Fahrradträger im Test: Sicherer Transport für Ihr Fahrrad

Fahrradträger für die Anhängerkupplung bieten eine komfortable Möglichkeit, E-Bikes und andere Fahrräder zu transportieren. Dabei müssen sie vor allem sicher und praktisch sein.

In unserem Test haben wir die Fahrradträger für die Anhängerkupplung auf ihre Handhabung und Sicherheit untersucht. Im Kapitel "Aufbau und Gebrauch" prüften wir die Verständlichkeit der Anleitungen sowie Verarbeitung und Konzept der einzelnen Träger. Im Fokus standen jedoch vor allem die Montage, die Beladung der Träger sowie die Befestigung der Räder.

Auch die Qualität der Diebstahlsicherung und der Heckklappenzugang bei beladenem Träger flossen in die Bewertung ein. Die Fahrversuche bestanden aus Slalomparcours und doppeltem Spurwechsel bei 60 km/h - beides sollte abruptes Ausweichen simulieren.

Hinzu kamen Vollbremsungen aus 100 km/h sowie Tests auf der Rüttelstrecke, um Fahrten auf unwegsamen Strecken wie Feldwegen nachzustellen. Dabei waren auf den Trägern Fahrräder von Centurion und Excelsior in verschiedenen Kombinationen mit einem Gesamtgewicht je nach Zuladungsmaximum zwischen 43,1 und 54,7 kg befestigt.

Die Fahrversuche müssen aus Gründen der Sicherheit mit mindestens 45 Punkten bestanden werden. Andernfalls erhält der Fahrradträger ein "nicht empfehlenswert".

Testergebnisse: Fahrradträger unter 300 Euro

Norauto E-Fit 100-2

Der E-Fit 100-2 sticht im Test seine Mitstreiter alle aus - mit gutem Grund. Das Konzept ist stimmig, die Montage sehr einfach. Über einen fest am Spannmechanismus verbauten Gabelschlüssel lässt sich der Radträger gut am Kugelkopf fixieren.

Bei der Befestigung überzeugt er mit langen Kunststoffschlaufen mit einem Felgenschutz aus Gummi. Nur die Ratschenfunktion vermisst man hier. Bei den Fahrversuchen zeigt er beim Bremsen leichte, aber normale Aufstellbewegungen. Das Ausweichen meistert er souverän.

Nur auf der Schlechtwegestrecke wackeln die Räder an der Befestigung der Vorderreifen etwas zu stark. Der Träger in sich bleibt aber stabil auf der AHK.

  • Preis (UVP): 250 Euro
  • Eigengewicht: 18,2 kg
  • Zuladung: 60 kg
  • Anzahl Fahrräder: 2
  • Stärken: Lange Schlaufen mit Felgenschutz, Greifarme gummiert, einfache Montage
  • Schwächen: Drehgriffe an den Haltearmen etwas rutschig, viel Bewegung der Räder auf der Schlechtwegestrecke

XLC Beluga

Der XLC Beluga landet mit 126 Punkten im mittleren empfehlenswerten Bereich. Bei den Fahrversuchen zeigte er etwas größere Aufstellbewegungen bei der Vollbremsung. Beim Ausweichen stellten wir eine minimale horizontale Bewegung auf dem Kugelkopf fest.

Doch weder Räder noch Testwagen wurden hierdurch beschädigt. Im Kapitel Aufbau und Gebrauch zeigte sich, dass die Stellschraube für die Fixierung auf der AHK mit einem Inbus festgezogen werden muss. Dies macht die Montage etwas beschwerlicher.

Dafür verfügt er über ordentliche Schlaufen aus Kunststoff zur Befestigung der Räder.

  • Preis (UVP): 289 Euro, Kaufpreis: 208,99 Euro
  • Eigengewicht: 14,6 kg
  • Zuladung: 60 kg
  • Anzahl Fahrräder: 2
  • Stärken: Gute Schlaufen aus Kunststoff, ordentliche Performance bei den Fahrversuchen
  • Schwächen: Schienen relativ kurz, Fixierung auf der AHK etwas beschwerlich

Bullwing SR 11

Der Bullwing SR 11 landet mit nur einem Punkt Unterschied zum XLC auf dem dritten Platz. Der Feststellmechanismus funktioniert gut und leichtgängig und ermöglicht eine problemlose Montage auf der AHK.

