Unplattbare Fahrradreifen im Test: Alles über Schwalbe und Alternativen

Den Begriff Schwalbe assoziieren viele mit Fahrradreifen wie Papiertaschentücher mit Tempo. Tatsächlich ist der Reifenhersteller für Fahrräder, Scooter und neuerdings auch Rollstühle nicht nur Europa-Marktführer und eine der bekanntesten Reifenmarken hierzulande. Schwalbe ist vielmehr zum Synonym für Fahrradreifen schlechthin geworden.

Das Unternehmen von Bohle konnte im Jahr 2011 einen Umsatz von 140 Millionen Euro erwirtschaften, an weiterem Wachstum mangelt es nicht. In Tests fahren Schwalbe-Reifen mit schöner Regelmäßigkeit Bestnoten ein, Innovationen wie Pannenschutz und Schlauchlos-Versionen prägen die Marktpositionierung.

Hier finden Sie aktuelle Fahrradreifen von Schwalbe. Die Auswahl basiert auf Tests und Kundenmeinungen. Wir arbeiten unabhängig und neutral. Wenn Sie auf ein verlinktes Shop-Angebot klicken, unterstützen Sie uns dabei. Wir erhalten dann ggf. eine Vergütung.

Was macht einen Fahrradreifen pannensicher?

Pannensichere Reifen sind heute im Radsport und auch im Freizeitbereich weit verbreitet. Eine kleine Nadel oder Schraube kann einen regulären Schlauch des Fahrrads zerstören, wenn er durch den Mantel sticht. Bei pannensicheren Fahrradreifen ist das anders, sie sind besonders langlebige und stabile Fahrradreifen.

Ermöglichen tut das eine angepasste, härtere Gummimischung und eine verstärkte Karkasse*. Ein gutes Beispiel sind die unplattbaren Reifen von Schwalbe. Der Marathon Plus ist ein Reifen mit Pannenschutzgürtel unter dem Profil (SmartGuard), welcher fünf Millimeter dick ist und Schutz gegen Glasscherben oder kleine Nägel bietet.

*Die Karkasse ist das tragende Gerüst in allen Luftreifen, welches sich unter der Gummischicht befindet.

Schwalbe hat sich die Marke auf die Bezeichnung "unplattbare Reifen" gesichert. Als unplattbar dürfen tatsächlich nur die Reifen des Herstellers Schwalbe bezeichnet werden, da dieser eine Marke für den Begriff eintragen lassen hat. Im Fahrradreifentest haben jedoch die Marathon Plus Reifen von Schwalbe auch besonders gut abgeschnitten. Die Marathon-Reihe von Schwalbe hat in den Test der Stiftung Warentest besonders gut abgeschnitten.

Die vier Modelle unserer Marathon Plus Familie sind weltweit die einzigen Reifen, die sich unplattbar® nennen dürfen. Das liegt an den einzigartigen Pannenschutzsystemen „SmartGuard“ und „Smart DualGuard“. Darüber hinaus überzeugen sie durch eine hohe Lebensdauer, dynamisches Rollverhalten und viele weitere Vorteile.

Vorteile und Nachteile von unplattbaren Reifen

Wenn Sie sich für unplattbare Reifen entscheiden, müssen Sie sich weniger um Ihr Fahrrad kümmern, als es reguläre Radreifen erfordern. Für einige Situationen kann ein pannensicherer Reifen auch Nachteile mitbringen. Beispielsweise sorgt die härtere Gummimischung für Probleme bei hohen Geschwindigkeiten, da die Haftung auf der Straße schlechter wird. Zudem können Pannenschutz-Reifen keinen geringen Rollwiderstand erreichen, da die Karkasse verstärkt ist.

Soll ein Fahrradreifen pannensicher sein, ist der Preis etwas höher im Vergleich zu regulären Reifen ohne zusätzlichen Schutz. Für die Modelle des Marathon Plus müssen Sie dadurch mit etwa 25 Euro pro Reifen rechnen.

