Fitbit ist im Bereich der Fitness-Tracker Weltmarktführer und das Unternehmen ist seit etlichen Jahren in diesem Umfeld aktiv. Die umfassende Erfahrung in diesem Bereich macht sich besonders beim Zusammenspiel mit der Fitbit-App bemerkbar. Dank wechselbarer Armbänder kann man der Optik des Trackers eine persönliche Note verpassen. Der Bildschirm aktiviert sich beim Anheben der Hand oder durch Tippen mit dem Finger. Für die Anzeige der Uhrzeit stehen verschiedene Zifferblattvarianten zur Verfügung. Durch weitere Ansichten, wie aktuelle Herzfrequenz, zurückgelegte Schritte usw. springt ihr ebenfalls durch Fingertippen. Ausführliche Informationen zu den einzelnen Werten lassen sich über die zugehörige App abrufen. Die Bluetooth-Verbindung war stets zuverlässig und Live-Werte wie die aktuelle Herzfrequenz oder Schrittzahl sofort da.
Automatische Erkennung von Aktivitäten
Was besonders gut gefällt, ist die automatische Erfassung von sportlichen Aktivitäten. Welche Aktivitäten hier erfasst werden, definiert ihr weitgehend selbst. Diese automatische Erkennung funktioniert hervorragend. Nach einer Synchronisierung dauert es zwar ein paar Minuten, dann bekommt ihr die betreffende Aktivität in der Trainigsübersicht angezeigt.
Der Fitbit Charge 2 erkennt zuverlässig, ob man spazieren geht, läuft oder auch mit dem Rad unterwegs ist. Wenn ihr dies wollt, müsst ihr das iPhone dabei haben und die Aktivität über die Fitbit-App starten. Die oben erwähnten Features nutze ich aktiv und lasse mich dabei durchaus hier und da animieren, noch ein paar Schritte bis zum 10.000er-Ziel zu machen oder auch das sogenannte Trainigsziel zu erreichen. Hier legt man fest, an wieviel Tagen pro Woche man eine der automatisch erkannten Aktivitäten absolvieren möchte.
Fitbit Inspire HR: Funktionen und Möglichkeiten
Das Fitbit Inspire und Inspire HR ist jetzt der günstigste Fitness-Tracker zum Einstieg. Allerdings wurde der Tracker deutlich verbessert. Beim Fitness-Armband Inspire HR ist auch eine Herzfrequenzmessung über eine optische Messung am Handgelenk mit eingebaut. Der Unterschied zwischen beiden Varianten ist die eingebaute Herzfrequenzmessung.
Durch die Einstellung von Warnzonen kann man das Training deutlich effizienter gestalten. Der Preisunterschied ist moderat. Er liegt bei ca. 30 € Aufpreis für das HR Modell. Den Fitbit Inspire bekommt man bei günstigen Händlern für ca. 70 €. Das teurere Modell für knapp 100 €.
Das Fitbit Inspire HR macht einen sehr hochwertigen Eindruck wie zahlreiche Kunden in ihren Erfahrungsberichten schreiben. Es ist sehr leicht (ca. Beim Inspire HR wurde ein etwas abgewandelte Silikon verwendet.
Funktionen des Fitbit Inspire HR
- Automatische Erkennung von sportlichen Aktivitäten durch das Fitbit SmartTrack System.
- Echter Schwimmtracker: das Fitbit Inspire (HR) ist als Schwimmuhr problemlos nutzbar.
- Schlafüberwachung: Schlafphasen werden automatisch analysiert, Einschlafzeit und Aufwachzeit gespeichert.
- Gesundheit-Tracking für Frauen.
- Mehr Motivation durch Bewegungserinnerungen.
- Herzfrequenzmessung über eine optische Pulsmessung am Handgelenk.
- Ruhe-Herzfrequenz überwachen.
- Herzfrequenzzonen.
- Verbindung mit dem GPS des Smartphones.
- Geführt Atemübungen.
In der App gibt es noch ein paar andere Funktionen, die auch sinnvoll sein können. Zum Beispiel kann das komplette Essverhalten in der App protokolliert werden. Die Mahlzeiten werden eingetragen und die Lebensmittel die Du zu Dir genommen hast. So kann der die Kalorieneinnahme mit dem Kalorienverbrauch am Tag verglichen werden.
Durch die Herzfrequenzmessung am Handgelenk öffnen sich zahlreiche neue Möglichkeiten, die dann für mich tatsächlich auch Sinn machen. Vor allem wenn man sportlich aktiv ist oder aus gesundheitlichen Gründen Probleme mit zu hohem Puls im Alltag hat.
Hinweise zur Herzfrequenzmessung
Trotzdem möchte ich betonen, dass die optische Pulsmessung am Handgelenk (Herzfrequenzmessung) nicht mit der Genauigkeit einer Brustgurt-Messung mithalten kann. Wichtig für eine genaue Messung ist das Tracker auch an der richtigen Stelle des Handgelenks befestigt wird und nicht nur lose herum baumelt.
Laut Hersteller Fitbit hält der Akku maximal 5 Tage. In den Bewertungen und Erfahrungsberichten bestätigen das viele Käufer. Auch bei einer permanenten Herzfrequenzmessung hält der Akku lange durch.
