Der Fahrradhelm gehört für Radfahrer zur Pflicht-Ausrüstung. Ist der Helm mit Rücklicht ausgestattet, steigen Sichtbarkeit und Sicherheit im Straßenverkehr - insbesondere in der dunklen Jahreszeit. Wir haben aktuelle Modelle mit Rücklicht für Sie getestet.
Warum ein Fahrradhelm mit Rücklicht?
Aktive Sichtbarkeit wie LED-Rücklichter sorgen für ein Plus an Sicherheit im Straßenverkehr. Dies bewerten wir mit dem Punkt Beleuchtung in unserem Test. Entscheidend für uns ist nicht nur, wie hell das Licht strahlt, sondern auch Blinkfunktion und Position. Hierfür wichtig: Es muss weit genug oben angebracht sein, damit es nicht von der Kapuze verdeckt wird und idealerweise auch von der Seite sichtbar ist.
Vorteile und Nachteile gegenüber herkömmlichen Fahrradhelmen
- Vorteile:
- Bessere Sichtbarkeit bei Dunkelheit
- Mehr Sicherheit im Straßenverkehr
- Unkompliziertes Aufladen via Mikro-USB-Kabel
- Leuchthelme schützen den Kopf so gut wie normale Fahrradhelme
- Einige Modelle und Smarthelme haben Zusatznutzen wie Headsets und Blinker
- Oft verschiedene Leuchtmodi wie Blinken oder Dauerleuchten verfügbar
- Nachteile:
- Das LED-Licht muss regelmäßig aufgeladen werden
- Fahrradhelme mit Rücklicht sind etwas schwerer als normale Fahrradhelme
- Rotes Helmlicht ersetzt kein Rücklicht am Fahrrad, ist im Straßenverkehr aber zulässig
Ausstattungsmerkmale und Alltagstauglichkeit
Neben der Beleuchtung gibt es weitere Ausstattungsmerkmale, die im Alltag entscheidend sein können: Reflektierende Elemente, Belüftungsöffnungen, oder auch ein kleiner Schirm über den Augen sind zumeist sehr nützlich. Ein leicht zu bedienender Kinnverschluss, weiches Innenmaterial in der Schale und am Riemen oder eine höhen- und weiteneinstell-bare Haltekonstruktion im Nackenbereich tragen zur Nutzerfreundlichkeit bei.
Passform und Tragekomfort
Der Punkt Passform ist sehr individuell. Darum, probieren Sie im Fahrradgeschäft so viele Helme wie möglich. Lassen Sie sich beim Einstellen von Kinnriemen und Nackenrädchen helfen, damit der Kopfschutz optimal sitzt. Erst wenn die Schale nirgendwo drückt und auch beim Blick in den Spiegel überzeugt, haben Sie das richtige Modell gefunden. Aus technischer Sicht gibt es bei Fahrradhelmen mit Rücklicht bei Damen- und Herrenmodellen keine Unterschiede, lediglich bei den Punkten Passform und Design.
Jana Krauter vom Helmspezialisten Cratoni erklärt: „Am wichtigsten ist, dass die richtige Größe ausgewählt wurde und der Helm nirgends drückt. Der Helm sollte eine waagerechte Position auf dem Kopf einnehmen. Hilfreich ist hierbei ein kleiner Trick, zwischen Augenbrauen und Helmunterkante sollten zwei Finger Platz haben. Danach muss das Gurtband einmalig auf den Kopf individuell angepasst werden, indem man die Gurtverteiler unter den Ohren positioniert und nur noch zwei Finger zwischen Kinn und Gurtschloss passen. Zuallerletzt sollte das Größenverstellsystem am Hinterkopf eingestellt werden, dass ein angenehmer, fester Halt gegeben ist. Die Optik sollte dem richtigen Sitz und dem Komfort immer nachstehen.“
Akkuleistung und Aufladen
Die meisten Fahrradhelme mit Rücklicht werden über den Standard Mikro-USB aufgeladen. Von Modell zu Modell unterschiedlich ist die Akkuleistung, sie kann je nach Größe des Energiespeichers zwischen 3 und 9 Stunden liegen. Einige Hersteller speisen die Rücklichter ihrer Fahrradhelme auch mit Knopfbatterien. Die Laufzeit verlängert sich somit deutlich, allerdings ist der Batteriewechsel aufwändiger.
