Auf der Suche nach dem optimalen Setup für schlauchlose Reifen (Tubeless) hat das Roadbike Magazin (Ausgabe 02/2021) verschiedene Tubeless Easy Reifen und Dichtmittel getestet. Auch am Rennrad werden Tubeless-Setups immer beliebter, denn das Fahren ohne Schlauch bringt Vorteile wie geringeren Rollwiderstand, mehr Komfort und besseren Grip.
Schwalbe Pro One TLE: Testsieger mit herausragendem Pannenschutz
Der Schwalbe Pro One TLE wurde speziell für die Anwendung ohne Schlauch entwickelt. Die Souplesse Karkassen-Konstruktion integriert die Tubeless Easy-Technologie auf fortschrittlichste Weise. Damit fährt sich der Reifen nicht nur extrem geschmeidig und komfortabel, sondern ist auch enorm pannensicher. Der speziell entwickelte V-Guard schützt den Schwalbe Pro One TLE zuverlässig vor Schnitten und Stichen und ist gleichzeitig extrem leicht.
Auch im Labor- und Praxistest des Roadbike Magazins konnte der Schwalbe Pro One TLE auf ganzer Linie überzeugen. Kein anderer Reifen im Test zeigte sich in Sachen Pannenschutz und Rollwiderstand so souverän. Zudem begeisterte der Schwalbe Pro One TLE mit dem geringsten Gewicht im Testfeld und erhielt das Urteil „überragend“.
Im Direktvergleich punktete der Schwalbe Pro One TLE in Sachen Gewicht, Pannenschutz und Rollwiderstand auf ganzer Linie. Für die beste Performance auf der Straße ist die Kombination aus Tubeless Easy Reifen und Dichtmilch unabdingbar. Schwalbe Doc Blue Professional holte sich den Testsieg im Roadbike Magazin.
Schwalbe Rick XC Pro: Ein Reifen für trockene Verhältnisse
Als Schwalbe den Rick XC Pro vorgestellt hatte, war großes Interesse geweckt. Die Montage war sehr einfach und ließ sich mit der Hand erledigen. Das Abrollverhalten und die Traktion waren sehr gut.
Was sofort auffiel, ist wie schnell diese Reifen sind. Das ist vor allem auf trockenem und leicht feuchtem Untergrund deutlich spürbar. Und auch auf Asphalt rollt der Rick XC sehr gut, wenn auch recht laut. Vor allem beim Devils Trail im Harz konnten die Rick XC ihre guten Rolleigenschaften ausspielen.
Die Rick XC Pro wurden zusammen mit Mathias Flückiger entwickelt und sollen noch mehr Geschwindigkeit und Performance auf Wettbewerbs-XC Kursen liefern. Die Addix Speedgrip Mischung ist laut Schwalbe sehr gut im Rollverhalten, Grip und in der Haltbarkeit. So tendierte er manchmal zum Ausbrechen auf trockenem Gravel oder Gestein, aber die Seitenstollen fingen das aber wieder auf.
Überraschenderweise ist er bei feuchtem Untergrund, Erde, Feldweg, Wiese oder Sand, gar nicht so rutschig, wie erwartet. Im Gegenteil, er macht das eigentlich ganz gut. Bei richtigem Matsch fängt er dann aber an zu rutschen und zu schlingern. Der Rick XC Pro ist ein Reifen für bevorzugt trockenes Gelände. Im Sommer ist er daher durchaus eine gute Wahl für alle, die es schneller haben möchten. Auf Asphalt ist er schnell und sicher.
Bei der Pannenanfälligkeit braucht der Rick XC sich aber nicht zu verstecken. Er hatte in den 1.300 km keine einzige Panne. Auch hält er den Luftdruck gut und ich musste nur einmal etwas nachpumpen.
Der Schwalbe Rick XC Pro kostet laut Hersteller 69 Euro UVP. Es gibt ihn in 2,25″ und 2,4″ Breite.
Schwalbe G-One Allround: Der Alleskönner für Gravel-Enthusiasten
Schwalbe und G-One sind wahrscheinlich den meisten Gravel-Bros ein Begriff, und so wollen die Reifen-Profis mit dem G-One Allround in jeder Hinsicht abräumen: Geschwindigkeit, Traktion und Compliance. Mit der G-One Reifen-Familie hat Schwalbe die perfekten Reifen für jeden Gravel-Enthusiasten geschaffen. Keine anderen Reifen sind so häufig an Neu-Bikes verbaut wie die Pneus aus NRW.
