Endlich beginnt wieder die Zeit, wo ihr die Skates und Inliner herausholen könnt. Das Wetter wird immer besser und die Wege sind geräumt, so dass ihr entspannt den Frühling in Berlin auf Rollen begrüßen könnt. Und für alle die unter euch, die mal etwas länger unterwegs sein wollen: der Fläming Skate mit acht verschiedenen Rundtouren. Von 11 bis 92 Kilometern und allem was dazwischen ist, könnt ihr auf zwei bis drei Meter breiten Wegen die Natur genießen und ganz gemütlich oder mit Tempo durch Wälder, Wiesen und Felder skaten. Ihr passiert idyllische Dörfer im Niederen Fläming und Baruther Urstromtal. Urlaubsfeeling inbegriffen.
Fläming-Skate: Ein Paradies für Radfahrer
Falls du noch nie auf dem Fläming-Skate warst, wirst du sehen, dass er fürs Radfahren fast noch besser gemacht ist als fürs Inline-Skaten. Auf ziemlich geniale Weise wurden die Dörfer dieser Runde miteinander verbunden und teils bereits vorhandene, ruhige Wege genutzt, größtenteils aber extra geteerte Skate-/ Radstraßen angelegt: durch Felder, Wälder und um Orte herum. Oft sieht man auf dem Fläming-Skate nicht viel von den Dörfern - nämlich dort, wo die Skater- und Radstraße die Orte umgeht, wie etwa bei Petkus und Heinsdorf.
Rundkurs 1: Die Herausforderung für erfahrene Radfahrer
Sie haben keine Angst vor großen Touren? Sie wollen es wissen? Dann wagen Sie den RK 1! Seine fast 100 Kilometer können Sie als sportliche Tagestour oder in mehreren Etappen absolvieren - auf Skates oder mit dem Rad. Der Rundkurs 1 bietet Ihnen lange und gerade Abschnitte, wo Sie als Skate-Anfänger oder mit kleineren Kindern gut aufgehoben sind. In den Ortschaften am Rundkurs 1 finden Sie alles, was das Touristenherz begehrt. Viele Zeugen der älteren und jüngeren Geschichte säumen den RK 1 und seine Abzweige.
Vergessen Sie nicht, die mittelalterlichen Stadtzentren von Jüterbog und Dahme oder das Kloster Zinna anzusehen! Machen Sie einen Abstecher in das Fischerdorf Mellensee oder in den Wildpark Johannismühle mit seinen Polarwölfen und Braunbären! Besuchen Sie das Museumsdorf Baruther Glashütte oder die Damm-Mühle in Wildau-Wentdorf! Planen Sie doch mal einen Boxenstopp auf der Kartbahn in Altes Lager! Lassen Sie die Seele in den Bädern oder an den Seen der Region baumeln! Wenn Sie nicht allein auf Tour gehen wollen, schließen Sie sich in der Gemeinde Niedergörsdorf oder ab Ließen/Petkus einer geführten Rad- oder Skatewanderung an.
Erlebnisse entlang der Strecke
Gleich hinter Petkus geht es bergab Richtung Wahlsdorf. Hier saust man herrlich durch den Wald auf einer sehr kurvigen Strecke und erreicht zur Rast das Gästehaus Schloss Wahlsdorf, wo Erfrischungen im Biergarten serviert werden. Am Ortsausgang direkt an der Skatestrecke gibt‘s ein modernes Freibad. Danach fahren Sie weiter geradeaus in Richtung Hohenseefeld. Wer Lust auf Eis hat, sollte unbedingt ein paar Meter der Dorfstraße zu Birnbaums Eiscafé folgen. Dann geht es weiter auf dem RK 1 nach Wiepersdorf mit Schlosspark und Orangerie. Das Schloss bietet Künstlern und Künstlerinnen ein internationales, interdisziplinäres Residenzprogramm. Bei Veranstaltungen und Ausstellungen sind die Werke der Kunstschaffenden und Wissenschaftler zu sehen und zu hören.
