Für Ihr Bike können Sie im Handel viele verschiedene Fahrradständer als Fahrradzubehör kaufen, um das Fahrrad sicher abstellen zu können. Neben verschiedenen Marken, Größen, Materialien und Farben gibt es aber auch 3 verschiedene Grundarten, die sich voneinander unterscheiden und auch ihre Vor- und Nachteile mit sich bringen. Die 3 verschiedenen Arten an Fahrradständern werden an unterschiedlichen Stellen am Bike befestigt und haben jeweils ihre Besonderheiten.
Verschiedene Arten von Fahrradständern
Beim Auswählen eines Fahrradständers ist es wichtig, die Spezifikationen Ihres Fahrrads und Ihre Bedürfnisse zu berücksichtigen.
- Fahrradständer: Dies ist der allgemeine Begriff für eine Vorrichtung, die ein Fahrrad aufrecht hält, wenn es nicht in Gebrauch ist.
- Doppelter Fahrradständer: Ein doppelter Fahrradständer bietet im Vergleich zu einem einfachen Ständer zusätzliche Stabilität.
- Fahrradständer für Rennräder: Rennräder benötigen oft einen speziellen Ständer aufgrund ihres geringen Gewichts und einzigartigen Rahmen-Designs.
Die Wahl des richtigen Fahrradständers ist wesentlich, um Ihr Fahrrad sicher und stabil zu halten. Dabei spielt die Größe Ihres Fahrrads eine große Rolle. Fahrradständer sind in verschiedenen Größen erhältlich, passend zur Radgröße Ihres Fahrrads. Jede dieser Größen erfordert einen einzigartigen Ständer, der darauf ausgelegt ist, Ihr Fahrrad optimal zu unterstützen.
Spezifische Fahrradständergrößen
- Fahrradständer 12 Zoll: Diese Fahrradständer sind meistens für Kinderfahrräder konzipiert. Ein 12-Zoll-Fahrrad ist in der Regel für Kinder von etwa 2 bis 4 Jahren geeignet.
- Fahrradständer 14 Zoll: Diese sind für Fahrräder konzipiert, die etwas größer sind als die 12-Zoll-Variante, und sind in der Regel für Kinder von 3 bis 5 Jahren geeignet.
- Fahrradständer 16 Zoll: Diese Größe von Ständer ist für Fahrräder gedacht, die für Kinder von etwa 4 bis 6 Jahren geeignet sind.
- Fahrradständer 28 Zoll: Ein Fahrradständer dieser Größe ist für Erwachsenenfahrräder gedacht, oft Stadtfahrräder, Tourenräder oder Hybridfahrräder. Ein 28-Zoll-Fahrradständer ist in der Regel robuster, um das zusätzliche Gewicht dieser größeren Fahrräder tragen zu können.
- Trivio Fahrradständer/Ursus Fahrradständer: Dies sind Marken, die eine Reihe von Fahrradständern für verschiedene Fahrradtypen herstellen.
Bei der Wahl des richtigen Fahrradständers ist es wichtig zu überlegen, welcher Typ am besten zu Ihrem spezifischen Fahrrad und Ihren Bedürfnissen passt. Vergessen Sie nicht, dass ein guter Fahrradständer eine wertvolle Investition ist, die Ihr Fahrrad schützt und Ihnen das Leben erleichtert.
Die verschiedenen Arten im Detail
Seitenständer
Der Name deutet es schon an. Diese Ständerart wird seitlich am Bike montiert. Der Mittelbauständer (oft auch Seitenständer genannt) wird am häufigsten eingesetzt und kann an Fahrrädern ganz leicht nachgerüstet oder ausgetauscht werden. Die Montage ist denkbar einfach und kann auch von Laien durchgeführt werden, da diese Ständerart in der Regel nur mit einer Schraube am Fahrradrahmen befestigt wird.
