Fahrradkette Schmieren: Hausmittel im Test für Optimale Pflege

Die Fahrradkette ist eines der am meisten beanspruchten Teile eines Bikes oder E-Bikes. Schließlich muss sie hohe Pedalkräfte wirkungsvoll aufs Hinterrad übertragen. Trotzdem ist sie vergleichsweise ungeschützt und offen.

Staub, Schmutz und Nässe haben hier leichtes Spiel - zumal der Ölfilm der Kette dafür sorgt, dass sich diese noch leichter ablagern können. Umso wichtiger für ihre Instandhaltung ist eine regelmäßige Pflege. Die Fahrradkette gehört zum Antriebssystem des Fahrrads oder eines E-Bikes und sollte regelmäßig kontrolliert und gereinigt werden.

Warum die Reinigung der Fahrradkette wichtig ist

Die Kettenreinigung ist weniger eine Sache der Ästhetik als vielmehr eine der Wirtschaftlichkeit. Eine verschmutzte Kette ist wesentlich schwergängiger als eine saubere. Das heißt, man muss mehr Kraft aufwenden, um vorwärtszukommen.

Schmutz wirkt außerdem materialfressend: Der Verschleiß und der Abrieb sind deutlich höher - nicht nur an der Kette selbst, sondern auch an den Ritzeln der Kettenblätter. Deswegen ist es sinnvoll, Zeit in die Reinigung der Kette zu investieren. Das Säubern dauert maximal 20 Minuten, zumal die Fahrradkette natürlich aufgespannt bleiben darf.

Dreck und Schmutz werden beim Fahren mit dem Fahrrad hochgewirbelt und bleiben an einer geölten Fahrradkette kleben. Die Verunreinigungen sind einerseits Grund für eine schwergängigere Kette als auch Ursache für einen erhöhten Verschleiß an der Kette selbst und an den Zahnrädern.

Bei einer Kettenschaltung ist die komplette Kassette am Hinterrad betroffen und die Schalteinheit. Die vorderen Zahnräder werden ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Sand und kleine Steine wirken dabei wie Schmirgelpapier. Dieser Schmutz muss regelmäßig von der Fahrradkette entfernt werden. Dies geht auch, wenn man die Kette am Fahrrad lässt.

Notwendiges Zubehör zur Reinigung der Fahrradkette

Drei Dinge braucht man unbedingt zum Reinigen der Kette: ein Baumwolltuch, eine Bürste (es geht auch eine alte Zahnbürste) und Kettenöl. Letzteres sorgt dafür, dass die Kette hinterher wieder geschmeidig läuft, denn beim Reinigen trägt man auch einen Teil der Schmierung ab.

Fahrradkettenöle gibt es inzwischen nicht nur im einschlägigen Fahrradhandel. Zum Schützen der Hände sind zudem Nitrilhandschuhe geeignet. Sinnvoll ist auch ein Montageständer für das Fahrrad, der viele Arbeiten am Bike erleichtert, weil man sich weder bücken noch das Rad auf den Kopf stellen muss.

Die Fahrradkette mit Hausmittel reinigen. Wer hat, der kann sein Fahrrad in einen Fahrrad Montageständer spannen und sich mit folgenden Dingen ausstatten:

  • Ein Baumwolltuch
  • Eine alte Zahnbürste oder Schuhbürste
  • Fahrrad Kettenöl
  • Kettenreiniger (optional)

Wer keinen Montageständer hat und ein Rad ohne Freilauf, kann das Rad auch umdrehen und mit dem Fahrradsattel und dem Lenker auf einem Handtuch platzieren. Bei E-Bikes empfehlen wir, den Akku vorher herauszunehmen und das Display zu entfernen. Auch Bauteile wie ein Fahrradtacho oder die Fahrradklingel können im Weg sein.

Wer eine Handyhalterung am Rad hat, sollte diese und auch das Handy entfernen. Diese sind ebenfalls kurz zu lösen oder einzudrehen.

