Der Kopf ist ein empfindliches Körperteil. Bereits ein Aufprall mit einer Geschwindigkeit von zehn Kilometern pro Stunde kann zu Hirnschäden führen. Fahrradhelme verringern laut Unfallstudien das Risiko für schwere Kopfverletzungen deutlich. Auch unser neuester Test von 2024 zeigt: Jeder Fahrradhelm ist sicherer als keiner.
Sicherheit geht vor: Aktuelle Tests und Rückrufe
Die Stiftung Warentest und der ADAC haben im März 2024 gemeinsam einige Fahrradhelme getestet. Ein Markenprodukt dagegen hätte so nicht verkauft werden dürfen - es könnte beim Unfall vom Kopf rutschen. Mit unserer Tabelle finden Sie schnell Ihren persönlichen Testsieger.
Wichtig: Die Firma Limar ruft eine Charge des Helms Limar Torino zurück. In der Größe M habe der Fahrradhelm eine europäische Normvorgabe in einer Prüfung bei kalten Temperaturen von minus 20 Grad Celsius nicht eingehalten, so der Hersteller. Betroffen ist die Lot-Nummer 2022/04, die auf dem Etikett im Innern des Helms zu finden ist, sowie diverse im Limar-Rückruf aufgeführte EAN-Codes. Laut Mitteilung auf der Anbieter-Webseite erhalten Kundinnen und Kunden eine vollständige Rückerstattung oder einen Ersatz vom Händler.
Der Fahrradhelm-Test der Stiftung Warentest zeigt, dass Mips keine Voraussetzung für einen guten Fahrradhelm ist. Auch einige Helme ohne dieses System schützen gut vor Kopfverletzungen. Einige Anbieter versprechen Extra-Schutz durch Mips oder ähnliche Systeme wie Kineticore von Lazer. Mips steht für Multidirectional Impact Protection System, zu Deutsch: Schutzsystem für Zusammenstöße aus verschiedenen Richtungen. Sie soll Rotationskräfte abfangen, die während eines Aufpralls auf das Gehirn wirken. An der Helm-Innenseite ist eine Kunststoffschale befestigt, die sich unabhängig bewegt.
Zusätzliche Sicherheit bieten Fahrradhelme mit Licht, die im Dunkeln gut zu sehen sind. Sehr gut sichtbar sind Modelle, die an allen Seiten und am Gurt mit Reflektoren ausgerüstet sind und am Hinterkopf ein Licht tragen. Damit es gar nicht erst zum Unfall kommt, sollten die Anbieter Fahrradhelme grundsätzlich mit Rücklichtern und Reflektoren ausstatten. Eine perfekte Ausstattung ist aber eher die Ausnahme.
Um den besten Fahrradhelm zu küren, simulierten wir mithilfe von Dummys Unfälle - mit Geschwindigkeiten von bis zu 21,6 km/h (für S-Pedelec-Helme bis 23,4 km/h) und verschiedenen Aufprallszenarien (Stirn, Hinterkopf, Seite). Ein guter Helm muss das Gehirn auch vor dieser Rotationsbewegung schützen. Zudem prüften wir, ob der Helm nach hinten vom Kopf rutschen kann. Mehrere Modelle zeigten da große Schwächen. Wir prüfen teils strenger, als es die Prüfnorm für Fahrradhelme vorsieht. So mussten die Helme nicht nur auf einen flachen Sockel aufschlagen, sondern auch auf eine schiefe Ebene. Dadurch drehten sie sich beim Aufprall.
Die Fahrradbranche boomt und speziell E-Bikes tragen zur enormen Popularität der Zweiräder bei. Durch das höhere Tempo der elektrifizierten Räder steigt allerdings auch die Unfallgefahr. Bei knapp 27.400 Radunfällen ohne weitere Beteiligte verletzten sich im Jahr 2023 rund 6.400 Menschen schwer und 147 tödlich. Dabei sind nicht nur Gehirnerschütterungen, sondern schwere Kopfverletzungen bei Stürzen die häufigste Unfallfolge. Laut Deutscher Gesellschaft für Unfallchirurgie könnten 60 bis 70 Prozent der tödlichen Hirnverletzungen mit Kopfschutz vermieden werden. Darauf weist die Unfallforschung der Versicherer (UDV) im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft hin. Rad-Alleinunfälle hätten sich in den vergangnen 15 Jahren mehr als verdoppelt, dabei sei die Dunkelziffer hoch, heißt es.
