Wer fit bleiben will, braucht neben Ehrgeiz auch das richtige Trainingsgerät, um sein Fitnesslevel zu verbessern und gesund zu bleiben. Ergometer sind hier eine gute Wahl, denn mit diesen Geräten ist ein gezieltes Training möglich.
Was sind Heimtrainer und Ergometer?
Um gleich zu Beginn eine wichtige Frage zu klären: Ein Heimtrainer und ein Ergometer sind klar voneinander zu unterscheiden und nach Europäischer Norm voneinander getrennt. Fahrrad-Ergometer und Fahrrad-Heimtrainer sind Fitnessgeräte, die aufgrund ihrer Bauart einem Fahrrad und zum Teil auch einem Liegerad ähneln. So sitzt der Sportler auf einem Sattel, hat die Hände am Lenker und tritt in die Pedale.
Anstatt des Hinterrades wird eine Schwungscheibe angetrieben, welche über eine Bremse verfügt. Die Masse des Schwungrades bestimmt maßgeblich den Rundlauf. Die Bremswirkung, also den Widerstand, den der Sportler zu überwinden hat, kann mit einem Display oder einem Drehrad eingestellt und verändert werden. Die Bremse selbst ist meist eine Magnet- oder Wirbelstrombremse beziehungsweise eine elektrische oder konventionelle Backenbremse.
Ergometer besitzen zusätzlich noch Pulssensoren oder lassen sich mit einem Pulsmessgurt koppeln. Ein Ergometer muss laut der Norm EN 957-1/5, Unterklasse A, über eine Anzeige mit der erbrachten Leistung in Watt verfügen und der einstellbare Wattbereich muss mindestens um 250 Watt veränderbar sein.
Testberichte und Empfehlungen
Wir haben insgesamt 32 Heimtrainer und Ergometer auf Herz und Nieren getestet. Die Wahl des Testsiegers fiel uns bei diesem Test nicht leicht, da jedes Ergometer die eine oder andere Stärke, aber auch Schwäche besitzt.
Skandika Morpheus
Das Skandika Morpheus hat uns im Test insgesamt am meisten überzeugt. Es ist einfach aufzubauen, wirkt sehr hochwertig und kommt mit vernünftigem Werkzeug. Als einziges Ergometer im Test ist es mit einem Brustgurt für die Pulsmessung ausgestattet. Das Fahrradergometer lässt sich gut auf kleine wie auch auf große Personen einstellen, wodurch ein bequemes Training für alle ermöglicht wird.
Das Display und die Bedienbarkeit sind übersichtlich und einfach. Auch der Rundlauf überzeugt - nur bei höherer Watt-Zahl und gleichzeitig niederen Trittfrequenzen wirkt der Rundlauf etwas hakelig. Mit dem Morpheus bekommt man ein vollwertiges Trainingsgerät mit gutem Rundlauf und großem Einstellbereich. Dank der hohen Schwungmasse von 12 Kilogramm lässt es sich ruhig und gleichmäßig treten.
Für die Pulsmessung liegt ein Brustgurt als Alternative zu den Handsensoren bei. Der Bordcomputer bietet insgesamt 24 Trainingsprogramme, wer mehr Abwechslung möchte, kann das Ergometer auch mit einer Fitness-App betreiben. Alles in allem eine Top-Leistung zum wirklich günstigen Preis von ca. Wie die meisten Ergometer im Test kommt das Morpheus zwar vorinstalliert bei uns an, muss aber noch final zusammengebaut werden.
Hierfür ist im Lieferumfang alles Nötige enthalten. Lediglich die Aufbauanleitung fällt hier etwas kurz aus, der Aufbau ist jedoch selbsterklärend und geht schnell. Das Eigengewicht des Ergometers beträgt ca. 36 Kilogramm, wobei die Schwungmasse mit 12 Kilogramm zu Buche schlägt. Das hohe Gewicht verspricht einen stabilen Stand und die hohe Schwungmasse einen guten Rundlauf.
