Radfahren ist vielseitig und findet auf der Straße, im alpinen Gelände und auf Schotterpisten statt. Verschiedene Einsatzbereiche stellen unterschiedliche Anforderungen an Mensch und Material, und deswegen unterscheidet sich ein Fahrradhelm fürs Mountainbike in seiner Passform deutlich von einem Straßenhelm bzw. E-Bike Helm.
Welcher Fahrradhelm für welchen Einsatz?
- Fahrradhelm E-Bike
- Fahrradhelm Mountainbike
- Fahrradhelm Trekking-, City- und Urban
- Fahrradhelm Rennrad/Gravel
Fahrradhelm E-Bike
Mit dem E-Bike und S-Pedelec ist man in der Regel schneller unterwegs als mit dem Fahrrad. Deshalb und vor allem, weil man sich mit dem Pedelec auch häufig im Stadtverkehr bewegt, legen wir Ihnen dringend ans Herz, einen Fahrradhelm zu tragen. Moderne Helme fürs E-Bike zeichnen sich durch schlichte und schicke Designs aus, lassen sich gut einstellen und sind mit cleveren Features wie MIPS-Technologie, Reflektoren und integriertem Licht ausgestattet. Preislich liegen E-Bike Helme im Bereich von 60-280 Euro.
Auf dem S-Pedelec, welches rechtlich als ein Kleinkraftrad gilt, besteht eine Helmpflicht. Das muss ein nach Norm NTA 8776) zugelassener Helm sein. Charakteristisch ist eine stabile Bauweise mit tief heruntergezogenem Hinterkopfschutz.
Fahrradhelm Mountainbike
In kaum einem anderen Bereich ist die Sturzgefahr so hoch wie beim Mountainbiken! Darum ist ein vernünftiger Kopfschutz in Form eines Mountainbikehelms absolute Pflicht. Für Tour, Trail und All-Mountain empfehlen sich Halbschalenhelme. Moderne Mountainbike-Helme mit tief gezogenem Hinterkopfschutz bieten dank modernster Technologien einen guten Kompromiss aus hohem Schutz und maximaler Belüftung und sind in zahlreichen Farbdesigns und Größen erhältlich. Kostenpunkt? 50-250 Euro.
Geht es gröber zu, dann darf es auch ein sogenannter Fullface-Helm sein, der optisch einem Motorradhelm gleicht und mit umlaufendem Kinnbügel auch Gesicht und Kiefer schützt.
Fahrradhelm Trekking-, City- & Urban
Die Kategorie der Trekking, City-& Urban Helme sind echte Allrounder und machen im Alltag und auf der Fahrradtour am Wochenende eine gute Figur. Viele Hersteller bieten hier günstige Modelle in Unisex-Größe im Größenbereich von 54-60 cm. Je teurer der Fahrradhelm, desto kleiner abgestuft sind die Größen häufig und desto individueller lässt er sich einstellen. Preislich bewegen wir uns hier im Bereich von 50-150 Euro.
Man unterscheidet hier eher leichte Helme, die mit vielen Lüftungsöffnungen versehen sind und typische Urban-Helme im BMX-Style. Wichtig ist auch hier: Passen muss er und bequem sollte der Fahrradhelm sein.
Fahrradhelm Rennrad/Gravel
Auf dem Rennrad zählt Geschwindigkeit. Darum sind Rennrad-Helme besonders leicht und für maximale Aerodynamik windschnittig im Design. Dabei haben sie zahlreiche Ventilationsöffnungen, was dir hilft auf dem Rad einen kühlen Kopf zu bewahren. Gravelhelme hingegen verzichten auf ultimativen Leichtbau und kommen einem Trekkinghelm- bzw. leichten MTB-Helm optisch sehr nahe. Preis: 70-280 Euro.
Ihre Form sorgt bei der Kopfhaltung auf dem Rennrad für ein möglichst großes Sichtfeld.
Was ist die MIPS-Technologie?
