Federgabel am MTB wechseln – Eine detaillierte Anleitung

Kein Bauteil wird von Mountainbike-Fahrern häufiger getauscht als die Federgabel. Eine neue Federgabel kann die Performance Ihres Mountainbikes erheblich verbessern. Mit unserer Anleitung sollte das jeder können.

Es könnte natürlich auch sein, dass Ihr es einfach nur selber machen möchtet. Wer sein Bike nicht selber repariert, ist auch kein Biker! Ist das Eure Intention? Dann habt Ihr hier das ultimative „How to“!

Die Online-Shops und Ebay ermöglichen das eine oder andere Schnäppchen. Doch was dann? Der Bikeladen sträubt sich gegen den Einbau von Teilen, welche nicht bei ihm erworben wurden? Der Preis für Montage übersteigt den Wert der Gabel? Oder war die heißbegehrte Ware so teuer, dass für den Einbau kein Cent mehr da ist?

Vorbereitung und Kompatibilität

Voraussetzung für die Montage der Federgabel ist, dass die Durchmesser von Gabelschaft und Steuerrohr zueinander passen. Mittlerweile hat sich das tapered Steuerrohr (unten 1,5″ / oben 1 1/8″) fest etabliert, doch noch vor wenigen Jahren waren Rahmen mit durchgängig 1 1/8″ oder 1,5″ Steuerrohren weit verbreitet. Während man bei einem 1,5″ Steuerrohr mit Hilfe eines Reduziersteuersatzes auch tapered Federgabeln montieren kann, ist dies bei einem durchgehenden 1 1/8″ Rohr nicht möglich.

Bei der neuen Federgabel ist außerdem auf die passende Einbauhöhe, die richtige Laufradgröße und den korrekten Achsstandard zu achten. Eine unpassende Einbauhöhe zerstört nicht nur die Geometrie des Bikes sondern kann auch zu Garantieverlust führen.

Bei der Wahl einer passenden Gabel müssen folgende Parameter berücksichtigt werden:

  • Der Durchmesser des Gabelschafts, also des Rohres, das in den Steuersatz des Rahmens eingeführt wird. Die gängigsten Gabelschaftdurchmesser sind 1" (25,4 mm), 1" 1/8 (28,6 mm), 1" 1/4 (31,7 mm), oder 1" 1/2 bzw. 1.5" (38,1 mm). Der Gabelschaft kann auch eine konische Form haben.
  • Der Federweg, also die vertikale Bewegung der Standrohre in Bezug auf die Gabel, ist bedingt durch die Flexibilität der Federung und wird in Millimetern ausgedrückt. Für den Federweg solltest du dich unbedingt an die Empfehlungen des Herstellers deines Mountainbikes halten. Je kleiner der Federweg, desto effektiver ist das Ausfedern, und je größer der Federweg, desto effektiver ist das Einfedern.
  • Auch die Maße der Vorderradachse müssen beachtet werden. Die Standardgrößen sind: 9 × 100 mm, 15 × 100 mm, 15 × 110 mm (Boost), 15 × 110 mm, oder 20 × 110 mm.
  • Und schließlich ist auch der Durchmesser des Vorderrads von Bedeutung, also 26", 27,5", 27,5" Plus, 27,5" Boost oder 29".

geachtet werden, dass der Federweg im Verhältnis zur hinteren Federung steht. Mehr als 10-20 % Federweg gegenüber der alten Gabel, verändern die Geometrie mehr als es gut ist. Bei einer 2nd-Hand Gabel ist auf eine ausreichende Schaftlänge zu achten. Sind diese Hürden alle umschifft und die Post hat es geschafft das Paket ohne größere Umwege zu liefern, dann, aber auch wirklich nur dann, steht einem Einbau fast nichts mehr im Wege.

Benötigtes Werkzeug

Für den Gabeltausch benötigen Sie:

  • Montageständer
  • Innensechskant- und Torx-Schlüsselsatz
  • Transportsicherung für die Scheibenbremse
  • Kurze Packriemen bzw. -gurte oder Kabelbinder
  • Gabelkonus-Abzieher
  • Fett und ggf. Montagepaste
  • Gabelkonus-Aufschlagwerkzeug
  • Hammer
  • Bleistift oder spitzer Gegenstand
  • Rohrschneider oder Säge und Schneidführung
  • Entgrater oder Feile
  • Einschlagwerkzeug für Ahead-Kralle
  • Neue Ahead-Kralle
  • Drehmomentschlüssel

Der Einbau einer Federgabel erfordert einiges an Spezialwerkzeug. Notfalls lässt sich der Umbau auch ohne das Spezialwerkzeug durchführen. Das Aufschlagetool wird dann durch einen Holzklotz ersetzt und die Einschlaghilfe für A-Head-Krallen durch eine stabile Schraube und viel Geduld.