Der Seitenfahrradständer wird meist am Mittelbau hinter dem Tretlager mit einer Adapterplatte oder Gegenplatte angeschraubt. Dieser Fahrradständer wird mit dem Fuß bzw. Schuh mit einer Bewegung nach unten hin ausgeklappt. Das Fahrrad steht dann leicht auf die Seite gekippt. Durch entsprechende Drehung des Lenkers bzw. des Vorderrades kann der Stand eines leicht beladenen Fahrrades gut ausgeglichen werden.
Im Normalfall hat ein Fahrrad von Haus aus einen bereits montierten Seitenständer, durch welchen das Rad schnell und einfach abgestellt werden kann. Fahrradständer sind bei fast allen neu gekauften Alltagsbikes vormontiert. Im Fahrradsegment ist bei Fahrrädern ab Werk zumeist bereits ein regulärer Standard-Seitenständer angebracht. Der Seitenständer beim Fahrrad wird auch Mittelbauständer genannt - so gut wie jedes Zweirad ist bereits von Haus aus damit ausgestattet.
Hinterbauständer
Der Name sagt es schon aus: Der Hinterbauständer wird an der unteren Rahmenstange (Kettenstrebe) des Hinterbaus am Bike montiert. Viele Fahrradrahmen bieten schon eine entsprechende Ausbuchtung (KS40 genannt) für die Aufnahme des Hinterbauständers. Diese Ständerart wird meist mit 2 Schrauben befestigt. Fehlt die KS40 Aufnahme am Rahmen, können Sie den Ständer auch mit einer Schelle montieren.
Der Hinterbauständer ist deutlich stabiler als ein Seitenständer und kann aufgrund seiner Position, hinten am Bike, deutlich mehr Gewicht durch Gepäck auf dem Gepäckträger tragen und wird so auch spielend mit hoher Zuladung fertig.
Zweibeinständer
Der sogenannte Zweibeinständer (auch Doppelständer genannt) ist in erster Linie für hohe Zuladung und sehr sicheren Stand des Bikes konzipiert. Diese Ständerart wird mittig, hinter dem Tretlager, unter dem Zweirad montiert. Wie der Name es schon andeutet, besitzt der Fahrradständer "2 Beine". Diese sorgen für einen sichereren Stand, da das Rad beim Abstellen nicht mehr auf einer Seite gekippt steht, sondern abgestellt weiterhin gerade steht, die beiden Beine das Gewicht gleichmäßig aufnehmen und so für einen sehr guten und sicheren Stand sorgen.
Außerdem hebt der mittig montierte Zweibeinständer beim Ausklappen das Vorderrad leicht an. Das Fahrrad wird also, wie ein Motorroller "hochgebockt". Da das Rad beim Abstellen nicht mehr zu einer Seite gekippt wird, sondern gerade steht, ist dieser Ständer optimal für Fahrräder mit Kindersitz am Fahrradlenker geeignet. Aber auch für sehr schweres Gepäck am Bike sind die Zweiradständer optimal geeignet.
Der kleine Nachteil ist, dass Sie das Fahrrad mit etwas mehr Kraftaufwand in die "Parkposition" bringen müssen und nicht wie bei den beiden anderen Ständerarten den Ständer bequem mit dem Fuß ausklappen können.
Zweibeinständer vs. Seitenständer
Wenn Ihr Fahrrad eine Montageplatte am Mittelbau besitzt oder sich diese nachrüsten lässt, können Sie frei entscheiden, ob Sie einen Zweibeinständer oder einen Seitenständer montieren. Für sportliche Räder wie Mountainbikes, Rennräder und Gravelbikes raten wir zu einem Seitenständer. Bei einem für den Sport genutzten Fahrrad ist das Gewicht von Bedeutung, denn je schwerer das Rad, umso mehr Kraft muss investiert werden, um es vorwärtszubewegen.
Nun mag man denken, dass ein paar Gramm mehr oder weniger nicht viel ausmachen, doch darf man nicht vergessen, dass sich das aufsummiert - und ein Zweibeinständer kann 400 bis 500 Gramm mehr auf die Waage bringen als ein Seitenständer. Zudem kann beim Mountainbiken im Gelände ein Zweibeinständer leichter beim Überfahren oder Überspringen von kleinen Felsbrocken, dicken Wurzeln oder herumliegenden Baumstämmen hängen bleiben und so einen Sturz verursachen, was natürlich die Verletzungsgefahr bei diesem ohnehin risikoreichen Sport erhöht.