Das frisch sanierte Schlossmuseum zeigt in fünf Räumen die Entwicklung des Herrenhauses vom Wohnsitz der von Arnims bis zur heutigen Nutzung. Das Museum ist in den Sommermonaten immer sonntags kostenlos zugänglich. Von Wiepersdorf geht es durch den Wald über Welsickendorf nach Langenlipsdorf. Hier haben Sie die Wahl: Folgen Sie dem RK 4 über Bochow, Hohengörsdorf und Fröhden nach Jüterbog.
Sehenswürdigkeiten in Wiepersdorf
In Wiepersdorf habe ich einen Mini-Abstecher zum Schloss Wiepersdorf eingebaut. Dieses bezaubernde Anwesen samt Haupthaus, Wirtschaftshof, Orangerie, Kapelle, Schlossgarten und Park wurde 1814 bis 1831 vom Dichter Achim von Arnim bewohnt, teilweise auch von seiner Frau Bettina (selbst Künstlerin und Tochter des Dichters Clemens von Brentano). Heute ist es eine Kunststätte - u.a. befindet sich dort das Bettina-und-Achim-von-Arnim-Museum - und Sitz einer Kulturstiftung. Wikipedia: »Die Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf ist eine Organisation zur Pflege von Kunst, Kultur und Wissenschaft durch ein interdisziplinäres und internationales Residenzprogramm. Sie vergibt Stipendien an einzelne Künstler und Wissenschaftler sowie an Gruppen aus dem kulturellen und akademischen Bereich.
Rundkurs 3: Auf Rollen durch Geschichte und Zeit
Auf Rollen durch Geschichte und Zeit - Auf dem Rundkurs 3 mit rund elf Kilometern Länge finden sowohl Speedskater als auch Anfänger eine schöne Strecke durch Wald und Feld vor. Mit nur einem kleinen Gefälle an der Skate-Arena Jüterbog ist er anfängertauglich und gut zu bewältigen. Wer seine Tour zum Beispiel in Jüterbog beginnt, macht sich am besten gleich zu Beginn ein Bild von der historischen Altstadt und den vielen mittelalterlichen Schätzen der Reformationsstadt. Über Neuheim und Grüna geht es weiter nach Kloster Zinna, wo man auf den Spuren der Zisterziensermönche wandelt. Ein Probeschluck „Zinnaer Klosterbruder“ in der Schaubrennerei des Klosters sei genehmigt. Im kleinen aber feinen Webermuseum des Ortes wird die Textilgeschichte der Region lebendig.
Kloster Zinna: Ein lohnenswertes Ziel
Das Kloster Zinna wurde 1170 vom Magdeburger Erzbischof Wichmann gegründet, und die Zisterziensermönche erwiesen sich bei der Urbarmachung der Nutheniederung als so erfolgreich, dass sie umliegende Dörfer und sogar die Stadt Luckenwalde kaufen konnten und schließlich über die beachtliche Fläche von 300 km² herrschten. 1553 wurde das Kloster säkularisiert, erhalten blieben aber einige Gebäude, darunter die romanisch-frühgotische Klosterkirche (geweiht 1226) sowie das alte (frühes 14. Jh.) und das neue Abtshaus (1430-35). In der Alten Abtei widmet man sich der Herstellung des Kräuterlikörs 'Zinnaer Klosterbruder'. In der Neuen Abtei können Sie sich über die Geschichte des Klosters informieren und die einstige Anlage anhand eines Modells nachvollziehen. Das wohl wichtigste Exponat ist aber das Gebäude selbst, insbesondere wegen der Fresken. Beide Häuser sind di-so 10-17 h geöffnet, Eintritt für beide (selbstverständlich inkl.
