Fahrradhelme im Test: Sicherheit, Komfort und Vergleich

Der ADAC hat gemeinsam mit der Stiftung Warentest elf City- und Urban-Fahrradhelme sowie drei S-Pedelec-Helme in den Kategorien Sicherheit, Komfort, Handhabung und Schadstoffgehalt getestet. Die Ergebnisse zeigen, dass mit Ausnahme eines Testverlierers alle Produkte eine ausreichende Schutzwirkung bei einem Stoß gegen den Fahrradhelm erzielen konnten.

Testergebnisse im Überblick

Den besten Unfallschutz im Vergleich bot der Testsieger von Uvex. Hier eine Übersicht einiger getesteter Modelle:

Hersteller/ModellMittlerer Preis in EuroADAC UrteilHandhabung & KomfortUnfallschutzSchadstoffe
Uvex Urban Planet LED1302,01,82,31,0
Alpina Gent MIPS1302,21,92,51,0
Limar Torino902,21,92,51,0
Lazer Codax KinetiCore1652,62,62,71,0
Lidl Crivit - Fahrradhelm mit Rücklicht312,61,92,91,9

Uvex Urban Planet LED

Das Modell Urban Planet LED erhielt im Vergleich Bestnoten beim Unfallschutz und in der Handhabung. Da der Helm zudem keine Schadstoffe aufwies, kam er mit der Gesamtnote 2,0 auf Platz eins.

Der Anschaffungspreis des Urban Planet LED liegt mit 130 Euro im oberen Bereich des Testfeldes. Mit 385 Gramm ist der Uvex kein Leichtgewicht, dafür bietet er an der Rückseite ein aktives Licht mit drei unterschiedlichen Beleuchtungsmodi.

Ebenfalls positiv fielen den Testern Reflektorstreifen in den Trageriemen und das Innenfutter auf - es dient gleichzeitig als Insektenschutz. Kleines Manko: Da die Gurtenden der Trageriemen nicht umgenäht sind, kann sich der Verschluss vom Trageriemen lösen.

Lidl Crivit - Fahrradhelm mit Rücklicht

Gut geschlagen hat sich der günstigste Helm im Test: Mit einer Gesamtnote von 2,6 kann sich der Crivit-Fahrradhelm von Lidl im Vergleichsfeld behaupten. Von insgesamt elf Modellen belegt er einen Platz im Mittelfeld.

Sein Preis von gerade einmal 15 Euro ist um den Faktor acht günstiger als beim Testsieger von Uvex und beweist, dass ein Kopfschutz beim Radfahren nicht teuer sein muss.

Mängel in der Abstreifsicherheit

In einigen Testkategorien zeigt sich, dass die Hersteller von Fahrradhelmen noch großen Nachholbedarf haben. So zum Beispiel bei der Abstreifsicherheit der Helme. Hier wurde im Fahrradhelm-Test zusätzlich zur Normprüfung nach vorne auch die Möglichkeit des Abstreifens nach hinten geprüft.

Diese wurde beim E.Motion 2 von Casco nicht erfüllt, da bei der Abziehprüfung das Gurtschloss brach. Hierbei wird gemäß der DIN-Norm EN 1078 versucht, den Helm von hinten nach vorne vom Testkopf abzuziehen.

Die gleiche Schwäche zeigte sich auch bei der Kinnbandprüfung (ebenso eine Anforderung der geltenden Prüfnorm). Aufgrund dieses Mangels musste der Fahrradhelm abgewertet werden und erhielt das ADAC Urteil mangelhaft.

Tragekomfort

Wie gerne ein Helm benutzt wird, hängt auch davon ab, wie komfortabel er sich tragen lässt. Hier punkten Uvex und Casco mit einem Netz an der Helminnenseite.

In Kombination mit einem höhenverstellbaren Gurtband, das sich leicht und einfach bedienen lässt, ist in Sachen Komfort so bereits die halbe Miete erreicht. Drücken sollte ein Fahrradhelm beim Tragen allerdings nicht. So geschehen beim Helm von Decathlon.

