Fahrradhelm mit Bremslicht Test: Sicherheit und Innovation im Überblick

Die Sicherheit von Radfahrern im Straßenverkehr hat oberste Priorität. Ein Fahrradhelm mit Bremslicht kann hier einen entscheidenden Beitrag leisten, indem er die Sichtbarkeit des Fahrers deutlich erhöht. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über aktuelle Modelle, Testergebnisse und wichtige Kaufaspekte.

Fahrradhelm mit Blinker Vergleich 2025

Die besten Fahrradhelme mit Blinker: Wählen Sie Ihren persönlichen Testsieger aus der Bestenliste.

Die besten Fahrradhelme mit Blinker:

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  • Livall Bh51m Neo Vergleichssieger
  • Livall Evo21 Preis-Leistungs-Sieger

Hier ist ein Vergleich einiger Top-Modelle:

Modell Farbe Gewicht Besondere Eigenschaften
Livall Bh51m Neo Schwarz, Minze, Weiß 490 g Blinker, Vorderlicht, Rücklicht, Bremswarnleuchte, automatische Tag/Nacht-Funktion, SOS-Alarmsystem
Livall Evo21 Schwarz, Weiß, Blau 350 g Blinker, Vorderlicht, Rücklicht, Bremswarnleuchte, SOS-Alarmsystem
Livall BH60SE Neo Schwarz 300 g Rücklicht, SOS-Alarmsystem, Headset
Livall MT1 Neo Weiß 320 g Rücklicht, SOS-Alarmsystem, Headset, Insektenschutz
Lumos Matrix Smart-Helm Schwarz 590 g Gestensteuerung, Vorder- und Rücklicht, lange Akkulaufzeit, robuste Schale
Lumos Ultra Smart-Helm Weiß 385 g Gestensteuerung, Vorder- und Rücklicht, lange Akkulaufzeit
Livall Bh51t Neo Schwarz 470 g Vorder- und Rücklicht, 360-Grad-Beleuchtung, SOS-Alarmsystem
Livall BH51T Neo Schwarz 470 g SOS-Funktion, Vorder- und Rücklicht

Livall Bh51m Neo Vergleichssieger

Der Livall Bh51m Neo Fahrradhelm hat uns überzeugt. Er bietet nicht nur Sicherheit, sondern auch viele Features. Wir konnten ihn gut anpassen, wodurch er angenehm zu tragen war. Mit seinen Funktionen wie Rücklicht, Blinker, Lautsprecher, Mikrofon und Sturzsensor schlägt er herkömmliche Fahrradhelme um Längen. Zusätzlich warnt er durch einen lauten Signalton bei Verlust des Smartphones. Mehr Sicherheit bei einem Fahrradhelm geht kaum.

Technische Details

  • Modell: Livall Bh51m Neo
  • Geringes Gewicht: 490 g
  • Robustes: ABS
  • Vorteile: mit einer Bremswarnleuchte, mit automatischer Tag/Nacht-Funktion, Vorder- und Rücklicht, SOS-Alarmsystem, lange Akkulaufzeit
  • Nachteile: ohne integriertes Headset, Produktbeschreibung nicht sehr detailliert

Livall Evo21 Preis-Leistungs-Sieger

Der Livall Evo21 ist stabil gefertigt und mit rund 350 g nicht allzu schwer. Im Vergleich mit anderen Fahrradhelmen mit Blinker bietet er sowohl ein breites Vorder- als auch ein Rücklicht, mehrere Belüftungsöffnungen und lässt sich über ein Einstellrad in der Größe verstellen. Sehr praktisch finden wir die Akku-Laufzeit von 10 Stunden sowie die SOS-Funktion.

