Wenn der Herbst Einzug hält und der Winter nicht mehr weit ist, wird das Radfahren anspruchsvoller. Nasse Straßen, Laub, Schnee und Glätte erfordern spezielle Fahrradreifen, die dir nicht nur mehr Sicherheit bieten, sondern auch den Fahrkomfort erhöhen. In diesem Artikel zeigen wir dir anhand von Reifenmodellen verschiedener Marken, welche Möglichkeiten es gibt und gehen auf Vor- und Nachteile ein.
1. Schwalbe Marathon Winter Plus
Der Schwalbe Marathon Winter Plus ist die erste Wahl für eisige Straßen. Dieser Reifen ist mit Spikes ausgestattet und sorgt so für optimalen Halt, wenn Schnee und Eis die Wege unsicher machen. Er ist speziell für die extremen Bedingungen des Winters entwickelt und bietet dir höchste Sicherheit, auch bei Glätte. Diesen Reifen gibt es auch als Schwalbe Marathon Winter in einer etwas günstigeren Version mit einem reduzierten Pannenschutz.
Vorteile:
- Hervorragender Grip auf Eis und Schnee: Die Spikes beißen sich förmlich in die vereisten Straßen und sorgen für maximalen Halt.
- Pannensicherheit: Die „SmartGuard“-Schicht bietet dir zusätzlichen Schutz vor Durchstichen, was besonders im Winter ein Vorteil ist, wenn scharfe Gegenstände unter dem Schnee verborgen sein können.
- Langlebigkeit: Dieser Reifen ist auf hohe Haltbarkeit ausgelegt und wird dich durch viele Winter begleiten.
Nachteile:
- Rollwiderstand: Auf trockenen und asphaltierten Straßen rollt der Marathon Winter Plus etwas schwerfälliger.
- Geräuschentwicklung: Auf glatten Asphaltwegen ist das Fahren durch die Spikes lauter.
- Preis: Der Marathon Winter Plus ist im höheren Preissegment angesiedelt, was ihn zu einer Investition macht.
2. Schwalbe Marathon 365
Der Schwalbe Marathon 365 ist ein Ganzjahresreifen, der dich sowohl im Herbst als auch im Winter sicher durch die Jahreszeiten bringt. Dank des Lamellenprofils bietet er dir guten Halt auf nassen Straßen und in leichtem Schnee.
Vorteile:
- Ganzjahrestauglich: Du musst den Reifen nicht wechseln, da er für jede Jahreszeit geeignet ist - besonders für Herbst und Winter.
- Grip auf nassen Straßen: Das Profil sorgt für sicheren Halt, auch wenn die Straßen im Herbst rutschig werden.
- Pannenschutz: Die Schwalbe „Green Guard“-Technologie sorgt für guten Schutz vor Pannen.
Nachteile:
- Nicht für extremes Eis und Schnee geeignet: Ohne Spikes bietet dieser Reifen weniger Grip auf richtig vereisten Wegen.
- Kompromiss: Da der Reifen für das ganze Jahr ausgelegt ist, bietet er nicht die maximale Leistung im Winter, wie es spezialisierte Spikereifen tun.
3. Schwalbe Marathon Plus Tour
Der Schwalbe Marathon Plus Tour ist der Allrounder für lange Touren, der dir auch in der kalten Jahreszeit treu zur Seite steht. Mit seiner verstärkten „SmartGuard“-Schicht bietet er nicht nur optimalen Pannenschutz, sondern durch sein leicht grobes Profil auch ausreichend Grip auf nassen und matschigen Untergründen.
Vorteile:
- Hoher Pannenschutz: Dank der extra dicken Schutzschicht bist du bestens vor Platten geschützt.
- Grip auf nassen Wegen: Das leicht grobe Profil sorgt für guten Halt bei feuchten Bedingungen.
- Langlebigkeit: Der Marathon Plus Tour ist für Langstreckenfahrer und Vielfahrer ausgelegt, die einen zuverlässigen und haltbaren Reifen suchen.
Nachteile:
- Rollwiderstand: Durch die verstärkte Schutzschicht kann der Reifen auf trockenen Straßen etwas zäh rollen.