Kann eine LED am Helm nachgerüstet werden?
Manche Hersteller von Fahrradhelmen bieten LED-Lichter zum Nachrüsten an. Voraussetzung ist, dass ihr Cityhelm, Rennradhelm oder Mountainbikehelm kompatibel ist. Zu den Herstellern die LED-Lichter für bestimmte Modelle anbieten gehören Uvex, Alpina und Met.
Wie schützen Helme?
Die meisten Fahrradhelme bestehen aus einer Außen- und einer Innenschale. Bei manchen sind diese Schalen zusammengesteckt, bei anderen sind sie fest verbunden. Die Innenschale besteht aus dem Material EPS (expandiertes Polystyrol), es komprimiert bei einem Aufprall, nimmt so Stoß- und Aufprallenergien auf und absorbiert diese durch Materialverformung. Beim In-Mold-Verfahren wird das Schutzmaterial EPS direkt in die Polycarbonat-schale eingeschäumt. Hartschalenhelme bestehen wiederum aus einer dickeren Außenschale, verklebt mit einer EPS-Innenschale. Durch das schlagfeste Äußere sind sie robust, aber meist auch schwerer. Auch Hybridmodelle mit In-Mold-Innenschale und harter Außenschale gibt es auf dem Markt. Auch wenn es optisch nicht erkennbar ist, wird die Struktur oder die Form des Helms beim Aufprall zerstört. Nach einem Sturz benötigen Sie unbedingt einen neuen.
Prüfsiegel: Woran erkenne ich sichere Helme?
Stephan Kaiser vom Helmhersteller Alpina erklärt, wie Sie erkennen, ob ihr Fahrradhelm sicher ist: „Auf der Verpackung, wie auch auf einem Label innerhalb des Helmes, sind vom Hersteller zwei erfüllte Normen anzugeben: Erstens das CE-Zeichen, das bedeutet, das Produkt entspricht allen geltenden EU-Vorschriften. Und zweitens die erfüllte Norm für Fahrradhelme, EN1078. Online sollten diese Angaben ebenfalls auf der Händlerseite angegeben werden. Die Prüfung erfolgt so realitätsnah wie möglich. Dabei werden die Helme unter verschiedenen Kälte- und Wärmekonditionen getestet. Es wird ein Aufprall aus einer Höhe von circa 1,50 Meter auf einen flachen Untergrund und aus ungefähr 1,05 Meter auf einen Stahlsockel, der einen Bordstein nachbildet, simuliert. Dabei darf der Helm zu keiner Zeit vom Kopf rutschen, in diesem Verfahren wird auch die Zugkraft der Gurtbänder getestet.“
Wie lange ist ein Fahrradhelm haltbar?
Ein Fahrradhelm mit Rücklicht und ohne hält leider nicht ewig. UV-Strahlung, Temperaturschwankungen und Regenwasser setzen dem Hartschaum zu, sodass für die Schutzwirkung nicht ewig lange garantiert werden kann. Vielfahrer sollten darum alle drei bis fünf Jahre einen neuen Kopfschutz anschaffen, Gelegenheitsfahrer nach fünf bis acht Jahren.
Fahrradhelme mit Licht für Kinder
Für Kinderhelme gelten im Wesentlichen die gleichen Faktoren wie für Erwachsenenmodelle: Der Fahrradhelm muss in erster Linie gut passen und über ein Prüfsiegel verfügen. Letzteres können Sie bei allen deutschen Qualitätsherstellern erwarten, Vorsicht vor billigen Modellen von ausländischen Internetplattformen! Darüber hinaus sollten Sie Ihrem Kind beibringen, den Helm korrekt aufzusetzen. Der Kopfschutz sollte an der Stirn anliegen, fest sitzen und nicht zu einer Seite kippen. Andernfalls ist die Schutzwirkung bei einem Sturz nicht garantiert.