Sichtbarkeit im Dunkeln

Im Test reicht die Ergebnisspanne von "gar nicht vorhanden" bis hin zu Reflektoren inklusive einer aktiven Beleuchtung am Fahrradhelm. Keinerlei Sichtbarkeit im Dunkeln zeigten Lazer, Giro und Cube. Bessere Ergebnisse erzielten dagegen die Helme von Uvex, Limar und Lidl.

Immer öfter werden LED-Rücklichter auf der Hinterseite des Fahrradhelms integriert. Einige sind sehr schick und bieten einen zusätzlichen Sicherheitsgewinn.

Positiv ist den Testern die Handhabung des LED-Rücklichtes mittels Magnet beim Helm von Abus aufgefallen.

S-Pedelec-Helme

Im Vergleich mit den herkömmlichen Fahrradhelmen stellte sich allerdings heraus, dass die drei S-Pedelec-Helme keinen besseren Unfallschutz bieten als die City- und Urban-Helme im Test. Selbst wenn die S-Pedelec-Modelle mit den Stoßdämpfungskriterien der normalen Helme getestet werden, erreichen sie nur einen Platz im Mittelfeld.

Speziell im Bereich der Schläfe schneidet sogar der herkömmliche Helm von Abus besser ab als der hochpreisige S-Pedelec-Helm.

Bauarten von Helmen

Wie im Fahrradhelm-Test von 2021 waren zwei unterschiedliche Bauarten von Helmen vertreten. Beim In-Mold-Verfahren wird die Polycarbonat-Außenschale des Helmes zusammen mit der Innenschale aus expandiertem Polysterol-Schaumstoff (EPS) in einem einzigen Arbeitsschritt hergestellt und miteinander verschweißt. Das Ergebnis ist ein sehr leichter und stabiler Helm.

Hartschalenhelme haben hingegen eine dicke Außenschale aus hartem Plastik. Ihre Herstellung erfolgt in einem mehrstufigen Verfahren, bei dem die äußere Schale mit der inneren Schale aus EPS verklebt wird.

Probleme mit Brillen

Auf die Nase drückt die Brille beim Tragen der Helme von Abus, Casco, Cube, Prophete, sowie bei den S-Pedelec-Helmen von Abus und Cratoni. Bei den Helmen von Decathlon und Cube lässt sich die Brille nur schwer einfädeln, wenn der Helm schon auf dem Kopf sitzt.

Eine Sonnenbrille wäre beim S-Pedelec-Helm von Cratoni gar nicht notwendig, da dieser mit einem - auf Wunsch getönten - klappbaren Visier ausgestattet ist. Leider verzerrt dieses Visier die Sicht so unangenehm, dass es bei den Probandentests nicht gerne genutzt wurde.

Helm-Tragequote

Damit ein Fahrradhelm im Falle eines Unfalls seine schützende Wirkung überhaupt entfalten kann, muss er auch getragen werden. Nach den aktuellen Zahlen der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) aus dem Jahr 2022 tragen 40,3 Prozent aller Radfahrer und -fahrerinnen einen Fahrradhelm.

Große Unterschiede herrschen hierbei zwischen den konventionellen Radfahrenden mit gerade einmal 34 Prozent und den Pedelec-Fahrern und -Fahrerinnen mit 60,1 Prozent.

Gerade bei Berufspendlern in innerstädtischen Bereichen, die nicht immer ein Pedelec nutzen, besteht starkes Verbesserungspotential hinsichtlich der Tragequote.

Betrachtet man die steigenden Unfallzahlen in den letzten Jahren, stimmt die Erhebung besonders bedenklich. Denn gerade das Tragen eines Schutzhelms kann bei einem Sturz lebensbedrohliche Kopfverletzungen stark abmildern oder sogar vermeiden.