Anleitung zum Reinigen der Fahrradkette in drei Schritten

Eine Anleitung zum Fahrradketten-Reinigen in drei Schritten: Nacheinander Schmutz entfernen, Kette reinigen und Öl auftragen.

1. Schritt: Groben Schmutz entfernen

Wenn nun der Blick auf die Kette frei ist, lohnt als Allererstes, eine Sichtprüfung vorzunehmen. Beschädigte Kettenglieder zwingen nämlich zum Austausch, weshalb man sich die Mühe der Reinigung dann sparen kann.

Hier kommt die Bürste zum Einsatz, mit deren Hilfe man auch in die Innenräume der Kettenglieder gelangt. Sieht man dort kleine, verkantete Steinchen, die sich nicht lösen wollen, kann man zum Beispiel mit einem Kunststoffschaber nachhelfen. Mit dem Reinigen der Fahrradkette beginnst du am besten, indem du den gröbsten Schmutz trocken entfernst. Du brauchst dafür kein spezielles Equipment. Bürste einfach mit einer alten Zahnbürste locker über die Kette.

Ist die Kette frei zugänglich, so kann die Fahrradkette mit dem Baumwolltuch umfasst werden. Eine Pedale wird langsam angekurbelt, sodass sich die Kette langsam durch das Tuch bewegt und anhaftender Schmutz am Tuch hängen bleibt. Dies wiederholt man mindestens 2-3 Mal und solange, bis der grobe Schmutz von der Kette ist.

Wenn du schon freie Sicht auf die Unterseite deines Fahrrads oder E-Bikes hast, wirf ebenso einen Blick auf den Umwerfer, das Kettenblatt und das vordere Ritzel.

2. Schritt: Gründliche Reinigung der Kette

Mit dem Tuch umfasst man nun die Kette und lässt sie durch Bewegen der Pedale hindurchlaufen. Zwei- bis dreimal sollte man die komplette Kette auf diese Weise mindestens abstreifen. Hat man den Eindruck, dass dies zu wenig hilft, kann das Tuch angefeuchtet werden.

Nur nass sollte es nicht sein, damit der Schmutz nicht tiefer in die Kettenglieder gespült wird. Ein paar Tropfen herkömmliches Spülmittel fördern den Reinigungsprozess zusätzlich. Allerdings hat dieses eine entfettende Wirkung - entsprechend gründlich muss später die Schmierung erfolgen.

Ein zusätzlicher Blick auf die gereinigte Kette zeigt, ob es noch Verunreinigungen in den Kettengliedern gibt, die am Anfang übersehen wurden. Entsprechend werden diese mechanisch entfernt.

Im Anschluss wird feiner gearbeitet. Um den Schmutz aufzulösen, empfiehlt es sich Reiniger auf Öl-basis, beispielsweise Universalschmieröle, zu verwenden. Diese auf ein Baumwolltuch auftragen. Mit diesem umfasst man nun die Kette und lässt es durch Bewegen der Pedale hindurchlaufen.

Mehrmals sollte man die komplette Kette auf diese Weise abstreifen. Das Tuch darf leicht feucht sein, nicht nass. Es darf auch mit Spülwasser befeuchtet werden. Eine fettlösende Wirkung ist zielführend und gewollt. Optional: Wer möchte, kann auch auf spezielle Kettenreiniger setzen, diese bestehen aus einer Lösung, die Fett und Harze optimal lösen können.

Die Bürste kann Verunreinigungen in den Kettengliedern herausbürsten. Bei der Wahl der Bürsten ist darauf zu achten, dass die Borsten nicht zu hart sind. Keinesfalls sollte eine Drahtbürste genommen werden. Eine alte Zahnbürste oder Schuhbürste machen bei der richtigen Anwendung einen guten Job.

