Warum rutscht der Fahrradhelm nach hinten und was kann man dagegen tun?

Wenn Sie die schönsten Abenteuer auf einem Fahrrad, einem Roller, Skateboard oder Rollschuhen mit Ihrem kleinen Schatz erleben möchten, ist es essenziell, dies sicher zu tun. Ein gut angepasster Fahrradhelm ist daher ein unverzichtbares Accessoire. Aber wozu dient ein Kinderhelm und wie wählt man den richtigen Helm für Ihren kleinen Abenteurer?

Warum sollte man sich für einen Fahrradhelm für Kinder entscheiden?

Der Grund ist einfach: Ein Fahrradhelm absorbiert den ersten Aufprall und mildert den Schock bei einem Sturz. Wenn Ihr Kleiner das Radfahren lernt, wird empfohlen, die Gewohnheit zu entwickeln, einen Schutzhelm zu tragen. Glauben Sie uns, bei den ersten Fahrten ist das Risiko eines kleinen Sturzes sehr real...

Da Ihr kleiner Abenteurer im Radfahren unerfahren ist und nicht immer 100 % sein Gleichgewicht beherrscht, ist es klug, seinen Kopf mit einem Fahrradhelm für Kinder zu schützen. Zudem müssen alle Fahrradhelme für Kinder der CPSC-Norm (Consumer Product Safety Commission) entsprechen. Das bedeutet, dass egal welchen Helm Sie (oder Ihr Kind) wählen, Sie sicher sein können, dass er sicher ist. Einige Jugendfahrradhelme sind sogar mit der MIPS-Technologie (Multidirektionales Schutzsystem gegen Aufprall) konzipiert.

MIPS-Technologie für zusätzlichen Schutz

Die MIPS ist ein patentiertes Sicherheitssystem, das entwickelt wurde, um die Aufprallkraft auf den Kopf bei einem Sturz zu reduzieren. MIPS-Helme haben eine Schicht mit geringer Reibung im Inneren des Helms, die Bewegungen in mehrere Richtungen von 10 bis 15 mm ermöglicht. Bei einem Sturz landet Ihr Kopf fast immer schräg. MIPS reduziert die Rotationskräfte auf Ihren Kopf bei einem Sturz, bei dem Sie nicht genau auf der Oberseite Ihres Helms landen.

Die MIPS-Helme bestehen also aus einer harten Außenschale und einer weichen Innenschicht mit geringer Reibung. Diese Schicht mit geringer Reibung kann sich leicht relativ zur äußeren Schale bewegen. Eine kleine Anwendung, die große Vorteile haben kann und vor allem schwere Schäden verhindert.

Sicherheit & Stil gehen Hand in Hand

Die Grundregel beim Kauf eines Fahrradhelms, egal ob für Sie oder Ihr Kind, ist, NIEMALS GEBRAUCHT ZU KAUFEN. Kaufen Sie immer einen neuen Helm. Bei einem gebrauchten Helm wissen Sie nie, ob er bereits in einen Sturz verwickelt war. Bei einem Sturz wird das weiche Innere des Helms komprimiert. Dies ist normalerweise von außen nicht sichtbar, aber der Helm kann die Schocks nicht mehr absorbieren. Ersetzen Sie also den Helm, egal ob für Sie oder Ihr Kind, nach einem großen Sturz.

Bei Das Kleine Zebra bieten wir eine große Auswahl an trendigen und modischen Kinderfahrradhelmen an, denn wir glauben, dass Sicherheit und Stil perfekt zusammenpassen! Zum Beispiel sind die Helme der Marke Nutcase in coolen Designs verfügbar, fast kleine Kunstwerke. Wir möchten auch die liebenswerte Marke Thousand erwähnen, die nicht nur stilvolle Helme anbietet, sondern auch großen Wert auf Nachhaltigkeit legt, eine Eigenschaft, die wir bei Das Kleine Zebra nur begrüßen können.

Für die Kleinsten lohnt es sich, einen Blick auf Banwood und die einzigartigen Fahrradhelme der CoConuts-Kollektion zu werfen. Sie bieten Helme, die zu ihren Laufrädern passen, SO COOL! Ihr Kleiner wird nicht mehr ohne seinen Helm auf Abenteuer gehen wollen.

Wie erkennt man seine Helmgröße?

Jetzt, wo Sie Ihr bevorzugtes Design gefunden haben, müssen Sie nur noch die richtige Größe des Helms für Ihren kleinen Draufgänger wählen. Die richtige Größe zu finden ist wichtig, da ein Fahrradhelm für Kinder nur dann optimalen Schutz bietet, wenn er weder zu groß noch zu klein ist. Zudem ist ein gut sitzender Helm bequemer, was dazu führt, dass Ihr Kind ihn gerne trägt.