- Kein optimaler Winterreifen: Für richtig vereiste oder schneebedeckte Wege ist der Reifen nicht ideal, da er keine Spikes besitzt.
4. Schwalbe Smart Sam
Wenn du im Herbst und Winter nicht nur auf asphaltierten Wegen, sondern auch abseits der Straßen unterwegs bist, ist der Schwalbe Smart Sam eine gute Wahl. Er kombiniert ein grobes Profil für Offroad-Strecken mit ausreichendem Grip auf nassen und matschigen Wegen. Den Smart Sam gibt es auch in der Plus Version mit erhöhtem Pannenschutz.
Vorteile:
- Vielseitig einsetzbar: Egal ob auf Asphalt, im Matsch oder auf nassen Waldwegen - der Smart Sam bietet dir stets guten Grip.
- Profil: Das grobe Profil sorgt dafür, dass der Reifen sich auch in matschigen Untergründen gut festkrallt.
- Erschwinglich: Der Preis ist im Vergleich zu den Spikereifen moderat.
Nachteile:
- Geringe Pannensicherheit: Der Smart Sam hat eine dünne Außenwand und ist dadurch nicht besonders pannensicher. Es gibt ihn aber auch in der Plus Version mit erhöhtem Pannenschutz.
- Abnutzung auf Asphalt: Wenn du viel auf asphaltierten Straßen unterwegs bist, nutzt sich das grobe Profil schneller ab.
Weitere Mountainbike-Reifen im Test
Die Wahl des richtigen Mountainbike-Reifens entscheidet über Fahrspaß oder Frust auf dem Trail. Je nach Disziplin, Bike oder Vorliebe des Bikers gibt es eine Vielzahl von Mänteln, die auf die Felge montiert werden können. Die Reifen sollten je nach Einsatzbereich einen guten Rollwiderstand oder maximalen Grip liefern, pannensicher oder sehr leicht sein. So stellt zum Beispiel ein Enduro- oder All-Mountain-Biker im alpinen Gelände sicherlich andere Anforderungen an den Reifen als ein Cross Country Racer im Rennen.
Insgesamt wurden 18 Mountainbike-Mäntel ausgiebig getestet. Preislich lagen alle zwischen rund 20 und 60 Euro.
Schwalbe Hans Dampf
Vielseitig und bissig: Der Schwalbe Hans Dampf überzeugt mit starkem Grip und überraschend gutem Rollverhalten. Ideal für All-Mountain- und Enduro-Fans.
Der Schwalbe Hans Dampf bietet nahezu alles, was man sich von einem modernen MTB-Reifen für All-Mountain- oder Enduro-Touren wünscht. Auf anspruchsvollen oder feuchten Trails bietet er enormen Grip und vermittelt stets ein sicheres Fahrgefühl. Auch ist der Rollwiderstand erstaunlich gering für einen Mantel, der gerne im groben Gelände bewegt wird. Somit macht der Hans Dampf auch auf langen Touren und auf festen Untergründen Spaß.
Continental Kryptotal
Der Continental Kryptotal ist in einer speziellen Vorderrad- und Hinterrad-Version erhältlich. Der Kryptotal-Fr Trail Endurance und der Kryptotal-Re Downhill Soft bieten einen sehr guten Grip bei gleichzeitig guten Rolleigenschaften.
Die Reifenkombination macht auf dem Mountainbike einfach nur Spaß und vermittelt ein sicheres Fahrgefühl, sowohl auf schnellen Downhills als auch bei steilen Anstiegen.
Maxxis Aggressor Exo TR Dual
Der Maxxis Aggressor Exo TR Dual ist ein vielseitiger Mountainbike-Reifen mit Charakter. Der Mantel bietet gute Rolleigenschaften und guten Grip auf nahezu jedem Untergrund. Somit ist der Aggressor ein optimaler Allrounder für ausgedehnte All-Mountain-, aber auch für anspruchsvolle Enduro-Touren, der stets viel Spaß macht. Im Profil können sich jedoch kleine Steinchen festsetzen, die dem Biker im schlimmsten Fall um die Ohren geschleudert werden.