Ein Seitenständer wiegt weniger und ist weniger risikobehaftet, da er weiter hinten am Fahrrad sitzt und nicht direkt am Schwerpunkt. So kann man einen Schlag am Hinterrad leichter abfangen als einen im Tretlagerbereich.
Der große Vorteil eines Zweibeinständers ist seine Stabilität - oder besser gesagt: Auf einem Zweibeinständer steht ein Fahrrad wesentlich stabiler als mit einem Seitenständer. Bei einem Seitenständer lehnt sich das Fahrrad gewissermaßen schräg gegen das Ständerbein und da hier nur ein kleiner Punkt am Boden das ganze Gewicht aufnehmen und ausbalancieren muss, kann das schon ein wenig wackelig werden. Bei einem Zweibeinständer hingegen wird das Rad zentral aufgebockt. Das Vorderrad hängt in der Luft, während das Hinterrad zusammen mit den beiden Ständerbeinen das Gewicht trägt.
Aufgrund dieses Stabilitätsvorteils eignet sich ein Zweibeinständer vor allem für schwere Citybikes und Trekkingräder sowie für in der Stadt genutzte E-Bikes und schwer beladene Reiseräder. Aber auch wenn Ihr Rad an sich relativ leicht sein sollte, kann es sinnvoll sein, einen Zweibeinständer zu verwenden. Haben Sie zum Beispiel einen Kindersitz montiert, kippt das Fahrrad bei Nutzung eines Seitenständers gerne um, weil es zum einen schwerer ist und zum anderen das zusätzliche Gewicht von weiter oben gegen den Auflagepunkt am Boden drückt.
Montageoptionen
An vielen Trekkingrädern und Citybikes ist hinter dem Tretlager eine Montageplatte integriert, an der sich entweder ein Zweibeinständer oder ein Seitenständer, Mittelbauständer genannt, anbringen lassen. Dabei wird eine Schraube von oben durch die Montageplatte am Rahmen geführt und in den Ständer geschraubt.
Befindet sich an Ihrem Fahrrad keine derartige Montageplatte, können Sie dennoch einen Mittelbauständer nutzen, falls an Ihrem Rad ausreichend Platz zwischen Tretlager und Hinterrad ist. Es gibt nämlich spezielle Gegenplatten, die auf den Kettenstreben aufliegen und an denen dann der Fahrradständer genauso festgeschraubt wird wie an einer im Rahmen integrierten Montageplatte.
Sehr beliebt zum Nachrüsten sind Hinterbauständer, die an der Kettenstrebe und manchmal auch zusätzlich an der Sitzstrebe befestigt werden. Letztere Methode verspricht einen stabileren Halt, da sich die Halterung nicht um beide Streben gleichzeitig drehen kann, was bei den Ein-Streben-Halterungen manchmal passiert, wenn die Schrauben nicht ganz fest sitzen. Auch hier kommt wieder eine Gegenplatte zum Einsatz, die aber standardmäßig im Lieferumfang enthalten ist. Sie wird an der Rückseite der Kettenstrebe angehalten und anschließend mit dem Seitenständer verschraubt.
Einige Hersteller bereiten ihre Fahrräder ab Werk auf die Befestigung eines Ständers vor, indem sie zwei Bohrlöcher an der Kettenstrebe anbringen. Diese Ständeraufnahmen werden als KSA 18 oder KSA 40 bezeichnet - abhängig vom Lochabstand der Bohrungen, der entsprechend 18 oder 40 Millimeter beträgt.
Eine weitere Möglichkeit, einen Fahrradständer zu montieren, ist die Achsbesfestigung. Dabei wird der Schnellspanner oder die Schraubachse durch das entsprechende Loch am Ständer geführt und wie gewohnt geschlossen beziehungsweise festgeschraubt.
