Headwave ist ein Bluetooth-Lautsprecher für Helme, der den Helm selbst als Resonanzkörper nutzt. Um diese Leichtigkeit zu erreichen, haben wir Headwave TĀG erfunden.
Headwave TĀG: Eine Innovation von Sophie Willborn
Sophie Willborn, die Gründerin von Headwave, ist am 08. Ich bin Sophie, leidenschaftliche Motorradfahrerin und die Erfinderin von Headwave. Mit Musik macht einfach alles mehr Spaß.
Mir machte es mega Spaß das Strahlen in den Augen der Tester zu sehen und so beschloss ich das Produkt weiterzuverfolgen. Headwave steht für Leichtigkeit, Genialität und Made-in-Germany-Qualität. Headwave will mit seinen Produkten die Menschen inspirieren das Leben nicht zuuu ernst zu nehmen …und das geht am besten mit Musik und guter Laune.
Das Gerät wird einfach unkompliziert außen an den Helm geklebt und erzeugt über Vibrationen einen Raumklang - vergleichbar mit Musik im Auto. Durch den Raumklang bleiben die Ohren dabei für wichtige Umgebungsgeräusche frei. Nichts drückt an den Ohren.
Die Idee hinter Headwave
Ich habe vor einiger Zeit meinen Motorradführerschein gemacht. Das System, das ich für die Ansagen vom Fahrschullehrer bekommen habe, war überraschend schlecht. Ich studierte zu dem Zeitpunkt Maschinenbau und so stellte ich mir irgendwann die Frage, ob die Helmschale an sich nicht schon hart genug sein könnte, um selbst als Lautsprecher zu dienen.
Interessant war allerdings, dass jeder, der die Erfindung getestet hat, erstmal begeistert rief „Wow, der Hammer!!!“. Alle waren unglaublich überrascht von dem Klangerlebnis und dem Bass im Helm und der Einfachheit und Genialität der Erfindung.
Funktionsweise und Installation des Headwave TĀG 2
Der TAG 2 von Headwave soll per Spezial-Klebepad bei Geschwindigkeiten von über 300km/h stabil bleiben. Der Headwave kann anschließend mit dem Handy verbunden werden und Musik, Podcasts, Navigationsansagen und vieles mehr aus der eigenen Mediathek abspielen. Die Schallvibrationen sollen dabei direkt auf die Helmschale übertragen werden und damit Bass erzeugen. Der TAG 2 verfügt über ein flexibles Gehäuse und soll sich an jede Helmform problemlos anpassen.
Um die Schallvibrationen optimal ausstrahlen zu können, ist es wichtig, darauf zu achten, dass er bei der Montage kräftig angedrückt wird. Eine Version für Motorrad-Fahrschulen ist mit einem Gummiband ausgerüstet und kann von einem Helm auf den nächsten gewechselt werden.
Zu dem Gerät kann auch eine Fernbedienung für den Lenker erworben werden, um TAG bedienen zu können. Das Unternehmen bietet seit neuesten TG auch in verschiedenen Farben an.
Die Installation des Headwave Tag Headsets ist spielend einfach. Einfach die Klebefläche am Helm anbringen, das Gerät einschalten und über Bluetooth mit Deinem Handy verbinden. Es ist nicht notwendig, Kopfhörer am Helm anzubringen, da der Helm selbst als Resonanzkörper agiert. Du hörst Deine Musik so, als wärst Du in einer Halle.
Headwave Tag 2 im Detail
- Für Musik mit Raumklang und Naviansagen
- Kabellos und ohne Kopfhörer
- Installation innerhalb von 10 Sekunden
- Passt auf jeden Helm
- In Kombination mit Handy als Kommunikationsgerät möglich
Headwave in "Die Höhle der Löwen"
Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „Die Höhle der Löwen” geschafft hat. Es ist schon echt eine Erfahrung dort teilzunehmen. Besonders die Homestory war echt ein Highlight. Dort kam das Filmteam zu uns nach Berlin und wir haben zusammen ein paar Szenen gedreht.
