modellen mit unterschiedlichen Eigenschaften. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei oft auf Helmen mit abnehmbarem Visier, die zusätzlichen Schutz und Flexibilität bieten.

Nutcase Fahrradhelme: Auffälliges Design und Sicherheit

Wer auf der Suche nach einem Fahrradhelm ist, der kommt auch an dem Trend der Nutcase Fahrradhelme nicht vorbei. Die Geschichte dahinter klingt fast wie ein klassisches Beispiel für einen Hollywoodfilm. Nutcase Helme zeichnen sich dadurch aus, dass sie besonders auffällig, bunt und mit einem unverkennbaren Design gestaltet sind. Der Erfinder Michael Morrow war der Meinung, dass es keine schönen Fahrradhelme gibt, die von dem Fahrradfahrer, aber auch anderen Sportlern gerne getragen werden.

Der erste Prototyp eines Nutcase war ein schlicht schwarzer Schalenhelm. Ziel war es jedoch Helme zu gestalten, die in der Schutzfunktion den normalen Mikroschalen-Helmen in nichts nachstehen. Dabei sollte das Design so sein, dass man mit Witz und Kreativität das Tragen eines Schutzhelms bzw. Gerade Kinder und Jugendliche finden die normalen Fahrradhelme oft „uncool“ und lassen diese lieber weg. Die Nutcase Helme schneiden im Test in Punkto Sicherheit recht gut ab. CE Prüfzeichen und EU Normen werden eingehalten.

Auch Elemente wie Luftschlitze sind für eine ausreichende Belüftung vorhanden. Der große Vorteil der Helme, sie gehen bis in den Nackenansatz und schützen so auch ideal den Hinterkopf. Ein abnehmbares Visier, austauschbare Innenpolster und ein weicher Textil-Kinnriemen gehören zur zum Lieferumfang der meisten Modelle. Layouts wie ein Wassermelonendesign entsprechen dabei der Grundform des Helms. Bei uns kennt man die Helme mehr aus dem Sportbereich und vom Skaten.

Skater haben den Schalenhelm oftmals für sich selbst gestaltet und modifiziert. Michael Morrow hingegen möchte direkt die fertigen und originell gestalteten Nutcase Helme auf dem Markt etablieren. Seit 2005 kann man diese beliebten Helme frei kaufen. Nach dem Motto : „I Love my brain!“ sind die Helme auf den Markt gekommen. Damit die Fahrradhelme gut passen, haben diese eine Stellschraube am Hinterkopf. Hiermit kann man den Riemen am Hinterkopf solange in der Größe anpassen, bis der Helm optimal am Kopf sitzt.

Der blaue Helm von den Bildern wiegt nach Herstellerangaben knapp 406 Gramm (M - 52 cm bis 56 cm). Dies ist für einen Fahrradhelm nicht wenig, von der Verarbeitung her macht der Nutcase jedoch einiges her und wirkt sehr wertig. Der Kinnriemen und die Fixierung für den Riemen sind hochwertig und machen einen soliden Eindruck. Anders als beim Fahrradhelm von Tchibo ist der Nutcase kein In-Mould-Helm.

Der Helm ist ideal für alle Kinder, die einen Fahrradhelm uncool finden. Durch die Skateroptik kann man die Kleinen über das positive Image eines solchen Helms zum Tragen bewegen. Skaterlegende Tony Hawk hat z.B. Ideal für alle, die keinen normalen Radhelm tragen möchten. Vom Preis-Leistungsverhältnis ist der Velohelm absolut im Rahmen. Für teilweise unter 50 Euro bekommt man hier einen modernen Radhelm. Dies ist kein klassischer Testbericht, aber dennoch geben wir dem Nutcase 4.2 von 5 möglichen Punkten.

Fullface-Helme für Kinder mit Kinnschutz

Ein Fullface-Helm mit Kinnschutz sorgt dafür, dass Kinder beim Mountainbiken oder Skaten geschützt sind. Doch bei Kinder-Integralhelmen steht Sicherheit im Vordergrund. Worauf es zu achten gilt und welche MTB-Helme für Kinder unsere Community empfiehlt.