Auf der Suche nach dem idealen Fahrradhelm begegnet dir immer wieder die Bezeichnung MIPS. Anwendung findet die MIPS-Technologie neben dem Radsport auch im Ski-und Reitsport - denn in den seltensten Fällen stürzt man dabei senkrecht auf den Boden, sondern führt nachweislich eine Rotationsbewegung zur Seite aus. Bei einem derartigen Schrägaufprall absorbiert MIPS die Rotationskräfte. Dadurch wird die Verletzungsgefahr am Gehirn minimiert.
Die Abkürzung MIPS steht für Multi-Directional-Impact-Protection-System. Diese Technologie wurde von schwedischen Medizinern und Ingenieuren erfunden und soll den Kopf und das Gehirn insbesondere im Fall eines Schrägaufpralls vor starken Rotationskräften schützen.
Fahrradhelm: So finden Sie die richtige Größe
Am Anfang ermitteln Sie Ihren Kopfumfang. Ideal ist es, wenn Ihr Kopfumfang in etwa der Mitte des Größenbereichs des Helmes liegt. So haben Sie noch Verstellreserven, falls Sie z.B. mal ein Buff oder ähnliches unter dem Helm tragen möchten.
Messen Sie dazu Ihren Kopfumfang mit einem Maßband knapp oberhalb der Ohren. Achten Sie zudem auf die Passform. Hier gilt: Wenn’s direkt beim Anprobieren drückt, dann wird das nicht Ihr Helm!
Die Passform eines Fahrradhelms unterscheidet sich je nach Hersteller und Modell und ist entweder schmal und oval bzw. breit und rund ausgelegt. Zudem gibt es verschiedene Verstellsysteme im Inneren des Helmes. Meistens besteht das Verstellsystem aus einem Kunststoffring, der sich über ein Drehrad am Hinterkopf oder eine Ratsche enger und weiter stellen lässt.
Die meisten Hersteller geben ihre Helmgrößen in Zentimetern und Größenbereichen an. Ebenso sind internationale Einheiten von XS bis XL verbreitet. Merke: Was bei einer Marke die Größe M ist, kann bei einer anderen Marke die Größe L sein. Die folgenden Angaben sind also nur als Richtwert zu verstehen.
So stellen Sie den Fahrradhelm richtig ein
Mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung passen Sie den Fahrradhelm perfekt an!
Um die Hose anzuziehen, muss der Gürtel geöffnet werden. Ist die Hose an der richtigen Stelle, schnallt man den Gürtel zu - nicht zu eng und nicht zu weit, eben sodass sie bequem sitzt, nicht rutscht, aber auch nicht drückt! Genau so machst du es mit dem Fahrradhelm! - Andrea Escher, BikeX-Redakteurin
1. Kopfring am Fahrradhelm maximal weit einstellen
Vor dem ersten Aufsetzen stelle den Kopfring an deinem Fahrradhelm auf maximale Weite ein und ziehe die Höhenverstellung des Systems maximal weit aus dem Helm heraus. Bei den meisten Helmmodellen geht das mittels Drehrad oder Schnallen mit Raster im Hinterkopfbereich auf der Innenseite des Helmes.
2. Fahrradhelm waagrecht aufsetzen
Achte darauf, dass du den Fahrradhelm gerade aufsetzt. Wichtig dabei ist, dass sowohl Stirn, Schläfen und der Hinterkopf vom Helm umschlossen sind. Eine grobe Orientierung gibt hier die Regel, die besagt, dass zwischen Augenbrauen und Helmkante etwa 2 Fingerbreit Platz haben sollten. Da Kopfformen jedoch sehr individuell sind, ist das nicht das Maß der Dinge!
Wichtig ist auf jeden Fall, dass der Helm nicht zu weit auf dem Oberkopf sitzt und die Stirn komplett frei ist!
3. Höhe des Verstellsystems einstellen
Mit der Höhenverstellung stellst du sicher, dass der Fahrradhelm im Sturzfall deinen Kopf ideal schützt. Achte darauf, dass der Kopfring unterhalb deines Hinterkopfknochens verläuft.