Im Anschluss kann die Fahrradkette ein weiteres Mal durch den Baumwolllappen gezogen werden. So werden auch letzte Verunreinigungen mit dem Lappen aufgenommen und von der Kette entfernt.

Dreck und Schmutz bleiben auch an den Ritzeln hängen. Damit dieser Schmutz nicht gleich wieder an die gereinigte Fahrradkette gelangt, sollten diese Teile in unseren Augen ebenfalls gereinigt werden. Ist kein Schmutz zu erkennen, spart man sich diesen Schritt. Auch hier kann mit dem Baumwolltuch vorgereinigt und mit den Bürsten nachgearbeitet werden.

Das Tuch kann bei einer Kassette (Kettenschaltung) am Hinterrad auch zwischen den Ritzeln langgezogen werden. Die Führungsrollen sollten ebenfalls gereinigt werden. Wer eine Nabenschaltung hat, der ist wesentlich schneller mit dem Reinigen der Fahrradkette fertig. Das Reinigen der Kette selbst unterscheidet sich jedoch nicht.

Mit einem trockenen Lappen kannst du nun die verbliebenen Verschmutzungen lösen. Verwende einen alten Lappen, denn das Schmiermittel bleibt selbst nach dem gründlichsten Waschgang im Stoff haften. Tipp: Willst du auf Hausmittel zurückgreifen, kannst du vorsichtig einen Tropfen Spülmittel statt Kettenreiniger verwenden.

3. Schritt: Schmierung der Kette

Im Anschluss wird feiner gearbeitet. Um den Schmutz aufzulösen, empfiehlt es sich Reiniger auf Öl-basis, beispielsweise Universalschmieröle, zu verwenden. Diese auf ein Baumwolltuch auftragen. Mit diesem umfasst man nun die Kette und lässt es durch Bewegen der Pedale hindurchlaufen. Mehrmals sollte man die komplette Kette auf diese Weise abstreifen.

Ein zusätzlicher Blick auf die gereinigte Kette zeigt, ob es noch Verunreinigungen in den Kettengliedern gibt, die am Anfang übersehen wurden. Hierfür sollte nur ausgewiesenes Kettenöl verwendet werden, denn es bietet auch einen Korrosionsschutz. Handelt es sich um ein Gebinde mit Tropfenapplikator, muss jedes Kettenglied punktuell versorgt werden. Sprühdosen scheinen zwar bequemer, sind aber schwerer dosierbar.

Aufpassen muss man gerade beim Sprühen, dass auf keinen Fall Öl (auch kein ablaufendes) an die Bremsscheiben oder Bremsflanken gelangt. Deren Funktion wäre sonst massiv beeinträchtigt. Nach etwa einer Viertelstunde lässt sich mit einem Tuch überschüssiges Öl einfach abstreifen - und fertig ist die Kettenreinigung.

Wenn die Fahrradkette und die Schalteinheit vollständig gereinigt ist, dann muss diese wieder geschützt werden. Dazu wird Kettenöl oder Kettenwachs aufgetragen. Je nach Pflegeprodukt und Abfüllung wird hier anders vorgegangen. Egal wie man das Schmiermittel oder den Schutz aufträgt, es sollte keinesfalls an Teile der Fahrradbremse gelangen.

Die Bremse ist im Idealfall mit einem Lappen abzudecken, damit sich die Gefahr der fehlerhaften Auftragung minimiert. Fahrrad Kettenöl kann zum Beispiel oberhalb eines Baumwolllappen auf die Kette tropfen oder sprühen. Die Kette sollte vorsichtig vollumfänglich eingeölt werden. Überschüssiges öl kann im Anschluss mit dem Lappen aufgenommen werden. Ähnlich wie beim Säubern der Fahrradkette wird diese jetzt vorsichtig und mit weniger Druck durch den Lappen gezogen.