Unsere Favoriten für Kinderhelme mit Kinnschutz

  • MTB-Helm „YouDrop FF“ von Abus: Dieser Fullface-Helm wurde speziell für Kinder und Jugendliche entworfen und eignet sich gut für den Einstieg ins Mountainbiken. Er ist flexibel mit einem abnehmbaren Kinnschutz, der eine Nutzung als Open-Face-Helm ermöglicht, und bietet durch das In-Mold-Verfahren eine stabile und sichere Verbindung von Hartschaum und Außenschale. Zusätzliche Sicherheit wird durch die Break Away-Funktion geboten, die in gefährlichen Situationen das Risiko von Nackenverletzungen reduziert. Das Zoom Ace MTB-Verstellsystem ermöglicht eine individuelle Anpassung an den Kopfumfang.
  • Fullface-Helm für Kinder von Eulant: Dieser Fahrradhelm für Kinder und Jugendliche vereint Sicherheit und Flexibilität mit seinem hochwertigen PC-Material und schlagfestem EPS-Schaum, der durch ein einteiliges Stanzverfahren verstärkt wird. Durch Abnehmen des Kinnschutzes ist ein schneller Wechsel zwischen Vollhelm und Halbhelm möglich. Durch 14 Belüftungsöffnungen und abnehmbares Polsterfutter bietet der Helm zudem eine ausgezeichnete Luftzirkulation und Komfort während der Fahrt.
  • Fullface-Helm mit abnehmbarem Kinnschutz von Rockbros: Dieser Kinderhelm ist ein 2-in-1-Modell mit abnehmbarem Kinnschutz, was ihn sowohl als Fullface-Helm als auch als normalen Fahrradhelm nutzbar macht. Die Kombination aus PC-Schale, EPS-Schaum und einem Anti-Stoß- sowie Anti-Schweiß-Innenfutter sorgt für einen umfassenden Schutz. Zusätzlich ermöglichen die großen Belüftungsöffnungen eine optimale Luftzirkulation, und das 360° verstellbare Drehrad erleichtert die Größenanpassung.
  • Fullface-Helm „Rupi“ von Alpina: Der Alpina „Rupi“ ist vielseitig und leicht und somit ideal für Kinder und Jugendliche, die mit dem Mountainbiken beginnen. Der Helm aus hochwertigem HI-EPS-Material bietet durch den abnehmbaren Kinnbügel zusätzlichen Schutz und lässt sich durch das Run-System individuell anpassen. Mit strategisch platzierten Belüftungsöffnungen kommen die Kinder auch bei längerer Nutzung nicht leicht ins Schwitzen. Der Kinnschutz kann auch mühelos abmontiert werden.
  • Angebot Kinder-Fullface-Helm von Lixada: Dieser Fahrradhelm für Kinder lässt sich durch einfache Knöpfe von einem Integralhelm zu einem Halbgesichtshelm umbauen. Die robuste Polycarbonatschale und der stoßdämpfende EPS-Schaum bieten guten Aufprallschutz, während die 13 Belüftungsöffnungen für eine angenehme Kühlung sorgen. Zusätzlich ermöglicht das einstellbare Zifferblatt eine individuelle Passform für verschiedene Kopfgrößen, unterstützt durch zwei Sets von Pads für optimale Anpassung.

Worauf muss man bei einem Fullface-Helm für Kinder achten?

Kurz nachdem Kinder das Fahrradfahren beherrschen, beginnen sie, ihre Grenzen auf zwei Rädern auszuloten. Um bei diesen Abenteuern geschützt zu bleiben, kommt man nicht um einen passenden Integralhelm für Kinder umher. Praktisch: Moderne Modelle lassen sich durch wenige Handgriffe vom Fullface-Helm mit Kinnschutz zu einem Open-Face-Helm ähnlich des „normalen“ Fahrradhelms umbauen.