Technische Details

  • Modell: Livall Evo21
  • Geringes Gewicht: 350 g
  • Robustes: PC
  • Vorteile: mit einer Bremswarnleuchte, Vorder- und Rücklicht, SOS-Alarmsystem, lange Akkulaufzeit, in verschiedenen Größen und Farben erhältlich
  • Nachteile: ohne integriertes Headset, die Stabilität könnte verbessert werden

Livall BH60SE Neo

Der Livall BH60SE Neo Fahrradhelm ist eine innovative und sichere Wahl für Radfahrer. Mit integrierten Funktionen wie Bluetooth-Konnektivität, eingebauten Lautsprechern und einem SOS-System bietet er Komfort und Sicherheit. Sein modernes Design und die gute Passform machen ihn zu einem empfehlenswerten Helm für alle, die Stil und Schutz suchen.

Technische Details

  • Modell: Livall BH60SE Neo
  • Geringes Gewicht: 300 g
  • Robustes: Keine Herstellerangabe
  • Vorteile: Rücklicht, SOS-Alarmsystem, Headset zum Telefonieren und Musik hören, sehr leicht, Insektenschutz
  • Nachteile: kein Vorderlicht, Bedienung nicht sehr intuitiv

Livall MT1 Neo Bestseller

Der Livall MT1 Neo ist ein Fahrradhelm, der mit seinen vielseitigen Funktionen beeindruckt. Das integrierte LED-Lichtsystem bietet Abbremslicht, Blinklicht und eine praktische Nacht/Tag-Automatik für eine erhöhte Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Besonders positiv ist das innovative SOS-Alarm-System, das im Falle eines Sturzes vorher festgelegte Kontakte benachrichtigt. Auch die Multimedia-Funktionen, wie das Musikhören oder Telefonieren, sind beeindruckend. Wir haben es als besonders nützlich empfunden. Empfohlen für alle Fahrradfahrer, die Wert auf Sicherheit und intelligente Features legen.

Technische Details

  • Modell: Livall MT1 Neo
  • Geringes Gewicht: 320 g
  • Robustes: Keine Herstellerangabe
  • Vorteile: mehrere Varianten verfügbar, Rücklicht, SOS-Alarmsystem, Headset zum Telefonieren und Musik hören, sehr leicht, Insektenschutz
  • Nachteile: kein Vorderlicht, die Stabilität könnte verbessert werden

Lumos Matrix Smart-Helm

Der Lumos-Matrix-Smart-Helm für Erwachsene hat uns durch seine vielfältige Gestaltungsmöglichkeit sehr gefallen. Die schlagfeste EPS-Schaumeinlage und die ABS-Außenschale machen ihn angenehm zu tragen und sehr sicher. Dazu bietet er für besten Schutz eine Vorder- und Rückbeleuchtung. Verstellbar ist er von 56 bis 61 cm.

Technische Details

  • Modell: Lumos Matrix Smart-Helm
  • Geringes Gewicht: 590 g
  • Robustes: ABS
  • Vorteile: Gestensteuerung mit Apple Watch, Vorder- und rücklicht, sehr lange Akkulaufzeit, sehr robuste Schale
  • Nachteile: ohne integriertes Headset, keine SOS-Funktion

Lumos Ultra Smart-Helm

Technische Details

  • Modell: Lumos Ultra Smart-Helm
  • Geringes Gewicht: 385 g
  • Robustes: PC
  • Vorteile: mehrere Varianten verfügbar, Gestensteuerung mit Apple Watch, Vorder- und Rücklicht, sehr lange Akkulaufzeit
  • Nachteile: ohne integriertes Headset, keine SOS-Funktion

Livall Bh51t Neo

In der mittleren Preiszone unserer Untersuchung ist der Fahrradhelm mit Blinker Bh51t Neo von Livall zu finden. Punkten kann vor allem bei uns die 360-Grad-Beleuchtung und dass integrierte SOS-Alarmsystem.