Tubeless-Systeme
Wie der Name schon sagt, wird bei einem Tubeless-System auf den bisher üblichen Schlauch verzichtet. Generell sind alle neueren Mountainbike-Felgen dafür ausgelegt, schlauchlos fahren zu können. Jedoch müssen diese bei Bedarf erst auf Tubeless umgerüstet werden.
Nicht nur, dass das Aufziehen der Reifen schwerer ist, das anschließende Aufpumpen kann einen sogar zur Verzweiflung bringen, sollte kein Kompressor zur Hand sein. Durch die teils großen Spalte zwischen Reifen und Felge entweicht die Luft beim Aufpumpen, mit einer normalen Handpumpe ist es dann mehr oder weniger unmöglich, die Reifen aufzupumpen.
Sind die Reifen aber erst mal montiert, bieten Tubeless-Reifen einige Vorteile, vor allem die erhöhte Pannensicherheit dank der Dichtmilch. Diese muss vor dem Aufpumpen in den Mantel gegossen werden, zum Teil über das Ventil. Die Dichtmilch verfestigt sich mit der Zeit und muss in regelmäßigen Abständen erneuert werden. Nur so kann die Dichtmilch ihrer Aufgabe nachkommen und kleine Beschädigungen im Mantel abdichten. Unter anderem werden so eingefahrene Dornen zuverlässig abgedichtet, die sonst den Schlauch zerstechen würden.
Ein weiterer großer Vorteil ist, dass man mit Tubeless einen niedrigeren Reifendruck fahren kann. Wo bei Schlauchreifen der Schlauch den Mantel gegen die Felgen drücken musste, wodurch ein höherer Druck notwendig war, drückt bei Schlauchlos-Reifen die Luft den Mantel direkt in die Felge.
Damit geht einher, dass Reibungen zwischen Mantel und Schlauch nicht mehr stattfinden, wodurch auch der Rollwiderstand reduziert wird. Tubeless ist letztlich also für Biker interessant, die viel fahren, den Mehraufwand bei Montage und Wartung nicht scheuen und die Vorteile der gehobenen Pannensicherheit und Traktion nutzen möchten.
Hin und wieder liest man, dass Tubeless eine deutliche Gewichtseinsparung mit sich bringt, da auf einen Schlauch verzichtet werden kann. Zwar spart man das Gewicht des Schlauchs, aber ein stabileres Felgenband, ein etwas schwereres Ventil und nicht zuletzt die notwendige Dichtmilch summieren sich auf.
Gerade im Mountainbike-Bereich muss pro Laufrad teilweise 100 Milliliter und mehr Dichtmilch verwendet werden. Muss nach einer gewissen Zeit die Milch erneuert werden, wird das Laufrad unter Umständen deutlich schwerer als mit Schlauch.
MTB-Reifen im Vergleich: Der Testaufbau
Welchen Einfluss nehmen Karkasse und Gummimischung auf das Verhalten eines Mountainbike-Reifens? Um das herauszufinden, wurden von den drei marktführenden Herstellern Continental, Maxxis und Schwalbe jeweils zwei Reifen-Kombis zum Test gebeten. Profil und Reifendimension sind dabei jeweils identisch, lediglich Karkasse und Reifenaufbau sowie die Gummimischung ändern sich. Herauskommen drei Allround- und drei Extrem-Kombis mit gänzlich unterschiedlichen Eigenschaften.
Von den drei Marktführern wurden dabei die gängigsten und vielseitigsten Profile für Trail- bis Enduro-E-MTBs ausgewählt. Von Maxxis die beiden Klassiker Assegai und Minion DHR II; von Schwalbe den Magic Mary und Big Betty; und vom deutschen Gummi-Riesen Continental aus der neuen Gravity-Serie die Allround-Kombi aus Kryptotal Fr (Front) und Re (Rear).
So wurden die Reifen getestet
Um die harten Fakten unter vergleichbaren Bedingungen abzuklopfen, wurden alle Reifen im Testlabor eines Reifenherstellers vermessen. Alle Tests wurden bei einem Reifendruck von 1,6 bar auf einheitlichen Felgen durchgeführt.