Die Sicherheit der Kinder auf dem Fahrrad ist das wichtigste. Deshalb darf man in puncto Materialqualität und Stabilität bei Kinderhelmen auch keine Kompromisse eingehen. Einige online angebotene Helme sehen zwar so schick wie richtige MTB-Helme aus, verfügen aber nicht über die Sicherheitskomponenten und Technologien, um einen Sturz wirklich abzufedern. Vor allem minderwertige Hartschaum-Materialien, schwache Halterungen der Innenpolster oder des Kinnschutzes stellen hier Risiken dar, die es zu vermeiden gilt.

Checkliste für den Kauf eines Fullface-Helms für Kinder

  • Größe: Ein Fullface-Helm muss genau passen, um optimalen Schutz zu bieten. Er sollte fest sitzen, also weder drücken noch rutschen. Am besten den Kopfumfang des Kindes an der breitesten Stelle über den Ohren messen und mit den Größentabellen der Hersteller vergleichen. Auch die richtige Positionierung ist wichtig, um Stirn und Hinterkopf gleichermaßen zu schützen.
  • Gewicht: Ein leichter Integralhelm verringert die Belastung für Nacken und Schultern der Kinder, besonders bei längeren Fahrten. Idealerweise wiegt der Helm nicht mehr als 1.000 bis 1.200 Gramm. Das erreichen Hersteller, indem sie auf Materialien wie Polycarbonat oder Verbundwerkstoffe bestehen.
  • Belüftung: Unter dem Fullface-Helm sollten Kinder nicht viel schwitzen und keinesfalls im Sommer überhitzen. Daher sind Belüftungsöffnungen an der Oberseite oder am Hinterkopf so wichtig. Diese Öffnungen müssen so gestaltet sein, dass sie auch bei langsamer Fahrt oder im Stillstand eine effiziente Luftzirkulation ermöglichen. Hochwertige Helme verfügen zudem über ein System, bei dem die Lüftung an das Wetter angepasst werden kann.
  • Sicherheit: Gute Fahrradhelme, ob Fullface oder Open-Face, erfüllen alle geltenden Sicherheitsstandards wie z.B. die Norm EN 1078 in Europa. Ein derartiges Zertifikat weist darauf hin, dass der Kinderhelm strenge Sicherheitstests bestanden hat. Zusätzliche Sicherheitsmerkmale wie MIPS (Multi-Directional Impact Protection System) können zusätzlichen Schutz bei Stürzen bieten, indem sie die Rotationskräfte bei einem Aufprall reduzieren.
  • Design: Auch wenn es im Vergleich mit den anderen Punkten zweitrangig erscheint, darf man nicht unterschätzen, wie wichtig die richtige Farbe oder der Look des Kinderhelms ist. Am besten gleich mit den Kindern gemeinsam aussuchen. Denn nur Helme, die gefallen, werden gerne getragen.

Häufige Fragen zu Fullface-Helmen für Kinder

  • Worauf muss man bei einem Fullface-Helm für Kinder achten?

    Der Helm muss an die Größe des Kopfes angepasst sein, soll dabei weder wackeln, noch drücken. Am angelegten Kinnriemen sollte zwei Finger breit Platz sein. Das Gewicht des Helmes darf nicht mehr als 1,2 kg betragen, um die Nackenmuskulatur der Kinder nicht übermäßig zu belasten. Der Kinnschutz sollte wirklich etwas taugen und im Ernstfall schützen. Bei billigen Modellen ist er nicht mehr als Deko.

  • Welche Qualitätsunterschiede gibt es bei Integralhelmen für Kinder?

    Wichtig ist eine Zertifizierung nach EN 1078 (Fahrrad) oder sogar ASTM F1952 (Downhill). Ein sicherer Helm hat eine stabile Außenschale, stoßdämpfende Innenschicht, festen Kinnbügel und ein gut sitzendes Verschlusssystem. Gute Fullface-Helme haben auch mehrere Belüftungsschlitze am Kopf und Kinnbügel. So schwitzt das Kind bei längeren Fahrten weniger. Bei billigen Helmen fehlt das oft - was den Helm schnell unkomfortabel macht.

  • Welche Hersteller und Marken von Fullface-Helmen sind empfehlenswert?