Technische Details

  • Modell: Livall Bh51t Neo
  • Geringes Gewicht: 470 g
  • Robustes: ABS
  • Vorteile: Vorder- und Rücklicht, 360-Grad-Beleuchtung, SOS-Alarmsystem, sehr robuste Schale
  • Nachteile: ohne integriertes Headset, keine weiteren Varianten

Livall BH51T Neo

Der Livall BH51T Neo ist ein Fahrradhelm für Erwachsene, der Sicherheit und moderne Technologie in einem stilvollen Design vereint. Mit integriertem LED-Lichtsystem und Blinkern, die über eine Fernbedienung am Lenker gesteuert werden, erhöht er die Sichtbarkeit und Sicherheit beim Fahrradfahren. Besonders beeindruckend ist das SOS-Alarm-System, das bei Stürzen einen Notfallkontakt benachrichtigt. Die Bluetooth-Schnittstelle ermöglicht eine einfache Verbindung mit dem Smartphone und über die Livall App können Lichteinstellungen und Notfallkontakte angepasst werden. Zudem bietet seine robuste Außenschale zusätzlichen Schutz und die Belüftungsöffnungen sorgen für eine angenehme Luftzirkulation. Der Livall BH51T Neo ist ideal für sicherheitsbewusste Radfahrer, die Komfort und moderne Technologie schätzen. Die einfache Bedienung und das stilvolle Design machen ihn zu einem empfehlenswerten Produkt.

Technische Details

  • Modell: Livall BH51T Neo
  • Geringes Gewicht: 470 g
  • Robustes: Acrylnitril Butadien Styrol
  • Vorteile: SOS-Funktion, Vorder- und Rücklicht
  • Nachteile: ohne integriertes Headset

Der Scott „La Mokka Plus mit Sensor“

Hersteller Scott hat nun jedoch einen Kopfschutz mit integriertem Bremslicht auf den Markt gebracht. Im Test überzeugte der rund 240 Euro teure „La Mokka Plus mit Sensor“ durch hohen Tragekomfort und zumindest subjektiven Sicherheitsgewinn.

Gesteuert wird die Bremslichtfunktion durch einen im Helm integrierten Beschleunigungs-Sensor. Der registriert, wenn der Radler verzögert und aktiviert dann einen LED-Balken hinten im Helm. Das funktioniert nicht erst bei einer klassischen Notbremsung, sondern auch beim normalen Halt etwa an einer Ampel. Gleichzeitig zeigte sich das System im Test ausreichend großzügig, um nicht schon bei jeder kleinen Tempo-Schwankung Alarm zu geben. Per Knopfdruck lässt sich unter drei Lichtmodi wählen: Dauer-Rücklicht, normales und intermittierendes Blinklicht. Im Dauerlicht-Modus erfolgt die Warnung über die Änderung zum Blinklicht, in den anderen Modi über Dauerlicht oder eine höhere Blink-Intensität. Weil sich das LED-Band bis in die hinteren Seitenflächen des Helms zieht, ist das Licht nicht nur vom nachfolgenden Verkehr, sondern auch vom Nebenmann zu sehen.

Ausgeschaltet werden muss der Helm übrigens nicht; das Licht deaktiviert sich nach einiger bewegungsloser Zeit selbst, um Akkuinhalt zu sparen. Im Test funktionierte das sicher, ein versehentliches Abblenden, etwa an der Ampel gab es nicht. Der Sensor ist offenbar genau genug, um auch kleine Kopfbewegungen wahrzunehmen. Geladen wird der Helm über einen USB-C-Port am hinteren Ende. Gegen Feuchtigkeit ist dieser durch eine Gummi-Abdeckung gesichert. Nebendran findet sich der An- und Aus-Knopf, über den auch die Leuchtmodi durchgeschaltet werden.

Die kleinen Dioden des Bremslichts sind so in die Hülle eingelassen, dass sie im nicht eingeschalteten Zustand kaum zu erkennen sind, was den wertigen Eindruck des in Mattschwarz, Blau oder Weiß angebotenen Helms unterstreicht. Am Hinterkopf und an den Schläfen ist der gepolsterte Kunststoff weiter heruntergezogen als bei vielen anderen Modellen, was laut Hersteller die Schutzwirkung bei einem Sturz verbessern soll. Trotzdem fühlt sich die rund 340 Gramm schwere Kopfbedeckung bei Nutzung nicht wuchtig an; auch die Belüftung ist zumindest auf Kurzstreckenfahrten ausreichend. Gurte, Verschluss und das Verstell-Rädchen zur Anpassung an die Kopfgröße wirken der Preisklasse entsprechend wertig und lassen sich gut bedienen.

