Um die jeweiligen Eigenschaften und Qualitäten der Testprobanden im Detail herauszuarbeiten, haben wir diese in sechs Punkten miteinander verglichen.
Nicht nur im Winter sollte man als Radfahrer unbedingt auf seine Sichtbarkeit im Straßenverkehr achten: Untersuchungen des Deutschen Verkehrssicherheitsrats haben herausgefunden, dass Autofahrer bei Dunkelheit nur fünf Prozent der Dinge wahrnehmen, die sie bei Licht sehen würden. Ein Fahrradfahrer ohne Licht ist also höchstens ein beweglicher Schatten im Augenwinkel des Autofahrers.
Es ist daher essenziell, bei Dämmerung und Dunkelheit mit gutem Licht unterwegs zu sein - hier haben wir Fahrradlampen im Labor und im Alltag getestet. Doch mittlerweile gibt es sogar Helme mit integrierter Beleuchtung, weswegen wir an dieser Stelle die wohl spannendsten Modelle einmal vorstellen wollen:
Eines gleich mal vorweg: Alle 18 Helme in diesem Fahrradhelm-Test sind auf einem guten bis sehr guten Niveau. Am Ende sollte die Qualität, individuelle Vorlieben sowie Passform und Tragekomfort für einen Kauf entscheidend sein.
Aus diesem Grund bieten Hersteller unterschiedliche Modelle mit verschiedenen Größen und Helmformen an.
Nach einem Sturz kommt dann oft erst die Erkenntnis. Sätze wie „Hätte ich doch einen Fahrradhelm getragen!“ sind dann überflüssig!
Egal ob man im lokalen Fahrradladen oder auf den Webseiten von Radherstellern und Online-Shops stöbert, die Auswahl von Helmen erschlägt einen nahezu.
Für so gut wie jeden Einsatzzweck gibt es heutzutage den passenden Helm, aber auch Allround-Helme sind hoch im Kurs.
Hier hilft nur eins: Sich für das Testen Zeit zu nehmen, denn ein Helm muss genauso gut passen wie ein Wanderschuh.
Beide trägt man sehr lange auf Tour oder im Alltag und bekannterweise kann das kleinste Scheuern oder Drücken zu einem nervigen Dauerproblem werden.
Wobei bei den meisten Helmen die Einsatzzwecke immer mehr verschwimmen und am Ende der aktuelle Trend und Style-Faktor die Stellschraube ist, wann man welchen Helm trägt - nicht selten sieht man Jugendliche mit Fullface-Helmen durch die Stadt rollen.
Natürlich ist der Tragekomfort ein wichtiger Aspekte für einen gut sitzenden Helm. Dennoch ist die technische Sicherheit durch Materialien und Ausstattung wesentlich. Die richtige Passform ist überdies ganz entscheidend für die Sicherheit, wie Lukas Bucht von SQlab betont.
Eines der bekanntesten am Markt ist das Mips-System, welches auch bei dem Großteil der Helme im Test verbaut ist.
Diese Technologie soll zusätzlichen Schutz bei schrägen Aufprallwinkeln bieten. Dazu besteht das System aus einer beweglichen Innenschale im Helm, die unabhängig von der äußeren Schale rotieren kann.
Ein weiteres Schutzsystem in unserem Test ist die SLIDTechnologie vom Helmhersteller HJC. Hier wird in das Helmpolster ein spezielles Gel eingearbeitet und soll beim Aufprall die Energie absorbieren.
Nach der Anprobe wurde der Fahrtest auf Rad- und Feldwegen sowie bei Mountainbike-Modellen auf Trails durchgeführt.
Hinzu kommen die Beschleunigungswerte (20 Prozent), welche bei einem Fallturmtest ermittelt wurden. Mit einer Führung ausgestattet, wurden die Helme am Testkopf fixiert.
Für ein klares Testergebnis wurden je zwei Helme pro Modell getestet. Je niedriger die beim Aufprall gemessenen Beschleunigungswerte sind, desto geringer ist das Gehirnerschütterungsrisiko bei einem Sturz.