Wo können Leuchthelme gekauft werden?
Fahrradhelme mit und ohne Licht erhalten Sie in jedem Fahrradgeschäft. Der Vorteil beim Einkauf im lokalen Handel ist, dass Sie mehrere Modelle anprobieren können und das Verkaufspersonal Sie beraten kann. Fachhändler haben in der Regel Helme von Marken wie Abus, Cratoni, Alpina, Ked oder Uvex vorrätig. Die Bandbreite reicht von günstigen Modellen für Einsteiger bis zu Premiummodellen mit Zusatzfunktionen. Achtung: Oft ist die Leuchtfunktion zum Ausprobieren noch nicht verfügbar, damit die Akkus nicht schon im Geschäft entleert werden. Wer seine Helmgröße kennt oder ein bewährtes Modell erneut kaufen möchte, kann Leuchthelme auch im Online-Shop bestellen.
Wie finde ich die richtige Größe?
Jeder Kopf ist anders daher sollte man die individuelle Fahrradhelm-Größe ermitteln sollte. Hierbei handelt es sich nicht um normierte Standardgrößen. Deswegen sollten Sie zu einem Maßband greifen und messen...
Gerade in der dunklen Jahreszeit musst du vielleicht manche Wegstrecken fernab beleuchteter Straßen zurückzulegen. Im Winter ist es nach Feierabend meist schon dunkel und auch auf dem Heimweg von Freunden oder von der letzten Party brauchst du eine ausreichende Beleuchtung am Fahrrad. Diese bezieht sich nicht nur auf dein Vorder- und Rücklicht. Auch der Fahrradhelm kann mit einem innovativen Lichtkonzept überzeugen. Er macht dich schneller für Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer sichtbar. Außerdem leuchtet er je nach Modell nach vorn hin dein Blickfeld aus und bietet dir eine bessere Orientierung. Wie das ganze funktioniert und welche verschiedenen Konzepte es gibt, schauen wir uns in den folgenden Abschnitten näher an.
Das Fahren im Dunkeln ohne Beleuchtung ist lebensgefährlich und in Deutschland verboten. Dein Bike muss mit einer funktionstüchtigen Lampe an der Front und mit einem Rücklicht ausgestattet sein. Und trotzdem werden viele Radfahrer im Straßenverkehr einfach übersehen. Wer auf seine eigene Sicherheit bedacht ist und viele Fahrten in der Dunkelheit absolviert, sollte über einen Fahrradhelm mit Licht nachdenken.
Das einfachste Konzept ist hier ein LED Rücklicht. Ursprünglich hat die Idee bei Kinderhelmen angefangen und sich bis zu den Modellen für Erwachsene durchgesetzt. KED bietet beispielsweise viele Kinderhelme mit einem solchen Rücklicht, um die kleinen Verkehrsteilnehmer optimal zu schützen. Hintergrund war vor allem die fehlende Beleuchtung an Laufrad, Dreirad und Co. Das LED Rücklicht ist am hinteren Helmbereich integriert, beispielsweise im Verstellrad für die Passform. Per Knopfdruck schaltest du das rote Licht ein und bist automatisch besser sichtbar. Autofahrer nehmen dann nicht nur dein normales Rücklicht wahr, sondern werden durch deinen Helm viel eher auf die aufmerksam. Da es sich um eine LED handelt, hält sich der Stromverbrauch in Grenzen. Das Rücklicht lässt sich also bequem über eine Knopfzelle speisen, die direkt unter der Lampe integriert sein kann.
Tipp: Die LED am Fahrradhelm leuchtet nicht immer nur durchgängig. Sie lässt sich bei vielen Modellen auf ein Blinken einstellen und zieht dadurch noch schneller die Aufmerksamkeit auf sich.
