Uvex Finale Fahrradhelm Test: Sicherheit, Komfort und Stil im Detail

Ein Fahrradhelm ist ein zuverlässiger und unabdingbarer Begleiter auf deinem Bike. Egal, ob du eine Schönwetter-Tour machst, die Landschaft erkundigst oder nur kurz zum Bäcker fährst, der Fahrradhelm schützt dich vor schweren Kopfverletzungen und kann dir dein Leben retten! Fahrradhelme gibt es für Damen, Herren, Kinder und für alle Einsatzgebiete.

Die Bedeutung von Sicherheit und Komfort

Neben größtmöglicher Sicherheit ist eine gute Belüftung, vor allem im Enduro Mountainbike Sport, das A und O eines Helmes. Mit dem Helm sollte man sich wohlfühlen, damit dieser dann auch regelmäßig und im Alltag getragen wird. Zum Komfort tragen genügend Einstellungsmöglichkeiten, sowie eine gute Belüftung und eine gute Verarbeitung bei. Außerdem bietet ein Insektennetz Schutz vor lästigen Insekten.

Daher ist ein Kriterium wie die Einstellungsmöglichkeiten eines Helmes sind. Fein justierbare Kinnriemen und Drehverschlüsse am Hinterkopf ermöglichen es, den Helm passgenau an den Kopf anzulegen. Helme mit diesen Eigenschaften bieten daher bereits einen Vorteil, wenn es um Stürze geht.

Helme, die eine LED-Beleuchtung haben oder zusätzliche Reflektoren besitzen, bieten mehr Sicherheit. Als Fahrradfahrer kann man besonders bei Dämmerung oder in der Nacht deutlich besser erkannt werden.

Der Uvex Finale 2.0 im Detail

Beim Uvex Finale 2.0 Helm standen die berühmten Enduro Stages in Finale Ligure nicht nur Namenspate, sondern wurde der Helm dort auch auf Herz und Nieren getestet. Velomotion schreibt: „Trotz seiner vergrößerten Helmfläche, die dem typischen Enduro-Style entspricht, gelang es den Uvex Ingenieuren das Gesamtgewicht auf 300 Gramm zu reduzieren.“ Hierbei es wichtig, auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Aufprallschutz und Belüftung zu achten.

Durch die geschickt angeordneten Lüftungsöffnungen ist dies sehr gut gelungen, auch die Ventilation am Kopf wird durch 20 Ventilationskanäle ermöglicht. So kann auch bei höheren Temperaturen ein kühler Kopf bewahrt werden.

Mit dem Uvex IAS-System lassen sich Helme in ihrer Weite verstellen, denn jeder Nutzer hat einen individuellen Kopf. „Nach den ersten Einstellungen des anatomic IAS-Systems liegt der Enduro-Helm schnell gut an, rutscht kaum und bietet ein sehr sicheres Gefühl am Kopf.

Der Sitz kann beim Uvex Finale 2.0 präzise über das Uvex anatomic IAS-System justiert werden.

Testergebnisse und Erfahrungen

Eine Halbe Bike Saison, welche 2018 weit in den Herbst hinein reichte, testeten wir den Uvex Finale 2.0. Dabei war er der stetige Begleiter nicht nur auf ausgiebigen Enduro Touren im bayerischen Wald, sondern auf mittelschweren Abfahrten in Bikeparks bis hin zur Enduro-Knödeljagd in Gröden. Dabei machte er in seinem dezenten Matt-Schwarz nicht nur eine gute Figur, sondern bot auch stets einen kühlen Kopf.

Auch der ein oder andere leichte, unbeabsichtigte Sturz wurde durch den Helm gut aufgefangen und es wurden auch keine sichtbaren Schäden festgestellt.

Das Fazit des digitalen News-Magazins Velomotion ist durchweg positiv mit minimalem Punktabzug: „Sicherer und bequemer Helm für den regelmäßigen Einsatz. Der Uvex Finale 2.0 ist ein Helm, der fast alle unsere Ansprüche erfüllt. Er ist leicht, sehr gut belüftet und trägt sich sehr angenehm.

Auch für Zubehör wie Kamera, Licht oder eine größere Brille ist dieser ausgelegt. Einziger kleiner Kritikpunkt ist ein fehlendes System zur Verringerung von Querbeschleunigungen im Falle eines Sturzes.

