Fischer: Die Geschichte einer traditionsreichen Fahrradmarke

Fischer ist eine Fahrradmarke, deren Historie so lang ist, wie die des Zweirades selbst. Die Fahrradmarke steht von Beginn an für Maßarbeit in hoher Qualität. Die Firma Fischer wurde im Jahre 1949 gegründet und steht seither stellvertretend für Qualität und Maßarbeit unter dem Siegel „Made in Germany“.

Die Verbindung von Nähmaschinen und Fahrrädern war branchenüblich. Der Beginn dieser Entwicklung ist gekoppelt an die Fabrikation leistungsfähiger Kugellager und Pedale. Und in diesem Sinn hat die Familie Fischer gewiss Pionierarbeit geleistet. Mit dem Namen Philipp Moritz Fischer bleiben die Anfänge der Geschichte des Fahrrades verbunden. Circa 1860 baute er die Tretkurbel mit drehbarer Pedale an das hölzerne Laufrad, der sogenannten Laufmaschine, die als Urform des heutigen Fahrrads gilt.

Die Anfänge der Kugellagerproduktion

Bereits 1875 bezeichnet sich Friedrich Fischer als Maschinenfabrikant. Sein Vater, Moritz Fischer, hatte ein Tretkurbelfahrrad entwickelt. Im Jahre 1883 konstruiert Friedrich Fischer eine Kugelbearbeitungsmaschine, um Kugeln in großen Stückzahlen herzustellen. Für die Weiterentwicklung der Kugelbearbeitungs-maschine erhält Fischer am 17. 1890 das Patent Nr.

1890 erfolgt die Umsiedlung in ein neu erworbenes Anwesen am Markt 24. Dort laufen bereits 12 Kugelmühlen. Am 30.03.1897 wurde die Firma von Friedrich Fischer in eine Aktiengesellschaft, die „Erste Automatische Gußstahlkugel-Fabrik, vorm. Am 02. Oktober 1899 stirbt Friedrich Fischer im Alter von nur 50 Jahren an einem Schlaganfall. Friedrich Fischer übernimmt die technische Leitung.

Übernahme und Expansion

Am 02. 1909 wird das Unternehmen von Georg Schäfer käuflich übernommen. Der "Fahrrad- und Teile- Großhandel" Hans Fischer wurde lt. Am 06.06.1990 wurde die Fa. Hans Fischer hatte sich die "Wortmarke" LIGA schützen und bereits am 20.06.1951 beim Deutschen Patent- u. Markenamt unter der RegisterNr: 625797 eintragen lassen. Die Wortmarke AGIL (das Wort Liga rückwärts geschrieben) wurde von H. Fischer am 05.01.1957 für "Mopeds, Fahrräder, Fahrradrahmen, Kinderroller, Kinderdreiräder, Kinderzweiräder mit und ohne Seitenstützen" angemeldet.

Bei der Montage der LIGA + AGIL Fahrräder griff man auf Qualitätsprodukte namhafter Hersteller zurück. Die Rahmen waren gemufft und handgelötet (zumindest in den 60-70er Jahren). Rennradrahmen bezog man in den 50/60er Jahren von der Rennrad-Edelschmiede OLMO aus Italien, sowie von Hugo Rickert aus Dortmund. Bei den dort in Handarbeit hergestellten Rahmen verwendete Rickert i.d.R. Reynolds-531-Rohre.

Neben der Montage und dem Handel von Fahrrädern, bot die Fa. Fischer in den 50/60er Jahren auch Mopeds an. Bekannt sind - unter der Bezeichnung LIGA - Modelle der Fahrzeugfabrik Karl Goebel aus Bielefeld. Das war ein Konfektionär, der seine Mopeds vorwiegend mit ILO oder Sachs, aber auch mit Zündapp Motoren ausstattete.

Die Nachkriegszeit und Neuausrichtung

Kurz nach dem Krieg wurde die Alfred Fischer GmbH mit Sitz in Karlsruhe neugegründet. Fischer-Bikes machen den Weg frei für hochwertige wie bezahlbare Fahrräder, die in Warenhäusern angeboten werden und damit der breiten Masse zur Verfügung stehen. Fahrräder von Fischer waren Vorreiter dafür, dass sich Bikes von hoher Qualität jedermann leisten und im SB-Warenhaus erhalten konnte.

Fischer heute: Fokus auf E-Bikes und Zubehör

Der traditionsreiche Markenhersteller Fischer gehört seit 2010 zur Inter-Union Technohandel GmbH. Im Jahre 2011 gingen die Namensrechte an die Firma Inter-Union Technohandel. Am Anspruch und der Philosophie des Unternehmens wird weiterhin festgehalten. Sie beschafft und vermarktet Produkte weltweit und kooperiert mit Partnern in anderen europäischen Ländern wie Schweiz, Österreich und Polen.

