Fahrradhelm Specialized Damen Test: Ein umfassender Überblick

Egal ob man im lokalen Fahrradladen oder auf den Webseiten von Radherstellern und Online-Shops stöbert, die Auswahl von Helmen erschlägt einen nahezu. Für so gut wie jeden Einsatzzweck gibt es heutzutage den passenden Helm, aber auch Allround-Helme sind hoch im Kurs. Hier finden Sie aktuelle Fahrradhelme von Specialized.

Die Wichtigkeit eines Fahrradhelms

„Du Papa, warum trägt der Radfahrer vor uns keinen Helm?“ Auf Fragen wie dieser fällt es einem schwer, eine plausible Antwort zu geben. Nach einem Sturz kommt dann oft erst die Erkenntnis. Sätze wie „Hätte ich doch einen Fahrradhelm getragen!“ sind dann überflüssig!

Auswahlkriterien und Passform

Hier hilft nur eins: Sich für das Testen Zeit zu nehmen, denn ein Helm muss genauso gut passen wie ein Wanderschuh. Beide trägt man sehr lange auf Tour oder im Alltag und bekannterweise kann das kleinste Scheuern oder Drücken zu einem nervigen Dauerproblem werden.

Technologische Aspekte und Sicherheitsmerkmale

Die richtige Passform ist überdies ganz entscheidend für die Sicherheit, wie Lukas Bucht von SQlab betont. Dennoch ist die technische Sicherheit durch Materialien und Ausstattung wesentlich. Eines der bekanntesten am Markt ist das Mips-System, welches auch bei dem Großteil der Helme im Test verbaut ist. Diese Technologie soll zusätzlichen Schutz bei schrägen Aufprallwinkeln bieten.

MIPS-Technologie

Dazu besteht das System aus einer beweglichen Innenschale im Helm, die unabhängig von der äußeren Schale rotieren kann.

SLID-Technologie

Ein weiteres Schutzsystem in unserem Test ist die SLIDTechnologie vom Helmhersteller HJC. Hier wird in das Helmpolster ein spezielles Gel eingearbeitet und soll beim Aufprall die Energie absorbieren.

Testverfahren und Bewertung

Um die jeweiligen Eigenschaften und Qualitäten der 18 Testprobanden im Detail herauszuarbeiten, haben wir diese in sechs Punkten miteinander verglichen. Nach der Anprobe wurde der Fahrtest auf Rad- und Feldwegen sowie bei Mountainbike-Modellen auf Trails durchgeführt. Hinzu kommen die Beschleunigungswerte (20 Prozent), welche bei einem Fallturmtest ermittelt wurden.

Fallturmtest

Mit einer Führung ausgestattet, wurden die Helme am Testkopf fixiert. Für ein klares Testergebnis wurden je zwei Helme pro Modell getestet. Je niedriger die beim Aufprall gemessenen Beschleunigungswerte sind, desto geringer ist das Gehirnerschütterungsrisiko bei einem Sturz.

Beschleunigungswerte

Um die Kräfte auf dem Kopf im Falle eines Sturzes nachzuvollziehen, sei gesagt, dass bei der Formel 1 gerade mal eine Kraft von 5 g in Kurven entsteht. An einem Fallturm mit Schlitten wurde ein Testkopf mit einem Kopfumfang von 57,5 cm befestigt. Für ein gleichmäßiges Testergebnis wurden zwei Helme pro Modell am Testkopf befestigt, um die Beschleunigungswerte (g) zu messen.

Empfehlungen und Modelle

Der Preis-Leistungs-Sieger Cube zeigt, dass auch günstige Helme für gerade mal 60 Euro eine super Passform besitzen und mit sämtlichen Features wie Mips, Mückennetz und abnehmbarem Visor ausgestattet sind. Besonders beim Fallturmtest hat er hervorragende Beschleunigungswerte erzielt.

Cube Heron

Minimalistische Mips-Lösungen wie im Top-Helm Cube Heron funktionieren sehr gut.

Urbane Helme

Nicht zu toppen ist der urbane Helm von Nutcase. Aus diesem Grund unsere Empfehlung Urban.

Ekoi Helm

Ein absolutes Performance-Modell und unsere Empfehlung Road ist der Helm von Ekoi. Mit einem Gewicht von gerade mal 256 Gramm hat er zudem perfekte Lüftungskanäle und passt sich durch kinderleichte Bedienung angenehm an den Kopf an.