Komfort und Passform: So finden Sie den richtigen Helm
Die meisten Fahrradhelme im Test sind Unisex-Modelle, eignen sich also prinzipiell für Damen und für Herren. Manche Modelle sind eher länglich geschnitten, manche passen besser auf runde Köpfe. Da hilft nur eins: ausprobieren! Schon vor dem Freischalten können Sie alle getesteten Fahrrad- und S-Pedelec-Helme sehen. Tipp:
Unsere erfahrenen Test-Radler und -Radlerinnen prüften zudem die Handhabung und den Komfort der Helme. Teilweise sind zudem die Gurte am Ende nicht umgenäht, sodass beim Einstellen Verschlüsse herausrutschen können. Sie bemängelten an vielen Produkten, dass sie sich etwas schwierig an die Kopfform anpassen ließen. Tipp: Sie suchen das passende Fahrrad zum Helm? Welche E-Bikes ihr Geld wert sind, zeigt unser E-Bike-Test. Wie Sie Ihr Rad am besten vor Diebstahl schützen, verrät unser Fahrradschloss-Test.
Idealerweise sollten Sie einen Fahrradhelm vor dem Kauf immer anprobieren. Nur so können Sie feststellen, ob er optimal zu Ihrer Kopfform passt. Er sollte stramm sitzen, aber nicht drücken. Als Faustformel gilt: Wenn Sie den Helm vor- und zurückbewegen, sollte die Stirn ein wenig Falten schlagen. Dann sitzt der Fahrradhelm fest genug. Ist der Kinnriemen geschlossen, darf sich der Helm nicht nach hinten abstreifen lassen. Grundsätzlich ermöglicht es so gut wie jeder Fahrradhelm, die Größe über ein Drehrädchen anzupassen. Dennoch ist es wichtig, einen Fahrradhelm zu kaufen, der von seiner Dimension her zu Ihrem Kopf passt.
Der Kopf lässt sich in folgende vier Altersgruppen unterteilen: Kleinkinder bis zu drei Jahren haben meist einen Kopfumfang von 44 bis 52 Zentimetern, Zwei- bis Siebenjährige einen von 46 bis 57 Zentimetern und Fünf- bis Zwölfjährige messen für gewöhnlich 52 bis 60 Zentimeter. Allen Radfahrern über zwölf Jahren wird ein Helm für einen Kopfumfang von 52 bis 65 Zentimetern empfohlen. Die Angaben dienen jedoch nur der groben Orientierung. Einige Fahrradhelme lassen sich zusätzlich durch versetzbare Kletteinsätze an die Kopfform anpassen.
Achten Sie beim Kauf auf zusätzliche Reflektoren oder eine für andere Verkehrsteilnehmer gut sichtbare Farbe. Auf der Verpackung und dem Helm sollte das Produktionsdatum abgedruckt sein. Dunkle Fahrradhelme erwärmen sich bei Sonne stärker als helle. Wer noch mehr Wert auf Sicherheit legt, kann beim Kauf nach der Norm NTA 8776 Ausschau halten. Fahrradhelme, die in der EU verkauft werden, müssen den Anforderungen der DIN EN Norm 1078 entsprechen. Alle Helme in unserem Test erfüllen diese Norm. Nach einem Sturz sollten Sie Ihren Fahrradhelm durch ein neues Modell ersetzen.
Modelle im Fokus: Uvex Urban Planet LED, Uvex Finale Visor und Abus Pedelec 2.0
Wir hatten insgesamt 59 Fahrradhelme im Test, 49 davon sind aktuell noch erhältlich.