    Rockbros, Abus, Alpina

  • Welchen Nutzen hat ein Fullface-Helm für Kinder?

    Immer dann, wenn Geschwindigkeit und Risiko steigen - etwa beim BMX, Downhill, Mountainbike oder Scooter-Fahren - macht es für Kinder vermehrt Sinn, einen Vollvisier-Helm zu tragen. Der Kinnschutz schützt dabei zusätzlich vor Gesichtsverletzungen. Für kleine Kinder auf dem Laufrad ist er meist übertrieben - außer sie fahren richtig wild.

  • Wie muss ein Fullface-Helm sitzen?

    Fest, aber bequem. Der Helm darf nicht wackeln, aber auch nicht drücken. Die Stirn muss gut geschützt sein, der Kinnriemen eng anliegen (zwei Finger breit Luft) - und das Kind muss auf jeden Fall frei sprechen und atmen können.

MTB-Helme im Test: Sicherheit und Komfort auf dem Trail

Ob steiler Trail oder lange Tour - ein zuverlässiger Mountainbike-Helm gehört zur Grundausstattung jeder Fahrt. Die hier vorgestellten Modelle überzeugen in Fachmagazinen und im Praxistest.

  • POC Kortal Race Mips: Setzt mit Recco-Reflektor, NFC-Chip und dem Mips Integra System Maßstäbe in puncto Sicherheit.
  • Scott Tago Plus: Ein leichter und vielseitiger Helm für Trail- und Tourenfahrten mit hohem Tragekomfort und sehr gutem Anpassungssystem.
  • POC Ventral Air Mips: Überzeugt mit exzellenter Belüftung, geringem Gewicht und starker Sicherheitsausstattung inklusive Mips Integra.
  • Sweet Protection Bushwhacker 2Vi Mips: Bietet dank Mips Air Technologie, tiefgezogenem Nackenschutz und super Sitz maximale Sicherheit für Deine nächsten Trail- und Enduro-Einsätze.
  • Oakley DRT5 Maven: Bietet hohen Komfort und ein starkes Sicherheitsgefühl dank verbauter Mips-Technologie und präzisem Boa-System zur individuellen Anpassung an Deinen Kopf.
  • Sweet Protection Trailblazer Mips: Überzeugt mit top Schutzwerten, starker Belüftung und hochwertiger Verarbeitung.
  • Julbo Forest Evo Helm: Bietet viel Ausstattung: Mips-Sicherheitssystem, verstellbares Visier und integrierte Brillenhalterung sorgen für Sicherheit und Komfort.
  • Fox Speedframe Pro: Überzeugt mit top Tragekomfort, starkem Durchzug durch große Belüftungsöffnungen und praktischer Brillenhalterung.

Wichtige Kriterien beim Kauf eines MTB-Helmes

  • Zertifizierung: MTB-Helme sollten eine Zertifizierung zum Radsport nach der DIN EN 1078 und für Kinderhelme nach der DIN EN 1080 haben.
  • Sicherheitssysteme: Sicherheitssysteme wie z.B. die Mips-Technologie reduzieren die Rotationskräfte bei einem Sturz.
  • Passform: Ein Helm schützt nur dann optimal, wenn er wirklich gut sitzt. Das bedeutet: fest, ohne zu wackeln oder zu drücken.
  • Belüftung: Gerade bei warmem Wetter ist ein gutes Lüftungssystem Gold wert. So verhinderst Du Überhitzung im Anstieg und kannst den Fahrtwind im Downhill voll auskosten.
  • Zusätzliche Features: Reflektierende Elemente erhöhen Deine Sichtbarkeit im Straßenverkehr, praktische Brillenhalterungen oder Goggle-Kompatibilität sorgen für mehr Flexibilität auf dem Trail.

Fahrradhelme mit Visier: Schutz und Komfort für Brillenträger

Ein Fahrradhelm mit Visier ist als Sonnenschutz nutzbar und vor allem für Brillenträger geeignet. Das Visier ist am Helm verbunden und kann nach oben geklappt oder hinein geschoben werden, je nach System. Manche Oberflächen dunkeln sich sogar automatisch ab, wenn zu viel Licht darauf fällt. So sparst du dir die Sonnenbrille bei der nächsten Fahrt.