Es gibt also weiter Luft nach oben bei der Helm-Tragequote und noch viel Aufklärungsbedarf über die schützende Wirkung eines Fahrradhelms im Straßenverkehr.

Empfehlungen an die Hersteller

  • Die Anforderungen der geltenden Norm müssen eingehalten werden. Hier darf kein Gurtschloss brechen (passiert beim Helm von Casco).
  • Die Helme von Cube, Decathlon, Abus (S-Pedelec-Helm), Prophete und vor allen Dingen von Lidl zeigen Verbesserungspotential in Sachen Stoßdämpfungseigenschaften
  • Nur ein angenehmer und gut einzustellender Helm wird getragen. Die Anpassungen am Kopf müssen einfach, gut und sicher durchgeführt werden können.
  • Sichtbarkeit bedeutet Sicherheit. Daher sollten die Fahrradhelme zumindest mit Reflektoren ausgestattet sein: Der Helm von Lazer, Giro und Cube, sowie der S-Pedelec-Helm von KED haben keinerlei Reflektion.

Tipps für Verbraucher

  • Da sich jede Kopfform individuell darstellt, ist es empfehlenswert, den Helm vor dem Kauf anzuprobieren. So lassen sich Passform und Einstellmöglichkeiten des Wunschhelms prüfen und ein Fehlkauf vermeiden. Nehmen Sie am besten auch Ihre Brille zum Probetragen mit.
  • Die Pflege des Helmes entscheidet über die Dauer der Einsatzfähigkeit. Denn die Schutzwirkung verliert auch ein in die Jahre gekommener Helm nicht wesentlich. Durch regelmäßige Pflege und Reinigung, trockene Lagerung sowie der Schutz vor äußeren Einwirkungen kann der Helm über längere Zeit genutzt werden.
  • Um eine möglichst gute Sichtbarkeit zu gewährleisten, sollte der Helm mit einer LED-Beleuchtung ausgestattet sein. Da die Aktivierung vom Nutzer bzw. der Nutzerin jedoch oft vergessen wird, sollte der Helm auch über eine passive Sicherheitsausstattung in Form von reflektierenden Elementen an der gesamten Helmschale sowie im Kinnriemen verfügen. Ein helles Design in auffälligen Farben erhöht zudem die Sichtbarkeit bei Tag und Nacht.
  • Die ADAC Unfallforschung belegt, dass ein Helm beim Sturz effektiv vor vielen Kopfverletzungen schützen kann. Auch der schlechteste Helm im Test kann im Ernstfall Leben retten, wenn er richtig getragen wird.

Fahrradhelme sind nicht nur auf dem Rennrad oder beim Mountainbiken sinnvoll, gerade auf dem E-Bike können sie im Ernstfall Leben retten. Denn mit höherer Geschwindigkeit steigt auch das Verletzungsrisiko bei Stürzen deutlich.

Ein guter Fahrradhelm muss nicht nur sicher, sondern auch bequem sein, schließlich tragen Sie ihn oft über längere Zeit. Neben der Schutzwirkung spielt der Tragekomfort eine entscheidende Rolle: Ein individuell einstellbares Verstellsystem, weiche Polster und ein geringes Gewicht sorgen dafür, dass der Helm auch auf längeren Touren nicht drückt.

Gerade E-Bike-Fahrer sollten auf eine erweiterte Kopfbedeckung mit Nacken- und Schläfenschutz achten, da höhere Geschwindigkeiten im Ernstfall stärkere Aufprallkräfte erzeugen. Belüftungsöffnungen verhindern Hitzestau, während integrierte Beleuchtung und Reflektoren die Sichtbarkeit im Straßenverkehr verbessern. Extras wie ein Visier oder eine Regenhaube erhöhen den Komfort zusätzlich.