Dennoch lässt sich das Ergometer dank der integrierten Rollen leicht an den gewünschten Standort rollen. Insgesamt wirkt das Ergometer sehr massiv und stabil, nur bei genauem Hinsehen kann man kleine Mängel in der Lackierung der Verkleidung erkennen. Positiv ist, dass am Morpheus neben dem mitgelieferten Sattel auch jeder andere Fahrradsattel montiert werden kann. So kann der Sportler seinen eigenen, gewohnten Sattel verwenden.
Ein weiteres Plus ist der große Verstellbereich. So lässt sich der Lenker sowie auch der Sattel in der Neigung verstellen. Der Abstand Lenker zu Sattel lässt sich ebenfalls einstellen, wie auch die Sattelhöhe, und das sogar um bis zu 30 cm. Die Bedienung des Ergometers ist sehr verständlich. Mit Hilfe der Tasten kann zwischen 24 Programmen gewählt werden.
Hier hat der Sportler die Wahl zwischen dem manuellen Programm beim Schnellstart sowie zwischen zwölf voreingestellten Programmen für Kraft-, Ausdauer- und Intervalltraining. Mit der UP- und DOWN-Taste kann hier jeweils der Widerstand verändert werden. Hier stehen dem Sportler insgesamt 32 Widerstandslevel zur Verfügung. Weiter können bis zu vier selbst erstellte Profile gespeichert werden. Zusätzlich gibt es noch Programme, die eine Pulsmessung erfordern - dementsprechend kann man eine Zielherzfrequenz eintragen.
Ein weiteres Programm hält die Watt-Zahl stets konstant, selbst bei Reduzierung der Geschwindigkeit. Alle nötigen Informationen werden während des Trainings auf dem übersichtlichen und gut ablesbaren Display auf einen Blick angezeigt. Das Fahrgefühl auf dem Fahrradergometer hat uns im Test ebenfalls überzeugt. Erst bei höheren Werten wird der Rundlauf etwas hakelig. Bei höheren Trittfrequenzen um die 70 bis 80 Umdrehungen wird der Rundlauf jedoch wieder besser.
Alternativ lässt sich der Ergometer auch mit der DelighTech Fitness App steuern, die man auf der Webseite appfit.biz finden kann. Letztlich überzeugt das Skandika Morpheus in unserem Test und im Gesamtpaket ist es das aus den getesteten Ergometern für uns das Beste.
Hammer Cardio XT6 BT
Das Hammer Cardio XT6 BT ist mit das hochwertigste Ergometer im Test. Die Verarbeitung ist einwandfrei, und das Gerät sieht dank der mattschwarzen Lackierung sehr schick aus. Der Aufbau ist einfach und die Bedingungen sind kinderleicht. So kann über ein Drehrad der Widerstand in 16 Stufen verstellt und die zwölf Trainingsprogramme gewählt werden.
Der Einstellbereich der Sitzposition ist groß und auch für größere Personen geeignet. Das Trainieren macht ebenfalls viel Freude, nur kommt es an den Trainingskomfort bzw. Doch zunächst der Aufbau. Dieser geht wirklich schnell und ist von jedem zu bewerkstelligen. Bereits beim Aufbau merkt man, wie hochwertig das Ergometer ist. Von allen getesteten Fahrradergometern hinterlässt es mit den besten Eindruck in dieser Hinsicht. Auch die mattschwarze Lackierung trägt dazu bei.
Das Cardio XT6 lässt sich sehr gut an die jeweilige Person anpassen. Schön ist hier ebenfalls, dass der mitgelieferte Sattel gegen einen eigenen getauscht werden kann. Der Sattel ist zusätzlich noch in der Vertikalen stufenlos verschiebbar. Schön ist der tiefe Einstieg, was das Aufsitzen für verletzte oder ältere Personen erleichtert. Auch das Display wirkt sehr hochwertig. So stehen dem Sportler alle nötigen Informationen zur Verfügung.