Manchmal ist - vor allem bei Fullys mit Schreibenbremsen - keine der genannten Befestigungsarten möglich, etwa weil die Kettenstrebe zu klobig für einen Hinterbauständer mit Klemmmontage ist oder weil die Ständerbefestigung zu nah an der Bremsscheibe sitzen würde.
Alternativen zum klassischen Fahrradständer
Haben Sie in Ihrer Garage oder in Ihrem Keller viel Platz, können Sie einen Abstellständer nutzen. Solche Ständer sieht man oft vor Supermärkten oder Ladengeschäften. Sie funktionieren so, dass man einfach das Vorderrad hineinschiebt, dessen Reifen von zwei Metallstreben eingeklemmt wird, sodass das Fahrrad nicht umfallen kann. Diese Reihenfahrradständer gibt es in unterschiedlichen Ausführungen für die gewünschte Fahrradanzahl, sie eignen sich deshalb hervorragend für Familien und ihren Fuhrpark.
Wenn Sie keinen Platz im Keller oder in der Garage haben, können Sie einen Boden-Fahrradständer auch in der Einfahrt oder im Garten platzieren. Bedenken Sie aber, dass die Räder dann Wind und Wetter ausgesetzt sind.
Mit einem Ausstellständer können Sie zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Zum einen sind die schön designten Modelle perfekt, um Ihr Schmuckstück im Wohnbereich zu präsentieren. So können Sie sich jederzeit am Anblick der zweirädrigen Schönheit erfreuen und Besucher damit neidisch machen. Zum anderen sind Ausstellungsständer überdies für kleinere Wartungs- oder Reparaturarbeiten geeignet, da sie häufig das Fahrrad am Hinterrad fixieren und Letzteres vom Boden heben, sodass es sich frei drehen kann. Dadurch ist es möglich, etwa die Kette säubern und zu ölen oder die Schaltung einzustellen. Natürlich braucht man dazu eine ausreichend große Wohnung.
Sind Garage, Keller oder Wohnung nicht sonderlich groß? Oder haben Sie vor lauter Familienkrimskrams keinen Platz mehr? Wenn Sie ein Fahrrad aufrecht aufbewahren, also quasi auf dem Hinterrad stehend, benötigt es natürlich viel weniger Platz am Boden. Wenn Sie es erhöht direkt an der Wand aufhängen, ist der Platz am Boden ohnehin egal. Das geschieht beispielsweise mit einer an der Wand montierten Schiene, auf der das Bike abgestellt wird, das wiederum von einem am Rahmen eingehängten Haken daran gehindert wird, von der Schiene zu fallen.
Wer auf eine ästhetische Präsentation Wert legt, dem empfehlen wir einen Wandhalter, auf dem der Fahrradrahmen - meist am Oberrohr - aufliegt. Das reicht aus für eine stabile Lage. Ähnlich unauffällig sind Wandhalter, bei denen eines der Pedale eingehängt wird. Das Fahrrad kippt dabei leicht von der Wand weg, bis die Reifen an die Wand stoßen und es so stabilisieren.
Fahrradständer Test: Wichtige Aspekte
Damit das Fahrrad einen sicheren Stand hat, sollte die Standfläche in einem perfekten Winkel zum Untergrund stehen. Der ausgeklappte Ständer sollte von unten so beschaffen sein, dass vorhandene Schrägen exakt waagerecht sind. Je größer die Standfläche ist, umso schlechter sinkt und bohrt sich die Ständerspitze in den Boden.
Ist das Fahrrad mit Fahrradtaschen beladen oder der Untergrund weich, kann es durchaus vorkommen, dass sich die Spitze in den Boden drückt und das Velo den festen und stabilen Halt verliert und möglicherweise umkippt. Neben der Standfläche ist die Ständerlänge für ein stabiles Abstellen wichtig. Der Neigungswinkel vom Fahrrad ist darüber entscheidend, wie stabil es steht und bei welcher Krafteinwirkung es umfallen kann. Da sich die meisten Fahrräder nach dem Aufstellen über die Lenkerachse drehen, darf der Ständer nicht zu kurz sein. Wind und leichtes Anstupsen dürfen dem Fahrrad nichts ausmachen.
