Bulls ist eine Fahrradmarke, die ein breites Spektrum an Fahrrädern anbietet, von einfachen Modellen bis hin zu High-End-E-Bikes. Unsere BULLS E-Bikes & Bikes fahren regelmäßig Testsiege und hervorragende Ergebnisse in den aktuellen Fahrrad und E-Bike Tests ein, wobei die Testberichte alle möglichen Fahrradtypen von E-MTBs, E-Trekkingbikes, Speed E-Bikes und Urban-E-Bikes, Mountainbikes, Rennrädern und Gravelbikes bis hin zu Citybikes und Trekkingfahrrädern umfassen.
Dabei ist für jeden Typ Fahrradfahrer etwas dabei; ob für Arbeitspendler, Freizeit- oder Leistungssportler. Unsere Vuca und Sonic Modelle wurden bereits mehrfach als beste E-Mountainbikes ausgezeichnet.
Bulls im Detail: Eine Übersicht
Bulls baut alles vom größten Baumarktramsch bis zum 10.000€ Carbon-E-Fully. Das "Billig"-Image hat Bulls, mit hochwertigen und sportlichen Produkten, längst hinter sich gelassen.
Bulls Pulsar
Die Felgenbremsen des Pulsars lassen es bereits erahnen. Dieses Bike wurde weniger ernsthafte Singletrails als für die alltägliche Mobilität entwickelt. Auf der Waage gibt das Bulls Hardtail mit 15 kg eine gute Figur ab. Die meisten Einsteiger-Bikes in der Preisklasse bis unter 600 Euro sind schwerer. Die 430 mm kurzen Kettenstreben machen das Handling verspielt. Die Kombination aus hohem Stack und kurzem Oberrohr macht die Sitzposition angenehm komfortabel.
Bulls Sonic EVO 29
Trotzdem ist das SONIC EVO 29 unterm Strich ein überdurchschnittlich gutes EMTB mit einem sehr breiten Einsatzbereich. Hersteller, die Bosch-Motoren verbauen, gibt es viele.
Bulls Tokee 20”
Mit dem Tokee 20” versucht sich Bulls im klassischen Kinder MTB-Segment. Die langen Kettenstreben sorgen für Fahrstabilität bei hoher Geschwindigkeit. Das Tokee 20” fühlt sich mit seiner Ausrichtung im Gelände am aller wohlsten. Leichte Singletrails machen damit richtig Spaß. Bei den Anbauteilen setzt Bulls auf das, was sich in diesem Preissegment bewährt hat.
Gewicht & Ausstattung
Wenn Kinder bei der Kaufentscheidung mitwirken, wird eine Federgabel oft zur Bedingung. Leider funktionieren diese beim niedrigen Gewicht der Kinder nicht immer tadellos. Die SR Suntour Gabel im Tokee 20” ist typisch in dieser Preisklasse. Leider lässt sie sich nur bedingt auf das Fahrergewicht anpassen.
Wie sicher sich ein Bike fahren lässt, hängt maßgeblich auch mit den Reifen zusammen. Die Ace of Pace Reifen fallen mit 2 Zoll breit aus. Schmälere Reifen sind zwar leichter, breitere Reifen vermitteln in der Regel aber ein sichereres Fahrgefühl. Im Gelände und auf der Straße.
Bei Kinder Mountainbikes müssen sich die Bremsen mit wenig Handkraft bedienen lassen. Die V-Brakes (Felgenbremsen) sind leicht und technisch extrem simpel. Das ist für Kinder Mountainbikes meist zweckmäßig. In den Punkten Dosierbarkeit und Bremspower sind sie jedoch den Scheibenbremsen unterlegen.