Zwölf Trainingsprogramme stehen zur Verfügung, die zum Teil optisch unterhalb des Displays angedeutet sind. Der Widerstand ist in 16 Stufen unterteilt, wobei hier ein Bereich von 10 bis 350 Watt abgedeckt wird. Die Wahl der Programme bzw. des Widerstandes erfolgt mittels des mittig angebrachten Drehrades. Zudem verfügt das Ergometer über einen Recovery und Bodyfat-Modus.
Das Fahrgefühl ist dank der 8 Kilogramm schweren Schwungmasse angenehm und der Rundlauf ordentlich. Auch lässt sich ein Tablet oder Smartphone mit dem Gerät koppeln und Apps wie BitGym oder iConsole sorgen für Abwechslung. Insgesamt ist das Hammer ein durchdachtes, leises und gut verarbeitetes Ergometer mit tiefem Einstieg für einen bequemen Aufsitz. Dem Testsieger kann es aber nicht ganz das Wasser reichen und verpasst den Testsieg nur sehr knapp.
Schwinn 590U
Das Schwinn 590U ist ein semiprofessionelles Ergometer mit elektromagnetischem Bremssystem für den täglichen und intensiven Trainingsgebrauch. Es bietet viele nützliche Details, besitzt einen guten Rundlauf und lässt sich optimal an die eigene Größe anpassen, wodurch auch sehr große Personen auf dem Gerät Platz finden. Da das Schwinn-Ergometer bereits aufgebaut bei uns angeliefert wurde, können wir zur Montage keine Bewertung abgeben.
Insgesamt macht das Trainingsgerät einen soliden und qualitativ hochwertigen Eindruck. Zu bemängeln sind höchstens das etwas lockere Verkleidungselement zwischen Sattelstange und Lenkerstange sowie die Sattelstütze, die bei hoher Einstellung etwas wackelt. Das Ergometer kann optimal auf die eigene Größe angepasst werden. So lässt sich die Neigung des Lenkers und des Sattels sowie der Abstand zwischen Lenker und Sattel einstellen.
Gut hat uns der Verstellmechanismus gefallen, auch während des Trainings kann die Sitzhöhe mit nur einem Handgriff verändert werden. Das Training mit dem Schwinn 590U gestaltet sich generell sehr angenehm. Die Bedienung des großen Displays ist sehr einfach und intuitiv, ein Blick in die Bedienungsanleitung ist nicht notwendig. Insgesamt stehen dem Trainierenden 12 vorinstallierte Trainingsprogramme und 25 Widerstandsstufen zur Verfügung.
Praktisch finden wir, dass man mit zehn Tasten am Display direkt eine Widerstandsstufe auswählen kann und nicht wie wild auf den Pfeiltasten für die Einzelverstellung herumdrücken muss. So kann z. B. mit einem Knopfdruck von der schwersten auf die leichteste Stufe geschaltet werden. Der Rundlauf des 590U ist gut und erst bei hohem Widerstand, etwa ab Stufe 21 von 25, verspürt man einen etwas unrunder werdenden Lauf. Ein kleiner Kritikpunkt sind die fehlenden Pulssensoren am Lenker.
Über die integrierte Bluetooth-Schnittstelle lassen sich aber Pulsgurte mit dem Ergometer koppeln, was bei einem professionelleren Gerät und ernsthaftem Training sowieso meist Anwendung findet. Auch lassen sich per Bluetooth Fitness-Apps wie ZWIFT oder JRNY mit dem Gerät verwenden. Am Ende bekommt man mit dem Schwinn 590U ein gutes und - wie der Hersteller verspricht - semi-professionelles Ergometer für regelmäßiges und intensives Training zu Hause.