Weitere Testberichte und Kundenmeinungen

Viele Helme sitzen wie eine Kappe weit oberhalb der Ohren oder sind ausladend wie eine Wassermelone. Schlank und leicht kommt er aus dem Karton. Angepasst wird der Helm über eine Klammer am Hinterkopf.

Egal wie hart die Landungen, egal wie holperig der Untergrund, der Finale 2.0 verrutscht nicht. Beim Finale 2.0 kommt man nicht in die missliche Lage, dass der Helm aufgrund seiner voluminösen Bauart einen Windfang darstellt. Selbst bei steilen Abfahrten mit 60 km/h und enormem Seitenwind lässt sich ein Schulterblick durchführen.

Wenn man acht, zehn, oder 14 Stunden auf dem Mountainbike sitzt, schmerzt es schon mal an Stellen, von deren Existenz man bisher nichts ahnte. Das letzte was man in solchen Situationen gebrauchen kann, sind Nacken- und Kopfschmerzen, verursacht durch das lang getragene Eigengewicht eines Helmes.

Anzuraten ist es auch, Modelle mit Visier zu wählen wie z. B. dieses hier von Uvex. Dieser Unisex Fahrradhelm für Erwachsene mit Visier von Uvex bietet einen zusätzlichen Schutz des unteren Bereichs durch eine zweite Schale. Er lässt sich auch an den Kopfumfang des Trägers anpassen. Der Helm ist mit Polstern versehen, die herausgenommen und gewaschen werden können.

Aufsteigen, Visier runter und los geht’s. Egal ob bei Tag oder in der Nacht: Der Fahrradhelm kann mit Visier locker über der Korrekturbrille getragen werden und ist gleichzeitig Schutz gegen Nässe, Insekten oder Wind. In der Standardvariante ist eine Scheibe in lite mirror smoke (Schutzstufe S1) verbaut, für einen höheren Sonnenschutz ist ein dunkleres S3-Visier als zusätzliche Wechselscheibe erhältlich.

Per Drehrad wird er einhändig weiter oder enger gestellt und die Bandanpassung, sowie die Höhe sind gut gelöst. Durch ein ausgeklügeltes Verstellsystem kann er in vier Stufen eingestellt werden und sitzt somit passgenau ohne zu Verrutschen. Auch bei der Belüftung hat sich der Hersteller einiges einfallen lassen. Es gibt zwanzig Ventilationsöffnungen, um den Kopf auch bei Hitze kühl zu halten.

Weitere Optionen und Modelle

Neben dem Uvex Finale 2.0 gibt es noch andere interessante Modelle auf dem Markt. Hier ist eine Übersicht:

  • Uvex Urban Planet LED: Bietet zusätzlichen Schutz im Heck- und im Schläfenbereich.
  • Uvex Finale Visor: Verfügt über ein klappbares Visier, Beleuchtung und Insektenschutz.
  • Abus Pedelec 2.0: Hat einen Regenschutz integriert.

Wichtige Kriterien beim Kauf eines Fahrradhelms

Idealerweise sollten Sie einen Fahrradhelm vor dem Kauf immer anprobieren. Nur so können Sie feststellen, ob er optimal zu Ihrer Kopfform passt. Er sollte stramm sitzen, aber nicht drücken. Als Faustformel gilt: Wenn Sie den Helm vor- und zurückbewegen, sollte die Stirn ein wenig Falten schlagen. Dann sitzt der Fahrradhelm fest genug. Ist der Kinnriemen geschlossen, darf sich der Helm nicht nach hinten abstreifen lassen.

Grundsätzlich ermöglicht es so gut wie jeder Fahrradhelm, die Größe über ein Drehrädchen anzupassen. Dennoch ist es wichtig, einen Fahrradhelm zu kaufen, der von seiner Dimension her zu Ihrem Kopf passt.

Fahrradhelme, die in der EU verkauft werden, müssen den Anforderungen der DIN EN Norm 1078 entsprechen. Alle Helme in unserem Test erfüllen diese Norm. Wer noch mehr Wert auf Sicherheit legt, kann beim Kauf nach der Norm NTA 8776 Ausschau halten.

Nach einem Sturz sollten Sie Ihren Fahrradhelm durch ein neues Modell ersetzen.

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