- Durchschlagtest: Ein 10,1-Kilo-Fallbeil saust auf den Reifen. Dabei wird die Fallhöhe so lange erhöht, bis dem Schlauch die Luft ausgeht. Je höher die Fallhöhe, desto besser der Durchschlagschutz.
- Durchstichtest: Ein Metalldorn dringt durch den Reifen. Einmal auf der Lauffläche und einmal an der Seitenwand. Dabei wird die maximale Kraft gemessen bis die Karkasse durchstoßen ist.
- Rollwiderstand: Auf einem Trommelprüfstand bei 30 km/h und einer Last von 50 Kilo ermittelt. Dieses Prozedere bildet den Rollwiderstand auf Asphalt und sehr harten Untergründen ab.
Die Ergebnisse: Was machen Karkasse und Gummimischung wirklich aus?
Gewicht
Augenscheinlichster Unterschied in den markeninternen Duellen: das Gewicht. Die Reifen der Allround-Kombis, also die jeweils leichten Varianten, wiegen als 29er gut 1000 Gramm, die schweren Pneus landen bei rund 1300 Gramm. Die leichte Continental-Kombi landet vorne, am schwersten fallen die dicken Maxxis-Schlappen aus.
Der Unterschied zwischen den leichten und schweren Kombinationen fällt an der Waage mit durchschnittlich 24 Prozent deutlich niedriger aus als beim Pannenschutz (50 Prozent).
Pannenschutz
Im Schnitt bieten die schweren Reifen-Kombinationen 50 Prozent mehr Durchschlagschutz als ihre leichten Pendants. Das erreichen die Pneus über stabilere Karkassen, also mehrere Gewebelagen übereinander und stichfeste Schutzschichten oder Gummieinlagen am Kern (Apex). Mehr Material = mehr Pannenschutz. Dadurch steigt auch das Gewicht.
Im Schnitt allerdings nur um 24 Prozent. Im Verhältnis zum Plus an Pannensicherheit sind die Pfunde also gut investiert. Das gilt vor allem für Continental, wo 80 Prozent mehr Durchschlagschutz nur 28 Prozent mehr Gewicht bedeuten. Die Kryptotal-Kombi bietet in der Trail-Variante den geringsten und in der DH-Variante den höchsten Pannenschutz aller getesteter Reifen.
Auf reichlich Pannenschutz sollte man besonders am Hinterrad achten, denn das Heck trifft meist mit weniger Bedacht und dafür umso mehr Schwung auf grobe Hindernisse, während das Vorderrad Hindernissen gezielter ausweichen kann. Am Vorderreifen macht sich höheres Gewicht noch deutlicher im Handling bemerkbar als am Heck. Lenkbewegungen und Spielereien auf dem Trail werden mit schwererem Vorderreifen träger.
Rollwiderstand
Die Extrem-Reifenkombinationen rollen im Schnitt um 49 Prozent zäher als die Allrounder. Den größten Anteil daran hat die weichere Gummimischung. Die weichen Stollen kleben förmlich am Boden. Wer auf effizientes Rollen Wert legt und weitere Strecken auf Asphalt oder harten Untergründen abspult, sollte zumindest am Hinterrad auf einen härteren Gummi setzen. Denn hier lasten rund 75 Prozent des Drucks, entsprechend hoch ist die Bremswirkung.
Der Rollwiderstand des Vorderreifens kostet deutlich weniger Energie. Auch eine steifere Karkasse erhöht den Rollwiderstand, da zusätzliche Walkarbeit anfällt. Dieser Einfluss ist bei den Testreifen aber geringer als der des Gummis, wie das Beispiel von Schwalbes Hinterreifen Big Betty zeigt. Die Gummimischung ist bei beiden Varianten identisch, die massivere Karkasse lässt den Wert nur leicht ansteigen. Maxxis setzt bei der Extrem-Kombi an Vorder- wie Hinterrad auf sehr weiches Gummi. Entsprechend hoch fällt der Rollwiderstand aus. Am schnellsten rollt die Light-Kombi von Continental.