Allround durch und durch, so besticht der Schwalbe G-One Allround in jeder Situation. Durch das gleichmäßige Profil und die runde Bauform fährt er sich besonders agil und einfach, es braucht keine Eingewöhnungszeit, und das Bike fühlt sich direkt auf den ersten Metern richtig an. Dieses Gefühl überträgt sich auch auf Schotterpisten und Hardpack.
Dank des für einen Allrounder sehr guten Rollwiderstands von 15,4 W ist der Reifen recht effizient und lässt sich schnell auf Touren bringen. So kann der Reifen vor allem auf Asphalt, Hardpack und Schotter glänzen. Hier bietet der G-One auch bei Nässe viel Sicherheit, doch sobald es auf Trails und Waldboden geht, kommt der Reifen an seine Grenzen. Wer sich öfter in diesem Terrain aufhält, greift besser zum Schwalbe G-One Ultrabite.
Was den Pannenschutz angeht, kämpft der Allround allerdings über sein Gewicht und ist durchweg überdurchschnittlich geschützt. Ideal für klassisches Gravel, entspannte Ausfahrten und auch zum Pendeln ist der Reifen richtig gut geeignet.
Schwalbe Karkassen: Ein Überblick
Bei Schwalbe erfolgt die Benennung der Karkassen relativ gut nachvollziehbar. Hier wird mehr oder weniger der Einsatzzweck hinter die Bezeichnung „Super” gehängt. Die fünf Karkassen Super Race, Super Ground, Super Trail, Super Gravity und Super Downhill bieten ein großes Spektrum von leichten, schnell rollenden Karkassen bis hin zu robusten, mehrlagigen Konstruktionen für härteste Einsätze.
- Super Race: Der Fokus liegt auf niedrigem Rollwiderstand und geringem Gewicht.
- Super Ground: Diese Karkasse möchte Pannenschutz und ein gutes Rollverhalten vereinbaren.
- Super Trail: Sie setzt zusätzlich noch auf eine Gummieinlage an der Seitenwand, die als Durchschlagschutz dient und dem Reifen insgesamt mehr Stabilität verleiht.
- Super Gravity: In Sachen Pannenschutz spielt sie ganz vorne mit.
- Super Downhill: Sie bietet auch bei niedrigen Luftdrücken noch ausreichend Schutz bieten sollten.
Schwalbe Radialreifen: Revolutionäre Konstruktion für mehr Grip
Neu bei Schwalbe sind die sogenannten Radialreifen, bei denen die Karkassenfäden in einem wesentlich stumpferen Winkel nahe 90° verlaufen statt der normalerweise üblichen 45° von Diagonalreifen. Schwalbe verspricht gravierende Vorteile: Durch die punktuelle Verformbarkeit sollen die Pneus mehr Grip, mehr Dämpfung, mehr Sicherheit und satte 30 % mehr Auflagefläche bei gleichem Druck liefern.
Es gibt jedoch auch einen Nachteil, den Schwalbe sogar selbst eingesteht: Reifen mit Radialkarkasse weisen - bedingt durch ihre Verformungsfreudigkeit - einen höheren Rollwiderstand auf. Laut Schwalbe klappt das, ohne dass die Vorteile der Radialkarkasse dabei verloren gehen.
Wegen der guten Verformbarkeit stellt sich das Gefühl ein, als würde der Reifen Hindernisse nicht nur überrollen, sondern geradezu umschlingen. Aktuell gibt es Radialreifen nur in zwei der fünf Karkassenbauweisen: als Trail Pro und Gravity Pro.
Schwalbe betont, dass die Radialkarkasse zwar die namensgebende Konstruktionsweise mit anderen Karkassenfädenwinkeln nutzt, doch die Anzahl der Karkassenlagen bzw. die Materialstärke unverändert ist. Damit soll weiterhin ein gutes Pannenschutzniveau erzielt werden.
Allerdings zeigt auch der mit Luftbefüllung durchgeführte Durchschlagversuch beim Radialreifen ein etwas schlechteres Ergebnis. Damit liegt die Schlussfolgerung nahe, dass die Vorteile der Radialkarkasse mit einem etwas geringeren Pannenschutz einhergehen und man gegebenenfalls zur nächst stabileren Karkasse greifen sollte, wenn hoher Pannenschutz die oberste Priorität ist.
Schwalbe Gummimischungen: ADDIX im Detail
Schwalbe hat für das Mountainbike-Segment vier unterschiedliche Gummimischungen entwickelt. Aus welcher dieser Mischungen ein Reifen aufgebaut ist, erkennt man bei Schwalbe nicht nur am Schriftzug an der Reifenflanke, sondern darüber hinaus auch auf der Lauffläche durch einen farbigen Streifen.