Uvex

Auf ganzer Linie hat Uvex überzeugt. Hier zeigt es sich, dass „Made in Germany“ immer noch einen aussagekräftigen Wert hat. Unser Testsieger und zugleich Helmheld Nr.

Allgemeine Testergebnisse und Hinweise

Eines gleich mal vorweg: Alle 18 Helme in diesem Fahrradhelm-Test sind auf einem guten bis sehr guten Niveau. Am Ende sollte die Qualität, individuelle Vorlieben sowie Passform und Tragekomfort für einen Kauf entscheidend sein. Aus diesem Grund bieten Hersteller unterschiedliche Modelle mit verschiedenen Größen und Helmformen an.

Viele haben Rotationseinbauten, um die Drehbelastung des Kopfes bei schrägen Stößen zu reduzieren, was das Schutzniveau verbessert, aber nicht immer gleich gut funktioniert.

Sicherheitsaspekte im Detail

Das wichtigste Qualitätskriterium für einen Radhelm ist und bleibt jedoch die Schutzfunktion - sie ist seine originäre Aufgabe. Auf den ersten Blick scheint es hier keine Unterschiede zu geben: Im Inneren aller Modelle unseres Testfeldes von 99 bis 330 Euro prangt ein Sticker, der besagt, dass sie die Europäische Sicherheitsnorm EN 1078 CE bestanden haben.

Normen und Standards

Das Normsiegel bedeutet nur, dass ein Mindestschutz gewährleistet ist bei einem stumpfen Aufprall aus 19,5 km/h.Dabei dürfen Verzögerungswerte von 250 g nicht überschritten werden und der Helm darf nicht zerbrechen.

Eigene Testverfahren

Um differenziert nach dem Stand der Wissenschaft zu testen, betreiben wir gemeinsam mit unserem Schwestermagazin BIKE - übrigens als einzige Publikationen weltweit - einen eigenen Helm-Prüfstand, der uns einerseits erlaubt, diese Schlagdämpfung als wichtigste Schutzfunktion eines Helmes (zum Beispiel um Schädelbrüche zu verhindern) zu testen.

Rotationskräfte

Zum anderen aber kann unser Prüfstand auch simulieren, wie stark das Gehirn beim schrägen Sturz auf die Straße belastet wird - etwa nach einem Flug über den Lenker. Denn dabei wirken massive Rotationskräfte, die zwar oft keine äußeren Verletzungen verursachen, aber beispielsweise Gehirnerschütterungen.

MIPS und andere Schutzsysteme

Diese Rotationskräfte beim schrägen Aufprall des Kopfes zu vermindern, hat sich das schwedische Unternehmen Mips schon lange auf seine Fahnen geschrieben und damit die Helmentwicklung entschieden vorangetrieben. Das Spektrum der Mips-Konstruktionen reicht inzwischen von flächigen, den Kopf umfassenden Plastikschalen bis hin zu Polsterinnenleben, deren Gleitfunktion nur bei genauem Hinsehen zu erkennen ist. Aber funktionieren die im Detail sehr verschiedenen Lösungen alle gleich gut?

Testergebnisse zu Rotationsschutz

Allerdings funktionieren die Lösungen nicht alle gleich gut. Scotts Top-Modell Cadence Plus kann sich auch mit Mips nicht deutlich von den Helmen ohne Mips absetzen.

Komfortaspekte

Auch keiner der Komfortaspekte - Gewicht, Belüftung und Anpassbarkeit - ist eine Frage des Geldes. Die Top-Modelle im Test sind hier nicht signifikant besser als die Economy-Helme. Am besten belüftet ist das günstige Eco-Modell von Scott, der am schlechtesten belüftete Helm ist ein Top-Modell, der relativ geschlossene Aero-Helm Falconer von Sweet Protection.

Belüftung

Dass es besser geht, zeigt Specialized. Der Aero-Top-Helm Evade verfügt über eine gute Belüftung. Große Austrittsöffnungen auf der Rückseite des Helmes zeigen Wirkung.

Die Sicherheit der Helme auf einen Blick

Die Grafik zeigt, wie die Helme in der Sicherheitsprüfung abschneiden. Sortiert nach der Gesamtnote Sicherheit aus Rotation und Beschleunigung/Schlagdämpfung, wobei wir Letztere höher gewichten. Sowohl die Balken für die Wahrscheinlichkeit einer Gehirnerschütterung durch Kopfrotation (schwarz) als auch für die Schlagdämpfung (rot) sollten möglichst kurz sein.