Sollte Ihnen das noch nicht genügen, können Sie auch das Webhaus besuchen (im obigen Eintrittspreis enthalten, Berliner Straße 72), das stilecht 1777 von einem Tuchfabrikanten errichtet wurde. Damit hatte sich auch eine Hoffnung Friedrichs des Großen erfüllt, der nämlich 1764 auf dem einstigen Klostergelände (nahe der damaligen Grenze zwischen Preußen und Sachsen) eine Stadt gründete und damit versuchte, Weber aus der Lausitz anzulocken. Heutzutage wird im Webhaus an drei Handwebstühlen aus den Jahren 1838, 1920 und 1948 gewebt, und Sie können die Produkte (z.B. Geschirrtücher, Tischdecken, Taschen, Beutel und Gardinen) auch gleich im angeschlossenen Laden kaufen. Wer nun annimmt, dass ein so kleiner Ort (1.000 Einw.) wohl kaum noch mehr zu bieten hat, irrt; denn in der Klosterkirche finden alljährlich die 'Kloster-Zinna-Sommermusiken' statt. Entsprechend dem Veranstalter, nämlich der evangelischen Kirchengemeinde, liegt der Schwerpunkt auf Orgelmusik; aber es werden auch Events wie z.B. E. A. Poe - H. Chr. Andersen meets J. S. Bach - Lesung und Orgelmusik in der nächtlichen Klosterkirche geboten.
Weitere Routen und Tipps
Nach dem Besuch des Klosters geht es zurück zur Flaeming-Skate® und an der Nuthe entlang zum südlichen Ortseingang, wo Sie auf die östliche Seite der B 101 wechseln, um auf einem asphaltierten Geh- und Radweg bis zu einem Abzweig links zu radeln. Indem Sie weiter dem Rundkurs 4 folgen, lassen Sie den Erlebnishof und das Dorf linker Hand liegen und verlieren ein wenig an Höhe, bevor es im Wald wieder etwas hügelan geht. Hernach kommen Sie an einem Rastplatz vorbei und erfahren dank dem nebenstehenden Schild, dass dieser Platz einen Paten hat sehr lobenswert!
Sodann können Sie genüsslich durch den Wald nach Markendorf radeln, wo die B 115 geradewegs gequert wird, um auf einem ehemaligen Bahndamm nach Fröhden zu gelangen. Sie schlagen einen Bogen um das Dorf und kreuzen die B 102, bevor es bald ordentlich abwärts geht. Dort knickt der Rundkurs 4 rechts ab, und entsprechend queren Sie sofort eine Straße, dürfen alsbald ordentlich abwärts sausen und können den Schwung nutzen, um die verlorene Höhe sogleich zurückzugewinnen. Wenig später passieren Sie den Abzweig zum Freibad von Oehna und radeln zur Abwechslung mal auf einer asphaltierten Nebenstraße. An der kurz darauf erreichten Landstraße geht es links und damit zu einem 'Vorort' von Oehna, wo Sie auf die Fahrbahn wechseln und eine Eisenbahntrasse queren. Nach dem Bahnübergang wird rechts wieder der gewohnte Skaterbelag auf einem eigenen Weg geboten. Direkt vor dem eigentlichen Ort versetzt die Route rechts/links und führt am nördlichen Ortsrand entlang zur Kirche, wo Sie eine Landstraße gerade queren.
Die Stadt Jüterbog: Ein historisches Juwel
2 km vor Jüterbog können wir bereits die Silhouette der Stadt sehen, z.B. Am Ende dieser Radtour landen wir ja in Jüterbog, was einen bezaubernden historischen Stadtkern hat. Jüterbog, 71 m ü.N.N., 12.100 Einw., zu gelangen, wo Sie sogleich das mächtige Rathaus bewundern können, dem die einstige Bedeutung und der beachtliche Wohlstand der Stadt anzusehen ist. 1174 wurden der erstmals 1007 schriftlich erwähnten Kommune die Stadtrechte verliehen, und die wussten die Bürger augenscheinlich zu ihrem Vorteil zu nutzen; denn man konnte sich im 13. Jh. eine machtvolle Stadtmauer mit drei Doppeltoren leisten (hier das Dammtor).