Die Löwen (v.l.) Carsten Maschmeyer, Dagmar Wöhrl, Nils Glagau, Judith Williams und Ralf Dümmel unterziehen den Lautsprecher für Motorradhelme von „Headwave TAG“ direkt einem Praxistest. Ich wurde konkret von der Produktionsfirma angefragt, ob es nicht interessant für uns wäre an der Show teilzunehmen und uns zu bewerben möchten. Mir war es wichtig Headwave als Grown-Up Startup zu präsentieren.
Es geht nicht nur um ein Mädel mit einer Idee, die dort steht und nach Geld fragt, um ihren Traum verwirklichen zu können, sondern um ein solides Unternehmen mit planbaren Umsätzen und damit eine interessante und lukrative Investmentmöglichkeit. Die richtige Investitionssumme zu finden war letztendlich nicht ganz einfach. Wir benötigen 550.000 Euro für die Umsetzung des neuen Produkts.
In der Show konnte ich leider nur als Einzelperson die Headwave GmbH vertreten. Aber ich habe natürlich ein mega tolles Team, das hinter mir und dem Unternehmen steht.
Wir bringen dieses Jahr ein neues Produkt raus, mit Fokus auf den schnell wachsenden E-Bike Markt und Action-Sport-Markt. Der Vorverkauf hat sogar schon erfolgreich gestartet. Ich bin sehr gespannt, welchen Gelegenheiten sich durch die Ausstrahlung noch ergeben. Die Reichweite der Sendung ist schon enorm und es gibt eine Menge cooler Menschen da draußen, mit denen eine Zusammenarbeit produktiv wäre. Unser Wunsch-Löwe war Ralf Dümmel, da er sich mit Hardware-Vermarktung auskennt und überragende Kontakte in der Consumer-Branche hat.
Die Zukunft von Headwave
Dieses Jahr konzentrieren wir uns voll und ganz auf das neue Produkt für den stark gehypten E-Bike-Markt. Das wird eine interessante Herausforderung; raus aus dem gemütlichen Nischen-Markt Motorrad und rein in den riesigen E-Bike und Fahrrad-Markt, um dort richtig groß zu werden. Mein Ziel ist es, dass in 5 Jahren einfach an jedem Helm - welcher Helm auch immer - ein Gerät von Headwave klebt.
Dann würde ich unbedingt empfehlen sich auf EIN Problem zu konzentrieren und dieses wirklich zu lösen. Oft verliert man sich in Details und will so viel wie möglich Features integrieren. Die ganzen gut gemeinten Ratschläge aus dem eigenen Umfeld sind dabei meist wenig hilfreich.
Und als letzten Punkt kann ich empfehlen Produkte für Menschen zu machen, die man echt gerne mag. Ich würde neuen Gründern den Rat geben, die Idee nicht geheim zu halten. Die meisten haben enorme Angst, dass ihnen die Idee geklaut werden könnte. Feedback und Austausch sind allerdings das Wertvollste für die Umsetzung der Idee. Ideen gibt es viele, aber kaum welche werden erfolgreich umgesetzt.
Headwave TAG 2 im Test: Klangqualität und Montage
Headwave verspricht mit dem TAG 2 genau in diesen Bereichen Abhilfe. Diese sollen im Helm für Raumklang sorgen, als ob man im Auto über die Boxen hören würde. Andere Geräusche von Außen sollen dabei aber klar hörbar bleiben.
Verglichen mit seinem Vorgänger ist der Headwave TAG 2 ein gutes Stück flexibler. Er lässt sich besser an unterschiedlichen Helmformen befestigen, dafür wird er einfach per Klebeband fixiert. Eine Kabelverbindung zur Soundquelle ist nicht nötig - stattdessen läuft der Empfang über Bluetooth 4.1 und zur Klangübertragung wird die Helmschale als Resonanzkörper genutzt.