Tunturi Cardio Fit E 30
Das Tunturi Cardio Fit E 30 ist ein einfaches, aber dennoch gut funktionierendes Fahrradergometer zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Rundlauf des Ergometers ist bis etwa zur 13. von insgesamt 16 Intensitätsstufen ordentlich und die Sitzposition kann gut an den Sportler angepasst werden. Gestört hat uns jedoch die verzögerte Widerstandsschaltung.
Der Aufbau des Ergometers geht auch dank der übersichtlichen Anleitung schnell und unkompliziert vonstatten. Die Qualität des Tunturi Cardio Fit ist gut, nur die Spaltmaße der Verkleidung sind etwas unregelmäßig. Insgesamt wirkt das Ergometer recht klein. Menschen um die 1,80 Meter finden noch Platz und können gut trainieren, für größere Menschen können wir es jedoch nur bedingt empfehlen. Der Sattel des Ergometers lässt sich in der Höhe und in der Entfernung zum Lenker einstellen.
Das Display ist zwar etwas klein geraten, dennoch lassen sich alle Informationen gut ablesen. Die Bedienung ist einfach, und der Sportler kann zwischen zwölf Programmen wählen, um sein Training abwechslungsreicher zu gestalten. Das Training selbst mit dem Cardio Fit E30 ist recht gut. Etwas gestört hat uns, dass das Ergometer den Widerstand verzögert nach der Wahl der Stufe geschaltet hat, was gerade im manuellen Programm nervig war.
SportPlus SP-RB-9500-iE
Das SportPlus SP-RB-9500-iE ist ein gutes und relativ günstiges Liegeergometer. Auf dem Ergometer finden selbst Personen über 1,90 m bequem Platz. Das Training gestaltet sich problemlos und es kann zwischen sechs Programmen und 24 Intensitätsstufen gewählt werden. Der Rundlauf ist gut und die Sitzlängenverstellung durchdacht.
Das SportPlus SP-RB-9500-iE ist ein Liegeergometer mit guter Funktion und durchdachten Details und ist somit eine gute und etwas günstigere Alternative zum Miweba ME700. Der Aufbau des Ergometers ist dank der guten Anleitung einfach, dauert aber etwas länger. Ist es einmal aufgebaut und mit den integrierten Rollen in Position gebracht, kann auch schon mit dem Training begonnen werden. Dank der Rückenlehne sowie des breiten Sattels lässt es sich durchaus bequem sitzen.
Besonders gut hat uns die Sitzlängenverstellung gefallen. Bei den bisher getesteten Liegeergometern musste stets erst eine Schraube gelöst werden, bevor die Sitzlänge Stufenweise eingestellt werden konnte. Beim SportPlus ist das jedoch sehr elegant gelöst: Dank eines Hebels kann der Sitz einfach und stufenlos verstellt werden. Das lässt sich sogar problemlos während des Trainings bewerkstelligen.
Der Rundlauf des Ergometers ist gut, wird aber dennoch in höheren Intensitätsstufen etwas hakelig. Ein kleiner Minuspunkt ist das Display. Nach kurzer Eingewöhnungszeit ist die Bedienung einfach und es lässt sich aus insgesamt sechs Programmen und 24 Intensitätsstufen wählen. Leider ist das Display jedoch recht klein und die Informationen wie Puls oder Geschwindigkeit werden nur im Durchlauf angezeigt.
Das SportPlus SP-RB-9500-iE verfügt außerdem über eine Bluetooth-Schnittstelle und kann so zum Beispiel mit der kostenpflichtigen Kinomap-App genutzt werden. Alles in allem ist das Gerät ein gutes Liegeergometer zu einem fairen Preis mit durchdachten Details wie der Sitzlängenverstellung.
Skandika Atlantis
Das Skandika Atlantis ist ein einfaches und unaufgeregtes Ergometer für zuhause. Der Aufbau des Ergometers ist dank der ausführlichen Anleitung sehr einfach und geht zügig von der Hand. Dabei hilft auch das mitgelieferte und völlig ausreichende Werkzeug. Die Verarbeitung ist gut, jedoch finden sich gerade bei der Lackierung hier und da ein paar kleinere Sprühnebel.