Der Einzige Nachteil bei diesem Konzept: oftmals sitzt das Verstellrad mit der LED einfach zu tief. In Kombination mit einer Winterjacke und einem dicken Schal kann die Beleuchtung schnell verdeckt sein. Ein moderner Fahrradhelm mit Beleuchtung zeigt das Rücklicht etwas weiter oben. Es befindet sich direkt am Hinterkopf und kann beispielsweise rund oder als Dreieck ausgeformt sein. Das Licht ist dann nicht mehr am Verstellmechanismus angebracht, sondern ist direkt in die Hartschale eingesetzt.
Da es sich auch hier um eine LED Beleuchtung handelt, ist kein großer oder schwerer Akku erforderlich. Die Helme mit Licht wiegen also nicht mehr als ein unbeleuchtetes Modell. Hersteller, wie Abus oder Uvex, führen bereits ein breites Sortiment an Helmen mit Beleuchtung. Das Rücklicht ist weiter oben angebracht für eine 180° Sichtbarkeit. Selbst seitliche Verkehrsteilnehmer erkennen dich damit früher und nicht nur Autofahrer, die direkt hinter dir fahren.
Torch: Der Torch Fahrradhelm ist ein gutes Beispiel dafür. Er hat die Lichter so breit auf dem Helm verteilt, dass du als Radfahrer von allen Seiten sichtbar bist. Über einen Knopf aktivierst du die LEDs für eine durchgängige Beleuchtung oder blinkendes Licht. Der integrierte Akku ist bei diesen Modellen keine Batterie oder Knopfzelle mehr.
Ebenso ein modernes Konzept zeigt der Lumos Fahrradhelm. Er ist mit insgesamt 60 LEDs ausgestattet, die sich auf eine frontale Beleuchtung, die Blinker und ein Bremslicht verteilen. Passend zum Helm gibt es einen Controller, der am Lenkrad befestigt und synchronisiert wird. Die Blinker zeigen dann den Richtungswechsel direkt am Helm an, sodass du keinen Arm mehr beim Abbiegen ausstrecken musst. Außerdem gibt es ein gesteuertes Bremslicht, das automatisch heller leuchtet, wenn du die Geschwindigkeit verringerst. Auch bei diesem Prinzip werden die LEDs über einen Akku gespeist, der aber nur etwa 3 Stunden halten soll.
Das Modell der Marke Livall ist ein Fahrradhelm mit Licht und Lautsprecher. An der Rückseite sind 8 LEDs angebracht, die als Rücklichter und per Tastendruck auch als Blinker funktioniert. Damit steigerst du die Sicherheit im Straßenverkehr enorm. Außerdem lassen sich durch die integrierten Lautsprecher und dem Mikrofon Anrufe entgegen nehmen, Navigationsansagen hören oder Musik abspielen. Die Wahrnehmung des Verkehrsgeschehens um dich herum wird dabei nicht beeinflusst.
Nachrüsten mit Helmlampen
Eine Beleuchtung am Fahrradhelm lässt sich mit verschiedenen Systemen als Zubehör nachrüsten. Doch nicht alle Produkte passen zu jedem Helm. Es handelt sich dabei um eine Art Stirnlampe, die an der Front des Helms angebracht werden kann. Das geschieht entweder über ein Gummiband oder über ein Klemmsystem. Das Licht sorgt nicht nur für mehr Sichtbarkeit, sondern hilft dir bei der Orientierung. Du leuchtest damit nicht nur den Weg vor dem Bike aus, sondern bekommst dein Blickfeld etwas heller.
Tipp: Achte beim Kauf darauf, dass die Systeme den Helm nicht zu stark beschweren und auch fest verbunden sind. Andernfalls verlierst du die Lampe bei einer holprigen Fahrt möglicherweise. Eine solche Helmlampe kann auch mit einer Rücklichtfunktion ausgestattet sein. So bekommst du zwei Funktionen in nur einem Modell. Eingeschaltet wird das Licht über einen Knopf, der sich beispielsweise als Fernbedienung am Lenkrad befestigen lässt.