Weitere Testergebnisse und Modelle

Im Fahrradhelm Test wurden verschiedene Modelle untersucht und in der Praxis unter die Lupe genommen. Hier sind einige der genannten Modelle und ihre Eigenschaften:

  • Alpina Mythos 3: Geringes Gewicht, gute Passform, Insektenschutz vorhanden.
  • Cratoni Pacer Plus: Leichter und gut sitzender Helm mit Reflektoren und Insektenschutz.
  • Casco Active 2: Reflektierende Streifen, viele individuelle Anpassungsmöglichkeiten, angenehmes Tragegefühl, Insektenschutz.
  • Abus Urban-I 3.0: Rotes Rücklicht für bessere Sichtbarkeit, Insektenschutz.

Ein hohes Maß an Sicherheit bieten dabei durchaus auch preiswerte Helme. Auch wenn wir in Deutschland noch keine Helmpflicht haben, sollte sich jeder Fahrradfahrer einmal die Testberichte ansehen und über einen Radhelm nachdenken.

Sicherheit beim Fahrradhelm: Das Material entscheidet mit

Der am weitesten verbreitete Helmtyp, der Mikroschalen-Helm, ist mit einer dünnen Schicht aus Kunststoff überzogen und verfügt über eine glatte Oberfläche. Dies soll das Abgleiten vom Untergrund erleichtern.

Außerdem sind diese Art Helme mit Lüftungsöffnungen / Belüftungsöffnungen versehen, damit der Träger weniger stark schwitzt, sich die Wärme im Sommer nicht stauen und Fahrtwind durch den Helm wehen kann.

Hartschalen-Helme hingegen haben über dem Schaumstoff eine harte Kunststoffschale und sind aufgrund ihres recht hohen Gewichts meist nur im Radsport zu finden. Diese Helme sind oftmals mit einem zusätzlichen Kinnbügel ausgestattet.

Als dritte Helmgattung gibt es die Softshell-Helme (auch Weichschalenhelme), die einzig aus einer Schale aus Hartschaumstoff bestehen. Heute werden Weichschalenhelme kaum noch verwendet und gelten bei Experten als überholt.

Zusätzliche Sicherheit durch Reflektoren & Beleuchtung am Fahrradhelm

Mit zusätzlichen Reflektoren und einem Reflektorband am Helm kann man in der Dunkelheit für mehr Aufmerksamkeit sorgen. Es gibt dabei Fahrradhelme, die neben den Reflektor-Aufklebern auch noch ein zusätzliches LED Licht am Hinterkopf befestigt haben.

Schutz bei Aufprällen mit der richtigen Helmgröße

Bei einem Aufprall bietet die Schaumstoffschicht des Helms eine Knautschzone, die durch Kompression oder Brüche Energie aufnimmt und diese so vom Kopf fernhält. Die Beschleunigung wirkt so weniger auf das Gehirn des Trägers, kann diesen zuverlässig schützen und zudem die Gefahr von Schädelbrüchen veringern - insbesondere bei Hartschalenhelmen ist dies der Fall.

Die richtige Fahrradhelm-Größe bestimmen

Helme gibt es nicht nur in verschiedenen Formen von verschiedenen Herstellern, sondern auch in verschiedenen Größen. Die Helmgröße ist für die Funktion bedeutend. Nur wenn der Helm richtig auf und an dem Kopf sitzt, kann dieser seine schützende Funktion erfüllen.

Die richtige Helmgröße hängt dabei vom Kopfumfang ab, sie wird, wie z. B. auch bei Hüten, in S, M, L und XL eingeteilt.

Kopfumfang für die Helmgröße messen

Auch die Frage, welche Helmgröße das eigene Kind braucht, kann über den Kopfumfang beantwortet werden. Hier unterscheidet sich die Methode nicht von der für Erwachsene: Einfach ein Maßband um den Kopf legen, dabei ca. eine Höhe von 10 mm (1 cm) Abstand über den Augenbrauen lassen, den Kopfumfang messen und einen Zentimeter addieren.

