Trekkingräder sind die Allrounder unter den Fahrrädern. Mit dem Raleigh Rushhour 3.0 HS ist den Herstellern ein grundsolides Fahrrad gelungen. Ein gutes Trekkingrad bietet seinem Fahrer ein gutes Fahrgefühl. Die Sitzposition beim Raleigh ist leicht sportlich vorgebeugt und somit Trekking-typisch.
Im Bereich des Fahreindrucks hat das Raleigh Rushhour 3.0 HS die Tester voll überzeugt: „Das Rad selbst ist insgesamt schön ausgewogen zu fahren. Der Rahmen überträgt die eingeleitete Kraft effizient in ordentlich Vortrieb.“ Einen kräftigen Antritt weiß das Rad sehr zu schätzen, dennoch ist das Rushhour dabei nicht übermäßig sportlich.
Die Überschrift im aktivRadfahren Test lautet „Tourer mit Komfort“, diesen Titel belegt das Raleigh Rushhour 3.0 HS immer wieder. Unter anderem mit der einstellbaren Stahl-Federgabel SR Suntour NCX-D. Sie gilt unter den eher günstigeren Modellen als eine der besten. Mit einem Dreh ist sie bei Bedarf an der Gabelkrone fix festgestellt.
Im 2018er Modell wurden die Magura HS11 Bremsen verbaut. Die hydraulischen Felgenbremsen überzeugen in Sachen Leistung immer wieder und lassen den Fahrer sicher zum stehen kommen. Der Scheinwerfer, wie auch das Rücklicht aus dem Hause Herrmans überzeugen mit Standlichtfunktion.
Das Fazit des Fachmagazins aktivRadfahren für das Raleigh Rushhour 3.0 HS ist eindeutig: „Das Raleigh Rushhour 3.0 ist ein zuverlässiger, hochwertig gefertigter Tourer für den Alltag und Ausflug.
Raleigh Bristol Premium: Komfortables Stadtrad
Raleigh schickt mit dem Raleigh Bristol Premium ein gut ausgestattetes Tiefeinsteiger-Stadtrad ins Rennen - zu einem fairen Preis. Der Blick beim Bristol ist fokussiert auf Komfort, Fahrkultur, Sicherheit. Für viel Fahrkultur sorgen der geschmeidige Riemenantrieb, die Sitzposition und der Bosch-Motor, der hier in der Active Line Plus-Version zum Einsatz kommt - bei uns geliebt, da er den Maßstab an Laufkultur (geschmeidig, leise, nahezu vibrationsfrei) setzt.
Scheibenbremsen sorgen für Sicherheit, ebenso das schön helle LED-Licht von Herrmans. Mit sanftem, aber im Turbomodus deutlich spürbarem Schub zieht das Raleigh los, viel Lob verdient der kultivierte Lauf des Aggregats, das in unseren Tests sparsam mit der Akkukapazität (500 Wh, reicht in der Stadt gut aus) umgeht.
Obwohl der Motor nicht brutal am Riemen zieht, braucht die verbaute 8-fach-Freilaufnabe in Anstiegen eine kurze Kurbelentlastung, damit der Gang „kommt“. Die ausgewogenen Fahrleistungen und die harmonische Sitzposition gefallen ebenso wie der Ständer und der Gepäckträger, der - wie praktisch - sogar eine Federklappe besitzt.
Ziemlich nützlich beim Kurzzeitparken: ein Rahmenschloss fürs Abschließen beim Bäcker.
Raleigh Liverpool Premium E-Bike: Ein Testbericht
Von Düsseldorf nach Köln, von der rechten Rheinseite auf die linke und zurück - diese und mehr Strecken bewältigte ich während des Tests mit dem Raleigh Liverpool Premium e-Bike. Den britischen Touch nahm ich sofort beim Design wahr: Elegant, schnörkellos, klassisch - das sind die drei Eigenschaften, die mir sofort in den Kopf kamen, als ich das e-Bike zum ersten Mal sah. Durch die perfekte Integration von Akku und Motor ist das Modell erst auf den zweiten Blick als e-Bike zu entlarven.
Besonders gut gefiel mir die harmonische Abstimmung der schwarzen Lackierung mit den cognacfarbenen Reifen, Sattel und Lenkergriffen. Dieses Design wurde ausgezeichnet: Der Focus e-Bike Design & Innovation Award prämierte das Modell mit der Silbermedaille in der Kategorie Urban e-Bike.
Wie es sich für ein City e-Bike gehört, war ich mit dem Raleigh Liverpool Premium hauptsächlich im urbanen Raum unterwegs. Lediglich die Primo Griffe von HERMANNS empfand ich auf langen Strecken als unbequem. Die Shimano Nabenschaltung empfand ich als sehr leichtgängig und sie wies eine vollkommen zufriedenstellende Übersetzungsbandbreite auf.