Am Ergometer lässt sich nicht nur die Sitzhöhe in einem großen Bereich stufenweise einstellen, auch der Abstand zwischen Sattel und Lenker kann hier stufenlos und in einem gewissen Bereich verstellt werden. Der Lenker ist selbstverständlich in der Neigung verstellbar. Somit finden auf dem Atlantis durchaus größere Person noch bequem Platz, um intensiv trainieren zu können. Die Bedienung ist sehr einfach und man findet sich nach kurzer Zeit intuitiv zurecht. Auf dem Display werden alle notwendigen Daten angezeigt, zum Beispiel die Geschwindigkeit oder die Herzfrequenz.
Unterhalb des Anzeigefeldes befindet sich noch ein Smartphone- oder Tablet-Halterung, welche bei Benutzung das eigentliche Display jedoch überdeckt. Das Training selbst ist dank der 10 Kilogramm schweren Schwungma...
Weitere getestete Geräte
Neben den oben genannten Modellen wurden auch folgende Ergometer getestet:
- Cardiostrong BX70i
- Christopeit Ergometer Eco 1000
- Hammer Ergometer Varon XTR II
- Domyos EB900 B
- HOI Ride+ Stone
- Horizon Fitness Comfort 8.1
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Mit dem Frühling kommt oft auch neue Motivation: gesünder essen, mehr Bewegung und ein paar überflüssige Winterpfunde loswerden. Für viele scheint da der Gang ins Fitness-Studio naheliegend - doch wer flexibel bleiben und Zeit sparen will, setzt auf ein effektives Workout zu Hause. Ein Ergometer oder Heimtrainer ist dafür ideal: Sie können unabhängig vom Wetter trainieren und Ihren Fitnessplan ganz bequem in den Alltag integrieren - ob morgens vor der Arbeit oder abends vorm Fernseher. Perfekt für alle, die aktiv ins Frühjahr starten möchten, ohne dem inneren Schweinehund zu viel Raum zu lassen.
Das Indoor-Fitnessgerät ähnelt in seiner Konstruktion einem klassischen Fahrrad, mit Sattel, Lenker und Pedalen - nur die Reifen fehlen. Beim Treten der Pedale wird nicht die Fortbewegung, sondern der Antrieb einer Schwungscheibe mit verstellbarem Widerstand unterstützt. Übrigens ist mit den Begriffen Heimtrainer und Ergometer meist das gleiche gemeint. Wenn man es genau nimmt, sind Ergometer etwas hochwertiger ausgestattet und lassen sich schweißtreibender einstellen.
- Sicherer Stand: Das Ergometer sollte in jedem Fall einen sicheren Stand aufweisen. Im Ergometer Test hat sich ein guter Stand positiv auf das eigene Fahrgefühl ausgeübt. Dazu haben sich Modelle mit einem 4-Punkt-Stand bewährt.
- Maximalgewicht: Ergometer haben in der Regel ein Maximalgewicht für den Trainierenden. Diese Angabe ist unbedingt zu beachten. Vor allem die Bauteile für den Sattel und die Pedalen sind darauf ausgelegt nicht mehr Gewicht zu tragen. Wer diese Angabe ignoriert, bringt sich selbst in Gefahr.
- Einstellbarkeit: Das Ergometer muss auf den Trainierenden eingestellt werden. Ähnlich wie beim Fahrrad muss der Sattel in der Höhe und der Abstand zu den Griffen auf die Armlänge angepasst werden.
- Computer: Wer bereit ist mehr Geld auszugeben, der bekommt auch Ergometer und Heimtrainer, die eine Art Computer mitbringen. Hier können Daten zur eigenen Person eingespeichert werden. Körpergröße, Gewicht und auch das Alter und das Geschlecht sind dabei maßgeblich für eine korrekte Kalorienverbrauchsrechnung.
