Immer wieder ab November trudeln sie ein in unserer Redaktion und bei unseren Testern: die neuesten E-Bikes aller Klassen. Der E-Bike Test 2025 ist die arbeitsreichste Zeit des Jahres für uns Tester.
Wir arbeiten uns intensiv in die immer umfangreicher werdenden Apps ein, checken, welche Daten die Displays am Rad anzeigen, vergleichen Garantieleistungen der Hersteller, messen die Durchstiegshöhe, den Q-Faktor und die Lautstärke jedes Rads, wiegen es, betrachten im Dunkeln die Leistung der Lichtanlagen und schauen uns genau an, wie einfach etwa der Gepäckträger zu handhaben ist.
Mehr als 120 Parameter umfasst unser Testschema.
Die Technik der E-Bikes ist stetig im Wandel. Daher war es dringend an der Zeit, unsere wichtigste Bewertungsgrundlage zu überarbeiten. Das ist übrigens komplett neu. Zuletzt aber passten die Kategorien, die Bewertungsvorgaben und somit die Endergebnisse nicht mehr genau. Zwar haben wir es in den vergangenen Jahren immer weiterentwickelt.
Beispiel: Bisher haben wir Punkte nach der Akkugröße vergeben. Je mehr Wattstunden, desto höher die Punktzahl. Das wird aber beispielsweise der Trekking-Light-Klasse nicht mehr gerecht. Denn hier wird bewusst auf großdimensionierte Akkus verzichtet - dafür sind die Bikes leichter und verbrauchen weniger Akku.
Eine klare Differenzierung war vonnöten. Die haben wir jetzt geschaffen, und gleich die neue Unterkategorie Trekking-Light eingeführt.
Nach einigen wirklich fiesen Monaten und einer epischen Rabattschlacht leeren sich die Lager der Fahrradhersteller und damit auch die Verkaufsräume der Händler. Überall lesen wir von Fahrradherstellern in Schieflage. Doch es gibt Licht am Ende des Tunnels für die Fahrradbranche. Das schafft Platz für Neues!
Nachdem der Markt sehr zurückhaltend war, was Innovationen betrifft, drängen nun neue Modelle mit frischen oder komplett überarbeiteten Komponenten in den Handel.
Der Jahrgang 2025 bringt einige technische Neuerungen zur Serienreife. Ganz oben auf der Innovationsliste: die Automatik-Schaltung. Gleich eine ganze Reihe an Testrädern im Großen ElektroRad-Test (GERT) 2025 sind mit den intelligenten Getrieben ausgestattet.
Während der Pandemie waren viele von uns bereit, fast alles für ein Top-E-Bike hinzublättern. Vor den jüngsten Rabattschlachten lag eine Phase, in der es preislich bei E-Bikes ausschließlich steil nach oben ging. Und genau diese hochpreisigen Räder fanden sich folgerichtig im Großen ElektroRad-Test. Diese Zeiten sind vorbei.
Das schlägt sich inzwischen auch bei den Herstellern nieder und wird entsprechend in unserem Test gespiegelt. Viele Fahrradbauer nehmen vermehrt den Budget- und mittelpreisigen Sektor in den Fokus.
Die größte Zahl an Testrädern sind und bleiben allerdings die Mittelklasseräder im Preissegment zwischen 3000 und 5000 Euro. Doch genau hier bekommen Sie die attraktivste Mischung aus hochwertigen und innovativen Komponenten an clever zusammengestellten und für den jeweiligen Einsatzzweck optimierten Bikes. Das ist viel Geld.
In dieser Preisklasse fangen in der Regel auch für Vielfahrer wichtige Details an: Ein Rahmen in möglichst vielen Größen und Varianten etwa. Günstigere Modelle haben manchmal nur eine Einheitsgröße.