Demontage der alten Gabel

  1. Vorbereitung: Sorgen Sie dafür, dass Ihr Bike einen festen und sicheren Stand hat. Hänge Dein Bike in den Montageständer.
  2. Laufrad/Bremssattel ausbauen: Nachdem Sie das Laufrad ausgebaut haben, müssen Sie den Bremssattel demontieren. Baue das Vorderrad aus. Hier gibt es verschiedene Verschlüsse. Am häufigsten sind Steckachsen mit Innensechskant und Schnellspanner. In unserem Fall mussten wir das Vorderrad mit einem Innensechskant lösen. Entferne nun die Leitungsführung der Gabel. Vor dem Abschrauben des Bremssattels solltest Du die Kolben mit einer Transportsicherung sichern. Jetzt kann der Bremssattel abgeschraubt werden.
    • Tipps: Wenn Du den Bremssattel abgeschraubt hast, kannst Du Schrauben, Unterlegscheiben und Adapter sichern, indem Du einen O-Ring auf das Schraubengewinde schiebst. Ein mehrfach um beide Schrauben gewickeltes Haushaltsgummi tut es auch. So kann nichts abrutschen. Damit der Bremssattel nicht herumbaumelt, kannst Du ihn mit einem Spanngurt oder einem Kabelbinder am Lenkergriff sichern.
  3. Vorbau und Steuersatz lösen: Lösen Schrauben Sie zuerst die Ahead-Kappe vollständig ab, dann lösen Sie die Schrauben am Vorbau. Die obere Schraube (Ahead), die den Gabelschaft verschließt und den Steuersatz fixiert wird mit dem Innensechskantschlüssel komplett herausgeschraubt. Mit dem Innensechskantschlüssel werden die Klemmschrauben des Vorbaues gelöst. Diese müssen nicht komplett entfernt werden.
    • Vorsicht: Die Gabel könnte nun bereits aus dem Rahmen fallen. Stützen Sie sie von unten ab.
  4. Vorbau abnehmen: Nun ziehen Sie den Vorbau und die Spacer (Unterlegringe) ab, diese befinden sich entweder über oder unter dem Vorbau. Nach dem lösen der Schrauben kann der Lenker komplett nach oben weggezogen werden. Den Bowdenzug der V-Brake ausgehängen. Mit dem Innensechskantschlüssel werden die Schrauben der VBrakes komplett herausgeschraubt und von ihrem Sockel abgezogen. Die zwei Hälften der V-Brake werden nun zusammen mit dem Lenker an das Rahmenoberrohr gehangen.
    • Entnehmen Sie zudem die Teile des Lagers (Reihenfolge merken!). Halten Sie die Gabel dabei mit einer Hand fest.
    • Zurre Lenker und Vorbau mit einem Gurt und etwas Polsterung am Rahmen fest. So sind sie in einer sicheren Position und die Leitungen können nicht abknicken. Nimm die Spacer und die oberen Teile des Steuersatzes ab, merke Dir die Reihenfolge und lege sie sicher beiseite.
  5. Gabel sichern: Gabel mit einem Hocker vor dem Rausrutschen sichern. Tipp: Bevor Du den Vorbau löst, kannst Du einen Hocker unter der Gabel platzieren, damit sie nicht versehentlich aus dem Rahmen rutscht und runterfällt. Alternativ kannst Du sie mit einem Gurt sichern, den Du um die Gabelkrone und über das Oberrohr Deines Rahmens legst.
  6. Lager lösen: Oft sitzt der obere konische Ring des Lagers sehr fest, sodass sich die Gabel nicht aus dem Rahmen ziehen lässt. Geben Sie, um die Gabel zu lösen, einen deftigen Schlag mit einem Schonhammer auf den Gabelschaft (siehe Bild).
  7. Gabel entfernen: Nacheinander können nun die Distanzstücke des Steuersatzes, Dichtungen etc. entfernt werden (Merkt Euch die Reihenfolge für den Einbau). Wird jetzt der Rahmen angehoben rutscht die Gabel normalerweise ohne Anstrengung aus dem Rahmenrohr heraus.Ziehe die Gabel nach unten aus dem Schaftrohr heraus. Nimm das untere Steuersatzlager heraus und lege es ebenfalls sicher beiseite. Reinige alle Teile und die Innenseite des Steuerrohrs gründlich mit einem Tuch.
  8. Konusring entfernen: Mit einem flachen Schraubendreher oder mit einem Messer unterhebeln Sie vorsichtig den Konusring, der auf den Gabelschaft gepresst ist. Geben Sie, um die Gabel zu lösen, einen deftigen Schlag mit einem Schonhammer auf den Gabelschaft (siehe Bild). Leichte Schläge mit einem Hammer rundum helfen auch hier, um den Ring zu lösen. Keine Gewalt anwenden! Mit einem Gabelkonus-Abzieher kannst Du den Konus von Deiner alten Federgabel entfernen. Säubere den Konus im Anschluss.
    • Um die untere Lagerlauffläche abzuziehen, wird die Gabel im Schraubstock eingespannt (ist kein Schraubstock verfügbar, kann ein Helfer die Gabel festhalten). Mit dem Flachmeißel wird jetzt vorsichtig, runderherum die Lagerlauffläche vom Gabelschaft gelöst.