Je mehr Ritzel die Kassette hat, desto hochwertiger ist die Schaltung. Mit sieben Gängen erfüllt die Shimano Schaltung am Tokee 20” ihren Zweck, lässt aber noch Luft nach oben. Bei der Bandbreite errechnet man den Unterschied zwischen größtem und kleinstem Gang der Schaltung. Je größer der Wert desto besser für das Fahrgefühl. Mit 243 % fällt diese beim Tokee 20” relativ gering aus. In steileren Anstiegen wird es für Kinder schwer werden die Kurbel noch rum zu bekommen.
Größeneinschätzung & Ergonomie
Der Hersteller empfiehlt keine exakte Größe. Nach einem Blick auf die Geometrie sagen wir pauschal: zwischen 115 und 130 cm Körpergröße sollte das Tokee 20” passen.
Kritische Stimmen und Erfahrungen
Einige Nutzer berichten von Problemen mit der Qualität und dem Zusammenbau der Fahrräder. Das Fahrrad sieht definitiv nicht schlecht aus, aber für das Geld hätte man durchaus mehr bekommen im Bezug auf die Ausstattung. Das verlinkte Modell ist nichts besonderes - mechanische Scheibenbremsen, mit 17 kg schwerer als manches E-Bike oder Fully, überwiegend Noname- und Tourney-Komponenten. Naja, sowas fragt man natürlich besser, ehe man kauft... aber ja, Bulls ist nicht schlecht u. in der Preisklasse ist das Fahrrad ok.
Ein Nutzer schildert seine Erfahrungen mit einem Bulls E-Core Evo 27,5 AM Di2 für 5500.-€ und Zubehör für insgesamt 6800.-€:
Zum einen die Komponenten. Da gibt es nichts zu meckern. Ein Fahrrad mit den Komponenten kann richtig Freude machen, bei meinem wäre das auch so, wenn es denn mal gehen sollte. Leider hat der Hersteller (Bulls) seinen Teil, also den Zusammenbau in einer "Qualität" vollbracht, die mit schlampig noch freundlich beschrieben wäre. Von Endkontrolle oder Qualitätssicherung hält da offensichtlich nicht jeder etwas.
Los ging das Ganze als ich des Rad holte. Der Händler (mit dem ich übrigens zufrieden bin) in Singen hat das Rad fertig montiert. Dazu haben die auch den 2. Akku eingesteckt. Einbau ist was anderes, das sind 2 Handgriffe. Leider hat auch da niemand die Funktion vom Akku kontrolliert. Wieder daheim wollte ich das Rad an dem 2. Akku einschalten, was nicht ging. Dann bin ich gefahren und 2 Stunden später war der Akku leer. Von 750 Wh hatte ich mehr erwartet, ich hatte schon ein E-MTB mit 412 Wh das hatte gefühlt mehr Reichweite. Dann hab ich die Akkus raus genommen und wollte die oben getrennt laden. Einer war komplett voll. Also Aufladen im Rad probiert. Im Ergebnis wurde der 2. Akku gar nicht genutzt. Weder geladen, noch zum Fahren. Der Akku war es nicht, die habe ich getauscht. Damit blieb mir nur, die 300 km nach Singen wieder zu fahren und das prüfen zu lassen.
Danke an den Händler, der hat das sofort gemacht und mir sogar angeboten mir ein Bike vor Ort zu leihen für die Wartezeit. Nach 3 Stunden war alles getan. Es war ein komplett falsch verlegtes Kabel dass die Akkus verbindet. So was wie der zentrale Kabelbaum, also viel Arbeit. Nun denn, wieder heim und ne Tour mit Freunden geplant. Immerhin hatte ich ja jetzt das passende Bike. Leider habe ich nicht mit der "Qualität von Bulls" gerechnet. Zum einen war das Vorderrad platt (da schon das 2. Mal) und das ohne erkennbaren Grund zum anderen ließ sich der Motor nicht einschalten. Im Ergebnis hab ich mir dem Spott der Kollegen anhören dürfen und durfte mir dann später erzählen lassen, wie toll das war. Der Fehler war dann letztlich ein Kabel, das (oh Wunder) mal wieder falsch verlegt war. Das stand unter starkem Zug und ging dadurch kaputt. Besonders dumm war, dass das Display 4 Anschlüsse hat. Der Depp der da dran war hat einen weit entfernten genommen und damit am Kabel gezerrt. Einfach 2 Plätze weiter links und alles wäre OK. Dass man jemand an so was ran lässt, der nicht mal das blickt, ist fernab von allem was ich begreife. Solche Leute schustern diese teuren Fahrräder zusammen???
