Viele Nutzer suchen nach Fitness-Trackern, die Aktivitäten wie Fahrradfahren zuverlässig erkennen. Dieser Artikel untersucht, wie gut Fitbit-Geräte diese Funktion erfüllen und welche Modelle sich besonders eignen.
Fitbit-Geräte und ihre Funktionen
Fitbit bietet eine Reihe von Fitness-Trackern und Smartwatches, die verschiedene Funktionen zur Aktivitätserkennung bieten. Einige Modelle, wie die Fitbit Versa 2, zeichnen sich durch GPS-Tracking beim Radfahren aus. Andere, wie die Galaxy Fit 2, erkennen das Radfahren meistens automatisch und ermöglichen den manuellen Start von Aktivitäten über die Uhr.
Einige Nutzer berichten jedoch von Problemen mit der automatischen Erkennung bei anderen Geräten, wie beispielsweise der Garmin Vivofit 4. Hier ist es wichtig, die spezifischen Funktionen und die Zuverlässigkeit der Erkennung für jede Marke und jedes Modell zu berücksichtigen. Wenn du es verwenden willst, um Sport zu machen, würde ich nicht von Garmin downgraden.
Mit Ihrem Fitbit Gerät können Sie genaue Puls- und Trainingsmesswerte zum Radfahren erhalten, wenn Sie diese Aktivität als Training auswählen. Damit dies auf dem Tracker verfügbar ist, müssen Sie das Training zunächst über die App in Ihrem Fitbit Konto hinzufügen.
Wie füge ich das Training Radfahren bei Fitbit hinzu?
Möchten Sie genauere Fitbit Statistiken zu Ihren Aktivitäten, können Sie Radfahren auf Ihrem Tracker als Sportart hinzufügen. Starten Sie anschließend einfach vor dem Radfahren das Training, damit Ihr Tracker exakt berechnen kann, wie viele Kalorien Sie verbrauchen und mehr.
- Öffnen Sie die Fitbit App auf Ihrem Smartphone.
- Tippen Sie auf „Heute“, dann auf Ihr Profilbild und wählen Sie Ihren Tracker aus.
- Wählen Sie nun „Trainingsverknüpfung“.
- Anschließend tippen Sie auf das Plus-Symbol.
- Fügen Sie „Radfahren“ zu Ihren Sportarten hinzu. Wischen Sie nach links über eine Aktivität, um sie zu löschen, wenn Sie zu viele Sportarten gespeichert haben.
Fitbit Charge 2: Ein detaillierter Blick
Die Fitbit Charge 2 ist ein Fitnessarmband mit einer Reihe nützlicher Funktionen. Mit der Fitbit Charge 2 bringt das US-Unternehmen bereits das vierte Fitnessarmband in diesem Jahr auf den Markt. Optisch spricht das Fitbit Charge 2 die Sprache der Blaze und Alta: Das Armband aus hautfreundlichem Silikon ist strukturiert und geht nahezu nahtlos in das Display über. Die Kanten sind abgeschrägt und machen optisch einiges her. Der Verschluss der Fitbit Charge 2 ist eine übliche Dornschließe, die auch bei viel Bewegung für einen sicheren Halt sorgt.
Ein großer Vorteil gegenüber der Charge und Charge HR ist die Möglichkeit die Armbänder zu wechseln. Wechselarmbänder werden zum Verkaufsstart in den Farben Schwarz, Blau, Türkis und Pflaume zur Auswahl stehen.
Funktionsumfang der Fitbit Charge 2
Die Charge 2 ist ein ausgewachsenes Fitnessarmband, dessen offensichtlichste Änderung das deutlich größere Display ist. Der runderneuerte Fitness Tracker zählt natürlich weiterhin die Schritte und berechnet daraus die zurückgelegte Distanz und den Kalorienverbrauch. Wird das Armband nachts getragen, kann die Charge 2 die Schlafdauer und -qualität ermitteln. Dabei unterscheidet Fitbit zwischen schlafend, ruhelos und wach.