Hersteller Scott wirbt zudem mit einer besonderen Helmkonstruktion aus Innen- und Außenschale, die sich bei einem Sturz leicht gegeneinander verschieben und so die Krafteinwirkung auf den Kopf verringern.

Die Investitionen in die Bremslicht-Technik kann für Rad-Pendler und alle lohnen, die viel im Stadtverkehr unterwegs sind. Die Warnfunktion könnte den ein oder anderen unaufmerksamen Autofahrer im Berufsverkehr noch einmal wachrütteln.

Smarthelme im Test

Neue Elektronik am Helm Und insbesondere für Stadtradler, E-Biker und Digital Natives werden Fahrradhelme heute auch mit Elektronik vollgepackt. Ein Smarthelm findet seine Zielgruppe, vor allem, wenn man damit beim Radeln telefonieren oder der Sprachnavigation folgen kann, ohne die Hände vom Lenker zu nehmen. Sicherheitsorientierte Radfahrer freuen sich über helle LED-Lichter, die zusätzlich eine Blink- und Bremslichtfunktion haben können.

Allerdings lassen sich alle diese Funktionen nur anwenden, wenn die Akkus geladen sind. Und das muss je nach Nutzungsintensität täglich erfolgen.

Cratoni Smartride

Die Optik des Cratoni Smartride, des teuersten Smarthelms in der Auswahl, erinnert mit seiner Form und dem ansteckbaren Visier etwas an einen Motorradhelm. Kein Wunder, denn er hat auch die Zulassung für die schnellen S-Pedelecs, die als Kraftrad eingestuft sind und für die Helmpflicht besteht. Die S-Pedelec-Norm setzt eine größere Stabilität und Bruchsicherheit als gewöhnliche Fahrradhelme voraus. Die Helmschale ist weit in den Nacken gezogen und bietet einen guten, wertigen Rundumschutz. Das aufsteckbare Visier lässt sich auch für Brillenträger anpassen, allerdings ein bisschen hakelig. Wenn es unter dem ziemlich schweren Smarthelm zu warm wird - was durchaus vorkommt -, kann man sich oben mehr Luft verschaffen mittels eines Schiebereglers.

Beleuchtung und Blinker können über die Fernbedienung am Lenker eingeschaltet werden. Diese muss jedoch zuerst per Cratoni-App und Bluetooth mit dem Helm verbunden sein.

Über die App und einen Crash-Sensor kann im Notfall eine Nachricht mit den Koordinaten des Fahrers an einen zuvor eingetragenen Notfallkontakt gesendet werden. Die App zeichnet zudem die persönlichen Tourendaten auf und stellt einen Kontakt zur individuellen Musiksammlung auf dem Smartphone her, sodass man sich unterwegs mit Musik berieseln lassen kann. Fahren in einer Gruppe mehrere Radler mit dem Cratoni Smartride, können sich diese über eine Walkie-Talkie-Funktion verständigen, falls sie nicht allzu weit auseinander radeln.

  • Plus: Gute Verarbeitung, gut sichtbare Rück- und Blinklichter, regulierbare Belüftung, aufsteckbares Visier, für S-Pedelecs zugelassen
  • Minus: Sehr schwer, teuer
  • Fazit: Ein kostspieliger, überaus schwerer, aber robuster Helm für technikaffine E-Biker und S-Pedelec-Fahrer.