Grip und Traktion
Neben dem Profil hat vor allem die Gummimischung Anteil am Kurvenhalt und der Traktion der Mountainbike-Reifen. Insbesondere auf harten Untergründen oder bei Nässe ist ein weicher Gummi deutlich spürbar griffiger, als die härtere Variante. Eine softe Mischung passt sich dem Boden besser an und verzahnt sich förmlich mit Hindernissen.
Besonders am Vorderrad erhöht das die Fahrsicherheit spürbar. Hinzu kommt: Mit dicker Karkasse sind niedrigere Luftdrücke möglich, ohne erhöhtes Pannenrisiko oder instabil sitzende Reifen. Das steigert den Grip noch weiter. Im Winter kommt ein weiterer Punkt hinzu: Weiche Reifen-Gummis sind kälteresistenter. Das heißt, sie bleiben bei niedrigeren Temperaturen geschmeidiger und bieten dann deutlich mehr Halt.
Verschleiß bei E-MTB-Reifen
Ein weicher Radiergummi rubbelt sich schnell ab. So ist es auch bei Reifen. Die Zauberworte Ultrasoft, Supersoft oder MaxxGrip versprechen zwar massig Traktion, doch die weichen Gummmi-Mischungen verschleißen auch deutlich schneller. Gerade für Vielfahrer am E-Bike ist das nicht optimal. Auch hier gilt: Das Hinterrad ist besonders betroffen, da deutlich verschleißintensiver! Hier sollte ein superweicher E-MTB-Reifen nur wohlüberlegt zum Einsatz kommen.
Die 10 besten Fahrradreifen für die Stadt
Fahrradreifen sind eines der wichtigsten Teile, um Sicherheit und Leistung auf jedem Gelände zu gewährleisten. Sie bieten den notwendigen Komfort und Grip, um mit vollem Vertrauen zu fahren, da sie der einzige Kontaktpunkt des Fahrrads mit dem Boden sind. Daher ist es entscheidend, unter den besten Fahrradreifen die passende Option auszuwählen, die deinen Bedürfnissen und den üblichen Einsatzbedingungen entspricht.
Um eine gute Entscheidung zu treffen, berücksichtige Faktoren wie den Raddurchmesser, der von dem in der Gabel deines Fahrrads verfügbaren Platz abhängt, sowie die Beschaffenheit des Geländes, auf dem du fährst. In einer Stadt, in der es häufig regnet oder der Asphalt das ganze Jahr über nass ist, eignen sich Reifen mit Stollen oder ausgeprägtem Profil. In trockenen Klimazonen hingegen bieten Slick-Reifen den notwendigen Grip, ohne zusätzlichen Widerstand hinzuzufügen.
Hier eine Liste der 10 besten Fahrradreifen für die Stadt:
- Chaoyang Mini Shark Reifen Schwarz
- Tannus New Slick 700×25 Hard Pannensicherer Reifen
- WTB Thickslick Flat Guard 700c Drahtreifen Schwarz
- Continental Gatorskin 700c Faltreifen Pannenschutz
- Continental Grand Prix 5000 Schwarz Creme
- Kenda Kadence Elite 700x28C Faltreifen Schwarz
- Vittoria Corsa N.EXT Reifen TLR Graphene 2.0 Schwarz
- Hutchinson Nitro 2 700c Drahtreifen Schwarz Beige
- Continental Grand Prix Faltreifen Pannenschutz
- Challenge Strada 25mm Schwarz Reifen Schwarz
Eine detaillierte Analyse dieser Reifen folgt im weiteren Verlauf des Artikels.
Maxxis Reifen: Karkassen und Gummimischungen
Maxxis bietet für das Mountainbike-Reifen-Portfolio vier unterschiedlich aufgebaute Karkassen für verschiedene Einsatzzwecke an. Für Trail- und Enduro-Biker sind vor allem EXO, EXO+ und Doubledown interessant, aber es gibt natürlich auch eine noch stabilere Downhill-Karkasse im Portfolio. Aus welcher Karkasse euer Reifen besteht, kann an der Seitenwand abgelesen werden.
Karkassen
- EXO: Die leichteste und flexibelste MTB-Karkasse, die aus einer einlagigen Karkassenkontruktion mit 120 TPI Gewebedichte besteht.