Dank der PurePulse-Technologie kann die Herzfrequenz direkt am Handgelenk gemessen werden. Fitbit erlaubt die Messung sogar kontinuierlich - 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Beim Sport kann durch den optischen Sensor auf den unbequemen Brustgurt verzichtet werden.
Weitere Funktionen der Charge 2
Die Fitbit Charge 2 verfügt neben einem größeren OLED-Display und der Möglichkeit die Armbänder zu tauschen auch über Neuerungen im Funktionsumfang. Eine dieser Funktionen ist die Bestimmung der kardiovaskulären Fitness. Dieser Wert, der Auskunft über den Fitnesszustand des Probanten gibt, wird normalerweise aufwendig im Labor bestimmt, kann jedoch auch annähernd mithilfe der Herzfrequenz bei Belastung und Ruhe bestimmt werden. Zur besseren Einordung und Vergleichbarkeit ordnet Fitbit den Wert einer von sechs Stufen zu und zeigt zudem an, welcher Durchschnittswert von den anderen Nutzern (bezogen auf Alter und Geschlecht) erreicht wird.
Neben dem Cardio-Fitness-Level kann die Fitbit Charge 2 Atemübungen anleiten, die für mehr Ruhe und Stressabbau führen sollen. Während der Atemübung wird der Puls gemessen und angezeigt und es funktioniert tatsächlich. Auch das automatische Erkennen von Aktivitäten wird vom Fitbit Charge 2 unterstützt. Dazu muss jedoch eine Aktivität mindestens 10-15 Minuten lang ausgeführt werden, um als solche erkannt zu werden.
Die Bewegungserinnerung, die man von Garmin schon lange kennt und erstmals beim Fitbit Alta integriert wurde, findet sich auch bei der Charge 2. Sitzt man zu lange, erinnert das Fitnessarmband daran, eine Pause einzulegen und sich ein wenig zu bewegen. Eine Neuerung wird insbesondere Sportler erfreuen - das Intervall-Training. In den Aktivitätseinstellungen kann die Intervall-Länge, die Pausenzeit und die Anzahl der Wiederholungen eingestellt werden.
Bedienung und Display
Das Bedienkonzept der Charge 2 folgt einer Kombination aus Tapscreen und dem Knopf auf der linken Seite des Displays. Mit beidem kann man durch die folgenden Ansichten wechseln: Uhrzeit, Datum und Tagesstatistik, Herzfrequenz, Aktivitäten, Stoppuhr, Atemübung. Beim Antippen der Aktivitäten kann man durch die Sportarten Radfahren, Crosstrainer, Laufen, Gewichte, Laufband, Workout, Intervall-Training wechseln und die Aktivität durch Drücken des Knopfes starten.
Während beim Charge und Charge HR nur eine kleine Displayzeile die wenigen Infos darstellen konnte, fällt das Display der Charge 2 mit 1,5 Zoll deutlich größer aus. Touchgesten unterstützt das Display jedoch nicht, es reagiert vielmehr auf Antippen.
Akkulaufzeit
Die Akkulaufzeit gibt Fitbit mit bis zu 5 Tagen an. Zum Laden der Charge 2 liegt dem Fitnessarmband ein USB-Ladekabel mit Ladeklemme bei.
Fitbit Charge 6: Aktuelle Entwicklungen
Der Fitness-Tracker Fitbit Charge 6 profitiert nun von allen Vorteilen des Mutterkonzerns. Gerade in Hinsicht auf die smarten Funktionen heißt das: Die Fitbit Charge 6 erlaubt Musikstreaming mit YouTube Music, mobiles Bezahlen mit Google Wallet und Navigation mit Google Maps. Android-Smartphones erkennen den Fitness-Tracker automatisch, beide Geräte lassen sich unkompliziert und schnell koppeln. Über die Fitbit-App ist aber auch eine Verbindung mit iPhones möglich.