STVO und Helmlampen
Doch sind die Lampen am Helm auch in der STVO erlaubt? Schließlich muss dein Fahrrad für den öffentlichen Straßenverkehr ausreichend beleuchtet sein und besitzt bereits ein Vorder- und Ein Rücklicht. Zusätzliche Lampen als Fernlicht zu benutzen, erscheint strittig. In Holland ist die Beleuchtung des Radfahrers selbst beispielsweise verboten. In Deutschland dürfen Helm- oder Kopflampen laut STVO montiert werden. Beim Einsatz scheiden sich die Meinungen. Wichtigste Grundregel hierbei: du darfst andere Verkehrsteilnehmer nicht blenden oder Verwirren. Manche Experten empfehlen beim Mitführen einer Kopflampe, die vordere Beleuchtung am Fahrrad einfach zu entfernen.
Preise und Kosten
Einen Fahrradhelm mit einfachem Lichtkonzept bekommst du beispielsweise schon ab 40 Euro. Die Kinderhelme sind mit 30 Euro noch etwas günstiger, wobei das LED Rücklicht etwas tief sitzt. Wer ein wirklich umfassendes Beleuchtungskonzept sucht mit mehr Licht an der Vorderseite, muss über 100 Euro investieren. Selbst die separaten Helmlampen sind erst ab 50 Euro zu bekommen und steigen im Preis weit über 100 Euro an, je nach Akkuleistung und Funktionen.
Worauf sollte man beim Kauf achten?
Ein guter Fahrradhelm muss natürlich in erster Linie zu deinem Kopf passen und richtig sitzen. Bei der Auswahl solltest du deshalb nicht nur auf die Beleuchtung achten, sondern auf die Größe und die Passform. Die Größe ermittelst du über deinen Kopfumfang. Leg dir ein Maßband vom Nacken bis an die Stirn und miss die breiteste Stelle. Anschließend vergleichst du den Wert mit den Angaben der Hersteller. Hier gibt es nämlich keine einheitliche Tabelle und die Einteilung der Größen kann unterschiedlich ausfallen. Befindest du dich an der Grenze zur nächsten Größe, dann nimm den etwas breiteren Helm. So läufst du nicht Gefahr, dass er auf Dauer Druckstellen an deinem Kopf hinterlässt.
Das LED Licht am Fahrradhelm wird natürlich über eine Batterie oder einen Akku gespeist. Zum einen musst du auf die ausreichende Helligkeit der Leuchten achten. Ein Rücklicht wird dir nicht viel nützen, wenn es von den Autofahrern erst zu spät erkannt wird oder kaum zu sehen ist. Das Licht muss also hell genug sein. Dafür braucht es einen ausreichenden Akku. Nur die wenigsten Helme sind mit einer Batterie ausgestattet, die regelmäßig getauscht werden muss. Schau dir hier genau das Fach und den Mechanismus an. Daneben gibt es Fahrradhelme mit integriertem Akku. Diese schließt du einfach per USB Kabel an und lädst sie beispielsweise über Nacht. Doch die Haltbarkeit und die Akkuleistung ist unterschiedlich. Wer auf ein helles Licht setzt, braucht einen leistungsstarken Akku dazu. Meist beschränkt sich die Haltbarkeit auf 3 bis 36 Stunden. Entscheide selbst, wie oft du mit dem Helm im Dunkeln unterwegs bist und welche Möglichkeiten zum Laden du besitzt. Ein wichtiges Sicherheitsmerkmal am Fahrradhelm sind natürlich die verschiedenen Siegel.
Tipp: Am besten besitzt der Akku eine eigene Anzeige, wie es um seine Kapazität bestellt ist. So weißt du genau, wann der nächste Ladezyklus beginnen muss. In der Praxis erscheint eine Akkulaufzeit von 3 - 6 Stunden nämlich nicht mehr kurz.
Die Alternativlösung mit einer zusätzlichem Helmlampe ist definitiv nicht günstiger, als die integrierte Beleuchtung am Helm. Außerdem haben die Hersteller schon nachgebessert und die Helme selbst von den Seiten her sichtbar gemacht. Bei einem Sturz beeinträchtigen die LED Stripes nicht die Sicherheit am Fahrradhelm. Bei einer separaten Helmlampe sieht das anders aus. Diese kann nach unten klappen und zu einem kleinen Geschoss werden.