Der Uvex Urban Planet LED bietet dank seiner tiefergezogenen Bauweise zusätzlichen Schutz im Heck- und im Schläfenbereich. Für die Anpassung des Helms an die Kopfform und an die Kopfgröße setzt Uvex auf eine klassische Verstellschraube an der Rückseite des Helms. Die individuelle Größenanpassung ist sowohl in der Höhe als auch in der Weite möglich. Dazu lassen sich die verstellbaren Kunststoffbänder links und rechts mit etwas Kraftaufwand herausziehen bzw. hineinschieben. Der Uvex Urban Planet LED schnürt für rund 100 Euro ein attraktives Gesamtpaket. Der Helm ist sehr robust und sowohl hinten als auch im Bereich der Schläfen weit nach unten gezogen. Das sollte im Falle eines Sturzes die Sicherheit erhöhen.
Der Uvex Urban Planet LED ist der ideale Helm für alle, die auf einem Fahrrad im Straßenverkehr optimal geschützt sein wollen. Aber auch auf Inlineskates, dem E-Scooter oder im Gelände auf dem Mountainbike bietet der extrem robuste Helm sehr guten Schutz. Zu haben ist der Uvex in den Größen 54-58 und 58-61 Zentimeter in den Farben Black Matt und Cloud Matt. Im Inneren des Helms ist eine Art dünnes Netz angebracht. Dies fungiert beim Tragen als Insektenschutzgitter. Außerdem schmiegt es sich an die Schädeldecke und vermittelt ein sehr angenehmes Gefühl. Der Uvex Urban Planet umhüllt den Kopf perfekt.
Was uns gut gefällt: Im Gegensatz zu vielen anderen Helmen sitzt der Uvex nicht nur auf dem Kopf, er umschließt diesen auch, nämlich im Bereich des Hinterkopfs und an den Schläfen. Nettes Extra: Uvex setzt bei seinem in Deutschland produzierten Helm auf recycelte und biobasierte Materialien. Die Gurtbänder reflektieren, um nachts die Sichtbarkeit zu verbessern. Genau wie das Kinnpolster sind diese ebenfalls aus Recyclingmaterial gefertigt. Die Längenanpassung der Gurtbänder gelingt blitzschnell über zwei Kunststoffverschlüsse, die nach oben geklappt bzw. nach unten heruntergedrückt werden. Zum Verschließen des Kinnriemens nimmt man am besten zwei Hände.
Die Stiftung Warentest und der ADAC haben im März 2024 gemeinsam einige Fahrradhelme getestet. In den Bereichen »Unfallschutz« und »Handhabung und Komfort« vergeben Stiftung Warentest und ADAC jeweils ein »gut« (2,3 bzw. 1,8). Der Uvex Urban Planet LED schneidet unter den neu getesteten Helmen mit der Gesamtnote 2,0 (gut) am besten ab. »Der etwas schwere, aber gut verarbeitete Helm von Uvex geht als Testsieger hervor. Das Innenfutter dient gleichzeitig als Insektenschutz und vermittelt angenehmen Tragekomfort.
Wenn die Insekten fliegen, die Sonne knallt, der Regen peitscht oder der Wind pfeift, ist der Uvex Finale Visor das optimale Modell. Denn er verfügt über ein klappbares Visier. Zudem ist der Fahrradhelm mit Beleuchtung und Insektenschutz ausgestattet. Vorn, an den Seiten und in der Mitte ist der Finale Visor weich gepolstert. Tragekomfort und Passform des Uvex-Helms sind vorzüglich. Über das rückseitige Rädchen lässt sich die Passform maßgeschneidert anpassen. Die gesamte Verarbeitung des in Deutschland hergestellten Helms ist exzellent.
Der untere Helmbereich wird durch eine zweite Polycarbonat-Schale zusätzlich geschützt. Das Visier lässt sich ohne Kraftaufwand mit einer Hand sauber herunterklappen oder wieder nach oben schieben. Wichtig für Brillenträger: In den meisten Fällen darf die Sehhilfe auf der Nase bleiben. Bei uns klappt dies zumindest ohne Probleme, zwischen Helm und Visier ist ausreichend Platz. Uvex hat das Visier ganz dezent getönt.