Wir können Sie in einem Punkt beruhigen: die richtige Größe eines Kinderfahrradhelms zu finden ist nicht so kompliziert, wie es scheint. Die Größe eines Helms basiert auf dem Kopfumfang des Trägers. Dieser wird in Zentimetern angegeben und ist immer auf dem Helm angegeben. Zum Beispiel, wenn Sie 51-53 cm sehen, bedeutet das, dass der Helm für Kinder mit einem Kopfumfang in diesem Bereich geeignet ist.

Außerdem verwenden die meisten Hersteller ihre eigenen Größen. Diese Größen werden in der Regel in Buchstaben ausgedrückt, von XXS über M bis L, und manchmal sogar XXL. Da diese Größen je nach Marke variieren können, ist es auch nützlich, immer den Kopfumfang in Zentimetern zu überprüfen. Messen heißt wissen! Messen Sie den Kopfumfang direkt über den Ohren und stellen Sie sicher, dass das Maßband gerade über die Stirn und den Hinterkopf verläuft.

Welche sind die Helmgrößen?

  • Welche Fahrradhelmgröße für ein Baby? Der durchschnittliche Kopfumfang eines 9 Monate alten Babys (das Alter, in dem sie in einen Fahrradsitz gesetzt werden können) beträgt etwa 45 bis 47 cm. Babys von 12 bis 18 Monaten haben einen durchschnittlichen Umfang von 47 bis 49 cm. Ein guter Fahrradhelm für Babys sollte daher einen Umfang von 44 bis 48 cm haben.
  • Welche Fahrradhelmgröße für ein Kind von 18 Monaten bis 4 Jahren? Kinder von 18 Monaten bis 2 Jahren haben einen durchschnittlichen Kopfumfang von 49 bis 51 cm. Der häufigste Umfang bei Kindern von 2 bis 4 Jahren beträgt 51 bis 53 cm. Ein Fahrradhelm für Kinder einer Größe von 48 bis 52 cm ist daher sehr gut für die meisten Kinder dieser Altersgruppe geeignet.
  • Welche Fahrradhelmgröße für Kinder ab 5 Jahren? Für Kinder ab etwa 4 Jahren müssen Sie wahrscheinlich nach einem Helm mit einem Umfang von mehr als 53 cm suchen.

Der Helm muss perfekt passen

Der Fahrradhelm muss perfekt passen und das gleiche Gefühl vermitteln wie Cinderella mit ihrem gläsernen Schuh... Wenn Sie den Kopf bewegen, muss der Helm an Ort und Stelle bleiben. Es sollte also nicht zu viel Spielraum geben, aber der Helm sollte auch nicht drücken. Dies gilt auch für die Verschlussriemen. Wählen Sie also niemals einen Kinderhelm basierend auf dem Wachstum. Es ist auch wichtig, dass der Helm weder die Sicht noch das Gehör Ihres Kindes im Verkehr beeinträchtigt.

Setzen Sie den Helm gerade auf, das heißt horizontal auf den Kopf. Die Vorderseite sollte leicht über den Augenbrauen liegen. Lassen Sie den Fahrradhelm für Kinder nicht nach hinten rutschen. Lassen Sie dabei etwas Platz für den Verschluss unter dem Kinn. Dann ziehen Sie den Helm mit dem verstellbaren Innenring fest. Das bedeutet, dass Sie einen kleinen Raum von etwa einem Finger lassen sollten, um zu verhindern, dass er zu eng sitzt.

So stellen Sie einen Fahrradhelm korrekt ein

  1. Wählen Sie den richtigen Helm, der Ihrem Kopfumfang entspricht.
  2. Positionieren Sie den Helm waagerecht auf Ihrem Kopf, etwa eine Handbreit über den Augenbrauen.
  3. Stellen Sie die Seitenriemen unter dem Ohr in Form eines "V" ein. Das Kinnband sollte straff genug sein, aber locker genug, um bequem sprechen zu können.
  4. Machen Sie einen "Schütteltest". Wenn der Helm fest sitzt und sich nicht bewegt, haben Sie ihn richtig eingestellt.

Warum rutscht der Helm nach hinten?

Ein zu großer Helm führt zum gängigsten Problem: Er rutscht nach hinten. Auch hier gilt: Nutzen Sie die Beratungsleistung des Fachhandels. Helmmodelle gibt es in unterschiedlichen Größen, gemessen wird wie bei Hutgrößen mit einem Band um den Kopf etwas oberhalb der Augenbrauen. Vor allem bei Discounterhelmen gibt es meist Doppelgrößen (S/M und L/XL). Der Helm sollte waagrecht auf dem Kopf, etwa ein Fingerbreit über den Augenbrauen sitzen. Nur so schützt er die beiden gefährdetsten Stellen Stirn und Hinterkopf. Als Grundtest kann man den Kopf nach vorne beugen. Der Helm sollte auch ohne Riemen nicht vom Kopf rutschen.

Verschiedene Helmtypen für verschiedene Radsportarten

Es gibt für jeden Radsport den passenden Fahrradhelm. Die Helme unterscheiden sich im Gewicht und der Stabilität, dem Grad der Kopfumfassung, der radtypenbedingten Körperhaltung und kleineren Details.