4. Kopfring anpassen und schließen
Jetzt drehst du das Verstellrad bzw. die Schnallen mit Raster am Hinterkopf auf deinen Kopfumfang ein. Drehe so lange, bis der Kopfring gut und sicher umschließt, es aber noch nicht drückt! Der Fahrradhelm sollte nun wackelfrei auf deinem Kopf sitzen und zwischen Kopfring und Kopf ist kein Platz, um zum Beispiel einen Finger durchzuschieben. Denk an dieser Stelle wieder an den Gürtel an deiner Hose!
Merke: Die Passform und auch die Größenrasterung von Fahrradhelmen unterscheidet sich von Hersteller zu Hersteller. Darum lohnt es sich auf jeden Fall, verschiedene Modelle anzuprobieren.
5. Gurte und Helmverschluss einstellen
Die Gurte sollten unterhalb der Ohren an der Wange eng anliegen. Sie können per Verschluss geöffnet und dann entsprechend verschoben werden. Achte darauf, dass der Verschluss mittig unter dem Kinn sitzt und so eng anliegt, dass etwa ein Fingerbreit durchpasst. Es sollte auf keinen Fall zu eng sein!
Zum Schluss stellst du den Helmverchluss ein - bei den meisten Helmmodellen ist das ein Schieberaster oder Magnetverschluss.
Fahrradhelm-Tests und Empfehlungen
Die Stiftung Warentest und der ADAC haben im März 2024 gemeinsam einige Fahrradhelme getestet. Der Uvex Urban Planet LED schneidet unter den neu getesteten Helmen mit der Gesamtnote 2,0 (gut) am besten ab.
Uvex Urban Planet LED
Der Uvex Urban Planet LED bietet dank seiner tiefergezogenen Bauweise zusätzlichen Schutz im Heck- und im Schläfenbereich. Der von uns getestete Planet LED in 54-58 bringt knapp 390 Gramm auf die Waage. Das hört sich zunächst viel an, leichtere Helme wiegen locker eine Tafel Schokolade weniger. Allerdings ist der Tragekomfort so hoch, dass das Mehrgewicht kaum auffällt. Außerdem ist uns das Plus an Sicherheit, auf das wir gleich noch näher eingehen, das etwas höhere Gewicht wert.
Der Helm ist sehr robust und sowohl hinten als auch im Bereich der Schläfen weit nach unten gezogen. Das sollte im Falle eines Sturzes die Sicherheit erhöhen. Der Tragekomfort ist klasse, der Kopfschutz lässt sich schnell und individuell anpassen. Ein abnehmbares LED-Licht und reflektierende Gurtstreifen erhöhen die Sicherheit.
Er lässt sich sehr angenehm tragen und perfekt auf die Kopfform und Kopfgröße einstellen. Der Urban Planet ist sehr robust und mit einem rückseitigen LED-Licht ausgestattet. Zusätzliche Vorteile sind reflektierende Gurtbänder, ein weiches Kinnpolster und ein durchdachter Verschluss.
Für die Anpassung des Helms an die Kopfform und an die Kopfgröße setzt Uvex auf eine klassische Verstellschraube an der Rückseite des Helms. Die individuelle Größenanpassung ist sowohl in der Höhe als auch in der Weite möglich.
Uvex Finale Visor
Wenn die Insekten fliegen, die Sonne knallt, der Regen peitscht oder der Wind pfeift, ist der Uvex Finale Visor das optimale Modell. Denn er verfügt über ein klappbares Visier. Zudem ist der Fahrradhelm mit Beleuchtung und Insektenschutz ausgestattet.
Vorn, an den Seiten und in der Mitte ist der Finale Visor weich gepolstert. Tragekomfort und Passform des Uvex-Helms sind vorzüglich. Dieser umschließt exakt den Kopf, drückt nicht und reibt nicht. An den Seiten ist der Helm weit heruntergezogen, was das subjektive Sicherheitsempfinden erhöht. Über das rückseitige Rädchen lässt sich die Passform maßgeschneidert anpassen. Der untere Helmbereich wird durch eine zweite Polycarbonat-Schale zusätzlich geschützt.