Livall BH51 M Neo

Der Livall BH51 M Neo zählt eher zu den Schwergewichten unter den Fahrradhelmen und wiegt rund das Doppelte eines guten Rennradhelmes. Fast ein Pfund Gewicht auf dem Kopf empfinden viele Radfahrer inklusive E-Biker höchstens auf Kurzstrecken noch als angenehm, auch wenn der Smarthelm noch so schick und modern aussieht. Dafür kann dieses Modell mehr mit seinen Funktionen punkten: Zum Beispiel LED-Beleuchtung vorne und hinten mit Blinker. Das Rücklicht leuchtet aufgrund eines Geschwindigkeits-Sensors beim Bremsvorgang auf. Mittels Bluetooth und integrierter Lautsprecher sowie Mikrofon kann man beim Radeln telefonieren und Musik hören bei mittelmäßiger Tonqualität. Bei einem Sturz wird eine SMS an einen Notfallkontakt gesendet. Und wenn ein Mitradler auch einen Livall-Helm trägt, kann man mit ihm per Gegensprechfunktion kommunizieren, falls er nicht weiter als rund 500 Meter entfernt ist.

Um die erweiterten Funktionen des BH51 M Neo nutzen zu können, müssen Helm, Fernbedienung und App miteinander gekoppelt werden.

  • Plus: Gut sichtbare Lichter und Blinker
  • Minus: Sehr schwer, Belüftung, spezielles USB-Ladekabel, App
  • Fazit: Gewichtiger Smart-Helm in urbanem Design. Pluspunkte sind die Lichtausstattung und Blinkfunktion.

Livall BH60 SE

Der Livall BH60 SE sieht nicht nur aus wie ein klassischer Tourenhelm; mit seinen 310 Gramm liegt er im Gegensatz zu anderen Smart-Modellen auch in einer komfortablen Gewichtsklasse. Leider nicht auf der Höhe der Zeit ist die Größenauswahl. Mit einer Einheitsgröße für Kopfumfänge von 55 bis ­61 Zentimetern ist die Auswahl etwas eingeschränkt, trotzdem bietet das Modell für gängige Kopfgrößen eine bequeme Passform. Die Sicherheit der Helmschale ist mit der Euronorm EN 1078 bestätigt. Weitere Sicherheits-Funktionen sind die acht LED-Rücklichter und je drei Blinklichter, die über eine per Gummiband leicht zu installierende Fernbedienung am Lenker bedient werden.

Zum weiteren technischen Innenleben zählen zwei Lautsprecher und ein Mikrofon. Wird der Smarthelm per Livall-Riding-App mit einem Smartphone gekoppelt, kann man damit Telefongespräche empfangen, Musik hören oder den Sprachansagen einer Navi-App folgen. Und das funktioniert sogar relativ gut, wobei die Lautsprecher am Helm so angebracht sind, dass der Nutzer auch die Umgebungsgeräusche noch gut mitbekommt. Bei lautem Verkehrslärm stößt die Verständigung per ­Telefon jedoch an ihre Grenzen. Interessant für die Sicherheit des Radfahrers ist der Sturzsensor im Helm. Bei einem Aufprall verständigt dieser den eingetragenen Notfallkontakt, allerdings nur, wenn sich der Radler nicht in einem Funkloch befindet.

  • Plus: Vergleichsweise leicht und preiswert, gute Headset-Verbindung, Belüftung
  • Minus: Nur eine Einheitsgröße, kryptische App
  • Fazit: Smarter Einsteigerhelm mit gutem Tragekomfort zum relativ günstigen Preis. Durch das geringe Gewicht ist der Livall BH60 SE auch für längere Touren geeignet.