Mit dem Uvex Finale Visor ist man das ganze Jahr über und bei jedem Wetter sicher unterwegs. Im Bereich des Kinns ist das Band weich gepolstert. Auf der Rückseite des Helms ist ein LED-Licht integriert. Durch einen leichten Druck wird dieses eingeschaltet, zur Auswahl stehen Dauerlicht und Blinklicht. Die Leuchteinheit kann aus dem Helm genommen werden, die Stromversorgung erfolgt mittels Knopfzelle. Um die Luftzirkulation im Finale Visor ist es dank 20 Öffnungen sehr gut bestellt. Innen hat Uvex Ventilationskanäle integriert.
Viele unterscheiden sich in Nuancen. Deshalb ist der Abus Pedelec 2.0 eine echte Perle, weil er neben seiner ohnehin schon guten Ausstattung ein absolutes Alleinstellungsmerkmal besitzt: Er hat einen Regenschutz integriert. Sofort sichtbar wird die so genannte In-Mold-Bauweise, bei der die robuste Außenschale mit dem festen Schaumstoff (EPS) untrennbar verschweißt ist. Klappt man diese mit etwas Kraft nach unten, so öffnet sich ein Geheimversteck mit einer schwarzen Regenhaube. Diese wird über den Helm gezogen und vorne mit zwei Gummibändern unten eingehakt. Das dauerte im Test nur wenige Sekunden. Ein nasser Kopf wird durch dieses Regencape zuverlässig verhindert.
Den Pedelec 2.0 gibt es zusätzlich in einer teureren MIPS-Variante (Multi-directional Impact Protection System). Der Tragekomfort ist sehr ordentlich. An den Seiten und hinten ist der Helm für besseren Schutz heruntergezogen. Abus bietet als Pedelec 2.0 Ace eine zusätzliche Variante mit komplettem Visier an. Die Größenanpassung lässt sich über das Rädchen fein justieren. Der Riemen im Kinnbereich ist gepolstert und liegt weich auf. Der praktische Verschluss setzt auf Magnetismus - notfalls öffnet und schließt man diesen mit einer Hand, mit zwei Händen gelingt dies super komfortabel.
Unter dem Strich ist der Pedelec 2.0 ein innovativer Helm mit integriertem Regenschutz. Auch für die Beleuchtung, die Verarbeitung sowie den Tragekomfort vergeben wir Pluspunkte.
Smarte Fahrradhelme: Mehr als nur Schutz
Ein smarter Fahrradhelm schützt nicht nur den Kopf. Er bietet im besten Fall außerdem Bluetooth, SOS-Notfallfunktion, Licht, Blinker und Lautsprecher. Wir zeigen die sieben besten schlauen Smart-Helme aus unseren Tests. Aber einige Helme können mehr als „nur“ den Kopf schützen. Sie leuchten, blinken, spielen Musik, eignen sich zum Telefonieren und senden bei einem Unfall automatisch eine Nachricht an den hinterlegten Notfallkontakt.
Der Markt an smarten Fahrradhelmen ist überschaubar, wächst aber stetig. Wir haben für diese Bestenliste einige besonders beliebte und gute Modelle herausgesucht.
Überblick über smarte Helme:
- Sena R1 Evo: Bietet Mesh-Intercom für Gruppenfahrten, Telefonie und Musikwiedergabe.
- Livall Evo 21: Verfügt über 360-Grad-Licht, Blinker mit Fernbedienung und SOS-Funktion.
- Hövding 3: Ein Airbag-Helm, der sich bei einem Unfall wie eine Haube über den Kopf legt.
Details zu ausgewählten Modellen:
Sena R1 Evo: Der Sena R1 Evo ist ein gelungener smarter Fahrradhelm, der vor allem mit dem Mesh-Intercom ein sehr nützliches Feature bietet. Die Verarbeitung ist hochwertig, die Passform lässt sich flexibel anpassen. Schade ist, dass es kein Frontlicht und keinen Blinker gibt. Wer darauf verzichten kann und einen zuverlässigen Helm zum Telefonieren und für Gruppenfahrten sucht, wird mit dem Sena R1 Evo aber gut bedient sein. Die Einstellungen und Funktionen werden direkt am Helm vorgenommen. Das ist zwar einerseits etwas schade, da so erweiterte Anpassungsmöglichkeiten fehlen. Andererseits gestaltet es die Bedienung sehr unkompliziert und man muss sich nicht erst mit einer App auseinandersetzen. Selbst bei höheren Geschwindigkeiten konnten wir uns noch gut verständigen.