An dem Tor findet man übrigens eine kleine Tafel mit der denkwürdigen Inschrift: Wer seinen Kindern giebt das Brodt und leidet nachmals selber Noth, den schlage man mit der Keule todt. Sinnigerweise hängt die Keule auch gleich daneben, so dass gewisse Sorgen durchaus berechtigt erscheinen. Nach über 50jähriger Bauzeit wurde das Rathaus 1507 vollendet, parallel wurden aber auch die Nikolaikirche und die nebenstehende Mönchenkirche des Franziskanerklosters fertiggestellt, so dass die Jüterboger mit ihrem Schaffen recht zufrieden gewesen sein dürften. Von 1635 an gehörte Jüterbog zu Sachsen, geriet aber 1815 unter preußische Fittiche, da die Sachsen an der Seite Napoleons gekämpft hatten und dadurch bestraft wurden, dass sie zwei Drittel ihrer Fläche sowie ein Drittel ihrer Bevölkerung an Preußen verloren. Der Stadt ging es in der Folge so schlecht, dass sie die Obrigkeit mehrfach aufforderte, doch bitteschön eine Garnison anzusiedeln.
Militärgeschichte Jüterbogs
Ab 1860 begann man mit dem Bau eines Artillerie-Schießplatzes, der in den folgenden Jahrzehnten immer wieder umgebaut und erweitert wurde. So wurden z.B. 1870 gleich 9.000 französische Kriegsgefangene in einem Barackenlager, dem späteren 'Alten Lager', untergebracht und zum Ausbau der militärischen und zivilen Infrastruktur gezwungen, darunter natürlich auch zur Vergrößerung des Schießplatzes. 1889 reichte das nicht mehr, man beschloss den Bau eines zweiten Schießplatzes und damit auch eines 'Neuen Lagers'. Nach der Jahrhundertwende experimentierte man auch mit Luftschiffen, trainierte den Bombenabwurf im Wald bei Markendorf (östlich von Jüterbog) und baute die Luftschiffhallen 'Albrecht' und 'Baer'.
Noch während des Ersten Weltkriegs begann der Ausbau des Stadtteils Damm (südlich der Altstadt) zum Fliegerhorst. Darauf bauten die Nazis auf und erweiterten u.a. mal wieder den Truppenübungsplatz, wofür die Dörfer Zinna, Mehlsdorf und Felgentreu (nördlich von Jüterbog) geräumt und die Bewohner umgesiedelt wurden. Im nebenstehenden Offiziers-Kasino wird man vom Endsieg geträumt haben, doch übernahmen 1945 die Sowjets die Regie und bauten na?, ja genau den Truppenübungsplatz aus. Nicht kleckern, sondern klotzen war angesagt, und durch Brandrodungen wurden mal eben auf 120 km² ein Panzerschießplatz und ein Bombodrom geschaffen.
Von schweren Bombenangriffen blieb die Stadt im Zweiten Weltkrieg verschont, und da seit der Wende erhebliche Mittel in die Altstadtsanierung geflossen sind, präsentiert sich Jüterbog heutzutage mit mittelalterlichem Stadtgrundriss und zahlreichen Einzeldenkmalen. Viele Straßen und Plätze wurden instandgesetzt, der Umbau der Ortsdurchfahrt der B 102 soll in den nächsten Jahren folgen. Nach dem Besuch der Altstadt fahren Sie zurück zur Straße Wursthof (Einbahnstraße, die in Gegenrichtung für Radfahrende freigegeben ist) und folgen hernach der sich geradezu anschließenden Lessingstraße, bevor Sie mit der Vorfahrt rechts/links in die Heffterstraße versetzen.
Der Name schreckt uns ehrbare Bürger nicht, und so geht es links auf alten Betonplatten ziemlich steil hügelan. Geradezu schließt sich der Neuheimer Weg an, und es wird mal wieder eine Vorfahrtstraße gerade gequert, bevor Sie schnurstracks nun auf Asphalt bis zu einem Bahnübergang radeln. Auf der Skater-Bahn rollen die Räder parallel zur Landstraße gen Nordwesten, und Sie dürfen sich über eine schöne Abfahrt freuen. Vorbei an einer Biogasanlage linker Hand und einer Moto-Cross-Piste zur Rechten geht es schnurstracks nach Neuheim, welches vollständig westlich der Flaeming-Skate® liegen bleibt. Unweit des nördlichen Ortsendes queren Sie die dortige Landstraße gerade, knicken sogleich rechts ab und radeln durch die Felder weiter nach Grüna. Nach dem Queren einer Ortsstraße gilt es, wie die Hasen Haken zu schlagen: erst zweimal rechts, dann zweimal links.