Helmgröße in BuchstabenKopfumfang (ca. Werte)
XS51 bis 54 cm
S55 bis 56 cm
M57 bis 58 cm
L59 bis 60 cm
XL61 bis 62 cm
XXL62 bis 64 cm

Fahrradhelme für Kinder

Mit den verstellbaren und mitwachsenden Fahrradhelmen für Kinder kann man die Helmgröße an den größer werdenden Kopf anpassen. So muss man nicht zu oft einen neuen Helm kaufen und schont das Portemonnaie. Gerade bei Kleinkindern ist die Gefahr durchaus größer, dass diese in der Lernphase oder bei Fahrten in Gruppen stürzen.

Kinder sollten sich bereits früh an einen Helm gewöhnen, Eltern können dabei mit gutem Beispiel vorangehen und ebenfalls einen Helm tragen. Safety first lautet hier die Devise und daher verwenden immer mehr Menschen einen Helm beim Fahrradfahren.

Für Erwachsene und für Kinder gilt: der Helm hat eine optimale Passform und rutscht auf dem Kopf nicht hin und her. Verrutscht der Helm, bietet er keinen Schutz und auch ein zu kleiner Helm kann nachteilige Auswirkungen haben und beispielsweise zu Kopfschmerzen führen.

Kinderfahrradhelm Test - Stiftung Warentest / ADAC

Stiftung Warentest und ADAC testen Helme - In der Ausgabe 04/2022 der Zeitschrift „test“ wurden 18 Fahrradhelme für Kinder getestet. Es wurden dabei Fahrradhelme für Kinder als Mitfahrer (kleinere Kinder ab ca. 3 Jahren mit einem Kopfumfang von ca. 48-54 cm) und selbstfahrende Kinder mit einem Kopfumfang von ca. 50-57 cm getestet.

Beim Unfallschutz wurde nach DIN EN 1078 getestet. Das Ergebnis zeigt: 3 Kinderfahrradhelme sind mit Schadstoffen belastet bzw. haben eine Teilnote schlechter als 3,0.

FahrradhelmErgebnisPreis
Abus Youn-I 2.02,256,16 €
Alpina Pico Flash2,440,99 €
Casco Mini 22,4N/A
Bell Sidetrack II MIPS2,569,99 €
Nutcase Little Nutty MIPS2,629,99 €
Woom Kids Helmet2,654,98 €

Empfehlungen für Kinder-Fahrradhelme

  • Testsieger Stiftung Warentest 2022: Guter Unfallschutz, zusätzliche Sichtbarkeit durch integriertes Licht.
  • Alpina Pico Flash: Note „gut“ bei Stiftung Warentest 2022, weiter nach unten gezogenes Heck.
  • woom READY Kinderhelm: Hoher Tragekomfort, erhöhte Sichtbarkeit, mit neuem Magnetverschluss noch leichter zum Öffnen.

Weitere Fahrradhelm-Empfehlungen

Alpina Ximo

Dieser Fahrradhelm ist speziell für Kinder konzipiert und bietet bestmöglichen Schutz, hohe Sicherheit und Komfort. Er verfügt über eine dreidimensionale Anpassung für eine perfekte Passform, optimale Belüftung und erhöhte Sichtbarkeit durch Reflektoren. Ein LED-Licht ist optional erhältlich.

KED Meggy Reptile

Dieser qualitativ hochwertige Kinderhelm sorgt mit seiner maxSHELL®-Technologie und dem verbesserten Quicksafe-Verstellsystem für maximale Sicherheit und optimalen Komfort. Die integrierten Sicherheitsblinkleuchten und Reflektoren erhöhen die Sichtbarkeit und damit auch Sicherheit des Kindes im Straßenverkehr erheblich.

Abus Smiley 3.0

Dieser Kinderfahrradhelm überzeugt durch sein sicheres und kindgerechtes Design. Mit der innovativen In-Mold-Verbindung, der tiefen Passform für optimalen Schutz und dem praktischen Verstellrad für die Größeneinstellung bietet er maximale Sicherheit und Komfort für junge Verkehrsteilnehmer.

