Fahrradreifen auf Rechnung kaufen: Alles, was Sie wissen müssen

Der Reifen ist eines der wichtigsten Bauteile an Ihrem Fahrrad, auch wenn er auf den ersten Blick weniger auffällig als der Rahmen oder der Vorbau wirkt. Durch ihn verwandeln Sie Ihre Krafteinwirkung auf die Pedale mit Hilfe von Kette, Ritzel und Rad in Vorwärtsbewegung. Doch leider ist es gar nicht so einfach, den perfekten Fahrradreifen für den jeweiligen Einsatzzweck zu finden. Mehrere Kriterien streiten miteinander: Einerseits sollen der Rollwiderstand und das Gewicht möglichst gering sein, andererseits sind eine maximale Traktion, ein guter Grip und ein hoher Pannenschutz obligatorisch.

Die Vorteile des Rechnungkaufs

Der Kauf von Fahrradreifen auf Rechnung bietet Ihnen eine bequeme und sichere Möglichkeit, Ihre Bestellung abzuschließen. Sie haben die Möglichkeit, Ihre neuen Reifen erst zu prüfen und zu testen, bevor die Zahlung fällig wird. Bei Zahlung auf Rechnung verpflichten Sie sich, den Rechnungsbetrag innerhalb von sieben (7) Kalendertagen nach Erhalt der Ware ohne jeglichen Abzug von Skonto zu begleichen.

Welche Eigenschaften sollte ein guter Fahrradreifen haben?

Die Fachwelt ist sich einig: Er sollte einerseits leicht sein, andererseits aber auch pannensicher, mit gutem Grip und niedrigem Rollwiderstand. Um Ihnen die Suche nach einem geeigneten Reifen zu erleichtern, haben wir mehrere Unterkategorien geschaffen. Grundsätzlich lässt sich sagen: City- und Trekking-Reifen punkten vor allem durch eine gute Griffigkeit und einen hohen Pannenschutz. MTB-Reifen bieten Ihnen einen exzellenten Halt in Kurven und auf schwierigem Terrain. Und Rennrad-Reifen sind zumeist sehr leicht sowie schmal.

Reifentypen im Überblick

Konventionelle Reifen bestehen in der Regel aus drei Schichten: Schlauch (oder Wulst), Mantel und Lauffläche. Man unterscheidet zwischen Drahtreifen und Faltreifen. Während Drahtreifen durch eingearbeiteten Draht besonders pannensicher sind (aber auch etwas schwerer), sorgt bei Faltreifen ein Bündel von starken Fäden für die gewünschte Belastbarkeit. Als Mountainbike-Fahrer können Sie seit einigen Jahren außerdem Fahrradreifen kaufen, bei denen der Schlauch in der Herstellung weggelassen wird. Diese sogenannten Tubeless Reifen sind weniger pannenanfällig und haben einen geringeren Rollwiderstand.

  • Drahtreifen: Pannensicher, etwas schwerer
  • Faltreifen: Leichter, weniger pannensicher
  • Tubeless Reifen: Weniger pannenanfällig, geringerer Rollwiderstand

Materialien und Profil

Fahrradreifen sind aus Gummi? Weit gefehlt - vielmehr bestehen Reifen fürs Bike aus einer fein abgestimmten Mehrkomponenten-Mischung. Die Art der Zusammensetzung hat maßgeblichen Einfluss auf das Fahrverhalten, den Grip und die Verschleißanfälligkeit des Profils. Zum Einsatz kommen unter anderem natürlicher Kautschuk, synthetischer Kautschuk, Schwefel, Ruß, Kreide, Öle, Fette, Farbstoffe und Additive - jeweils in unterschiedlicher Zusammensetzung.

Die Breite und das Profil beeinflussen das Fahrerlebnis in erheblichem Maße. Deshalb sollten Sie sich vor dem Kauf unbedingt Gedanken darüber machen, ob Sie eher einen schmalen oder breiten bzw. eher einen glatten oder grobstolligen Fahrradreifen möchten. Schmale Reifen sind automatisch schneller, besitzen allerdings weniger Grip als breite Reifen. Und je grobstolliger Ihr Reifen ist, desto besser eignet er sich für Fahrten durchs Gelände - zum Beispiel im Wald, auf Schotterpisten oder auf Landwirtschaftswegen.

Die Beschaffenheit der Außenfläche des Reifens bezeichnet man als Profil. Ein grobstolliges Profil - womöglich sogar mit Spikes für Fahrten durch Eis und Schnee - sorgt beim Radfahren für eine geringere Geschwindigkeit. Die Kraft, die Sie für das Erreichen einer bestimmten Geschwindigkeit aufbringen müssen, steigt mit der Dicke des Profils proportional an. Allerdings verbessert sich durch ein dickeres Profil auch die Griffigkeit des Reifens. Wer einen Reifen kaufen möchte, sollte also auf das Profil achten. Es gibt übrigens auch Rennrad-Reifen mit einem relativ grobstolligen Profil.