Technologien und Modelle von Schwalbe

Marathon Plus: Der "Unplattbare"

Aktuellstes Beispiel unter den Schwalbe-Technolgien ist der Marathon Plus, der das Know-How des pannengeschützten Sport-Reifens auf einen Tourenreifen überträgt. Dabei setzt Schwalbe auf den rundum laufenden Pannenschutzgürtel „Smart Guard“ mit einer 5 Millimeter dicken Kautschukschicht unter der Lauffläche. Gürtel und Reifendecke bringen zusammen eine fast einen Zentimeter dicke Schutzschicht auf die Straße.

Der für die Sasion 2014 neu aufgelegte Reifen mit der Bezeichnung „unplattbar“ ist vor Schäden durch eingefahrene Festkörper nicht mehr nur „beinahe“ (velojournal 3/2009), sondern absolut sicher. Überdies erhöhen „Anti-Aging-Seitenwände“ die Resistenz gegen Rissbildungen und schützen vor Alterung durch Überbelastung bei zu geringem Luftdruck.

Im MTB-Sortiment sorgen Modelle wie der Marathon Plus MTB mit denselben „Smart Guard“-Technologien für pannenfreies Fahren. Auf dem Mittelsteg rollt er leicht über feste Wege.

Der Pannenschutzgürtel der Marathon Plus Reifen ist weltweit einzigartig: Er ist besonders stark und wird aus hochelastischem Spezialkautschuk hergestellt. Selbst Heftzwecken können da nicht durchstechen.

Der Pannenschutzgürtel der Marathon Plus Reifen ist äußerst elastisch - die Voraussetzung für den unplattbar-Schutz und das dynamische Rollen. Naturkautschuk ist ein wertvoller Rohstoff. Um die Ressourcen zu schonen setzen wir in unseren unplattbar®-Schutzgürteln zu einem Teil recycelten Naturkautschuk ein.

Witterungseinflüsse und zu geringer Luftdruck können einen Fahrradreifen vorzeitig altern lassen. Deshalb haben wir eine Anti-Aging-Technologie entwickelt: Sie verhindert hässliche Rissbildungen an den Seitenwänden der Reifen. Zugleich machen der Marathon Plus und der Marathon Plus Tour mit ihrer Gummimischung ihrem Namen alle Ehre: Das ADDIX-Compound rollt Tausende Kilometer mit hervorragenden Fahreigenschaften und geringem Abrieb.

Durch den einzigartigen Pannenschutz ist das Gewicht der Marathon Plus-Reifen geringfügig höher - trotzdem sind die Rolleigenschaften exzellent.

Marathon Almotion: Schlauchlos-Pneu für Feierabendradler

Eine Entwicklungsstufe weiter ist der Marathon Almotion: Der Trekking-Reifen ist so konstruiert, dass er auf einen Schlauch komplett verzichten kann. Dabei umhüllt eine Karkassenkonstruktion „Dynamic Casing“ den Innenbereich, was zugleich einen klassischen Zielkonlikt lösen soll: einen Reifen mit bester Kombination aus Grip, Vorwärtsdrang und geringem Rollwiderstand zu konstruieren.

Durch den Wegfall von Reibung zwischen Schlauch und Mantel rollt dieser Schlauchlos-Pneu deutlich leichter, wiegt aber ein paar Gramm mehr als ohne Pannenschutz.

Weitere Schwalbe-Reifenmodelle

Spielt das Gewicht eine Rolle, lohnt der Blick auf den Marathon Deluxe: Der auch für schnelle E-Bikes zugelassene Reifen spart ein halbes Kilogramm bei gleichem Pannenschutz, zeigt aber, weil ohne Schulterstollen wie beim Mondial, „zu wenig Profil für wildes Querfeldein“ (Trekkingbike 4/2013). Leichten und leisen Lauf für Trekking- und Cityradler garantiert der „Silento“, für ausreichend Grip auf nassem und trockenem Asphalt bürgt der „Lugano“ aus dem sportlichen Schwalbe-Sortiment, und den Racing Ralph notiert die Tour (11/2011) als „Top-Allrounder“ mit gutem Kurvengrip, der allerdings für Pannenschutz mit etwas mehr Druck gefahren werden sollte.

