Sena hat sein Angebot an Kommunikationslösungen für Radfahrer mit mehreren neuen Produkten erweitert. Der Technologiespezialist präsentiert verschiedene Systeme auf Basis von Bluetooth- und Mesh Intercom-Technologie, die Radfahrer/innen eine sichere und vernetzte Kommunikation während der Fahrt ermöglichen sollen. Die Produkte richten sich an unterschiedliche Zielgruppen - vom ambitionierten Rennradfahrer über Mountainbiker bis hin zu Pendlern und Freizeitradlern. Laut Hersteller seien die Kommunikationssysteme besonders in anspruchsvollem Gelände beim Mountainbiken, bei Familienradtouren im Straßenverkehr, beim Gruppentraining oder auf Radreisen nützlich. Die Technologie solle dabei nicht nur Komfort bieten, sondern auch zu mehr Sicherheit, besserer Orientierung und einem stärkeren Gemeinschaftsgefühl beitragen.
Ein Smarthelm findet seine Zielgruppe, vor allem, wenn man damit beim Radeln telefonieren oder der Sprachnavigation folgen kann, ohne die Hände vom Lenker zu nehmen. Sicherheitsorientierte Radfahrer freuen sich über helle LED-Lichter, die zusätzlich eine Blink- und Bremslichtfunktion haben können. Allerdings lassen sich alle diese Funktionen nur anwenden, wenn die Akkus geladen sind. Und das muss je nach Nutzungsintensität täglich erfolgen.
Allerdings lassen sich alle diese Funktionen nur anwenden, wenn die Akkus geladen sind. Und das muss je nach Nutzungsintensität täglich erfolgen. Außerdem haben technische Innovationen nicht nur positive Aspekte. Die Überfrachtung mit Elektronik am Kopf kann gerade in puncto Sicherheit leider auch ins Gegenteil umschlagen. Nicht nur der ADFC befürchtet, dass insbesondere im Stadtverkehr das Telefonieren und eine Musikberieselung den Radfahrer zu sehr ablenken und dadurch die Unfallgefahr zunimmt. Außerdem würden sich viele Radfahrer zu sehr auf die Lichter am Helm verlassen, die jedoch keineswegs eine gute Beleuchtung am Fahrrad und die Handzeichen für Richtungswechsel ersetzen.
Je nach Helmmarke lädt man sich die kostenlose App aus dem App- bzw. Google-Play-Store und verbindet per Bluetooth das Handy mit dem Fahrradhelm. Je nach Ausstattung ermöglicht die App dann, dass der Helm blinkt, das Bremslicht aufleuchtet, dass man Musik hören, telefonieren oder der Sprachnavigation folgen kann.
Sena BiKom 20: Ultraleichtes Kommunikationssystem mit flexibler Befestigung
Das Highlight im Portfolio ist das neue BiKom 20, ein ultraleichtes Kommunikationsgerät, das speziell für Radfahrer entwickelt wurde. Das neue BiKom 20 ist mit 20 Gramm Gewicht eine besonders leichte Kommunikationslösung, die sich durch ein kompaktes und minimalistisches Design auszeichnet. Das System verfügt über ein Open-Ear-Headset-Design, bei dem die Ohren frei bleiben, um die Umgebungswahrnehmung beim Fahren nicht einzuschränken. Dies soll laut Hersteller für maximale Sicherheit sorgen. Die Befestigung des BiKom 20 ist flexibel gestaltet: Es kann am Gurtband nahezu jedes Helms mit bis zu 18 Millimeter Riemenbreite oder alternativ mit einem mitgelieferten Clip an einer Kappe oder anderen Ausrüstungsteilen angebracht werden.
Im Open Mesh-Modus können sich laut Hersteller nahezu unbegrenzt viele Teilnehmer verbinden, wobei sechs wählbare Kanäle für störungsfreie Gruppenkommunikation sorgen sollen. Zusätzlich ermöglicht die Bluetooth-Funktion die Kopplung mit dem Smartphone für freihändiges Telefonieren, Navigation und App-Nutzung ohne zusätzliches Zubehör. Die Advanced Noise Control Technologie soll Wind- und Umgebungsgeräusche herausfiltern, während die HD-Sprechanlage mit klappbarem Mikrofon bei Bedarf stummgeschaltet werden kann.