- EXO+: Unterscheidet sich von der EXO-Version anhand zweier Merkmale: Zum einen besteht das Karkassenmaterial aus einem gröberen 60-TPI-Gewebe, zum anderen befindet sich eine Butyleinlage über dem Reifenwulst.
- Doubledown: Es handelt sich um einen zweilagigen Karkassenaufbau mit 120 TPI Gewebedichte. Auch hier kommt zudem eine Butyleinlage in der Seitenwand zum Einsatz.
- Downhill Casing: Die robusteste Karkasse bei MAXXIS ist zweilagig aufgebaut, besteht jedoch aus gröberen 60-TPI-Gewebeschichten.
Gummimischungen
Bei MAXXIS werden im MTB-Segment Einfachmischungen (SuperTacky und MPC), Zweifachmischungen (DualCompound) und die bekannten Dreifachgummimischungen (3C) eingesetzt. Letztere gibt es in drei Untervarianten: 3C MaxxSpeed, 3C MaxxTerra und 3C MaxxGrip.
- MPC: MAXXIS Performance Compound.
- Super Tacky: Die griffigste MAXXIS-Einfachmischung.
- DualCompound: Die Lauffläche des Reifens besteht aus zwei verschiedenen Gummimischungen, die - je nach Einsatzzweck - unterschiedlich angeordnet werden sowie eine andere Mixtur an Gummihärten aufweisen.
- 3C MaxxTerra: Soll gute Rolleigenschaften mit gutem Grip kombinieren und sich damit als die goldene Mitte für Trail-Einsätze herausstellen.
- 3C MaxxGrip: Bietet den höchsten Grip und die größten Dämpfungseigenschaften und damit die bestmögliche Abfahrts-Performance.
Bekannte Maxxis Reifenmodelle
ASSEGAI
Der ASSEGAI ist der Signature-Reifen von DH-Legende Greg Minnar und hat daher den Namen eines Jagdspeers eines südafrikanischen Volkes erhalten. Mit dem ASSEGAI seid ihr bei allen Bedingungen auf der sicheren Seite und erhaltet einen sehr guten Allrounder fürs Vorderrad. Seine Seitenstollen können sich tief in weiche Böden eingraben und knicken in Anliegern trotzdem erst spät weg.
HighRoller 3
Konzipiert ist er als Intermediate-Reifen für den Downhill- und Enduro-Einsatz. Durch die Größe und Abstände der Stollen bringt der Reifen vor allem bei feuchtem Untergrund viel Grip und eine gute Selbstreinigung mit und übertrifft in diesen Bedingungen den ASSEGAI.
Minion DHF
Seine Bezeichnung DHF ergibt sich aus der Zusammensetzung von „Downhill“ (DH) und „Front”. Dem Namen nach ist er also der Spezialist fürs Vorderrad. Er eignet sich jedoch auch sehr gut am Hinterrad, sowohl am Trail- als auch am Enduro-Bike.
Minion DHR II
MAXXIS beschreibt den Minion DHR II treffenderweise als „Do-it-all-and-everywhere Gravity-Reifen“, bei dem übrigens weder der Einsatzzweck noch die Position am Vorder- oder Hinterrad in Stein gemeißelt ist.
DISSECTOR
Der DISSECTOR ist relativ schnell rollender Reifen für harte, trockene Untergründe, wie z. B. im Bikepark. Sein niedriger Rollwiderstand unterstreicht seine Fähigkeiten für genau diesen Einsatzzweck. Auf den für den DISSECTOR vorgesehenen harten Untergründen vermittelt er besonders in Anliegern eine sehr gute Kontrolle, da die Stollen viel Druck abkönnen, ohne abzuknicken.
Shorty
Der Shorty der zweiten Generation ist MAXXIS Spezialist für lose Bodenbedingungen - egal ob für winterlich-nasse oder sehr staubige Bedingungen. Durch die gute Selbstreinigung ist die Traktion auch bei nassen und matschigen Bedingungen gleichbleibend.
Wird der Untergrund jedoch steinig oder sehr hart, neigen die langen Seitenstollen trotz der zusätzlichen Verstärkung zum Abknicken und vermitteln so ein etwas schwammiges Fahrgefühl.
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