Den Klang beschreiben einige Tests als eher mittelmäßig - allerdings hängt die Performance laut dem Fachmagazin "Motorrad" stark davon ab, wo Sie den Speaker genau befestigen, aus welchem Material der Helm besteht und wie er geformt ist.
Beim Gewicht - gewogen 144 Gramm - unterscheidet sich der TAG 2 nicht von der ersten Generation. Die erhöhte Flexibilität des neuen Gehäuses ist aber deutlich spürbar, was die Montage an verschiedensten Helmformen erleichtert. Dazu wird das Modul einfach per Klebepad hinten auf der Helmschale fixiert. Es müssen keinerlei Kabel verlegt werden.
Um am eigenen Helm das optimale Klangbild und die beste Schallverteilung zu finden, sollten verschiedene Montagepunkte "trocken" ausprobiert werden. Dazu reicht es den TAG in der jeweiligen Position leicht an die Helmschale anzudrücken. Wir haben zahlreiche Helme ausprobiert und festgestellt, dass "weichere" Helmschalen aus Fiberglas tendenziell klangfreudiger agieren als "extrem steife" Helmschalen beispielsweise aus Kohlefaserlaminat. Stark lärmgedämmte Helme schlucken zudem hörbar Lautstärke.
Je nach Helmschalentyp und Anbaupunkt reicht das Spektrum von schepprig und blass bis brillant und druckvoll. Konzertsaalatmosphäre stellt sich allerdings nie ein. Klangspielraum bieten zudem noch die Equalizer-Einstellungen auf dem Smartphone. Das subjektiv beste Klangerlebnis lieferte übrigens ausgerechnet ein Jethelm (Schuberth C1 Pro). Unsere Empfehlung daher: Im Fachhandel das TAG am eigenen Helm "trocken" ausprobieren.
Unter dem Strich kommt das Klangbild des TAG aber nicht an das eines hochwertigen integrierten Helmsystems mit konventionellen Lautsprechern heran (Als Test-Referenz dienten Sena SC1M- und SC1S-Systeme). Wobei auch die klangverwöhnte Gehörgänge nicht zufriedenstellen. Zudem ist der TAG-Sound systembedingt auf Mono beschränkt.
Leicht montiert und auch wieder demontiert Das Ankleben muss im ersten Anlauf klappen, korrigieren geht nicht. Richtig verklebt sitzt das TAG bombenfest. Wer einen zweiten Versuch benötigt - es sind zwei Klebepads beigelegt. Jedoch: rückstandsfrei entfernen lässt sich das TAG mit sanfter Gewalt und einer alten Kreditkarte als "Schaber".
Weil der TAG als Resonanzkörper die Helmschale nutzt, wird nicht nur der Kopf unter dieser, sondern auch die Umwelt und der Sozius ordentlich beschallt. Liefert der TAG 2 im Stand bei voll aufgedrehtem Regler noch eine bemerkenswerte Pegelstärke, so sinkt diese natürlich auf dem Bike bei zunehmendem Speed. Bis Tempo 90 gibt es noch ordentlich Sound, ab 100 km/h müht sich der TAG dann schon kräftig ab, um gegen die Fahrgeräusche anzukommen. Spätestens ab 120 km/h ist auf Naked Bikes dann definitiv Schluss mit Musikgenuss. Auf verkleideten Motorrädern verschiebt sich diese Maximal-Grenze typabhängig um zehn bis 15 km/h.
Das TAG kann allerdings nur mit einer Bluetoothquelle gekoppelt werden. Wer Musik hören und navigieren möchte muss beides über das Smartphone einsteuern.
Der Lithium-Polymer-Akku mit einer Kapazität von 800mAh garantiert einen vollen Fahrtag lang Musikgenuss (der Hersteller verspricht eine Akkulaufzeit von bis zu neun Stunden). Wer nur Navi-Ansagen hören möchte, könnte theoretisch 24 Stunden durchfahren. Nachgeladen wird per magnetischem USB-Kabel.