Abus Pedelec 2.0
Dieses Feature ist einmalig: Der Abus Pedelec 2.0 hat einen Regenschutz integriert, der hinten in einem Geheimversteck untergebracht ist. Nasse Haare im Regen gehören somit der Vergangenheit an. Für bestmögliche Erkennbarkeit im Dunkeln ist der Helm zudem mit einem LED-Licht ausgestattet.
Sofort sichtbar wird die so genannte In-Mold-Bauweise, bei der die robuste Außenschale mit dem festen Schaumstoff (EPS) untrennbar verschweißt ist. Alle Übergänge sind perfekt verarbeitet. Rückseitig ist ein LED-Licht integriert. Hier kann man per Knopfdruck zwischen rotem Dauer- und rotem Blinklicht wählen. Der interne Akku wird per USB geladen.
Klappt man diese mit etwas Kraft nach unten, so öffnet sich ein Geheimversteck mit einer schwarzen Regenhaube. Diese wird über den Helm gezogen und vorne mit zwei Gummibändern unten eingehakt. Das dauerte im Test nur wenige Sekunden.
POC Omne Beacon Mips
Farblich ist der schicke POC Omne Beacon Mips ein echter Hingucker. Speziell in der Lackierung in leuchtendem Orange und mattem Grün ist der POC Omne Beacon Mips ein echter Hingucker.
Fischer Urban Plus Brooklyn
Ein vernünftiger Helm muss nicht viel kosten: Das beweist der Fischer Urban Plus Brooklyn. Für gerade mal rund 30 Euro bietet er Beleuchtung, Sonnen- und Insektenschutz, einen gepolsterten Kinnriemen und in die Helmgurte eingewebte Reflexstreifen. Außerdem zeichnet sich der leichte Fahrradhelm durch einen guten Tragekomfort aus.
Die Bedeutung des Helmtragens
Fahrradhelme können schwere Kopfverletzungen verhindern und Leben retten. Laut Bundesverkehrsministerium ist ein guter Fahrradhelm dazu in der Lage, bis zu zwei Drittel der Energie zu absorbieren, die bei einem Sturz ohne Helm auf den Kopf einwirken würde.
Tipps für den Kauf
- Anprobieren: Idealerweise sollten Sie einen Fahrradhelm vor dem Kauf immer anprobieren. Nur so können Sie feststellen, ob er optimal zu Ihrer Kopfform passt. Er sollte stramm sitzen, aber nicht drücken.
- Passform prüfen: Als Faustformel gilt: Wenn Sie den Helm vor- und zurückbewegen, sollte die Stirn ein wenig Falten schlagen. Dann sitzt der Fahrradhelm fest genug. Ist der Kinnriemen geschlossen, darf sich der Helm nicht nach hinten abstreifen lassen.
- Größe anpassen: Grundsätzlich ermöglicht es so gut wie jeder Fahrradhelm, die Größe über ein Drehrädchen anzupassen. Dennoch ist es wichtig, einen Fahrradhelm zu kaufen, der von seiner Dimension her zu Ihrem Kopf passt.
- Zusätzliche Features: Achten Sie beim Kauf auf zusätzliche Reflektoren oder eine für andere Verkehrsteilnehmer gut sichtbare Farbe. Dunkle Fahrradhelme erwärmen sich bei Sonne stärker als helle.
- Normen beachten: Auf der Verpackung und dem Helm sollte das Produktionsdatum abgedruckt sein. Fahrradhelme, die in der EU verkauft werden, müssen den Anforderungen der DIN EN Norm 1078 entsprechen. Wer noch mehr Wert auf Sicherheit legt, kann beim Kauf nach der Norm NTA 8776 Ausschau halten.
- Austausch nach Sturz: Nach einem Sturz sollten Sie Ihren Fahrradhelm durch ein neues Modell ersetzen.
Größenempfehlungen
Der Kopf lässt sich in folgende vier Altersgruppen unterteilen:
- Kleinkinder bis zu drei Jahren haben meist einen Kopfumfang von 44 bis 52 Zentimetern.
- Zwei- bis Siebenjährige einen von 46 bis 57 Zentimetern.
- Fünf- bis Zwölfjährige messen für gewöhnlich 52 bis 60 Zentimeter.