- ADDIX Speed: Schwalbes schnelle XC-Race-Mischung, deren Hauptaugenmerk auf der Verringerung des Rollwiderstands liegt.
- ADDIX Speedgrip: Schwalbes Universal-Compound, der die umfangreichste Einsatzbandbreite der Schwalbe-Gummimischungen bedient.
- ADDIX Soft: Dieser Compound soll gegenüber ADDIX Speedgrip ein gutes Plus an Dämpfung und Grip liefern, ohne dass der Rollwiderstand durch die Decke geht.
- ADDIX Ultra Soft: Ganz klar als kompromisslose Gummimischung für maximale Kontrolle bergab konzipiert.
Schwalbe Reifenmodelle im Überblick
- Albert: Sein geschlossenes Profil soll damit vor allem auf härteren Böden gut performen und zudem die besten Rolleigenschaften unter den Radialreifen liefern.
- Hans Dampf: Als Allrounder für All Mountain und Enduro konzipiert, soll der Hans Dampf sowohl bergab als auch bergauf punkten.
- Tacky Chan: Schwalbe vermarktet den Tacky Chan als ihren schnellsten Downhill-Reifen, der sowohl am Vorder- als auch am Hinterrad gut funktionieren soll.
- Big Betty: Der Big Betty ist ein echter Klassiker im Schwalbe Portfolio, der schon in den 90er-Jahren auftauchte und nun wieder voll zurück auf dem Trail ist.
- Magic Mary: Der Magic Mary ist als Allrounder für den Gravity-Einsatz am Vorderrad konzipiert.
Empfehlenswerte Fahrradreifen mit Pannenschutz im Produktvergleich
Reifen mit integriertem Pannenschutz sind eine clevere Wahl: Eine spezielle Lage zwischen Mantel und Schlauch wehrt Scherben und andere spitze Objekte zuverlässig ab.
- Schwalbe Marathon PLUS 14 Draht Reflex: Überzeugt durch Haltbarkeit und geringen Rollwiderstand dank SmartGuard-Einlage.
- Continental Ride Tour: Bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, geeignet für Mountainbikes, Citybikes und Tourenräder.
- Schwalbe G-One Allround Performance Faltreifen: Tubeless-kompatibel, leicht und mit guter Pannensicherheit.
Kaufberatung: Was muss ich beim Kauf von Fahrradreifen beachten?
Neben der richtigen Reifengröße und dem passenden Profil gibt es weitere Eigenschaften, die ein guter Fahrradreifen aufweisen sollte:
- Größe: Angegeben in ETRTO, Zoll oder Millimeter.
- Reifenbreite: Beeinflusst Fahrverhalten, Komfort und Haftung.
- Reifenprofil: Je nach Untergrund (Straße, Gelände) wählen.
- Reifentyp: Drahtreifen, Faltreifen oder Tubeless-Reifen.
- Ventilart: Auto-Ventil, Presta-Ventil oder Dunlop-Ventil.
- Maximaler Luftdruck: Beachten Sie die Herstellerangaben.
- Pannenschutz: Eingebaute Schutzschichten reduzieren das Pannenrisiko.
Reifengrößen und -typen im Detail
Bei Fahrradreifen lassen sich in der Regel vier verschiedene Größenbezeichnungen aufzählen:
- ETRTO: Europäische Reifen- und Felgennormgröße (Breite und Innendurchmesser in Millimeter).
- Zoll: Veraltete Größenbezeichnung, gibt den Außendurchmesser an.
- Französische Bezeichnung in Millimeter: Gibt den Außendurchmesser und die Reifenbreite an.
- Englische Bezeichnung in Zoll: Gibt den Außendurchmesser, die Reifenhöhe und -breite in Zoll an.
In der Regel lassen sich folgende Arten von Fahrradreifen unterscheiden:
- Drahtreifen: Starre Drähte in der Kante, günstiger, aber schwerer.
- Faltreifen: Biegsame Kevlar-Drähte, leichter und einfacher zu transportieren.
- Tubeless Reifen: Werden ohne Schlauch gefahren, bieten Vorteile bei Pannensicherheit und Komfort.
Wann sollte man einen Fahrradreifen wechseln?
Ein Wechsel des Fahrradreifens steht generell dann an, wenn er entweder beschädigt oder stark abgenutzt ist. Spätestens wenn auf der Lauffläche bereits die Pannenschutzeinlage durchscheint, sollte der Reifen gewechselt werden.