Optionale Abstecher und Routen
Dennewitz, 84 m ü.N.N., 300 Einw., ist ein Ortsteil der Gemeinde Niedergörsdorf und trotz seiner geringen Größe weithin bekannt, weil hier am 6. September 1813 eine Schlacht im Rahmen der Befreiungskriege stattfand. Nachdem die Grande Armée unter der Führung Napoleons 1812 in Russland vernichtend geschlagen worden war, sammelten sich die versprengten Truppenteile im mit Frankreich verbündeten Sachsen. 1813 strebte man die (erneute) Eroberung von Berlin an, doch konnten die Preußen zusammen mit den Russen und Schweden den Angriff abwehren insbesondere in der Schlacht bei Großbeeren am 23. August 1813. Durch zahlreiche Gefechte, u.a. das bei Dennewitz, wurde das napoleonische Heer gezwungen, sich nach Leipzig zurückzuziehen, wo es in der Völkerschlacht vom 16. bis zum 19.
Die Flaeming-Skate® leitet südlich der Nuthe vorbei an einem Teich, bevor der Bach überquert wird und es hinauf zur Dorfstraße geht. Dort biegen Sie links ab, unterqueren alsbald eine Bahnlinie und fahren hernach noch ein paar Meter auf der Fahrbahn, bevor rechter Hand wieder ein Geh- und Radweg in der gewohnten Qualität geboten wird. Nach dem Anstieg queren Sie eine Landstraße und folgen jenseits dem Geh- und Radweg rechts, so dass Sie erst noch über freies Feld, dann durch den Wald radeln und dort nach einer Weile an einen Abzweig links gelangen. Diese Etappe folgt der Strecke S 11, und ich empfehle diesen Abschnitt vor allem jenen, die mit eigenen Augen gesehen haben wollen, welch ungeheure Bedeutung das Militär einst für Jüterbog hatte.
Entdeckungstour zum Militärflugplatz Altes Lager
Militärflugplatz Altes Lager der heutzutage als Sonderflughafen für Hängegleiter, Gleitsegel und Ultraleichtflugzeuge genutzt wird. Dass hier einst andere Fluggeräte bewegt wurden, kann man schon unschwer aus der Rollbahn ableiten. Bald passieren Sie aber auch die Shelter Albrecht und Baer bogenförmige, erdüberdeckte Unterstände , in denen die Rote Armee Jagdflugzeuge unterstellte und so vor Luftangriffen schützte. Dass die Sowjets einen Flugplatz beim Alten Lager betrieben, hatte einen einfachen Grund; denn seit 1870 hatten die Deutschen hier Militärlager erbaut, unterhielten im Ersten Weltkrieg einen Luftschiffhafen und bildeten ab 1934 in der sogenannten Höheren Fliegertechnischen Schule Techniker und Ingenieure für die Wartung und Reparatur der Flugzeuge der Luftwaffe aus.
Nach dem Flugplatz führt die Nebenstrecke der Flaeming-Skate® vorbei an einer Gokart-Bahn, diversen Hangars und hernach sich beinahe endlos hinziehender einstiger Kasernen nach Norden. Nach Überquerung einer Bahntrasse geht es rechts auf dem Geh- und Radweg entlang der B 102. An dieser Kreuzung biegen Sie links ab, folgen dem Geh- und Radweg links der Straße nach Nordosten und absolvieren erst einen Rechts-, dann einen Linksbogen, wobei Sie (mal wieder, s.o.) an allmählich verfallenden, zum Teil auch im Abriss befindlichen ehemaligen Kasernen vorbeifahren. Wenn nach einer Weile linker Hand sanierte Plattenbauten und rechter Hand neue Häuser (u.a.