Nobby Nic: Fahrradreifen mit Wettkampfambitionen

Den Nobby Nic legt Schwalbe als echten Wettkampfreifen in der Kategorie Offroad auf. Nach Tugenden wie hohem Grip, geringem Abrollwiderstand und Abriebfestigkeit ist der speziell für extremes Gelände entwickelte Reifen aus der Evo-Linie trotz seiner drei Gummimischungen („Triple Compound“) sehr leicht.

Hier reduziert die Schwalbe-typische Pannenschutztechnologie „Snakeskin“ mit einem sehr leichten Gewebe den Reifen vor Kontakt mit scharfkantigen Festkörpern, die sich bei Wettkampfreifen schnell in die Seitenwand bohren. Der All(g)rounder punktet mit seiner Leistungsbreite für jede Art von Gelände und gehört zu den erfolgreichsten MTB-Fahrradreifen auf dem europäischen Markt.

Eine ähnliche Zugnummer ist der Black Shark für das Tourensegment. Durch die Anordnung der Blocks ist er auf eine längere Aufstandsfläche angepasst, Schwalbe nennt den Drahtreifen mit relativ engmaschiger 50 EPI-Karkasse „bissig und aggressiv“, die bikesport (11-12/2006) empfiehlt ihn als "Kauftipp Tourer".

Schwalbe One: Rennreifen für Sportfahrer

Besonders stolz bei Schwalbe ist man auf den "One" aus dem Road-Sortiment für Sportfahrer. Der „schnellste und zugleich zuverlässigste Wettkampfreifen“ von Schwalbe wird in einem separaten Werk gefertigt.

Ice Spiker: Spike-Reifen für Winterfahrer

Die Kategorie Spike-Reifen sind das Auffälligste am Schwalbe-Sortiment. Unter den vier verschiedenen Spike-Modellen Ice Spiker, Ice Spiker Pro, Winter und Marathon Winter werden Käufer fündig, die „leichter, griffiger und schneller“ auf eisglatter Straße unterwegs sein wollen.

Beim Marathon Winter soll ein Mindestdruck den Spike-Grip erhöhen, Maximaldruck hingegen soll die Laufgeräusche auf der Straße reduzieren. Mit den Stahlstift-Reifen können nicht nur Eisradler, sondern auch normale Tourenradler das Fahren auf Schnee und Eisdecken mit gutem Grip kombinieren.

In Tests überzeugte er mit gutem Bremsverhalten auf Eis, die Metalldornen „entschärfen jede spiegelglatte Fläche“ (aktivRadfahren 4/2011). Auf nacktem Asphalt soll der Kurvenhalt und Bremsweg nicht beeinträchtigt sein - ein ansonsten typischer Nachteil von Spike-Reifen, die dort in der Regel das Gegenteil bewirken.

E-Bike Reifen von Schwalbe

Ein Plattfuß an einem E-Bike ist besonders ärgerlich, weil die Reparatur meist aufwendiger ist. Als Antwort auf diese Herausforderung hat Schwalbe den Marathon E-Plus mit Smart DualGuard entwickelt: ein Reifen, dessen unplattbar®-Pannenschutztechnologie konsequent auf die spezifischen Anforderungen von E-Bikes abgestimmt ist.

Gut zu wissen: Auch alle anderen Marathon Plus-Reifen erfüllen die hohen Anforderungen, die an einen Reifen für E-Bikes gestellt werden. Das gilt nicht nur für E-Bikes mit einer Trittunterstützung bis 25 km/h.

Mit der Ausnahme von einigen Größen beim MARATHON PLUS sind der MARATHON PLUS, der MARATHON E-PLUS, der MARATHON PLUS TOUR sowie der MARATHON PLUS MTB mit dem europäischen Prüfzeichen ECE-R75 für schnelle E-Bikes bis 50 km/h zertifiziert.