Pannensicherheit

Viele Kunden, die einen Reifen kaufen möchten, legen erfahrungsgemäß besonders viel Wert auf Pannensicherheit - wer flickt schon gerne Reifen? Gerade in der Großstadt - wo viele Scherben auf dem Boden liegen - sind unplattbare Reifen uneingeschränkt empfehlenswert. Was vor einigen Jahren noch wie ein unseriöser Marketing-Gag klang, ist heute tatsächlich Wirklichkeit: Unplattbare Reifen verfügen über eine zusätzliche Schutzschicht, die verhindert, dass der Reifen kaputt geht.

Reifengröße und Kompatibilität

Dass nicht jedes Fahrradteil automatisch zu jedem Bike passt, ist allgemein bekannt. Und auch wenn Sie Fahrradreifen kaufen möchten, ist die Kompatibilität ein heikles Thema. Hin und wieder kann es vorkommen, dass Kunden aus Versehen einen nicht-kompatiblen Reifen erwerben. Als Faustregel sollten Sie sich merken: Die Breite Ihrer Felge muss zur Breite des Reifens passen. Bei den meisten Rädern für Erwachsene sind 28 Zoll bzw. 622 mm die Standardgröße. Sie finden die entsprechenden Angaben sowohl auf dem Mantel des Reifens als auch in der Produktbeschreibung.

Luftdruck und Lebensdauer

Unter Radfahrern herrscht Uneinigkeit darüber, welcher Luftdruck eigentlich der optimale ist. Ein zu geringer Reifendruck erhöht den Rollwiderstand. Beim optimalen Reifendruck gleicht der Reifen die Last des Fahrers aus. Der Reifen gibt unter der Last leicht nach und sorgt somit für einen hohen Komfort - bei geringem Rollwiderstand. Ein zu hoher Reifendruck macht Sie anfällig für Pannen durch spitze Steine und Kanten. Außerdem geht der Bodenkontakt leichter verloren als bei einem optimal aufgepumpten Reifen.

Ob Drahtreifen, Faltreifen oder Tubeless - im Endeffekt ist kein Reifen vor Verschleiß gefeit. Die übliche Laufleistung eines qualitativ hochwertigen Reifens beträgt zwischen 2.000 und 5.000 Kilometern. Allerdings können Sie selbst einiges dazu beitragen, dass Ihr Reifen möglichst lange intakt bleibt. Je weniger Sie "über Stock und Stein" rast, desto länger hält er. Auch ein rasanter Fahrstil mit häufigem Bremsen und Beschleunigen mindert die Lebensdauer. Negativ wirken sich außerdem Witterungseinflüsse wie Schnee und Regen aus. Wichtig zudem: Ein zu geringer Reifendruck führt zu kleinen Rissen in der Seitenwand.

Continental Reifen: Qualität aus Deutschland

Continental Reifen erfüllen die genannten Merkmale. Der Reifenhersteller aus dem niedersächsischen Hannover bietet Ihnen ein breites Spektrum an sportlich-soliden Radreifen für jedes Terrain - vom Downhill-MTB-Reifen bis zum Reifen für Urban Bikes oder Rennräder. Das Unternehmen darf sich guten Gewissens "Pionier" nennen. Denn: 1891 waren die Niedersachsen der erste Hersteller in Deutschland, der luftgefüllte Reifen für Fahrräder entwickelte und produzierte - die sogenannten Pneumatics.

In jedem Conti Reifen stecken somit mehr als 150 Jahre Entwicklungsgeschichte und Produktionserfahrung. Zur ureigenen Philosophie des Unternehmens gehört es, neue Anforderungen früh zu erkennen und in innovative Produkte zu übertragen. Das Ingenieursteam des deutschen Herstellers arbeitet ständig an Verbesserungen und lässt regelmäßig mit bahnbrechenden Patenten aufhorchen. Beispiele hierfür sind die ProTection Apex Technologie für MTB-Reifen - maximaler Schutz vor Durchstichen und Durchschlägen bei niedrigem Luftdruck - sowie die synthetische Hightechfaser Vectran, die in Rennradreifen als Pannenschutzeinlage fungiert.

Continental Reifen werden bis heute zum Großteil in Deutschland produziert. Im firmeneigenen Technologiezentrum im hessischen Korbach findet zudem die abschließende Prüfung der fertiggestellten Fahrradreifen unter den strengen Augen von geschulten Kontrolleuren statt.

Conti Reifenserien im Überblick

  • Grand Prix 5000: Maßstäbe im Rennradsport
  • Trail King: Für Enduro- und All-Mountain-Fahrer
  • Terra Speed: Für Cross- und Gravel-Sport
  • CONTACT: Pannensicherer Reifen für Touren- und Trekkingrad-Fahrer

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