Sena S1 Fahrradhelm: Integriertes Kommunikationssystem für Road- und Gravelbiker
Daneben bietet Sena mit den Helmen S1 und U1 Lösungen mit vollständig integriertem Kommunikationssystem an. Der Sena S1 ist ein 300 Gramm leichter Fahrradhelm mit integriertem Kommunikationssystem, der speziell für Road- und Gravelbike-Fahrer entwickelt wurde. Das vollständig integrierte Mesh Intercom-System verbindet laut Hersteller eine nahezu unbegrenzte Anzahl an Nutzern auf neun verschiedenen Kanälen miteinander. Die Reichweite beträgt bis zu 1.200 Meter, während die Sprechzeit mit bis zu 12 Stunden angegeben wird. Wie beim BiKom 20 kommt auch hier die Advanced Noise Control Technologie zum Einsatz, die störende Wind- und Umgebungsgeräusche herausfiltern soll.
Ein besonderes Sicherheitsfeature des Sena S1 ist das integrierte adaptive LED-Rücklicht mit Beschleunigungssensor. Dieses warnt nachfahrende Verkehrsteilnehmer bei Geschwindigkeitsreduzierung durch helleres Aufleuchten. Das System funktioniert in allen Modi und soll die Sichtbarkeit im Straßenverkehr verbessern. Der S1 richtet sich an ambitionierte Radsportler, die bei Trainingsfahrten, Gruppenausfahrten oder Solo-Touren vernetzt bleiben möchten. Der Helm kombiniert dabei die Kommunikations- und Sicherheitsfunktionen mit einem sportlichen Design und soll laut Hersteller einen hohen Tragekomfort bieten.
Sena U1 Fahrradhelm: Smart für den urbanen Radalltag
Der Sena U1 ist ein 400 Gramm leichter Helm, der sich speziell an Pendler und E-Bike-Fahrer richtet. Er verfügt über ein vollständig integriertes Intercom-System mit einer Reichweite von bis zu 600 Metern und bietet neun Kanäle für die Kommunikation mit anderen Nutzern. Die Sprechzeit wird mit bis zu 11 Stunden angegeben. Für eine stabile Verbindung auch in dicht bebauten Gebieten sorgt laut Hersteller ein duales Antennensystem. Wie die anderen Sena-Produkte lässt sich auch der U1 per Bluetooth mit dem Smartphone verbinden, wodurch Telefonate, Navigation oder Musikwiedergabe direkt über die integrierten Lautsprecher möglich sind. Diese sind so positioniert, dass sie offen über dem Ohr sitzen, wodurch Verkehrsgeräusche weiterhin wahrgenommen werden können - ein wichtiger Aspekt für die Sicherheit im Straßenverkehr.
Die Advanced Noise Control Technologie soll auch beim U1 für eine klare HD-Audioqualität sorgen, indem sie störende Wind- und Umgebungsgeräusche herausfiltert. Der Helm ist in zwei Größen (M und L) erhältlich und kann wahlweise mit einem transparent-grauen oder transparent-orangefarbenen Visier ausgestattet werden.
Mesh-Technologie für nahtlose Kommunikation
Die von SENA eingesetzte Mesh-Technologie basiert auf Bluetooth und ermöglicht eine dynamische Kommunikation zwischen mehreren Geräten. Das System soll eine nahtlose, zuverlässige und selbstheilende Verbindung bieten. Auf insgesamt neun Kanälen können sich laut Hersteller virtuell unbegrenzt viele Teilnehmer verbinden und kommunizieren. Die direkte Reichweite wird mit bis zu 900 Metern angegeben, bei mehreren Teilnehmern soll sie auf maximal 1200 Meter steigen können.
Ein wichtiger Aspekt der SENA-Systeme ist, dass sie im Gegensatz zu herkömmlichen Kommunikationslösungen offen über Lautsprecher und ohne Kopfhörer funktionieren. Dadurch soll eine 360-Grad-Geräuschwahrnehmung des Umfelds erhalten bleiben, was die Sicherheit erhöhen soll. Die Kommunikation zwischen den Geräten funktioniert unabhängig vom Smartphone, sodass kein Mobiltelefon, Provider oder Datenvolumen erforderlich ist. Die HD-Sprechanlage soll dabei für beste Klangqualität sorgen, während die Advanced Noise Control Technologie Umgebungsgeräusche wie starken Wind unterdrückt und für eine klare und deutliche Übertragung an den Gesprächspartner sorgt.