Das Markensortiment im Bereichen Fahrrad- und Fahrradteile firmiert unter der Marke Fischer und bietet einen entsprechend lückenlosen Fokus auf Produkte, die den sicheren Transport von Fahrrädern auf Autos betreffen. Hier sind die Dach-Fahrradträger, Dachlifte, Kupplungs-Fahrradträger oder praktische Wandhalterungen zu nennen. Fischer handelt nicht nur mit Fahrrädern.

Im Bereich Fahrradteile und Zubehör bekleidet die Marke vielerorts ebenfalls eine führende Position. Erwähnt sei an dieser Stelle die Standpumpe mit Alu-Zylinder oder die reiche Auswahl an Bügel-, Falt- und Gliederschlössern. Fischer hat die Bedeutung rechtzeitig erkannt und sich entsprechend frühzeitig am E-Bike- Markt engagiert. Deshalb können sie heute funktional hochwertige Produkte mit solider Ausstattung anbieten. Zum Einsatz kommen leistungsstarke Akkus und moderne Motoren ausgestattet mit neuer Sensorentechnik.

Mit seinen City- und Trekkingrädern zielt der Hersteller heute erfolgreich auf das Familiensegment des Fahrradmarktes. Das Fahrradsortiment von Fischer legt den Fokus auf qualitativ hochwertige, langlebige City- und Trekkingbikes. Die Firma bedient den Fahrradmarkt des unteren bis mittleren Preissegments und tut das in in beachtlicher Qualität. Trekking-, City-, ATB und Mountainbikes gehören genauso zum Sortiment wie die beliebten Falträder oder die Kinder- und Jugendfahrräder.

E-Bike Vielfalt von Fischer

Als Traditionsfirma bleibt Fischer sich selber treu. Die Ansprüche an moderne, leistungsfähige und bezahlbare E-Bikes wachsen. Dies stellte Fischer einmal mehr unter Beweis, als im Jahre 2012 die ersten E-Bikes in Produktion gingen und damit alle Zeichen auf die Zukunft gerichtet waren. Fischer E-Bikes knüpfen an die klassischen Räder des Unternehmens an und lassen hohe Präzision und cleveres Know-how erkennen.

Im Jahre 2019 erfuhr die Produktpalette ein Update und Fischer hat neue Modellreihen an den Start gebracht:

  • Cita
  • Viator
  • Montis
  • Terra
  • Leo
Unter diesen Bezeichnungen findest du passende Trekking-Bikes, City-Bikes, Mountainbikes oder ATBs mit Motor. Eigentlich bleibt aber alles beim Alten. Fischer bietet E-Bikes an, die sich für jedermann eignen und für jedermann bezahlbar bleiben. Auch die modernen Linien liegen preislich häufig deutlich unter 2.000 Euro.

Bei den verschieden ausgestatteten Modellen darf auch das Mountainbike nicht fehlen. Dabei lässt sich das gutes Fahrverhalten auf technisch ausgereifte Rahmen mit geschützter, integrierter Kabelführung zurückführen. Es überzeugen aber auch weitere Details wie eine lichtstarke Permanent-Beleuchtung oder die USB-Buchse für das Handy, was das Aufladen im Fahrbetrieb ermöglicht. Es gibt eine Regelung der Energieunterstützung in fünf Unterstützungsstufen und ein funktionales übersichtliches Bedienpanel.

Nahezu alle Trekking- und City-Modelle gibt es, mit einer für die entsprechenden Größen aufgefächerten Rahmengeometrie, als Damen- und Herrenrad. Fischer-E-Bikes erfüllen die in sie gesetzten Erwartungen. Das klassische Hollandrad E-Bike mit tiefem Einstieg und leistungsstarkem Frontmotor eignet sich perfekt zum Shoppen. Viel Stauraum bietet der große Korb auf dem Vorderradgepäckträger, der vollbeladen beim Abstellen vom integrierten Lenkschloss in Position gehalten wird. Rundum stadttauglich macht das E-Urban Bike die langen Schutzbleche, der Kettenschutz, das integrierte Rahmenschloss und die 20 Lux starke Beleuchtung.

Du möchtest zukünftig mit einem E-Bike unterwegs sein, bist dir aber unsicher, welcher Hersteller das passende Rad für dich bereithält? Wir empfehlen dir mit Fischer eine Traditionsmarke. Das umfangreiche Angebot wird dir die Wahl erleichtern helfen. Fischer E-Bikes sind perfekt für den Neueinstieg und überzeugen in Preis und Leistung.