Auch in der Mountainbike-Szene sind Helme mit Visier wichtig. Hier sitzt es aber nur als Lichtschutz an der Oberkante und wird nicht direkt vor den Augen getragen. Entscheide selbst, ob du das Visier abnehmen kannst oder es dauerhaft am Helm fixiert lässt.

Besondere Vorteile von Fahrradhelmen mit Visier

  • Gesichtsschutz: Das Visier schützt das Gesicht vor Regen, Schnee, Wind und Insekten.
  • Sonnenschutz: Je nach Tönung bietet das Visier einen optimalen Sonnenschutz.
  • Kompatibilität mit Brillen: Brillenträger können den Helm problemlos mit ihrer Brille tragen.

Modelle mit Visier

  • Ventura Downhill Helmet: Geeignet für Freerider und Mountainbike-Fahrer mit festem Kinnschutz und Sonnenblende.
  • Casco Speedario RS: Rennradhelm mit aerodynamischer Form und transparentem Visier.
  • ABUS In-Vizz Fahrradhelm: Integriertes Visier, das sich mit einer Handbewegung im Helm versenken lässt.
  • Uvex City V Fahrradhelm: Sehr gut für Brillenträger geeignet mit leicht getöntem Visier.

Wichtige Kaufkriterien für Fahrradhelme mit Visier

  • Passform des Visiers: Ausreichend Platz für die Brille und ein großes Sichtfeld.
  • Mechanismus des Visiers: Einfacher und schneller Austausch oder Verstellung des Visiers.
  • Farbe und Tönung des Visiers: Anpassung an die jeweiligen Lichtverhältnisse.
  • Komfort: Entnehmbare und waschbare Polster für Feuchtigkeitsaufnahme und Luftstrom.
  • Sicherheit: Vorhandensein von Sicherheitsstandards und Prüfsiegeln.

Sicherheit im Straßenverkehr: Fahrradhelme im Test

Die Fahrradbranche boomt und speziell E-Bikes tragen zur enormen Popularität der Zweiräder bei. Durch das höhere Tempo der elektrifizierten Räder steigt allerdings auch die Unfallgefahr. Dabei sind nicht nur Gehirnerschütterungen, sondern schwere Kopfverletzungen bei Stürzen die häufigste Unfallfolge. Laut Deutscher Gesellschaft für Unfallchirurgie könnten 60 bis 70 Prozent der tödlichen Hirnverletzungen mit Kopfschutz vermieden werden.

Empfehlenswerte Fahrradhelme im Test

  • Uvex Urban Planet LED: Bietet dank seiner tiefergezogenen Bauweise zusätzlichen Schutz im Heck- und im Schläfenbereich.
  • Uvex Finale Visor: Verfügt über ein klappbares Visier, Beleuchtung und Insektenschutz.
  • Abus Pedelec 2.0: Hat einen Regenschutz integriert, der hinten in einem Geheimversteck untergebracht ist.
  • POC Omne Beacon Mips: Ein schicker Hingucker mit LEDs auf der Rückseite.
  • Fischer Urban Plus Brooklyn: Bietet Beleuchtung, Sonnen- und Insektenschutz, einen gepolsterten Kinnriemen und Reflexstreifen.

Tipps für den Kauf eines Fahrradhelms

  • Anprobieren: Probieren Sie den Helm vor dem Kauf immer an, um festzustellen, ob er optimal zu Ihrer Kopfform passt.
  • Passform: Der Helm sollte stramm sitzen, aber nicht drücken. Wenn Sie den Helm vor- und zurückbewegen, sollte die Stirn ein wenig Falten schlagen.
  • Größenanpassung: Achten Sie darauf, dass sich die Größe über ein Drehrädchen anpassen lässt.
  • Sichtbarkeit: Achten Sie beim Kauf auf zusätzliche Reflektoren oder eine für andere Verkehrsteilnehmer gut sichtbare Farbe.
  • Prüfnormen: Fahrradhelme, die in der EU verkauft werden, müssen den Anforderungen der DIN EN Norm 1078 entsprechen. Wer noch mehr Wert auf Sicherheit legt, kann beim Kauf nach der Norm NTA 8776 Ausschau halten.
  • Austausch nach Sturz: Nach einem Sturz sollten Sie Ihren Fahrradhelm durch ein neues Modell ersetzen.