Mit dem neuen Testschema hält auch eine neue Unterkategorie Einzug in den GERT: Trekking-Light. Denn diese Klasse war vor wenigen Jahren eine Nische, wird inzwischen aber immer wichtiger. Etwas reduzierte Motorkraft, kleinere Akkus, dafür Fahrleistungen, die sehr nah dran sind am klassischen Trekkingrad ohne Motor.
Dieses Konzept lockt zahlreiche Pendler, Tourenfahrer und sogar Radreisende an. Und - das beobachten wir immer wieder - auch Zweitkäufer überzeugt es.
Und doch bleibt das klassische Trekkingrad mit großem Akku, kraftvollem Motor und vielseitiger Alltagsausstattung das beliebteste Pedelec in Deutschland.
Weiterhin ihren Platz hat zudem natürlich die Klasse der Trekkingräder, die von allem ein bisschen mehr bieten wollen - der Einfachheit halber nennen wir sie SUV. Geländegängig, kraftvoll, aber oft eben auch schwer. So präsentieren sich die offroadtauglichen Tourenräder.
Wer sein Rad selten trägt, etwa in den Keller oder die Wohnung, muss nicht auf jedes Gramm achten. Mit dem höheren Gewicht bekommen die Fahrer dafür eine meist sehr satte Straßenlage, eine hohe Zuladung und viel Federungskomfort.
Mit den Testrädern in fünf Unterkategorien folgen die Stadträder. Diese Klasse ist noch einmal deutlich vielseitiger als die Trekking-Kategorie.
Die Klasse City-Standard (als vergleichbare Gruppe zu Trekking-Standard, früher schlicht Stadträder genannt), sind klassische „Brot-und-Butter-Räder“, im positivsten Sinne. Sie sind praktische Helfer, vielseitig, komfortabel und vergleichsweise preiswert.
Urbanbikes sind oft etwas leichter und wendiger als die Standard-Modelle. Kompakträder punkten vor allem durch ihr unnachahmliches Handling, sind aber auch extrem vielseitig. Unsere Falträder im Test sind extrem unterschiedlich. Fatbikes sind ebenso dabei wie wahre Pendler-Wunderräder.
Im Sport-Segment tummeln sich vor allem Mountain- und Gravelbikes.
Wie sehr das Thema Radgewicht an Bedeutung gewinnt, zeigt sich daran, dass erstmals seit Beginn des GERT das Durchschnittsgewicht aller Testräder (ohne Cargo-Bikes) gesunken ist - und zwar deutlich. 25,6 Kilogramm ist der Mittelwert. Im vergangenen Jahr lag der noch bei 27,1 kg.
Nicht gesunken ist der mittlere Preis. Er liegt bei 4950 Euro und somit etwas über dem Vorjahresschnitt.
Bevor Sie sich in die Testbriefe vertiefen: Lesen Sie aufmerksam unsere Beschreibungen zum Testprozedere durch! Darin erfahren Sie, wie Sie die Testbriefe am besten lesen und was unsere Bewertungen genau bedeuten. Denn sie bieten weit mehr als „nur“ die Endnote.
So ordnen wir etwa jedes Rad danach ein, für welchen Fahrertyp es am besten passt.
Fischer E-Bike Test & Vergleich
Fischer bietet viele verschiedene E-Bike-Arten für jedes Terrain an. Fischer-E-Bikes gehören zu den günstigeren Vertretern auf dem E-Bike-Markt. Die Fahrradmarke ist bekannt dafür, dass ihre E-Bikes auch in Baumärkten und Supermärkten erworben werden können.
Von Fischer finden Sie neben E-Bikes auch eine große Auswahl an sinnvollen Zubehörartikeln. Dazu zählen Fahrradschlösser, Beleuchtungssets und Fahrradpumpen.
Die Beliebtheit von E-Bikes nimmt zum Vorteil für die Umwelt vor allem in Großstädten zu, jedoch ist der Anschaffungspreis oft eine Hürde für potenzielle Käufer. Mit den Fischer-E-Bikes gibt es günstige Alternativen, mit denen Sie auf eine gute Qualität trotzdem nicht verzichten müssen.