Überprüfen Sie möglichst einmal im Monat Ihren Reifendruck mit einem Manometer, da ein zu geringer Luftdruck den Verschleiß am Reifen stark erhöhen kann. Daneben kommt es beim Wechsel der Fahrradreifen auch auf die saisonalen Bedingungen an.
Tipps zur Luftdruckkontrolle
Für den idealen Luftdruck kommt es laut dem ADAC neben dem Fahrradtypen auf viele verschiedene Faktoren an, wie zum Beispiel die Reifengröße, das Gewicht der aufsitzenden Person und den Untergrund, auf dem man fährt. Ein guter Indikator ist vor allem die Herstellerangabe - an diese sollten Sie sich möglichst halten.
Anleitung zum Fahrradreifenwechsel
Benötigte Gegenstände: einen Reifenheber, Flickzeug oder einen neuen Schlauch, eine Luftpumpe und ggf. einen Eimer Wasser und Seife.
- Zunächst lassen Sie die restliche Luft aus dem Reifen, indem Sie das Ventil öffnen.
- Nun nehmen Sie im besten Fall einen Reifenheber zur Hand und versuchen, einen Reifenwulst über den Felgenrand zu hebeln.
- Anschließend ziehen Sie den Schlauch heraus.
- Nun geht es auf Spurensuche: Überprüfen Sie den Schlauch und den Reifen auf Löcher oder Einkerbungen.
- Wenn das Loch relativ klein ist, können Sie es mit einem Fahrradflickset reparieren.
Schwalbe Marathon GT 365: Der Ganzjahresreifen
Der Marathon 365 bringt dich zuverlässig und schnell von A nach B. Mit der Green-Guard-Version besitzt er auch einen erhöhten Pannenschutz, welcher gut zu funktionieren scheint. Bester Grip verspricht auch die Addix-4-Season Gummimischung.
Mein persönlicher, bester Aspekt ist der Reflex-Streifen auf der Reifenseite. Mein Streckenprofil erstreckt sich von geteerten Straßen, über Waldautobahnen, Schotterpisten, Feldwegen bis hin zu schmalen Wanderpfaden. Bei all den Wegen trifft man immer wieder auf Scherben, spitze Steine, Dornen o. Ä. Der Marathon hat allem Stand gehalten ohne einen einzigen Platten.
Im Vergleich zu Crossreifen war ich sehr positiv vom Grip auf Asphalt überrascht. In Kurven fühlt man sich auch bei Nässe sehr sicher. Auf Schotterstraßen oder Waldwegen bietet er auch sehr sicheres Fahrgefühl. Die einzige Schwäche, die mir aufgefallen ist, war das fahren in tiefen, losen Schotter.
Contra: hohes Gewicht, da auch für E-Bikes und Pedelecs geeignet, bei Sand, tiefen Matsch oder Schotter suboptimal. Preis-Leistung stimmt.
Fahrradreifen im Test: Allrounder für City, Trekking und Gravel
In diesem Test finden Sie ausgesprochene Allroundreifen, die am City-, Trekking-, Fitnessrad, Randonneur und Gravelbike eine mehr oder weniger gute Figur machen. Vertreten sind herkömmliche Trekking-, aber auch Gravelreifen. Bei den Marken finden sich Modelle von Continental und Schwalbe, die im deutschsprachigen Markt den Ton angeben.
Damit ein Reifen bestmöglich mit allen Ansprüchen und Bedingungen zurecht kommt, ist immer ein Kompromiss nötig. Um Ihnen daher den bestmöglichen Überblick zu verschaffen, haben wir einen Praxis- und Prüfstandtest durchgeführt. Dabei erfolgt der Praxistest auf zahlreichen Testfahrten im Alltag, beim Pendeln und Wochenendtouren.
Beim Tausch der Reifen sollten auch gleich die Schläuche mitgewechselt werden, denn sie unterliegen ebenfalls einem Verschleiß. Wer dann etwa auf leichte Modelle setzt, spart teils ordentlich Gewicht und senkt leicht den Rollwiderstand bei einem nur geringen Preisaufschlag. Zudem sollte man einen Blick auf die verschiedenen Materialien Butyl, Latex und TPU werfen.
Tubeless? Im City- und Trekkingbereich findet man das Tubeless-System noch immer sehr selten. Allerdings muss die Dichtmilch alle 4 bis 6 Monate nachgefüllt werden. Im Test sind nur die Gravelreifen für Tubeless freigegeben, können aber bei Bedarf jederzeit auch mit Schlauch gefahren werden.