Praktische Hinweise
Hinweis: Die Wartung und Pflege der Strecken gehört zu den steten Aufgaben in der Flaeming-Skate-Region. So kann es immer mal zu kurzzeitigen Einschränkungen auf Teilabschnitten einzelner Strecken kommen.
Bereits nach wenigen Metern geht es automatisch rechts, kurz darauf links in eine namenlose Straße (dass es so etwas in Deutschland gibt!), dann rechts in die Brückenstraße, schließlich links in die Bergstraße und damit vorbei an einem Wohnblock und einem Jugendclub zu einem Gehweg mit ein paar Treppenstufen. Ja, Sie haben richtig gelesen, Treppenstufen. Aber keine Sorge: Zahlreiche Radler haben dafür gesorgt, dass man das Velo daneben bequem schieben kann. Am Bahnhof angelangt müssen Sie Ihren Drahtesel allerdings in die Unterführung hinuntertragen. Zu den Bahnsteigen gelangt man hingegen, so denn gewünscht, auch per Fahrstuhl. (Und weil es etwas kompliziert klingt, hier der Hinweis: Sowohl in dieser als auch in der entgegengesetzten Richtung ist der Weg zum Bahnhof bzw.
Weitere Radtouren im Hohen Fläming
Der Hohe Fläming in Deutschland bietet wunderschöne Radtouren durch seine malerische Landschaft. Uns erwartet eine entspannte Rundtour von Belzig aus zur Burg Rabenstein. Wir radeln durch Wälder, an Wiesen und Feldern vorbei und durch mehrere, für die Region typische Dörfer hindurch. Diese Tour führt uns auf landschaftlich reizvoller Strecke durch den Naturpark Fläming, in dem wir nicht nur schöne Natur sondern auch Kultur und Tradition der Region kennenlernen. Der Flämingradweg führt aus der Mitte des Flämings bis zur Elbe. Diese Route führt uns durch die Historischen Stadtkerne von Potsdam, Werder (Havel), Brandenburg a. d.
Dieser Tour führt uns einen Teil des Europaradweges R1 entlang. Der etwa 41 km lange Abschnitt des Europaradweges startet in Bad Belzig in überraschend bergigem Terrain. Im Naturparkzentrum Hoher Fläming in Raben gibt es neben dem Regionalladen und einer sehenswerten Dauerausstellung auch eine R1-Servicestelle. Der Route nach Süden folgend schließt sich der Roßlau-Wittenberger Vorfläming an. Im Herzen Deutschlands liegt der Hohe Fläming, eine Region mit einer vielfältigen und reizvollen Landschaft. Hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten für Radtouren, die sowohl Anfänger als auch erfahrene Radfahrer begeistern werden.
Empfehlungen für Radtouren im Hohen Fläming
Eine der schönsten Radtouren im Hohen Fläming ist die Tour entlang des Flaeming-Skate-Radwegs. Dieser rund 230 Kilometer lange Rundkurs führt durch malerische Ortschaften wie Bad Belzig, Wiesenburg und Rabenstein. Unterwegs können Sie historische Bauwerke wie Burgen, Schlösser und Kirchen bewundern. Neben den charmanten Orten bietet der Hohe Fläming auch viele touristisch interessante Sehenswürdigkeiten. Besuchen Sie zum Beispiel das Schloss Wiesenburg oder erkunden Sie den Naturpark Nuthe-Nieplitz mit seinen weitläufigen Wiesen und idyllischen Seen.
Die beste Zeit für eine Fahrradtour im Hohen Fläming ist im Frühling und Sommer, wenn die Natur in voller Blüte steht. Auch der Herbst bietet mit seinen bunten Farben eine reizvolle Kulisse für Radfahrer. Neben dem Flaeming-Skate-Radweg gibt es noch viele weitere Orte im Hohen Fläming, an denen man radfahren kann.
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