Aus diesem Grund haben wir einen ausführlichen Ratgeber für Fischer-E-Bikes erstellt. In diesem Artikel erfahren Sie nicht nur, welche E-Bikes Fischer anbietet und wie diese aufgebaut sind, sondern auch, wie Sie das beste Fischer-E-Bike für Ihren Bedarf finden.
Welche Kategorien von Fischer-E-Bikes gibt es?
Fischer bietet E-Bikes unterschiedlicher Arten an, die sich für verschiedene Einsatzzwecke eignen.
Im Folgenden haben wir für Sie zusammengefasst, welche Vorteile die jeweiligen Bauarten haben und welche Eigenschaften sie ausmachen. Zudem geben wir Ihnen für jeden E-Bike-Typ Beispiele vom Hersteller Fischer.
| E-Bike-Typ | Eigenschaften | Fischer-E-Bike |
|---|---|---|
| Mountainbike (MTB) | robuste Bauweise und geländetauglich, starker Motor, hohe Reichweite | Beispielmodell: Fischer-E-Bike Mountainbike Montis 2206 |
| Trekking | Bauweise und Motorisierung auf lange Strecken ausgelegt, integriertes Gepäckträgersystem, komfortabel dank gefederter Sattelstützen | Beispielmodelle: Fischer-E-Bike VIATOR 1.0, Fischer-E-Bike VIATOR 5.0i |
| City | leichtes und wendiges Design für städtisches Umfeld, starker Antrieb, hohe Reichweite für eine schnelle Fortbewegung | Beispielmodelle: Fischer-E-Bike ECU 1401, Fischer-E-Bike City Cita 6.0i |
| SUV / ATB | starke Motorisierung und hohe Reichweite für Abenteuertouren, geländetauglich mit breiten Reifen und Federgabel | Beispielmodelle: Fischer-E-Bike ATB Terra 5.0i Herren, Fischer-E-Bike ATB Terra 5.0i Damen |
| Retro | aufrechte und bequeme Sitzposition im nostalgischen Retro-Stil eines Hollandrads mit praktischen Körben ausgestattet | Beispielmodelle: Fischer-E-Bike CITA RETRO 2.0, Fischer-E-Bike Retro ER 1804 |
| Klapprad | kompakt zusammenfaltbar für ein platzsparendes Transportieren, komfortable Fortbewegung in urbanen Umgebungen | Beispielmodell: Fischer-E-Bike Faltrad Agilo 2.0 (Fischer-E-Bike Klapprad 20 Zoll) |
| Lastenrad | spezielle Rahmenkonstruktion mit integrierter Transportbox, stabiles Design für den Transport schwerer Lasten, hohe Reichweite | Beispielmodell: Fischer-E-Bike Fischer LEO 1.0 |
Welche Akku-Arten gibt es von Fischer-E-Bikes?
Fischer-E-Bike-Akkus gibt es in drei verschiedenen Ausführungen. In dieser Tabelle stellen wir sie Ihnen vor:
| Akku-Typ | Eigenschaften |
|---|---|
| Gepäckträger-Akku | leichte Montage und Abnahme, Schwerpunkt verlagert sich zum Heck, ungünstige Gewichtsverteilung bei Anstiegen, anfällig für Umweltbedingungen wie Nässe, Sonne und Schmutz |
| Akku am Unterrohr | niedriger Schwerpunkt, bessere Stabilität beim Fahren, anfällig für Umweltbedingungen wie Nässe, Sonne und Schmutz, optisch sehr auffällig |
| Integrierte Akkus im Fahrradrahmen | geschützt bei Stürzen und vor Umwelteinwirkungen, niedriger Schwerpunkt, gute Fahrstabilität, komplizierte Wartung und Reparatur |
Welches Zubehör ist sinnvoll für ein Fischer-E-Bike?