Nach der Reinigung geht es an das Schmieren deiner Fahrradkette. Die passende Schmiere für dein Fahrrad ist im Handel als Spray oder in einem Tropfenapplikator erhältlich. Zum Ölen deiner Fahrradkette solltest du nur spezielle Produkte fürs Fahrrad verwenden, etwa das Kettenöl oder Kettenspray vom WD-40. Tipp: Wenn du dir für die Reinigung neues Kettenöl zulegst, kannst du dir überlegen, auf eine umweltfreundliche Alternative umzusteigen.

In welcher Verpackung dein Öl auch kommt, wichtig ist, dass du beim Schmieren jedes Glied deiner Fahrradkette punktuell versorgst. Arbeitest du mit Spray, dann achte darauf, dass auf keinen Fall Öl an die Bremsen, die Bremsscheiben oder die Bremsflanken kommt.

Warte einige Minuten, damit sich das Öl im Inneren der Kette gut verteilen kann. Weniger ist mehr: Geh beim Ölen der Fahrradkette sparsam mit dem Schmiermittel um. Öle die Kette nur von innen, um den gewünschten Schmiereffekt zu bekommen. Achte also darauf, dass das Öl möglichst nicht auf die Außenseiten der Laschen kommt. Kettenöl gibt es zum Sprühen und zum Träufeln - beides eignet sich gut. Sei beim Sprühen jedoch vorsichtig, dass kein Öl auf die Felge oder auf die Scheibenbremsen gelangt.

Hilfsmittel zum Reinigen der Fahrradkette

Wer Wert auf ein Profi-Finish legt, kann in weitere Hilfsmittel investieren. Für die rein zweckmäßige Reinigung sind sie allerdings nicht nötig. So gibt es Kettenreinigungsbürsten, die aussehen wie ganz lange Zahnbürsten. Profis schwören auch auf spezielle Reinigungshaken. So bekommt man auch besonders hartnäckigen Schmutz zwischen den Ritzeln heraus.

Feinste Schmutzpartikel entfernt ein Kettenreinigungsgerät, durch das die Kette automatisch gezogen wird. Wer sich etwas mechanische Arbeit sparen will, kann zusätzlich noch in einen flüssigen Kettenreiniger als Alternative zum Spülmittel investieren. Man sollte allerdings darauf achten, ob es sich um einen entfettenden Reiniger handelt oder nicht. Entsprechend muss später mehr Kettenöl aufgetragen werden.

Die Finger weg lassen hingegen sollte man beim Reinigen der Kette von Hochdruckreiniger, Benzin, Seifenlauge, Korrosionslösung, Alkohol, Bremsenreiniger sowie Stahlbürsten.

Wie oft sollte man die Kette reinigen?

Natürlich ist die Häufigkeit stark davon abhängig, wie oft, wo und bei welchem Wetter das Fahrrad bewegt wird. Es gibt Radfahrende, die tatsächlich wöchentlich reinigen, andere nur einmal pro Jahr beim Frühjahrsputz. Dabei sollte gerade auch vor dem Herbst-Winter-Einsatz die Kette gut in Schuss sein - und erst recht dann, wenn das Fahrrad eingelagert wird.

Häufigeres Kettenreinigen hat den großen Vorteil, dass es schneller geht. Wenn man streng ist, dann kann man die Kette nach jeder Fahrt reinigen. Wer immer über sandiges Terrain und staubige Strecken fährt, der sollte die Anhaftung von Dreck genau im Auge behalten. Ist man viel auf Asphalt unterwegs, kann das Reinigungsintervall etwas länger ausfallen.

Tendenziell sollte man die Kette immer auf Bedarf reinigen. Wer viel fährt, kann dies auch einmal die Woche erledigen. Nach dem zweiten oder dritten Mal entwickelt man recht schnell eine Routine. Sobald du ein quietschendes Geräusch wahrnimmst oder du nicht mehr gewohnt leichtgängig in die Pedale treten kannst. Wenn du in regelmäßigen Abständen die Fahrradkette reinigst mit Hausmitteln, brauchst du dir darum jedoch keine Gedanken zu machen.