Um die Kräfte auf dem Kopf im Falle eines Sturzes nachzuvollziehen, sei gesagt, dass bei der Formel 1 gerade mal eine Kraft von 5 g in Kurven entsteht.
An einem Fallturm mit Schlitten wurde ein Testkopf mit einem Kopfumfang von 57,5 cm befestigt. Für ein gleichmäßiges Testergebnis wurden zwei Helme pro Modell am Testkopf befestigt, um die Beschleunigungswerte (g) zu messen.
Besonders beim Fallturmtest hat er hervorragende Beschleunigungswerte erzielt. Der Preis-Leistungs-Sieger Cube zeigt, dass auch günstige Helme für gerade mal 60 Euro eine super Passform besitzen und mit sämtlichen Features wie Mips, Mückennetz und abnehmbarem Visor ausgestattet sind.
Aus diesem Grund unsere Empfehlung Urban. Nicht zu toppen ist der urbane Helm von Nutcase. Mit einem Gewicht von gerade mal 256 Gramm hat er zudem perfekte Lüftungskanäle und passt sich durch kinderleichte Bedienung angenehm an den Kopf an. Ein absolutes Performance-Modell und unsere Empfehlung Road ist der Helm von Ekoi.
Hier zeigt es sich, dass „Made in Germany“ immer noch einen aussagekräftigen Wert hat. Auf ganzer Linie hat Uvex überzeugt. Unser Testsieger und zugleich Helmheld Nr.
Disclaimer: In diesem Fahrradhelm-Test bauen wir sogenannte Affiliate Links ein. Wenn Sie über diese Links einkaufen, erhalten wir eine kleine Provision. Erstveröffentlichung: 11.
Die besten Fahrradhelme mit Licht im Test
Abus Stadthelm Aduro 2.0
Der Abus Stadthelm Aduro 2.0 Fahrradhelm ist individuell anpassbar und verfügt über ein eingebautes Licht mit Verstellfunktion.
Dadurch wird die Sichtbarkeit bei Dämmerung und Nacht gewährleistet.
Ja, der Helm hat ein eingebautes LED-Licht im Verstellrad und Reflektoren, die für eine bessere Sichtbarkeit in der Dunkelheit und Dämmerung sorgen.
Nein, dieser Fahrradhelm mit Licht aus dem Hause Abus ist mit keinen extra Insektennetzen ausgestattet.
Nein, im Unterschied zu anderen Fahrradhelmen mit Licht aus unserem Vergleich, hat das Modell von Abus keine extra Fernbedienung.
Der Helm verfügt über zahlreiche Strömungskanäle mit insgesamt elf Lufteinlässen und drei Luftauslässen für eine angenehme Fahrt auf dem Fahrrad.
Der Helm verfügt über ein Zoom-Evo-Adult-Justier-System, mit dem man den Helm an den Kopfumfang anpassen können.
Lumos Ultra Smart Helm
Der Ultra-Smart-Helm von Lumos ist ein Fahrradhelm mit integrierten Vorder- und Rücklichtern sowie Blinkern und Bremslichtern.
Die Lumos-App ermöglicht ein Anpassen der Blinkmuster, das Verwalten der Akkulaufzeit und das Überprüfen der Fahrten. Der Helm ist für Erwachsene konzipiert und in verschiedenen Farben erhältlich.
Ja. Der Lumos Ultra Smart-Helm ist vollkommen wasserdicht und kann damit auch bedenkenlos bei Regen und Schnee getragen werden.
Ja, im Lieferumfang des Lumos 220012014 Ultra-Smart-Helms ist eine Batterie zur Nutzung der Beleuchtung enthalten.
Der Lumos Ultra Smart-Helm wird ganz praktisch und unkompliziert über einen USB-Anschluss geladen. Ein passendes Kabel ist im Lieferumfang enthalten.
Der Akku des Fahrradhelms mit Licht von Lumos hält circa 10 Stunden. Damit hat der Fahrradhelm eine sehr lange Akkulaufzeit für Fahrradhelme dieser Art in unserem Vergleich.
Im Lieferumfang des Lumos Ultra Smart-Helm ist eine kabellose Fernbedienung enthalten, mit welcher die Blinker und das Bremslicht gesteuert werden können. Alternativ kann der Helm auch mit einer Apple Watch gekoppelt werden.