Die Schienen sind ausziehbar, die Schlaufen verstellbar, was eine flexible Befestigung der Räder erlaubt. Auch positiv fallen das geringe Packmaß und ein Bügel zum besseren Abstellen auf.

Die Greifarme sind glatt und deshalb beim Befestigen nicht so handlich wie die anderer Träger. Die Schlaufen aus Webstoff und dazugehöriger Metallschnalle fallen bereits bei der Montage auf und zeigen bei den Fahrversuchen Schwächen, da sie sich nach dem Spurwechsel lösen.

Auch der Träger bewegt sich etwas auf der AHK.

  • Preis (UVP): 289,95 Euro, Kaufpreis: 289,95 Euro
  • Eigengewicht: 17 kg
  • Zuladung: 60 kg
  • Anzahl Fahrräder: 2
  • Stärken: Flexible Befestigung dank verstellbarer Schienen und Schlaufen, geringes Packmaß
  • Schwächen: Bewegung beim Aufstellen, Nachjustieren nötig, obwohl er bei der Montage festsaß, Schlaufen aus Webstoff lösen sich

Green Valley Discovery 2

Der Radträger war leider beim Transport beschädigt worden. Eines der Rücklichter brach dabei aus der Halterung. Doch der Verkäufer lieferte schnell und problemlos ein Ersatzteil.

Zur Montage: Der Discovery 2 lässt sich gut auf dem Kugelkopf befestigen, die Räder haben in den in die Schienen. Punktabzug bei der Verarbeitung bekommt der Träger für die Schlaufen aus Webstoff, die nicht fest am Träger verbaut sind und somit verloren gehen können.

Bei den Fahrversuchen performt er beim Bremsen gut, beim Ausweichen gibt es Punktabzug: Es lösen sich nicht nur zwei Schlaufen unten an den Rädern, sondern auch die Halterungen oben.

  • Preis (UVP): 299 Euro, Kaufpreis: 289,99 Euro
  • Eigengewicht: k.A.
  • Zuladung: 60 kg
  • Anzahl Fahrräder: 2
  • Stärken: Gummierte Greifarme, einfache Montage
  • Schwächen: Schlaufen lösen sich, Greifarme könnten stabiler sein

Eufab Crow Plus

Der Eufab Crow Plus landet auf dem fünften Platz. Bei der Montage und Befestigung sind bei diesem Träger ein paar Dinge zu beanstanden.

Die Greifarme verfügen nicht über Griffe, sondern wie bei den Schlaufen unten handelt es sich um Webstoff. Zudem ist der Schienenabstand geringer als bei besser bewerteten Trägern im Test. Auch die Einstellung des Spannhebels auf den Kugelkopf ist etwas beschwerlich und funktioniert über eine Schraube mit Kontermutter.

Werkzeug hierfür liefert Eufab nicht mit. Bei der Vollbremsung macht der Träger einen sauberen Job, beim Ausweichtest lösen sich sowohl oben am Greifarm als auch unten die Schlaufen und der Träger bewegt sich auch etwas auf dem Kugelkopf.

  • Preis (UVP): 259,99 Euro, Kaufpreis: 259,99 Euro
  • Eigengewicht: 14,5 kg
  • Zuladung: 50 kg
  • Anzahl Fahrräder: 2
  • Stärken: Stabil bei der Vollbremsung, leichte Montage am Kugelkopf
  • Schwächen: Aufwändiges Einstellen des Spannhebels, Schienenabstand gering, Schlaufen und Haltegriffe müssten stabiler sein

Menabo Merak

Der Menabo Merak verfügt über eine simple, aber effektive Fixierung am Kugelkopf mittels einer riesigen Schraube. Ob diese auf lange Sicht gut standhalten wird, lässt sich nicht sagen.

Jedoch tut sie in den Fahrversuchen, was sie soll und hält den Träger stabiler als manch Vorplatzierter auf der AHK. Doch wie bei anderen Trägern auch sind die Halterungen nicht sehr stabil.

Die Greifarme sind simpel, aber immerhin gummiert. Die Schlaufen werden nur durch eine Plastiköse gezogen und man tut sich schwer damit, sie ordentlich festzuziehen. Die Schienen sind lang genug, doch man hätte mehr Stabilität, wenn sie etwas tiefer geformt wären.