Die richtige Pflege der Fahrradkette

Regelmäßige Reinigung und Pflege können definitiv die Lebensdauer einer Fahrradkette verlängern. Durch die Entfernung von Schmutz und Ablagerungen, die die Kette und die Zahnräder abnutzen können, sowie durch die regelmäßige Schmierung zur Verringerung der Reibung, wird verhindert, dass die Kette vorzeitig verschleißt.

Die regelmäßige Wartung deiner Fahrradkette beugt nicht nur Korrosion, sondern auch dem Verschleiß und der Neuanschaffung anderer Bauteile vor.

Prinzipiell solltest du die Fahrradkette nach jeder Reinigung ölen. Spätestens wenn die Fahrradkette nicht mehr geräuschlos läuft, ist es an der Zeit, sich um sie zu kümmern. Wenn sie schwergängig ist und knirscht, wird es Zeit, die Fahrradkette zu ölen. Auch einen Fahrrad-Check solltest du im Frühling durchführen, um das Rad instand zu halten und Unfällen vorzubeugen.

Spezifische Empfehlungen für die Pflege je nach Fahrradtyp

Was die spezifischen Empfehlungen für die Pflege von Fahrradketten je nach Fahrradtyp betrifft, so variieren die Anforderungen tatsächlich ein wenig. Rennräder, die oft auf sauberen und trockenen Straßen gefahren werden, benötigen möglicherweise weniger intensive Reinigungszyklen als Mountainbikes, die regelmäßig schlammigen und feuchten Bedingungen ausgesetzt sind.

E-Bikes, mit ihrem zusätzlichen Drehmoment, das auf die Kette wirkt, können ebenfalls spezielle Überlegungen hinsichtlich der Schmierung und des Verschleißschutzes erfordern.

Verschleiß der Kette prüfen

Im Allgemeinen schiebt man die Verschleißlehre zwischen die Kettenglieder, um zu messen, ob die Kette über ihre ursprüngliche Länge hinaus gedehnt wurde. Wenn die Lehre ohne Widerstand in den Spalt zwischen den Gliedern passt, ist dies ein Zeichen dafür, dass die Kette ausgetauscht werden muss.

Bevor es an das Reinigen deiner Kette geht, solltest du prüfen, ob sich die Länge der Fahrradkette durch die Nutzung verändert hat. Diese Längung siehst du mit bloßem Auge meist nicht, deshalb ist es sinnvoll, mit einer Verschleißlehre den Abstand der Kettenglieder zu prüfen.

Die Verschleißlehre ist ein vordefiniert langes Metallstück, das, wenn die Kettenlänge stimmt, zwischen den Gliedern einrastet. Zögerst du den Tausch der Fahrradkette zu lange hinaus, schmirgelt sich die gelängte Kette die Zähne von Kettenblatt und Kassette zurecht und eine neue Kette springt ab.

Wie viele Kilometer du mit einer Kette radeln kannst, hängt davon ab, wie du schaltest, bei welcher Witterung du unterwegs bist und auf welchem Untergrund, wie hochwertig die Kette ist - und wie gut du sie pflegst. Manche müssen nach 1.000 Kilometer runter vom Fahrrad, andere halten gut 3.000 Kilometer und mehr.

Fahrrad Kettenöl im Test

Hier ist eine Tabelle mit verschiedenen Fahrradkettenölen, ihren Volumina, Preisen und Anbietern:

Hersteller Volumen Preis Anbieter
Dr. Wack 100 ml 10,89 € Amazon
Nigrin 100 ml 3,44 € Amazon
IMPACT 120 ml 12,95 € Amazon
Ballistol 65 ml 8,19 € Amazon
Dr. Wack 100 ml 10,89 € Amazon
WD-40 250 ml 16,33 € Amazon
Liqui Moly 400 ml 12,47 € Amazon

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