Lumos Ultra Smart-Helm
Der Lumos Ultra Smart-Helm mit Licht ist ein innovativer Helm, der die Sicherheit von Radfahrern erhöht.
Er verfügt über integrierte LED-Leuchten, die schlechte Sichtbarkeit bei ungünstigen Lichtverhältnissen reduzieren.
Im Vergleich zu anderen Fahrradhelmen ist er mit einem intelligenten Bremslicht ausgestattet, das automatisch aufleuchtet, wenn der Fahrer bremst.
Der Lumos Ultra Fahrradhelm mit Licht eignet sich aufgrund seiner Maße für erwachsene Nutzer. Jüngere bzw. kleinere Personen sollten auf einen speziellen Kinderhelm zurückgreifen.
Nein, der Lumos Ultra Fahrradhelm mit Licht weist keine CE-Zertifizierung auf. Das bedeutet, dass er nicht der Sicherheitsnorm entspricht.
Ja, der Lumos Ultra Fahrradhelm mit Licht kann mit einem USB-Kabel wiederaufgeladen werden, was sich im Alltag als unkompliziert erweist.
Der Fahrradhelm mit Licht aus dem Hause Lumos wiegt laut den Herstellerangaben 400 g. Andere Helme aus unserem Vergleich wiegen nur 250 g.
Der Lumos Ultra Fahrradhelm mit Licht ist mit einem Vorder- und einem Rücklicht versehen. Zahlreiche Produkte in unserem Fahrradhelm-Vergleich verfügen lediglich über ein Rücklicht.
Livall 32001091
Der Livall Bh51t Neo Fahrradhelm mit Licht ist ein innovativer Helm, der die Sicherheit von Radfahrern erhöht.
Er verfügt über integrierte LED-Leuchten, die das Sichtbarkeitsrisiko bei schlechten Lichtverhältnissen reduzieren. Im Vergleich zu anderen Fahrradhelmen ist er leicht und bequem zu tragen.
Nein, das Licht des Livall 32001091 Fahrradhelms aus unserem Vergleich blinkt in regelmäßigen Abständen. Ein dauerhaftes Leuchten kann nicht eingestellt werden.
Ja, in dem Lieferumfang des Livall 32001091 Fahrradhelms ist eine praktische Fernbedienung enthalten. Hierüber lässt sich der Helm einfach steuern.
Ja, der Livall 32001091 verfügt über eine Lichterkennung. Im Dunkeln, also am Abend, schaltet sich der Helm automatisch an.
Ja, der Livall 32001091 Fahrradhelm verfügt über Belüftungslöcher an der Oberseite. Im Vergleich dazu gibt es jedoch Modelle mit mehr Belüftungslöcher.
Der Livall 32001091 Fahrradhelm ist zwischen 57 und 61 cm groß und ist somit primär für Erwachsene geeignet.
Livall MT1 Neo
Für Erwachsene gemacht ist der Fahrradhelm MT1 Neo der Marke Livall. Der Helm ist mit einem Rücklicht ausgestattet, sodass Fahrradfahrer auch bei Dunkelheit im Straßenverkehr sichtbar sind.
MT1 Neo lässt sich mithilfe der Riemen gut an verschiedene Kopfformen anpassen und verfügt über Bluetooth sowie eine Blinkerfunktion.
Der Hersteller Livall gibt an, dass der MT1 Neo Fahrradhelm über ein Rücklicht mit 14 LEDs verfügt. Zusätzlich ist das Modell unter dem Hauptrücklicht jeweils rechts und links mit drei weiteren LED-Lampen ausgestattet, die als Blinker fungieren.
Im Helm sind zudem Sensoren verbaut, die Geschwindigkeitsveränderungen registrieren und alle LEDs als Bremslicht aufleuchten lassen.
Der Livall MT1 Neo Fahrradhelm verfügt über integriertes Audio, mit dem eine Sprachassistenz verbunden werden kann. Somit kann der Fahrer Navigationsansagen hören oder Telefonate halten.