Der Schienenabstand ist so gering, dass es nötig ist, zwischen den Rädern zu polstern.

  • Preis (UVP): 264 Euro, Kaufpreis: 159,99 Euro
  • Eigengewicht: 9,6 kg
  • Zuladung: 45 kg
  • Anzahl Fahrräder: 2
  • Stärken: Super Sitz auf der AHK, gummierte Greifarme
  • Schwächen: Schienen zu nah beieinander, Schlaufen aus Plastik nicht am Träger befestigt

Apex 58000

Der Apex landet mit einem "bedingt empfehlenswert" auf dem letzten Platz. Der Grund: Der Träger wird in Einzelteilen geliefert, die Teile teils gefährlich scharfkantig.

Der Aufbau dauert circa 30 Minuten, hierzu wird kein Werkzeug mitgeliefert. Die Radschienen liegen etwas zu dicht beieinander, dafür sind die Greifarme gut gummiert.

Die Einstellung für den Spannhebel ist schwierig zu händeln: Man muss sich herantasten und dabei den Radträger immer wieder absetzen. Bei den Fahrversuchen zeigt der Träger vor allem beim Ausweichen eine viel zu große Bewegung am Kugelkopf.

Beim Rütteltest neigt sich der U-förmige Haltegriff mehrmals viel zu nah Richtung Auto.

  • Preis (UVP): 389 Euro, Kaufpreis: 278 Euro
  • Eigengewicht: 20 kg
  • Zuladung: 60kg
  • Anzahl Fahrräder: 2
  • Stärken: Greifarme gut gummiert, stabil bei der Vollbremsung
  • Schwächen: In Einzelteilen geliefert, Schienen zu nah beieinander

Testergebnisse: Fahrradträger ab 300 Euro

Norauto E-Fit 200-2

Der Norauto E-Fit 200-2 überzeugte im Test am meisten mit seiner Flexibilität, was die Fahrradanbringung angeht - der Haltegriff ist sogar höhenverstellbar. Zudem punktet er mit seiner Stabilität.

Er lässt sich am Kugelkopf einfach festziehen und sitzt dann bombenfest bei allen Fahrversuchen. Er zeigt von allen Trägern die wenigste Bewegung. Die Schienen lassen eine Beladung mit Rädern mit langem Radstand zu, die Befestigungsschnallen sind lang genug und bieten zudem einen Gummischutz für die Felgen.

Zudem verfügt der Norauto über ein geringes Packmaß und ist gut tragbar.

  • Preis (UVP): 380 Euro, Kaufpreis: 300 Euro
  • Eigengewicht: 17,3 kg
  • Zuladung: 60 kg
  • Anzahl Fahrräder: 2
  • Stärken: Geringes Gewicht, gute Verarbeitung, sicheres Konzept
  • Schwächen: Schienenabstand könnte bei großen Rädern zum Problem werden

Atera Genio Pro Advanced

Von der verständlichen Bedienungsanleitung über einen anpassbaren Abklappmechanismus bis zur Befestigung zeigt der Atera Genio Pro Advanced durchweg seine Qualitäten. Einziges Manko im Handling sind die Griffe, die dem Nutzer Kraft beim Festzurren abverlangen.

Doch genauso stark halten die Räder auf dem Träger. Positiv: Nur wenn der Schlüssel steckt, lassen sich die Laschen lösen, die über eine stabile Ratschenfunktion angezogen werden.

Die Schienen sind zudem breit genug für 2,6-Zoll-Reifen. In den Fahrversuchen zeigt der Atera sich souverän und bleibt fest auf der Kupplung.

  • Preis (UVP): 898 Euro, Kaufpreis: 551 Euro
  • Eigengewicht: 21,4 kg
  • Zuladung: 60 kg
  • Anzahl Fahrräder: 2
  • Stärken: Platzangebot für die Räder, Ratschenfunktion, breite Schienen
  • Schwächen: Griffe brauchen Kraft, hohes Gewicht des Trägers

Oris Tracc

Der Oris Tracc ist in der Bauweise dem MFT sehr ähnlich. Er wird über das rechte Seitenteil nachgespannt und sitzt anschließend fest auf der Kupplung.

Er bietet Ratschen an den Schlaufen der Greifarme, die dem Prinzip vom Atera-Träger ähneln und gut funktionieren. Die E-MTBs saßen im Test sauber in den Schienen, die einen guten Seitenhalt bieten.