Um mit Ihrem neuen E-Bike eine Tour zu unternehmen und die Natur zu genießen, dürfen ein paar wichtige Zubehörartikel nicht fehlen. Die Firma verkauft Fischer-E-Bike-Zubehör, das genau auf die Fahrrad-Modelle zugeschnitten ist.
Auf der Suche nach Ersatzteilen, Accessoires und praktischen Lösungen für den Transport oder die Beleuchtung sollten Sie dort vorbeischauen. Sie finden hier beispielsweise Folgendes:
- Minipumpe inklusive Flickzeug
- Smartphonehalter mit Lautsprecher
- Kinderanhänger
- Fahrradschlösser
- Helme für Herren, Damen und Kinder
- Leuchtensets
- passende Körbe und Gepäckträgertaschen
Worauf sollte ich beim Kauf eines Fischer-E-Bikes achten?
In Fischer-E-Bike-Tests wird immer wieder deutlich, das bestimmte Kriterien beim Kauf eines Fischer-Elektrofahrrads hervorstechen. Damit Sie es bei Ihrer Auswahl leichter haben, erklären wir Ihnen nun die wichtigsten Eigenschaften eines Fischer-E-Bikes.
Akku und Reichweite
Der Akku eines E-Bikes bestimmt, wie weit Sie damit ohne Nachladen kommen. Wichtig sind die Angaben Akkukapazität in Wh und Reichweite in km. Die Fischer-E-Bike-Akkulaufzeit, die Ladezeit und alle anderen Details zum Akku finden Sie in der Herstellerbeschreibung des Fischer-E-Bikes.
Motor und Motorleistung
Fischer bietet unterschiedliche Motoren an. Das Fischer-E-Bike ECU 1401 beispielsweise verfügt über einen Fischer-E-Bike Motor mit Silent-Drive-Frontmotor und ist im Betrieb besonders leise. Das City E-Bike Cita 8.0i von Fischer-E-Bike ist mit Mittelmotor und Rücktrittbremse ausgestattet.
Ob das Fischer-E-Bike mit Mittelmotor, mit Frontmotor oder mit Hinterradmotor fährt, spielt aber nur eine relativ geringe Rolle: Die Motoren von Fischer sind alle von Markenqualität und daher solide und leistungsstark.
Die Laufzeit eines Fischer-E-Bike-Mittelmotors kann mehrere 100.000 km betragen. Vermeiden Sie häufigere Fahrten durch Wasserlöcher, um die Lebensdauer zu verlängern.
Rahmen und Laufradgröße
Bei der Laufradgröße handelt es sich um den Durchmesser der Fahrradreifen. Ein Fischer-E-Bike mit 29 Zoll hat einen Reifendurchmesser von 74 cm. Fischer-E-Bikes mit 29 Zoll an Laufradgröße werden ab einer Körpergröße von 1,85 m empfohlen.
Fischer-E-Bikes für Damen mit 28 Zoll (71 cm Durchmesser) eignen sich für Frauen ab 1,80 m Körpergröße. Die Rahmenhöhe und die Laufradgröße sind entscheidende Faktoren, da sie in jedem Fall stimmen müssen, damit Sie ideal mit dem E-Fahrrad von Fischer zurechtkommen.
Die Rahmenhöhe wird in cm, die Laufradgröße in Zoll angegeben. Auch das Material des Rahmens ist wichtig. Gute Rahmen bestehen aus Aluminium, damit das E-Bike ein möglichst geringes Gewicht in kg aufweist.
Andere Komponenten
Darüber hinaus gibt es natürlich noch viele weitere Kriterien, die eine Rolle spielen. Neben der reinen Optik, die auch gefallen muss, gehören dazu die Beschaffenheiten der anderen Fahrradteile. Viele geübte E-Bike-Nutzer haben hier klare Vorstellungen, die sie bei einem Fischer-E-Bike-Test berücksichtigen.