Die Firmengeschichte in Stichpunkten:

  • 1860: Philipp Moritz Fischer konstruiert sein erstes Veloziped und begründet damit die lange Firmentradition der Marke.
  • 1949: Die Firma Fischer wird gegründet. Die Fahrradmarke macht schnell von sich reden und steht stellvertretend für Wertarbeit „Made in Germany“.
  • 2012: Für die Marke bricht ein zukunftsträchtiges Jahr an, denn die ersten Fischer E-Bikes kommen auf den Markt.
  • 2014: Die E-Bikes der Marke sind zum Kassenschlager geworden und in diesem Jahr werden zehn neue Modelle herausgebracht.
  • 2016: Fischer E-Bikes landen immer wieder ganz oben in den Vergleichstabellen. Das Sortiment an E-Bikes wird auf 13 Modelle erweitert. Gut aufgestellt ist die Marke auch in der Sparte „Fahrradzubehör“. Knapp 1.000 Artikel werden in den Bereichen Reifen, Werkzeug, Griffe, Beleuchtung oder Sattel angeboten.
  • 2019: Die Marke wächst über sich hinaus. Im 6.500 Quadratmeter umfassenden Neubau in Rülzheim bei Landau ist nicht nur mehr Platz, sondern es sind auch moderne Arbeitsplätze entstanden. Möchtest du dir die Produktpalette aus der Nähe ansehen, ist im neuen Showroom Gelegenheit dazu.

Zweirad Fischer in Vaihingen: Ein Familienunternehmen mit Tradition

Mutiger Unternehmergeist und ein Gespür für aktuelle Trends spiegeln sich in der Geschichte von Zweirad Fischer in Vaihingen. Als Landmaschinenhandel im Jahr 1924 gegründet, steht der Name Fischer heute für einen ausgewiesenen Zweirad-Spezialisten. J. Gottlieb Fischer gründete das Familienunternehmen vor bald 100 Jahren nicht nur als Landmaschinenhandel.

Bis Ende der 1960er Jahre wurden bei Fischer vor allem landwirtschaftliche Maschinen produziert und verkauft. Zu den Kunden gehörten in erster Linie Bauern. Allerdings führte der Strukturwandel in der Landwirtschaft dazu, dass die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe zurück ging. Auch bei Familie Fischer fand deshalb eine Neuausrichtung der Geschäftsfelder statt.

Kunden konnten von nun an neben den Landmaschinen auch Rasenmäher, Mopeds und Fahrräder in der Löbertstraße 4 in Vaihingen kaufen. Bis zu 100 Mopeds wechselten in manchen Jahren den Besitzer. Die Einführung der Helmpflicht ließ die Zahlen zurückgehen. Es wurde in den folgenden Jahren weniger Moped gefahren.

Otto Fischer hatte das Unternehmen zu Beginn der 1970er übernommen. Als Ingrid und Walter Fischer ab 1992 den Familienbetrieb führten, da zeichnete sich längst ein neuer Trend ab. Sie legten verstärkt das Augenmerk auf Fahrräder und waren nicht selten der Zeit sogar voraus. Mittlerweile sind 60 Prozent aller verkauften Räder E-Bikes und das Fahrrad mit elektrischem Antrieb ist zum beliebten Freizeitartikel geworden.

Mit Martin Fischer hat Anfang 2018 die vierte Generation das Ruder übernommen. Er führt das Erfolgsrezept der vergangenen Jahre weiter und bietet jedem seiner Kunden, egal ob Sportler, Freizeitfahrer oder Alltagsradler, das passende Fahrrad an. Neben einer großen Auswahl an Mountainbikes, Trekking- und unter anderem Kinderfahrrädern erwartet den Kunden eine individuelle Beratung und ein erstklassiger Werkstatt-Service.

Die Philosophie von Zweirad Fischer

Fahrräder gibt es heutzutage fast überall zu kaufen. Sie werden im Discounter, im Kaufhaus oder im Internet angeboten. Wer allerdings Wert auf persönliche Beratung und Betreuung legt, der sollte sich auf den Weg zu Zweirad Fischer in Vaihingen machen. Die Experten von Zweirad Fischer nehmen sich Zeit und beraten ausführlich, damit der Kunde das Fahrrad mit nach Hause nimmt, das zu ihm passt.

Die Arbeitsweise: Welches Fahrrad passt zu welchem Fahrradfahrer? Um das richtige Fahrrad zu finden, müssen viele Dinge beachtet werden. Zunächst sollte der Käufer wissen, wofür er es nutzen will. Sucht er ein Fahrrad für den Stadtverkehr? Oder möchte er am Wochenende auf dem Zweirad die Natur erkunden? Soll es ein sportliches E-Mountainbike oder ein komfortables Citybike sein?

Zweirad Fischer auf einen Blick:

  • Große Fahrradauswahl: Auf über 250 Quadratmetern stehen Fahrradmodelle der Marken Bulls, Pegasus, KTM, Kettler und Puky für eine Probefahrt bereit.
  • Ersatzteile: In der Werkstatt werden ausschließlich Teile namhafter Hersteller wie z.B. Schwalbe, Shimano, Sigma, Busch&Müller, VDO uvw. verbaut.
  • Fahrradzubehör: Auch beim Zubehör werden Markenprodukte geführt. Eine große Auswahl an Helmen und Bekleidung wie z.B. von den Marken ABUS, Alpina, Apura und Chiba können anprobiert werden.
  • E-Bikes: Seit über 20 Jahren Verkauf und Wartung von E-Bikes bzw. Pedelecs.

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