Uvex Oyo

Der Uvex oyo ist speziell für Kleinkinder entworfen, um sie bei ersten Fahrversuchen und auf dem Kindersitz zu schützen. Er kombiniert kindgerechte Farben mit innovativen Sicherheitslösungen. Die Helmkonstruktion ist leicht und schlagfest zugleich, das Belüftungssystem verhindert einen Hitzestau.

Giro Scamp

Dieser Fahrradhelm kombiniert kindgerechte Features mit hochwertiger Technologie und Design. Mit der im In-Mold Verfahren hergestellten Helmschale bietet der Helm Leichtigkeit, Sicherheit, gute Belüftung und Haltbarkeit. Das Roc Loc Junior Anpassungssystem sorgt für eine einfache Einstellung und passt sich dem Kopf des Kindes an.

Uvex Kid 3

Der Uvex Kid 3 ist ein robuster Hartschalenhelm, der speziell für die Bedürfnisse aktiver Kinder konzipiert wurde. Die Kombination aus PC-Außenschale und EPS-Innenschale sorgt für optimalen Schutz durch Schlagfestigkeit außen und Stoßabsorption innen. Das Belüftungssystem mit 10 Ventilationsöffnungen verhindert effektiv Hitzestau.

Alpina Ximo L.E.

Dieser Kinderfahrradhelm zeichnet sich durch sein geringes Gewicht, ein schönes mattes Finish im Design und hohe Sicherheit aus. Dank der Inmold-Fertigung ist der „Ximo L.E.“ nicht nur leicht, sondern auch stabil und bruchfest.

Bell Sidetrack Child

Dieser Fahrradhelm verfügt über ein Ergo Dial Fit System, welches eine einfache Anpassung und optimalen Sitz ermöglicht. Die In-Mold Polycarbonat Schale bietet robusten Schutz, das einrastbare Visier zusätzliche Sicherheit.

Testsieger: Kinderfahrradhelme

Unabhängige Verbraucherorganisationen, Testinstitute, Clubs und spezialisierte Fachmagazine testen Produkte in standardisierten Verfahren nach objektiven Kriterien.

Modell FahrradhelmNote
Abus Youn-I 2.0Gut (2,2) bei Stiftung Warentest 03/2022
Alpina Pico FlashGut (2,4) bei Stiftung Warentest 03/2022
Casco Mini 2Gut (2,4) bei Stiftung Warentest 03/2022
Lidl Crivit Kinder FahrradhelmGut (2,4) bei Stiftung Warentest 03/2022
Bell Sidetrack II MipsGut (2,5) bei Stiftung Warentest 03/2022

Checkliste für den Kauf eines Kinder-Fahrradhelms

  • Passform: Der Helm muss gut sitzen und nicht wackeln.
  • Größe: Die richtige Größe hängt vom Kopfumfang ab.
  • Sicherheit: Achten Sie auf Prüfsiegel und Zertifizierungen.
  • Komfort: Der Helm sollte bequem sein und nicht drücken.
  • Belüftung: Ausreichende Belüftung verhindert Hitzestau.
  • Sichtbarkeit: Reflektoren und LED-Lichter erhöhen die Sichtbarkeit.

Fahrradhelme für Erwachsene im Test

Fahrradhelme sind entscheidend für die Sicherheit im Straßenverkehr - sie können bei Unfällen schwere Kopfverletzungen verhindern.

Uvex Urban Planet LED

Durch den hohen Komfort, die prima Sicherheit und die gute Ausstattung inklusive LED-Licht ist der Uvex Urban Planet LED die Top-Empfehlung.

Der Fahrradhelm überzeugt die Tester mit seinem Tragekomfort, der integrierten Beleuchtung sowie der Bauform mit Schläfen- und Nackenschutz. Geprüft wurde das Modell in Größe 54-58 Zentimeter, ebenfalls erhältlich ist die Größe 58-61 Zentimeter. Der getestete Helm wiegt rund 390 Gramm, das ist vergleichsweise viel.