Weitere Smarthelm-Modelle im Überblick
Cratoni Smartride
Die Optik des Cratoni Smartride, des teuersten Smarthelms in der Auswahl, erinnert mit seiner Form und dem ansteckbaren Visier etwas an einen Motorradhelm. Kein Wunder, denn er hat auch die Zulassung für die schnellen S-Pedelecs, die als Kraftrad eingestuft sind und für die Helmpflicht besteht. Die S-Pedelec-Norm setzt eine größere Stabilität und Bruchsicherheit als gewöhnliche Fahrradhelme voraus. Die Helmschale ist weit in den Nacken gezogen und bietet einen guten, wertigen Rundumschutz. Das aufsteckbare Visier lässt sich auch für Brillenträger anpassen, allerdings ein bisschen hakelig. Wenn es unter dem ziemlich schweren Smarthelm zu warm wird - was durchaus vorkommt -, kann man sich oben mehr Luft verschaffen mittels eines Schiebereglers. Beleuchtung und Blinker können über die Fernbedienung am Lenker eingeschaltet werden. Diese muss jedoch zuerst per Cratoni-App und Bluetooth mit dem Helm verbunden sein.
Über die App und einen Crash-Sensor kann im Notfall eine Nachricht mit den Koordinaten des Fahrers an einen zuvor eingetragenen Notfallkontakt gesendet werden. Die App zeichnet zudem die persönlichen Tourendaten auf und stellt einen Kontakt zur individuellen Musiksammlung auf dem Smartphone her, sodass man sich unterwegs mit Musik berieseln lassen kann. Fahren in einer Gruppe mehrere Radler mit dem Cratoni Smartride, können sich diese über eine Walkie-Talkie-Funktion verständigen, falls sie nicht allzu weit auseinander radeln.
Details zum Smarthelm:
- Preis: 349,95 Euro
- Gewicht: 560 Gramm
- Größen: S/M 54 - 58 cm, M/L 58 - 61 cm
- Features/Ausstattung: Helmbeutel, abnehmbares Visier (für Brillenträger geeignet), regulierbare Lüftungsöffnung, reflektierendes Gurtband, LED-Blinker, Rücklicht, Micro-USB-Ladekabel, Fernbedienung für Lenker, Cratoni-App, Unfall-Sensor mit SOS-Notruf, integriertes Mikrofon und Lautsprecher, Walkie-Talkie-Funktion
Vor- und Nachteile:
- Plus: Gute Verarbeitung, gut sichtbare Rück- und Blinklichter, regulierbare Belüftung, aufsteckbares Visier, für S-Pedelecs zugelassen
- Minus: Sehr schwer, teuer
Fazit: Ein kostspieliger, überaus schwerer, aber robuster Helm für technikaffine E-Biker und S-Pedelec-Fahrer.
Livall BH51 M Neo
Der Livall BH51 M Neo zählt eher zu den Schwergewichten unter den Fahrradhelmen und wiegt rund das Doppelte eines guten Rennradhelmes. Fast ein Pfund Gewicht auf dem Kopf empfinden viele Radfahrer inklusive E-Biker höchstens auf Kurzstrecken noch als angenehm, auch wenn der Smarthelm noch so schick und modern aussieht. Dafür kann dieses Modell mehr mit seinen Funktionen punkten: Zum Beispiel LED-Beleuchtung vorne und hinten mit Blinker. Das Rücklicht leuchtet aufgrund eines Geschwindigkeits-Sensors beim Bremsvorgang auf. Mittels Bluetooth und integrierter Lautsprecher sowie Mikrofon kann man beim Radeln telefonieren und Musik hören bei mittelmäßiger Tonqualität. Bei einem Sturz wird eine SMS an einen Notfallkontakt gesendet. Und wenn ein Mitradler auch einen Livall-Helm trägt, kann man mit ihm per Gegensprechfunktion kommunizieren, falls er nicht weiter als rund 500 Meter entfernt ist.