Ja, der Livall MT1 Neo Fahrradhelm ist mit vielen Luftlöchern zur Belüftung und Kühlung des Kopfes ausgestattet.
Der Livall MT1 Neo Fahrradhelm ist 320 g schwer und somit sehr leicht zu tragen und nicht störend bei der Fahrt.
Der Fahrradhelm MT1 Neo der Marke Livall kann ganz einfach und komfortabel über die im Lieferumfang enthaltene Fernbedienung gesteuert werden.
Abus Aduro 2.0
Das ABUS Aduro 2.0 ist ein vielseitiger Stadtfahrradhelm, der uns mit seiner robusten Kombination aus EPS und PC-Schale überzeugt hat. Besonders hervorzuheben ist der tiefe Tempelbereich, der für eine individuelle Passform sorgt. Uns gefällt auch das Zoom Evo Adult Einstellsystem, das eine individuelle Anpassung ermöglicht. Mit elf Lufteinlässen und drei Auslässen bietet der Helm eine gute Belüftung für angenehme Fahrten.
Das Außenmaterial dieses Helmes besteht aus Polycarbonat (PC) und das Innenmaterial ist aus EPS (Hartschaum) gefertigt. Im Helm ist zudem hinten ein LED-Licht eingebaut.
Dieser Helm verfügt über ein Zoom Evo Adult Justier-System. Dieses ermöglicht es Ihnen, den Helm an den Kopfumfang anzupassen.
Abus Stadthelm Urban-I 3.0
Der Stadthelm Urban-I 3.0 von Abus gefällt uns vor allem wegen seines geringen Gewichts von gerade einmal 280 g. Somit sorgt der Helm auch bei längeren Fahrten nicht für ein unangenehmes Druckgefühl am Kopf. Jedoch sei gesagt, dass dieser Helm nicht über einen Blinker verfügt.
Laut den Angaben des Hersteller ist am ABUS Stadthelm Urban-I 3.0 lediglich ein Rücklicht angebracht.
Der Abus Stadthelm Urban-I 3.0 ist für Menschen mit einem Kopfumfang von 56 bis 61 cm konzipiert und eignet sich daher maximal für Jugendliche oder größere Kinder.
Nein. Laut Hersteller ist im Abus Stadthelm Urban-I 3.0 lediglich ein gut sichtbares Rücklicht integriert. Das Blinken ist mit diesem Modell nicht möglich.
Mit einem Eigengewicht von 250 g handelt es sich beim Abus Stadthelm Urban-I 3.0 um ein besonders leichtes Modell. Ähnliche Fahrradhelme im Vergleich wiegen 300 bis 500 g.
Beim Abus Stadthelm Urban-I 3.0 handelt es sich um einen sicheren Fahrradhelm, der ausschließlich einen Beleuchtungsmodus bietet.
Weitere Modelle im Überblick
- Alpina Brighton MIPS: Der in Deutschland hergestellte Alpina wirkt mit seiner sehr runden Form überaus modern - und integriert die Beleuchtung formschön in die Schale. Vorn wie hinten leuchten je zwei LED-Lichtbänder, ein Dauerlicht-Modus sowie zwei Blink-Modi können unterhalb des Nackens per Taster durchgeschaltet werden. Löblich dagegen: Der 250 Euro teure Brighton setzt auf einen MIPS-Schutz, der bei Unfällen mit schrägem Aufprall Rotationskräfte reduzieren soll.
- Unit1 Faro Smart Helm: Mit dem Faro Smart Helm hat das junge Start-up Unit 1 einen Urban-Helm mit jeder Menge Features im Programm. Neben der üppigen und mit 500 Lumen integrierten hellen Lichtleiste vorne und hinten bietet der Faro ein verstecktes flächiges Licht im Heck. Die dazu nötige App gibt’s kostenfrei im App-Shop für Android und IOS.
- Lumos Ultra E-Bike: Der Ultra E-Bike Helm ist wahrhaft ein "Leuchtturm"-Produkt von Lumos. Er verfügt über integrierte Vorder-, Rück-, Brems- und Blinklichter mit einer Vielzahl von COB-LED-Modulen. Das Blinksystem sowie die Bremslichtfunktion wird über eine Fernbedienung am Lenker oder deine Apple Watch aktiviert.