  • Rennradhelm: Nach hinten darf der Rennradhelm spitz zulaufen. Das soll die Aerodynamik fördern. Nach vorne ist er kürzer, damit man in der gebuckelten Rennradhaltung besser an der Helmkante nach vorne schauen kann. Auch die Belüftungsöffnungen sollen die Aerodynamik fördern und den Luftdurchfluss, und damit Kühlung, sichern.
  • MTB-Helm: Auf dem MTB sitzt man meist aufrechter. Häufig haben MTB-Helme einen Visor, der die Augen beschattet und Wassereintritt zwischen Brille und Gesicht verhindern soll. Wie beim Rennradhelm hat auch dieser Helmtyp große Belüftungsöffnungen - immerhin sind wir weiterhin im extrem schweißtreibenden, sportlichen Bereich.
  • Urban/City Helm: Für mehr Coolness und Chic. Die Farben sind meist gedeckter. Manche City Helme erinnern an alte Vespa Helme. Häufig haben sie eine Komplettschale und weniger Belüftungsöffnungen, zudem kommt der Magnetverschluss öfters vor.
  • BMX Helme sind meistens Schalenhelme mit hoher Robustheit, so dass sie leichte Schläge verkraften und nicht gleich ausgetauscht werden müssen.
  • Downhill Helme sind auf alle Fälle sehr speziell und umfassen den Kopf komplett, wie ein Motorradhelm. Zudem haben sie einen speziellen Genickschutz.

Alternativen zum klassischen Helm

Seit einiger Zeit gibt es Helm-Alternativen, die aber als Schutzmaßnahmen nach der StVO zugelassen sind. Klassisches Beispiel ist der Helm-Airbag. Er wird wie ein Schal um den Hals gelegt und mit einem Reißverschluss gesichert. Wie ein Airbag im Auto befüllt er sich innerhalb von Mikrosekunden und legt eine Luftschutzhülle um Kopf und Genick. Der Vorteil: Er ist quasi nicht sichtbar bzw. als Helm zu erkennen, schützt den Kopf aber rundum.

Der Basecap-Helm soll wie eine Kappe auf dem Kopf sitzen - und zwar fester als Hartschaumhelme. Auch soll er dreimal so viele Stöße absorbieren können wie ein Standardhelm. Helmmützen sind dagegen Designelemente und haben nichts mit der Helmsicherheit zu tun.

Materialien und Technologien

Moderne Helme bestehen innen aus einem Energie absorbierenden Hartschaum EPS (Expandiertes Polystyrol) und aus Polycarbonat als robuste, stoßfeste Außenhülle. Als Technologien kommen Inmould-, Hybrid- oder Hardshell-Verfahren zum Einsatz, wobei die Stabilität (und oft auch das Gewicht) in der Reihenfolge der Aufzählung zunimmt. Dabei geht es um die Verbindung des absorbierenden EPS mit der Außenhülle.

Zusätzliche Tipps für den Helmkauf und die Nutzung

  • Passform: Der Fahrradhelm sollte weder einengen noch auf dem Kopf hin und her rutschen. Schließen Sie den Kinnriemen bei der Anprobe.
  • Gewicht: Ein Fahrradhelm sollte möglichst leicht sein.
  • Sicherheit: Ein Fahrradhelm sollte immer ein CE-Zeichen tragen.
  • Bedienung: Die Einstellungen sollten immer möglichst einfach sein.

Reinigung und Pflege

Lagern Sie den Helm immer weit entfernt von Wärmequellen und Sonnenstrahlen. Beklebe oder bemale deinen Fahrradhelm nicht. Reinigen Sie den Helm regelmäßig mit einem Tuch und warmem Wasser. Bei stärkeren Flecken kann ein einfaches Spülmittel helfen.

Austausch des Helms

Tauschen Sie Ihren Helm im besten Fall nach etwa fünf Jahren aus. Nach einem Unfall muss der Helm sofort ausgetauscht werden, auch wenn keine sichtbaren Schäden vorhanden sind.

Statistiken und Fakten

Die Anzahl der Fahrradunfälle in Deutschland ist unverändert hoch. Im Jahr 2016 waren laut dem Statistischen Bundesamt knapp 88.000 Radfahrer an einem Unfall mit Personenschaden beteiligt. Mit dem e-Bike-Boom ist die Zahl der Unfälle weiter gestiegen. Manche Unfälle führen dabei zu irreversiblen Schäden. Vor allem Kopfverletzungen sind besonders kritisch. Gleichzeitig meldet das Bundesamt für Straßenwesen, dass nur etwa 18 % der Radfahrer einen Helm tragen.

Machen Sie sich bereit, gut geschützt und gut ausgestattet, Ihr Kleiner ist bereit für Ausflüge mit dem Fahrrad, Abenteuer auf dem Skateboard oder Fahrten auf dem Roller. Für jeden Radsport gibt es den passenden Helm - gut aussehen kann er auch.

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