Helme ohne Mips-System liegen in diesem Test im Schnitt bei 27 Prozent Wahrscheinlichkeit einer Gehirnerschütterung.

Individuelle Helmauswahl

>> Jenseits der Gesamtnoten lohnt sich aber ein Blick in die Steckbriefe weiter unten, um für sich den individuellen Favoriten auszumachen. Auch eine Anprobe des Wunschhelms ist Pflicht, denn ein Helm, der nicht richtig sitzt, hat wenig Wert.

Modellübersicht und Details

Abus AirBreaker

  • Preis: 250 Euro
  • Gewicht (58 cm): 214 Gramm
  • Bewertung: Leichtester Top-Helm im Test; passt auf viele Köpfe; die dünnen Gurtbänder verdrehen sich unterm Ohr; ohne Mips nur mittleres Schutzniveau; luftig im Sommer

Abus Power Dome

  • Preis: 120 Euro
  • Gewicht (58 cm): 210 Gramm
  • Bewertung: Das neueste Abus-Modell und der Leichteste im Test; gut belüftet und gut anzupassen; in puncto Sicherheit nur Durchschnitt; das Modell gibt es auch mit Mips (40 Euro teurer)

Cube Heron

  • Preis: 250 Euro
  • Gewicht (58 cm): 258 Gramm
  • Bewertung: Top Sicherheit und gutes Handling; noch gute Belüftung trotz der relativ geschlossenen Helmschale

Cube Road Race

  • Preis: 100 Euro
  • Gewicht (58 cm): 230 Gramm
  • Bewertung: 28 Gramm leichter und 150 Euro günstiger als das Cube-Top-Modell, doch längst nicht so sicher; sehr gut belüftet; gutes Gurtsystem

Giro Aries Spherical

  • Preis: 320 Euro
  • Gewicht (58 cm): 267 Gramm
  • Bewertung: Kompakt, leicht, gut belüftet und die gegeneinander beweglichen Helmschalen (Spherical) schützen sehr gut vor Gehirnerschütterung; nervig: das kleine Einstellrad zur Weiteneinstellung

Die Bedeutung der Passform

Die richtige Passform ist fast so wichtig wie der Schutzfaktor. Lässt sich der Helm nicht optimal einstellen, ist das ein Sicherheitsrisiko. Extrem nervig: wenn die Brille mit dem Helm kollidiert!

Alternative Rotationssysteme

Neben MIPS finden sich im Test noch drei weitere Technologien zur Reduzierung von Rotationskräften.

  • Smartshock / 100%: Zwischen Helmschale und Polster sind kleine, bewegliche Elastomere integriert. Auf dem Prüfstand zeigt Smartshock keine überzeugende Wirkung.
  • WaveCell / Bontrager: WaveCell ist eine komprimierbare Zellstruktur an der Innenseite der Helmschale. Das System liegt unter dem Durchschnitt der MIPS-Werte.
  • 360˚ Turbine / Leatt: Kleine, um 360 Grad bewegliche Scheiben aus flexiblem Kunststoff an der Innenseite der Helmschale sollen lineare Stöße um bis zu 30 Prozent dämpfen und Rotationsbeschleunigung um bis zu 40 Prozent verringern. Im Vergleich zu Helmen mit MIPS liegt das Risiko einer Gehirnerschütterung deutlich höher.

Zahlen, Daten, Fakten

Die Tabelle zeigt die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Biker, bei dem von uns simulierten Sturzszenario eine mittlere Gehirnerschütterung erleiden würde. Das Risiko für eine Gehirnerschütterung liegt zwischen 6 und 44 Prozent. Bei Helmen mit MIPS haben wir ein Risiko einer Kopfverletzung von im Schnitt 16,2 Prozent ermittelt. Im Vergleich beträgt das Risiko bei Modellen ohne MIPS 35,5 Prozent.

Interview mit Christiane Reckter, TÜV-Ingenieurin

BIKE: Gibt es ein Sicherheitsproblem bei Bike-Helmen?

CHRISTIANE RECKTER: Nein, es gibt fast keine Probleme mit Helmen. Wenn doch, hängen sie meist mit der falschen Trageweise zusammen. Der Helm ist zum Beispiel in den Nacken geschoben, die Stirn ungeschützt, der Kinnriemen nicht geschlossen usw. So kann ein Helm natürlich nicht wirksam schützen. Demnach ist die Passform enorm wichtig.