Fischer Urban Plus Brooklyn

Der Fischer Urban Plus Brooklyn (zum Preisvergleich) bietet für seinen geringen Preis eine Menge: Sonnenschutz, Insektenschutz, Licht und einen guten Tragekomfort. Erhältlich ist der Fahrradhelm in den Größen S/M (52-59 Zentimeter) und L/XL (58-61 cm), mit einem Gewicht von 306 Gramm ist er recht leicht.

Uvex Finale Visor

Ein praktisches Visier ist die Besonderheit des Uvex Finale Visor. Somit gibt es mehr Sicherheit und ungestörte Sicht beim Fahren. Der Helm überzeugt auch bei Komfort und Ausstattung. Ein LED-Licht ist integriert.

Abus Pedelec 2.0

Der Abus Pedelec 2.0 bietet eine seltene Besonderheit: Eine Regenhaube ist im Helm integriert und lässt sich blitzschnell ausfalten. Daneben gibt es eine Beleuchtung und einen prima Tagekomfort.

POC Omne Beacon MIPS

Der POC Omne Beacon MIPS (zum Preisvergleich) setzt auf Stil und Design. An der Rückseite sind vier LEDs integriert, welche verschiedene Lichtsignale abgeben können. Sie werden per USB-C geladen. Zusätzlich gibt es Reflektoren an Front und Heck.

Allgemeine Tipps zum Kauf von Fahrradhelmen

  • Fester, korrekter Sitz: Ein Helm sollte fest sitzen, ohne zu drücken. Als Faustregel gilt: Beim Vor- und Zurückbewegen des Helmes, sollte die Stirn ein wenig Falten schlagen.
  • Kinnriemen: Achten Sie darauf, dass sich der Helm nicht nach hinten abstreifen lässt, wenn der Kinnriemen geschlossen ist.
  • Passform: An fast jedem Helm befindet sich ein Drehrädchen, mit dem sich die Passform an die Kopfgröße anpassen lässt.
  • Altersgruppe: Helme und ihre Größen lassen sich in vier Altersgruppen unterteilen.
  • Farbe: Sichtbarkeit im Straßenverkehr kann Radfahrern das Leben retten. Deshalb ist es ratsam, zusätzliche Reflektoren zu kaufen oder beim Helmkauf auf eine gut sichtbare Farbe zu achten.
  • Probe­tragen: Ob ein Helm gut sitzt, hängt stark von der individuellen Kopfform ab.
  • MIPS-Technik: Das sogenannte „Multi-Directional Impact Protection System“, abgekürzt MIPS, ist eine spezielle Konstruktion bei Fahrradhelmen.

Arten von Fahrradhelmen

  • Softshell-Helme: Softshell-Helme sind besonders leicht, da sie lediglich aus einer Schale aus Hartschaumstoff bestehen.
  • Hardshell-Helme: Robuster als die Weichschalen-Variante aber auch deutlich schwerer. Hardshell-Helme kommen meist im Downhill-Bereich zum Einsatz.
  • Microshell-Helme: Ein harter Schaumstoffkern überzogen mit Kunststoff macht den Helm effektiv, da Stöße gut abgefedert werden.

Fahrradhelm Airbag von Hövding

Der Fahrradhelm mit dem Namen Hövding ist eine wahre Revolution auf dem Markt. Das Produkt wurde im Jahr 2005 von zwei Industriestudentinnen aus Schweden erfunden und weiterentwickelt. Letztlich dauerte es aber sieben Jahre, um den schützenden Airbag als zertifiziertes Produkt zu verkaufen.

Der Hövding beschützt bei einem Sturz den gesamten Kopf und auch den Halsbereich. Außerdem bleibt dein Sichtfeld stets frei und ist nicht eingeschränkt.

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