Da die Hersteller beim Luftdruck eher auf Nummer sicher gehen, empfehlen wir, sich eher am Minimalwert zu orientieren. Wer schwerer ist oder viel Gepäck mitschleppt, sollte den Druck aber noch leicht erhöhen.
Beim Montageverhalten montieren wir alle Reifen auf verschiedene Laufräder und achten im Detail auf den Kraftaufwand, die Notwendigkeit eines Reifenhebers und wie schnell sich die Reifen richtig im Felgenbett setzen. Das Handling der meist starren Trekkingmodelle ist hingegen umständlicher und benötigt oft die Hilfe von Reifenhebern.
| Reifentyp | Modell | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Trekkingreifen | Michelin CityStreet | Sehr guter Schutz |
| Trekkingreifen | Schwalbe Marathon E-Plus | Hervorragender Schutz |
| Gravelreifen | Teravail | Überzeugender Schutz |
| Gravelreifen | Schwalbe | Überzeugender Schutz |
Am Ende zeigt die echten Fahrqualitäten nur der Praxistest. Dazu wurden die Testmodelle auf Fahreindruck, Laufgeräusche, Komfort, Dämpfungsverhalten und Traktion überprüft.
Für die Fahrdynamik besonders wichtig ist ein geringes Gewicht. Schließlich muss der Reifen nach jedem Ampelstopp oder einer Kurve wieder in Fahrt gebracht werden. Durch die Bank fallen die Gewichte bei den Gravelreifen deutlich geringer aus. Rene Herse, Schwalbe G-One, Specialized und vor allem Bontrager tun sich hier besonders hervor, was in der Praxis auch deutlich spürbar ist.
Zubehör für Fahrradreifen
- Felgenband: Hochwertige Felgenbänder reduzieren schon ab Werk das Pannenrisiko.
- Flickzeug: Für Butylschläuche hat sich Flickzeug von TipTop stehts bewährt.
- Lochschnüffler: Haucht der Reifen die Luft nur langsam aus, ist das Loch teils schwer zu finden.
- Luftdruckprüfer: Beste Performance gibt’s nur mit dem richtigen Luftdruck.
- Montagefluid: Wenn störrisch aufzuziehende Reifen nicht in ihre Endposition springen wollen, hilft Schwalbe EasyFit.
- Reifenheber: Intelligente Reifenheber wie der Maxalami NoodLever können mehr: Er hebelt nicht nur, sondern hat auch eine clevere De- und Montagefunktion.
- Schlauch: Ist der Schaden an Tubelessreifen oder Schlauch zu groß, hilft oft nur ein Ersatzschlauch.
- Silicon-Politur: Gepflegte Reifenflanken sehen besser aus und lassen Dreck nur schwer anhaften.
- Standpumpe für die Werkstatt: Die große Standpumpe ist ideal für Werkstatt, Garage und Auto und macht das Aufpumpen zum Kinderspiel.
- Talkum-Puder: Wer mit Schlauch fährt, sollte die Reifen-Innenwand wie auch den Schlauch mit Talkum benetzen.
- Tubeless-Dichtmilch: Sie steht bei Tubeless-Systemen für den bekannten Selbstheilungseffekt während der Fahrt.
- Tubeless-Werkzeug: Für Tubeless-Systeme benötigt man spezielles Reparaturwerkzeug.
Schwalbe Marathon Plus vs. Marathon Plus Tour
Marathon Plus ist ein vielseitiger Fahrradreifen, der für den Einsatz auf Straßen, Radwegen und leichtem Gelände entwickelt wurde. Er zeichnet sich durch seinen herausragenden Pannenschutz aus, der durch die patentierte SmartGuard-Technologie gewährleistet wird.
Marathon Plus Tour ist ebenfalls ein erstklassiger Fahrradreifen von Schwalbe. Im Vergleich zum Marathon Plus wurde er speziell für Touren- und Trekkingräder entwickelt. Er bietet nicht nur einen hervorragenden Pannenschutz, sondern auch einen erhöhten Komfort und eine bessere Traktion auf unterschiedlichen Oberflächen.
Der Hauptunterschied liegt im Profildesign und der spezifischen Verwendung. Der Marathon Plus verfügt über ein glatteres Profil, das auf Asphalt eine geringere Reibung und einen niedrigeren Rollwiderstand bietet. Der Marathon Plus Tour hingegen besitzt ein griffigeres Profil mit tieferen Rillen und zusätzlichen Lamellen.
Sowohl der Marathon Plus als auch der Marathon Plus Tour sind erstklassige Fahrradreifen von Schwalbe mit ausgezeichnetem Pannenschutz und hoher Langlebigkeit.
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