- Uvex City Light: Der Uvex City Light-Helm kommt mit vier LED-Bändern, die unterhalb der Helmschale liegen. Diese Bänder sind mit insgesamt 32 LEDs ausgestattet und werden über einen Knopf aktiviert. Per Knopfdruck kann der Fahrer dann zwischen drei Lichtmodi wechseln: stehendes, blinkendes und fadendes Licht.
- MET 20 Miles: Der MET 20 Miles kommt mit reflektierenden Aufklebern für die Seiten und hinten. Zudem ist er mit einem integrierten LED-Rücklicht, einem abnehmbaren Visier und einem Insektenschutznetz zur Belüftung ausgestattet.
- Alpina Altona: In puncto Beleuchtung kommt der Helm mit einem Plug-In-Light an der Helmrückseite. Diese Beleuchtung verfügt über zwei Modi - Dauerlicht und Blinken -, die auf Knopfdruck aktiviert werden können.
- Alpina Brooklyn: Daher verfügt das Modell über ein integriertes Licht. Mithilfe von Gurtbändern können zudem Kopfhörer am Helm fixieren. Fahrradfahren mit lauter Musik im Ohr kann allerdings auch sehr ablenkend sein.
- Giro Camden MIPS: Der Giro-Helm kommt in reduziertem Style und verfügt über ein integriertes rotes Rücklicht. Neben dem Sicherheitsaspekt soll der Helm bequem sein und über eine antibakterielle Polsterung verfügen. Außerdem ist er mit dem MIPS-System ausgestattet.
- Lazer Urbanize: Zur besseren Sichtbarkeit ist eine wiederaufladbare LED-Heckleuchte in die hintere Seite des Helms integriert. Der Urbanize-Helm kommt mit NTA-Zertifizierung, das heißt er ist auch für schnelle S-Pedelecs zugelassen.
- Livall BH51M Neo: Die Vorder- und Rücklichter verfügen über Dunkelheitssensoren, die sich automatisch auf wechselnde Lichtverhältnisse einstellen. Die hintere Beleuchtung verfügt darüber hinaus über eine Bremslichtfunktion: Die Sensoren im Helm erkennen, wenn sich die Fahrt verzögert und lassen die roten LEDs heller aufleuchten.
Testergebnisse im Überblick
Die Stiftung Warentest und der ADAC haben im März 2024 gemeinsam einige Fahrradhelme getestet. Der Uvex Urban Planet LED schneidet unter den neu getesteten Helmen mit der Gesamtnote 2,0 (gut) am besten ab.
| Hersteller/Modell | Mittlerer Preis in Euro | ADAC Urteil | Handhabung & Komfort | Unfallschutz | Schadstoffe |
|---|---|---|---|---|---|
| Uvex Urban Planet LED | 130 | 2,0 | 1,8 | 2,3 | 1,0 |
| Alpina Gent MIPS | 130 | 2,2 | 1,9 | 2,5 | 1,0 |
| Limar Torino | 90 | 2,2 | 1,9 | 2,5 | 1,0 |
| Lazer Codax KinetiCore | 165 | 2,6 | 2,6 | 2,7 | 1,0 |
| Lidl Crivit - Fahrradhelm mit Rücklicht | 15 | 2,6 | 1,9 | 2,9 | 1,9 |
| Giro Fixture Mips II | 110 | 2,8 | 2,5 | 2,9 | 1,0 |
| Abus HUD-Y | 120 | 3,0 | 2,8 | 3,0 | 1,0 |
| Decathlon / B´Twin City 540 Bowl | 15 | 3,1 | 2,9 | 3,1 | 1,0 |
| Prophete ECO Urban | 15 | 3,1 | 2,4 | 3,2 | 1,9 |
| Cube Fleet | 55 | 3,2 | 2,6 | 3,2 | 2,0 |
| Casco E.Motion 2 | 120 | 5,5 | 1,9 | 5,5 | 1,6 |
Das Modell Urban Planet LED erhielt im Vergleich Bestnoten beim Unfallschutz und in der Handhabung.