Viele Fahrradständer kann man in der Länge kürzen, es empfiehlt sich jedoch ein Modell zu suchen, dass man mittels Ein- und Auszug in der Länge variieren kann. Leiert der Ständer einmal aus, kann man hier nachjustieren ohne erneut zu investieren. Einfache Seitenständer lassen sich mit einer Metallsäge auf die richtige Länge bringen. Vor dem Sägen immer den Fahrradständer Test machen um zu sehen ob dieser wirklich gekürzt werden muss. Entfernt man hier zu viel Material, wird der Fahrradständer unbrauchbar.
Cube Fahrradständer: Besonderheiten
Jeder Fahrradtyp hat spezifische Anforderungen an den Fahrradständer, abhängig von Gewicht, Rahmengeometrie und Einsatzbereich. Daher ist es nicht nur wichtig den Fahrradtyp, sondern auch das genaue Modell zu kennen, um den richtigen Fahrradständer zu finden.
Auch Cube bietet eine Vielzahl von verschiedenen Fahrradtypen an, darunter:
- Mountainbikes (Fully, Hardtail etc.)
- Rennräder
- City- und Trekkingbikes
- E-Bikes
- Kinderfahrräder
Wichtig: Auf den Produktseiten unserer Cube-Fahrradständer findest du eine Angabe darüber, mit welcher Schnittstelle von Cube die Ständer kompatibel sind. Diese Information ist unerlässlich, um eine Fehlauswahl zu vermeiden und die bestmögliche Kompatibilität sicherzustellen. Indem du dein Cube-Fahrrad-Modell kennst, kannst du sicherstellen, dass der ausgewählte Ständer genau zu deinem Cube-Bike passt.
Kompatibilität mit dem Rahmen
Überprüfe die Montagemöglichkeiten deines Cube-Bikes. Viele Modelle bieten spezielle Montagepunkte für Ständer. Damit du den passenden Fahrradständer für dein Fahrrad findest, ist es besonders wichtig, zwischen den verschiedenen Schnittstellen zu unterscheiden, die Cube verwendet:
- Easy-Mount-Schnittstelle: Diese Schnittstelle verwendet typischerweise eine Schraube zur Befestigung des Ständers direkt am Rahmen. Sie ist speziell für eine schnelle und einfache Montage konzipiert.
- Flat-Mount-Schnittstelle: Im Gegensatz dazu nutzt die Flat-Mount-Schnittstelle zwei Schrauben. Diese Art der Montage findet sich häufig bei modernen Rennrädern und einigen neueren Mountainbike-Modellen. Sie bietet eine flache, unauffällige Anbindung des Ständers an den Rahmen.
- Universalständer: Falls dein Cube-Bike keine der spezifischen Schnittstellen wie Easy Mount oder Flat Mount bietet oder du eine flexiblere Lösung bevorzugst, kann ein Universalständer die passende Wahl sein. Diese Ständer lassen sich meist durch Klemmmechanismen oder verstellbare Halterungen an verschiedenen Stellen des Rahmens anbringen, ohne auf vorbereitete Montagepunkte angewiesen zu sein.
Wichtig: Diese Schnittstellen sind entscheidend, damit dein neuer Ständer mit deinem Cube-Rad kompatibel ist. Stelle also sicher, dass du vor dem Kauf herausgefunden hast, welche Schnittstelle dein Fahrrad hat.
Die spezielle Bezeichnung Easy-Mount- und Flat-Mount-Schnittstelle zu den entsprechenden Ständern gibt es nur bei Cube-Bikes. Um sicher zu gehen, dass auch ein Ständer einer anderen Marke auf die Schnittstelle passt, muss unbedingt auf die Anzahl der Schrauben und den Lochabstand geachtet werden. Diese müssen zueinander kompatibel sein, damit der Ständer auf das Fahrrad passt.