Um die erweiterten Funktionen des BH51 M Neo nutzen zu können, müssen Helm, Fernbedienung und App miteinander gekoppelt werden. Soll der Smarthelm nur blinken, sind Smartphone und App nicht nötig, das funktioniert auch über die Fernbedienung am Lenker. Die Ladezeit des Helmakkus per Magnet-USB-Kabel beträgt zwei Stunden, die aktive Betriebszeit bis zu zehn Stunden. Die Knopfbatterie für die Fernbedienung soll bis zu zwei Jahre halten. Wer sich nur für Beleuchtung und Blinkfunktion sowie Sturz-Sensor interessiert, für den genügt das 40 Euro günstigere Modell Livall BH51 T Neo - gleiche Schale, weniger Elektronik.
Details zum Smarthelm:
- Preis: 169,99 Euro
- Gewicht: 480 Gramm (L)
- Größen: M 54 - 58 cm, L 57 - 61 cm
- Features/Ausstattung: Rücklicht, LED-Licht vorne, Bremslicht, Blinker mit Pieps-Ton, Fernbedienung inklusive Knopfbatterie für Lenker, Magnet-USB-Ladekabel, Livall-Riding-App, Lautsprecher, Mikrofon, Sturz-Sensor mit SOS-Alarm-System, Dunkelheits-Sensor, Walkie-Talkie-Funktion
Vor- und Nachteile:
- Plus: Gut sichtbare Lichter und Blinker
- Minus: Sehr schwer, Belüftung, spezielles USB-Ladekabel, App
Fazit: Gewichtiger Smart-Helm in urbanem Design. Pluspunkte sind die Lichtausstattung und Blinkfunktion.
Livall BH60 SE
Der Livall BH60 SE sieht nicht nur aus wie ein klassischer Tourenhelm; mit seinen 310 Gramm liegt er im Gegensatz zu anderen Smart-Modellen auch in einer komfortablen Gewichtsklasse. Leider nicht auf der Höhe der Zeit ist die Größenauswahl. Mit einer Einheitsgröße für Kopfumfänge von 55 bis 61 Zentimetern ist die Auswahl etwas eingeschränkt, trotzdem bietet das Modell für gängige Kopfgrößen eine bequeme Passform. Die Sicherheit der Helmschale ist mit der Euronorm EN 1078 bestätigt. Weitere Sicherheits-Funktionen sind die acht LED-Rücklichter und je drei Blinklichter, die über eine per Gummiband leicht zu installierende Fernbedienung am Lenker bedient werden.
Zum weiteren technischen Innenleben zählen zwei Lautsprecher und ein Mikrofon. Wird der Smarthelm per Livall-Riding-App mit einem Smartphone gekoppelt, kann man damit Telefongespräche empfangen, Musik hören oder den Sprachansagen einer Navi-App folgen. Und das funktioniert sogar relativ gut, wobei die Lautsprecher am Helm so angebracht sind, dass der Nutzer auch die Umgebungsgeräusche noch gut mitbekommt. Bei lautem Verkehrslärm stößt die Verständigung per Telefon jedoch an ihre Grenzen. Interessant für die Sicherheit des Radfahrers ist der Sturzsensor im Helm. Bei einem Aufprall verständigt dieser den eingetragenen Notfallkontakt, allerdings nur, wenn sich der Radler nicht in einem Funkloch befindet. Das Laden der Akkus dauert rund zwei Stunden, die Laufzeit beträgt acht bis zehn Stunden. Diese kann sich jedoch halbieren, wenn jemand viel Musik hört und oft mit Licht fährt.
Details zum Smarthelm:
- Preis: 139,99 Euro
- Gewicht: 310 Gramm
- Größen: 55 - 61 cm (One Size)
- Features/Ausstattung: Fernbedienung für den Lenker, USB-Kabel, Livall-Riding-App, 14 LED-Rücklichter in unterschiedlichen Farben, 3 Blinklichter je Seite, integriertes Mikrofon und Lautsprecher
Vor- und Nachteile:
- Plus: Vergleichsweise leicht und preiswert, gute Headset-Verbindung, Belüftung
- Minus: Nur eine Einheitsgröße, kryptische App
Fazit: Smarter Einsteigerhelm mit gutem Tragekomfort zum relativ günstigen Preis. Durch das geringe Gewicht ist der Livall BH60 SE auch für längere Touren geeignet.