Für rund 15 Euro ist das 24 Gramm leichte Licht separat zu erwerben.
Der Uvex Urban Planet LED schnürt für rund 100 Euro ein attraktives Gesamtpaket.
Der Helm ist sehr robust und sowohl hinten als auch im Bereich der Schläfen weit nach unten gezogen. Das sollte im Falle eines Sturzes die Sicherheit erhöhen.
Ein abnehmbares LED-Licht und reflektierende Gurtstreifen erhöhen die Sicherheit.
Der Uvex Urban Planet LED schneidet unter den neu getesteten Helmen mit der Gesamtnote 2,0 (gut) am besten ab.
In den Bereichen »Unfallschutz« und »Handhabung und Komfort« vergeben Stiftung Warentest und ADAC jeweils ein »gut« (2,3 bzw. 1,8).
»Der etwas schwere, aber gut verarbeitete Helm von Uvex geht als Testsieger hervor. Das Innenfutter dient gleichzeitig als Insektenschutz und vermittelt angenehmen Tragekomfort.
Das Kopfband ist 6-fach höhenverstellbar und mittels Drehrad im Umfang verstellbar. Er besitzt Reflektorstreifen in den Trageriemen und ist mit einem aktiven Licht an der Rückseite (3 Modi).
Den bietet der Uvex Finale Visor, außerdem eine Beleuchtung und einen Insektenschutz.
Uvex verkauft den Finale Visor in den Größen 52 bis 57 und 56 bis 61. Als Farben stehen Schwarz, Grau/Weiß, Grün/Schwarz und Gelb/Weiß zur Auswahl.
Unser Testmuster in 56 bis 61 wiegt 370 Gramm. Für einen Helm mit Visier und Beleuchtung ist das ein guter Wert.
Tragekomfort und Passform des Uvex-Helms sind vorzüglich. Dieser umschließt exakt den Kopf, drückt nicht und reibt nicht. An den Seiten ist der Helm weit heruntergezogen, was das subjektive Sicherheitsempfinden erhöht.
Über das rückseitige Rädchen lässt sich die Passform maßgeschneidert anpassen. Der untere Helmbereich wird durch eine zweite Polycarbonat-Schale zusätzlich geschützt.
Die gesamte Verarbeitung des in Deutschland hergestellten Helms ist exzellent. Außenhaut und Innenschutz gehen nahtlos ineinander über. Es gibt keine störenden Nähte oder hässliche Klebereste.
Das Visier lässt sich ohne Kraftaufwand mit einer Hand sauber herunterklappen oder wieder nach oben schieben.
Wichtig für Brillenträger: In den meisten Fällen darf die Sehhilfe auf der Nase bleiben. Bei uns klappt dies zumindest ohne Probleme, zwischen Helm und Visier ist ausreichend Platz.
Uvex hat das Visier ganz dezent getönt. Die Sonneneinstrahlung wird durch die Filterkategorie 1 leicht reduziert, die Lichtdurchlässigkeit beträgt dem Hersteller zufolge 44 bis 80 Prozent.
Bei Bedarf kann man einen höheren Sonnenschutz aufrüsten. Das Visier kann abgenommen werden. Ersatzvisiere sind separat erhältlich.
Bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen und Helligkeiten sind wir mit der Tönung des Visiers sehr zufrieden.
Beim Verschluss des Kinnriemens setzt Uvex auf eine klassische Ratsche. Diese rastet sauber ein. Drückt man auf den roten Knopf, lässt sich der Verschluss super einfach öffnen.
Im Bereich des Kinns ist das Band weich gepolstert.
Auf der Rückseite des Helms ist ein LED-Licht integriert. Durch einen leichten Druck wird dieses eingeschaltet, zur Auswahl stehen Dauerlicht und Blinklicht.
Die Leuchteinheit kann aus dem Helm genommen werden, die Stromversorgung erfolgt mittels Knopfzelle. Das hat den Vorteil, dass man das Licht nicht aufladen muss.
Um die Luftzirkulation im Finale Visor ist es dank 20 Öffnungen sehr gut bestellt. Innen hat Uvex Ventilationskanäle integriert.