Aber das ist noch lange nicht alles. Wie ich ja schrieb hatte ich mehrfach einen Platten. 3 Mal vorne und einmal hinten. All das nach Straßenfahrten. Warum auch immer, dachte ich. Mein KTM hatte in 7 Jahren bei 6900 km nur 2 Stück, dieses Bulls Bike auf 600 km dann 4 Stück. Ein Freund riet mir zur Umstellung auf Tubeless. Steht ja groß "Tubeless ready" auf den Felgen und in der Werbung. Nun ja, wie sagt man es??? Gedacht habe ich: was ne dreiste Lüge. Da muss ein anderes Felgenband rein, weil das Originale alles andere als "Tubeless ready" ist. Viel schlimmer: Das originale Felgenband war in einer Weise "eingebaut" das ein ordentlicher Lehrmeister mit "hingeschissen" beschreiben würde und Recht haben würde. Gerade??? wozu denn, ist ja kein teures Rad! Speichenlöcher abdecken? Wozu denn das? Was bitte schön bringt ein Felgenband, wenn ein halbes Dutzend Speichenlöcher teils halb, teil nicht mal halb abgedeckt sind. Tipp an Bulls: ganz weg lassen. Mal ehrlich, der Erfolg wäre der gleiche. Und dann hat man die Ausrede: vergessen. Meinen Flicken auf dem Schlauch habe ich dann mal dran gehalten. Ihr werdet es erraten: Der Abstand zum Loch für das Ventil verrät es. Der Schlauch wurde dadurch gelyncht. In dem betreffenden Loch steckte denn sogar noch ein Metallspreissel drin vom Bohren. Schon klar, den entfernen macht man bei so einem Billig-Bike nicht. Wer so wenig zahlt soll mit dem Schrott leben.
Sein Fazit: Nie wieder Bulls und zwar ganz sicher. Die Komponenten sind genial. Das FOX 36 Fahrwerk ist ein Traum, der Shimano Motor auch. Die Maura MT5 schleift gerne, aber das ist das einzige was da zu meckern wäre. Bremsen tut die super. Die Di2 Schaltung hatte ich für übertrieben gehalten, aber das ist ein Traum. Mit den 750 Wh Akku komme ich 2000 Höhenmeter und 120 km weit. Ich würde jedem sofort wieder eine solche Kombi empfehlen. Wäre das Canyon Spectral vor Ort anzusehen gewesen, dann wäre das mein Favorit gewesen. Aber ein Bike kaufen ohne je drauf gesessen zu sein??? Heute weiß ich: wäre besser gewesen. Wie gesagt, das Konzept passt, der "Hersteller" nicht. So eine Frechheit ist unglaublich. Und das bei eine der teuersten Bikes die die haben. Da freut man sich, dass es Marken wie Cube gibt. Ein Bekannter hat ein Stereo Hybrid 140 SL aus 2016. Da gab es nichts auszusetzen.
Positive Aspekte
Einige Nutzer loben die Komponenten und die Fahreigenschaften der Bulls Fahrräder. Ein Fahrrad mit den Komponenten kann richtig Freude machen, bei meinem wäre das auch so, wenn es denn mal gehen sollte.
Ein anderer Tester ... hat mehr als 100.000 Kilometer im Sattel von über 1000 unterschiedlichen Mountainbikes verbracht. Die Quintessenz aus vielen Stunden auf dem Trail: Mountainbikes sind geil, wenn sie zu den persönlichen Vorlieben passen!
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