Lumos Kickstart
In Form und Design ähnelt der Lumos Kickstart auf den ersten Blick durchaus einem klassischen Fahrradhelm. Auf den zweiten Blick fallen dann an der Front und am Heck die Leisten bzw. Flächen mit LED-Lichtern auf. Vorne sind zehn weiße LEDs eingelassen, hinten sind es jeweils elf LEDs links und rechts. In puncto Gewicht macht sich beim Lumos Kickstart dann doch die zusätzliche Technik im Inneren bemerkbar. Mit 380 Gramm wiegt er immerhin rund 80 bis 100 Gramm mehr als ein gewöhnlicher Tourenhelm ohne Elektronik in der Schale, was sich aber nur bei längerem Tragen als unangenehm am Kopf herausstellt. Der Blinker lässt sich über große Tasten an einer Bluetooth-Fernbedienung am Lenker betätigen. Die Fernbedienung ist mithilfe von Gummiringen schnell zu befestigen, ist aber deshalb auch nicht diebstahlsicher. Bei eingeschaltetem Blinker ist zudem ein akustisches Signal hörbar, und der Lenkerschalter blinkt mit. Außerdem blinken die Front-LEDs in der Fahrtrichtung. Geladen werden die Fernbedienung wie auch der Smarthelm in rund zwei Stunden mittels eines speziellen USB-Kabels mit Magnet-Anschluss. Die Akkulaufzeit bei voller Helmbeleuchtung beträgt etwa drei Stunden, in einem der drei Blink-Modi bis zu doppelt so lange.
Richtig smart wird der Lumos Kickstart mithilfe der Lumos-App (IOS und Android). Damit werden vor allem die Geschwindigkeits-Sensoren im Helm aktiviert. Das heißt, beim Bremsen leuchtet das rote Rücklicht als Bremslicht auf. Außerdem zeigt die App den Ladestand des Helmakkus, und über die Auto-Ride-Tracking-Funktion werden Daten zu Aktivitäten gesammelt, die an eine Health App oder die Fitness-App Strava weitergeleitet werden können. Der Helm kann auch mit der Apple-Watch gekoppelt werden.
Details zum Smarthelm:
- Preis: 179,99 Euro
- Gewicht: 370 Gramm
- Größen: 54 - 61 cm (Einheitsgröße)
- Features/Ausstattung: USB-Ladekabel, kabellose Bluetooth-Fernbedienung mit Lenkerhalterung, Lumos-App, 10 weiße LEDs vorn, 11 orange und 16 rote LEDs hinten, Blinker und automatisches Bremslicht, MIPS-Ausstattung (gegen Aufpreis!)
Vor- und Nachteile:
- Plus: Einfache Bedienung, gute Belüftung, gute Sichtbarkeit im Dunkeln
- Minus: Nur Einheitsgröße, kein Kinnpolster
Fazit: Der Helm ist für Radler interessant, die sich mehr gefühlte Sicherheit wünschen. Die Helmbeleuchtung ersetzt zwar nicht die Radbeleuchtung, aber man wird im Dunkeln als Verkehrsteilnehmer besser wahrgenommen.
Sena R1 Evo
Sena gilt als Spezialist für Motorradzubehör. Und unter Motorradfahrern sind Helme mit eingebautem Funk und Gegensprechanlage längst keine Innovation mehr. Diese Expertise überträgt Sena nun in den Fahrradbereich. Beim Gewicht tendiert der Sena R1 Evo mit mehr als 400 Gramm schwer in Richtung Motorrad. Bei längeren Touren beginnt die Last am Kopf zu drücken. Aufgrund der Einstellmöglichkeiten und der drei Modellgrößen findet zumindest (fast) jeder Radler die passende Schale. Polsterung und Belüftung können dabei durchaus überzeugen. Auftrumpfen kann der Sena R1 Evo mit seinem technischen Innenleben: Im Smarthelm ist neben Lautsprechern und Mikrofon auch ein UKW-Radio integriert, das nach Installation der Sena-Cycling-App nutzbar ist. Bis zu zehn Sender werden über die App oder - etwas fummelig - direkt am Helm gesucht. Viel interessanter und nützlicher ist jedoch die Bluetooth-Verbindung zum Smartphone oder GPS-Navigationsgerät. Die Sprachansagen zum Beispiel von Komoot sind gut über die eingebauten Lautsprecher verständlich, ohne dass die ganze Umgebung mithören kann. Mithilfe der Freisprecheinrichtung kann man auch unterwegs telefonieren, ohne dass der Fahrtwind allzu sehr stört.