Fazit
Jeder Fahrradhelm sollte bei Dunkelheit für mehr Sicherheit beleuchtet sein. Dafür gibt es unterschiedliche Systeme, von der separaten Helmlampe bis hin zu integrierten LEDs. Achte beim Kauf auf die Akkulaufzeit und auf eine einfache Handhabung. Bestenfalls kannst du die Leuchten sogar während er Fahrt zuschalten. Innovative Systeme sind mit einer Fernbedienung am Lenkrad verbunden und blinken sogar für den Richtungswechsel. Allerdings dürfen andere Teilnehmer nicht von der Helligkeit geblendet werden. Der Fahrradhelm sollte trotz Beleuchtung noch zu deinem Kopf passen und die richtige Größe besitzen. Nur dann bietet er ausreichend Sicherheit und das Licht ist als zusätzliche Funktion zu werten.
Im Jahr 2023 registrierte die Polizei in Deutschland rund 94.500 verunglückte Radfahrer, 446 Radfahrende starben laut Statistischem Bundesamt. 190 der getöteten Radfahrer fuhren mit einem E-Bike. Dieser Zuwachs ist durch den wachsenden Bestand der E-Bikes in Deutschland zu erklären.
Testergebnisse und Empfehlungen
Die Stiftung Warentest und der ADAC haben im März 2024 gemeinsam einige Fahrradhelme getestet. Der Uvex Urban Planet LED schneidet unter den neu getesteten Helmen mit der Gesamtnote 2,0 (gut) am besten ab. In den Bereichen »Unfallschutz« und »Handhabung und Komfort« vergeben Stiftung Warentest und ADAC jeweils ein »gut« (2,3 bzw. 1,8).
»Der etwas schwere, aber gut verarbeitete Helm von Uvex geht als Testsieger hervor. Das Innenfutter dient gleichzeitig als Insektenschutz und vermittelt angenehmen Tragekomfort. Das Kopfband ist 6-fach höhenverstellbar und mittels Drehrad im Umfang verstellbar. Er besitzt Reflektorstreifen in den Trageriemen und ist mit einem aktiven Licht an der Rückseite (3 Modi).
Produktübersicht: Ausgewählte Fahrradhelme mit Licht
Im Folgenden werden einige Fahrradhelme mit Licht und ihre Eigenschaften vorgestellt:
- Abus Stadthelm Aduro 2.0: Individuell anpassbar, eingebautes LED-Licht, verschiedene Modi, ohne Blinker, nicht wiederaufladbar.
- Lumos Ultra Smart Helm: Integrierte Vorder- und Rücklichter, Blinker, Bremslichter, anpassbare Blinkmuster, nur ein Beleuchtungsmodus, Akkulaufzeit könnte besser sein.
- Lumos Ultra Smart-Helm: Anpassbare Blinkmodi, wasserdicht zertifiziert, 360° Sichtbarkeit, verstellbares Halterungssystem, relativ schwer.
- Livall 32001091: Einfaches Pairing mit Smartphone, 360°-Rundum-Beleuchtung, integriertes Bremslicht, nicht wiederaufladbar.
- Abus Aduro 2.0: Besonders haltbares EPS- und PC-Schalenmaterial, herausnehmbare und waschbare Polsterung, viele Farben und Größen, ohne Blinker, nur ein Beleuchtungsmodus.
- Livall MT1 Neo: Entspricht der Sicherheitsnorm, mit Blinker, verstellbarer Helm, inklusive Fernbedienung, keine EPS-Innenschalen, nur ein Beleuchtungsmodus.
- Abus Stadthelm Urban-I 3.0: Entspricht der Sicherheitsnorm, verstellbarer Helm, sehr leicht, ohne Blinker, nur ein Beleuchtungsmodus.
- Lumos Matrix Smart-Helm: Helles Vorder- und Rücklicht, individualisierbare LED-Anzeige, Bremslicht und Blinker.
Weitere Produktinformationen
Die Herstellergarantie variiert je nach Modell, die Lieferzeit ist unterschiedlich.
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