Benachrichtigungen vom Smartphone können Sie auf dem Display der Fitbit Charge 6 anzeigen. Für jede unterstützte App lassen sich „Quick Replies“ definieren, also Text oder Emojis, um direkt über den Fitness-Tracker zu antworten. Das Design des Ziffernblatts können Sie ändern, das geht jedoch nur in der App und nicht am Fitness-Tracker selbst, und die Übertragung des neuen Watchface dauert im Test mehr als 40 Sekunden.
Sie können mehr als 40 Sportarten für das Training auswählen, die Standard-Aktivitäten wie Laufen, Gehen oder Radfahren werden automatisch erkannt und getrackt. Die Fitbit Charge 6 verfügt über einen eigenen GPS-Sensor (plus weitere GNSS-Dienste), dieser kann zum Akkusparen deaktiviert oder auf „dynamisch“ gestellt werden. Dann wird bevorzugt das Smartphone-GPS genutzt. Neben dem Schrittzähler per Beschleunigungssensor messen die Sensoren das EKG, die Hauttemperatur, die Hautleitfähigkeit und den Blutsauerstoffgehalt.
Die Herzfrequenz-Messung des Fitness-Trackers kann zudem an kompatible Geräte übertragen werden und ist dann beispielsweise auf dem Display des Crosstrainers zu sehen. Nur ein Höhenmesser fehlt. Aus den Körperdaten ermittelt das Gerät das Fitnessniveau und den Schlafindex. Auch den Menstruationszyklus können Sie auf Wunsch überwachen.
Im Gegensatz zum Vorgängermodell hat die Fitbit Charge 6 wieder ein physisches Bedienelement an der Seite. Dabei handelt es sich aber nicht um eine klassische Taste, sondern eine Erhebung: Ein Druck auf das Gehäuse wird als Tastendruck erkannt, der zurück zum Hauptbildschirm führt oder das Tracking pausiert. Darüber hinaus können Sie den Fitness-Tracker weiterhin mit dem Touchscreen steuern.
Ohne GPS und Always-On-Display, aber mit aktiven Benachrichtigungen, hält die Fitbit Charge 6 im Test 9,4 Tage durch. Ist das GPS des Geräts dauerhaft aktiviert, liegt die Akkulaufzeit bei rund 5 Stunden.
Fitbit Alta HR: Ein schlanker Activity-Tracker
Der Fitbit Alta HR ist ein schlanker Activity-Tracker mit integrierter Pulsmessung. Dank SmartTrack erkennt der Fitbit Alta HR automatisch unterschiedliche Aktivitäten wie Laufen, Radfahren oder normales Gehen. Einzige Voraussetzung: Du hast dich länger als 15 Minuten bewegt.
Sobald du länger als eine Viertelstunde auf dem Rad unterwegs oder joggen bist, wertet er dies als eine Trainingseinheit in der jeweiligen Sportart - und fügt die Streckendaten sowie Pulsfrequenz und Kalorienverbrauch deinem Profil hinzu. Da der Alta HR über kein eigenes GPS-Modul verfügt, werden weder die Distanz gemessen, noch die Strecke auf einer Karte dargestellt. Das funktioniert nur, wenn man das Training mit dem Handy startet.
Fitbit Sense 2: Ein umfassender Gesundheitsbegleiter
Die Fitbit Sense 2 ist die erste Smartwatch des Herstellers, die nach der Übernahme durch Google herauskommt. Die Gesundheitsuhr zeigt im Test, dass sie trotzdem ihren eigenen Weg geht, doch dabei einiges vergessen hat. Fitbit konzentriert sich auf seine Stärken: Fitness, Gesundheit, Akkulaufzeit. Dafür fehlen smarte Funktionen und Musikwiedergabe. Die Sense 2 ist ein guter, ausdauernder Fitnessbegleiter.