Wie gut sind Fischer-E-Bikes im Vergleich?
Ein Fischer-E-Bike ist günstig, vor allem im Vergleich zu Modellen anderer Anbieter. Motoren am Mittelbau arbeiten effizient, sorgen für eine ausgewogene Gewichtsverteilung und lassen sich leicht austauschen.
Durch die zentrale Montage tragen Mittelmotoren zu einer ausgeglichenen Gewichtsverteilung am Rad bei. Nachteil: Kette und Ritzel sind höheren Belastungen ausgesetzt und verschleißen schneller. Außerdem besitzen Mittelmotoren ein Getriebe im Inneren, weshalb sie geräuschvoller arbeiten.
Dieses Problem lösen Hersteller wie Brose, indem sie die Zahnräder über einen Riemen koppeln. Schöner Nebeneffekt: Sie laufen geschmeidiger, wie das Magazin Elektro Rad beim vergleichsweise günstigen Viator 5.0i von Fischer resümiert. Ein Damenpendant gibt es mit dem City 5.0i.
Um die Bodenfreiheit müssen Sie sich beim Mittelmotor heute keine Sorgen machen. Eine Rolle spielt sie nur noch bei den E-Mountainbikes. Schmale Personen würden sich eher am vergrößerten Pedalabstand stören.
Nicht alle Aggregate können die Tester für sich gewinnen, entweder weil sie sehr träge einsetzen oder verzögert abdrehen wie beim ECU 1803 von Fischer. Bosch führt, Asien zieht mit deutlich günstigeren Fabrikaten nach und liefert genauso viel Power. Fühlbar ist der Preisunterschied auch beim Laufgeräusch, wie der Fall des ETH 1861 zeigt.
Das Fischer E-Bike Cita 2.2i überzeugt vor allem durch sein gutes Antriebssystem. Es ist zwar ein schweres (28,8 kg Leergewicht), aber solides Pedelec. Als einziges Pedelec mit Mittelmotor im Test bietet es eine angenehm aufrechte Sitzposition und Komfort dank gefederter Sattelstütze und guter Vordergabel. Der solide Rahmen zeigt sich bei den Fahrversuchen stabil. Die Leistung in der höchsten Unterstützungsstufe dürfte etwas stärker sein. Verbesserungspotential bietet der Informationsumfang auf dem Display.
Im aktuellen E-Bike Test geht das Fischer CITA 1.0 an den Start. Dieses stellt die Einstiegsklasse in die Fischer E-Bike Welt dar. Als praktisches City E-Bike kommt es mit Frontmotor, Rücktrittbremse und Nabenschaltung daher.
Mit diesen Voraussetzungen hat sich das Fischer CITA 1.0 geradezu für unseren aktuellen E-Bike Test prädestiniert und wir sind gespannt, ob das Einsteigermodell seinen Anforderungen gerecht werden kann.
Die Preisliste startet bei rund 1000 Euro für die preiswerten Einsteigermodelle bis hin zu 3800 Euro für die Topmodelle von Fischer. Das von uns getestete Fischer CITA 1.0 liegt preislich bei rund 1400 Euro und gehört damit zur Einstiegsklasse von Fischer.
Im Lieferumfang des Fischer CITA 1.0 hat außerdem auch noch einiges an Zubehör platzgefunden:
- Montageanleitung
- Werkzeug
- Ladegerät
- Akku-Schlüssel
- Bedienungsanleitung
Im Lieferumfang des Fischer CITA 1.0 befindet sich somit alles, was für die Verwendung des E-Bikes im Alltag benötigt wird. Wir konnten also direkt und ohne Umwege mit dem Fischer City E-Bike Test starten und mit dem Aufbau beginnen.
Die ersten positiven Aspekte des Fischer CITA 1.0 sind mir im E-Bike Test bereits während des Auspackens aufgefallen. So ist zum Beispiel neben der Federgabel außerdem auch eine gefederte Sattelstütze verbaut und verspricht damit einen hohen Fahrkomfort.