Fitbit App: Die zentrale Steuereinheit
Die Fitbit-App lässt sich sehr einfach mit dem Fitbit App verbinden. Die Kopplung funktioniert bei den meisten problemlos. Koppeln lässt sich der Tracker übrigens mit Android und auch iOS, also iPhones von Apple. Wer meinen Blog verfolgt, der weiß das für mich die Fitbit-App die aktuell beste App unter den verschiedenen Herstellern von Trackern ist.
Zahlreiche Funktionen kann man auch über das Touchscreen-Display des Trackers vornehmen. Eine Stärke des Fitbit Inspire HR Displays ist die gute Ablesbarkeit. Und das auch bei der gefürchteten, direkten Sonneneinstrahlung beim Outdoor-Sport.
Durch das SmartTrack System des Inspire Activity-Tracker braucht man Aktivitäten nicht manuell auswählen, wie das bei den Billigbändern der Fall ist. Auch Sportarten werden automatisch erkannt. Das funktioniert recht zuverlässig, aber laut Erfahrungsberichten nicht 100 % genau. Gerade bei Krafttraining, also keinen Ausdauersportarten, tut sich das Armband schwerer die Aktivitäten automatisch zu erkennen.
Der Verschluss lässt sich leicht verstellen, schließen und öffnen. Trotzdem hält das Armband sicher am Handgelenk.
GPS-Funktionalität
Natürlich ist in diesem Preisbereich hier kein GPS-Empfänger mit eingebaut. Dann nutzt das Fitbit Armband einfach das GPS-Modul des Smartphones. Die Bluetooth-Verbindung funktioniert übrigens 100 % und einwandfrei.
Fitbit Charge 6: Das neueste Modell
Die Fitbit Charge 6 ist das neueste Modell der traditionsreichen Fitness-Tracker-Serie. Deutlicher als bei den Generationswechseln zuvor handelt es sich bei der Charge 6 vor allem um ein inkrementelles Update. Fitbit ist nun schon länger Teil der Google-Familie, gezeigt hat es sich bei der Charge 5 (Testbericht) jedoch noch nicht.
Neuerungen und Features der Charge 6
- Integration Google-Dienste
- Umfangreiche Gesundheitsfunktionen
- Hochwertige Materialwahl
Google Maps Integration
Natürlich bietet die Charge 6 kein Kartenmaterial, keine Spiegelung dessen vom Smartphone und kein eigene Routenfinden. Bei der Integration von Google Maps handelt es sich um die Anzeige von Abbiege-Hinweisen (Turn-by-turn Notifications) auf dem Display der Charge 6.
Gibt man nun eine Zieladresse ein und startet die Navigation, werden Abbiege-Hinweise auf die Charge 6 übertragen. Anzeige der Richtung und des Straßennamens beim NavigierenDie Funktion macht sich immer dann bezahlt, wenn man nicht auf das Smartphone gucken kann oder mag, z.B. wenn man mit dem Fahrrad unterwegs ist.
YouTube Music Steuerung
Die Charge 6 bietet über die Youtube-Music-Funktion die Steuerung der Youtube Music App auf dem gekoppelten Smartphone an. Interesanterweise braucht es zur Nutzung der Funktionen ein Premium-Account von Youtube Music (nicht zu verwechseln mit dem Premium-Account von Fitbit).
Google Wallet
Mit der Google Wallet zieht die dritte Funktion in die Charge 6 ein. Sie ermöglicht das kontaktlose Bezahlen per NFC-Chip. Dazu werden in der App Kreditkarten hinterlegt, die nach der Einrichtung über die App ausgewählt werden können.
Gesundheitsfunktionen
Ausgehend vom Watchface kann durch Wischen nach oben die Heute-App aufgerufen werden. Hier finden sich so ziemlich alle Informationen, die die Charge 6 im Rahmen des Fitness Tracking so sammelt. Details zu den einzelnen Werten kann man der Charge 6 nicht entlocken, sondern muss dazu die Fitbit App öffnen.
Gerade bei der Überwachung des Schlafes tut sich Fitbit hervor und die Angaben zu Einschlaf- und Aufwachzeiten sind für mich schlüssig. Gelungen sind vor allem die Aufbereitung der Daten in der App.
EDA-Scan und EKG
Abseits der Grundfunktionen eines Fitness Trackers, bietet Google auf der Charge 6 ein paar ausgeklügeltere Funktionen an - eine davon ist der EDA-Scan. Während der EKG-Messung müssen die Seiten berührt werden.
Alternativen und Einschränkungen
Leider können die Fitnesstracker von Fitbit Radfahren nicht aufzeichnen, da sie nur die Bewegung mit einem Beschleunigungssensor messen und diese dann in Schritte umwandeln. Es gibt aber Möglichkeiten, diese Daten zu exportieren und in anderen Formaten zu nutzen.
Fazit
Ob es sich jetzt hier wirklich um DIE „Superwatch“ handelt, muss sicherlich jeder für sich selber entscheiden. Fitbit bietet eine breite Palette an Fitness-Trackern, die je nach Modell und Preis unterschiedliche Funktionen und Möglichkeiten zur Aufzeichnung von Radfahraktivitäten bieten.
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