Livall Evo 21: Der Livall Evo 21 ist ein guter Helm. Uns gefällt besonders das gut sichtbare Licht, welches dank Umgebungslichtsensor zuverlässig leuchtet, wann es draußen dunkel ist. Auch der Blinker funktioniert gut über die Fernbedienung und die SOS-Funktion kann im Zweifelsfall eine echte Hilfe sein. Auffälligstes Merkmal am Livall Evo 21 ist seine Beleuchtung, die bestehend aus 38 LEDs fast komplett um den Helm reicht. Mit ihr aktiviert man für knapp zehn Sekunden einen Blinker. Der Helm verbindet sich auf Wunsch per Bluetooth mit der Livall-App. Dort kann der Nutzer festlegen, wie das Licht im Dunkeln leuchten soll. Als hilfreich könnte sich die SOS-Funktion erweisen. Im Test konnten wir einen Sturz simulieren und die Funktion auslösen.
Fahrradhelm und Frisur: Tipps für unversehrte Haare
Es gibt morgens wohl keinen größeren Feind für die Frisur als ein Fahrradhelm. Zu Hause noch sorgfältig frisiert und mit Haarspray fixiert, ist kurze Zeit später alles platt gedrückt. Das Umdenken kam nach dem Fahrradunfall einer Kollegin. Wir sind jetzt also brave Helmträgerinnen - denn Sicherheit geht einfach vor.
Da der hohe Pferdeschwanz mit Helm etwas schwierig wird, haben wir die sehr tief sitzende Version für uns entdeckt. Sie ist nicht nur ideal unter dem Helm, sondern auch für nicht ganz frisch gewaschene Haare. Wenn du dich für eine Zopffrisur á la Kim Kardashian entscheidest, musst du bedenken, dass die Zöpfe eventuell ein wenig unter dem Helm drücken.
Ein Helm, der neben dem Kopf auch die Frisur schützt! Mit einer Aussparung am Hinterkopf soll man immer noch Ponytail und Dutt tragen können. Doch hält das Modell, was es verspricht? Der erste Eindruck: An der Rückseite entdecke ich dann tatsächlich das halbrunde Loch, durch das die hochgebundenen Haare beim Tragen gerettet werden sollen. Ich versuche es also mit einem Ponytail, den ich mittig am Hinterkopf binde. Helm auf und siehe da, ich trage Helm mit Pferdeschwanz. Bequem ist er mit der Polsterung im Inneren allemal. Im Vergleich zu einem normalen Helm kann ich den Zopf jetzt um die fünf Zentimeter weiter oben binden. Das macht einen größeren Unterschied als man denken mag.
Kinderfahrradhelme: Sicherheit und Design für die Kleinsten
Fahrradhelme von Uvex oder auch woom zählen zu den Bestsellern. Die Modelle von Abus, Casco oder Alpina zeigen bei Testergebnissen auf und sind gute Alternativen. Hier unser großer Fahrradhelm-Test.
Für den idealen Sitz: Die meisten Modelle haben ein Drehrad, um den Helm an den Kopf anzupassen. LED-Lichter am Kinderhelm sorgen für mehr Sichtbarkeit und damit mehr Sicherheit. Das Design eines Kinderhelms ist nicht zu unterschätzen. Nur was gefällt, wird auch gerne getragen.
Empfehlungen für Kinderfahrradhelme:
- Testsieger Stiftung Warentest 2022: Bietet guten Unfallschutz und ist in verschiedenen Designs erhältlich.
- Note „gut“ bei Stiftung Warentest: Mit weit nach unten gezogener Heckpartie für zusätzlichen Schutz.
- Besonders tiefer Schutz: Mit neuem Magnetverschluss und erhöhter Sichtbarkeit.
