Specialized Tactic Fahrradhelm im Test: Sicherheit, Komfort und Performance

Der Specialized Tactic-Helm ist Specializeds neuester Beitrag zum Schutz des wichtigsten Körperteils eines Radfahrers. Helme sind längst kein lästiges Mittel zum Zweck mehr - Specialized beweist mit dem Tactic, dass Schutz auch schick sein kann!

Features und Technologie

Sicherheit

Helme mit 5 Sternen verringern das Gehirnerschütterungsrisiko deutlich. Im Inneren befindet sich das bewährte MIPS-System, das Rotationskräfte im Falle eines Sturzes abschwächen soll. Die Helmschale hat einen tiefen Abdeckungsbereich, der wiederum für guten Schutz - auch auf anspruchsvollsten Abfahrten - sorgen soll.

MIPS® schwächt Rotationsbewegungen bestimmter Aufprallsituationen ab und kann die Gefahr für Gehirnerschütterungen und Hirnverletzungen reduzieren. Unsere Helme sind mit verschiedenen Versionen ausgestattet, die sich in Bezug auf Gewicht und Belüftung unterscheiden.

ANGi Crash Sensor

An der Rückseite ist der Helm bereits fürs Specialized ANGi-System vorbereitet, das bei einer Solo-Ausfahrt einen Sturz erkennen und via Smartphone einen Notruf absetzen kann. In Kombination mit unserer App Ride wertet ANGi bei einem Crash die auf den Helm einwirkenden Kräfte aus. Übersteigen diese einen bestimmten Wert, werden deine Notfallkontakte benachrichtigt. ANGi ist einzeln erhältlich.

ANGi (Angular and G-Force Indicator) Crash Senor: ANGi ist ein patentierter Sensor mit integriertem Beschleunigungsmesser und Gyroskop für die Echtzeiterfassung, Notfallortung und Sturzerkennung, der am Helm angebracht ist. Der ANGi Sensor misst die Kräfte, die auf den Helm während eines Aufpralls übertragen werden. Er misst auch die Rotationskräfte, die bei einem Unfall auftreten, selbst wenn der Helm vom Aufprall nicht direkt betroffen ist.

Ventilation

Der Helm hat vorne im Stirnbereich zwei als Lüftungslöcher getarnte Öffnungen, die gleichzeitig als Brillenhalter dienen, ohne am Kopf zu drücken. 4D Cooling: Die nummerische Strömungsmechanik ermöglicht uns, bei der Entwicklung jedes Helms den internen Luftstrom zu simulieren und so das Maximum an Ventilation herauszuholen.

Passform und Komfort

Zusätzlich zu den sechs Größen kann der Helm über ein Verstellsystem angepasst werden, das clean in die Helmschale integriert ist. Der Test von Mountain Bike lobt den sehr guten Sitz des Helmes. Nutzerrezensionen in Anbietershops bemerken, dass der Helm eher groß ausfällt.

Wie bei vielen anderen Modellen des Herstellers auch, lässt sich die Position der Gurtdreiecke unter den Ohren zwar nicht einstellen. Das ist anfangs zwar gewöhnungsbedürftig, schränkt den Komfort aber nicht wesentlich ein. Positiv ist, dass der genügend Platz für größere Brillen und Goggles lässt.

Weitere Details

Der Helm wiegt in M lediglich 375 g und ist für 130 € erhältlich. Ein Pluspunkt ist die weit in den Nackenbereich hinunterreichende Helmschale.

Anders sieht es beim Visier aus, dass sich ebenfalls nicht verstellen lässt und daher dazu neigt, die Sicht einzuschränken. Der Hersteller wirbt damit, dass sich dieses im Falle eines Sturzes selbständig löst.

Alternativen im Test

Wir haben elf aktuelle All-Mountain-Modelle bis 150 Euro getestet:

  • Abus Hill Bill
  • Bell Super
  • Casco Cuda Enduro
  • Cratoni C-Hawk
  • Giro Feature
  • Mavic Notch
  • Met Kaos UL
  • Scott Lin
  • Specialized Tactic II
  • Uvex XP CC
  • Zero RH+ 0/2000

Wir sagen Ihnen, welche Modelle in den Kriterien Gewicht, Anpassungssystem, Tragekomfort, Verarbeitung und Belüftung punkten oder welche patzen.

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