Mit dem Uvex Finale Visor ist man das ganze Jahr über und bei jedem Wetter sicher unterwegs.
Deshalb ist der Abus Pedelec 2.0 eine echte Perle, weil er neben seiner ohnehin schon guten Ausstattung ein absolutes Alleinstellungsmerkmal besitzt: Er hat einen Regenschutz integriert.
Verfügbar ist der Helm in den drei Größen S (51 bis 55 Zentimeter), M (52 bis 57) und L (56 bis 62).
Die Farbauswahl ist riesig, elf Farben sind erhältlich - von Weiß über Blau, Gelb, Rot und Schwarz bis hin zu Silber, Champagner und Grau.
Mit 410 Gramm fällt unser Testexemplar in Größe L nicht sonderlich leicht aus. Sofort sichtbar wird die so genannte In-Mold-Bauweise, bei der die robuste Außenschale mit dem festen Schaumstoff (EPS) untrennbar verschweißt ist.
Alle Übergänge sind perfekt verarbeitet.
Für eine optimale Belüftung hat Abus den Pedelec 2.0 mit vier Luftein- und neun Luftauslässen versehen. Rückseitig ist ein LED-Licht integriert.
Hier kann man per Knopfdruck zwischen rotem Dauer- und rotem Blinklicht wählen. Der interne Akku wird per USB geladen. Darunter befindet sich der besondere Clou des Helms.
Klappt man diese mit etwas Kraft nach unten, so öffnet sich ein Geheimversteck mit einer schwarzen Regenhaube. Diese wird über den Helm gezogen und vorne mit zwei Gummibändern unten eingehakt. Das dauerte im Test nur wenige Sekunden.
Die schwarze Außenhaut ist mit kleinen Reflektorstreifen überzogen. Ein nasser Kopf wird durch dieses Regencape zuverlässig verhindert.
Der Pedelec 2.0 gibt es zusätzlich in einer teureren MIPS-Variante (Multi-directional Impact Protection System), bei der der Helm bei bestimmten Aufprallgeschehen schädliche Rotationsbewegungen reduzieren soll, die andernfalls auf den Kopf des Trägers übertragen werden könnten.
Wir haben den »normalen« Pedelec 2.0 im Test, bei dem die weichen Polster direkt an die Helminnenseite geklettet bzw. geclipst sind.
Der Tragekomfort ist sehr ordentlich. An den Seiten und hinten ist der Helm für besseren Schutz heruntergezogen. Die Größenanpassung lässt sich über das Rädchen fein justieren.
Der Riemen im Kinnbereich ist gepolstert und liegt weich auf. Der praktische Verschluss setzt auf Magnetismus - notfalls öffnet und schließt man diesen mit einer Hand, mit zwei Händen gelingt dies super komfortabel.
Sehr sensible Köpfe sollten den Abus unbedingt Probe tragen, ob dieser nicht zu schwer ist. Unter dem Strich ist der Pedelec 2.0 ein innovativer Helm mit integriertem Regenschutz.
Auch für die Beleuchtung, die Verarbeitung sowie den Tragekomfort vergeben wir Pluspunkte. Abus bietet als Pedelec 2.0 Ace eine zusätzliche Variante mit komplettem Visier an.
Wenn ein Helm nicht nur ein Lebensretter, sondern auch ein stylisches Accessoire für den Kopf sein soll, dann ist der POC Omne Beacon Mips ein interessantes Modell.
In der von uns getesteten Farbversion in Orange und mattem Grün sieht der Kopfschutz super aus.
Die Rückseite des Helms zieren vier LEDs. Durch einen Dru
Verwandte Beiträge:
- Fahrradhelm mit Kragen Test: Schutz & Komfort im Vergleich
- Fahrradhelm Damen Matt Schwarz: Stil & Sicherheit vereint
- Günstige Fahrradhelme für Herren: Top Modelle im Vergleich
- Rursee Eifel Radfahren: Die schönsten Radtouren & Routen
- Elektroroller-Führerschein in Deutschland: Wann ist er wirklich nötig?
Kommentar schreiben