Im Vergleich dazu erschien mir der Riemenantrieb besonders leise und laufruhig zu sein. Außerdem brauche ich mir so auch keine Sorgen um meine Kleidung zu machen, da der Riemen im Gegensatz zur Kette nicht geschmiert werden muss.
In meinem Test bin ich das Raleigh Liverpool Premium in der kleinsten Rahmenhöhe - 48 - gefahren. Sowohl der Sattel als auch der Vorderbau ließen sich auf meine Körpermaßen anpassen. Die für ein e-Bike üblichen 25 Kilogramm Gewicht des Modells spürte ich während der Fahrt kaum, lediglich beim Tragen in meine Wohnung machten sich die Kilos bemerkbar.
Mit seinen 500 Wh Kapazität waren auch längere Strecken problemlos mit einer Ladung möglich. Gerade bei Fahrten im dichten Stadtverkehr, aber auch auf längeren Touren, ist es für mich essentiell, mich auf dem Bike sicher zu fühlen. Die hydraulischen Scheibenbremsen von Shimano leisteten dabei einen wichtigen Beitrag. Sie reagierten so schnell, dass ich mich erst einmal daran gewöhnen musste.
Als mir in Düsseldorf ein Auto die Vorfahrt nahm, kam ich augenblicklich zum Stillstand ohne ernsthaft in Gefahr zu geraten. Ein echter Mehrwert in der Innenstadt, wo man als Radfahrer leider doch oft das Nachsehen hat.
Die breiten Fat Frank Reifen von Schwalbe bestachen nicht nur mit ihrer Optik, sondern auch mit einem besonders angenehmen und laufruhigen Fahrgefühl. Zur besseren Sichtbarkeit in den dunklen Wintermonaten, in denen ich das e-Bike getestet habe, sorgte zudem die Beleuchtungsanlage. Das Frontlicht Supernova E3 leuchtete schön hell und weit, sodass ich nie vom richtigen Weg abkam.
Die Unterstützungsstufen lässt sich das Licht intuitiv über das Bosch Purion Display einstellen. Bei meinen Ausflügen nach Köln war ich hauptsächlich im Tourenmodus unterwegs, in der Stadt bevorzugte ich den Eco Modus. Der Bosch Performance Line 3.0 Motor bot mir mit seinen 65 Nm die ideale Unterstützung im Stop-und-Go Verkehr. Um den Spaßfaktor zu erhöhen, habe ich natürlich auch den Turbomodus ausgetestet. Spätestens da merkte ich die bis zu 300 Prozent starke Tretkraftunterstützung deutlich.
Insgesamt bin ich in meinem Test mit dem Raleigh Liverpool Premium über 100 Kilometer auf unterschiedlichsten Untergründen gefahren. Ich hatte zu jeder Zeit volle Kontrolle über das e-Bike, konnte es einfach handeln und es intuitiv bedienen.
Raleigh: Eine Traditionsmarke
Die Traditionsmarke Raleigh ist fast so alt wie das Fahrrad selbst: Bereits seit 1887 gibt es Raleigh Fahrräder auf den Straßen. Die britische Marke setzt seit einigen Jahren auch auf e-Bikes. Quer durch alle Segmente trägt sich der Markenname Raleigh - vom Trekking und Touren Bereich bis hin zum City-Segment. Ebenso vielfältig wie die Modelle selbst sind die Motoren bei den e-Bikes von Raleigh.
Weltweit erfolgreich ist die englische Fahrradmarke Raleigh. 1887 in Nottingham gegründet, expandierte Raleigh stetig und eröffnete 1974 einen Ableger in Deutschland namens „Raleigh Deutschland“. Mittlerweile gehört die Marke zur Raleigh Univega GmbH. Diese ist Teil der Derby Cycle Holding, die zu den größten deutschen Fahrradherstellern zählt. Auch e-Bikes sind inzwischen nicht mehr aus dem Portfolio wegzudenken.
Raleigh konnte eine Freigabe des TÜVs wie auch eine EU-Zulassung für ihre e-Bikes erhalten. Ob Fahrten in die Stadt oder ausgiebige Radtouren: die Raleigh Dundee Reihe macht’s möglich. Allen voran kann das Raleigh Preston Premium mit seinem stylischen Design punkten.
Der Tiefeinsteiger Raleigh Bristol ist wie gemacht für komfortable Fahrten in der Stadt. Die SR Suntour Gabel sowie die Schwalbe Energizer Reifen sind gut darin, unangenehme Unebenheiten der Straße abzufedern. In Kombination mit dem Riemenantrieb und dem Bosch Motor wird der Fahrspaß vollendet.
Raleigh E-Bikes im Test: Was sagen die Experten?
Das Echo zu den E-Bikes von Raleigh fällt durchwachsen aus. So gab es für das 2018er-Modell des Stoker 9 von der Stiftung Warentest ein pauschales Mangelhaft. Grund war die unzureichende Sicherheit des Ladekabel-Steckers. Nicht die einzige Klatsche: Jahre zuvor war das Impulse iR durchgefallen, weil der Motor den Funkverkehr störte.