Lumos Kickstart

In Form und Design ähnelt der Lumos Kickstart auf den ersten Blick durchaus einem klassischen Fahrradhelm. Auf den zweiten Blick fallen dann an der Front und am Heck die Leisten bzw. Flächen mit LED-Lichtern auf. Vorne sind zehn weiße LEDs eingelassen, hinten sind es jeweils elf LEDs links und rechts. In puncto Gewicht macht sich beim Lumos Kickstart dann doch die zusätzliche Technik im Inneren bemerkbar. Mit 380 Gramm wiegt er immerhin rund 80 bis 100 Gramm mehr als ein gewöhnlicher Tourenhelm ohne Elektronik in der Schale, was sich aber nur bei längerem Tragen als unangenehm am Kopf herausstellt. Der Blinker lässt sich über große Tasten an einer Bluetooth-Fernbedienung am Lenker betätigen. Die Fernbedienung ist mithilfe von Gummiringen schnell zu befestigen, ist aber deshalb auch nicht diebstahlsicher. Bei eingeschaltetem Blinker ist zudem ein akustisches Signal hörbar, und der Lenkerschalter blinkt mit. Außerdem blinken die Front-LEDs in der Fahrtrichtung. Geladen werden die Fernbedienung wie auch der Smarthelm in rund zwei Stunden mittels eines speziellen USB-Kabels mit Magnet-Anschluss.

Die Akkulaufzeit bei voller Helmbeleuchtung beträgt etwa drei Stunden, in einem der drei Blink-Modi bis zu doppelt so lange. Richtig smart wird der Lumos Kickstart mithilfe der Lumos-App (IOS und Android). Damit werden vor allem die Geschwindigkeits-Sensoren im Helm aktiviert. Das heißt, beim Bremsen leuchtet das rote Rücklicht als Bremslicht auf. Außerdem zeigt die App den Ladestand des Helmakkus, und über die Auto-Ride-Tracking-Funktion werden Daten zu Aktivitäten gesammelt, die an eine Health App oder die Fitness-App Strava weitergeleitet werden können. Der Helm kann auch mit der Apple-Watch gekoppelt werden.

  • Plus: Einfache Bedienung, gute Belüftung, gute Sichtbarkeit im Dunkeln
  • Minus: Nur Einheitsgröße, kein Kinnpolster
  • Fazit: Der Helm ist für Radler interessant, die sich mehr gefühlte Sicherheit wünschen. Die Helmbeleuchtung ersetzt zwar nicht die Radbeleuchtung, aber man wird im Dunkeln als Verkehrsteilnehmer besser wahrgenommen.

Sena R1 Evo

Sena gilt als Spezialist für Motorradzubehör. Und unter Motorradfahrern sind Helme mit eingebautem Funk und Gegensprechanlage längst keine Innovation mehr. Diese Expertise überträgt Sena nun in den Fahrradbereich. Beim Gewicht tendiert der Sena R1 Evo mit mehr als 400 Gramm schwer in Richtung Motorrad. Bei längeren Touren beginnt die Last am Kopf zu drücken. Aufgrund der Einstellmöglichkeiten und der drei Modellgrößen findet zumindest (fast) jeder Radler die passende Schale. Polsterung und Belüftung können dabei durchaus überzeugen. Auftrumpfen kann der Sena R1 Evo mit seinem technischen Innenleben: Im Smarthelm ist neben Lautsprechern und Mikrofon auch ein UKW-Radio integriert, das nach Installation der Sena-Cycling-App nutzbar ist. Bis zu zehn Sender werden über die App oder - etwas fummelig - direkt am Helm gesucht. Viel interessanter und nützlicher ist jedoch die Bluetooth-Verbindung zum Smartphone oder GPS-Navigationsgerät.

Die Sprachansagen zum Beispiel von Komoot sind gut über die eingebauten Lautsprecher verständlich, ohne dass die ganze Umgebung mithören kann. Mithilfe der Freisprecheinrichtung kann man auch unterwegs telefonieren, ohne dass der Fahrtwind allzu sehr stört. Wer sich unterwegs gerne mit seinen Mitradlern verständigt, kann dies mithilfe einer Funk-Gegensprechanlage tun. Vorausgesetzt, die anderen tragen auch einen Sena-Helm. Die Reichweite der Funkverbindung liegt im Schnitt je nach Umgebung bei rund 500 bis 600 Metern. Die Einrichtung dieser technischen Features ist gut im Handbuch beschrieben, aber trotzdem etwas diffizil in der Praxis. Der Ladevorgang des Smarthelm-Akkus per USB-Kabel dauert zwei bis drei Stunden. Die Betriebsdauer reicht bis zu zwölf Stunden.