Auffällig: Der Stecker für die Beleuchtung war sehr schwergängig. Bei den Fahrversuchen gab es beim Oris Tracc außer leichten Aufstellbewegungen beim Bremsen nichts zu beanstanden.

  • Preis (UVP): 575 Euro, Kaufpreis: 409 Euro
  • Eigengewicht: 17 kg
  • Zuladung: 60 kg
  • Anzahl Fahrräder: 2
  • Stärken: Guter Halt an der Kupplung, Ratschenfunktion, leicht zu tragen
  • Schwächen: Schwergängige Schlösser, störrischer Stromstecker

Uebler F24

Uebler hat mit dem F24 einen empfehlenswerten Träger im Repertoire. Er ist intuitiv und schnell angebracht und sitzt sofort bombenfest auf der Anhängerkupplung.

Großes Plus: Er ist mit 12 kg ein Leichtgewicht und kann auch von kleineren, weniger starken Personen sicher montiert werden. Er zeigt im Test deutlichere Aufstellbewegungen als der Norauto oder Atera, die Räder bleiben aber fest verzurrt.

Wäre der Träger abklappbar, hätte er es trotz kleinerer Schwächen wie der zu kurzen, wenig flexiblen Greifarme sogar noch auf ein "sehr empfehlenswert" gebracht.

  • Preis (UVP): 563 Euro, Kaufpreis: 563 Euro
  • Eigengewicht: 12 kg
  • Zuladung: 60 kg
  • Anzahl Fahrräder: 2
  • Stärken: Geringes Packmaß, einfache Montage, geringes Gesamtgewicht
  • Schwächen: Kein Abklappmechanismus, Greifarme nicht sehr flexibel

MFT Compact 2E+1

Der MFT Compact 2E+1 landet mit 128 Punkten im empfehlenswerten Bereich. Positiv fiel beim Handlingtest auf, dass sowohl Greifarme als auch Halterung die Befestigung recht flexibel gestalten.

Die Schienen sind breit genug und bieten einen guten Seitenhalt. Da die Befestigungsschnallen relativ kurz sind, mussten wir im Test den Gummischutz für die Felgen leider entfernen.

Die Ratschenfunktion funktioniert nur bei ausreichender Länge der Schnalle. Der MFT zeigte bei der Vollbremsung eine etwas stärkere Aufstellbewegung als andere Träger, verhielt sich aber ansonsten bei den Fahrtests zufriedenstellend.

  • Preis (UVP): 490 Euro, Kaufpreis: 419 Euro
  • Eigengewicht: 16,4 kg
  • Zuladung: 60 kg
  • Anzahl Fahrräder: 2
  • Stärken: Geringes Packmaß, stabiles Abklappen, flexible Halterung
  • Schwächen: Keine Ratschen an den zu kurzen Schnallen, Aufstellbewegung

Eufab Premium II

Der komplett vormontierte Eufab Premium II lässt sich problemlos auf dem Kugelkopf anbringen. Bei der Erstmontage muss hierzu mit einem Gabelschlüssel die Stellschraube nachgestellt werden. Wichtig: immer die Kontermutter gut festziehen!

Die Halter auf der Schiene sind verstellbar und machen die Befestigung dadurch recht flexibel. Das sind die Greifarme allerdings nicht, die massiv gebaut sind.

Vor allem der voluminöse Schraubkopf ist hier oft im Weg. Bei den Fahrversuchen gibt es Punktabzug, da sich der Träger beim Ausweichtest etwas auf der Kupplung verschiebt.

  • Preis (UVP): 645 Euro, Kaufpreis: 389 Euro
  • Eigengewicht: 17 kg
  • Zuladung: 60 kg
  • Anzahl Fahrräder: 2
  • Stärken: Problemlose Montage des Trägers auf der Kupplung, Reifenhalter
  • Schwächen: Komplizierte Befestigung wegen der Haltegriffe, Stellschraube

Menabo Alcor 2

Der Menabo Alcor 2 zeigt im Test Mängel. Zunächst müssen die Kabel verlegt und die Greifarme montiert werden.