Milder urteilten die Warentester beim Dover Impulse 8R. Auch bei diesem Modell führte der Ladestecker zur Abwertung. Zudem kam es mit angebrochener Sattelstütze vom Prüfstand. In anderen Fällen verzeichnen wir in den Testberichten nur geringe Punktabzüge, mal wegen eines zu flattrigen Rahmens hier, mal wegen zu kurz geratener Bremsgriffe dort. Und: Raleigh-Räder zählen zu den Schwersten am Markt.
Welche Hilfsmotoren werden an Raleigh-E-Bikes montiert?
Viele Raleigh-Modelle setzen inzwischen auf Marktführer Bosch und die Steps-Aggregate von Shimano. Beide Hersteller liefern starke und harmonische Antriebe. Inzwischen seltener vorzufinden, aber immer noch im Rennen: der Impulse-Motor des Herstellers Kalkhoff, der wie Raleigh den Derby Cycle-Werken angehört.
Reichweiten von Raleigh E-Bikes
Im Rennen um Kilometerleistung kann sich die Pedelec-Sparte von Raleigh am Markt behaupten, trotz des oft kritisierten Gewichtsniveaus der Modelle. Selbst das bei der Stiftung Warentest durchgefallene Stoker 9 schnitt in diesem Prüfpunkt mit dem Ergebnis „gut“ ab.
XXL-E-Bikes von Raleigh
Auch kräftige Personen finden bei Raleigh den passenden Untersatz, stets zu erkennen an der Bezeichnung „XXL“. Die einzigen bislang getesteten - und für gut befundene - Modelle sind das Boston XXL sowie Dover Impulse Ergo XXL.
Testfazit: Raleigh Dover Impulse 8R HS
Meine Einschätzung: Meiner Meinung ist das Raleigh mit Abstand das beste Rad im Test mit der größten Reichweite und dem geringsten Preis. Das Raleigh besitzt die kleineren 26-Zoll-Reifen und ist dadurch insgesamt deutlich handlicher als ein 28er-Rad. Schaltung und Motor sind auch für Bergstrecken geeignet.
Die Warentester weisen auf die gewöhnungsbedürftige Zugunterbrechung des Impuls-Motors beim Schaltvorgang ist. Der kleine Aussetzer reduziert die Belastung für Ritzel und Kette beim Schalten enorm und erhöht so ihre Lebensdauer.
Raleigh Kingston 8: Komfort und Sicherheit
Für Komfort sorgen eine Federsattelstütze, eine bewährte Federgabel mit 50 mm Federweg, der gekröpfte Lenker mit ergonomischen Ergon-Griffen und ein variabel verstellbarer Vorbau. Für Sicherheit sorgt ein Rahmenschloss. An den Gepäckträger mit Zusatzstreben passen ein Korb und Packtaschen. Außerdem liefert Raleigh eine praktische Handpumpe mit, die am Gepäckträger befestigt ist.
Der Active Line Plus-Mittelmotor von Bosch sorgt für guten Vortrieb für genüssliche Touren. Im Eco-Modus liegt seine Stärke im gemächlichen Cruisen, in Tour und Power sind die 25 km/h auch ohne viel eigene Beinkraft ein Kinderspiel. Steigungen meistert der Motor ebenso spielerisch.
500 Wh im Aufsatzakku sorgen für eine ordentliche Reichweite, die insbesondere im städtischen Einsatz mehr als genügen. Der breite Durchstieg ermöglicht bequemes Aufsteigen. Selbst jenseits der 30 km/h ist der Waverahmen flatterfrei. Der Fahrer nimmt auf einem gut gepolsterten, nicht zu weichen Sattel Platz. Die Ergo-Kontaktpunkte beugen auf längeren Ausfahrten Ermüdungserscheinungen vor.
Zusammenfassung der Raleigh E-Bike Modelle und Eigenschaften
Diese Tabelle bietet einen Überblick über einige der genannten Raleigh E-Bike Modelle und ihre wichtigsten Eigenschaften:
| Modell | Typ | Motor | Besondere Merkmale |
|---|---|---|---|
| Rushhour 3.0 HS | Trekkingrad | - | Ausgewogenes Fahrverhalten, effizienter Vortrieb |
| Bristol Premium | City E-Bike | Bosch Active Line Plus | Komfort, Riemenantrieb, Rahmenschloss |
| Liverpool Premium | City E-Bike | Bosch Performance Line 3.0 | Elegantes Design, hydraulische Scheibenbremsen |
| Dundee Reihe | Trekking E-Bike | - | Vielseitigkeit |
| Preston Premium | - | - | Stylisches Design |
| Boston XXL | XXL E-Bike | Impulse | Für kräftige Personen |
| Dover Impulse Ergo XXL | XXL E-Bike | Impulse | Für kräftige Personen |
| Kingston 8 | - | Bosch Active Line Plus | Komfort, Federsattelstütze, Rahmenschloss |
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