E-Bikes sind durch ihr Gewicht und die höheren Durchschnittsgeschwindigkeiten besonders starken Belastungen ausgesetzt. Deshalb haben wir den Marathon E-Plus entwickelt. E-Bikes sind nicht nur auf der Geraden schneller, sondern insbesondere auch in Kurven. Deshalb soll ein E-Bike Reifen immer ein besonders griffiger Reifen sein. Das höhere Gesamtgewicht verlangt einen möglichst robusten, etwas breiteren Reifen.

Größere Belastungen des Reifens durch höhere Geschwindigkeit und höheres Gesamtgewicht machen den Pannenschutz enorm wichtig. Für schnelle E-Bikes - S-Pedelecs mit Zulassung, Versicherung und Trittunterstützung auch über 25 km/h - ist eine spezielle Freigabe der Bereifung notwendig.

Gravel Reifen: Die Besonderheiten

Die Welt der Gravel-Bikes ist lebendig und im ständigen Wandel. Gravel-Racing mit superschnellen, aerodynamisch optimierten Bikes ist längst keine Seltenheit mehr. Trends aus dem Road-Segment finden hier immer öfter Anwendung. Am anderen Ende der Gravel-Bike-Kategorie rücken die Bikes dem Mountainbike immer mehr auf den Pelz: Federgabeln, absenkbare Sattelstützen und Mullet-Antrieb sind fast schon alltäglich.

Es ist also klar: Gravel ist nicht gleich Gravel, und das gilt auch für die Reifen. Unterschiedliche Einsatzzwecke, Untergründe und Vorlieben machen die Anforderungen an Gravel-Reifen so divers, dass ein herkömmlicher Reifenvergleichstest, mit einem einzigen Testsieger an der Spitze, nicht zielführend wäre.

Gravel-Reifen sind einzigartig. Sie gehören weder zur Welt der Mountainbike-Walzen noch zu den klassischen Rennrad-Pneus. Sie bewegen sich irgendwo dazwischen, erfüllen spezielle Anforderungen und haben ihre eigenen, charakteristischen Merkmale.

Wichtige Faktoren bei der Wahl des Gravel-Reifens sind:

  • Traktion
  • Bremsweg
  • Rollwiderstand
  • Pannenschutz

Gravel ist tubeless, Schläuche haben am Gravel nichts mehr zu suchen. Tubeless und breite Reifen erlauben geringere Drücke, ermöglichen mehr Komfort, Traktion, eine höhere Effizienz und besseren Pannenschutz. 28″ ist gesetzt - anfängliche Spielereien mit 650b-Reifen und groben MTB-Walzen sind mittlerweile nur noch vereinzelten Bikes mit 29″ gewichen.

Weitere Aspekte bei der Reifenwahl

Reifentypen

Die meisten Fahrradreifen sind sogenannte Drahtreifen. Der Schlauch ist hier nicht fest eingenäht, bei einem Platten muss man folglich nicht die komplette Einheit wechseln. Weiterhin vorteilhaft sind die einfache Montage und der simple Herstellungsprozess, wobei Letzterer die Kosten und damit die Preise drückt. Sprich: Drahtreifen sind relativ günstig. Angeboten indes werden Exemplare für alle möglichen Biketypen.

Sogenannte Faltreifen wiederum sind eine Sonderform des Drahtreifen. Sie lassen sich zu Transportzwecken zusammenfalten, sind etwas leichter als normale Drahtreifen und punktet häufig mit besseren Laufeigenschaften.

Bei einem Schlauchreifen sind Mantel und Schlauch fest vernäht. Sie bilden eine geschlossene Einheit, die sich nur auf speziellen Felgen mit flachem Felgenblatt montieren lässt.

Im MTB-Bereich wiederum gibt es spezielle Tubeless-Reifen. Hier muss ebenfalls kein Schlauch eingelegt werden - allerdings umfasst die Radeinheit neben Mantel und Schlauch zusätzlich das Laufrad.