Vorbereitung der neuen Gabel

  1. Schaftlänge abmessen: Messen Sie die Schaftlänge der alten Gabel und übertragen Sie das Maß auf den neuen Schaft. Achtung: Kam Ihnen die Front bisher zu niedrig vor, sollten Sie den neuen Schaft etwas länger lassen, um einen Spacer mehr verbauen zu können.Um herauszufinden, wie weit der Schaft gekürzt werden soll, setzt Du das untere Steuerlager auf den Gabelschaft und schiebst anschließend die neue Gabel von unten ins Steuerrohr Deines Rahmens, als würdest Du sie montieren. Von oben kannst Du dann die oberen Teile des Steuersatzes, die Spacer und den Vorbau aufschieben. Ziehe die Klemmschrauben des Vorbaus leicht an, damit die Gabel nicht nach unten herausfällt. Achte dabei darauf, dass zwischen den Teilen des Steuersatzes, den Spacern und dem Vorbau sowie zwischen Steuersatz und Gabelkrone keine Lücken sind. Jetzt nimmst Du Dir einen Schlitzschraubendreher oder einen anderen spitzen Gegenstand und reißt direkt über dem Vorbau eine Markierung an. Ein Bleistift tut es in vielen Fällen auch. Anschließend baust Du die Gabel wieder aus, wie in Schritt 2 beschrieben.
  2. Schaft kürzen: Bevor Sie den neuen Gabelschaft kürzen, überprüfen Sie unbedingt noch einmal die gewünschte Länge. Einmal abgesägt heißt abgesägt. Nun sollten Sie nicht einfach drauflossägen, schließlich wollen Sie einen geraden Schnitt. Mit einer Schneideführung (z. B. von Parktool) und einer hochwertigen Eisensäge (Baumarkt) ist ein gerader sauberer Schnitt kein Problem. Gabelschaft mit der Metallsäge auf die am alten Schaft gemessene Länge absägen.
    • VORSICHT!!! Lieber zwei oder drei mal messen.
    Nun kannst Du den Gabelschaft entweder mit einem Rohrschneider oder einer Säge und Führung kürzen. Aber Achtung: Schneide oder säge nicht an der Markierung, sondern 5 mm darunter. Das ist nötig, damit Du später mit der Ahead-Kappe den Steuersatz vorspannen kannst. Ist die Gabel gekürzt, solltest Du noch die innere und äußere Schnittkante gründlich entgraten, sodass kein Wulst und keine scharfen Kanten bleiben.
  3. Sägen und feilen: Entgraten Sie anschließend die Schnittstelle innen und außen zunächst mit einer (Rund-)Feile oder grobem Schmirgelpapier. Danach mit feinem Papier nachschmirgeln.
  4. Kralle eintreiben: Den meisten Gabeln liegt eine neue Kralle bei. Um diese in den Schaft zu treiben, benötigen Sie unbedingt ein Spezialwerkzeug. Der Kralleneintreiber (kostet ab 10 Euro aufwärts) nimmt die Kralle auf und ermöglicht ein passgenaues Eintreiben. In den passend gekürzten Gabelschaft kannst Du nun die Ahead-Kralle einschlagen. Wenn Du einen Steuersatzexpander nutzt (z. B. bei einem Carbonschaft), dann montierst Du diesen statt einer Kralle. Es ist wichtig, dass die Kralle gerade in den Schaft eingeschlagen wird. Deswegen solltest Du dafür ein entsprechendes Einschlagwerkzeug verwenden. Die Kralle wird in das Werkzeug eingelegt und auf den Gabelschaft gesteckt. Mit Hammerschlägen treibst Du die Kralle dann in das Schaftrohr. Ist die Kralle richtig eingeschlagen, sitzt das Gewinde ungefähr 15 Millimeter tief im Rohr.
    • Hüten Sie sich, es ohne das Spezial- werkzeug zu probieren! Sie werden die Ahead-Kralle mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mittig eintreiben können und sie verkanten. Dadurch ist es später unmöglich, den Steuersatz per Ahead-Kappe dauerhaft spielfrei einzustellen.
    • Die Ahead-Fixierkralle wird jetzt ebenfalls mit leichten Schlägen in den Gabelschaft eingeschlagen. Aus Sicherheitsgründen haben wir eine neue verwendet. (Wer die alte Kralle weiternutzen will mußt diese von oben nach unten aus der alten Gabel mit einem langen Dorn herausschlagen).
  5. Konusring aufschlagen: Den Konusring übernehmen Sie von der alten Gabel. Um ihn auf den neuen Schaft zu schlagen, benötigen Sie wieder ein Spezialwerkzeug. Mit dem Auftreiber schlagen Sie den Ring so fest, dass ringsum kein Spalt mehr erkennbar ist. Ist der alte Konus nicht beschädigt, kannst Du ihn ohne Bedenken auf das Schaftrohr der neuen Gabel aufschlagen. Nutze dafür ein Aufschlagwerkzeug für Gabelkonen!
    • Die Lagerlauffläche soweit wie möglich mit der Hand auf den Schaft schieben.