Außerdem fällt auf, dass die Schienen durch ihre geringe Wölbung fast keinen Seitenhalt bieten und die Fahrräder sich berühren, wenn sie auf dem Träger stehen. Beim Ausweichtest bewegt er sich auf der Kupplung und schlägt zu beiden Seiten Macken in den Stoßfänger.

Dann löst sich der Abklappmechanismus, wodurch die Räder mit den Lenkern auf dem Asphalt landen...

Worauf Sie beim Kauf eines Fahrradträgers achten sollten

Wer sich einen Fahrradträger für die Anhängerkupplung zulegen will, muss vorher die maximale Stützlast der Anhängerkupplung kontrollieren. Diese findet man im Fahrzeugschein unter Ziffer 13.

Möchten Sie zwei E-Bikes transportieren und die Stützlast wie in unserem Beispiel bei maximal 75 Kilo liegt, sollten Sie eine möglichst leichte Halterung nehmen.

Das Überschreiten der maximalen Stützlast ist nicht nur gefährlich und hat negative Auswirkungen auf das Fahrverhalten des Autos.

Checken Sie zudem den Abstand der Radschienen. Fällt dieser zu gering aus, können die Gabeln der Räder aneinander scheuern. Mindestens 190 Millimeter sollten es sein.

Kontrollieren Sie außerdem die Breite der Führungsschienen. Speziell, wenn Sie Mountainbikes besitzen, kann es bei Standard-Schienen zu eng werden und die Reifen passen nicht hinein.

Bei Fahrrädern am Heck oder auf der Anhängerkupplung darf das Nummernschild nicht verdeckt werden. Andernfalls müssen Sie ein drittes Schild am Fahrradträger montieren.

Laut Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) darf zusätzliche Ladung nicht weiter als 40 Zentimeter über den Rand der Rückleuchten hinausragen. Sind die Fahrräder zu breit, so müssen Sie Ihren Fahrradträger mit Zusatzleuchten ausstatten.

Achten Sie darauf, mit welcher Steckverbindung Ihre Anhängerkupplung für die Stromversorgung ausgestattet ist (7 oder 13 Pole). Für wenig Geld sind passende Adapter erhältlich.

Tipps für die Fahrt mit Fahrradträger

Bevor Sie losfahren, sollten leicht zu verlierende Teile, wie die Luftpumpe, vom Rad entfernt werden. Die Akkus von E-Bikes haben zusätzliches Gewicht und gehören idealerweise ins Auto.

Kontrollieren Sie bei einem Heckträger die Beleuchtung und ob das Kfz-Kennzeichen gut zu erkennen ist. Nach 50 Kilometern sollte man noch einmal checken, ob sich Schrauben oder Spanngurte gelockert haben.

Achtung, das Fahrverhalten des Autos mit einem oder mehreren Fahrrädern an Bord kann deutlich anders sein, speziell dann, wenn Sie die Räder am Heck befestigt haben.

Fahren Sie deshalb nicht schneller als 130 Kilometer pro Stunde und seien Sie in Extremsituationen, wie einer abrupten Vollbremsung oder engen Kurven, darauf vorbereitet, dass Ihr Pkw unerwartet reagiert.

Bedenken Sie außerdem, dass der Spritverbrauch mit einem Fahrradträger wegen der schlechteren Aerodynamik in die Höhe schnellt.

Die ADAC Empfehlungen

Der ADAC hat 13 kipp- und faltbare Fahrradträger für die Anhängerkupplung mit Platz für zwei Fahrräder getestet. Bei Handhabung, Qualität und Sicherheit gab es geringere Unterschiede, beim Preis jedoch größere.

Die Preisspanne ist bei Heckträgern groß, doch der Test hat gezeigt, dass ein guter Fahrradheckträger nicht so teuer sein muss. Zwar wurde das teuerste Model von Uebler Testsieger und erhielt als einziges Modell das ADAC Urteil "sehr gut".

Aber auch für rund 400 Euro ist schon ein guter Fahrradträger zu bekommen. Damit sind die Modelle insbesondere auch für den Transport von E-Bikes geeignet.

Fix4Bike ist eine neue Variante der Trägerbefestigung, die anstelle der Klemmung am Kugelkopf eine Fixierung über zwei Zapfen unterhalb des Kugelkopfs ermöglicht.

Die Handhabung ist sehr einfach: Dank dieses Befestigungssystems wird der Fahrradträger mit nur einem Klick montiert und sofort ausgerichtet.

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