Smarthelme: Innovation und Sicherheit für Radfahrer

Insbesondere für Stadtradler, E-Biker und Digital Natives werden Fahrradhelme heute auch mit Elektronik vollgepackt. Ein Smarthelm findet seine Zielgruppe, vor allem, wenn man damit beim Radeln telefonieren oder der Sprachnavigation folgen kann, ohne die Hände vom Lenker zu nehmen. Sicherheitsorientierte Radfahrer freuen sich über helle LED-Lichter, die zusätzlich eine Blink- und Bremslichtfunktion haben können.

Funktionen von Smarthelmen

  • Telefonieren und Musik hören: Integrierte Lautsprecher und Mikrofone ermöglichen das Telefonieren und Musikhören während der Fahrt.
  • Navigation: Sprachnavigation führt den Radfahrer sicher ans Ziel.
  • Beleuchtung: Helle LED-Lichter und Blinker erhöhen die Sichtbarkeit im Straßenverkehr.
  • Sturzerkennung: Ein Sturzsensor kann im Notfall automatisch Hilfe rufen.

Modelle von Smarthelmen

  • Cratoni Smartride: Teurer und schwerer Helm mit Zulassung für S-Pedelecs, aufsteckbarem Visier und Walkie-Talkie-Funktion.
  • Livall BH51 M Neo: Schwerer Helm mit LED-Beleuchtung, Blinker, Lautsprecher, Mikrofon und Sturzsensor.
  • Livall BH60 SE: Leichterer Helm mit guter Headset-Verbindung, LED-Rücklichtern und Blinklichtern.
  • Lumos Kickstart: Helm mit LED-Lichtern, Blinker, Bremslicht und Geschwindigkeits-Sensoren.
  • Sena R1 Evo: Helm mit Lautsprechern, Mikrofon, UKW-Radio und Gegensprechanlage.

Kritische Anmerkungen zu Smarthelmen

Nicht nur der ADFC befürchtet, dass insbesondere im Stadtverkehr das Telefonieren und eine Musikberieselung den Radfahrer zu sehr ablenken und dadurch die Unfallgefahr zunimmt. Außerdem würden sich viele Radfahrer zu sehr auf die Lichter am Helm verlassen, die jedoch keineswegs eine gute Beleuchtung am Fahrrad und die Handzeichen für Richtungswechsel ersetzen.

Fahrradhelm-Test: Passform, Sicherheit und Komfort

Egal ob man im lokalen Fahrradladen oder auf den Webseiten von Radherstellern und Online-Shops stöbert, die Auswahl von Helmen erschlägt einen nahezu. Für so gut wie jeden Einsatzzweck gibt es heutzutage den passenden Helm, aber auch Allround-Helme sind hoch im Kurs.

Wichtige Testkriterien

  • Passform und Tragekomfort: Der Helm muss gut passen und bequem zu tragen sein.
  • Sicherheit: Die technische Sicherheit durch Materialien und Ausstattung ist wesentlich.
  • Fallturmtest: Messung der Beschleunigungswerte bei einem simulierten Sturz.
  • Belüftung: Ausreichende Belüftung, um Überhitzung zu vermeiden.
  • Ausstattung: Vorhandensein von MIPS-System, Mückennetz, Visier usw.

Empfehlungen aus dem Fahrradhelm-Test

  • Preis-Leistungs-Sieger: Cube Helm mit super Passform, MIPS, Mückennetz und abnehmbarem Visor.
  • Urban: Nutcase Helm mit auffälligem Design.
  • Road: Ekoi Helm mit geringem Gewicht und perfekten Lüftungskanälen.
  • Testsieger: Uvex Helm mit hoher Qualität "Made in Germany".

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