MIPS - so funktioniert es

Bereits 1996 entdeckten Hans von Holst und Peter Halldin die schädliche Wirkung eines schrägen Aufpralls. Das von ihnen entwickelte MIPS sollte das Risiko einer Kopfverletzung senken.

MIPS-Systeme im Überblick

  • Essential: Kommt besonders bei Volumenmodellen oder günstigen Helmen zum Einsatz.
  • Evolve Core: Eine exakter auf den jeweiligen Helm abgestimmte Passform des LFL soll die Belüftung verbessern und das Gewicht reduzieren.
  • Air: Hier ist der Rotationsschutz nahezu unsichtbar in die Helmpolsterung integriert.
  • Spherical: Die Helme bestehen aus zwei separaten Schalen, die gegeneinander verdrehbar sind.
  • Integra Fuse: Hier befindet sich in den Polstern eine Art Silicon, das sich in alle Richtungen bewegen kann.

So testet BIKE

Für den Test wird der Helm auf einen 4,9 Kilogramm schweren Prüfkopf aus Aluminium angepasst. Helm und Kopf werden beim simulierten Sturz auf einem Schlitten geführt und treffen mit 21 km/h auf eine im Winkel von 45 Grad geneigte Stahlfläche auf. Ein Sechs-Komponenten-Sensor im Prüfkopf zeichnet Beschleunigung und Drehraten um die drei Achsen im Raum beim Aufprall und in der sich anschließenden Flugphase auf.

Zusätzliche Features und Technologien von Specialized

MIPS®

MIPS® schwächt Rotationsbewegungen bestimmter Aufprallsituationen ab und kann die Gefahr für Gehirnerschütterungen und Hirnverletzungen reduzieren.

ANGi Crash Sensor-ready

In Kombination mit unserer App Ride wertet ANGi bei einem Crash die auf den Helm einwirkenden Kräfte aus. Übersteigen diese einen bestimmten Wert, werden deine Notfallkontakte benachrichtigt.

4D Cooling

Die nummerische Strömungsmechanik ermöglicht uns, bei der Entwicklung jedes Helms den internen Luftstrom zu simulieren und so das Maximum an Ventilation herauszuholen.

Weitere Testkriterien und Ergebnisse

Aktuelle Rennrad- beziehungsweise Gravel-Helme sollen aber noch mehr können: Sie müssen leicht, gut belüftet und komfortabel sein. Für diesen Vergleich testeten wir 15 Helme bis 180 Euro. Die Helmschalen einiger Gravel-Modelle sind im Nacken weiter heruntergezogen, um den Fahrer auch in diesem Bereich besser zu schützen.

Sicherheitsmerkmale und Konstruktion

Dazu gehören sowohl Konstruktionen, die den Kopf vor einem zu harten Aufprall bewahren sollen - wie eine Schale aus EPS-Schaum - als auch Zusatztechnologien wie die Systeme MIPS beziehungsweise KinetiCore. Jeder Helm verfügt über eine Oberschicht aus Kunststoff. Diese ist bei Qualitätshelmen mit der EPS-Schale per In-Molding-Verfahren fest miteinander verbunden.

MIPS-Versionen

Acht der 15 Helme in diesem Testfeld verfügen über eine Version des Multi-Directional Impact Protection Systems - kurz MIPS.

Sekundäre Sicherheitsfeatures

Sekundäre Sicherheitsfeatures sind Bauteile, die nach einem Sturz dafür sorgen, dass im schlimmsten Fall ein Angehöriger oder Rettungskräfte alarmiert werden.

Belüftung und Komfort

Bei der Belüftung gibt es in vielen Fällen nur geringe Unterschiede. Kein Modell „versagte“ bei diesem wichtigen Test-Parameter komplett. Beim Verstellsystem am Hinterkopf gibt es deutlichere Unterschiede: Einige Modelle in diesem Testfeld sind nur in einem kleinen Bereich beziehungsweise nur in einer Stufe höhenverstellbar. Es gilt: Ein Verschlusssystem muss den Kopf vollständig umschließen und dafür tief genug am Hinterkopf und nicht zu hoch an der Stirn ansetzen.

Zusätzliche Parameter

Ein anderer wichtiger Parameter lautet: Helmschalen. Tipp: Liegt man beim Kopfumfang an der Grenze zwischen zwei Größen, dann kann es sich lohnen, nach einem anderen Modell zu suchen.

Modellvorstellungen und Testergebnisse

Auch ein günstiger Helm kann zur individuellen Kopfform passen und einen dauerhaft hohen Tragekomfort bieten.