- Bremse/Widerstand: Neben dem Sattel ist auch die Bremse bzw. die Einstellung für den Widerstand beim Treten ein entscheidendes Qualitätskriterium. Günstige Ergometer haben oft das Problem, dass mechanische Bremsen nur sehr ungenau einzustellen sind. Elektronische Bremsen wirken mit einem elektromagnetischen Feld und können meist wattgenau eingestellt werden.
- Pulsmessung: Gute Heimtrainer und Ergometer haben die Möglichkeit, dass während des Trainings der Puls gemessen wird. Damit das Training effizient ist und nicht ungesund wird, sollte hier immer auf den eigenen Puls geachtet werden.
Auch abseits der technischen Aspekte gibt es bei Ergometern einiges zu beachten, darunter das Preis-Leistungs-Verhältnis. Ergometer und Heimtrainer werden oft als Synonyme verwendet. Und ehrlich gesagt ist das auch nachvollziehbar, denn optisch unterscheiden sich die Geräte kaum. Beginnen wir mit den Ergometern. Ergo bedeutet im Griechischen Arbeit, Meter beschreibt die Funktion als Messgerät. Ein Ergometer misst also Leistung und hat dafür Funktionen, die du bei Heimtrainern vergeblich suchst. Vor allem das drehzahlunabhängige Training ist wichtig, wenn du zum Beispiel auf ärztlichen Rat hin eine bestimmte Leistung nicht überschreiten darfst. Das heißt: Wenn du stärker in die Pedale trittst, dann verringert sich der Widerstand, sodass du dich nicht überlastest.
Die verschiedenen Arten von Ergometern
Beim Radfahren in der beheizten Wohnung hat man keinen Fahrtwind deshalb beginnt man nach kurzer Zeit stark zu schwitzen. Damit der Schweiß nicht auf den Fußboden oder den Teppich tropft empfiehlt sich ebenfalls eine Bodenschutzmatte. Wer länger trainiert, der schwitzt und bekommt Durst. Deshalb ist ein Getränkehalter sinnvoll. Ein MP3-Player oder ein Tablet können für ausreichend Abwechslung beim Training sorgen. Einige Hersteller bieten ihren Kunden Videotutorials an, die ansprechend darstellen, wie ein effektiver Ergometer Test durchgeführt werden kann, und worauf es dabei ankommt.
- Klassisches Ergometer: Bei dem klassischen Ergometer ist die Haltung wie auf einem Fahrrad. Der Sitz ist aufrecht und die Tretbewegung wird unterhalt des Körpers ausgeführt.
- Liegeergometer: Bei einem Liegeergometer befindet man sich eher sitzend bzw. liegend auf dem Trainingsgerät. Die Tretbewegung wird vor einem selbst ausgeführt.
- Mini-Bike: Dieser kleine Heimtrainer ist optimal für das Training im Sitzen geeignet. Personen, die sich auf einem großen Ergometer unsicher fühlen, können so auf einem Stuhl sitzen bleiben und nur die Beine oder Arme bewegen.
Tabelle: Empfehlungen und Eigenschaften
Hier ist eine Tabelle mit einigen der empfohlenen Ergometer und ihren wichtigsten Eigenschaften:
| Modell | Schwungmasse | Trainingsprogramme | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| Skandika Morpheus | 12 kg | 24 | Brustgurt für Pulsmessung, App-Steuerung |
| Hammer Cardio XT6 BT | 8 kg | 12 | Hochwertige Verarbeitung, tiefer Einstieg |
| Schwinn 590U | - | 12 | Bluetooth-Schnittstelle, einfache Bedienung |
| Tunturi Cardio Fit E 30 | - | 12 | Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis |
| SportPlus SP-RB-9500-iE | - | 6 | Liegeergometer, komfortable Sitzposition |
| Skandika Atlantis | 10 kg | - | Einfache Bedienung |
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