  • Plus: Gut belüftet, Gegensprechanlage
  • Minus: Schwer, kleines Rücklicht, Fernbedienung für den Lenker nur zum Zukaufen
  • Fazit: Ein Smarthelm für Radler, die gerne beim Fahren kommunizieren, entweder per Smartphone oder mittels Gegensprechanlage.

Weitere Fahrradhelme mit Beleuchtung

Nicht nur im Winter sollte man als Radfahrer unbedingt auf seine Sichtbarkeit im Straßenverkehr achten: Untersuchungen des Deutschen Verkehrssicherheitsrats haben herausgefunden, dass Autofahrer bei Dunkelheit nur fünf Prozent der Dinge wahrnehmen, die sie bei Licht sehen würden. Ein Fahrradfahrer ohne Licht ist also höchstens ein beweglicher Schatten im Augenwinkel des Autofahrers. Es ist daher essenziell, bei Dämmerung und Dunkelheit mit gutem Licht unterwegs zu sein.

  • Alpina Brighton MIPS: Sportlich-schicker Helm mit integrierter Beleuchtung und MIPS-Schutz.
  • Unit1 Faro Smart Helm: Urban-Helm mit hellen Lichtleisten, Wetterüberwachung und optionaler Navigationsfernbedienung.
  • Lumos Ultra E-Bike: Helm mit integrierten Vorder-, Rück-, Brems- und Blinklichtern, kompatibel mit Apple Watch und Strava.
  • Uvex City Light: Helm mit vier LED-Bändern und drei Lichtmodi.
  • MET 20 Miles: Helm mit reflektierenden Aufklebern und integriertem LED-Rücklicht.
  • Alpina Altona: Helm mit integriertem Visier und Plug-In-Light.
  • Alpina Brooklyn: Helm mit integriertem Licht und Textilschild.
  • Giro Bexley MIPS: Helm mit integriertem Rücklicht und Roc Loc City Air System.
  • Giro Camden MIPS: Helm mit integriertem Rücklicht und MIPS-System.
  • Lazer Urbanize: Helm mit Visier und wiederaufladbarer LED-Heckleuchte.

Weitere smarte Fahrradhelme

Ein smarter Fahrradhelm schützt nicht nur den Kopf. Er bietet im besten Fall außerdem Bluetooth, SOS-Notfallfunktion, Licht, Blinker und Lautsprecher.

Sena R1 Evo

  • Vorteile: Mesh-Intercom für Gruppenfahrten & Möglichkeit zum Telefonieren, Musik- und Podcast-Wiedergabe, flexibles Verschlusssystem
  • Nachteile: kein Frontlicht und kein Blinker, keine App-Anbindung, Lautsprecher ohne Bass

Livall Evo 21

  • Vorteile: 360-Grad-Licht, Blinker mit Fernbedienung, Umgebungslichtsensor, Bremslicht, SOS-Funktion
  • Nachteile: proprietärer Ladestecker, Licht kann nicht dauerhaft leuchten, Frontlicht nicht sehr hell

Hövding 3

Wer überwiegend gemütlich in der Stadt unterwegs ist und das entsprechende Kleingeld hat, für den ist der Fahrrad-Airbag Hövding 3 eine reizvolle Alternative zum klassischen Helm. Er trägt sich beim Fahren angenehm und ruiniert keine Frisur. Für anspruchsvolle Trails und Abfahrten können wir ihn nicht empfehlen. Denn es könnte passieren, dass er an der falschen Stelle auslöst.

  • Vorteile: schützt Kopf und Nacken zuverlässig, für viele bequemer als ein klassischer Helm, benachrichtigt bei einem Unfall einen Kontakt
  • Nachteile: Hövding ist insolvent, löst manchmal ungewollt aus, löst nicht aus, wenn der Fahrer gegen LKW-Spiegel knallt, teuer; kann nicht wiederverwendet werden

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