Kommunikationsgeräte im Vergleich
Es gibt drei Kommunikationsgeräte für Dich: Das Headwave Tag 2, Cardo und SENA Headsets. Das Headwave Tag 2 lässt sich ohne Kabel anschließen. Du musst das Gerät an Dein Helm kleben und mit Deinem Handy verbinden. Über die Resonanz hörst Du den Sound in Deinem Helm. Die Akkustik ist dann wie in einem Konzertsaal. Das Headwave ist perfekt für Dich, wenn Du am liebsten Musik hörst oder Navigationsansagen brauchst. Besonders praktisch ist die einfache Installation.
Sena und Cardo Headsets sind ideal dafür, um Dich mit mehreren Freunden während der Fahrt zu unterhalten. Je nach Gerät kannst Du Dich mit mehreren Leuten unterhalten. Am besten funktionieren Sena mit Helmen mit einer extra Bluetooth-Vorbereitung. Sena ist am besten für Dich geeignet, wenn Du gerne mit Deinen Freunden redest und den Sound direkt in Dein Ohr haben möchtest.
Headsets und Headwave im Vergleich
| Headwave Tag 2 | Bluetooth Headsets | |
|---|---|---|
| Funktion | Für Musik mit Raumklang und Naviansagen | Für Musik, Naviansagen und Kommunikation mit Freunden |
| Verbindung | Kabellos und ohne Kopfhörer | Kabelgebundene Kopfhörer |
| Installation | Innerhalb von 10 Sekunden | Etwas längerer Einbau |
| Kompatibilität | Passt auf jeden Helm | Passt am besten zu Helmen mit Bluetooth-Vorbereitung |
| Kommunikation | In Kombination mit Handy als Kommunikationsgerät möglich | Kein Handy benötigt |
Alternative: Nolan n-com B901
Der italienischen Helmhersteller Nolan hat unter dem Namen n-com bereits seit 2005 Kommunikationsanlagen für Zweiradfahrer im Programm. Die neueste Generation mit dem Familiennamen n-com B901 basiert auf der Integration der Technik von Sena, Marktführer bei Nachrüst-Kommunikationsanlagen. Nach drei Tagen im Test lässt sich feststellen: Die Anwendungsmöglichkeiten und - mehr noch - die Klangqualität - des B901 sind gewaltig. Als Clou gibt es sogar ein Bremslicht, das an der Rückseite des Helms integriert werden kann.
In den fortgeschrittenen Bereich fällt die Kopplung mehrerer Helme zu einer Gruppe; im Falle des B901 können sich bis zu vier Fahrer miteinander verbinden. Der Praxistest zeigt, dass alle vier gut miteinander reden können, solange sich die Motorräder nicht hinter Geländehindernissen wie Felsen befinden, wie das in gebirgigen Landschaften natürlich gelegentlich der Fall ist.
Gut ist, dass die Lautstärke leicht geregelt werden kann. Wie überhaupt die Bedienungslogik des B901 vorzüglich strukturiert ist. Exzellent ist die Audio-Qualität auch deshalb, weil die Lautsprecher in die Helm-Innenausstattung integriert sind; sie liegen also nicht, wie bei Nachrüstanlagen üblich, direkt am Ohr des Fahrers an, was auch unter Sicherheits-Gesichtspunkten nicht gerade ideal ist. Hört man beim Fahren Musik, wird ein bislang ungekannter Raumklang präsentiert.
Obwohl speziell für Nolan- und X-Lite-Helme entwickelt, handelt es sich bei der B901 um eine Nachrüstanlage, deren Technik-Zentrale links auf der Außenschale des Helms befestigt werden muss. Sie ist zwar deutlich kleiner als reine Nachrüstanlagen, verursacht aber immer noch Windgeräusche.
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