- Allen Radfahrern über zwölf Jahren wird ein Helm für einen Kopfumfang von 52 bis 65 Zentimetern empfohlen.
Die Angaben dienen jedoch nur der groben Orientierung. Einige Fahrradhelme lassen sich zusätzlich durch versetzbare Kletteinsätze an die Kopfform anpassen.
Weitere Testkriterien und Ergebnisse
Der ADAC hat zehn BMX-, Skate- oder Inline-Helme für Jugendliche und Junggebliebene auf Sicherheit, Komfort, Handhabung und Schadstoffgehalt getestet. Das Ergebnis: Coole und sichere Helme müssen nicht teuer sein.
Die Sicherheit, also das Dämpfungsverhalten beim Sturz, ist das wichtigste Qualitätskriterium eines Fahrradhelmes. Der Helm wurde im so genannten Inmold-Verfahren hergestellt. Dabei wird die Außenschale und der Hartschaum miteinander verschweißt. Das Ergebnis ist eine vollständige Verbindung und sehr stabile Helmstruktur.
Das Modell mit der Artikel-Nr. 0424 erzielt bei den Stoßdämpfungseigenschaften sogar das beste Ergebnis. Ausschlaggebend dafür ist vermutlich die Tatsache, dass bei fast allen Stoßversuchen viel Energie durch das Bersten der ABS-Außenschale beim Aufprall abgebaut wurde.
Wichtige Tipps für Verbraucher
- Anprobe: Ein Helm muss gefallen, aber auch passen. Daher sollte unbedingt vor dem Kauf der Helm anprobiert werden. Hierbei muss der Helm gleichmäßig straff und angenehm sitzen, darf aber nicht drücken oder einschneiden.
- Austausch nach Sturz: Tauschen Sie den Helm nach einem Sturz unbedingt aus, auch wenn keine äußeren Schäden sichtbar sind. Entstandene innere Schäden können eine Schutzwirkung bei einem nachfolgenden Sturz deutlich verringern.
- Farbe und Ausstattung: Wählen Sie möglichst helle und auffällige Farben des Helmdekors. Bestenfalls ist der Helm auch mit einem LED-Licht ausgestattet.
Rotationssysteme im Test
Neben MIPS existieren noch weitere Systeme wie 360° Turbine (Leatt), WaveCell (Bontrager) oder Smartshock (100%). Außer bei MIPS konnten wir im Test allerdings nur bei WaveCell einen positiven Effekt gegen die Rotationskräfte nachweisen. Beide senken das Risiko einer Gehirnerschütterung im Schnitt um mehr als 50 Prozent im Vergleich zu Helmen ohne diese Systeme.
Risiko einer Gehirnerschütterung
Die Tabelle zeigt die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Biker, bei dem von uns simulierten Sturzszenario eine mittlere Gehirnerschütterung erleiden würde. Diese lässt sich aus den gemessenen Drehbewegungen (BrIC, Brain Injury Criterion) errechnen.
| Helmtyp | Risiko einer Gehirnerschütterung (Durchschnitt) |
|---|---|
| Mit MIPS | 16,2% |
| Ohne MIPS | 35,5% |
Interview mit Christiane Reckter, TÜV-Ingenieurin
Super wichtig! Viele Helme besitzen zwar einen Kopfring, der sich zuzurren lässt, doch ist der Helm zu groß, wird’s schnell gefährlich. Warum? Weil zuerst der Helm aufschlägt und dann der Kopf im zu großen Helm. Folge: Schädel-Hirn-Trauma. Bei passenden Helmen passiert das nicht. Die Faustregel lautet daher: Es darf höchstens ein Finger zwischen Schaumschale und Kopf passen. Also: eng, doch bequem.
MIPS - So funktioniert es
Durch MIPS soll die Rotationsenergie bei einem Aufprall verringert werden, indem die reibungsarme MIPS-Schale (gelb) ein zum Kopf versetztes Gleiten des Helms ermöglicht. So wird Rotations- in Translationsenergie umgewandelt. Wie bei einem Sturz auf Eis kann sich der Kopf so in der ursprünglichen Richtung weiterbewegen.
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