Wer sich unterwegs gerne mit seinen Mitradlern verständigt, kann dies mithilfe einer Funk-Gegensprechanlage tun. Vorausgesetzt, die anderen tragen auch einen Sena-Helm. Die Reichweite der Funkverbindung liegt im Schnitt je nach Umgebung bei rund 500 bis 600 Metern. Die Einrichtung dieser technischen Features ist gut im Handbuch beschrieben, aber trotzdem etwas diffizil in der Praxis. Der Ladevorgang des Smarthelm-Akkus per USB-Kabel dauert zwei bis drei Stunden. Die Betriebsdauer reicht bis zu zwölf Stunden.
Details zum Smarthelm:
- Preis: 199 Euro
- Gewicht: 430 Gramm (Gr. M)
- Größen: S, M, L
- Features/Ausstattung: Helmhülle, Sonnenblende, reflektierende Halteriemen, Rücklicht, integriertes Mikrofon und Lautsprecher, Mikro-USB-Kabel, Tastensteuerung am Helm und Sprachsteuerung, Sena-Cycling-App
Vor- und Nachteile:
- Plus: Gut belüftet, Gegensprechanlage
- Minus: Schwer, kleines Rücklicht, Fernbedienung für den Lenker nur zum Zukaufen
Fazit: Ein Smarthelm für Radler, die gerne beim Fahren kommunizieren, entweder per Smartphone oder mittels Gegensprechanlage.
Vergleichstabelle ausgewählter Smarthelme
| Modell | Größen | Farbe | Lieferzubehör | Vorteile |
|---|---|---|---|---|
| Sena M1/M1 Evo Smart | - | Mattschwarz | kein Zubehör | mit Audio-Kommunikationssystem, 4-Wege-Bluetooth-Sprechanlage, große Reichweite, angenehm zu tragen |
| Abus MONTRAILER Quin | 52-57 cm, 55-61 cm | Neon Gelb | Ladekabel | mit GPS, mit App kompatibel, SOS-Funktion, Höhenverstellbarkeit des Systems schafft Platz für Zöpfe |
| Sena R1 | - | Orange | kein Zubehör | für besonders viele Kopfgrößen geeignet, sehr leicht |
| Livall MT1 Neo | 54-58cm, 55-62 cm | Schwarz | Fernbedienung | Bremslichter, Blinker, SOS-Funktion, besonders leicht |
| Sena R1 Smart | - | Schwarz | kein Zubehör | eingebaute Lautsprecher, waschbares Innenfutter |
| Livall Bh51m Neo | 51-65 cm | Anthrazit | Fernbedienung, Ladekabel | Bremslichter, Blinker, SOS-Funktion, für besonders viele Kopfgrößen geeignet, sehr leicht, mit Vorderlicht |
| Sena R2 | 55-58 cm, 55-61 cm | Mattgrau | kein Zubehör | integrierter Lautsprecher und Mikrofon, integriertes LED-Rücklicht |
| Livall BH60SE Neo | 55 - 61 cm | Weiß | kein Zubehör | Bremslichter, Blinker, SOS-Funktion, für viele Kopfgrößen geeignet, besonders leicht |
Verwandte Beiträge:
- Fahrradhelm mit Kragen Test: Schutz & Komfort im Vergleich
- Fahrradhelm Damen Matt Schwarz: Stil & Sicherheit vereint
- Günstige Fahrradhelme für Herren: Top Modelle im Vergleich
- KED Fahrradhelm Hello Kitty: Test & Kaufberatung
- MTB 28 Zoll Herren Test: Die besten Mountainbikes für ultimatives Fahrvergnügen entdecken!
- Der große Unterschied zwischen E-Bike und Hybrid E-Bike – Was du unbedingt wissen musst!
Kommentar schreiben