Auch die ganz Kleinen sollten am Kopf gut geschützt sind, wenn sie bei Mama oder Papa im Kinderfahrradsitz mitfahren. Lediglich im Kinderfahrradanhänger wird vom Tragen eines Helms abgeraten, weil der Kopf im eigens dafür vorgesehenen Babysitz nicht gut aufliegen könnte.
Ausgewählte Kinderhelme:
- Kinderfahrradhelm „Ximo“ von Alpina: Bietet dreidimensionale Anpassung und hohe Sichtbarkeit.
- Fahrradhelm „Meggy Reptile“ von KED: Mit maxSHELL®-Technologie und integrierten Sicherheitsblinkleuchten.
- Kinderhelm „Smiley 3.0“ von Abus: Besonders geeignet für Zopfträgerinnen.
Kleinkinder bis 3 Jahre benötigen meist einen Fahrradhelm in der Größe XS. Wichtig ist, dass er gut sitzt und nicht wackelt.
Empfehlungen für Kleinkinder:
- Kinder-Fahrradhelm „Oyo“ von Uvex: Speziell für Kleinkinder entworfen, leicht und schlagfest.
- Kinderhelm „Scamp“ von Giro: Bietet Leichtigkeit, Sicherheit und gute Belüftung.
Für ältere Kinder empfehlen sich die Größen S/M bzw. M. Die decken einen Kopfumfang bis ca. 58 cm ab und passen meist für ein Alter bis zu 9 Jahren.
Empfehlungen für ältere Kinder:
- Fahrradhelm „Kid 3“ von Uvex: Robuster Hartschalenhelm mit magnetischem Verschluss.
- Kinderfahrradhelm „Ximo L.E.“ von Alpina: Geringes Gewicht und hohe Sicherheit.
- Jugend-Fahrradhelm „Sidetrack Child“ von Bell: Inspiriert durch Erwachsenen-Mountainbike-Helm.
Wenn den Kindern das „normale“ Fahrradfahren schon zu langweilig wird, wollen sie stattdessen lieber Abstecher auf die Downhill-Piste oder einen Pumptrack. Dort sind Fullface-Helme besser geeignet, weil sie mehr Schutz bei Stürzen bieten.
Empfehlung für BMX-Helme:
- MTB-Helm „YouDrop FF“ von Abus: Fullface-Helm speziell für Kinder und Jugendliche.
Testsieger und Bestseller: Kinderfahrradhelme im Überblick
Unabhängige Verbraucherorganisationen, Testinstitute, Clubs und spezialisierte Fachmagazine testen Produkte in standardisierten Verfahren nach objektiven Kriterien. Wir vergleichen die Ergebnisse von Stiftung Warentest, ÖKO-TEST, ADAC, TÜV, OEKO-TEX sowie weiteren Institutionen und listen die jeweiligen Testsieger in einer kompakten Tabelle, um euch einen optimalen Überblick zu verschaffen.
| Modell Fahrradhelm | Note | Bemerkungen |
|---|---|---|
| Abus Youn-I 2.0 | Gut (2,2) bei Stiftung Warentest 03/2022 | |
| Alpina Pico Flash | Gut (2,4) bei Stiftung Warentest 03/2022 | |
| Casco Mini 2 | Gut (2,4) bei Stiftung Warentest 03/2022 | |
| Lidl Crivit Kinder Fahrradhelm | Gut (2,4) bei Stiftung Warentest 03/2022 | |
| Bell Sidetrack II Mips | Gut (2,5) bei Stiftung Warentest 03/2022 |
Die Stiftung Warentest hat mit dem ADAC im Jahr 2022 insgesamt 18 Kinderfahrradhelme geprüft und die Testergebnisse im April 2022 veröffentlicht. Alle getesteten Helme schützen vor Kopfverletzungen, nicht alle passen aber für jede Kopfform.
Wir haben die beliebtesten Fahrradhelme für Kinder inklusive Angebote in einer Bestseller-Liste aufbereitet (die Auswahl wird täglich aktualisiert). Keine Empfehlung ist so glaubwürdig wie ein verifizierter Kauf. Deshalb suchen unsere Crawler täglich die meistverkauften Produkte auf Amazon aus jeder relevanten Kategorie.
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