Des Weiteren verfügt das Fischer E-Bike bereits von Werk aus über ein spezielles Rahmenschloss. Somit ist beim Fischer CITA 1.0 jederzeit für eine zusätzliche Sicherheit gegen einen möglichen Fahrraddiebstahl gesorgt.
Mit seiner leuchtend roten Lackierung ist das Fischer CITA 1.0 in der Stadt definitiv ein Blickfang und macht ordentlich was her. Abgerundet wird das Design von dem auffälligen Fischer-Schriftzug und den dezenten Zierstreifen.
Die Leitungen sind bei dem von uns getesteten Fischer City E-Bike zum größten Teil im Rahmen verlegt. Neben einem schicken Design führt diese Art der Leitungsführung außerdem für einen zuverlässigen Schutz vor äußern Umwelteinflüssen.
Bevor wir uns im nächsten Abschnitt dem Fischer CITA 1.0 Test im Einsatz zuwenden, möchte ich an dieser Stelle noch einige technische Details preisgeben:
- Motor: 250 W Bafang Frontmotor 36 V
- Akku: 36 V 8.8 Ah Lithium-Ionen-Akku (317 Wh Akkukapazität)
- Sensor: Bewegungssensor
- Reifen: 28″ x 1,75″ Vee Rubber Comfort Plus Reflex
- Reichweite: 10 - 80 km
- Gewicht: 26,8 kg
- Anzeige: LED 350 CAN Bus
- Gangschaltung: Shimano Nexus 3-Gang
- Bremse: Shimano Felgenbremse mit Rücktrittbremse
- Schalthebel: Shimano Nexus 3-Gang
- Federgabel: SR Suntour CR 7V
- Frontscheinwerfer: 36 V LED-Licht
- Gesamtzuladung: 120 kg
- Empfohlene Fahrergröße: ca. 160 - 190 cm
Das Fischer CITA 1.0 wird mit einem 36 V Lithium-Ionen-Akku mit 317 Wh Kapazität ausgeliefert. Im Zusammenspiel mit dem 250 Watt Frontmotor soll laut Hersteller eine maximale Reichweite von bis 80 Kilometern möglich sein.
Ich habe im E-Bike Test direkt festgestellt, dass sich das Fischer E-Bike auf gut ausgebauten Radwegen ganz besonders wohl fühlt. Auf meiner ausgewählten Route gab es zwar nur wenige Höhenmeter zu bewältigen, dafür jedoch umso mehr starken Gegenwind. Die ersten Meter habe ich einer der niedrigeren Fahrstufen zurückgelegt.
Der Bafang Frontmotor kann mittels fünf Stufen per Controller geregelt werden. Der Motor arbeitet im Übrigen nicht mit einer sogenannten Drehmomentunterstützung, sondern mit Powerstufen. Dies bedeutet, dass der Motor unabhängig von der aufgebrachten Pedalkraft je nach Unterstützungsstufe eine gleichbleibende Unterstützung liefert.
Der Vorteil eines E-Bikes mit Frontmotor liegt in der gute Gewichtsverteilung. Diese Gewichtsverteilung macht sich ganz besonders bemerkbar, wenn der Frontmotor mit einem Gepäckträger-Akku kombiniert wird. Darüber hinaus gelten Frontmotoren als verschleißfrei und wartungsarm. Die Frontmotoren können mit allen Arten von Gangschaltungen und natürlich auch mit Rücktrittbremsen kombiniert werden.
Der Bafang Frontmotor hat sich in unserem Fischer E-Bike Test als weitestgehend ausreichend kraftvoll erwiesen. Bei einem höheren Fahrergewicht und starken Anstiegen merkt man jedoch, dass der Motor nahe dem Limit arbeitet. Die Beschleunigung verläuft bei dem Bafang Frontmotor sehr linear und ohne jegliches Ruckeln.