Einbau der neuen Gabel

  1. Lagersitz fetten: Bevor Sie nun die Gabel wieder einbauen, sollten Sie den Sitz und die Kontaktstellen der Lager an Rahmen und Gabel fetten. Das verhindert, dass Schmutz und Feuchtigkeit eindringen kann und verlängert die Lebensdauer der Lager deutlich. Fette den Gabelschaft im Bereich der oberen und unteren Lagerschale, um Knacken und Knarzen vorzubeugen.
  2. Gabel einsetzen: Stecken Sie nun die neue Gabel frisch gefettet und mit allen Lagerteilen von unten in den Rahmen. Setzen Sie auch die oberen Lagerteile sowie die richtige Spacer-Anzahl von oben auf den Schaft - und stecken Sie dann den Vorbau auf. Fette die Oberseite des unteren Steuersatzlagers und setze es in die Lagerschale ein. Jetzt kannst Du die Gabel von unten in den Rahmen schieben. Oben steckst Du wieder die oberen Lager und Teile des Steuersatzes sowie Deine Spacer und den Vorbau auf den Gabelschaft. Auch hier solltest Du zusätzlich die Lager etwas fetten. Beim Vorbau kannst Du Montagepaste verwenden.
  3. Ahead-Kappe aufsetzen: Jetzt kommt die Ahead-Kappe wieder ins Spiel. Sie ist kein tragendes Bauteil, sondern dient "lediglich" dazu, das Lagerspiel einzustellen. Deswegen ziehen Sie diese nur handfest an, sodass die Gabel wackelfrei im Rahmen sitzt. Damit die Gabel nicht mehr nach unten rausfallen kann, schraubst Du direkt die Ahead-Kappe auf - aber noch nicht fest. Wie Du den Steuersatz richtig vorspannst, zeigen wir Dir hier. Dabei wird auch der Vorbau mit dem korrekten Drehmoment auf dem Schaft geklemmt.
    • In umgekehrter Reihenfolge der Demontage werden jetzt die gereinigten und gefetteten Steuersatzteile auf den Gabelschaft geschoben.
  4. Spielfeinjustage: Prüfen Sie im Stand bei gezogener Vorderradbremse, ob Sie ein Wackeln am Übergang zu Gabel und Rahmen spüren. Ist dem so, sollten Sie die Ahead-Kappe etwas anziehen. Aber nicht zu stramm! Ein zu fester Steuersatz läuft spürbar rau.
  5. Vorbau fixieren: Dann ziehen Sie die beiden Vorbauschrauben wieder fest, möglichst mit einem Drehmomentschlüssel. Der Vorbau mit Lenker wird jetzt mit den zwei seitlichen Innensechskantschrauben festgeschraubt. Beim Anziehen des Vorbaus solltest Du auf die vom Hersteller angegebenen Drehmomente achten.
  6. Bremsen montieren: Schraube nun den Bremssattel an die Gabel. Wie Du ihn zur Bremsscheibe ausrichtest, zeigen wir Dir hier. Sichere die Bremsleitung an der Führung der Gabel. Fast fertig.
  7. V-Brake-Sockel: Die zwei V-Brake-Sockel leicht einfetten, oder besser noch mit Kupferpaste bestreichen (Dies gewährleistet einen leichten Lauf auf den Sockeln).
  8. Abschlussarbeiten: Baue nun noch das Vorderrad ein. Vergiss nicht, Deine neue Gabel auf Dich und Deinen Fahrstil einzustellen! Unsere Fahrwerk-Setup-Tipps helfen dabei: Rebound & Compression: Was ist was bei der MTB-Federung? Hast Du alles wieder zusammengebaut und eingestellt, kannst Du endlich ab auf den Trail. Viel Spaß mit Deiner neuen Gabel!
    • Ganz wichtig ist es nun, zu prüfen, ob alle Komponenten auch wirklich wieder fest und sicher an dem richtigen Platz sind. Führen Sie unbedingt eine Probefahrt durch.

Dauern wird das ganze circa 30-60 Minuten (oder länger).

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