Slickreifen schließlich verfügen über gar kein Profil. Das klingt gefährlich, ist es aber nicht. Denn zahlreiche Tests haben gezeigt, dass Reifen auf glatter und nasser Fahrbahn insbesondere dann gut haften, wenn kein Profil vorhanden ist. Der Grund: Je kleiner das Profil, desto größer die Kontaktfläche zwischen Reifen und Straße und desto besser die Haftung.

ETRTO-Norm

Die Abkürzung ETRTO steht für The European Tyre and Rim Organisation. Dabei gibt die erste Zahl die Reifenbreite an, während die zweite Zahl für den Innendurchmesser steht.

Reifenbreite

Die Reifenbreite in Millimetern ist ebenfalls ein Faktor, der in Test und Vergleich erwähnt werden sollte. Breitere Fahrradreifen bieten einen besseren Halt, erlauben jedoch kaum hohe Geschwindigkeiten. Schmalere Reifen haben eine kleinere Kontaktfläche zum Boden, dadurch fahren sie sich leichter und können mit weniger Aufwand höhere Geschwindigkeiten erreichen. Allerdings bieten sie auch weniger Stabilität.

Typen von Fahrradreifen
Reifentyp Eigenschaften Vorteile Nachteile
Drahtreifen Starre Drähte, mit Schlauch Günstig, einfache Montage Schwerer, schwieriger zu transportieren
Faltreifen Biegsame Drähte, mit oder ohne Schlauch Leichter, faltbar, bessere Laufeigenschaften Teurer als Drahtreifen
Tubeless Reifen Ohne Schlauch, spezielle Felge nötig Pannensicherer, geringerer Luftdruck möglich Aufwendige Montage, teure Spezialfelgen
Slickreifen Kein Profil Gute Haftung auf glatter Fahrbahn Weniger geeignet für unbefestigte Wege

Pannenschutz

Art und Dicke des Pannenschutzes sollten bei den Fahrradreifen unplattbar in jedem Fall in Vergleich und Test erwähnt werden. Ein drei Millimeter starker Pannenschutz hält naturgemäß weniger aus, als ein Reifen mit einem fünf Millimeter dicken Pannenschutz. Häufig bestehen diese aus einem Materialgemisch, beispielsweise Kautschuk und recyceltem Kunststoff.

Die Sicherheit beim Fahren hängt entscheidend davon ab, welchen Grip die Fahrradreifen unplattbar aufweisen. Ein guter Halt auf der Strecke ist nicht möglich, wenn der Grip fehlt.

Wo kaufen?

Wenn Fahrradreifen unplattbar gekauft werden sollen, stellt sich auch die Frage, wo sie erworben werden sollen. Direkt im Fachhandel vor Ort oder im Internet? Beide Varianten bieten verschiedene Vorzüge und Nachteile. Die Auswahl im Internet ist deutlich größer als im stationären Handel. Jedes erhältliche Modell kann online gefunden werden. Im Fachhandel kann eine direkte Beratung in Anspruch genommen werden. Online finden sich hingegen verschiedene Ratgeber.

Alternativen zu unplattbaren Reifen

Es dürfte spannend sein zu beobachten, welche Marktbedeutung solche Schwalbe-typischen Technologien für den Allwetterradler bei den normalen Tourenrädern künftig haben wird.

Neue Materialien bringen den „Clincher“ aber wieder zurück auf die Bühne. TOUR hat Wettkampfgummis beider Klassen getestet.

Der Hersteller Tannus hat z. B. mit dem Modell Airless einen Fahrradreifen auf den Markt gebracht, der ohne Luft fährt. Im Inneren des Reifens befindet sich ein von Tannus patentierter Polymerschaumstoff.

Eine weitere Möglichkeit ist die Nutzung eines „Zaubermittels“ wie PRO-F-I Reifen-Impfung. Auf Fahrradmessen werden luftgefüllte Fahrradreifen mit langen Nägeln durchstochen und dann in Wasser getaucht - nach ein paar wenigen Bläschen geschieht: nichts. Der Reifen wird nicht platt. Verantwortlich ist eine Dichtemulsion, die ins Ventil gefüllt wird.

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