Wie es sich bei einem E-Bike gehört, verfügt auch das Fischer CITA 1.0 neben der Tretunterstützung über eine Schiebehilfe. Die Schiebehilfe kann bequem per Knopf am Controller betätigt werden. Im Schiebemodus beschleunigt das Fischer City E-Bike selbständig auf eine Geschwindigkeit von ungefähr 6 km/h.
Das Bedienelement verfügt über drei Tasten. So kann die Elektronik des E-Bikes ganz intuitiv gesteuert werden. Die zwei Tasten mit jeweils „hoch“ und „runter “ werden verwendet, um die Stufen des Motors zu steuern. Und mit der Power-Taste schaltet man das Fischer CITA 1.0 ein bzw. aus.
Die Beleuchtung wird eingeschaltet, indem die „hoch“-Taste länger gedrückt wird. Mit einer längeren Betätigung der „runter “-Taste wird die Schiebehilfe aktiviert.
Die verbauten Shimano Felgenbremsen bringen das Fischer CITA 1.0 im E-Bike Test mühelos zum Stehen. Solange das E-Bike hauptsächlich auf befestigten Straßen mit mäßiger Bremsnutzung eingesetzt, halte ich die verbauten Bremsen für absolut ausreichend. Ich persönlich hätte mich an dieser Stelle jedoch über hydraulische Scheibenbremsen sehr gefreut.
Im weiteren Innenstadtverkehr hat sich der Fahrkomfort sowie das Fahrverhalten des Fischer CITA 1.0 als absolut zufriedenstellend erwiesen. Für den hohen Fahrkomfort sorgte im Fischer E-Bike Test neben der Suntour Federgabel außerdem auch der ausgesprochen bequeme Wittkop MO4 Fahrradsattel sowie die wunderbar gefederte Sattelstütze.
Weiterhin fällt Dank des Step-Thru Rahmendesigns das stetige Auf- und Absteigen ganz besonders leicht. Ich habe die Testfahrt im Fischer E-Bike Test darüber hinaus auch dafür genutzt, um einige weitere Erledigungen zu tätigen. Auf dem sehr stabilen Gepäckträger können problemlos auch Lasten bis zu 18 Kilogramm transportiert werden.
Die Vee Rubber Comfort Plus Reifen gelten als Pannensicher. Es hat sich herausgestellt, dass die Bereifung insgesamt auch abseits von befestigten Wegen einen sehr guten Grip bietet.
Die wartungsarme 3-Gang Nabenschaltung aus der Shimano Nexus Serie hat in Verbindung mit dem Nexus Drehgriffschalter einen zuverlässigen Dienst geleistet. Die Schaltvorgänge verliefen im Fischer CITA 1.0 Test einwandfrei und ohne jegliche Verzögerungen. Die Nabenschaltung kann auch im Stand geschaltet werden und bieten damit besonders in der Innenstadt einen hohen Vorteil gegenüber der Kettenschaltung.
Die Übersetzung der 3-Gang Schaltung ist sehr gut gewählt, sodass ich weder bei Anstiegen noch bei höherem Tempo einem passenden Gang vermisst habe. Dies liegt aber natürlich auch an dem Frontmotor, der es ermöglicht selbst in höheren Gängen mühelos anzufahren.
Meine erste Testfahrt mit dem Fischer CITA 1.0 habe ich nach knapp zwei Stunden und etwas über 30 Kilometer Strecke erfolgreich abgeschlossen. Die Fahrt verlief absolut problemlos und sehr komfortabel.
Während der gesamten Testfahrt hatte ich weder im Gesäß noch in den Händen irgendwelche Anzeichen von einem Taubheitsgefühl. Klar ist das Empfinden von Griffen und Sattel immer eine sehr persönliche Sache, aber ich für meinen Teil kann den Komfort nur positiv bewerten.
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