Julbo Fast Lane

Dass ein schön ausgestatteter Rennradhelm nicht allzu viel kosten muss, beweist Julbo mit dem Fast Lane. Der Fast Lane kein Mips - wir wollen ihm das jedoch nicht allzu sehr ankreiden. Der Unisex-Helm lässt sich auch von Pferdeschwanz-Trägerinnen (und -Trägern!) nutzen.

Scott Cadence Plus

Der Scott überzeugt besonders durch seinen geringen Luftwiderstand. Meint man es ernst mit den neuen Bestzeiten und ist auch die Aerodynamik von gesteigerter Bedeutung, ist der Scott Cadence Plus einen genaueren Blick wert. Was die Bedienelemente angeht, ist der Helm auf schnelle, hektische Zugriffe ausgelegt, wie sie im Renneinsatz typisch sind.

Rudy Project Skudo

Mit dem Skudo hat Rudy Project ein gelungenes Allround-Talent im Sortiment. Die Belüftung des in Größe L getesteten Helms ist ausgezeichnet, ebenso die Polsterung. Der italienische Hersteller kombiniert diese mit einem integrierten Insektennetz, das das Eindringen lästiger Begleiter verhindert. Nicht zuletzt hat uns das dezente, italienische Design gefallen.

Uvex Surge Aero Mips

Der Uvex Surge Aero Mips richtet sich an ambitionierte Fortgeschrittene und (Halb-)Profis - das macht schon die UVP von knapp 250 Euro klar. Uvex hat den Aero Mips mit einem Helmcover versehen, das sich mit wenigen Handgriffen abnehmen lässt.

Giro Isode Mips

Der Giro Isode Mips ist günstig, macht aber trotzdem eine gute Figur im Hinblick auf Sicherheit, denn der Isode Mips ist, wie der Name bereits verrät, mit der Mips-Sicherheitstechnologie ausgestattet. Außerdem sitzt der Unisize-Helm bequem auf dem Kopf und lässt sich einfach an die Kopfgröße anpassen.

Van Rysel RCR-R 900 Mips

Die Hausmarke von Decathlon, Van Rysel, präsentiert mit dem RCR-R 900 Mips einen attraktiven Rennradhelm, der in der Preisklasse unter 100 Euro einen beeindruckenden Benchmark setzt.

Sweet Protection Falconer Aero 2 Vi Mips

Der Sweet Protection Falconer Aero 2 Vi Mips ist haarscharf an einer Empfehlung vorbeigeschrammt. Allein der Komfort des Falconer lässt einen mit der Zunge schnalzen - fast fühlt es sich so an, als würde man eine Mütze aufsetzen.

Oakley Aro5 Race I.C.E. Mips

Der Oakley Aro5 Race I.C.E. Mips hat von allen getesteten Helmen eine der detailverliebtesten Ausstattungen.

Sicherheitsreserven im Crashtest

Auf dem Asphalt und im Crashtest zeigt sich, welche Helme die größten Sicherheitsreserven bieten. Eine Erkenntnis vorweg: Alle Helme sind viel besser, als die Norm es verlangt - doch einige bieten ein kleines Sicherheitsplus, unabhängig vom Preis. Hier: der Specialized S-Works Evade und der Specialized Search Mips.

Specialized S-Works Evade

  • Preis: 290 Euro
  • Gewicht Größe M: 268 Gramm
  • Bewertung: Allroundpassform, fällt normal aus, passt gut auf die angegebenen Kopfumfänge; der zweitteuerste Helm im Test fällt auf durch seine aerodynamische, längliche Helmschale; sein Anpassungssystem funktioniert tadellos, das kleine Einstellrädchen lässt sich besser greifen als bei Giro; guter Schutz

Typisch für den aerodynamisch optimierten Helm ist die geschlossene Helmschale. Die Kühlung funktioniert dennoch gut, lediglich seitlich am Kopf ist weniger Luftzug spürbar.

Links und rechts in den seitlichen Luftschlitzen lassen sich die Brillenbügel parken.


Helm Modell Preis (ca.) Gewicht (Größe M) MIPS Belüftung Komfort Sicherheit
Abus AirBreaker 250 € 214g Nein Gut Gut Mittel
Abus Power Dome 120 € 210g Optional Gut Gut Durchschnitt
Cube Heron 250 € 258g Ja Gut Gut Sehr gut
Specialized S-Works Evade 290 € 268g Ja Gut Sehr gut Sehr gut

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