Laufradgröße
Neben der Schnittstelle ist auch die Größe der Laufräder deines Cube Bikes entscheidend für die Wahl des richtigen Fahrradständers. Cube-Modelle gibt es in allen gängigen Radgrößen:
- 26 Zoll: Häufig bei älteren Mountainbike-Modellen anzutreffen.
- 27,5 Zoll (650B): Eine gängige Größe bei neueren Mountainbikes, die eine gute Balance zwischen Geschwindigkeit und Manövrierbarkeit bietet.
- 28 Zoll: Typisch für Gravel Bike und Rennrad
- 29 Zoll: Beliebt bei neueren Mountainbike- und Trekkingmodellen für eine verbesserte Überrollfähigkeit und Geschwindigkeit.
Versichere dich, dass der Ständer mit der Laufradgröße deines Bikes kompatibel ist. Einige Ständer sind verstellbar und können an unterschiedliche Radgrößen angepasst werden, was sie besonders vielseitig macht.
Gewichtsbelastung
Es ist entscheidend, dass der Fahrradständer das Gewicht deines Bikes sowie zusätzliches Gepäck tragen kann. Überprüfe daher die maximale Belastbarkeit des Ständers, um sicherzustellen, dass er den Anforderungen deines Fahrrads entspricht.
Weitere Aspekte
- Zollangabe des Fahrrads (24″ - 29″ Zoll)
- Längenverstellbar oder nicht
- Max. Belastbarkeit (meist max.
Diese Art wird an er Kettenstrebe oder an der Aufnahme der Hinterachse (Ausfallende) montiert. Hinterbauständer KSA 40 mm mit größerem Lochabstand. Diese Art von Ständer wird seitlich am Bike montiert. Mit einer Schraube wird dieser meist am Mittelbau des Bikes befestigt. Er ist unauffällig und unkomompliziert. Größtenteils sind Stadträder, Trekkingbikes oder Kinderräder mit dieser Art ausgestattet. Dieser Ständer wird unterhalb des Tretlagers bzw. im Bereich des Kurbelsystems befestigt. Gerade bei hoher Zuladung oder bei Fahrrädern mit Körben bietet ein Doppelständer mehr Stabilität. Ist der Ständer ausgeklappt, neigt sich das Bike nach hinten. Kompatibilität der jeweiligen Marken bzw.
Bikes sind mittlerweile mit den unterschiedlichsten Rahmen ausgestattet und die Kompatibilität kann nicht nur am Baujahr oder an der Marke festgestellt werden. Befinden sich an der Unterseite der Kettenstrebe zwei Gewindebohrungen, dann kannst du durch Messen, den Schraubenabstand feststellen und sichergehen, ob du einen KSA 40 mm oder 18 mm benötigst.
Eine weitere Möglichkeit das Fahrrad abzustellen, z. B. in der Garage sind Abstellständer. Ein Fahrradlift oder Ausstellungsständer garantiert das sichere Abstellen des Fahrrads. Die meisten Fahrradständer lassen sich mit ein paar Handgriffen ganz einfach montieren. Mit 2 Schrauben und einem Innensechskantschlüssel wird der Ständer an der Kettenstrebe fixiert. Bei Cube Easy Mount System ist es nur eine Schraube, die befestigt werden muss.
FAQ
Kann ich einen Fahrradständer am Carbonrahmen montieren?
Solange am Rahmen Vorbohrungen bzw. Gewinde vorhanden sind, kannst du unter Einhaltung des korrekten Drehmoments einen Ständer anbringen, ansonsten nicht. Der Alurahmen des Fahrradständers kann verkanten oder nicht plan auf dem Carbonrahmen aufliegen und dadurch das Carbon beschädigen. Außerdem sind Carbonrahmen zur Gewichtseinsparung gedacht - also lieber Finger weg.
Eignet sich ein Seitenständer auch für ein Kinderfahrrad?
Ja! Beim Kinderfahrrad sollte in erster Linie auf die Laufradgröße geachtet werden.
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