Eine richtige Wahl hat Fitbit beim Design getroffen: Der Knopf neben dem Display ist zurück. Über die neue Taste lässt sich schnell eine Funktion der Wahl starten. Per Druck öffnet sich zum Beispiel Amazons Alexa. Die Fitbit Sense 2 zeigt eingehende Handy-Benachrichtigungen. Nur bei gekoppeltem Android-Telefon lässt sich eine Antwort als Standardnachricht oder per Spracheingabe verschicken. Mit gekoppeltem iPhone entfällt sie ganz, die Sense 2 spiegelt bloß die Nachrichten vom Apple-Gerät.
Manche Funktion der Sense 2 muss noch reifen: Freisprechtelefonie, die die Fitbit Sense der ersten Generation noch beherrschte, will Fitbit den neuen Uhren per Update nachliefern ebenso wie Navigationsfunktionen via Google Maps. Fünf Tage schaffte die Fitbit Sense 2 im Test bei dauerhafter Zeitanzeige, Herz- und Schlaftracking sowie Benachrichtigungen.
Die Sense 2 erfasst nun mehr Sportarten: Über 40 Modi lassen sich benennen. Gewohnt gut funktioniert aber die automatische Trainingserkennung. Im Test erkannte die Sense 2 Spaziergänge, Läufe und Radfahren automatisch und zeichnete sie samt Route auf. Seit jeher konzentriert sich Fitbit auf die Schlafanalyse. Dabei gibt es ein paar nette Besonderheiten. Die App zeigt neben den Schlafphasen zum Beispiel einen Vergleich zu anderen Personen an.
Fitbit versteht seine Sense als Gesundheitsuhr. Das Stresstracking beginnt, sobald Sie das in der Fitbit-App auf dem Smartphone freischalten (unter Stressmanagement). Die Uhr errechnet einen Stressindex, es gibt ein Dankbarkeits-Tagebuch und die Möglichkeit, die eigene Stimmung zu protokollieren. Auch die von der Sense (1. Gen.) bekannte sogenannte EDA-Scan-Funktion bleibt. Das ist eine Analyse der elektrodermalen Aktivität (also der Hautleitfähigkeit in Form einer Schweißanalyse), die Aussagen über den Stresslevel treffen soll und in einer Art Meditationssitzung erfolgt.
Weitere Fitnesstracker für Radfahrer
Neben Fitbit gibt es auch andere Hersteller, die Fitnesstracker anbieten, die für Radfahrer geeignet sind. Im Folgenden werden einige Alternativen vorgestellt:
- Garmin Venu 2 Plus: Eine Mischung aus Smart- und Fitnesswatch mit umfassenden Gesundheitsfunktionen.
- Whoop 4.0: Ein Armband ohne Display, das sich auf die Erfassung von Daten zur Regeneration konzentriert.
- Huawei Watch D: Eine Smartwatch mit integrierter Blutdruckmessung.
- Wahoo Elemnt Rival: Eine Multisport-GPS-Smartwatch mit Fokus auf Workout-Funktionen.
- Amazfit T-Rex 2: Eine robuste Outdoor-Smartwatch mit langer Akkulaufzeit.
- Oura Ring: Ein Ring am Finger zur Messung von Schlafqualität, Aktivitätsniveau und mehr.
- Samsung Galaxy Watch5: Ein Flaggschiff mit sehr guter Schlafanalyse sowie ausgeprägten Fitness- und Wellness-Funktionen.
- Apple Watch 8: Eine Smartwatch mit Temperaturerkennung und innovativen Sicherheitsfeatures.
Vergleich einiger Modelle
Die folgende Tabelle vergleicht einige der genannten Modelle hinsichtlich ihrer wichtigsten Funktionen:
| Modell | Automatische Trainingserkennung | GPS | Herzfrequenzmessung | Akkulaufzeit |
|---|---|---|---|---|
| Fitbit Charge 6 | Ja | Ja | Ja | Bis zu 9,4 Tage (ohne GPS) |
| Fitbit Sense 2 | Ja | Ja | Ja | Bis zu 5 Tage |
| Garmin Venu 2 Plus | Ja | Ja | Ja | Bis zu 9 Tage |
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